Sein & Nichtsein – Unendliche Vergänglichkeit in unwandelbarer Ewigkeit

Das Sein ist allumfassend, während das Nichtsein eine illusionäre Vorstellung des in die Materie hinein inkarnierten, denkenden Individuums ist.

Die Liebe ist – zusammen mit dem Licht – ewig apolarer Teil des Lebensquells an sich, also die allumfassende, lebendige Formlosigkeit des absoluten Seins!

Alles was durch diese bewusste lebendige Formlosigkeit – gründend in Anwendung des freien Willens – gezeugt wird, ist auch Leben, und alles was gezeugt wird, ist in sich und aus sich Selbst heraus lebendig, weil das individuelle Selbst eben das Leben an sich darstellt.

Da alles aus LiebeLicht heraus belebt ist, ist eben auch alles was ist, ewiges (unveränderlich seiendes) Leben, somit auch das, was den Menschen beseelt, nämlich seine individuelle relativ-göttliche Ganzheit in der individuellen absolut-göttlichen Ganzheit.

Letztlich ist es Licht. Allerdings muss Licht hier als Symbol des Lebens verstanden werden, welches grenzenlos, jenseits der Schöpfung, ebendieser überhaupt erst die Grundlage zur Existenz liefert.

Und die Liebe als ausgleichende, verbindende Urkraft zum sich grenzenlos ausbreitenden Licht, hält das Leben des Lichts in sich zusammen, vereint. Deshalb braucht es Liebe.

Dieses ursächliche Leben ist weder rund, quadratisch, noch farbig, da es jenseits von Materie und Raum ist, und alsomit auch keinerlei Form und Farbe (die ja zur Erscheinung Materie und Raum benötigt) hat.

Es ist ein reiner, unveränderlicher Bewusstseinszustand perfekter Glückseligkeit.

Die körperliche Form des Menschen und alle materiellen Formen überhaupt sind somit nicht die tatsächliche Wirklichkeit, da diese ‘lediglich’ einen Teilaspekt der in der absoluten Ganzheit gründenden, vergänglichen, materiellen Energie darstellen, und sich in einem Kreislauf, unendlich pulsierend vom materiellen Zustand belebter Existenz, hin zum Zustand unbelebter Existenz (ungleich Tod/Nicht-Sein), und wieder zurück, endlos wandelt. Die Körperlichkeit befindet sich also im Kreislauf des materiellen Lebens – beseelt, belebt und geformt vom ewigen Individuum.

Das Nichts gibt es nicht. Es ist illusionär. Alles ewig seiende ist belebt durch das absolute Leben Selbst, und ist somit etwas, womit es nicht Nichts sein kann. Es gibt kein Nicht-Sein, es gibt lediglich die durch das die Materie beseelende Bewusstsein hervorgerufenen, vergänglichen Projektionen des Quantencomputers, die alle nicht wirklich sind, denn das Wirkliche ist eben ewig unveränderlicher (hinter diesen durch das Bewusstsein projezierten, materiellen Erscheinungen) Bewusst-Seins-Zustand, ja das Bewusstsein des göttlichen Individuums an sich.

Dem Tod fehlt sowohl Licht, als auch Liebe gänzlich, denn sonst wäre es nicht Tod, sondern eben Leben, und da alles was ist, lebendig ist, ist letztlich auch der Tod selber eine illusionäre Erscheinung der unendlichen Vergänglichkeit im Quantencomputer, auch wenn ein Individuum eine temporäre Körperlichkeit wieder verlässt.

Der Tod kann alsomit gar nichts zeugen, auch nicht sich selber, denn ihm fehlt dazu Leben. Gezeugt werden kann nur aus LiebeLicht heraus; aus Grund und Quelle des Lebens/Seins an sich, und dieses Leben ist ewig.

Wer dies versteht, hat auch keine Angst mehr vor dem Sterben, dem Tod, noch vor sonst etwas, zumal er oder sie sich der individuellen Ewigkeit des Lebens zweifelsfrei bewusst ist.

Die Grundlage um zu zeugen ist aber wahrlich Körperlichkeit und Vergänglichkeit, denn der ewige (Bewusst-)Seinszustand jenseits des Kosmos ist nicht körperlich, also somit auch nicht wandelbar und vergänglich, sondern immerseiend, ewig und unbedingt, weshalb er auch gar nicht materiell gezeugt werden kann, sondern nur als relatives individuelles Selbst in eine Körperlichkeit hervortreten kann; diese beseelen, also mit Leben erfüllen.

