Sein & Nichtsein – Unendliche Vergänglichkeit in unwandelbarer Ewigkeit

Das Sein ist allumfassend, während das Nichtsein eine illusionäre Vorstellung des in die Materie hinein inkarnierten, denkenden Individuums ist.

Die Liebe ist – zusammen mit dem Licht – ewig apolarer Teil des Lebensquells an sich, also die allumfassende, lebendige Formlosigkeit des absoluten Seins!

Alles was durch diese bewusste lebendige Formlosigkeit – gründend in Anwendung des freien Willens – gezeugt wird, ist auch Leben, und alles was gezeugt wird, ist in sich und aus sich Selbst heraus lebendig, weil das individuelle Selbst eben das Leben an sich darstellt.

Da alles aus LiebeLicht heraus belebt ist, ist eben auch alles was ist, ewiges (unveränderlich seiendes) Leben, somit auch das, was den Menschen beseelt, nämlich seine individuelle relativ-göttliche Ganzheit in der individuellen absolut-göttlichen Ganzheit.

Letztlich ist es Licht. Allerdings muss Licht hier als Symbol des Lebens verstanden werden, welches grenzenlos, jenseits der Schöpfung, ebendieser überhaupt erst die Grundlage zur Existenz liefert.

Und die Liebe als ausgleichende, verbindende Urkraft zum sich grenzenlos ausbreitenden Licht, hält das Leben des Lichts in sich zusammen, vereint. Deshalb braucht es Liebe.

Dieses ursächliche Leben ist weder rund, quadratisch, noch farbig, da es jenseits von Materie und Raum ist, und alsomit auch keinerlei Form und Farbe (die ja zur Erscheinung Materie und Raum benötigt) hat.

Es ist ein reiner, unveränderlicher Bewusstseinszustand perfekter Glückseligkeit.

Die körperliche Form des Menschen und alle materiellen Formen überhaupt sind somit nicht die tatsächliche Wirklichkeit, da diese ‘lediglich’ einen Teilaspekt der in der absoluten Ganzheit gründenden, vergänglichen, materiellen Energie darstellen, und sich in einem Kreislauf, unendlich pulsierend vom materiellen Zustand belebter Existenz, hin zum Zustand unbelebter Existenz (ungleich Tod/Nicht-Sein), und wieder zurück, endlos wandelt. Die Körperlichkeit befindet sich also im Kreislauf des materiellen Lebens – beseelt, belebt und geformt vom ewigen Individuum.

Das Nichts gibt es nicht. Es ist illusionär. Alles ewig seiende ist belebt durch das absolute Leben Selbst, und ist somit etwas, womit es nicht Nichts sein kann. Es gibt kein Nicht-Sein, es gibt lediglich die durch das die Materie beseelende Bewusstsein hervorgerufenen, vergänglichen Projektionen des Quantencomputers, die alle nicht wirklich sind, denn das Wirkliche ist eben ewig unverändlicher (hinter diesen durch’s Bewusstsein projezierten, materiellen Erscheinungen) Bewusst-Seins-Zustand, ja das Bewusstsein des göttlichen Individiuums an sich.

Dem Tod fehlt sowohl Licht, als auch Liebe gänzlich, denn sonst wäre es nicht Tod, sondern eben Leben, und da alles was ist, lebendig ist, ist letztlich auch der Tod selber eine illusionäre Erscheinung der unendlichen Vergänglichkeit im Quantencomputer, auch wenn ein Individuum eine temporäre Körperlichkeit wieder verlässt.

Der Tod kann alsomit gar nichts zeugen, auch nicht sich selber, denn ihm fehlt dazu Leben. Gezeugt werden kann nur aus LiebeLicht heraus; aus Grund und Quelle des Lebens/Seins an sich, und dieses Leben ist ewig.

Wer dies versteht, hat auch keine Angst mehr vor dem Sterben, dem Tod, noch vor sonst etwas, zumal er oder sie sich der individuellen Ewigkeit des Lebens zweifelsfrei bewusst ist.

Die Grundlage um zu zeugen ist aber wahrlich Körperlichkeit und Vergänglichkeit, denn der ewige (Bewusst-)Seinszustand jenseits des Kosmos ist nicht körperlich, also somit auch nicht wandelbar und vergänglich, sondern immerseiend, ewig und unbedingt, weshalb er auch gar nicht materiell gezeugt werden kann, sondern nur als relatives individuelles Selbst in eine Körperlichkeit hervortreten kann; diese beseelen, also mit Leben erfüllen.

