Das Nichts als immaginäres gedankliches Abstraktum

Der Begriff “Nichts” ist lediglich ein gedankliches Abstraktum, welches – geboren in einer unabsichtlich falschen oder einer absichtlichen Nicht-Wahrnehmung der ewiglich absoluten, hintergründigen Apolarität des Seins aus der begrenzten Wahrnehmung innerhalb der polaren Existenz – das Leben Selbst zu nihilieren trachtet.

Es kann niemals Nichts geben wo alles ist!

Wie also kommt man dazu, diesem immaginären gedanklichen Abstraktum zu verfallen?

Die Diskussion ist eröffnet. 🙂

Ps. In diesem Kommentarstrang findet man eine vertiefte Betrachtungsweise meiner eingehenden Prämisse. Danke an Jochen für die Inspiration!

48 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Menschen, Philosophie, Sinn, Weisheit

48 Antworten zu “Das Nichts als immaginäres gedankliches Abstraktum

  1. Eva

    Das Problem liegt darin, dass unsere gesprochene und geschriebene Sprache bei weitem weder unseren Verstand noch unser Bewusstsein abdeckt.

    Das Nichts gibt es meiner Meinung nach nicht.

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  2. Eva

    wie oft habe ich mir hierbei schon den Kopf zerbrochen, vorallem das Nichts im Universum und über die Geschehnisse dessen selbst, irgendwie liegt der Fehler (zumindest bei mir) halt schon bei der Art des Denkvorganges…

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  3. @Eva

    Ein weiteres Problem ist auch, dass die Sprache bei vielen verkümmert ist. Die deutsche Sprache hat an sich eine riesige Ausdruckskraft, wenn man das Werkzeug richtig einzusetzen weiss. Leider fehlen heutzutage vielen schon nur die Begriffe bzw. deren korrekte Bedeutungen, was ich andauernd feststellen muss in Gesprächen. Wie Magnus es mal so trefflich getitelt hatte: „Von falschen Begriffen dauerbesoffen“ 😉

    Entsprechend ist leider auch die Sprache. „Ey alter, Auto put? Ise nit gut“ 😀

    Im Universum gibt es kein ‚Nichts‘. Das was viele als Nichts betrachten, ist lediglich nicht sicht- bzw. messbar aus unserer Perspektive! Sie nennen es missverständlich ‚dunkle Energie‘ und ‚dunkle Materie‘, dies aber nur deshalb, weil diese 95% des Universums für uns aus unserer Perspektive eben nicht sichtbar sind. Einzig die gravitativen Effekte lassen sich nachweisen, und deshalb wissen, wir dass diese 95% eben nicht Nichts sind! Die Quantenphysik beweist es also faktisch sogar! Ich empfehle hier nochmal eindringlich Eckhart’s verlinkten Vortrag von Warnke!

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  4. Eva

    DANKE! Sehr hilfreich. Den Vortrag schau ich mir heut abend an-

    Trotzdem, es ist wirklich schwierig, solche Gedankengänge sprachlich zu verfassen, was das Universum und das/wo/wie dahinter betrifft. Ich habe z.B. viele Bilder im Kopf, die ich aber irgendwie nicht ausdrücken kann. Vielleicht mal bei einem Fuego.

    Es ist interessant und auch schrecklich, was mit unserer Sprache über die Jahrhunderte passiert ist und noch passieren wird. Dagegen soltle man auch was tun.

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  5. Ja, telepathische Kommunikation wäre definitiv wesentlich einfacher und v.a. noch um ein vielfaches ausdrucksstärker als sogar die deutsche Sprache. 🙂

    Ich versuche auch hierbei einfach als gutes Beispiel voranzugehen, und die Sprachkunst behutsam und aufmerksam zu pflegen. 🙂

    Die ganzen gezielt importierten Anglizismen fördern aber leider diese Degeneration der Sprache auch noch, weshalb ich sie auch tunlichst zu meiden suche.

    Gute Idee@Fuego! 🙂
    Aber zuerst muss ich wieder gesund werden. Kündige aber demnächst mal wieder eins an. Hatte bei diesem endlosen Sauwetter jedoch bisher nie Lust.