Ob ein Individuum in der Welt des Quantencomputers gezeugt wird, oder den ewigen, reinen Bewusstseinszustand jenseits des Quantencomputers niemals verlässt, liegt direkt an der freien Willensentscheidung dieses ewigen Wesens.

Das Kind entscheidet also vor der Zeugung mittels freiem Willen Selbst, ob es ins Leben der Vergänglichkeit heraustreten will, und somit kann es kein Opfer sein, sondern ist Selbst verantwortlich für die Zeugung, und die Turbulenzen, die bei der Achterbahnfahrt durch die materielle Welt entstehen. (Zum freien Willen gibt es hier übrigens noch einen separaten Abschnitt.)

Da die vergänglichen Projektionen nicht die wirkliche, also unveränderliche und perfekte Realität ‘hinter den Dingen’ sein können, ist der ganzheitliche Nihilismus im Gottesbewusstsein hier im Quantencomputer m.E. letztlich die ultimative Quintessenz. Denn in diesem Bewusstsein ist man sich der perfekten Realität hinter der Schöpfung jederzeit zweifelsfrei bewusst, und erkennt die vergänglichen Erscheinungen im Quantencomputer als das, was sie sind: Sich zwar real anfühlend, jedoch nur scheinbar real.

Der Tod wird somit ‘nur’ zum Übergang in einen neuen Abschnitt der kosmischen Achterbahnfahrt, oder aber die endgültige Wieder-Erlösung aus dem Quantencomputer heraus; hinein ins reine Sein. Wer sich letzteres zum einzigen Ziel macht, findet spätestens nach Ablegen der aktuellen Körperlichkeit vollbewusste, absolute Freiheit und Glückseligkeit jenseits von Materie, Raum und Zeit.

Dazu die Bhagavad-Gita:

2.71 Nur wer alle Verlangen nach Befriedigung der Sinne aufgegeben hat, frei von Begierden ist, keinen Anspruch auf Besitz erhebt und ohne falsches Ich ist, kann wirklichen Frieden erlangen.

2.72 Dies ist das Göttliche, spirituelle Leben – wenn man es erreicht hat, ist man nicht mehr verwirrt. Ist man selbst zur Stunde des Todes in diesem Bewußtsein verankert, kann man in das Königreich Gottes eintreten.


Nachtrag vom 9. April 2014, 14:40

Teil II – Ewiges Leben und scheinbare Vergänglichkeit – Der Tod als blosser Übergang im zeitlosen Leben des ewigen (Bewusst)Seins

42 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Gottvatermutter, LiebeLicht, Menschen, Philosophie, Quantencomputer, Schönes, Sinn, Weisheit

42 Antworten zu “Sein & Nichtsein – Unendliche Vergänglichkeit in unwandelbarer Ewigkeit

  1. Jochen

    „Dieses ursächliche Leben ist weder rund, quadratisch, noch farbig, da es jenseits von Materie und Raum ist, und alsomit auch keinerlei Form und Farbe…“

    Das trifft gut auf die Farbe zu, die keine ist, SCHWARZ. Schwarz wird in vielen Kulturen mit dem Nichts assoziiert. Auch wenn unsere Welt mal für kurze Zeit völlig in Dunkelheit, also in die unbunte Farbe schwarz eingehüllt wäre, wäre sie trotzdem da. Man sähe sie nicht, man sähe sich selbst noch nicht einmal, es wäre optisch so, als als gäbe es weder Materie noch Raum und trotzdem wäre das Gegenteil davon der Fall.
    Das Licht eines Streichholzes in dieser Schwärze würde dann vermutlich so hell erscheinen, wie ein Flutlicht. Die totale Schwärze erschiene dann aufgehoben. Doch trotz Licht, wäre auch die Dunkeheit innerhalb des Lichts immer noch da. Das ursächliche Leben könnte also auch durchaus aus völliger Finsternis heraus entstanden sein, ohne dabei bemerkt worden zu sein. Erst durch ein Fünkchen Licht konnte man ihm aber gewahr werden. Das Licht macht das, was im Dunkeln liegt sichtbar, aber es bedeutet nicht, dass das Leben erst durch das Licht gekommen sein muß.
    Wenn Ei- und Samenzelle sich innerhalb des Körpers treffen, dann geschieht dies in völliger Dunkelheit. Erst die Guburt bringt ans Licht, was sich aus der Verschmelzung beider Zellen in völliger Dunkelheit entwickelt hat. Und nur durch den Geist, der auch nach der Geburt weiterhin in der Dunkelheit, weil innerhalb der Gehirnmasse wirkt, wird das neu Entstandene erst vollständig belebt.

