Macht – eine geopolitische Betrachtung

Es geht auf der Welt immer um Macht. Und es geht darum, die Macht auszubauen. Damit wären wir beim springenden Punkt, bei der Weltmacht.

Die dafür eingegangenen Koalitionen zwischen den Akteuren, ich benenne einmal nur die der Weltmacht am nächsten stehenden Kräfte USA, Russland, China und die nun, noch bevor sie sich zu einer solchen etablieren konnte, von den anderen wieder in den Pool der Regionalkräfte zurück getriebene EU.

Die EU-Idee mit einer enormen deutschdominierten Wirtschaftskraft, einer Regierung in Brüssel, einer starken einheitlichen Währung und französischen und britischen Atomwaffen ist vom Tisch. Die anderen können keine weitere Weltmacht gebrauchen und haben mit der Destabilisierung des nahen Ostens, dem Strom der Flüchtlinge und der damit verbundenen Erstarkung der nationalen Interessen innerhalb der EU ihr Ziel erreicht.

Eine Weltmacht EU wird es auf Sichtweite der nächsten Jahrzehnte nicht geben. Der Kampf zwischen den anderen geht in die nächste Runde und die USA bleiben am Drücker.

Was glaubt ihr eigentlich, weshalb die OPEC die Ölproduktion bei dem derzeitigen Preisniveau nicht drosselt? Warum werden gerade jetzt, wo der Ölpreis von über 100 $ auf unter 50$ gefallen ist und jetzt nachdem die Ölfelder im nahen Osten unter Kontrolle der USA sind, die ach wie schlimmen Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden? Jetzt, wo der Ölpreis schon unter 30$ gefallen ist, dürfen die Iraner, ach wie schön für die armen Menschen dort, jubeln die Mainstream-Medien, wieder Öl auf den Weltmarkt pumpen. Tja und die vom Export von Öl und Gas stark abhängige Weltmacht Russland kann bald bei der US-$ dominierten Weltleitwährung Klinken putzen. Die Bedeutung des Rubelchen wird eine richtig kleine.

Und China ist froh, dass es seine eigenen Wirtschaftsprobleme in den Griff bekommt, kann und möchte Russland natürlich nicht auf seinem eigenen Weg, eine Großmacht zu werden stärken. Immerhin hat China das Monopol der seltenen Erden und ist der größte Gläubiger der USA. Da hackt man sich nicht gegenseitig die Augen aus. Zumindest nicht, wenn es gegen eine andere Großmacht geht.

Das alles zu durchschauen und richtig zu werten, ist ganz hohes Niveau. Und womit werden die Deutschen beschäftigt? Mit ein bisschen PEGIDA, mit destabilisierender Angst vor Ausländern in der Silvesternacht und eventuell zukünftig beim Karneval. Mit Gerangel zwischen Horst, dem dicken Sigi und der Kanzlerin und mit Meinungsumfragen:

“Fühlen Sie sich von der Polizei ausreichend beschützt?”

Vielleicht sollten wir uns darüber Gedanken machen, uns gegen die Unwägbarkeiten des eigenen Lebens abzusichern und dankbar sein für das, was wir derzeit haben.

Eine Inflationsrate von unter 1%, einen Silberpreis von unter 13 Euro die Unze und billiges Heizöl. Mach den Tank so voll, wie es geht. Ein billiges großes Küchenmesser für 2 Euro tut den gleichen Zweck, wie eine teure Schreckschusspistole mit kleinem Waffenschein. Dann haben dich die Behörden im Fall der Fälle gleich am Haken.

Ach ja und freue dich, dass es nun doch geschneit hat und er Glühwein wieder besser schmeckt. Die Flasche für 99 Cent! Aber gut, das ist alles eine Sache des eigenen Selbstverständnisses. Wenn du dich mit dem Pfefferspray besser fühlst, obwohl du beim Einsatz wegen Körperverletzung angeklagt werden kannst, dann ist das natürlich für dich auch eine Option.

Autor: Der Malachit

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Gastbeiträge, Geopolitik, Kriegstreiber, Lustiges, Medien, NWO, Schuldgeld

2 Antworten zu “Macht – eine geopolitische Betrachtung

  1. Hallo liebe Leser!
    Systemfehler beseitigt!! Link zu meinem Blog ab dem 23.01.2016 bei allen meinen Kommentaren direkt erreichbar!
    http://reichwerdensite.wordpress.com
    Der Malachit.

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  2. Pingback: Das “Russische Projekt” des Herrn Soros | Sei herzlich Willkommen beim Dude

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