Realitätsnahe Lösungswege zum aktuellen Gesellschafts- & Geldsystem-Fiasko – Es ist Zeit zu handeln!

Wie in meiner Publikation „Über das Konsumgebaren, das Unterhaltungstreiben und die Plappermentalität der Schuldgeldknechtschaftssklaven – Dreckskapitalismus Teil II“ zu alternativen Wirtschafts- & Gesellschaftssystemen – insbesondere der Vollgeldreform/Monetative – am Ende des Artikels bereits angekündigt, folgt hier nun ein Gastartikel von Matti12, der uns per Epost erreichte und welcher „Ideen zur Überwindung dieses globalistischen Wahnsinns liefert“, wobei hier der Hauptfokus auf dem von der Wissensmanufaktur ausgearbeiteten ‚Plan B‚, einer Revolutionierung des Bildungssystems, sowie einem Aufruf an die Zivilgesellschaft zu ernsthaftem Engagement liegt.


Die Nachrichten werden in letzter Zeit immer schlechter – zumindest in den alternativen Medien

Die Zahl der großen, kleinen, mehr oder weniger guten Analysten ist groß. Seien es Liedermacher wie Reinhard Mey, Kabarettisten wie z.B. Volker Pispers (der das ganze System meiner Meinung nach am besten veranschaulicht), oder Chin Meyer (mit seiner „Fuselanleihe“), über Blogger wie „Tante Jay„, „Dude„, einige alternative Journalisten wie beispielsweise Ken Jebsen (KenFM), Finanzanalysten wie Dirk Müller, bis hin zu sehr wenigen Politikern (mir fällt auf Anhieb nur Gregor Gysi ein). Letztere versuchen im Rahmen des Systems ihr Möglichstes zu tun, was aber angesichts der gigantischen Menge an Gegenspielern, wie z.B. Lobbyisten, schier unmöglich ist.

Dann gibt es noch Menschen, die sich speziell mit einem bestimmten Thema befassen (wie z.B. Robert Stein mit dem 11.9.2001, Edward Snowden, Bradley Manning, etc.) und versuchen, die Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten ans Licht zu bringen.

Im Grunde wissen viele, dass das derzeitige System das schlechteste aller Systeme ist.

Es zerstört nicht nur die Umwelt, das Boot in dem wir alle sitzen, sondern auch unzählige Menschenleben, das Vertrauen und das Zusammenleben allgemein. Selbst einige Profiteure sehen langsam ein, dass es so nicht weiter gehen kann und betteln förmlich, auch mal Steuern zahlen zu dürfen, weil sie sehen, dass sonst ihr eigenes finanzielles Fundament weg bricht.

Wenn wir nicht in einer NWO-Diktatur enden wollen, ist es unabdingbar, JETZT engagiert zu handeln!

Sicherlich hat jeder eine Vorstellung, wie ein besseres System aussehen sollte, welche Werte dorthin tragen könnten. Außerdem gibt es sicherlich noch eine relativ große Zahl an Menschen, die das Elend sehen, sich aber nicht öffentlich äußern.

So kann allerdings niemand abschätzen, wie groß die Zahl derer ist, die bereit wären für einen echten Wandel, nach dem unser Planet lechzt, einzutreten.

Demonstrationen bringen meines Erachtens nach erst dann etwas, wenn ein umfassendes Konzept vorliegt. Doch daran scheint es noch zu fehlen. Ich weiß, dass es bereits viele kleinere Konzepte gibt.

Ein (nicht ganz so gelungenes) Beispiel ist das „Königreich Deutschland“ von Peter Fitzek, welches allerdings gerade in der Auflösung begriffen ist. Eigentlich keine schlechte Idee. Doch vermutlich zu wenig durchdacht und übereilt ausgeführt.

Ein Durchdachteres ist das „Vollgeldsystem“ des Vereins MoMo (Monetäre Modernisierung).

Kurz zusammengefasst (wie ich es verstanden habe – wenn ich mich irre, bitte korrigieren) beinhaltet es:

  • Das Geldschöpfungsmonopol ausschliesslich bei der staatlichen Zentralbank (Nicht bei gewinnorientierten Geschäftsbanken). (Anm. Dudeweblog: Elemtares Grundanliegen der Vollgeldreform)
  • Ein stärkeres Miteinander
  • Verringerte Umweltbelastung
  • Gerechtere Verteilung der Güter
  • Ein weiteres wichtiges und damit zusammenhängendes Element ist ein bedingungsloses Grundeinkommen.

[Anm. Dudeweblog: Alle wesentlichen Punkte, sowie ein sauber ausgearbeiteter Verfassungstext zur angestrebten Volksinitiative (Art. 99) zur Vollgeldreform, finden sich hier im Überblick.]

Ein weiteres durchdachtes Alternativkonzept kommt von Dr. Oec. Studer und setzt dabei auf Einkommens- Ober- und Untergrenzen sowie Vermögenssteuer. [Anm. Dudeweblog: Mehr dazu im Artikel „Von der Macht- zur Masswirtschaft„. Im Verlauf dieses Jahres wird bei Dudeweblog voraussichtlich ein weiterer Artikel zu dieser Variante publiziert.]

Andere Konzepte sehen die Enteignung von Vermögen oder Einkommen über 5 Mio. €uro [Anm. Dudeweblog: Oder bei Jörg Gastmann ergänzend zum Bandbreitenmodell eine Vermögensenteignung ab über 30 Mio. €uro] zugunsten eines Fonds, von dem alle Bürger profitieren, vor. Das fände ich zwar durchaus sinnvoll, doch wäre ich bei einer Enteignung vorsichtig.

Das – nach meinem Empfinden – umfangreichste und durchdachteste Konzept ist der „Plan B“ der Wissensmanufaktur.

