Über das Konsumgebaren, das Unterhaltungstreiben und die Plappermentalität der Schuldgeldknechtschaftssklaven – Dreckskapitalismus Teil II

Die drei entscheidensten Faktoren, auf welchen der Hauptfokus der meisten heutigen Erdenbürger liegt, sind Geld, Konsum und Unterhaltung, ohne dass dabei jedoch überhaupt wirklich kapiert wird, wie das globale Geldsystem eigentlich funktioniert; keineswegs zufällig.

Man fragt sich, offenen, ungetrübten Auges in die Gesellschaft blickend – so man des eigenen Denkens, der bewussten Nutzung des freien Geistes also, noch mächtig -, je länger je stärker, inwieweit sich zur Normalität gewordener Irrsinn eigentlich kumulieren kann.

Diese systemkritische, gesamtgesellschaftliche Abhandlung beleuchtet die wesentlichen Prinzipien und Mechanismen, welche hinter diesem zur Normalität gewordenen Irrsinn stehen.

Schuldgeldknechtschaftssklaverei

Ganz gleich wo man hinsieht, ganz egal mit wem man kommuniziert – Ausnahmen bestätigen (wie überall in der Dualität) auch hier die Regel -, das die Welt regierende Geld, bzw. die Nutzniesser dieser den Globus gleich einem klebrigen Spinnennetz umspannenden Regentschaft der Schuldgeldknechtschaftssklaverei, beherrschen das Treiben (zumindest weitestgehend) auf diesem unsrem blauen Planeten.

Dies ist einerseits durchaus nachvollziehbar und verständlich, denn es ist ja schliesslich eben dieses Geld, welches ein Leben jenseits von Entbehrung und existentieller Drangsal erst ermöglicht. Wer will schon am – oder unter – dem Existenzminimum, ja, womöglich gar in Obdachlosigkeit und Hungerleiden herumdümpeln? Die Ausnahmen – jene also, die sich um keinen Preis für Geld der Sklaverei (und/oder Gewissenlosigkeit) preisgeben, sind äusserst karg gesät und liessen sich wahrscheinlich an einigen wenigen Fingern abzählen.

Andererseits ist es jedoch auch der pure, schwachmatige Wahnsinn, zumal dann, wenn man verstanden hat, wie das heutige Geldsystem überhaupt funktioniert und wie Geld denn überhaupt entsteht.

Ungefähr 85% der sich heute im Umlauf befindlichen Geldmenge ist nicht mehr als Luft (realistischerweise betrachtet sogar weniger, weil Luft ja durchaus einen Wert hat), denn sie entsteht hauptsächlich durch die – nicht staatlich regulierte! – Giralgeldschöpfung der Banken, indem diese – durch die simple Betätigung einiger Tasten auf der Tastatur eines Computers – Buchungseinträge vornehmen, also mit kaum Deckung (die paar Prozent Eigenkapitaldeckung der Bankenmafia fallen nicht sonderlich ins Gewicht) Kredite ausgeben, und auf diese aus Nichts heraus ausgegebenen Kredite Zinsen und Zinseszinsen fordern, womit dem exponentiellen Wachstum des Luftgeldes systematisch weiter Vorschub geleistet wird.

Und bei diesen 85% ist die globale Derivate-Blase von bereits heute über 700 Billionen US-Dollar (bei ca. 70 Billionen US-Dollar Welt-BIP!) noch gar nicht miteingerechnet!!

Und wenn man zusätzlich noch all jene akkumulierten Einnahmen des sogenannten ‚Dienstleistungssektors‚ – der nur zu einem gewissen Teil auch wirkliche Werte schafft, und zudem vermehrt sogenannte Dienstleistungen verkauft, die früher, also bevor die Exponentialkurve eine kritische Marke überschritten hatte, nicht zwingend etwas kosten mussten, sondern ganz normal dazugehörten oder gar nicht erst benötigt wurden – miteinbezieht, schrumpft die tatsächlich reale Wertschöpfung noch um ein vielfaches weiter.

Wer die Luftgeld-Kredite nicht abstottert, wird betrieben und/oder gepfändet, was letztlich nichts anderes als eine Enteignung darstellt, denn während die Banken ohne Deckung – und vorallem ohne Wertschöpfung! -Geld aus dem Nichts herbeizaubern, muss auf der anderen Seite der Kreditnehmer (seien es Private oder Unternehmen) das der Bank zurückzuzahlende Geld mittels Wertschöpfung – sprich: Arbeit! – erwirtschaften.