    „Dem Tod fehlt sowohl Licht, als auch Liebe gänzlich…“

    Ohne Licht und Liebe, gäbe es den Tod erst gar nicht. Licht und Liebe versorgen den Tod immer mit der neuen Nahrung, die er braucht, um überhaupt existieren zu können.

    Jesus behauptete von sich, das Licht zu sein. Sein Leben lebte er in Liebe zu seinem Nächsten. Schon ganz zu Anfang stand für Jesus fest, dass er am Ende getötet werden müsse. Ohne den Tod am Ende, wäre das Leben von Jesus sinnlos gewesen. Dann verschwand Jesus für drei Tage im Dunkeln. Aus dieser Dunkelheit heraus, also aus dem Tod heraus, soll er ja dann zu neuem Leben gekommen sein. Wenn dem Tod Licht und Liebe fehlen würde, dann wäre Jesus im Tod verblieben. So aber gab der Tod aus Liebe und des Lichtes wegen, den Jesus wieder frei. Und seitdem geht das Leiden der Menschen weiter. Das Reich Gottes gibt es nur innerhalb des Geistes, da wo die Finsternis herrscht. Der Tod ist Liebe und er ist ultraschwarz.

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  2. Jochen

    Noch zu dem was Licht und Liebe für sich alleine stehend sind. Sie sind nichts. Im Licht alleine ist weder Leben noch Tod, was Liebe oder auch Hass angeht, ist es genauso. Erst durch das Leben bekommen diese Attribute Inhalt. Entweicht das Leben aus dem Körper, entmaterialisiert es sich, dann ist da nur noch das Nichts. Das Nichts gibt es aber auch nur, weil es im Geist existiert. Denn ohne Geist, wäre das Nichts keine sechs Buchstaben lang. So heben sich am Ende Geist und das Nichts sogar noch selbst auf und was dann noch übrig bleibt, muss wohl als Welt erst noch erfunden werden. Manche meinen, es ist die Zeit, die als der Same des Universums fungiert. Um unser Univerum kann es sich dabei dann aber nicht handeln. Erfinden wir uns doch ein Universum, was vollkommen ohne Zeit und Materie auskommt, wo es weder Leben noch Tod gibt. – Ich fürchte nur, des menschen Geist ist zu beschränkt, um sich so etwas überhaupt vorstellen zu können.

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  3. @Jochen

    Ich weiss, dass viele Schwarz nicht als Farbe anerkennen, aber schwarz, als auch weiss, sind für mich dennoch Farben. Und somit ist Schwarz, im Gegensatz zu Nichts eben auch nicht nichts.

    Zudem ist gar nicht gesagt, dass wenn alles schwarz wäre, man mit den richtigen Fähigkeiten der Beobachtung, die über die leiblichen Augen hinweggehen, nicht dennoch genau sieht, indem man die hintergründige Energiestruktur wahrnimmt.

    Aber angesichts des Lichtspiegelungsprinzips ist das eh hypotethisch. 😉
    Da müsste schon gesamter grobstofflicher Kosmos erlöschen, was sehr unwahrscheinlich ist…

    „Das ursächliche Leben könnte also auch durchaus aus völliger Finsternis heraus entstanden sein, ohne dabei bemerkt worden zu sein.“

    Das ursächliche Leben kann, wie beschrieben, gar nicht entstehen, weil es ja eben ewig ist. Aber natürlich würde es, aus Sicht der grobstofflichen, niederfrequenten Dimensionsebene mit den visuellen Rezeptoren als völlige Dunkelheit erscheinen, was jedoch ein Trugbild wäre.

    Das Licht, das ich meinte, ist anders beschaffen.

    Ich zitiere mich nochmal:

    Allerdings muss Licht hier als Symbol des Lebens verstanden werden, welches grenzenlos, jenseits der Schöpfung, ebendieser überhaupt erst die Grundlage zur Existenz liefert.

    „Wenn Ei- und Samenzelle sich innerhalb des Körpers treffen, dann geschieht dies in völliger Dunkelheit.“

    Je nach Wahrnehmungsebene! Hast Du schonmal eine Sterngeburt gesehen? 😉

    „Ohne Licht und Liebe, gäbe es den Tod erst gar nicht.“

    Das seh ich ganz anders…

    Letztlich ist alles im Licht, auch der Geist, denn das Licht ist ewig und allpräsent. Dunkelheit existiert nur da, wo sich etwas diesem Licht entgegen stellt, und Schatten wirft, denn Licht wirft keinen Schatten.
    Sobald also das schattenwerfende Objekt wieder weg ist, strahlt das ursächliche Licht als wäre es nie weg gewesen!