Es beinhaltet ein zinsloses Geld, eine staatliche Zentralbank und ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Anders als Dr. Studer setzt Plan B, statt auf Einkommensgrenzen, auf ein fließendes Geld mit einer permanenten Entwertung von Geldvermögen, so wie es in den etwa drei Jahrhunderten ohne Krieg in Deutschland zur Gründerzeit der meisten Städte war – ein Negativzins auf Geldvermögen, dem man nur entgehen kann (anders als damals), indem man es zinslos bei der Staatsbank anlegt. Diese steuert die Geldmenge und hält sie in der Balance.

Die Einnahmen des Staates und die Refinanzierung des Grundeinkommens erfolgt dabei nahezu ausschließlich über eine (je nach Luxusgrad abgestufte) Verbrauchssteuer – wie der Mehrwertsteuer, sodass keine Einkommen, sondern nur Konsum, besteuert wird.

Laut Rico Albrecht ist eine Integration von Plan-B auch deshalb relativ gerecht umsetzbar, weil nur Sparguthaben in das neue Geld umgetauscht werden. Spekulationsgewinne und ein Großteil des ausgeuferten Giralgeldes, was wild zwischen Banken und Staat umhergeistert, verfällt.

Damit würde der Inflation auch schon mal Einhalt geboten.

Desweiteren beinhaltet Plan B als gleichberechtigte Faktoren neben Grundeinkommen und zinslosem Geld noch ein soziales Bodenrecht (Kurz und stark vereinfacht: Wer Grundbesitz hat, zahlt Abgaben je nach Nutzungsart an alle anderen) und ein Presserecht, das auch einfachen Journalisten eine Möglichkeit gibt, zur besten Sendezeit unabhängig ihre Erkenntnisse zu publizieren. Alle Vier Komponenten sind nur gemeinsam erfolgreich – nicht allein.

Der Weg, den die Wissensmanufaktur vorschlägt, ist für mich der zielführendste.

Dabei geht es nicht in erster Linie um Enteignung, sondern um den Aufbau eines neuen (Geld-)Systems. Wenn das neue Geld eingeführt ist, kommt es auch zu einer gewissen Enteignung, da nur reelle Sparguthaben auf Banken und Bundesschatzbriefe umgetauscht werden.

Die großen Mengen an Spekulationsgeldern verfallen. Auch die Staatsschulden verfallen (soweit ich verstanden habe). Der Euro als Währung könnte vorerst noch bestehen bleiben (wenn er bis dahin nicht zusammengebrochen ist), aber dem bestehenden System würde nach und nach die Energie entzogen, bis es als leere Hülle übrig bliebe.

Natürlich hätten die, die vorher viel hatten, auch nachher noch mehr als der Durchschnitt. Aber ohne Arbeit würde sich das Geld zumindest nicht mehr vermehren (abgesehen vom Grundeinkommen), sondern abnehmen.

Ohne die Erpressung mit der Enteignung (fliehe, oder Du wirst enteignet) könnte man sicherlich einige „Reiche“ mit ins Boot holen. Denn ich glaube nicht, dass die wirklich glücklich sind.

Die Grundlage dafür ist aber ein Umdenken in der Bevölkerung.

Dafür finde ich, ist es das Wichtigste, nicht auf die Unterschiede zu achten, sondern die verbindenden Momente vermehrt zu betrachten.

Da ein neues Gesellschaftssystem nicht nur aus Wirtschaft, Finanzen und Journalismus besteht, sollte auch die Bildung mit einbezogen werden. Dazu finde ich die Anregungen von Richard David Precht sehr gut.

Seine Kernaussagen fasst am besten der Begleittext zu seinem Buch „Anna, die Schule und der liebe Gott“ zusammen:

Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern.

Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpassern. Demgegenüber stehen die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung, die an unseren Schulen bis heute kaum berücksichtigt werden. Denn nur was mit Neugier gelernt wird, wird unseren Kindern wichtig und bedeutsam. Und nur was ihnen bedeutsam ist, weckt ihre Kreativität und spornt die Leistungsbereitschaft an. Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fordert: Unsere Schulen müssen völlig anders werden als bisher. Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein anderes Zusammenleben in der Schule. Mit einem Wort: Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution!

Es ist Zeit zu handeln!

Die Wissensmanufaktur plant zwar die Einrichtung von „regionalen Freundeskreisen“ anzuregen, in denen die Möglichkeit gegeben wird, die Menschen in der Region zu informieren, mit ihnen zu diskutieren und die Idee weiter zu tragen. Doch leider ist das erst im Herbst 2014 vorgesehen.

Ich weiß, dass gut Ding Weile haben will. Nichts ist schlechter bei einem so großen Projekt wie ein verpatzter Schnellschuss. Und natürlich ist es richtig und wichtig, dass nicht alle Informationen zu früh veröffentlicht werden, da sonst den offenen und geheimen Gegnern eines Umbruches in Richtung Menschlichkeit zuviel Angriffsfläche geboten würde.

Die Gegner sind zahlenmäßig nicht gering. Sie bestehen einerseits aus den Profiteuren des Finanz- und Wirtschaftssystems und zum anderen aus den Unzähligen, die (meist aus Unwissenheit) glauben, dass es ihnen sonst schlechter gehen würde, oder dass ein Wandel ja doch nicht möglich sei (z.B. viele Hartz-IV-Empfänger)

Im Austausch mit einer Blog-Kommentatorin, die sich „altes Weib“ nennt, ist mir bei der Vorbereitung für diesen Gastbeitrag bewusst geworden, dass es nicht ausreicht, für eine gute Sache zu sein und auch nicht, dazu aufzurufen, dass sich alle noch frei denkenden Menschen zusammenschließen mögen.

Es braucht mehr.

Eine Möglichkeit wäre ein Blog, der jedermann die Möglichkeit gibt, an einem tragfähigen Konzept mitzuarbeiten.

