Über brenndende Häuser, Brandstifter und die ungehörten Rufe der Warnenden

Es war einmal ein grosses Haus. Dieses Haus war voller lieber, aus Versehen heiliger Menschen.

Eines Tages bemerkten einige wenige Feinfühlige der Bewohner den Geruch von Rauch in der Nase.

Daraufhin nahmen sie den langen und mühsamen Weg in den Keller auf sich, um nachzusehen, ob da womöglich ein Brandstifter ein Feuer gelegt habe.

Dort angekommen, mussten sie feststellen, dass es tatsächlich schon ziemlich stark brannte, während sie aus dem Augenwinkel heraus einen Schatten um die Ecke davonhuschen sahen.

Sie wussten, dass sie dieses Feuer allein nicht würden löschen können, dass ihnen die anderen Bewohner des Hauses also helfen mussten, um das Haus – so überhaupt noch realistische Hoffnung zur Rettung bestand – zu bewahren, also eilten sie durch die dunklen Gänge hinauf in die oberen Etagen und ermunterten die Menschen mit in den Keller zu kommen, um den Brand schleunigst zu löschen, bevor die Flammen das gesamte Haus verschlangen, und danach sofort die Brandstifter ausfindig zu machen und diese ernsthaft und zielführend zur Rechenschaft zu ziehen.

Die unbedarften Bewohner – worunter auch die von den Brandstiftern instrumentalisierten ‚Wächter‘ waren – jedoch glaubten weder an Feuer, noch an Brandstifter, und waren der festen Überzeugung, ihr Haus sei so stabil, dass ihm nichts – auch nicht das loderndste Feuer („das es ja eh nicht gibt„) je schaden könnte, und selbst wenn der Keller (wer interessiert sich schon für den Keller, wenn er in den oberen Etagen wohnt?) komplett abbrennen würde, das Haus dennoch geschützt sei.

Die paar wenigen, die tatsächlich wussten, dass es brannte, und denen auch bewusst war, dass das Haus nur gerettet werden konnte, wenn alle vereint die Löschaktion in die Wege leiteten und handfest mitanpackten, wurden nicht müde, die Uneinsichtigen aufzurütteln und zur Hilfe zu ermutigen.

Aber sie wurden regelmässig ignoriert.

Einige lachten sie auch aus, und andere bekämpften sie gar und versuchten sie mundtot zu machen.

Einige der Warnenden wurden sogar als Exempel in den Abstellraum eingesperrt.

Andere wiederum meinten, dass der Brand wohl eh schon zu gross sei, um das Haus noch zu retten (womit sie vielleicht auch Recht hatten), und resignierten deshalb (womit sie definitiv das Falsche tun 😉 ).

Die Brandstifter indes schnappten sich die Schätze, die im Keller lagerten, und bauten sich damit fernab des Brandherdes in sicheren Gefielden ein neues Haus, der in Wirklichkeit ein prächtiger Palast für ihresgleichen war, während das Haus langsam zur Ruine niederbrannte mitsamt all seiner Bewohner darinnen.

Und wenn sie noch nicht abbgebrannt sind, dann wird das eventuell bald passieren…

Viel Spass also noch weiterhin.


© Text: Dude, geschrieben um 2010, leicht überarbeitet und ergänzt für diese Publikation hier. *
© Bildrechte: Dude (DWB-Teammitglieder haben freies Übernahmerecht)
*Übernahmen der ersten zwei Abschnitte unter Angabe von Quell-Link auch ohne schriftliche Erlaubnis jederzeit und überall möglich.


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25 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Gedankenkontrolle, Geopolitik, Gleichnisse, Kriegstreiber, Menschen, NWO, Philosophie, Schuldgeld, Schweiz, Sinn, Weisheit