    Der Tod braucht grundsätzlich nicht zu existieren. Er ist eh illusionären Charakters wie im Artikel beschrieben. Der Tod ist in der Materie letztlich lediglich der Übergang, als polares Pendant der Geburt.

    Ob Jesus das behauptete sei dahingestellt. Es mag ihm auch angedichtet worden sein, denn das Licht entspringt nicht einem inkarnierten Wesen, sondern dem Ursächlichen, dem Quell.

    Aber zu Jesus gibt’s hier einen eigenen Artikel. 😉
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/25/jesus-symbol-des-gottlichen-oder-personalisiertes-bildnis/

    Das Leiden existiert nur wegen dem von den Antimächten geworfenen Schatten: https://dudeweblog.wordpress.com/category/kriegstreiber/

    „Noch zu dem was Licht und Liebe für sich alleine stehend sind. Sie sind nichts.“

    Falsch. Sie sind alles!
    Ewiges Leben.
    Verwechsle aber Leben/Sein nicht mit Existenz.

    Das Bewusstsein steht noch über dem Geist. Der Geist ist noch immer Teil des Quantencomputers, einfach auf höchstens Frequenzebenen.

    Beizeiten entsteht hier zur Zeit mal noch ein seperater Artikel.

    „Erfinden wir uns doch ein Universum, was vollkommen ohne Zeit und Materie auskommt, wo es weder Leben noch Tod gibt.“

    Wieso erfinden was ewige und allpräsente Realität ist?
    Wobei ich hierbei nicht mehr von Universum sprechen würde, zumal es über den Quantencomputer hinausgeht.

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  4. @ Dude

    „Das ursächliche Leben kann, wie beschrieben, gar nicht entstehen, weil es ja eben ewig ist.“

    „Letztlich ist alles im Licht, auch der Geist, denn das Licht ist ewig und allpräsent.“

    „…denn das Licht entspringt nicht einem inkarnierten Wesen, sondern dem Ursächlichen, dem Quell.“

    Wieso, wo, was für ein Quell, wenn doch alles sowieso immer da ist?

    Wozu ein Anfang, wenn alles gar keinen Anfang hat, nie eines bedurfte?

    Den Teil Deiner Kosmologie habe ich – seit ich davon lese und höre – noch nie verstanden.

    Vielleicht weiß ich auch nur nicht, was das Wort Quell bei Dir in solchem Zusammenhange bedeutet.

    Er muss wohl so eine Art Anfang sein, der keiner ist. Ein Immerzuanfang (warum nicht mehrere?), bei dem nichts anfängt, einerseits, weil es sowieso schon alles da ist, außerdem, weil es ja dauernd aus ihm anfängt, also erst recht zu keinem besonderen Zeitpunkte. Oder so.

    Egal wie: Immerzu quillt alles, was schon da ist, aus einer Quelle, die dafür zwar keiner braucht, aber gerne immer noch mehr alles ausquillt.

    Man könnte fast meinen, diese Quelle sei eifersüchtig auf das ewige Alles, das ihrer gar nicht bedarf.

    Es wird mir zu hoch.

    Quallquell? Quellqualle? Quallqual?

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  5. @ Dude

    Es gibt wohl eine Rune für das, was Du meiner Ansicht nach begrifflich recht hilflos ansteuerst. Schau Dir die dagaz-Rune an, was sie bedeutet. Eine Quelle ist da zwar auch nur scheinbar, aber doch immerhin ein Nulldurchgang, den mancher, der nicht richtig hinguckt, als solche deuten mag.

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  6. „Wieso, wo, was für ein Quell, wenn doch alles sowieso immer da ist?“

    Weil die Vergänglichkeit im Quantencomputer eben endloser Wandel ist.
    Deshalb auch das höchste Ziel:

    Der Tod wird somit ‘nur’ zum Übergang in einen neuen Abschnitt der kosmischen Achterbahnfahrt, oder aber die endgültige Wieder-Erlösung aus dem Quantencomputer heraus; hinein ins reine Sein. Wer sich letzteres zum einzigen Ziel macht, findet spätestens nach Ablegen der aktuellen Körperlichkeit absolute Freiheit und Glückseligkeit.

    Dazu die Bhagavad-Gita:

    2.71 Nur wer alle Verlangen nach Befriedigung der Sinne aufgegeben hat, frei von Begierden ist, keinen Anspruch auf Besitz erhebt und ohne falsches Ich ist, kann wirklichen Frieden erlangen.

