Sein & Nichtsein – Unendliche Vergänglichkeit in unwandelbarer Ewigkeit

Das Sein ist allumfassend, während das Nichtsein eine illusionäre Vorstellung des in die Materie hinein inkarnierten, denkenden Individuums ist.

Die Liebe ist – zusammen mit dem Licht – ewig apolarer Teil des Lebensquells an sich, also die allumfassende, lebendige Formlosigkeit des absoluten Seins!

Alles was durch diese bewusste lebendige Formlosigkeit – gründend in Anwendung des freien Willens – gezeugt wird, ist auch Leben, und alles was gezeugt wird, ist in sich und aus sich Selbst heraus lebendig, weil das individuelle Selbst eben das Leben an sich darstellt.

Da alles aus LiebeLicht heraus belebt ist, ist eben auch alles was ist, ewiges (unveränderlich seiendes) Leben, somit auch das, was den Menschen beseelt, nämlich seine individuelle relativ-göttliche Ganzheit in der individuellen absolut-göttlichen Ganzheit.

Letztlich ist es Licht. Allerdings muss Licht hier als Symbol des Lebens verstanden werden, welches grenzenlos, jenseits der Schöpfung, ebendieser überhaupt erst die Grundlage zur Existenz liefert.

Und die Liebe als ausgleichende, verbindende Urkraft zum sich grenzenlos ausbreitenden Licht, hält das Leben des Lichts in sich zusammen, vereint. Deshalb braucht es Liebe.

Dieses ursächliche Leben ist weder rund, quadratisch, noch farbig, da es jenseits von Materie und Raum ist, und alsomit auch keinerlei Form und Farbe (die ja zur Erscheinung Materie und Raum benötigt) hat.

Es ist ein reiner, unveränderlicher Bewusstseinszustand perfekter Glückseligkeit.

Die körperliche Form des Menschen und alle materiellen Formen überhaupt sind somit nicht die tatsächliche Wirklichkeit, da diese ‘lediglich’ einen Teilaspekt der in der absoluten Ganzheit gründenden, vergänglichen, materiellen Energie darstellen, und sich in einem Kreislauf, unendlich pulsierend vom materiellen Zustand belebter Existenz, hin zum Zustand unbelebter Existenz (ungleich Tod/Nicht-Sein), und wieder zurück, endlos wandelt. Die Körperlichkeit befindet sich also im Kreislauf des materiellen Lebens – beseelt, belebt und geformt vom ewigen Individuum.

Das Nichts gibt es nicht. Es ist illusionär. Alles ewig seiende ist belebt durch das absolute Leben Selbst, und ist somit etwas, womit es nicht Nichts sein kann. Es gibt kein Nicht-Sein, es gibt lediglich die durch das die Materie beseelende Bewusstsein hervorgerufenen, vergänglichen Projektionen des Quantencomputers, die alle nicht wirklich sind, denn das Wirkliche ist eben ewig unverändlicher (hinter diesen durch’s Bewusstsein projezierten, materiellen Erscheinungen) Bewusst-Seins-Zustand, ja das Bewusstsein des göttlichen Individiuums an sich.

Dem Tod fehlt sowohl Licht, als auch Liebe gänzlich, denn sonst wäre es nicht Tod, sondern eben Leben, und da alles was ist, lebendig ist, ist letztlich auch der Tod selber eine illusionäre Erscheinung der unendlichen Vergänglichkeit im Quantencomputer, auch wenn ein Individuum eine temporäre Körperlichkeit wieder verlässt.

Der Tod kann alsomit gar nichts zeugen, auch nicht sich selber, denn ihm fehlt dazu Leben. Gezeugt werden kann nur aus LiebeLicht heraus; aus Grund und Quelle des Lebens/Seins an sich, und dieses Leben ist ewig.

Wer dies versteht, hat auch keine Angst mehr vor dem Sterben, dem Tod, noch vor sonst etwas, zumal er oder sie sich der individuellen Ewigkeit des Lebens zweifelsfrei bewusst ist.

Die Grundlage um zu zeugen ist aber wahrlich Körperlichkeit und Vergänglichkeit, denn der ewige (Bewusst-)Seinszustand jenseits des Kosmos ist nicht körperlich, also somit auch nicht wandelbar und vergänglich, sondern immerseiend, ewig und unbedingt, weshalb er auch gar nicht materiell gezeugt werden kann, sondern nur als relatives individuelles Selbst in eine Körperlichkeit hervortreten kann; diese beseelen, also mit Leben erfüllen.

Ob ein Individuum in der Welt des Quantencomputers gezeugt wird, oder den ewigen, reinen Bewusstseinszustand jenseits des Quantencomputers niemals verlässt, liegt direkt an der freien Willensentscheidung dieses ewigen Wesens.

Das Kind entscheidet also vor der Zeugung mittels freiem Willen Selbst, ob es ins Leben der Vergänglichkeit heraustreten will, und somit kann es kein Opfer sein, sondern ist Selbst verantwortlich für die Zeugung, und die Turbulenzen, die bei der Achterbahnfahrt durch die materielle Welt entstehen. (Zum freien Willen gibt es hier übrigens noch einen seperaten Abschnitt.)