Die Monetative (Vollgeld-Reform)

Auf Seite 60 des 2012 erschienenen Buches „Die Vollgeld-Reform – Wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können“ schreibt Prof. Dr. Jur. Philippe Mastronardi:

Da alle Kredite verzinst werden müssen, wachsen Guthaben und Schulden sowie die entsprechenden Zinsgewinne und Zinslasten in einer Kreditwirtschaft exponentiell. Bei der Tilgung eines Bankenkredites verschwindet zwar die entsprechende Summe an Buchgeld, aber die für den Kredit gezahlten Zinsen müssen durch erneute Kreditschöpfung der Banken bereitgestellt werden.
[…]
Die Guthaben-Schulden-Spirale beginnt sich zu drehen, und die fortschreitende Umverteilung von der Arbeit zum Kapital setzt ein. Da die reale Produktion nicht mit dem exponentiellen Geldwachstum mithalten kann, fliessen die finanziellen Mittel zunehmend in die gewinnträchtigere Finanzmarkt-Spekulation ab und stehen der Realwirtschaft nicht mehr zur Verfügung. Noch knapp 2 Prozent der weltweit getätigten Finanztransaktionen betreffen die Realwirtschaft.

Tatsächlicherweise sind also nicht ’nur‘ 85% der Geldmenge, sondern die restlichen (mindestens) 98% des heute sich im Umlauf befindlichen Geldes faktisch nichts weiter als Luft bzw. wertlose, digitale Nullen und Einsen auf Bank-Servern!

Jedem Menschen, der mit ein wenig verbliebenem Resthirn wenigstens noch ein bisschen denken kann, müsste spätestens jetzt auch glasklar sein, weshalb gewisse Kreise von grössenwahnsinnigen Psychopathen massiv daran arbeiten, das Bargeld abzuschaffen (wobei es hierfür noch weitere, sehr triftige Gründe gibt, die den Rahmen dieses Artikels jedoch sprengten und bei Dudeweblog zu einem späteren Zeitpunkt noch gesondert behandelt werden)!

Jenen, die genauer wissen wollen, weshalb es also dringend eine Vollgeldreform braucht (und erst recht jenen Konsumsklaven, die das Thema überhaupt nicht interessiert), empfehle ich dringend das Buch zur Vollgeldreform (Monetative), und daraus insbesondere die Abhandlung des Staatsrechtsprofessoren Dr. Philippe Mastronardi. Das Buch kann in gedruckter Version bestellt, oder auch gratis online gelesen werden. Die Onlineversion findet sich hier.

Es ist im übrigen keineswegs ein Zufall, dass immer wieder fälschlich und sträflich suggeriert wird, der gewöhnliche Bürger könne das Geldsystem gar nicht verstehen, sondern dient dieses Gebaren nur der Erhaltung des Status Quo der Schuldgeldknechtschaftssklaverei – dem grössten Verbrechen (Geldschöpfung ohne Wertschöpfung) gegenüber der Menschheit aller Zeiten – und der Erhaltung bzw. Stärkung des zentralen Stützpfeilers der globalistischen Herrschaftspyramide, welcher das Hauptwerkzeug von Ausbeutung und Unterdrückung der menschlichen Individuen auf Erden darstellt!

Erst wenn die Menschen als Mehrheit kapieren, wie heutzutage Geld hauptsächlich entsteht, wie das Geldsystem grundlegend funktioniert und wie die Herrschafts- & Unterjochungsmechanismen funktionieren, kann tatsächlich eine entscheidende Veränderung hin zu Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller Individuen realisiert werden.

Bis dahin bleibt wahre Gerechtigkeit auf Erden eine schlichte Utopie.


Konsumgebaren, Unterhaltungstreiben und Plappermentalität

Wer sich mal die Mühe macht, ernsthaft und tiefgehend nachzuforschen, für welche Themen und welchen Qualitätsstandard sich die heutigen Schuldgeldknechtschaftssklaven grossteils interessieren, wird betrübt feststellen müssen, dass es hauptsächlich Geldthemen (was sonst? 😉 ), simpel gestrickte Nachrichtenupdates (meist schlecht recheriert, ohne jedweden Tiefgang und vielfach gar noch propagandistisch gestrickt) und schlichte Belange der Unterhaltung sind.