Doch da beginnt bereits mein persönliches Problem: Ich bin zwar guten Willens, doch ich habe nicht das Wissen, einen Blog zu betreiben. Ab einer gewissen Bekanntheit müsste man dann auch auf einen zu zahlenden Server ausweichen – dazu fehlt mir das Geld.

Wie am Ende dieses Artikels unter „Über den Autor“ erwähnt, kämpfe ich privat an mehreren Fronten, um meine Familie über Wasser zu halten. Da meine Frau psychisch etwas angeschlagen ist, meine Kinder auch etwas mehr Aufmerksamkeit als „normal“ fordern, ich Alleinverdiener bin, seit Januar einem neuen Job im 2-Schichtsystem nachgehe, unser gekauftes und noch nicht abbezahltes, 180 Jahre altes Haus noch einiges an Investitionen und Zeit fordert, und ich nebenbei noch in den umliegenden etwa 20 Kirchgemeinden als Hilfskantor für Orgel und Sonstiges aushelfe, wäre auch der zeitliche Einsatz für mich nicht zu stemmen.

Ich versuche bereits in meinem Umkreis auf die Wissensmanufaktur hinzuweisen. Sollte es ein umfassenderes und besseres sozial- und umweltverträgliches Konzept geben – dann gern. Aber bisher habe ich nichts besseres gefunden.

Ich würde mir eine D-A-CH-Zusammenarbeit von Dr. Studer, dem Verein MoMo und der Wissensmanufaktur wünschen. Alle drei Konzepte können sich sicherlich gegenseitig befruchten.

Natürlich können solche Kontaktversuche auch tüchtig nach hinten losgehen, wie man als Außenstehender leider vor einiger Zeit zwischen Dude und dem Eifelphilosophen [Anm. Dudeweblog: Mehr zu diesem Thema folgt hier im Verlauf dieses Jahres in einer Artikelserie] sehen konnte – was ich sehr schade fand, da ich beide Blogger sehr schätze.

Ich bin sehr dankbar, dass Dude nicht die angekündigten Maßnahmen (Artikel) veröffentlicht hat. Denn Streit bringt Entzweiung und die zerstört. [Anm. Dudeweblog: Aufgrund weiterer unannehmbarer, massiver und bösartiger Diffamierungen von Seiten Nachrichtenspiegel ist eine Publikation zu diesem leidigen Thema leider unumgänglich, obwohl wir auf diese Schmierenkomödie liebend gerne verzichtet hätten, und in privater Rücksprache mit der Nachrichtenspiegel-Redaktion auch alles dafür getan hatten.]

Ein solcher Blog würde einen guten Kommentarhausmeister brauchen. Weil sicherlich nach kurzer Zeit bereits einige Gegner versuchen würden, Zwietracht zu säen oder anderweitig dieses Projekt zu bekämpfen.

Deshalb meine Bitte an Alle Leser!

Wer könnte eine Plattform (Internetz-Seite) zur Verfügung stellen, die:

  1. Gebündelt über mögliche Konzepte berichtet, die Möglichkeit zur konstruktiven Diskussion bietet und in Zusammenarbeit mit den Kommentatoren ein möglichst umfassendes Konzept erstellt.
  2. Eine Möglichkeit bietet, sich in einer geschützten Datenbank anzumelden, um die Zahl möglicher Unterstützer quantitativ abschätzen zu können, und – wenn möglich – allen die sich ernsthaft engagieren wollen, eine Plattform zu bieten, (vorerst verdeckt – nur für Mitglieder und den Seitenbetreiber sichtbar) um anzugeben, was er oder sie beitragen würde (z.B. Blog-Betreuung, Kontakte knüpfen, Informationsveranstaltungen organisieren (im kleinen oder großen Maßstab) Spenden, Ideenspenden, usw.).
  3. Abstimmungen über vorhandene Konzepte ermöglicht.

Angebote bitte hier öffentlich im Kommentarstrang oder privat per Kontaktformular [Anm. Dudeweblog: Wird aufgrund baldiger Winterpause, s.u., sobald als möglich an Matti12 weitergeleitet].

Wenn ein gereiftes und stabiles Konzept erstellt ist, ist die Zeit der Demonstrationen gekommen.

Dann können wir sicherlich auch den heute resignierten Hartz-IV-Empfänger mitnehmen, wenn er begreift, dass ein auch für ihn besseres Leben in greifbarer Nähe liegt.

Ruft ALLE Menschen zusammen (online und offline)!

Lasst uns eine neue Welt anfangen!

Seht nicht auf die Unterschiede sondern seht die Gemeinsamkeiten.

Vergesst Streitigkeiten und Missverständnisse.

Wir alle haben doch das gleiche Ziel: Die Erhaltung dieses wunderbaren Planeten und ein liebevolles Miteinander ohne Angst, Furcht, Unterdrückung, Eifersucht und Krieg.

Es ist wie der Blick zu einem Berggipfel. Alle wollen nach oben, jeder hat einen anderen Weg, sieht einen anderen Ausschnitt der Landschaft, hat einen anderen Überblick. Je weiter wir gehen, umso näher kommen wir auch einander.

Nur wenn alle denkenden Menschen zusammenarbeiten ist ein besseres Zeitalter möglich.

Lasst uns einen neuen Staat errichten, in dem Politiker nicht von der Wirtschaft bezahlt werden, die Interessen des Geldadels zu vertreten, sondern möglichst eine Ausbildung absolvieren müssen (vergleichbar mit den britischen Kronprinzen), in der auch Werte wie Unbestechlichkeit, Verantwortung, Treue und Aufrichtigkeit vermittelt und geprüft werden.

Wenn man annimmt, dass jedes Volk die Politiker bekommt, die es verdient, und erkennt, dass wegsehen genauso schlimm ist, wie das Begehen von Verbrechen, dann müssen wir erkennen, dass es JETZT an uns liegt, etwas mit Herz und Verstand zu ändern.