25 Antworten zu “Über brenndende Häuser, Brandstifter und die ungehörten Rufe der Warnenden

  1. Eierdrücker

    Hausbesitzer als Brandstifter.
    Die BRD-Re-Gier-ung unterstützt und zahlt Brandstifter fürs Stiften.
    Auch die Stadt München sponsorte eine Tagung von Schleusern.
    Und die schwarzroten Gesetzesbrecher bezahlen der Antifa für ihre Einsätze mit Stundensätzen über 20€.
    Der Grundgesetzschutz wird ja Staatsdienermäßig entlohnt.
    Der kleine Mittelmeeranrainer wünscht und Merkels Mannen veruntreuen dann Steuergelder.
    Vorsätzliche Brandstiftung, meist vorsätzlich strafbar handeln und nicht belangt werden – die Regierung.
    Das hat für einen Staat eine zersetzende Wirkung.
    Und wenn die „Bürger“ keine Blicke bzw. Nasen mehr für das unrechte Tun und Stinken ihrer Vorfurzer haben, dann entwickelt sich Aasgeruch im Land der Schwätzer und Lügner.
    Der überdeckt dann selbst die Schwelgase eines demnächst noch ausbrechenden Brandes.

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  2. A propos „brennende Häuser“:
    Der Fall (des) WTC7 oder kann die Zeit rückwärts laufen?

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  3. HELMUT SCHMIDT ZUM STAATSTERRORISMUS

    ZEIT: Gab es denn eine besondere Form des Terrorismus in Deutschland durch Baader, Meinhof und die anderen?

    Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.

    ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?

    Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.

    Quelle:
    http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7
    (unten am Schluss)

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  4. luckyhans

    Die meisten werden wohl nicht zum Löschen mitgegangen sein, weil grad so ein toller Porno im TV kam… 😉
    Bin gespannt, wann die Massen spannen, daß es „all die“ guten Dinge dann auch nicht mehr geben wird, wenn es erst richtig loslodert…

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  5. Pingback: Autonome Waffensysteme II / Killer-Roboter & Arbeitsdrohnen | Sei herzlich Willkommen beim Dude

  6. heinzheidtmann

    Nicht das ich Brandschatzung und Gewalt billige. Solche Irren gab es immer schon. Wenn es auch gerade akut ist.
    Für mich sind allerdings die wahren Brandstifter, die geistigen, ohne wenn und aber, in unserer Regierung zu suchen.
    Es ist immer wieder das GLEICHE! nur die Machart ist manchmal etwas anderes. Auch die Namen, aber diese werden nur durch andere ersetzt.
    Im Grunde ist es auch egal, ob der eine Meier, Bauer oder Müller heißt.
    Schwachmaten ändern häufig ihrer Namen. Das zeigt die Geschichte immer wieder.

    Unser Abgang wird immer mehr eingeleitet. Umkehr …, sehe ich nicht in Sicht. Im Gegenteil, dass wird mit der Zeit noch alles viel schlimmer. Alles nur noch eine Frage der Zeit.
    Die Welt ist ein Irrenhaus geworden! Warum, das ist allerdings wieder eine andere Geschichte!

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  7. @heinzheidtmann – mit NAMEN hatte es schon immer eine besondere Bewandtnis gehabt. Die Nutzung von gesetzlich legalen NAMEN vorentscheidet (präjudiziert), weil diese das Urteil über die verbundenen Eigenschaften / Bedingungen beinhalten. – Das NAMEN nur Ärger machen, ist eine altbekannte Spruchweisheit.

    Es war wohl unstreitig gewesen, daß jedes Rechtsobjekt Name in einem nicht grundrechtberechtigten Register ein amtliches schriftliches Sammelwerk ohne Urheberschutz ist, wobei die Identifikation eines Geschäftsherrn mit dem Namen ein nicht rechtsfähiges Sachkonto erzeugt (öffentliche Sache).

    Nun, es war wohl auch unstreitig gewesen, daß der Name eines Menschen oder einer Person dem Recht des Staates oder eben der Treuhandverwaltung unterliegt, dem der Mensch oder die Person angehört; wobei „Name“ bedeutet „Stellvertreter einer Unterscheidung oder Bezeichnung einer von anderen als vom Beanspruchenden einer in einer geschlossenen Rechtsordnung geltenden Funktion unterschiedenen Funktion“.

    http://www.mdr.de/mdr-info/vorname-zweitname-rufname-nachname100.html

    Einfach mal Suchwort NAME hier eingeben: http://rsv.daten-web.de/aktuell.html

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  8. Pingback: Kalbtanz | Sei herzlich Willkommen beim Dude

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