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  6. Für mich ist das Nichts sowohl auch das Alles beides gedankliche Abstrakten. Auch Alles ist unvorstellbar, hat keine Dimension und eine Vorstellung gibt eine Dimension die wiederum nicht Alles sein kann.
    Alles und Nichts gibt es aber trotzdem für mich. Und wie! Sie bedingen einander um den „Kreis“ zu schliessen. und sie schliessen so manchen Kreis. zB Gedanken zur Wahrheit. Gibt es sie? Es gibt die absolute Wahrheit weil wenn es keine absolute Wahrheit gäbe dies dann automatisch zur absoluten Wahrheit würde.
    Die Verneinung ist der Ursprung jeglicher Existenz. Ich bin nicht mehr Einheit ich bin Vielfalt. und von Vielfalt möchte ich wieder in Einheit. Den die Vielfalt macht mich „schuldig“ macht mich „unganz“ macht mich „unheil“. Die Vielfalt zwingt mich, mich zu Entscheiden, entweder oder. Und jeder meiner Entscheidungen hat eine Konsequenz, eine Schuld. Erst die Verneinung ermöglicht die Individuation, das ich.
    Man darf das auch gerne testen… man kann einmal in einer Diskussion alles verneinen. da merkt man wie sich dieses „Ich-Bewusstsein“ gestärkt wird. Man kann einmal versuchen alles zu bejahen und man wird merken wie man sich in der „Gleich-gültigkeit“ , in allem auflöst.

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  7. Eva

    sehr schöner Beitrag Leuchtherz 🙂

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  8. @Leuchtherz

    Wenn es alles gibt – und ALLES IST ausgehend vom Absoluten! -, dann kann es kein Nichts geben, da Nichts Alles mindestens dahingehend verändern würde, dass es eben nicht mehr Alles ist, oder gänzlich nihiliert – und damit aufgelöst/vernichtet – würde. Aber das lässt die Ewigkeit – GOTTlob – nicht zu! 😉

    Es gilt also lediglich das Paradoxon des multidimensionalen Quantencomputers zu nihilieren, jedoch eben in vollem Bewusstsein um das ALLES!
    Denn somit ist man sich Selbst als göttliches Individuum in völliger Harmonie und Symbiose zum absoluten Individuum, der Ganzheit.

    Denk mal drüber nach, denn ich sehe an Deiner Erklärung, dass wir es – abgesehen von diesem kleinen, feinen, aber mE. entscheidenden Detail – eigentlich genau gleich erkannt haben. 😉

    LG

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  9. micc

    **grins** – ‚Nichts‘ ist doch (seiner Definition) nach die totale Abwesenheit von irgend einem seienden ‚Etwas‘. Von etwas, das tatsächlich i s t.

    Existierte so etwas wie ein ‚Nichts‘ tatsächlich, dann wäre es ja mit Sicherheit nicht mehr ‚Nichts‘, sondern irgend ein wie auch immer geartetes ‚Etwas‘ – etwas tatsächlich Existierendes, oder?

    Nach meinem Dafürhalten hat dieser unser Begriff seinen simplen Ursprung in der Beschränktheit unserer menschlichen Körper-Sinne.

    Was diese nicht wahrnehmen können, scheint(!) folglich auch nicht zu existieren. So, als wäre da eben ’nichts‘.

    Wer sich also nur auf seine physischen Sinne verlässt, kann damit natürlich auch nur einen winzigen Bruchteil von Allem-was-ist wahrnehmen.

    Und ‚übersieht‘ den Rest vom GANZEN.

    Dieser Begriff ist einfach total irreführend. Beispiel: ‚Er hat mir ’nichts‘ gegeben‘. Obwohl es eigentlich heissen müsste: ‚Er hat mir nicht d a s (xyz) gegeben, was ich hatte haben wollen…!‘

    ‚Nichts‘ kann ja nicht gegeben werden, richtig? Oder kann man jemandem etwas geben, was gar nicht existiert…???:D

    ‚Nichts‘ existiert nun mal nicht, es sei denn, man wollte allen Ernstes behaupten, das n i c h t s existiert… ***GRINS***

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  10. @micc

    Schön gesagt!
    Herzlichen Dank für diese Ergänzung.

    Alles LiebeLicht für Dich. 😀

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  11. „Wie also kommt man dazu, diesem imaginären gedanklichen Abstraktum zu verfallen?“
    In der „Abendländischen“ KULTur, die in der Kulturanthropologie richtigerweise als Schuldkultur definiert wird, herrscht eine bestimmte Denkstruktur vor, die „nicht über den Horizont“ hinaus denken kann, weil sie in sich einer „Scheibe“ gleicht, an deren „Ende“ der Mensch in die „Tiefe der Unendlichkeit“ oder – wie es die Bilder des Mittelalters abbilden – im Schlund einer imaginären Hölle landen MÜSSEN.
    Dieses „Denken“ ist linear. In ihm muss es einen Anfang und ein Ende geben (eine in sich geschlossene Logik). Dadurch wird aber das Denken selbst zur Frage gezwungen „was den vor diesem imaginären Anfang ist und was nach dem Ende sein wird“ und dadurch steht der Mensch, der ja in seinem Denken durch die Sprache derart geformt wird vor einem Paradox.
    Diesem Denken muss es unbegreiflich bleiben, dass die Erde eine „Kugel“ ist, „weil man doch dann auf der anderen Seite runter fallen muss
    Selbst viele Menschen, die wie auch immer schon die Erde „umwegt“ haben, können die Tatsache, dass sie nicht „runterfallen“ mit diesem linearen „analogen“ Denken nicht bewältigen „und brauchen“ eben aufgrund dieses Denkens irgendeine „Erklärung“, obwohl es doch praktisch vollständig ausreicht zu wissen, dass der Mensch eben nicht „runterfällt“, wenn es sich auf der anderen Seite der Kugel befindet.
    In diesem Denk-Bild muss es „Gegensätze“ geben. „Kalt und Heiß“, „Hell und Dunkel“, „Oben und Unten“, obwohl es sich nur um „Standortbeschreibungen“ des „Augenblicks“ handelt. Dem analogen Denken versagt sich der Grundsatz, dass „einem Ding gegensätzliche „Eigenschaften“ innewohnen kann. „Er muss unten sein, wenn ich oben bin; er befindet sich auf der anderen Seite der Erde!“