Die unterschiedlichen Ansichten dürfen gern bestehen bleiben, solange das Ziel klar umrissen ist, und das kann eigentlich nur in der Achtung aller Menschen als Individuen (und deren wirklicher Gleichberechtigung) und Bewahrung der Umwelt bestehen. Dabei bedeutet Gleichberechtigung nicht, dass ich auch alle Frauenberufe ergreifen muss und Frauen Männerberufe, sondern dass jede und jeder nach seinen und ihren Fähigkeiten sich in die Gesellschaft einbringen kann.

Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft der Menschheit.

Jeder trägt die Verantwortung, sein Möglichstes zu tun, um unseren Kindern einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen.

Leider drängt die Zeit, bevor Aktivisten wie Ralf Boes real verhungern.

Bitte helfen Sie mit, die denkfähige Menschheit zu sammeln.

Es grüßt
Matti12


Über den Autor:

Ich bin Familienvater, Hobbymusiker (Klavier, Orgel, Keyboard, Cajon, etwas Schlagzeug, etwas Querflöte und etwas Gitarre), „Feinhandwerker“ und war Verkäufer von nicht ganz unwichtigen Kleinprodukten. 😉

Seit Januar habe ich wieder einmal beruflich etwas Neues angefangen. Meine Freizeit ist also relativ begrenzt. Mein Bündel an Problem(ch)en hab´ ich auch zu tragen.

Doch als ich auf einen Beitrag von Dude einen Kommentar schrieb, bat er mich, auch einen Gastartikel zu verfassen. Ich bin zwar weder Journalist noch Schriftsteller, doch ich entschied mich, dieser Bitte nach zu kommen.


Dudeweblog bedankt sich herzlichst bei Matti12 für diesen grandiosen Artikel! Er wurde von der Redaktion minimal lektoriert und zugunsten bestmöglichster Lesbarkeit ein wenig umstrukturiert. Wir werden hier bei Dudeweblog auf alle Fälle an diesem Gesamtthemenkomplex dranbleiben, und freuen uns auch jederzeit über weitere, formal und sprachlich gut ausgearbeitete und inhaltlich gehaltvolle, sowie verifizierte Gastartikel-Vorschläge, die jederzeit per Kontaktformular eingereicht werden können. An dieser Stelle ist allerdings bereits vorab die Ankündigung von Nöten, dass Dudeweblog in Kürze eine Winterpause einlegen wird (mehr dazu in einem eigenen Artikel, wenn es soweit ist).

Copyright-Anmerkung: Dieser Artikel kann gemäss den Dudeweblog-Standardkonditionen in unveränderter und kompletter Form (oder Textschnipsel + Link) unter Angabe von Autor (Matti12) und Quelle (Link zu diesem Artikel) auf nicht kommerziellen Portalen ohne Rückfrage übernommen werden.


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14 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dokus und Vorträge, Dreckskapitalismus, Freiheit, Gastbeiträge, Geopolitik, Kurzclips, LiebeLicht, Medien, Menschen, NWO, Philosophie, Recht, Schönes, Schuldgeld, Sinn, Weisheit, Zitate

14 Antworten zu “Realitätsnahe Lösungswege zum aktuellen Gesellschafts- & Geldsystem-Fiasko – Es ist Zeit zu handeln!

  1. Pingback: Ein besonderer Aufruf: “Realitätsnahe Lösungswege zum aktuellen Gesellschafts- & Geldsystem-Fiasko – Es ist Zeit zu handeln!” | Von Matti12 bei dudeweblog | Ultimative Freiheit Online

  2. Tictac

    Schöner Artikel, vielen Dank!
    Vielleicht noch ein Hinweis auf Franz Hörmann, der ebenfalls zur „Sache“ geht
    http://www.zukunftsbanken.eu/alte-banken.html
    Das Wichtigste wäre, dass sich die Fachleute auf EIN schlüssiges Konzept einigen könnten.
    Selber habe ich leider auch nicht die Resourcen, um irgendwas groß aufzustellen. Inzwischen bin ich auch ziemlich deprimiert, wie gehirngewaschen mein Umfeld ist, lauter glückliche Sklaven.

    lg.

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  3. @Tictac

    Danke Dir.

    Von Hörmann halte ich allerdings schon länger nichts mehr. Ich traue ihm nicht mehr, seit ich ihn in folgendem Clip sprechen gehört habe…

    Sein System zementiert die Vorherrschaft der Konzerne… interessierte mich sehr, was er in Bezug zu TTIP sagt. Wahrscheinlich findet er das toll.

    Von einer Form der Sklaverei in die nächste?
    Werden Systemkritikern in der vollkommen elektronisch beherrschten Geldwelt einfach die Konten geschlossen bzw. blockiert, wenn sie nicht brav auf Linie tanzen?
    Und danach? Das Sonderziehungsrecht als einzige Weltwährung?

    Jedenfalls wäre es immerhin ein einleuchtender Grund, warum er immer wieder Auftritte in den Schafsmedien erhält…

    Daher gefällt mir die Monetative – kombiniert mit der aktuellen BGE-Initiative – wesentlich besser, zumal sie alles in allem auch realistischer erscheint, und die Freiheit und Selbstbestimmung der Individuen fördert, anstatt, wie in Hörmann’s Welt, weiter beschneidet…

    Was m.E. auf jeden Fall so schnell wie möglich geschehen müsste, wäre eine gerechte Verteilung der Kapitalien zu mehr oder weniger gleichen Teilen an jeden Bürger (im Idealfall natürlich global), mit gleichzeitiger Vermögensbegrenzung nach oben für die Zukunft. Nur so könnten die aktuellen desaströsen und gefährlichen Herrschaftsstrukturen und deren hässliche und leidige Früchte wirklich überwunden, und die Gleichwertigkeit der Individuen wiederhergestellt werden; und zwar in nachhaltigem Sinne.