Da die vergänglichen Projektionen nicht die wirkliche, also unveränderliche und perfekte Realität ‘hinter den Dingen’ sein können, ist der ganzheitliche Nihilismus im Gottesbewusstsein hier im Quantencomputer mE. letztlich die ultimative Quintessenz. Denn in diesem Bewusstsein ist man sich der perfekten Realität hinter der Schöpfung jederzeit zweifelsfrei bewusst, und erkennt die vergänglichen Erscheinungen im Quantencomputer als das, was sie sind: Sich zwar real anfühlend, jedoch nur scheinbar real.

Der Tod wird somit ‘nur’ zum Übergang in einen neuen Abschnitt der kosmischen Achterbahnfahrt, oder aber die endgültige Wieder-Erlösung aus dem Quantencomputer heraus; hinein ins reine Sein. Wer sich letzteres zum einzigen Ziel macht, findet spätestens nach Ablegen der aktuellen Körperlichkeit vollbewusste, absolute Freiheit und Glückseligkeit jenseits von Materie, Raum und Zeit.

Dazu die Bhagavad-Gita:

2.71 Nur wer alle Verlangen nach Befriedigung der Sinne aufgegeben hat, frei von Begierden ist, keinen Anspruch auf Besitz erhebt und ohne falsches Ich ist, kann wirklichen Frieden erlangen.

2.72 Dies ist das Göttliche, spirituelle Leben – wenn man es erreicht hat, ist man nicht mehr verwirrt. Ist man selbst zur Stunde des Todes in diesem Bewußtsein verankert, kann man in das Königreich Gottes eintreten.


Nachtrag vom 9. April 2014, 14:40

Teil II – Ewiges Leben und scheinbare Vergänglichkeit – Der Tod als blosser Übergang im zeitlosen Leben des ewigen (Bewusst)Seins

42 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Gottvatermutter, LiebeLicht, Menschen, Philosophie, Quantencomputer, Schönes, Sinn, Weisheit

42 Antworten zu “Sein & Nichtsein – Unendliche Vergänglichkeit in unwandelbarer Ewigkeit

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  4. Hm, was ist Licht, was Farbe, was Liebe? Ich bin noch nicht am Schwimmen:

    Alles ist Schwingung, elektromagnetisch. Licht definieren die Physik als das uns sichtbare Spektrum. Der Rest wird eher als Strahlung bezeichnet.

    Wenn wir nun alle als Licht bezeichnen, ja, dann sind auch wir Lichtwesen.

    Wie viele Individuen mag es denn im Ewigen geben, wenn doch alles EINS ist (ALL-EIN)? Müssen wir die Inkarnation betrachten als Absplitterung einer Seele aus der Gesamtseele des schöpfenden Wesens? Und damit den Tod als den Übergang aus dem Lebenszyklus hier in das in den Pool des Gesamtwesens in der Ewigkeit? Wobei wir das falsche EGO, das sich in diesem Lebenszyklus ausgebildet hat, zurücklassen, sprich mit der materiellen Hülle sterben lassen. Oder bleibt unsere Erfahrung in den Elektronen dieser vielen Teile des Körpers erhalten?

    Wenn alles in Liebe erzeugt wird, wieso wir dann von den Schattenwesen gesprochen, die ebenfalls hier inkarnieren und es den menschlichen Wesen richtig schwer machen in dieser materiellen Welt?

    Ich bin noch lange nicht durch und ich befürchte, dass wir es in diesem irdischen Leben nie werden wissen können, was wirklich ist ,,,

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  5. Sorry: richtig im ersten Satz: „ich bin noch am Schwimmen.“

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  6. @ MB
    „Ich bin noch lange nicht durch und ich befürchte, dass wir es in diesem irdischen Leben nie werden wissen können, was wirklich ist ,,, “
    😉 lassen wir uns doch mal überraschen ! 😉
    – und : MÜSSEN wir das denn überhaupt, „alles wissen ???“
    – Warum versuchen wir so oft, an Vergangenem festzuhalten ?
    – Weil wir glauben „es“ (sicher) zu kennen ?
    – Wird dann unser Denken nicht doch sehr von einer verborgenen Angst gesteuert ?
    – Frei-werden… aber wie ? –
    Mir ist da gerade etwas dazu zugeflogen:
    „Der radikale Abschied vom Opferdasein“
    – Jills Geschichte –
    >LESEN> http://www.initiative.cc/Artikel/2013_12_19_Jills_Geschichte.pdf

    *Los-Lassen-Lernen-Wollen-Können*
    Es schenkt *Glück*, los-lassen zu lernen und es kommt frei immer wieder zu Dir zurück. 🙂
    Es ist *Glück*, los-lassen zu können und dem Anders-Sein dann sein Sein auch zu gönnen. 😉
    Es wird Dir vielleicht sogar zu einem *Glück*, es fröhlich und beinahe neugierig zu er-tragen, wenn andere es anders sehen, meinen oder sagen. ( Welch ein Reichtum verbirgt sich dahinter ?!)
    Losgelassene Freiheit schwebt wie im Traum durch ihren Frei-Raum und schenkt dem, der das mit-denkt, sehr bewegliche Flügel.
    Und wie hoch ein Sein dann fliegen kann, kommt auf seine Ge(H)-Danken-Hoch-Sprünge an.
    So fliege gelassen, ohne zu hassen oder von anderen bedrängt zu sein,
    be-freit durch REGEN und SONNEN-Schein
    und lad´ andere zum Mit-Fliegen ein.
    😉

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  7. @Martin

    „Alles ist Schwingung, elektromagnetisch.“

    Ich präzisiere da. Alles innerhalb der materiellen Existenz hat Schwingung als Grundlage. Das reine BewusstSein jenseits des Quantencomputers ist auch jenseits von Schwingung.