Dies ist letztlich nichts anderes als der uralte, bereits von den römischen Imperatoren äusserst effizient eingesetzte Herrschaftsmechanismus: Panem et Circenses (Brot und Spiele)! Und allzu viele heutige Menschen tapsen diesem uralten, minimal verbesserten Unterjochungsprinzip noch immer in die Falle.

Man muss sich unweigerlich fragen, wieso dieses, von denkenden Individuen längst durchschaute Herrschaftsprinzip noch immer so gut funktioniert.

Weshalb funktioniert Panem et Circenses so gut?

Aufgrund der weiteren Akkumulation von Luftgeld (was, nebenbei bemerkt, übrigens auch massgeblich zur grassierenden Staatenverschuldung beiträgt), wird wahre, wertschöpfende Arbeit je länger je schlechter entlöhnt.

Das bewirkt unweigerlich, dass immer mehr und härter für die gleiche Kaufkraft geschuftet werden muss – sofern man sich nicht durch geschickte, gewissenlose Kapitalinvestitionen im globalen Börsencasino auf Kosten anderer bereichert -, was hinwiederum dazu führt, dass man je länger je weniger Zeit und Lust für ernsthafte, tiefgehende und zielführende Beschäftigung mit tatsächlich relevanten, gesellschaftlichen Themen hat, und also lieber dem Konsumgebaren der heutigen Wegwerfgesellschaft frönt, sich durch Unterhaltungsthemen (dasjenige, was einen „unten hält“) von allem Relevanten ablenkt, und in Gesellschaft hauptsächlich eine Plappermentalität (die ja bereits normal geworden ist, wie am Beispiel Facebook bestens zu erkennen ist) an den Tag legt.

Oft ist das Unterhaltungsgebaren und die Plappermentalität auch schlicht der Ohnmacht geschuldet, welche leicht entstehen kann, wenn Individuen ihre (scheinbare) Gefangenschaft im Hamsterrad erkannt haben, und ebendiese existentielle Gefangenschaft – sich dauernd voll darum bewusst seiend – schlicht kaum mehr zu ertragen ist. Da können bunte Technospielzeuge zur Ablenkung mit Nebensächlichkeiten natürlich wie wundersame Heilmittel wirken.

Einerseits funktioniert Panem et Circenses sicherlich deshalb noch immer so gut, weil man eben nunmal Geld benötigt, um seine existentiellen Bedürfnisse befriedigen zu können, andererseits aber auch, weil das gesamte globalistische System eben darauf ausgelegt ist, mit Schuldgeld aus Bits und Bytes auf Servern zu funktionieren, und somit der (zu Ende gedacht: scheinbare) Zwang dazu besteht, weil oftmals schlicht die Energie fehlt, sich nach der ganzen Schufterei noch ernsthaft mit gehaltvollen Themen und tatsächlich revolutionierenden Alternativen auseinanderzusetzen.

Einzig bei Menschen mit Kindern und der damit direkt einhergehenden Verantwortung für den Nachwuchs, ist der Zwang zur Schuldgeldknechtschaftssklaverei jedoch leider nicht nur scheinbar, sondern – aufgrund des üblen Systemkonstruktes von Herrschaft und Unterjochung – unumgänglich. Und ebendiese Unumgänglichkeit beim Ehrenvollsten innerhalb der materiellen Existenz, ist das brutalste Joch der globalistischen Herrschaftspyramide.

Manch eine/r kann aufgrund von eingegangenen Verantwortungen (z.B. durch Abschlüsse bindender Knebelverträge) – die zu einem späteren Zeitpunkt, mit mehr Lebenserfahrung also, vielleicht nicht mehr eingegangen werden würden – auch kaum aus dem Hamsterraddasein des Schuldgeldknechtschaftszwangs aussteigen, da gewisse, zu früheren Zeiten getroffene, weitreichende Entscheidungen, zuweilen langanhaltende und beinah unumgängliche Konsequenzen nach sich ziehen, also schlicht und einfach existentielle Sachzwänge hervorrufen, die – wenn überhaupt – nur äusserst schwer überwunden werden können.

Auch hiebei kann eine auf Nebensächlichkeiten und Banalitäten fokussierte Flucht in Ablenkungen von der bitteren Realität durchaus eine Art heilsamen Effekt zeitigen, der aber auch ein Suchtpotential in sich birgt.