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  4. Tictac

    Auweija.. da muß man wohl wirklich jeden Stein umdrehen und schauen was drunter ist.
    Was die Konten betrifft, ich könnte mir vorstellen, dass sich jeder eine Art email – Adresse mit Kontofunktion eröffnen kann, eigentlich braucht die Bank dafür niemand. Wer Bargeld will, überweist den gewünschten Betrag an den nächsten Geldautomaten, und behebt per Passwort.

    Zur gerechten Verteilung in unserer vernetzten Welt, vielleicht bringt mal jemand den Rechnern bei, dass in kommunizierenden Gefäßen überall das Wasser gleich hoch steht, und die Stöpsel zieht…

    Zur „Freiheit“ erteilen mir unsere Katzen Nachhilfe: ein Streunerkater, den wir mitfüttern, will nix wie rein und Dosenfutter. Unsere Hauskatze wollte immer nur raus, und ernährt sich hauptsächlich von Mäusen, ab und zu erwischt sie einen Vogel.

    Müsste man mal definieren, was jeder drunter versteht, der „Freiheit“.

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  5. Rudi

    „Wenn wir nicht in einer NWO-Diktatur enden wollen, ist es unabdingbar, JETZT engagiert zu handeln!“

    Ihr scheint es immer noch nicht bemerkt zu haben – Die NWO-Diktatur haben wir schon längst. Was noch fehlt ist einzig, dass es den Dödels auch noch gelingt alle Religionen unter einen Hut zu bringen, dann ist die Sache perfekt und der Weltherrscher kann endlich seinen irdischen Thron besteigen. Daran arbeiten die von der NWO derzeit mit Hochdruck.
    Was den letzten Papst angeht (Prophezeihung des Malachias), das war bereits der Papst Benedikt der XVI. Sein Nachfolger ist ….na wer wohl? Wer noch gegen den Widerstand leistet, das sind wieder einmal die Juden. Das taten sie schon damals vor 2000 Jahren und sie tun es immer noch. Alle anderen schnallen gar nichts und laufen alle wie blind dem Leibhaftigen hinterher.

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  6. @Rudi

    „Ihr scheint es immer noch nicht bemerkt zu haben – Die NWO-Diktatur haben wir schon längst.“

    Ich sehe schon, dass die Herren der Welt bereits weit sind mit ihrem grössenwahnsinnigen Plan, aber sag mir eines:
    Wozu sollten die um jeden Preis TTIP/TAFTA/TPP hinter verschlossenen Türen durchdrücken wollen, wenn ihr Plan schon perfekt umgesetzt wäre?
    Wenn Du nicht weisst, was TTIP/TAFTA/TPP ist, mach Dich am besten mal schlau (und vergiss nicht einen der beiden Appelle zu unterzeichnen!):
    Ausführliche und tiefgehende Hintergrundinformationen, Kurzclip & Link zu den zwei Appellen (siehe auch zuoberst in der Seitenleiste)
    Weitere Informationen inkl. ARD-Monitor-Kurzclip

    „Was noch fehlt ist einzig, dass es den Dödels auch noch gelingt alle Religionen unter einen Hut zu bringen“

    Sieh Dir mal die Popkultur des Mainstreams an. Satanismus in Reinform. Musterbeispiel ist eine Gaga-Lady. Aber gibt unzählige weitere.
    Und die Massen lechzen nach immer neuen Technospielzeugen und spielen somit den Transhumanisten (neue Weltrelgion gründend in Luziferanismus) in die Hände!
    Transhumanistische Materialisten

    Dahingegen finde ich die Verwirklichung der vollständigen NWO auf Wirtschaftsebene noch als weniger fortgeschritten – aber mit TTIP könnte sich das ganz schnell ändern, wenn sich der Widerstand aus der Zivilgesellschaft nicht endlich mal formiert. Bisher ist meine Erfahrung eher, dass sich dafür kaum jemand zu interessieren scheint. Ich hoffe, dass ich mich täusche.

    Widerstand sehe ich in der ganzen Welt. Ein Vorzeigebeispiel des Widerstandes sind latin- & südamerikanischen Staaten wie Bolivien, Ecuador und Uruguay.
    Siehe auch hier: Geld regiert die Welt – Dreckskapitalismus Teil I

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  7. Toller Artikel, danke Matti! Viel Erfolg bei der Renovation und so 😉

    „Die Einnahmen des Staates und die Refinanzierung des Grundeinkommens erfolgt dabei nahezu ausschließlich über eine (je nach Luxusgrad abgestufte) Verbrauchssteuer – wie der Mehrwertsteuer, sodass keine Einkommen, sondern nur Konsum, besteuert wird“
    Da hätte ich noch eine Verbesserungsidee für Plan B: Wie wär’s anstatt einer Verbrauchssteuer eine Resourcenverbrauchssteuer für Firmen? Das würde meines Erachtens noch etwas näher am Problem ansetzen – Konzerne müssten möglichst naturschonend produzieren, um konkurrenzfähig zu sein, und für den Konsumenten wäre es praktisch das Gleiche, wie eine Verbrauchssteuer.

    Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen hab ich allerdings ein bisschen Mühe, da ich den Menschen allgemein bisher als etwas faul kennengelernt habe (siehe Kommunismus). Ich würde für den Bezug des Grundeinkommens minimale Dienste für die Allgemeinheit einfordern.
    Auf jeden Fall muss ich mir Plan B nun mal im Detail anschauen. Nicht, dass da auch wieder nur eine alternative NWO verpackt daherkommt.

    Herzlichst, der Chaukee

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  8. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    „Das Geldschöpfungsmonopol ausschliesslich bei der staatlichen Zentralbank (Nicht bei gewinnorientierten Geschäftsbanken). (Anm. Dudeweblog: Elemtares Grundanliegen der Vollgeldreform)“

    500 Jahre und kein bisschen Weise?
    Was soll uns denn damit wieder verkauft werden:
    „Geldschöpfungsmonopol“ ???
    Geld kann nicht geschöpft werden.
    Das ist die gleiche Versklavung des Kapitalismus in Grün durch die Hintertür.