    „dann sind auch wir Lichtwesen.“

    Wenn ich persönlich von Licht spreche, meine ich das grundsätzlich symbolisch. Quasi als Urschöpfungsfunke des ewigen, immateriellen Seins. Dafür gibt’s eigentlich keinen Begriff, weil die Transzendenz jenseits der Materie auch jenseits von Begrifflichkeiten IST. Daher auch die Symbolik, weil so m.E. die nächstmögliche Annäherung an den Bewusstseinsfunken des Individuums vollbracht werden kann.

    „Wie viele Individuen mag es denn im Ewigen geben, wenn doch alles EINS ist (ALL-EIN)?“

    Unendlich viele. Gottvatermutter ist das Absolute und somit grenzenlos. Oder anders gesagt: Das Absolute enthält alles Relative in sich Selbst. Sonst wäre es ja nicht mehr absolut. 😉

    „wenn doch alles EINS ist (ALL-EIN)?“

    Auch hier möchte ich präzisieren, da eben nicht ’nur‘ alles Eins ist, sondern eben auch gleichzeitig verschieden und individuell einzigartig.
    Die unendliche, diversifizierte Vielfalt in der absoluten Einheit allen Seins und Lebens.

    „Müssen wir die Inkarnation betrachten als Absplitterung einer Seele aus der Gesamtseele des schöpfenden Wesens?“

    Schwere Frage. In gewisser Weise kann/sollte man es wohl genau so sehen, wie Du sagst bzw. fragst. Allerdings ist das in den Schöpfungszyklus inkarnierte Individuum ja noch immer innerhalb des Absoluten und somit auch innerhalb von GottVaterMutter. Dieser Frage möchte ich mal einen eigenen Artikel widmen, der allerdings noch dauern wird.

    „den Tod als den Übergang aus dem Lebenszyklus hier in das in den Pool des Gesamtwesens in der Ewigkeit?“

    Das kommt auf die Bewusstseinsausrichtung des einzelnen Individuums ist. Grundsätzlich ist der leibliche Tod nichts anderes als das Ende eines Existenzzyklus, der mit der Geburt begann, und meist ist es der Anfang eines neuen Inkarnationszyklus, ausser das Bewusstsein ist eben – wie im Artikel beschrieben – auf die Urquelle ausgerichtet, dann gibt es die Möglichkeit der Rückkehr in den transzendenten Ursprung jenseits des materiellen Quantencomputers, hinein in das ewige Sein.

    „Wobei wir das falsche EGO, das sich in diesem Lebenszyklus ausgebildet hat, zurücklassen, sprich mit der materiellen Hülle sterben lassen.“

    Glaub ich nicht, zumal das Ego kein Teil des leiblichen Körpers ist, sondern eher dem Geistkörper anzurechnen ist. Auch hier ist der Schlüssel die Bewusstseinsausrichtung des Individuums.

    „Oder bleibt unsere Erfahrung in den Elektronen dieser vielen Teile des Körpers erhalten?“

    Alle Erfahrungen von allen durch den Schöpfungszyklus gehenden Individuen sind bzw. werden m.E. irgendwie und irgendwo (durchaus möglich, dass das in den Elektronen ist) gespeichert. Wie und wo genau, ist mir allerdings auch noch ein ungelöstes Rätsel.

    „Wenn alles in Liebe erzeugt wird, wieso wir dann von den Schattenwesen gesprochen, die ebenfalls hier inkarnieren und es den menschlichen Wesen richtig schwer machen in dieser materiellen Welt?“

    Das ist leicht. Weil eben NICHT alles in bzw. aus Liebe erzeugt wird. Wäre das so, lebten wir hier im irdischen Paradies. Kein Wesen würde leiden und die Menschheit als Ganzes lebte in perfekter Harmonie mit Mutter Erde und der Natur insgesamt. Davon sind wir heute meilenweit entfernt, weil eben leider das Ego bestimmend ist, anstatt die egobefreite Nächstenliebe.

    Frohes, liebelichtvolles Fest Dir und den Deinen.

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  8. Danke für Dein ausführlichen Antworten, die mir weiteres Licht ins Dunkel brachten.

    Auch Dir noch ein liebelichtvolles Restfest.
    Martin

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  9. Magenta-Stern

    Hallo Dude!

    „Dieses ursächliche Leben ist weder rund, quadratisch, noch farbig, da es jenseits von Materie und Raum ist, und alsomit auch keinerlei Form und Farbe (die ja zur Erscheinung Materie und Raum benötigt) hat.“

    Es stimmt doch, daß das ursächliche Leben für dich aus oder in Licht besteht, als die Quelle allen Seins?

    Du sagst oben im Zitat, daß das ursächliche Leben u.a. nicht farbig sei. Licht ist gleißend weiß, oder gibt es noch ein anderes Licht? Aber Farblosigkeit ist nicht Licht, sondern Nichts; und Nichts ist totale Finsternis. In der Farbe des Lichts jedoch, sind alle anderen Farben enthalten, weshalb man diese auch Spectralfarben nennt; und lat. spectre bedeutet Spukgestalt, womit man dann höchstwahrscheinlich das ursächliche Leben identifiziert hat. Denn eine Spukgestalt ist heller noch als das Licht, weil durchsichtig und damit praktisch farblos, aber sie ist dennoch nicht Nichts, sondern ähnlich dem Wasser und es handelt sich dabei auch um Wasser, um das Wasser des Lebens, als die Quelle allen Seins.