    2.72 Dies ist das Göttliche, spirituelle Leben – wenn man es erreicht hat, ist man nicht mehr verwirrt. Ist man selbst zur Stunde des Todes in diesem Bewußtsein verankert, kann man in das Königreich Gottes eintreten.

    Alles ist eben nur wegen dem ewigen Sein des Absoluten und seiner relativen Teile (Individuelle Vielfalt in individueller Einheit) immer da.

    „Wozu ein Anfang, wenn alles gar keinen Anfang hat, nie eines bedurfte?“

    Weil der freie Wille dies bedingt, Aber dazu muss ich mal einen eigenen Artikel verfassen. Kurz: Anfang und Ende ist aus der Perspektive der Ewigkeit illusionär.

    „Den Teil Deiner Kosmologie habe ich – seit ich davon lese und höre – noch nie verstanden.“

    Darum empfehl ich Dir immer wieder Armin Risi. In diesem Zusammenhang: „Gott und die Götter“ insbesondere Kapitel 1 & 2.
    Kannst es ja gern mal anschauen, wenn Du hier bist. 😉

    Mit Quell meine ich das, was immer ist, und aus dem alles – wirklich alles – entspringt, bzw. in ihm wohnt. Ohne Quell gäbe es nur nichts – eben Nicht-Sein. Darum braucht es auch den Quell, weil sonst nichts wär, auch kein Quantencomputer, auch Du und ich, und unser Gespräch hier gäbe es nicht.

    Diese Quelle ist ja eben genau das ewige Alles!

    „Er muss wohl so eine Art Anfang sein, der keiner ist.“

    Schön gesagt! 🙂

    Ps. Ja, vielleicht sollte ich hier mal noch eine seperate Seite mit Begrifferklärungen erstellen. 😉
    Pps. Link bitte @dagaz-Rune. Das ist schliesslich Dein Fachgebiet. 🙂

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  7. Jochen

    @ Dude

    „Ohne Quell gäbe es nur nichts – eben Nicht-Sein. Darum braucht es auch den Quell, weil sonst nichts wär, auch kein Quantencomputer, auch Du und ich, und unser Gespräch hier gäbe es nicht.“

    http://euro-med.dk/?p=29616

    „Wissenschaft:”Observiertes Universum ist digitalisiert” – Ihre Seele könnte unsterbliche Figur eines Komputerspiels sein“

    Wenn die Wissenschaft nicht mehr weiter weiß, dann dreht sie durch. Anscheinend hat der Film „Matrix“ das Bewußtsein der Menschen verändert. Der Mensch sieht nun Film und Computerspiele für die Realität an.

    „Diese Quelle ist ja eben genau das ewige Alles!“

    Genau an diesem Punkt kam Nietzsche auch nicht weiter. Da erzeugte er „Also sprach Zarathustra“. Seine Vorstellung vom Nichts im Alles und je mehr ich davon lese, was in diesem Buch steht, erscheint es mir so, als verschwände alles von dem Nietzsche für sich gemeint hat, dass es alles wäre, im Nichts. Nichts ist absolut. Absolut für sich alleine stehend, will immer mehr sein als Nichts. Sein Versuch als ewiglich zu erscheinen. Nichts ist ewiglich. Nur das Nichts alleine.

    Des Menschen größte Angst ist es, daß er nichts ist. Jeden Tag sehe ich die Menschen sich abmühen, denn sie wollen etwas von sich bewahren, etwas soll nach ihrem Weggehen noch von ihnen da bleiben. Wenn sie selbst doch ewiglich sind und sie sich nach ihrem irdischen Tod wieder in der „Quell“ wiederfinden, oder im Absoluten, warum all die Mühe, etwas aus ihrem Leben in der Vergänglichkeit erhalten zu wollen, bzw. für sich mit auf die andere Seite zu nehmen? Wohin?

    Nichts ist ewiglich. Das Nichts ist alles; das Alles aber ist nichts, ohne die Zeit. Das Nichts hingegen ist als einziges zeitlos und deshalb Herrscher über die Zeit. Kippe die dagaz-Rune nach rechts oder links, dann sieht sie aus wie eine Sanduhr, ohne Sand drin.