    „Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß.“
    König Friedrich II. von Preußen, alias Friedrich der Große (* 24.01.1712 † 17.08.1786)
    [Da wird nichts geschöpft, das wird erhalten.]

    „Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst in Besitz nahmen. Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden. Ich glaube aufrichtig, daß Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee.“ Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA (1801-1809)
    [Eigentlich wäre es überflüssig zu erwähnen, aber dennoch muss es sein. Dazu zählt ganz selbstverständlich jede ART von Zentralbank, da eine solche Konstruktion von vornherein das „Wesen“ Geld zerstört]

    „Von allen Erfindungen, die ersonnen wurden, um die arbeitenden Menschen zu betrügen, war keine wirkungsvoller als das Papiergeld.“
    Daniel Webster (1782-1852)

    „Inflation ist die ultimative Steuer. Eine Steuer, von der die Leute nicht wissen, daß sie besteuert werden. Eine Steuer für Leute, die an Papiergeld und an ihre Regierung glauben.“ Warren Buffett

    „Die größte Gefahr für die Zukunft des Systems geht gegenwärtig von der Schuldenpolitik der keynesianisch vergifteten Staaten aus. Sie steuert so diskret wie unvermeidlich auf eine Situation zu, in der die Schuldner ihre Gläubiger wieder einmal enteignen werden – wie schon so oft in der Geschichte der Schröpfungen, von den Tagen der Pharaonen bis zu den Währungsreformen des zwanzigsten Jahrhunderts. Neu ist an den aktuellen Phänomenen vor allem die pantagräulische Dimension der öffentlichen Schulden. Ob Abschreibung oder Insolvenz, ob Währungs-Reform, ob Inflation – die nächsten Großenteignungen sind unterwegs.“
    Peter Sloterdijk FAZ vom 10.6.2009)

    „Papiergeld ist eine HYPOTHEK auf den Wohlstand, der gar nicht existiert, gedeckt durch Pistolen, welche auf die gerichtet sind, die den Wohlstand erarbeiten müssen.

    Da wir nur mit echtem Geld zu tun haben wollen, beteiligen wir uns nicht an irgendwelchen Betrugssystemen der Zentral-Banken.“
    Selbstdarstellung der freien Bank der Lakota-Indianer, 2008

    „Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden, die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten, bei denen er selber Schulden hat.“ Franz Hörmann, Wiener Professor

    „Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, daß aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, daß das System ihren Interessen feindlich ist.“ Rothschild, 1863.

    „Aus dem Nichts wird Geld geschöpft. Ungedecktes Papiergeld auf Pump. Dafür ist ein Zins zu zahlen. Seine Bezeichnung ist Schein-Geld.“ Georg Löding, 2011

    „Jede Anleihe muss nämlich wenigstens verzinst, womöglich auch amortisiert werden. Das Defizit zeigt eben, daß die bestehenden Steuern nicht ausreichen. Jede Anleihe erfordert daher eine Steuererhöhung um den Betrag des Zinses und der Amortisierungsquote derselben. Es leuchtet ein, daß, wo eine solche Steuererhöhung gleichzeitig mit der Anleihe nicht stattfindet, der Zins der gemachten Anleihe nur noch durch neue Anleihen gedeckt werden kann, was seine Grenze in sich selbst findet.“
    Lorenz von Stein, 1860.

    Die Schulden sind inzwischen so gewaltig, daß diese nicht mehr rückzahlbar sind. Selbst die Zinsen können nicht mehr aufgebracht werden. Zunächst traf es nur die Banken – GEPLANT und BEABSICHTIGT und entsprechend UMGESETZT. Die meisten davon wurden in der sogenannten Finanzkrise zahlungsunfähig – sagen wir besser: sind BANKROTT gegangen – und existieren nur, weil die verschiedenen Staaten „Garantien“ abgegeben oder diese verstaatlicht haben. Einige hundert Banken sind ganz verschwunden, unter anderem die Lehman mit über 625 Milliarden US-Dollar,

    was aber nicht einmal 1% des Welt-Brutto-Sozialprodukts ist und nur 0,00025% der Welt aller „Schulden“ / also „Forderungen“, die von der BIZ in BASEL über ihre Zentralbanken FED, EZB & Co. mit Hilfe aller „Privatbanken“ akkumuliert wurde. „Eigentümer“ ist der PAPST als Völkerrechtssubjekt „Heiliger Stuhl“ der mit Hilfe von 23 „Kirchen“, 33 Orden, 212 Kardinälen und den über 40.000 Diakonen, 70.000 Mönchen, 400.000 Priestern, 750.000 Nonnen, 1,2 Millionen Angestellten und 3,5 Katecheten Millionen von Unternehmen und Firmen führt und dieses „Eigentum“ verwaltet.

    Das Welt-Brutto-Sozial-Produkt (~70 Billionen) ist quasi der Zins, der in das System hineingezahlt wird. Die menschliche Arbeitskraft und die gesamte Produktion dient also ausschließlich dem „Bedienen“ des Zinses der auf die etwa 3.000 Billionen „US-Dollar“ gestiegenen „Schulden“=“Forderungen“ zu zahlen ist

    Da den Banken selbst das Geld fehlt, können sie keine Kredite mehr an die Wirtschaft ausgeben. Das liegt daran, daß nicht weiter aufgeschuldet werden kann, weil kaum noch geeignete Kreditnehmer zu finden sind, um weiter Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Das „Sparvermögen“ ist ja bereits mit dem zehn- bis fünfzig-fachen als Kreditmenge verliehen worden. Viele dieser Kredite sind uneinbringlich geworden. Banken gehen pleite, Sparvermögen gehen verloren. Neue „Sparvermögen“ werden oder können kaum noch gebildet werden. Dadurch verringert sich die zur Verfügung stehende Kreditmenge drastisch. Ohne Kredite funktioniert aber das Wirtschaftssystem, wie wir es kennen, nur noch eingeschränkt.