Bis zu einem gewissen Grad ist dies vergleichbar mit einem schweren Alkoholiker, der zu Anfang beim ersten Schnaps auch noch ganz leicht hätte aussteigen können, jedoch nach jahrelangem, masslosem Saufen – wo jede einzelne Flasche eine weitere getroffene, das weitere Schicksal weiter zementierende Entscheidung darstellt – kaum mehr davon wegkommen kann.

Jedoch gibt es auch hiebei immer Möglichkeiten und Wege der Sklaverei zu entrinnen, selbst wenn dieses Entrinnen logischerweise unausweichlich mit existentiellen Entbehrungen einhergeht. Unausweichlich zumindest so lange, bis nicht tatsächlich Mehrheiten die Überwindung der globalistischen Herrschaftspyramide mitsamt ihrer strukturellen Zwänge nachdrücklich und kompromisslos fordern.

Um aber bei diesem ernsten Thema nicht gänzlich auf Humor zu verzichten – perfekt passend zu obigem Alkoholikerbeispiel -, empfehle ich allen Lesern eindringlich fünf Minütchen ihrer Zeit in die folgende schwarzhumorige, und dennoch unglaublich realitätsnahe Satire von Chin Meyer zu investieren. Meine Wenigkeit war jedenfalls ebenso begeistert davon wie Mr. Dax.

Der Konditionierungsmechanismus

Selbstverständlich spielt aber auch die von Kindesbeinen an beginnende, systematische Indoktrination in bzw. an dieses globalistische Teufelssystem durch die Schulen Verbildungsinstitutionen eine entscheidende Rolle dabei.

Weil die heutigen, durch gezielte Konditionierung von früh auf vielfach völlig degenerierten bzw. entmenschlichten Menschen – letztlich meist unschuldig, eben wegen all der immanenten Systemzwänge und anerzogenen, gängigen, also „normalen“ spezies-abnormen Verhaltensweisen – kaum mehr fähig sind, ihren Geist bewusst sinngebend und zielführend einzusetzen und frei zu kultivieren, und dessen Früchte auch gezielt in die Tat umzusetzen (oft, und je länger je mehr, wird dies leider auch durch die dem heutigen Teufelssystem immanenten Gesetzmässigkeiten betoniert), ergibt eins das andere, welches wieder dem einen weiteren Vorschub leistet; wie in einem Teufelskreis (nicht zufällig, sondern über die Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte gezielt installiert!).

Wie der französische Ökonom und Soziologe Pierre-Joseph Proudhon – dessen mehr als nur fragwürdige Haltung den Juden gegenüber zwar unsäglich und höchstgradig dumm war – einst perfekt ausführte, sind die Staatengebilde und Regierungen massgeblich an der Erhaltung dieses globalistischen Teufelssystems der Unterjochung und des Zwangs beteiligt:

Regiert sein heißt, unter polizeilicher Überwachung stehen, inspiziert, spioniert, dirigiert, mit Gesetzen überschüttet, reglementiert, eingepfercht, belehrt, bepredigt, kontrolliert, eingeschätzt, abgeschätzt, zensiert, kommandiert zu werden durch Leute, die weder das Recht, noch das Wissen, noch die Tugend dazu haben…

Regiert sein heißt, bei jeder Handlung, bei jedem Geschäft, bei jeder Bewegung versteuert, patentiert, notiert, registriert, erfaßt, taxiert, gestempelt, vermessen, bewertet, lizenziert, autorisiert, befürwortet, ermahnt, behindert, reformiert, ausgerichtet, bestraft zu werden.

Es heißt, unter dem Vorwand der öffentlichen Nützlichkeit und im Namen des Allgemeininteresses ausgenutzt, verwaltet, geprellt, ausgebeutet, monopolisiert, hintergangen, ausgepreßt, getäuscht, bestohlen zu werden; schließlich bei dem geringsten Widerstand, beim ersten Wort der Klage unterdrückt, bestraft, heruntergemacht, beleidigt, verfolgt, mißhandelt, zu Boden geschlagen, entwaffnet, geknebelt, eingesperrt, füsiliert, beschossen, verurteilt, verdammt, deportiert, geopfert, verkauft, verraten und obendrein verhöhnt, gehänselt, beschimpft und entehrt zu werden.

Das ist die Regierung, das ist ihre Gerechtigkeit, das ist ihre Moral.