    „““Noch zu dem was Licht und Liebe für sich alleine stehend sind. Sie sind nichts.”“

    „Falsch. Sie sind alles!
    Ewiges Leben.“

    Liebe ist totbringend!
    Licht wäre nichts ohne die Finsternis, in der es zu scheinen trachtet. Selbst in der Bibel war die Finsternis zuerst da und dann machte Gott erst Licht. Gott, der Lichtanknipser, der entsprang der Phantasie der Menschen, weil sie für ihr Dasein sonst keine Erklärung fanden.
    Nicht umsonst beten der Mensch, die Sonne an, denn von ihr kommt das Licht für die Welt. Aber ein schwarzes Loch schluckt alles und auch jeden Sonnenstrahl. Denn das Nichts ist nun mal größer und mächtiger als Alles.

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  8. @Jochen

    Hierzu muss ich noch ausführlich antworten, denn es gibt dazu einiges entscheidendes zu sagen. Morgen dürfte ich dafür wieder Zeit haben.
    Kurz vorab: Das ist eine sehr gefährliche und fragwürdige Ideologie.

    Lieben Gruss

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  9. @Jochen

    „Anscheinend hat der Film “Matrix” das Bewußtsein der Menschen verändert.“

    Das Bewusstsein ist mE. unwandelbar, weil eben ewig. Aber ich bin überzeugt, dass der Matrix-Film von den Wachowski-Brüdern (die ja bekanntermassen in sehr fragwürdigen Kreisen verkehren und äusserst gefährliche Ideologien vertreten und verbreiten) massiven Einfluss auf die Wahrnehmung vieler Menschen hatte.

    Armin Risi hat in seinem Buch „Einheit im Licht der Ganzheit“ die gesamte in der Matrix-Trilogie verbreitete luziferische Ideologie im Detail analysiert. Da dieses Buch, auch abgesehen von dem Kapitel zu Matrix eines der besten Bücher überhaupt ist, empfehle ich jedem dringend es zu lesen.

    Dennoch sage ich, dass unser multidimensionaler Kosmos letztlich ein fast perfekter, gigantischer Quantencomputer ist, weil eben die eigentliche Wirklichkeit (Grundlage des Quantencomputers) ewig unverändlich und absolut perfekt ist. Der Quantencomputer wurde geschöpft, um jedem göttlichen Individuum die Möglichkeit zu geben, sich freiwillig von der Quelle abzuwenden, und selber Gott zu spielen. Das ist eben im Quantencomputer möglich.

    Jedes Individuum, das Selbst Gott spielen möchte, will sich selber über andere Individuen erheben, und unterwandert dadurch direkt die Gleichwertigkeit jedes Individuums.

    Dafür gibt es den Quantencomputer der materiellen Welt, der aber letztlich vergleichbar ist mit Tad Williams ‚Otherland‘.

    „Nichts ist absolut.“

    Nein, Nichts ist nichtig! Die Quelle allen Seins und Lebens ist das Absolute in apolarer Symbiose.

    Aus dem Quantencomputer heraus mag die Quelle als Nichts erscheinen, aber eben nur, weil durch die Wahrnehmung aus dem Quantencomputer heraus, die Quelle nicht sichtbar ist. Wo aber ein Wille, da ist sie durchaus erfahrbar. Und wer sich auf die Quelle ausrichtet, wird auch die Möglichkeit erhalten, wieder aus dem Quantencomputer auszusteigen, und in den ursprünglichen, ewigen Bewusstseinszustand in der Quelle einzugehen.

    Wäre der Mensch – und alles was ihn ausmacht – nichts, gäbe es keine Menschen.

    „Jeden Tag sehe ich die Menschen sich abmühen, denn sie wollen etwas von sich bewahren, etwas soll nach ihrem Weggehen noch von ihnen da bleiben.“

    Ja, weil sich eben allzu viele mit ihrer materiellen Erscheinung im Quantencomputer identifizieren, anstatt sich auf ihr wahres göttliches Selbst in Ewigkeit zu besinnen (individuelle Religio). Es ist gar nicht möglich etwas materiell Geschöpftes in die immaterielle Wirklichkeit des Bewusstseins mitzunehmen.

    „Liebe ist totbringend!“

    Gefährliche Ideologie! Liebe ist neben dem Licht die entscheidende Lebenskraft diesseits als auch jenseits. Ohne Liebe wäre Deine Nichts-Theorie tatsächlich die Realität.

    „Licht wäre nichts ohne die Finsternis, in der es zu scheinen trachtet.“

    Es gibt keine Finsternis! Das ursprüngliche Licht ist allumfassend, und es gibt nichts ausser Licht. Finsternis existiert nur dort im Quantencomputer, wo sich etwas dem ewigen Licht entgegenstellt und einen Schatten wirft. Vergleichbar mit einer Sonnenfinsternis. Die Sonne strahlt nicht weniger, auch wenn es auf der Erde dunkel wird.