    Die Zentralbanken pumpen mehr Fiat-Geld (Schein-Geld) – also vermeintliche Ansprüche auf reale Gegenwerte – in den Wirtschaftskreislauf als tatsächliche Werte vorhanden sind. Sie stellen den hoch verschuldeten Staaten weiter Kredit zur Verfügung indem sie selbst Anleihen der Staaten aufkaufen. Dabei ist der Zins so niedrig angesetzt, daß Anleihen, die sich bereits im Markt befinden nur noch handelbar sind, wenn ihr Kurs sinkt, so daß der „innere Wert“ einen höheren Zins abwirft. Darüber entschulden sich die Staaten aber nur sehr gering.

    Die sich im Umlauf befindliche Menge Geld erhöht sich ständig. Die Geldmenge ist seit 1971 um das Vierzig-fache angestiegen, im gleichen Zeitraum sind die tatsächlichen Werte aber nur um das vierfache gestiegen. Erst kommt es zu kleinen „Preiserhöhungen“ – in Wirklichkeit wird aber nur das Geld weniger wert (Kaufkraftverlust). Die Volkswirtschaften gehen in eine Inflation über, die in einer Hyperinflation endet, ähnlich wie 1923 in Deutschland oder vor einiger Zeit in Zimbabwe zu sehen.

    Das Sparvermögen der Volkswirtschaften wird vernichtet.
    Das Wirtschaftssystem oder eine bestimmte Volkswirtschaft bricht zusammen.
    Dies wird aber immer schon im vornherein so geplant.
    Es handelt sich dabei also keineswegs um Zufälle oder Schicksalsschläge, sondern um notwendige Maßnahmen die gezielt eingeleitet werden, um das gesamte Betrugs-System aufrecht erhalten zu können

    Das Sparvermögen der deutschen Volkswirtschaft ist bereits verloren, da es in uneinbringlichen Krediten steckt. Kredit ist immer zeitlich vorweggenommener Konsum, „Kaufe heute und zahle später“, ist das Motto. Das hat in der gesamten Geschichte der Papiergeld-Währungen immer nur kurzfristig funktioniert und ging nur solange gut, bis die Halter des Papiergeldes dahinter kamen, daß ihrem Geld gar kein echter Wert (mehr) gegenüber stand.

    Es handelt sich um ein Schneeball-System. Privat ist das verboten – dem Staat und den Banken ist es erlaubt.

    Was ist das eigentlich, Geld?

    Geld ist ein Zwischentauschmittel. Wertmesser, Wertspeicher, Tauschmittel und Zahlungsmittel kennzeichnen Geld in seinen Funktionen. Papiergeld kann diese Funktionen übernehmen, wenn es gedeckt ist. Nur dann stellt es einen realen Anspruch auf reale Gegenwerte dar. In unserem System ist es lediglich durch ein Versprechen gedeckt. Ein Versprechen von dem die Versprecher wissen, daß es nicht eingehalten werden kann, wird als Lüge bezeichnet. Damit wird es zum Betrug.

    Papiergeld war ursprünglich eine Quittung auf ein hinterlegtes Gut (Getreide, Gold, Silber und andere Güter und Waren) oder eine Note (z. B. Banknote), also eine Notiz, daß mir etwas Reales gehört und ich gegen Vorlage dieses Papiers jederzeit den realen Gegenstand erhalte.

    Heute haben wir ein sogenanntes Fiat-Geld (Schein-Geld); es ist also gar kein echtes Geld, weil der Betrug bereits in ihm begründet ist. Verharmlosend könnte man sagen, heutiges Papiergeld ist „unechtes Geld“, da es weder als Wertmesser noch als Wertspeicher verwendet werden kann; vor allem aber, weil es keinen wirklichen Anspruch auf einen realen Gegenwert darstellt.

    Ein solches Papier-“Geld“-System kam regional in der Geschichte der Menschheit viele Male vor. So nennen die Chinesen ein solches Geld „Fliegendes Geld“. Und „Hamburger Kaufleuten war Papiergeld zu windig“.

    Aber in Wahrheit ist heutiges Papiergeld gar kein Geld sondern ein schriftliches Versprechen desjenigen, der ein solches Papierstück ausstellt und unterschreibt. Es ist also eine Schuldverschreibung. Jemand verspricht Schulden zu haben und diese einzulösen und auf diese Schuld Zinsen zu zahlen. Weil mit dieser Schuldverschreibung jedoch kein real existierender Anspruch auf einen realen Wert begründet ist, handelt es sich um Betrugs- bzw. Falschgeld. Durch dieses Falschgeld wurde es möglich Konsum vorwegzunehmen und die Kriege der letzten Jahrhunderte zu finanzieren.

    Echtes Geld ist seit tausenden von Jahren immer Silber und Gold gewesen und so ist es auch heute noch in der realen Wirklichkeit, wenn auch andere Güter und Waren (Beispiel: Getreide) im Laufe der Menschheitsgeschichte Geld gewesen sind. Gold und Silber dienten immer und dienen noch heute als Wertmesser und als Wertspeicher. Als Tauschmittel ist es weltweit anerkannt. Und bei „ehrlichen“ Staaten galt es immer und gilt es auch heute noch als Zahlungsmittel.

    Alle anderen Behauptungen sind Lüge und Betrug.

    Der größte Betrug aller Zeiten

    Das betrügerische „Geld“-Ordnungs-System

    Weltweit hat sich ein staatlich legitimiertes – und damit ungedecktes – Papiergeld-System durchgesetzt. In diesem geschichtlich sehr jungen System kommt Geld nur als zinsbelasteter BANK-Kredit in die Welt. Das bedeutet, nur wenn sich ein Mensch verschuldet, entsteht dieses “Geld”. Wenn keine Verschuldung mehr möglich ist, weil auch noch der letzte arme Mensch in der Dritten und Vierten Welt durch Mikro-Finanz-Kredite in die Schuldenfalle geraten ist, hört die Verschuldung auf und die auf dem Kopf stehende Pyramide bricht auseinander.

