Über das Leben, die Selbstverwirklichung und die Freiheit

Leb, was Du leben willst.
Sei, was Du sein willst.

Doch versuche dabei, ganz gemäss dem kategorischen Imperativ, weder Dir selbst, noch anderen fühlenden Lebewesen irgendwelchen Schaden oder Unheil zuzufügen.

In den Worten von Jean-Jacques Rousseau:

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will!

Und auch wenn dies nicht immer gelingt… …versuch es weiter.

Standhaftigkeit, Bewusstheit und Beharrlichkeit in völliger Freiheit von Bindungen der Angst führen letztlich immer zum Ziel – früher oder später.

Sobald dieses Endziel erreicht ist, lebt jedes fühlende Individuum in völliger Freiheit – würdevoll und alles Lebendige als völlig gleichwertig anerkennend in unendlicher Vielfalt sich ergänzend.


Nachtrag vom 4. Februar 2015

14 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Menschen, Philosophie, Schönes, Sinn, Weisheit, Zitate

14 Antworten zu “Über das Leben, die Selbstverwirklichung und die Freiheit

  1. Pingback: Wahlvieh macht auch Mist Teil 3 (Aufrufe, Erklärungen, Überlegungen zum Thema Wählen, Abwählen oder nicht Wählen) | Ultimative Freiheit Online

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  3. Sehr schön ! Danke Dir dafür !
    1.) Und auch wenn dies nicht immer gelingt… …versuch es weiter.
    => 😀 jjjjja ! 😉

    2.) Standhaftigkeit, Bewusstheit und Beharrlichkeit in völliger Freiheit von Bindungen der Angst führen letztlich immer zum Ziel (=> Frei/un-gebunden -zu-sein/zu werden) – früher oder später.
    😀 und bereit zu sein, die VER-ANTWORTung für eigenes sonderbares Denken und Handeln mit einem Frei-Lächeln zu übernehmen.

    3.) Sobald dieses Endziel erreicht ist, lebt jedes fühlende Individuum in völliger Freiheit – würdevoll und alles Lebendige als völlig gleichwertig anerkennend in unendlicher Vielfalt sich ergänzend.
    => 😉 *Liebe-lebend* eben. Erfüllt von dem Be-Wußt-Sein und einer hohen Wert-Schätzung des anderen „So-Kostbar-Seiens“ und völlig über-zeugt von der Not-Wendigkeit und der Be-reicherung des ANDEREN Seins.

    Mein *GOTT* !
    Danke für das Farben-Spiel in Deinem Regen-Bogen-Licht vor den dunkelsten Wolken-Bergen! + für den Farben-Glanz auf jedem Glas-(und-mehr-)Splitter-Haufen !
    😀

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  4. luckyhans

    Da wir nicht genau wissen, was uns alles an feinstofflichen „fühlenden Lebewesen“ umgibt – seien es Engel, Elfen, Gnome, Waldgeister etc. – ist es reichlich schwierig, vollständig „unschädlich“ zu sein.
    Vielleicht sollten wir erstmal schaun, daß wir „an den Busen der Natur“ zurückkehren und neu lernen, wieder zu FÜHLEN, was so um uns herum alles geschieht?
    Also raus aus den Steinhäusern und rein in den Wald, wo es ihn noch gibt. Augen, Nase und Ohren auf, Gefühlssensoren ein, tief durchatmen, einen Baum umarmen und mit ihm fühlen, einen kleinen Plausch mit einem Busch halten, ein paar Gräser und Kräuter liebevoll streicheln – einfach wieder TEIL DER NATUR sein…

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  5. @Hans

    „Da wir nicht genau wissen, was uns alles an feinstofflichen “fühlenden Lebewesen” umgibt – seien es Engel, Elfen, Gnome, Waldgeister etc. – ist es reichlich schwierig, vollständig “unschädlich” zu sein.“

    Das sehe ich anders. Wer in natürlich-harmonischer Symbiose, seine körperliche Hülle als Teil der Natur betrachtend in der Welt interagiert, muss nicht alle Wesenheiten kennen, um vollständig unschädlich zu sein… Natürlich sind wir davon im heutigen globalistischen Irrenhaus Multiäonenlichtquadratjahre entfernt…

    Was den Rest betrifft gehe ich also vollkommen d’accord und schliesse mich Deinem Aufruf an! 🙂

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  6. Germania2013

    Dazu könnte man nun gaaaaaaaanz viel schreiben. Zb.führt Standhaftigkeit und Ausdauer eben nicht immer zum Ziel … oder Erfolg… oder wie man das auch immer definiert.
    Das, was das Ego will oder vermeint zu wollen, ist oft falsch.Doch hat es überhaupt kein Ego, geht man unter in dieser rohen Welt. Ego ist lebensnotwendig.Thema:Grenzen setzen. Es zieht nämlich nicht immer der Sanftmütige den Sanftmütigen an. Soviel zum Thema, Gleiches ziehe immer Gleiches an.
    Stellt sich dann die Frage, was ist Erfolg.Und kann es ein richtiges Leben im falschen geben. Bzw. wo soll es hingehen.
    Ich bin durch seltsame Wendungen die man durchaus schicksalshaft nennen kan,erst spät zur Kunst gekommen. Um Erfolg zu haben, ZU spät.
    Doch, muss das sein? Wie soll es gehen ohne weltlichen/materiellen Erfolg?