    Da es so wie du schreibst, das ursächliche Leben auf jeden Fall gibt, ist es also durchaus möglich, daß es als eine Spukgestalt (Wassermann) existiert. Würde diese nicht existieren, dann gäbe es auch dieses Leben nicht wovon du sprichst. Und wo Leben existiert, selbst wenn es sich dabei nur um eine farblose Spukgestalt handelt, also einen Geist, dann ist dieser auch Materie in der reinsten Form, wenn auch im allergerinsgsten Ausmaß, also praltisch so gut wie nichts und Materie benötigt immer auch Raum, egal wie klein dieser ist.

    Das Nichts, was du mit dem ursächlichen Leben kombinierst, mag es zwar auch geben, aber es ist eben nicht mit der Quelle allen Seins in Verbindung zu bringen oder gar damit gleichzusetzen. Nichts ist Nichts und das ursächliche Leben ist demgegenüber die Quelle allen Seins; und man nennt es auch den Äther. Der Äther ist das „Wesen“, welches allgemein hin als „der Schöpfer“ bezeichnet wird. Dieses Schöpferwesen ist durchscheinend, heller als Licht, viel klarer, praktisch farblos, nur vergleichbar mit dem saubersten Wasser überhaupt. Deshalb muß ein Wassermann und eine Wasserfrau, evtl. sogar beide in inniger Verbindung, was man mit dem Wort LIEBE bezeichnet und was die größte Kraft im Universum und wohl auch darüber hinaus ist, nicht ein Geschöpf, aber dafür das sein, was Geschöpfe erschaffen kann.

    Das verbindende Glied ist jedoch die Kraft, ohne die nichts entstehen kann. Im Video oben an diesem überhimmlischen Wesen in Form der „Schläuche“ dargestellt, wobei es ein „Schlauch“ an der richtigen Stelle platziert schon getan hätte. Denn dieses ist es die Kraft, die das höchste Wesen überhaupt darstellt, was die Liebe ist, die aber ohne das Licht, wofür das Wassermannpaar als ein zusammenhängendes Wesen steht, nichts bewirken könnte, weshalb Liebe und Licht einfach zusammengehören, eins sein müssen um überhaupt existent zu sein. Das Nichts hingegen, ist auch farblos, wenn auch in genau der gegengesetzten Richtung zum glasklaren Wasser hin, das Feuer darstellend. Das Feuer ist ebenso eine Spukgestalt, weil durchscheinend, aber dennoch ist es trotzdem ebenfalls nicht nichts.

    Wenn du beide Kräfte, also das Farblose (Wasser) mit dem Sichtbaren (Feuer) nun GEGENEINANDER agieren läßt, dann entsteht wie aus dem Nichts Materie (Galgal), wobei es das ursächliche Leben aber schon vorher in Form von farblosen Wasser gegeben hat, was der reine Geist od. anders gesagt, die Urquelle allen Seins ist.

    Ich wollte dich eigentlich nur fragen lieber Dude, indem du es mit dir eigenen Worten mir versuchst zu erklären, was aus deiner Sicht ein Quantencomputer ist? Das oben hatte ich gar nicht beabsichtigt zu schreiben, es ist mir einfach so aus dem Geist herausgeflossen.

    Laß dir Zeit mit der Antwort, ich komme beizeiten wieder vorbei.

    Beste Grüße

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  10. @Magenta-Stern

    Das Licht ist rein symbolisch gemeint – jenseits aller Materie, Raum, Zeit, Elemente, etc.. Ich habe darüber schon sehr ausführlich geschrieben:
    Die Symbolik des Begriffs ‘Licht’
    Siehe auch hier.

    Wie sollte etwas, das jenseits aller Materie, Raum und Zeit EWIGLICH IST, farbig sein können? Farben können gar nicht immateriell sein.

    Wie sollte etwas, das jenseits aller Materie, Raum und Zeit EWIGLICH IST, Gestalt haben können? Gestalt bedarf der RaumZeit und grob- bis feinstofflicher Materie.

    Der Geist ist feinstofflich materiell – also nicht das göttliche, transzendente Licht = Leben / Bewusst-Sein.

    Der Äther ist – genauso wie alle Elemente – noch immer Teil des multidimensionalen Quantencomputers. Der Quantencomputer ist der materielle, multdimensionale Kosmos – alle materielle Energie aller existentieller Dimensionsebenen beinhaltend. Evtl. schreibe ich dazu mal noch einen eigenen Artikel.

    Das eigentliche apolare Leben (LiebeLicht) ist jenseits dessen in ewiger Transzendenz.
    Dazu bitte die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Existenz beachten.

    Und das Nichts ist nichts weiter als ein immaginäres, gedankliches Abstraktum.

    Lieben Gruss

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  11. Magenta-Stern

    @ Dude

    „Dazu bitte die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Existenz beachten.“

    Damit willst du sagen, daß Bewusstsein gut ist und Existenz böse? Denn Existenz ist ja alles Materielle und das Bewusstsein für sich alleine genommen ist ist eben nicht materiell.

    Wo sollte sich das Bewusstsein aber aufhalten können, wenn nicht im Geist, der aber wieder feinstofflich materiell ist.

    Deshalb, keine Existenz ohne Bewusstsein, denn Bewusstsein benötigt eine Grundlage um überhaupt existieren zu können.