    Dieses System steht im absoluten Widerspruch zu den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens alsound der „Lehre der Liebe“, die Evangelium genannt wird: „Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer zu lieben … Lieben sollst du deinen Nächsten wie dich selbst! Die Liebe bewirkt dem Nächsten nichts Übles…” Römer-Brief 9:8-10

    Geld, das nur als zinsbelasteter BANK-Kredit in die Welt kommt, bewirkt aber dem Nächsten sehr viel Übles! Gar nicht zu schweigen davon, daß dieses System ein weiteres elementares Verbot übertritt!
    Nämlich das Zinsen-Verbot! Die Heiligen Schriften sind da überaus klar und eindeutig: das Zinsen-Nehmen, wird genauso verurteilt wie der Wucher, der Raub und der Diebstahl: Menschen, die solche Verbrechen begehen, werden sogar den Mördern gleichgestellt und mit einem Fluch belegt: „Sein Blut komme über ihn!“ Jauhu-sekh-Ul [Jeheskul (Hesekiel)] 18:13 und viele andere Stellen in den Heilgen Schriften

    „Wenn ich jemanden mein Geld zur Verwahrung aufgebe (auch als Kredit), darf ich keinen Zins erheben. Das hat auch damit zu tun, daß ich das Risiko des Geldverlustes einem Dritten (Verwahrer, Kreditnehmer) übertrage. Außerdem darf kein Mensch mehr zurück verlangen als er hingegeben hat.“ Georg Löding

    Dieses BANK-Kredit-“Geld“ (eine Schuld, die es nicht gibt!!!) muß mit Zinsen zurück gezahlt werden. Dieses Schuld-„Geld“ für die Zinsen kann wiederum nur durch mit Zinsen belasteten Kredit in die Welt kommen. So kommt es zu immer weiteren „Schulden“ bis dieses Schneeball-System unweigerlich und – mit absoluter Sicherheit – zusammen brechen muß!!! Es muß zwangsläufig zusammenbrechen, weil alles in dieser Welt entdeckten und unentdeckten Gesetzen gehorcht.

    So kommt es in diesem Schwindel-System zu immer weiteren „Schulden“, die unserer Auffassung nach, ein leeres Geschwätz, eine Einbildung – ein GARNICHTS – eine blöde Annahme IST! Inzwischen hat dieses System „Schulden mit Schulden zu bezahlen“ eine Dimension erreicht, die es erlaubt zu behaupten, daß die monetäre Planwirtschaft des herrschenden „Geld“-Systems kurz davor steht unterzugehen (kollabiert/implodiert):

    DAS ENDE DES KAPITALISMUS
    und hoffentlich!!!
    DER BEGINN DER ECHTEN SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT!

    Viele Autoren bezeichnen das jetzige System als Schein-Geld-System (doppelsinnig: es scheint als sei es GELD und es besteht aus Scheinen). Aufgrund der getroffenen Aussagen in meinem Buch „Deutschland, ich liebe dich!“ bezeichne ich dieses System jedoch als Schuld-Geld-System. Dieses Schuld-Geld-System ist eine weitere höllische Ausgeburt der SCHULD-MATRIX!

    Dieses SCHULD-GELD-System bedroht viele Milliarden Menschen-Leben!

    Gutes, echtes – und damit – ehrliches Geld ist aus Gold oder Silber geprägte Münze!

    „Münze ist geprägtes Gold oder Silber und dient dazu, die Preise käuflicher oder verkäuflicher Dinge zu zahlen, je nach Festlegung durch das Gemeinwesen oder dessen Oberhaupt.

    Sie ist also gewissermaßen das MAß für BEWERTUNGEN .
    Nun muß aber das Maß eine feste Größe haben, sonst würde die Ordnung des Gemeinwesens zwangsläufig gestört.“ Nikolaus Kopernikus, bedeutender Astronom, *1473 †1543 in seiner lateinisch veröffentlichten Denkschrift „Monete Cutende Ratio“ von 1526 zur Münz-Reform, bereits 1517 formuliert und 1522 vor dem Preußischen Landtag vorgetragen. Zitiert aus Smart Investor, 9. Jahrgang 2011, Sonderausgabe “Gutes Geld”, S. 130 http://www.smartinvestor.com

    Geld „ist“ also weiter nichts als die Bezeichnung für eine Münze aus Gold oder Silber, mit dem versucht wird etwas, nämlich einen „WERT“ eines materiellen Gegenstandes, meßbar zu machen –
    – ähnlich einem Gewichtstein oder einem Gewicht aus Metall mit der Waren auf eine Waage gewogen werden. Was da meßbar gemacht werden soll, ist der rein materielle „WERT“ eines Dings, einer Sache oder einer Leistung, wie etwa die menschliche Arbeitskraft.

    Nun haben aber Dinge materieller Art keinen wirklichen, keinen „inneren“ Wert an sich, weil „Wert“ auch nichts anderes ist, als sich die Realität irgendwie einer Metapher gleich herzuleiten.

    Der Mensch weist den Dingen einen „Wert“ zu. Denn welchen Wert oder welche Farbe hat den ein Meter, oder wie hoch oder wie kalt ist denn ein Kilogramm?

    Geld kann also niemals Geschöpft werden!

    Auch eine staatliche Zentralbank kann das nicht.

    Denn es kann ja nirgends in der materiellen Welt gefunden werden.

    Es sind nichts weiter als gedankliche, der menschlichen Phantasie entsprungene fabrizierte Konstrukte, die die Selbstentfremdung des Menschen von sich selber und der Natur aufrechterhalten.

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