    Die Menschen, die denken, dass es <'Nichts' „gibt“ (obwohl sich beide Begriffe zusammen logisch ausschließen) sind also nicht einem Abstraktum verfallen, sondern ihnen wurde ein falsches Denken antrainiert, ich behaupte, es wurde ihnen dressiert.

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  12. @jauhuchanam

    „Dieses “Denken” ist linear. In ihm muss es einen Anfang und ein Ende geben (eine in sich geschlossene Logik).“

    Dieser Logik folgt letztendendes doch jeder, der sich mit der Materie, statt mit seinem ewigen individuellen (transzendenten/immateriellen) Selbst(bewusstsein) im absoluten Individuum (GottVaterMutter) identizifiert, weil der Kosmos nunmal – allein schon durch die Zeit impliziert – linear verläuft, im Gegensatz zur Ewigkeit, welche ewiglich perfekt ein-fach IST. 🙂

    „Dadurch wird aber das Denken selbst zur Frage gezwungen “was den vor diesem imaginären Anfang ist und was nach dem Ende sein wird” und dadurch steht der Mensch, der ja in seinem Denken durch die Sprache derart geformt wird vor einem Paradox.“

    Ich weise nicht zufälligerweise immer wieder mal gern darauf hin, dass der polar bedingte Kosmos letztlich ein (unendliches) Paradoxon ist. 😉

    Und was Deine schöne Kugel-Analogie betrifft: Nicht zuletzt dank Snooker, weiss ich wohl dass Kugeln rund sind – und in materieller Erscheinung letztlich immer dazu prädestiniert sind, in irgendwelche Löcher zu fallen. 😀

    „In diesem Denk-Bild muss es “Gegensätze” geben.“

    Die sind aus einer weltlichen bzw. materiell bedingten Perspektive heraus auch voll und ganz zutreffend, allerdings aus der Perspektive der immatierellen Ewigkeit heraus lediglich ne Lachnummer. Das ist auch der Grund weshalb aus weltlicher Sicht heraus die häufig gehörte Aussage „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ voll und ganz zutrifft, jedoch aus transzendenter Perspektive eben nicht, zumal LiebeLicht (GottVaterMutter) ALLES ist und Schatten somit nur dort existieren kann, wo ein (grob oder feinstoffliches materielles) Objekt diesen Schatten wirft.

    Einigen wir uns also darauf, dass „die Menschen, die denken, dass es <'Nichts' “gibt”" einem immaginären gedanklichen Abstraktum verfallen sind, weil ihr Denken schon seit Jahrtausenden entsprechend programmiert wurde… gewissen Kreisen hilft ja dieses Denken massiv, wie Du wahrscheinlich wohl weisst.

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  13. luckyhans

    „weil der Kosmos nunmal – allein schon durch die Zeit impliziert – linear verläuft,“ – was ist hier Zeit?
    Wie kann ich eine Eigenschaft (linear) zuordnen, wenn ich in Wirklichkeit nur Bewegung im Raum einfach als „Zeit“ postuliere?
    Sind nicht alle Bewegungen, mit denen wir Zeit versuchen zu „erklären“, zyklisch?

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  14. @Hans im Glück

    Sicher unterliegt alles innerhalb des multidimensionalen RaumZeitParadoxons dem kosmischen Gesetz der Zyklik (wie übrigens auch auf der Hauptseite ‚Blick auf die Welt‚ angemerkt), aber dennoch unterliegen auch gleichzeitig alle zyklischen Episoden der materiellen (und somit der Vergänglichkeit unterworfenen 😉 ) Existenz der Zeit, die natürlich je nach Schwingungsfrequenz bzw. Verdichtungsgrad unterschiedlich wahrgenommen wird.

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  15. „weil der Kosmos nunmal – allein schon durch die Zeit impliziert – linear verläuft,“ LOL 😉 Das ist aber Realsatire vom Feinsten.

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