    Auch den Weg zur Natur bzw. in die Natur, der will gegangen werden, und er ist nicht einfach. Bin durch Kinderstube naturnah aufgewachsen, aber das reicht nicht. Es reicht auch nicht, alle Kraft aus der Natur zu schöpfen, es reicht auch nicht mal vier Tage nur im Teutoburger Wald rum zu laufen und germanische Heiligtümer aufzusuchen. Da muss mehr hin, da muss mehr sein. Ja eben, einfach nur sein. Das Richtige muss man nicht suchen, es ist da.
    Bin der Meinung, wenn man das Richtige tut, kommt das Sein von alleine. Zwanglos, spielerisch. So ist es mir jedenfalls ergangen und ich habe schon sehr viel gemacht, ausprobiert. Irgendwann mal dann fand sich das Sein. Das merkt man dann auch, dann ist man zuhause, an seinen Wurzeln, angekommen. Und ich weiß sehr wohl, wie es sich anfühlt, wurzellos zu sein; meine Eltern waren Kriegskinder und es hat sie irgendwie fern ihrer Heimat, ins Rheinland verschlagen. Sie sind Zeit ihres Lebens umgezogen, immer auf der Suche – nach was? – na, Heimat, Wurzeln- und sind nie angekommen. Das ist übrigens auch eine Form von Angst. Bindungslosigkeit geht unmittelbar aus ihr hervor.

    Sehr viele Deutsche sind bindungsunfähig aufgrund von Kriegstraumata ihrer Eltern. Es dürfte ja bekannt sein, dass sich Traumata vererben. Die Kinder können da nichts dafür – die Eltern aber auch nicht.
    Wir sind alle unschuldig und deshalb ist der Weg weg von der Angst, weg vom sich aufblasenden Ego, so schwierig. Für mich als traumatisierter Mensch war es schwierig, überhaupt erst einmal ein Ego aufzubauen,denn ganz ohne geht es auch nicht. Ich kann es aber jederzeit ablegen. Muss ich auch als Künstler, als solcher muss ich iSituationen und Gefühle/timmungen wahrnehmen und in sie reinschlüpfen können, und sie interpretieren können.
    Das macht auch Angst. Aber da kommt man wieder raus. Die Erfahrung sagt, alles geht vorbei, also – genug philosophiert, man könnte zu diesem Thema ganz viel schreiben, wie die Angst den Menschen quasi ankonditioniert wird, wie sie zu Herdenlemmingen erzogen werden, aber das muss jetzt nicht sein, ich denke hier weiß auch jeder, wovon ich rede. Danke füs lesen, mit Gruß, Germania2013 ps.Eine Heimat befreit auch von Angst. Habe ich erfahren dürfen. Ist zwar „nur“ materiell, beruhigt und bindet ungemein und fühlt sich gut an 😉

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  7. @Germania

    Danke für Deine Gedanken!

    „Zb.führt Standhaftigkeit und Ausdauer eben nicht immer zum Ziel … oder Erfolg…“

    Ja, das muss ich nun widerwillig auch einsehen. Ich war damals Anfangs 2013 noch einiges optimistischer was die Zukunftsperspektive betrifft. Diese Rechnung hatte ich allerdings ohne die enddegenerierte und totalverblödete Konsumistenzombiemasse gemacht. Naja, fuck it, Fehler passieren allen mal. 😉

    Zum Ego muss ich Dir allerdings widersprechen. Denn wer sich seiner Selbst (als göttliches Individuum) bewusst ist, benötigt kein falsches Ich mehr; auch nicht zum etwaig nötige Grenzen zu setzen.

    „Gleiches ziehe immer Gleiches an.“

    Das kosmische Gesetz der Resonanz prägt sich variantenreich aus. Manchmal ziehen sich auch Gegensätze an.

    „Wie soll es gehen ohne weltlichen/materiellen Erfolg?“

    Indem man alle Abhängigkeiten vom System überwindet und sich autark versorgt. Leider in weiten Teilen Europas eine Utopie; ausser man hat genug wertlose Bits und Bytes auf Bankverbrecherservern.

    „Es reicht auch nicht, alle Kraft aus der Natur zu schöpfen“

    Das würde es eigentlich schon, wenn die Natur in Frieden Natur gelassen würde. Aber es wird ja auf allen Ebenen vergiftet. Eben heute z.B. ist mal wieder ein Chemie-Streiffen-Geschlirrge am Zürcher Himmel, das ich mir wünschte, ich hätte ne Patriot-Batterie.