Ob ein Individuum in der Welt des Quantencomputers gezeugt wird, oder den ewigen, reinen Bewusstseinszustand jenseits des Quantencomputers niemals verlässt, liegt direkt an der freien Willensentscheidung dieses ewigen Wesens.

Das Kind entscheidet also vor der Zeugung mittels freiem Willen Selbst, ob es ins Leben der Vergänglichkeit heraustreten will, und somit kann es kein Opfer sein, sondern ist Selbst verantwortlich für die Zeugung, und die Turbulenzen, die bei der Achterbahnfahrt durch die materielle Welt entstehen. (Zum freien Willen gibt es hier übrigens noch einen seperaten Abschnitt.)

Da die vergänglichen Projektionen nicht die wirkliche, also unveränderliche und perfekte Realität ‘hinter den Dingen’ sein können, ist der ganzheitliche Nihilismus im Gottesbewusstsein hier im Quantencomputer mE. letztlich die ultimative Quintessenz. Denn in diesem Bewusstsein ist man sich der perfekten Realität hinter der Schöpfung jederzeit zweifelsfrei bewusst, und erkennt die vergänglichen Erscheinungen im Quantencomputer als das, was sie sind: Sich zwar real anfühlend, jedoch nur scheinbar real.

Der Tod wird somit ‘nur’ zum Übergang in einen neuen Abschnitt der kosmischen Achterbahnfahrt, oder aber die endgültige Wieder-Erlösung aus dem Quantencomputer heraus; hinein ins reine Sein. Wer sich letzteres zum einzigen Ziel macht, findet spätestens nach Ablegen der aktuellen Körperlichkeit vollbewusste, absolute Freiheit und Glückseligkeit jenseits von Materie, Raum und Zeit.

Dazu die Bhagavad-Gita:

2.71 Nur wer alle Verlangen nach Befriedigung der Sinne aufgegeben hat, frei von Begierden ist, keinen Anspruch auf Besitz erhebt und ohne falsches Ich ist, kann wirklichen Frieden erlangen.

2.72 Dies ist das Göttliche, spirituelle Leben – wenn man es erreicht hat, ist man nicht mehr verwirrt. Ist man selbst zur Stunde des Todes in diesem Bewußtsein verankert, kann man in das Königreich Gottes eintreten.


Nachtrag vom 9. April 2014, 14:40

Teil II – Ewiges Leben und scheinbare Vergänglichkeit – Der Tod als blosser Übergang im zeitlosen Leben des ewigen (Bewusst)Seins

37 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Gottvatermutter, LiebeLicht, Menschen, Philosophie, Quantencomputer, Schönes, Sinn, Weisheit

37 Antworten zu “Sein & Nichtsein – Unendliche Vergänglichkeit in unwandelbarer Ewigkeit

  1. @Jochen

    Das mit den Behelfs-Begriffen hatten wir bereits mehr als durchdisktutiert, und besser als in den bisherigen Publikationen zum Thema (und den sehr langen Kommentaren), sowie dieser Hauptseite kann ich es nicht mehr erklären – as good as it gets. Und nein, mit Eli und Bel hat das rein gar nix zu tun. Also sollte ich wohl besser LichtLiebe dazu sagen künftig.

    Auch das mit dem Nichts hatten wir bereits durch.
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/comment-page-1/#comment-294
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/06/16/die-symbolik-des-begriffs-licht/comment-page-1/#comment-4634
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/06/16/die-symbolik-des-begriffs-licht/comment-page-2/#comment-5194
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/comment-page-2/#comment-5471
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/comment-page-2/#comment-5520

    Nix für ungut, mein Freund, aber ich bin heute äusserst stinkig und hasse (bewusst sehr karg eingesetzter Begriff) generell Wiederholungen.

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  2. Hawey

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  3. Pingback: Was ist zu tun? | Sei herzlich Willkommen beim Dude

  4. fini09


    Some children do come from a far-away star-galaxy…
    For the ones who are really interested in this phenomenon this vid is dedicated;)
    L&L

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