Das Nichts als immaginäres gedankliches Abstraktum

Der Begriff “Nichts” ist lediglich ein gedankliches Abstraktum, welches – geboren in einer unabsichtlich falschen oder einer absichtlichen Nicht-Wahrnehmung der ewiglich absoluten, hintergründigen Apolarität des Seins aus der begrenzten Wahrnehmung innerhalb der polaren Existenz – das Leben Selbst zu nihilieren trachtet.

Es kann niemals Nichts geben wo alles ist!

Wie also kommt man dazu, diesem immaginären gedanklichen Abstraktum zu verfallen?

Die Diskussion ist eröffnet. 🙂

Ps. In diesem Kommentarstrang findet man eine vertiefte Betrachtungsweise meiner eingehenden Prämisse. Danke an Jochen für die Inspiration!

48 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Menschen, Philosophie, Sinn, Weisheit

48 Antworten zu “Das Nichts als immaginäres gedankliches Abstraktum

  1. @Leuchtherz

    😉

    „Das ist die universelle Bewegung des Lebens: Ausdehnung und Zusammenziehung. Das eine ohne das andere gibt es nicht.“

    Doch gibt es! In ewiger apolarer Symbiose jenseits des Quantencomputers – das reine Leben/Sein jenseits der Existenz. 🙂

    „und Dein perfekter Punkt könnte doch in der Nanosekunde dazwischen liegen… ;)“

    Ja, so ähnlich, nur dass es in Zeitlosigkeit keine Nanosekunde mehr gibt. 😀

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  2. Hi. 🙂

    Vielleicht sollte man dazu erst mal festzustellen versuchen was Ewigkeit ist und ob sie zwangsläufigkeit Bewegungslosigkeit bedeuten muss ? Wenn sich darin etwas bewegt, was könnte das sein ? Was wir als Ewigkeit beziechnen ist wahrscheinlich unsere eigene Bewegungslosigkeit welche wir fürchten. Wir wissen, das im entstandenen Universum permanent Bewegung und Wandel ist. Im Zustand eigener Bewegungslosigkeit, ziehen permanent Bewegung und Wandel an uns vorbei oder anders, wir befinden uns unversehens darin ohne uns weder geistig noch physisch selbst zu bewegen, das nennen wir Ewigkeit, Stillstand. In diesem Stillstand ist keine Ich-Selbst-Wahrnehmung und wir nehmen nichts wahr, außer unseren Stillstand, welcher ein ewiges Nichts ist. Was bedeuten kann, das jedes Abstrahieren eines Ichs aus der Bewegung in Raum und Zeit sich als Nichts fühlt, nicht fühlt nein, es fühlt nicht, es denkt nicht, es ist Nichts. Aber dieses Nichts kann sich nicht erkennen und auch nicht, das es eine Illusion sein muss. 🙂

    Liebe Grüsse
    Kayla

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  3. @Kayla

    Wie sollte denn etwas, was jenseits eines zeitlichen Ablaufs liegt, jenseits der Existenz der in unendlicher Veränderung sich befindlicher materieller Formen in Raum liegt, also ewig bewusst ist, sich bewegen können, ausser eben durch den Eintritt in den Quantencomputer der materiellen Welt?

    Wenn ein Zustand absolut perfekt ist, und dieser Zustand verändert wird, ist er nicht mehr perfekt!

    Solange man im Quantencomputer existiert, ist man zwangsläufig Bewegung unterworfen, allein schon durch das altern.

    Wo Bewusstsein in absoluter Perfektion ewiglich glückselig ist, kann kein nichts sein, denn da ist alles. 🙂

    Nichts ist nur da, wo Bewusstsein fehlt.

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  4. suspect1

    @ Dude
    Ich hab da mal was gesehn, das war Ewigkeit, war aber nicht im materiellen Quantencomputer. Dort unterliegt nichts dem Zerfall und die Zeit existiert ohne Alterung.
    Das läuft über Energie und deren Körper.

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  5. @suspect1

    Wie kann es jenseits von Raum und Zeit Körperlichkeit und Zeit geben?
    Erscheint mir paradox?!