    „Licht = Leben / Bewusst-Sein.“

    Du setzt Licht mit Leben gleich. Licht für sich alleine genommen ist Nichts, denn sie dein Motto „LichtLiebe“. Licht benötigt also dazu die Liebe, denn sonst wäre es ja nur Licht und somit dann nichts. Liebe dagegen benötigt auch das Bewusstsein dafür zu haben, was Liebe überhaupt ausmacht. Ebenfalls wieder auf dein Motto „LichtLiebe“ bezogen, ist Leben also nur als Licht überhaupt nicht möglich, weil es dazu noch die Liebe benötigt, womit das = Zeichen zwischen „Licht = Leben“ zu einem Ungleichzeichen wird, denn es fehlt dabei schließlich noch die Liebe.

    Jesus nannte sich selbst das Licht, dazu noch sagte er, er wäre der Weg, die Wahrheit und das Leben; damit wären wir angelangt bei Licht = Leben, aber die Liebe hat er zwar gepredigt, aber er sagte nirgendwo, daß er die Liebe ist.

    In der Bibel aber steht: Gott ist Liebe und von demselben Gott heißt es auch, er ist Licht, also zusammengenommen, ist das was Gott ausmacht LiebeLicht.

    Damit gibt es in der Bibel also zwei Arten von Licht, einmal das Licht, was Gott ist und einmal das Licht, was Jesus darstellt, der sich selbst mit dem Tageslicht vergleicht, welches materieller Natur ist. Das Licht hingegen, was Gott ist, das ist das, was du als das Licht jenseits aller Materie benennst. Dieses ist auch gleichzeitig die Liebe. Wenn LichtLiebe nur jenseits aller Materie existiert, dann mag Jesus zwar die Liebe gepredigt haben, aber er kann niemals selbst die Liebe sein, die Gott ist, der auch das Licht ist. Jesu Liebe war also nur materieller Natur und deshalb ist Jesus der griechische Gott Pan bzw. der röm. Gott Saturn.

    „Und das Nichts ist nichts weiter als ein imaginäres, gedankliches Abstraktum.“

    Das ist ein Irrtum, denn wenn alles das LiebeLicht ist, was jenseits aller Materie ist und dieses nicht materiell ist, dann muss es Nichts sein, das gleichzeitig aber auch Alles ist. Oder so gesagt, das apolare Licht hat es im Vergleich zum Materiellen (Licht) VORher (vor = Para) gegeben und DIES ist nicht greifbar, also das, was man dann in einem Wort als das PARADIES bezeichnet.

    Das Diesseitige, das Materielle ist dagegen eher die Finsternis oder bildlich gesprochen, die Hölle.

    „Der Äther ist – genauso wie alle Elemente – noch immer Teil des multidimensionalen Quantencomputers.“

    Wo hört denn der Quantencomputer auf zu funktionieren? Fängt da dann erst LichtLiebe an?

    Warum sagt man überhaupt zwei Worte für das EINE, was die Urquelle allen Seins ausmacht? Wenn die Urquelle doch Licht ist, dann muß dieses Licht doch schon die Liebe sein; und wenn die Urquelle Liebe ist, dann muß diese doch auch schon das Licht sein. Wieso also zwei aneinandergeklebte Worte für ein uns dasselbe?

    Ist doch klar, ohne Licht gibt es kein Leben und Leben kann nicht existieren ohne daß es die Liebe gibt. Und wenn etwas zu existieren beginnt, dann ist es immer zumindest auch feinstofflich materiell. Somit ist der Äther nicht nur ein Teil des Ganzen, sondern der Äther ist vielmehr das Ganze.

    Ich fand heute ein besseres Wort für LichtLiebe und dieses Wort heißt MOT und dieses Wort bedeutet auch WORT.

    Die Buchstaben O und U waren früher ein Buchstabe. Wehalb MOT auch mit Mut übersetzt werden kann und das engl. Wort ist dafür spirit, also Geist.
    MOT bedeutet gleichzeitig auch die Stimmung, Gefühlslage, Laune, was als Liebe durchgehen kann. Somit ist LichtLiebe als ein WORT geschrieben MOT. Da noch etwas angehängt, dann hat man MOTHER. Unsere Urmutter (MOT) ist ein Alien und es ist zugleich unser Urvater (THER), also das Wesen, was GOTTVATERundMUTTER ist. Und wenn dieses Wesen nicht feinstofflicher Art wäre, dann wären wir Nichts und damit apolar. Und wie du sagtest ist „das Nichts nichts weiter als ein imaginäres, gedankliches Abstraktum“. Also das genaue Gegenteil von dem was unser(e) MOT ist, die LichtLiebe ist und damit auch das Gegenteil von Nichts ist, nämlich unsere EXISTENZ ausmacht, in der wir diesseites wie jenseitig leben, da wie du sagst, wir ja schon in diesem Leben hier göttliche Individuen sind.

    Wenn wir hüben in der Materie wie drüben im Jenseits göttliche Individuen sind, dann macht die Existenz das aus, was wir sind, nämlich im Ganzen ein unendlicher Quantencomputer. Wir sind alle „deus ex machina“, alle im Geist zusammengeschlossen der Gott aus der Maschine, der die Bezeichnung Mensch trägt. Und die „Maschine“ aus der alles kommt, ist MOT.

    Liebe Grüße

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  12. @Magenta-Stern

    Zunächst herzlichen Dank Dir für diesen gehaltvollen Kommentar.