    „wenn man das Richtige tut, kommt das Sein von alleine. “

    Das reine Sein benötigt prinzipiell kein Tun – es IST von ALL-Ein. 🙂
    Ein Tun wird höchstens innerhalb der Existenz notwendig.
    Musterbsp.: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/20/sisyphus-ist-ein-arschloch/ 😉
    Kurzum: Die Existenz steht meinem Sein vorm Lichte.

    Und was die Heimat betrifft, hier noch zwei Empfehlungen:

    Soviel zum folkloristisch-utopischen Bilde vieler Deutschen über die ach so schöne und gerechte Schweiz – dem Teufelspfuhl.

    Liebe Grüsse nordwärts.

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  8. Germania2013

    Danke für deine Antwort und die Filme.
    Man zieht oft genau das Gegenteil an. Hab ich meist so erlebt. KLingt zwar irgendwie „blöd“, aber als gutmütiger Mensch wird man meist nur ausgenutzt. Ich halte deshalb nichts von diesen gesammelten „esoterischen Weisheiten“.

    Du schreibst: „Zum Ego muss ich Dir allerdings widersprechen. Denn wer sich seiner Selbst (als göttliches Individuum) bewusst ist, benötigt kein falsches Ich mehr; auch nicht zum etwaig nötige Grenzen zu setzen.“
    =>
    Ich meinte, sich schützen, mit „Grenzen setzen“. Jeder braucht Schutz. Auch göttliche Individuen. Kein Mensch und keine Seele ist unverletzlich und immun gegen das Böse.

    Ich mache mir keine Bilder von irgendwas, was ich nicht kenne. Ich sehe mir immer alles selbst an und erfahre alles selbst. Du wirst niemals sehen, dass ich etwas verbreite, was ich nicht selbst erfahren habe. In der Schweiz war ich einmal, Nähe Zürich. Viel zu wenig, um sich da ein Urteil drüber zu erlauben.

    Das SEIN ist natürlich immer da, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Aber bei den weitaus meisten Menschen kommt es niemals zum Vorschein, aus hier bekannten Gründen. Es kann erst dann zum Vorschein kommen, wenn man das falsche Tun ablegt und das richtige tut. So meinte ich das.

    Grüße in den Süden, Germania2013

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  9. @Germania

    „Kein Mensch und keine Seele ist unverletzlich und immun gegen das Böse.“

    Identifiziert man sich nicht mehr mit der Materie sondern dem reinen individuellen Urbewusstsein, und ist man sich darüber bewusst, dass man somit Selbst Gott in Gott ist (als relativer Teil des Absoluten), ist allerhöchstens noch die materielle Hülle verletzlich, aber diese ist ohnehin lediglich eine Ansammlung von Quanten in der Ganzheit der materiellen Energie – und nicht man Selbst als Gott in Gott.
    Grenzen setzen ist aber richtig und wichtig. Das meinte ich im anderen Kommentar mit „nichts ausgrenzen, aber sich bewusst abgrenzen“.

    „Ich sehe mir immer alles selbst an und erfahre alles selbst.“

    Es gibt weit mehr zwischen Himmel und Erde, werte Germania, als unsere Schulweisheit sich träumen liesse, und noch weit mehr, als unsere sehr beschränkten Sinnesrezeptoren aufzunehmen im Stande. Sieh Dir bloss mal das kleine Strichlein des sichtbaren Lichts an:

    Und bei diesem Bild ist die Multidimensionalität des Kosmos noch nicht mal berücksichtigt. Das nennen unsere zur Verblödung verstudierten Astrophysiker dann dunkle Materie und dunkle Energie. *lolol* 😉

    Zureich ist ein zum Himmel stinkender Blutgeldmoloch. Verkommt immer mehr zu einem Sodom & Gomorrha 2.0. Hast also nix verpasst. Da lohnt sich der Teutoburger Wald definitiv viel mehr! 🙂

    „Es kann erst dann zum Vorschein kommen, wenn man das falsche Tun ablegt und das richtige tut. So meinte ich das.“

    Jetzt versteh‘ ich. Und ja, schön gesagt, wobei ich nich die Gegensätze richtig und falsch nehmen würde, aber ich weiss‘, wie Du’s meinst.

    Lieben Gruss nochmal nordwärts.

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  10. Germania2013

    Als Künstler identifiziere ich mich nicht mit dem „reinen individuellen Urbewusstsein“, sondern mit dem, was mich als Mensch (Materie plus Seele) ausmacht. Ein Urbewusstsein, welches zweifellos vorhanden ist, aber immer gleich sein soll, da kann ich nichts mit anfangen, es ist mir zu wenig identifizierbar. Es macht uns auch nicht aus, als Menschen,dass wir dieses Urbewusstsein haben.

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