Es ist also dieser teuflische, sich selber erhaltende und ausbauende Mechanismus, welcher dem Konsumgebaren, dem Unterhaltungstreiben und der Plappermentalität weiter Vorschub leistet.

Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden?

Für die Revolutionierung der aktuell herrschenden Schuldgeldknechtschaftssklaverei gibt es durchaus schon etliche, durchdachte und ausgereifte Konzepte, die tatsächlich eine gerechte, freie Welt jenseits des Sklaventums und der Ausbeutung Schwacher zur globalen Realität machen könnten, so sie denn auch von Mehrheiten gefordert, und tatkräftig umgesetzt würden.

Im hier publizierten Gastartikel von Dr. Oec. Hans-Peter Studer „Von der Macht- zur Masswirtschaft“ werden (grob umrissen) einige gangbare Alternative aufgezeigt (Querverweise im Artikel beachten!). Das Bandbreitenmodell von Jörg Gastmann bietet eine weitere Möglichkeit und auch die Wissensmanufaktur legt mit dem Plan B eine gangbare Lösung vor.

Dudeweblog wird diese Alternativen im Verlauf der nächsten Monate in Folgeartikeln noch vertiefter beleuchten.

Die Problematik, weshalb all diese genialen Ideen und Konzepte nicht realisiert werden, liegt hauptsächlich in der – meist systembedingten – Ignoranz, Trägheit, Entsolidarisierung, Kommunikationsunfähigkeit, Resignation und Lethargie des ums goldene Kalb tanzenden Pöbels, der lieber in die Röhre schaut (z.B. Fussball oder Börsenkurse) oder per Smartphone-Technospielzeugen und Facebook irgendwelchen Schwachsinn daherplappert, statt sich überhaupt mal ernsthaft mit diesen Alternativen zu befassen, sie ausdrucksstark und vehement zu fordern, und tatkräftig an deren Verwirklichung mitzuarbeiten.

Ich zerbreche mir seit Jahren den Kopf über die Frage, wie man diesen sich weiter kumulierenden Irrsinn des Konsumgrössenwahns, des Unterhaltungsgebarens und der Plappermentalität der Massen durchbrechen kann, und ehrlich gesagt, muss ich zugeben, dass ich bis jetzt noch immer keine Lösung dafür gefunden habe.

Eins ist jedenfalls klar. Alle Menschen, die sich nicht aufgrund der Verantwortung für ihren Nachwuchs, und die damit eben aufgrund dieser Verantwortlichkeit einhergehenden unausweichlichen Zwänge diesem teuflischen Tanze ums goldene Kalb und der damit verbundenen Schuldgeldknechtschaftssklaverei hingeben, sondern bei diesem irrsinnigen Treiben faktisch freiwillig mitmachen, sind indirekt, wenn nicht gar tätigerweise mitverantwortlich dafür, dass die ungerechten Strukturen dieser Welt nicht überwunden werden können, und ein liebelichtvolles Miteinander auf dem gesamten Planeten heute in astronomischer Ferne liegt, denn all die unsinnigen Ablenkungen mit Konsum, Unterhaltung und Geplapper helfen der Herrschaftsschicht sich auf ihren selbergebastelten Thronen zu halten.

Sicherlich könnte ich etliche Ansätze und Ideen zur Überwindung dieses globalistischen Wahnsinns liefern, doch das wirklich zündende und abschliessend zielführende Problembeseitigungsmuster kann ich nicht vorlegen, daher freue ich mich auf entsprechende Leserbriefe, die ich, falls nicht (explizit angemerkt) anders gewünscht, sehr gerne als Gastartikel publizieren werde. Falls also jemand ein Allheilskonzept gefunden hat, bitte her damit! Für nachvollziehbare, sich direkt auf obige Ausführungen beziehende, sachliche Kritik bin ich selbstverständlich auch aufgeschlossen.


Lesenswertes & Sehenswertes


Dieser Artikel darf gemäss DWB-Urheberrecht gerne weiter bekannt gemacht werden.


Sehr wichtiger Nachtrag vom 24.11.2013, 16:10

Godfrey Bloom spricht vor dem EU-Parlament zwei Minuten Tacheles vom allerfeinsten über das kriminelle Bankwesen:


Nachtrag vom 28.12.2013, 23:15

Wurde von Zensurtube entfernt. Ersatz gibt’s leider keinen, aber irgendwo in meinem Backup liegt es noch. Der Titel dieses sehr sehenswerten Kurzclips heisst Konsumanie.