    „Damit willst du sagen, daß Bewusstsein gut ist und Existenz böse?“

    Nö, damit will ich eigentlich sagen, dass Bewusst-Sein apolar, und somit jenseits von Gut und Böse ist, während die Grundlage aller Existenz die Polarität ist.

    „Wo sollte sich das Bewusstsein aber aufhalten können“

    Wieso sollte sich ewiges Bewusst(es)-SEIN irgendwo aufhälten sollen müssen? 😉

    Der feinstofflich-materielle Geist ergibt sich aus dem raumzeitlosen Bewusstsein des göttlichen Individuums (das die eigentliche Grundlage IST) heraus bzw. entsteht durch das Bewusstsein in der Existenz.

    Zu gegenteiligen Schlüssen kommen natürlich logischerweise jene, welche Bewusstsein von der Materie her zu definieren suchen.

    „Du setzt Licht mit Leben gleich.“

    Ja. Wobei grundlegende Lebensenergie präziser ist.
    Du hast aber natürlich vollkommen recht, wenn Du sagst, dass Licht für sich allein – also ohne die Liebe – nichts (lieblose absolute Lebens- & Schöpfungsenergie wäre hier allerdings präziser) ist. Denn diese beiden sind EINS, weshalb ich auch von LIEBELICHT (ein Wort, nicht zwei) spreche.

    „wenn alles das LiebeLicht ist, was jenseits aller Materie ist und dieses nicht materiell ist, dann muss es Nichts sein, das gleichzeitig aber auch Alles ist.“

    Wenn Nichts tatsächlich mehr als ein immaginäres, gedankliches Abstraktum wäre, träfe dies zu. Da es Nichts nicht gibt, ist das UR-LiebeLicht immer ALLES.

    „das apolare Licht hat es im Vergleich zum Materiellen (Licht) VORher (vor = Para) gegeben und DIES ist nicht greifbar“

    Genau! 🙂

    „Das Diesseitige, das Materielle ist dagegen eher die Finsternis oder bildlich gesprochen, die Hölle.“

    In dieser Welt und dieser Gesellschaft bestimmt. Das darf aber nicht zwingend mit jedweder Existenz gleichgesetzt werden. Es gibt durchaus Gefielde im QC, in denen materiell gesehen das Paradies existiert, das aber innerhalb der Existenz natürlich dem unendlichen Wandel unterliegt. Selbst wenn also etwas innerhalb der Existenz eine Nanosekunde der absoluten Perfektion erreichte, wäre in der drauffolgenden Nanosekunde bereits nicht mehr absolut perfekt. 😉

    „Wo hört denn der Quantencomputer auf zu funktionieren?“

    Dort wo die Transzendenz, das reine Bewusst-Sein des göttlichen Individuums beginnt.

    „Fängt da dann erst LichtLiebe an?“

    Das ursprüngliche, reine LiebeLicht schon. In holographisch-fraktaler Spiegelung kann LiebeLicht auch auf materieller Ebene existieren – einfach nicht absolut.

    „Warum sagt man überhaupt zwei Worte für das EINE, was die Urquelle allen Seins ausmacht?“

    Weil die Sprache letztlich nicht dafür taugt, ‚LiebeLicht‘, oder ‚das Absolute‘ wirklich adäquat zu benennen. MOT ist auch nicht besser (oder schlechter). Einzig möglichst nahe Annäherung ist möglich.

    „Ist doch klar, ohne Licht gibt es kein Leben und Leben kann nicht existieren ohne daß es die Liebe gibt. Und wenn etwas zu existieren beginnt, dann ist es immer zumindest auch feinstofflich materiell.“

    Perfekt gesagt.

    „Somit ist der Äther nicht nur ein Teil des Ganzen, sondern der Äther ist vielmehr das Ganze.“

    Da der Äther Teil der materiellen Energiegesamtheit ist, kann er gar nie vielmehr als das Ganze sein, sondern ist er gar weniger. Die reine Bewusst-SEINS-Energie ist vielmehr als der QC.

    „die Stimmung, Gefühlslage, Laune, was als Liebe durchgehen kann.“

    M.E. nicht. Wahre urgöttliche Liebe geht über materielle Empfindungen und Gefühle weit hinaus. Ebendies war übrigens die Grundlage zum Artikel „Wahre Liebe ist frei von Bindungen„.

    „was GOTTVATERundMUTTER ist. Und wenn dieses Wesen nicht feinstofflicher Art wäre“

    Die alten Mysterienschulen der Veden sprechen von drei Abstufungen. Der transzendente Urgrund wird als Bhagavan bezeichnet, während es in materieller Ausprägung auf die Schöpfung (den QC) bezogen Paramatma (quasi die Überseele) bezeichnet wird. Gottvatermutter hat also sowohl transzendete, als auch materielle Aspekte.

    „unsere EXISTENZ ausmacht, in der wir diesseites wie jenseitig leben“

    Eben nicht! Im jenseitigen Leben bedarf es keiner Existenz mehr – das reine Bewusst(e)-SEIN genügt vollauf! 🙂

    “ da wie du sagst, wir ja schon in diesem Leben hier göttliche Individuen sind.“

    Im immateriellen Kern, ja. Aus dieser Erkenntnis heraus ergab sich übrigens auch die hier beschriebene Quintessenz.

