Schlagwort-Archive: Zwang

Renato Kaiser – Poetry-Slam Schweizermeisterschaft 2014

Der allhöchst geschätzte Renato hat erst kürzlich ein neuerliches Bravourstück des intellektuell-poetischen Klamauks – in Bezug zu dem Pendlerei-Irrsinn in der ach so schönen Schweiz und dem lustigen Treiben St.Gallerischer „Selbsthilfegruppen“ – fabriziert, das es allein schon satirisch betrachtet mehr als in sich hat, vergisst ob allen humoristischen Verrenkungen und Verlackmeierungen aber auch nicht, sinnbezogen noch viel tiefer zu dringen, als (zumindest für die Oberflächlichen) jenem, was bloss auf der Spiegelung des literarischen Sees zu erkennen scheint.

Eine Verhohnpiepelung des täglichen Wahnsinns vom Feinsten (dessen ich mich übrigens schon lange weigere, an ihm teilzuhaben) – mit Sahnehäubchen obendrauf! 🙂

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‚Beep Beep Boop‘-Update verunstaltet WordPress zum Kindergarten!

Als wäre die Langeweile ein regelhaft prägendes Attribut der aktuellen Zeit, und als gäbe es nichts sinnvolleres, womit sich – ernsthaft – zu beschäftigen lohnte, fortwährend akut, überaus bedrohlich erscheinend mit Blick in zukünftige Zeiten, verunstaltet WordPress (nachfolgend: WP) mit dem neusten Update das – bis anhin mehr oder weniger glänzend bis blitzblank funzende – gesamte Interface.

Was bis anhin wundervoll funktionierte, wurde seit gestern (Mittwoch, 13.8.2014) komplett zersaut, verhunzt, verhackstückelt.

https://dudeweblog.files.wordpress.com/2014/08/beep-beep-boop.png?w=411&h=307

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Demokratie ist Vergangenheit

Demokratie ist Vergangenheit – und gemeinsam mit ihr die in der AEM verbrieften Menschenrechte; gleich einem unleserlichen Krakel auf einem Blatte vergilbten, zerbröselten Papiers auf den Müllbergen des Wachstumsgrössenwahns einer sich zur zentralisierten, totalitären Terrorherrschaft subtilster Art entwickelt habender, vor (durch Schattengestalten einprogrammierter) Boshaftigkeit blindwütig gewordener, bürokrattischer Maschine, bedient durch völlig wahnsinnig gewordene, doch hörige ‚Operatoren‚ mit allzu weitreichenden Machtbefugnissen & -mitteln, und mit (noch immer) allzu vielen ihr Spalier stehenden, tumben Dämeln, die dem Rad, in welchem sie getanzt werden weiter ihre unterwürfigen Lobpreisungen zukommen lassen, ohne auch nur eine Sekunde auf den Gedanken zu kommen, dass das zerbröselte Blatt kurz vor seiner endgültigen Auflösung steht, der Maschine in scheinbarem Zwang also noch immer weitere Energie zuführen, welche sie dessen statt liebelichtvoll für neues, aufbauendes, freies und in Vielfältigkeit vereinendes einsetzen könnten… …wenn sie nur wollten.

Wenn sie nur wirklich wollten.

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