    Ps. Mit einer anderen Wahrnehmung wären schwarze Löcher womöglich völlig anders als es für uns mit den begrenzten Sinnen und Messinstrumenten vorstellbar ist.

    Gefällt 1 Person

  10. Jochen

    @ Dude

    „Nein, Nichts ist nichtig! Die Quelle allen Seins und Lebens ist das Absolute in apolarer Symbiose.“

    Du sagst es, „Nichts ist nichtig!“ Wenn Nichts nichtig ist, dann gibt es immer etwas, was nicht Nichts ist. Dann ist selbst das Nichts nicht nichts. So wie auch die Farbe schwarz, mit dem Nichts assoziiert nicht Nichts ist, sondern eben nur eine vielleicht nur zeitlich bedingte Gegenwärtigkeit der Farblosigkeit. Fällt viel Licht in meine Augen, sehe ich oft weniger bzw. undeutlicher, als wenn ich das einfallenden Licht verringere. Also benötige ich die Begrenzung von Licht, um besser bzw. deutlicher sehen zu können. Licht kann blenden, Dunkelheit hingegen kann fremde Welten öffnen. Im Traum habe ich die Augen auch geschlossen und trotzdem sehe ich dann oft Dinge, die ich mit offenen Augen nie sehen könnte.

    „Gefährliche Ideologie! Liebe ist neben dem Licht die entscheidende Lebenskraft diesseits als auch jenseits. Ohne Liebe wäre Deine Nichts-Theorie tatsächlich die Realität.“

    Wo ist der Beweis dafür, daß Liebe neben dem Licht im Jenseits die entscheidende Lebenskraft ist? Ich sage, meine Nichts-Theorie ist die absolute Realität. Gib mir ein Nichts und ich mache dir daraus Alles. Du bist nicht fähig mir ein Nichts an Nichts zu geben, denn das Nichts existiert für dich ja gar nicht. Du lebst in der Welt von Licht und Liebe, also im Alles. Wo aber Alles ist, da gibt es nicht das Nichts. Nichts ist zusammengeklappte Zeit und zusammengeklappter Raum, die sich beide aber nichts geben, es sich gegenseitig auch nicht abverlangen oder haben wollen. Licht und LIebe aber wollen haben. Haben wollen bewirkt Kampf. Wo Kampf ist, da erlischt die Liebe schnell.
    Wohingegen das Nichts sich aufhält, braucht es weder Liebe, noch Licht, noch Zeit, noch Raum – nur das Nichts ist ewiglich und dadurch wird es zum vollendeten Sein, sogar zum Ursprung ohne je selbst an ein Ende zu kommen. Wir Menschen meinen zu leben und doch sind wir nur ein Nichts.

    „Es gibt keine Finsternis! Das ursprüngliche Licht ist allumfassend, und es gibt nichts ausser Licht.“

    Schaue in das dunkle Weltall und sage mir, daß es das nicht gibt.
    Mache die Augen zu und halte noch die Hände dazu vor die Augen und sage mir, daß es dann die Finsternis nicht gibt, die du dabei siehst.
    Lege dich in einen Sarg und lasse den dann mit zwei Meter Erde bedecken und sage mir dann, daß es die Finsternis nicht gibt, die du dann siehst.

    Jesus sagte von sich, er wäre das Licht der Welt. Warum trat dann eine dreistündige Finsternis ein, als er gekreuzigt wurde? Warum konnte Jesus nach eigener Rede, nachts, also in der Finsternis, nicht wirken
    (siehe Johannes 9:4)? – Das kann nur eines bedeuten, nämlich daß die Finsternis mehr Macht hat, als das Licht. Sage mir nun, daß es die Finsternis nicht gibt, wo sie doch mehr Macht hat, als das Licht. Außerdem kam Jesus erst dann in die Welt, als die Finsternis schon lange da war. Die Finsternis ist also ursprünglich. Dann ging Jesus wieder und mit ihm ging das Licht. Die Finsternis ist also seitdem allumfassend.

    Und selbst wenn man Jesus außen vorläßt, dann ist da immer zuerst die Finsternis und dann erst kommt das Licht. Dieses kommt und geht und kommt und geht. Aber die Finsternis ist IMMER da. Das Nichts ist immer da und es wird zeitweise durch das Licht aufgefüllt mit Alles. Alles aber ist vergänglich, nur das Nichts nicht.