    „Wenn wir hüben in der Materie wie drüben im Jenseits göttliche Individuen sind, dann macht die Existenz das aus, was wir sind, nämlich im Ganzen ein unendlicher Quantencomputer.“

    Nein, eben nicht die Existenz, sondern das unwandelbare ewige Bewusstsein des göttlichen Individuums jenseits des QC! Die Existenz, und deren materiell-energetische Grundlage ist uns quasi bloss vom Absoluten geliehen. 🙂

    „Wir sind alle “deus ex machina”, alle im Geist zusammengeschlossen“

    Ich sage, wir sind alle im Quantencomputer gefangen – was aber in einer vorgehenden eigenen, individueller Willensäusserung gründet. Und dies bleiben wir auch solange wir uns nicht bewusst dafür entscheiden, als göttliches Individuum die Existenz zu verlassen und wieder in den ewigen Ursprung/grund einzugehen, wie das im Artikel hier am Schluss deutlich wird.

    LiebeLicht für Dich!

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  14. Jochen

    Hallo Dude,
    ich habe mir das mit dem LiebeLicht-Begriff noch mal überlegt.

    „Und die Liebe als ausgleichende, verbindende Urkraft zum sich grenzenlos ausbreitenden Licht, hält das Leben des Lichts in sich zusammen, vereint. Deshalb braucht es Liebe.“

    Das ist gut gewollt, aber gedanklich doch etwas konfus (Konfusius läßt grüßen, der mit Z), meinst du nicht auch?

    Damit verkommt nämlich zunächst einmal LiebeLicht zur Bipolariät. Du könntest genauso gut anstelle des Begriffes „Liebe“ auch „Gott(-Vater oder -Mutter) einsetzen und anstelle des Begriffes „Licht“ auch Sohn Gottes verwenden, worüber ebenfalls geschrieben steht, daß sie eins wären. Es aber nicht sein können, weil der Sohn ja schlecht auch gleichzeitig der Vater (oder die Mutter) sein kann.

    Wäre Liebe und Licht ein und dasselbe, bräuchte es keine zwei Begriffe bzw. Worte dafür. Warum haben die LiebeLicht Anhänger nicht ein neues Wort erfunden, um beide Begriffe miteinander zu verschmelzen? Aber das geht nicht, denn aus dem Zitat von oben geht hervor, daß das eine (Liebe), das andere (Licht) bedingt.

    „Bedingt“ ist ein gutes Wort in diesem Zusammenhang. Denn Liebe steht für sich alleine als ein Ding und Licht steht auch alleine für sich als ein Ding. Wir haben es also mit zwei Dingen zu tun, die sich wechselseitig beeinflussen, so wie es zum Beispiel auch Mann und Frau tun oder auch die Zustände Tag und Nacht.

    Aber nun kommst du mir sicher wieder mit deinem Quantencomputer, dem gegenüber die Idee einer apolaren Welt oder was auch immer steht. Wie aber kann Liebe und Licht Teil dieser apolaren Welt sein oder sie sogar im Ganzen bilden, wo es doch Teile von dieser Welt hier („Quantencomputer“) sind?

    Ich behaupte, das einzige wirklich Apolare ist das Nichts. Denn nur das Nichts kann völlig für sich alleine stehen und es benötigt nicht wie das Alles z.B. Licht und Liebe, als darin wirkende Kräfte. Das Nichts kommt ohne sich grenzenlos ausbreitendes Licht aus, es benötigt keine verbindene Urkraft, es braucht keine Geschöpfe, auch keine, die die Wortkoppelung LiebeLicht bevorzugen. Das Nichts ist einfach sich selbst genug, weil außerhalb von allem stehend, was man sich nur vorzustellen vermag.

    Somit bekommt das Nichts fast sogar den Charakter eines höheren Wesens, das aber nichts weiter ist, als ein Wort. Ein Wortes ohne Anfang und Ende. Denn das Nichts vermag es, sich immer weiter in die Endlosigkeit des Kleinen auszubreiten und gleichzeitig in die Endlosigkeit des Großen. Das ist genau das Phänomen, womit die heutige Wissenschaft es zu tun hat, die im Kleinsten immer noch etwas kleineres findet und gleichzeitig erstaunt darüber ist, daß sich der Raum in dem wir existieren, sich immer weiter auszudehnen scheint. Soweit, daß die Wissenschaftler schon zur Quantentheorie greifen müssen, um es sich überhaupt noch wage und theoretisch erklären zu können.

    Du sprichst auch vom „Leben des Lichts“. Damit kommt in deiner Theorie sogar noch ein dritter Faktor hinzu, denn du möchtest ja, daß man irgendwie auch nach seinem Tod in dieser abtrakten Welt, unter der Bezeichnung LiebeLicht existieren kann, wie auch immer das aussehen soll. Es dir so richtig vorzustellen, wie das gehen soll, vermagst du jedoch nicht. Dazu fehlen dir nämlich schlichtweg die Worte.

    Das Nichts aber benötigt kein Leben, damit es Nichts sein kann. Es benötigt gar nichts und ist deshalb in der Tat apolar. Es benötigt noch nicht einmal ein Gegenstück in Form des Wortes Alles. Alles aber benötigt andererseits das Wort Nichts, um sich davon abgrenzen zu können. Das Nichts ist einfach nicht da, es ist ohne Dasein.