    Ps. Mag daran liegen, dass mir heute der Kopf zu explodieren droht…

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  6. suspect1

    @ Dude
    Das Vorstellbare für uns ist dort, dass Bewegung existiert, aber keinem Zerfall oder Alterung unterliegt. Die Körper sind nicht materiell, aber wie verfestigte Energie, keine Kohlenstoffe.
    Obwohl man von dort sogar uns sehen kann.

    Liegts am Überlegen, am Blutdruck oder geschwollenen Stirnhöhlen?

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  7. @supect1

    Aber wie kann es in reinem Bewusstsein jenseits von Materie, Raum und Zeit Bewegung geben?? Bewegung braucht mindestens Raum.

    Ps. Ich vermute die Geoengineerer basteln was in der Ionosphäre rum.

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  8. suspect1

    @ Dude
    So meinst du das. Wie stellst du dir reines Bewußtsein vor? Als was siehst du dich dort, in welcher Form?
    Raum definiert sich in drei Dimensionen.

    Ich hab heute das erste Mal seit dem kalten Ostwind um vier Uhr nachmittags ein laueres Lüftchen verspürt, es wird sich das Wetter ändern. Ob die damit zu tun haben, kann ich nicht sagen.
    Krankes Gesoxxe.

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  9. @suspect1

    Keine Form, kein Raum, keine Zeit, kein Körper, keinen Geistkörper, keinen Emotionalkörper.
    ‚Nur‘ Bewusst Seiend in Glückseligkeit.
    Vielleicht mach ich dazu mal einen eigenen Artikel.

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  10. suspect1

    @ Dude
    Du meinst, geistig denkend im Bewußtsein und in Glückseeligkeit zu sein?
    Denkst du nicht, dass allein schon das Wissen um Bewußtsein so etwas ähnliches wie Zeit oder irgend eine Voraussetzung braucht. Aneinander Reihung von Gedanken zum Beispiel?
    Stell dir das mal vor, nur das die Zeit nicht vergänglich ist, sondern immer währt und auch keinem Verschleiß unterliegt. Ist im gleichen Raum, aber nicht mit diesem in Berührung innerhalb des Bewußtseins.

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  11. @suspect1

    Nein, darum schrieb ich ja „keinen Geistkörper“. Also auch kein Denken. Geht gar nicht ohne Zeitablauf. Aufgrund meiner grauenhaften Kopfschmerzen kann ich das aber nicht näher erläutern jetzt sorry.

    EDIT Ps. aus Wiki:

    Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen

    EDIT2 Pps. aus thefreedictionary:

    das Nacheinander von Ereignissen in bestimmten messbaren Abschnitten

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  12. suspect1

    @ Dude
    Das geht nicht ohne Zeitablauf in unserem Sinne, das stimmt.
    Das sollte anders erklärt werden, weil es mit den Mitteln hier nicht zu fassen und zu begreifen und damit auch nicht gut erklärbar für andere ist, sollte man damit noch keinen Kontakt gehabt haben. Oder sich daran nicht mehr erinnern können.

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  13. @suspect1

    Die Ewigkeit ist aus der Perspektive des Quantencomputers heraus ohnehin nicht wirklich vorstellbar. Der Mensch ist dazu zu beschränkt.

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  14. Hi,
    Zitat: Nichts ist nur da, wo Bewusstsein fehlt.
    Wo nur noch das Unbwusste ist, wird nichts von Bewusstsein gewusst. Wenn z.B. Jemand im Koma liegt weiß er nichts um sich und schon gar nichts von Bewusstsein. 🙂 Eigentlich wollte ich das mit meinem Beitrag ausdrücken. Bewusstsein existiert nur dort, wo sich etwas, ein Wesen seiner selbst bewusst ist. Um sich weiß.

    L.G.
    Kayla

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  15. Jetzt versteh ich, wie Du meinst, danke für die Erklärung, Kayla.

    Ich habe zu Bewusstsein und Existenz, Ewigkeit und Vergänglichkeit, Sein und Nichtsein heute Nachmittag eine grössere Abhandlung kreiert, die ich aber nach dem Essen nochmal genau durchlesen möchte, bevor ich sie publiziere.

    EDIT: Bewusstsein und Existenz

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