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  11. @Jochen

    „Du sagst es, “Nichts ist nichtig!” Wenn Nichts nichtig ist, dann gibt es immer etwas, was nicht Nichts ist.“

    Ich glaube wir haben ein Missverständnis. Ich meinte: „DAS Nichts ist nichtig“ = „Es gibt kein Nichts ausser als gedankliches Abstraktum.“
    Oder noch anders gesagt: „Alles ist – Nichts gibt es nicht“
    Oder: „Sogar das scheinbare Nichts ist etwas.

    Und wie gesagt ist schwarz für mich auch eine Farbe. Aber dazu gibt’s dann mal noch einen seperaten Artikel. Zuvor sind aber noch einige andere zu schreiben, daher muss ich mich hier auch kurz halten im Kommentar.

    „Wo ist der Beweis dafür, daß Liebe neben dem Licht im Jenseits die entscheidende Lebenskraft ist?“

    Beweis mir das Gegenteil. 😉

    „Nichts ist zusammengeklappte Zeit und zusammengeklappter Raum, die sich beide aber nichts geben, es sich gegenseitig auch nicht abverlangen oder haben wollen.“

    Das ist nicht das Nichts, sondern das hintergründige, ewig seiende Alles jenseits von Materie, Raum und Zeit.

    Licht und Liebe genügen sich Selbst. Und wenn das nicht so ist, ist es nicht Licht noch Liebe…

    „nur das Nichts ist ewiglich und dadurch wird es zum vollendeten Sein“

    Nein, denn das Bewusst-SEIN ist eben nicht nichts, auch wenn es Zeitraumlos ist…

    Wir Menschen sind im immateriellen Kern reines, ewiges Bewusstsein!

    „Schaue in das dunkle Weltall und sage mir, daß es das nicht gibt.“

    Die Sehrezeptoren des Menschen und auch seine Messgeräte sind sehr sehr beschränkt. Der Schein dieses scheinbaren Nichts trügt eben.. 😉

    Was Jesus genau sagte, und was ihm nur angedichtet wurde, genauso wie was damals passiert ist, oder nicht, kann niemand mit Sicherheit sagen, ausser er würde mir eine funktionierende Zeitmaschine vorführen. 😀
    ME. Zeitverschwendung darüber zu lamentieren.

    „Sage mir nun, daß es die Finsternis nicht gibt, wo sie doch mehr Macht hat, als das Licht.“

    Ich sagte doch bereits, dass Licht, wie ich es meine, nur symbolisch – nicht materiell! – verstanden werden sollte…

    Das Licht entspricht dem göttlichen, ewig seienden Bewusstsein des Absoluten als auch seiner relativen Teile.

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  12. Hans-Georg Baumgartner

    Die Vorstellung eines Quantencomputers ist m. E. zulässig. Es werden Dinge den Augen des Menschen entzogen; die Luft glitzert normal, aber was ist schon normal? Eine Verkörperung des Menschen ist m. E. die bestmögliche Daseinsform, egal wie „dicht“ dieser Körper ist.
    Vielleicht ist die eigentliche Wirkichkeit auch etwas weniger drastisch realistisch, also so wie in einer guten CGI.
    Der Physiker Tippler will nachgewiesen haben, dass die Auferstehung in einem (Quanten-) Computer erfolgt.
    Er postulierte dazu allerdings eine gewisse Masse eines Elementarteilchens.
    (Higgs-Teilchen?)

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  13. drbruddler

    Das entspricht genau der Lehre des Lichts zu finden in der Pellinor Saga. Nur durch das Verstehen kann man den Glauben überwinden. Wer versteht muß nicht glauben, er kann sich vom Zweifel befreien und damit befreit er sich auch von der Schuld. Nach diesen Kriterien in der heutigen Zeit zu leben ist nicht einfach, doch wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.

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  14. Sehr interessant, danke für die Info. Denn ich kenne die Pellinor Saga nicht – höre jetzt gar zum ersten mal davon! 🙂

    „Wer versteht muß nicht glauben“

    Hier möchte ich präzisieren.

    Wer weiss, muss nicht glauben, und wer versteht, der weiss – aber wer bewusst ist, braucht weder zu verstehen, noch zu wissen – denn das geschieht in ganz natürlicher Art und Weise.

    „Nach diesen Kriterien in der heutigen Zeit zu leben ist nicht einfach,…“

    Wem sagst Du das… 😉

    „doch wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.“

    Präzis!
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/08/09/auswegslosigkeit-existiert-einzig-in-illusion/

    Ps. http://www.kopp-verlag.de/Wo-ein-Wille,-da-ein-Weg.htm?websale8=kopp-verlag&pi=112203

    Gefällt 1 Person

  15. drbruddler

    Danke für den Buch-Link.

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