Nachtrag vom 09.01.2014, 10:00

DAX für Dummies, letzte Pirouetten vor dem großen Crash

[…]
Inzwischen ist die Börse weltweit ein elektronisches Zocker-Paradies erster Güte geworden, für vollautomatisierte Hochgeschwindigkeitshändler. Ein computerisiertes „Las Vegas“ für alle. Das Schlachtfeld der schnellsten Rechner und alles mit dem verbindlichen Anstrich einer Religion, deren Anbetungsziel das „Goldene Kalb“ ist. Hatten wir so etwas nicht schon einmal? Ok, inzwischen ist es ein ausgewachsener Stier und man kann den Leibhaftigen sogar bewundern, den Mammon, in der Wall Street. Von vorne kennt den ja jeder, deshalb einmal eine andere aufschlussreiche Perspektive, der rückwärtige Blick auf das Tier. Wer meint, die Skulptur wäre eine künstlerische Fehlleistung, der irrt. Sicher wäre es unnötig gewesen dem Stier auch noch die Eier zu vergeuden Hoden zu vergolden. Richtiger wäre es natürlich gewesen, den Anus korrekt und auskömmlich vergrößert darzustellen, als ultimativen Zugang zur neuen Seligkeit.
[…]

Diesen sehr lohnenswerten Artikel sollte man in Gänze lesen. Zu finden mitsamt eindrücklicher Graphiken und Bilder bei QPress.


Nachtrag vom 13.01.2014, 20:45

Die Geldwende in der Schweiz steht am Start

Die wichtigste Volksinitiative der letzten zwanzig Jahre wird voraussichtlich am 1. Mai lanciert: Die Umstellung des Schweizer Frankens von Schuldgeld auf Vollgeld.

Dies hat der Vorstand des Vereins Monetäre Modernisierung (MoMo) gestern [8.1.2014] in Zürich beschlossen.
[…]
Dieser Irrtum soll nach dem Willen der Initianten nun korrigiert werden. Vollgeld heisst so, weil auch in seiner unbaren Form ganz durch Nationalbankgeld gedeckt ist und nicht nur zu 2,5 Prozent. Deshalb ist Vollgeld vor Bankenpleiten geschützt. Dass ein solches Szenario nur für die hochverschuldeten Länder des Südens eine Gefahr ist, nicht aber für die reiche Schweiz, ist leider ein Irrtum. Bereits im August 2012 wurden in der «Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Insolvenz von Banken und Effektenhändlern» die rechtlichen Voraussetzungen für die Enteignung von Sparern getroffen. Mit Vollgeld wäre dies weder nötig noch möglich, denn Guthaben auf Girokonten fliessen nicht mehr in die Bankbilanz. Nicht umsonst sprechen die Initianten beim Vollgeld vom «sichersten Geld der Welt».

So revolutionär das Konzept tönt, neu ist es nicht. Bereits in den 30er Jahren sprach sich die überwiegende Mehrheit der amerikanischen Ökonomieprofessoren zur Behebung der Weltwirtschaftskrise für das «100 percent-money» aus, einem Zwilling des Vollgeldes.
[…]
Trotzdem sind die Hindernisse der Initiative erheblich: Das allgemeine Verständnis für die wahre Natur des Bankengeldes ist gering, selbst unter Bankern und Politikern, die es eigentlich wissen müssten. Das Interesse der Medien ist schwach, vor allem von solchen, die von den Werbegeldern der Banken leben. Und die Banken haben erst recht keinen Drang, sich einer öffentlichen Diskussion über ihre unbekannten Privilegien zu stellen. Sie können sogar Dienstleistungen, Immobilien und andere Anlagewerte mit Geld aus dem Nichts bezahlen, sofern der Verkäufer ein Konto bei ihnen führt.