    Man kann sagen: Im Anfang war das Wort. Man kann genauso gut sagen: Im Anfang war das Nichts. Wenn man es zum Ausgleich von Alles so verwenden möchte. Aber wenn man sagt: Im Anfang war Alles, dann braucht es keine Entwicklung, keine Schöpfung, auch nicht so etwas wie einen Urknall, keinen Kreislauf des Lebens … denn dann ist das Ende zugleich auch der Anfang, was aber Stillstand bedeutet. Genau diesen Stillstand haben wir nämlich zur Zeit. Oder warum reden sonst so viele vom Aufwachenmüssen der Menschheit? In diesem Fall wirkt Alles wie ein Magnet, der alles andere zu sich zieht und damit auslöscht, wobei nur noch ein Ding übrig bleibt, das sich selbst zum Gott ernannt hat, aber der Tod in Person ist.

    Im Nichts aber gibt es noch nicht einmal den großen Magneten Gott. Das Nichts braucht nämlich keinen Schöpfer, denn es hat es ja nie bis zur Existenz gebracht.

    LiebeLicht aber ist nach deiner Meinung ja existent. Es hat Daseinsberechtigung erlangt, alleine schon deshalb, weil es einem Gedankengang entsprungen ist. Es lebt sozusagen, es ist ein Kind einer Idee, gekommen aus einem oder mehreren Gehirnen von Menschen. Durch LiebeLicht alleine, konnte bis jetzt aber der große Bewußtseinssprung noch nicht ausgelöst werden. Irgend etwas scheint noch zu fehlen.

    im Nichts gibt es keine Menschen, keine Gehirne, keine Ideen, keine Begrifflichkeiten, keine Worte und auch sonst nichts. Das Nichts ist aus religiöser Sicht wahrhaftig göttlich und aus wissenschaftlicher Sicht unbeweisbar und aus philosophischer Sicht, ein im Geiste entstandenes Schwarzes Loch, in dem man auf Nimmerwiedersehen verschwinden kann.

    Wer den Sprung ins Nichts wagt, dem werden womöglich alle seine Fragen direkt und auf einen Schlag beantwortet. Dagegen muß, wer von LiebeLicht spricht, sich gegenüber der Außenwelt dauernd erklären, was ganz leicht zu hämmernden Kopfschmerzen führen kann.

    Was uns beide trotzdem verbindet, ist unter folgendem Gedankengang von dir schön zusammengefaßt worden:

    „Und dies bleiben wir auch solange wir uns nicht bewusst dafür entscheiden, als göttliches Individuum die Existenz zu verlassen und wieder in den ewigen Ursprung/grund einzugehen“

    Vom Nichts sprechen tust du im Grunde also auch. Nur du scheinst die wahre Bedeutung des Nichts noch nicht so ganz erkannt zu haben.

    Nur ich sage: Nichts ist für ewig (du mußt es genau entgegengesetzt verstehen!) und du sagt: LiebeLicht bedeutet die Ewigkeit.

    Weißt du warum ich aber näher dran bin?

    Das ist deswegen, weil du schon begriffsmäßig den Fehler (?) begehst, die Worte Liebe und Licht direkt aneinander zu schreiben, es somit aber völlig richtig machst und dem Nichts so ganz brav von selbst die goldene Mitte überläßt. Dort kann das Nichts voll zu seinem Recht kommen, indem es keinen Schatten wirft, sowie auch kein Licht spendet, es nicht da sein muß, obwohl es da ist und es gelingt so etwas, daß ohne das Nichts gar nicht möglich wäre, nämlich beide Worte auf diese Weise aneinander zu fügen, ja sie fast miteinander zu verschmelzen – fast! Du verstehst, wie ich’s meine?

    Mit dem Nichts ist man einfach näher dran an der Wahrheit. Und du selbst bist es als Mensch, der auf diese Weise das Nichts sogar zur Schöpferkraft erklärst, die dazu fähig ist, aus zwei Dingen eins zu machen und damit ein göttliches Wesen zu erschaffen: LiebELicht. Oder liest du in der Mitte nicht das Wort EL(i)?

    Es ist schon sehr interessant, warum du dem Wortteil Liebe bei LiebeLicht den Vorzug läßt. Warum schreibst du nie LichtLiebe? Aber es ist verständlich, denn ohne Liebe zuerst, käme es nie zum sich grenzenlos ausbreitenden Licht. Liebe ist die Vorbedingung dafür. Licht für sich alleine stehend, ist nämlich so gut wie nichts.

    Daß der El(i) in der Mitte des Wortes LiebeLicht wie aus dem Nichts auftaucht, ist mir auch nun erst richtig bewußt geworden, beim Schreiben dieses Kommentars. Es gefällt mir aber sehr, wie sich das jetzt alles zusammengefunden hat. Das Nichts aus dem der El(i) kam, um der Welt LiebeLicht zu bringen. Und man sieht, es funktioniert auch ganz ohne Jesus Christus und sein Ding, das Kreuz.

    In diesem Sinne, LiebeLicht für die ganze Welt!

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  15. Jochen

    Noch eins ist mir eben aufgefallen beim Wort: LiebELicht.
    Man liest in der Mitte des Wortes (der zwei Wörter) nicht nur das Wort El(i) heraus, sondern auch das Wort BEL.
    Das erinnert mich an diesen Bel von Babel. Das soll ein Drache gewesen sein, mit anderem Wort eine Schlange. Und war es nicht eine Schlange, die den Menschen Erkenntnis gebracht haben soll?
    Das sei nur mal dazugesagt, zum drüber nachdenken für die Leserschaft.

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