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Vom Staat als verbindendes Regulativ – RELOADED

Oder: Wer regiert hier eigentlich?

*Viele DWB-Publikationen sind nicht an die Aktualität gebunden. Leider wird seitens Leserschaft viel zu selten in unserem Archiv gestöbert (siehe Seitenleiste: Alle Artikel, Kategorien, Schlagworte) und auch die seiteninterne Suchfunktion zu wenig genutzt, was betrüblich ist, angesichts der Tatsache, dass DWB von allen Suchmaschinen (also auch von sog. Alternativen und nicht nur durch die bekannten Grossen) massiv zensiert wird! Aufgrund der aktuellen Corona-Hysterie und der damit verbundenen Implikationen hinsichtlich schwerwiegender Angriffe auf die Grund- & Menschenrechte weltweit, publiziere ich die ursprünglich am 12. April 2013 veröffentliche Abhandlung neuerlich (unbearbeitet) als Reloaded-Fassung.
Der Kommentarstrang bleibt hier geschlossen. Wer kommentieren möchte, tue dies bitte im Original. Für Statistikfans sei noch gesagt, dass bis jetzt 5’796 Zugriffe auf das Original erfolgten, was meiner bescheidenen Meinung nach noch viel zu wenige sind. 😉 Ausserdem muss noch erwähnt werden, dass ich mich seit Publikation noch viel vertiefter mit Anarchie befasst habe, und deshalb inzwischen eine radikal-anarchistische Grundgesinnung habe, jedoch ein weltweites anarchistisches Modell – angesichts des weitverbreiteten Fehlverständnis der Anarchie – nach wie vor für utopisch halte. Es wird daher zu dem Thema, sobald ich dazu komme, noch weitere Publikationen geben.

Den Reload einleitend vorab aber noch kurz Henry Miller (Anarchist!):

Die Fiktion, dass der Staat zu unserem Schutz existiere, ist tausendmal widerlegt worden. Aber solange es dem Menschen an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein mangelt, wird der Staat gedeihen; seine Existenz gründet sich auf die Angst und Unsicherheit seiner einzelnen Bürger.
Quelle: Weisheiten von Henry Miller – Zitatsammlung Teil VI

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Max Frisch spricht Tacheles

Gespräch mit Max Frisch – New York 25.4.-30.4.72

Christian Grote hat Max Frisch in New York besucht. In mehreren Interviews an verschiedenen Orten sprachen sie über die Millionen-Metropole, die amerikanische Politik und über das damals erschienene „Tagebuch 1966 -1971″(BR/ORF 1973).

Ps. Max Frisch – Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb!

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Vom Staat als verbindendes Regulativ

Oder: Wer regiert hier eigentlich?


Ist die staatsrechtliche Demokratie heute wirklich noch real existent, das soziale Gesamtgefüge also auch tatsächlich miteinbeziehend, oder ist die ‚Herrschaft des Volkes‘ längst weitestgehend verkommen zu einer Farce; zum schönen Scheine auf dem Papier – die Bürger der Völker auf Erden, statt fühlende und denkende Lebewesen, lediglich noch entmündigtes und bevormundetes ‚Humankapital‘ von Plutokraten und multinationalen Konzernen?

Braucht es eigentlich überhaupt verbindende und verbindliche Regulatorien in der Welt, oder wäre es vielleicht besser, diesen Planeten frei von jedwedem Regulativ zu gestalten?

In nachfolgender gesamtgesellschaftlicher Abhandlung sollen diese Fragen auf der Meta-Ebene beleuchtet werden.

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Max Frisch – Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb!

Max Frisch’s Dankesrede zu seinem 75. Geburtstag an den Solothurner Literaturtagen 1986 zur Ehrung seines Lebenswerks.
R.I.P. (15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991)
Einer der grössten Helden, den die Schweiz je hervorgebracht hat.

Wohl eine der besten Reden, die jemals gehalten wurden!

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Zitatsammlung – Teil I

Schein und Sein (Teil I)
„Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
Gleichviel, ob grosse, ob geringe,
Im Wesentlichen so verpackt,
Dass man sie nicht wie Nüsse knackt.“
Wilhelm Busch

Beruhigt
„Zwei mal zwei gleich vier ist Wahrheit.
Schade, dass sie leicht und leer ist,
Denn ich wollte lieber Klarheit
Über das, was voll und schwer ist.

Emsig sucht ich aufzufinden,
Was im tiefsten Grunde wurzelt,
Lief umher nach allen Winden
Und bin oft dabei gepurzelt.

Endlich baut ich eine Hütte.
Still nun zwischen ihren Wänden
Sitz ich in der Welten Mitte,
Unbekümmert um die Enden.“
Wilhelm Busch

„An sich schon hat das Besinnen auf den Sinn des Lebens eine Bedeutung.“
Albert Schweitzer

„Wenn man einst, nach Tausenden von Jahren, unsere Zeit mit einem Wort kennzeichnen will, wird man sagen: Es war die Zeit, wo man das Wissen an die Stelle der Wahrheit setzte!“
Albert Schweitzer

„Wo wir den Dingen auf den Grund gehen, kommen wir immer auf etwas Geheimnisvolles.“
Albert Schweitzer

„Fast alle Menschen stolpern irgendwann einmal in ihrem Leben über die Wahrheit. Die meisten springen schnell wieder auf, klopfen sich den Staub ab und eilen ihren Geschäften nach, so, als ob nichts geschehen sei.“
Winston Churchill

„Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet.“
Heinrich von Kleist

„So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, ausser in Kleinstädten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven! Ihr wisst es genau wie ich es weiss. Keiner von Euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudrücken. Würdet ihr sie äussern, würsstet ihr schon im Voraus, dass sie niemals gedruckt wird. Mir werden 150 Dollar dafür bezahlt, ehrliche Meinungen aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. Andere von euch bekommen ähnliche Gehälter um ähnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben würde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung wäre weg. Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das Geschäft eines New Yorker Journalisten ist es, die Wahrheit zu verdrehen, geradeheraus zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu schmähen, zu Füßen des Mammon zu katzbuckeln und sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt zu verkaufen. Ihr wisst es und ich weiss es! Was für eine Narretei, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen! Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Talente, unsere Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“
John Swinton (eigene Übersetzung)

„Wären wir im Lichte der Öffentlichkeit gestanden, wäre es für uns unmöglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln. Doch nunmehr ist die Welt weiter ausgereift und vorbereitet für den Marsch zu einer Weltregierung. Die supranationale Hoheitsgewalt einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist gegenüber nationaler Selbstbestimmung, wie sie in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, sicherlich zu bevorzugen.“
David Rockefeller – zitiert aus „The Powers that be: Americas dirtiest secrets“ (2007) von William Caniano (eigene Übersetzung)

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein!“
Albert Einstein

„Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit!“
Marie von Ebner-Eschenbach

„Einer tausendfach wiederholten Lüge glaubt man leichter, als einer zum ersten mal gehörten Wahrheit.“
Unbekannt

„Die Erinnerung ist ein kompliziertes Ding – eine verwandte, aber keine Zwillingsschwester, der Wahrheit.“
Unbekannt

„Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.“
Marie von Ebner-Eschenbach

„Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern, was schlimmer ist, zu Gewohnheiten.“
Oliver Hassenkamp

„Zwei Dinge scheinen unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher!“
Albert Einstein

„Wirklichen Fortschritt findet man meist dort, wo Menschen in einer bestimmten Situation beschliessen, den Gehorsam zu verweigern.“
Unbekannt

„Je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.“
Peter Rühmkopf

„Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!“
Max Frisch

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