Die Initianten und ihr wissenschaftlicher Beirat mit ein paar prominenten emeritierten Professoren sind darum auf die Unterstützung der wenigen Menschen angewiesen, die das enorme Problem der Geldschöpfung erkannt haben. Bis jetzt sind Sammelzusagen für rund 40’000 Unterschriften eingegangen – das ist ermutigend – und Spenden von rund 30’000 Franken – das ist bei weitem nicht genug.
[…]
Was können und wollen Sie beitragen, damit die Schweiz das sicherste Geld der Welt erhält? Was tun Sie, damit in diesem Land eine weltweit einmalige Diskussion über die Geldschöpfung, ein Kernelement unserer Wirtschaft und Gesellschaft, geführt werden kann? Wollen Sie Veränderung bewirken oder konsumieren?
[…]

http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/die-geldwende-in-der-schweiz-steht-am-start.html

Was ich tue, sieht man schon anhand dieser zwei Artikel:
Über das Konsumgebaren, das Unterhaltungstreiben und die Plappermentalität der Schuldgeldknechtschaftssklaven – Dreckskapitalismus Teil II
Realitätsnahe Lösungswege zum aktuellen Gesellschafts- & Geldsystem-Fiasko – Es ist Zeit zu handeln!
– Desweiteren mache ich seit über zwei Jahren überall auf die Wichtigkeit der Monetative aufmerksam und verteile auch Informationsmaterial abseits des Netzes.
– Zudem werde ich bei Lancierung selbstverständlich auch einen Stapel Initiativbögen bestellen, um fleissig Unterschriften zu sammeln.
– Weitere Artikel zum Thema werden folgen.


Nachtrag vom 28.01.2014, 02:15

Der Film „Quo Vadis Justitia – Geldschöpfung unbekannt“ entlarvt peinlich genau, wie Geld wirklich entsteht.


Nachtrag vom 02.09.2014, 21:30

Wichtige Botschaft an die lethargischen Schweizer Konsumzombies:

Die Unterschriftensammlung zur Vollgeldinitiative läuft seit Juni. Wir sind schon kräftig am sammeln (mit ein Grund für die massiv gesunkene Publikationsfrequenz hier – ich kann leider nicht alles alleine machen). Leider sind noch viel zu wenige, die endlich mal ernsthaft handeln. Wenn nicht bald etwas mehr Engagement aus der Zivilgesellschaft kommt, dann sieht’s schlecht aus für das Zustandekommen (der aktuelle Stand von knapp 12’000 reicht nicht annährend für 100’000 beglaubigte Unterschriften wenn es in diesem Tempo weitergeht…).

Also setzt euch bitte mal langsam in Bewegung, bestellt hier Unterschriftenbögen oder beteiligt euch anderweitig sinnvoll und zielorientiert, sammelt z.B. in eurem gesamten Bekanntenkreis und auch auf der Strasse! Und ja, das ist ein Befehl! ;-p

Vollgeld-Initiative in 15 Sekunden

Eine der Hauptursachen der Finanzkrise ist den meisten Menschen gar nicht bewusst – die eigenmächtige Herstellung von elektronischem Geld auf unseren Konten durch die Banken. Die Vollgeld-Initiative will erreichen, dass nur die Nationalbank Geld herstellt, so wie es die Bundesverfassung eigentlich vorsieht.

Vor über hundert Jahren verbot das Stimmvolk den Banken, Papiergeld zu drucken, weil die Gelderzeugung der Obhut des Bundes entglitten war und die Geldmenge aus dem Ruder lief. Aus denselben Gründen muss heute der praktisch unbegrenzten Herstellung von elektronischem Geld durch die Banken ein Ende gesetzt werden. Vollgeld hat grosse Vorteile: der Schweizer Franken wird das sicherste Geld der Welt, Finanzblasen und Inflation werden verhindert und die Geldschöpfung kommt wieder uns Bürgerinnen und Bürger zugute, jährlich um einige Milliarden.

http://www.vollgeld-initiative.ch/

Direkt zum Initiativtext hier entlang.

Ein eigener Artikel zur Monetative folgt hier, sobald ich dazu komme.


Nachtrag vom 11.01.2015, 01:30


Nachtrag vom 17. Februar 2015

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82 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dokus und Vorträge, Dreckskapitalismus, Freiheit, Gedankenkontrolle, Geopolitik, Kriegstreiber, Kurzclips, Kurzreportagen, LiebeLicht, Manipulation, Medien, Menschen, NWO, Philosophie, Recht, Schuldgeld, Sinn, Technik, Videos, Weisheit, Zitate

82 Antworten zu “Über das Konsumgebaren, das Unterhaltungstreiben und die Plappermentalität der Schuldgeldknechtschaftssklaven – Dreckskapitalismus Teil II

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