Im Land des Wahnsinns

Garagenpreise in London:
für Kleinwagen in Chelsea 460.000,– Euro
für den Porsche in Kensington 550.000,– Euro
für den Maybach in Southwark 700.000,– Euro

das sind doch wahre Schnäppchen!

Der gewöhnliche Milliardär hält sich etwa 10 Manager
diese 10 Manager bekommen so 10 Millionen im Jahr
dafür
dass sie die Konzerne, mit denen die Milliardäre ihre Machtspiele gestalten
möglichst beschissen managen.

D.h. Innovation nur, wenn es unbedingt sein muss,
d.h. Betrug wo immer möglich,
d.h. Ausbeutung der Natur (und damit der Biomaschinen) auf maximal erträglichem Niveau, notfalls auch darüber, sofern die Destruktivität sich nicht unmittelbar auf das Wohlbefinden der Milliardäre auswirkt
d.h. im Netzwerk des Klüngel, entweder elegantes oder primitives Vortäuschen von Demokratien in den – noch – eingegrenzten Versorgungszonen.

Die Welt wird in Zonen untergliedert

jene Zone, wo die Biogeneratoren satt sind
jene Zone, wo die Biogeneratoren manchmal satt sind
jene Zone, wo die Biogeneratoren langsam verhungern
jene Zone, wo die Biogeneratoren die Hölle vorführen

In der Sattzone zu leben, bedeutet für die Biogeneratoren, zu glauben, man sei ein gebildeter Mensch.
Das haben die „Eliten“ gut eingerichtet.

Biogeneratoren, die sich in „Universitäten“ konditionieren lassen, leben mit einem Gehirn, das in einen relativ interessanten Erregungszustand versetzt, eine Art von Zufriedenheit generiert, das zusätzlich mit kleineren, manchmal auch größeren materiellen Zuwendungen einher geht.
Dafür ist ein Arzt allerdings kein Arzt, sondern ein Krankheitsmanager,
Ein Chemiker kein vernunftbegabter Wissenschaftler, sondern ein Giftmischer, der Rezepturen auf Befehl generiert – eben ein Biogenerator mit hohem Komplexitätsgrad.
Ein Ingenieur ein Generator von Verseuchungsintrumenten.
Ein Jurist ein Heuchler und Schauspieler mit dem Text, Gesetz und der Interpretationsanweisung Beugung.
Von Bankwesen, Versicherungswesen, Fleischindustrie, Logistik, Waffen, Kleidung, Zuckerfutter, Sojafutter, Demokratietheater, Kleptokratenstadl, Nepotistenkarussell, kurz dem ganzen wahnsinnigen Betrieb der in diesen Zonen von den Biogeneratoren veranstaltet wird, geht nur ein einziger übergeordneter Geruch aus – der Geruch der Gier und der Zerstörung.

Desto mehr Elend in einer Zone herrscht, desto mehr Verwesungsgestank kommt noch hinzu.

Dafür aber hat ein Milliardär seine Ziele erreicht. Er wird mit seinen wenigen Clubmitgliedern dieses Spiel so lange weiter spielen, bis er endlich von seinen Biogeneratoren den Jungbrunnen erhält, bis endlich die Zeit besiegt sein wird.

Danach werden die Biogeneratoren auf ein Mindestmaß eingedampft.

Die Natur wird sich erholen, es werden Sexgeneratoren gezüchtet, Dienstleistungsgeneratoren und Wartungs- Entwicklungs- Forschungs- Sonstwasgeneratoren.

Da sich die „Eliten“ als nun wirklich „besondere“ Wesen erweisen (nur sie werden den Jungbrunnen im Badezimmer vorhalten), können die Biogeneratoren vom Gierbetrieb in den Lobotomiebetrieb umgestellt werden, d.h. die Gehirne werden nicht nur per „Bildung“ konditioniert, sondern gleich im Brutkasten partiell stimuliert oder abgetötet.

Lebenszeit eines Biogenerators 30 Jahre – Reproduktion
im Labor, Aufzucht im Wachstumskonkon.

Ich hege noch einen Wunsch.
Ich wünsche mir, dass Bill Gates vor mir stirbt und mit ihm seine Frau.
Ich hoffe die Wissenschaftler sind entweder so klug, den Jungbrunnen nicht den Milliardären zu schenken, sprich sie kapieren den Wahnsinn der dahinter steckt, oder sie sind schlicht allesamt zu dämlich, es hinzubekommen.

Ich habe die Hoffnung, dass sie zu dämlich sind.
Ich vermute, jene Menschen, die noch etwas Verstand haben, flüchten aus diesem Wahnsinn, und die brillanten Geister der Wissenschaft verkriechen sich in einsame Winkel, wo sie von anderen Welten träumen und sich mit einem Grashalm über die Möglichkeiten die der Mensch hätte, die Welt zu einem friedlichem Ort zu machen.

Wer weiß, selbst Einstein soll ja das meiste von seiner Frau geklaut haben.
Vielleicht sind ja nur die größten Trottel bekannt, vielleicht sind schon seit Jahrhunderten die wirklich klugen Menschen verstreut in alle Winde, versteckt in abgelegenen Winkeln dieser Erde zuhause.

Die Menschen wissen, 100 Milliardäre besitzen im Grunde die ganze Welt – nur 1 Milliarde Menschen glaubt wohl, sie sei komplett unfähig etwas zu erreichen, würde sie nicht von einem Capo angeleitet, in einem Staatskonstrukt organisiert.
Diese Milliarde bildet den Motor, der die Vernichtung der Erde, die erbarmungslose Ausbeutung der restlichen 7 Milliarden Menschen und der gesamten Mitnatur antreibt.
Diese Milliarde wäre die Chance, die alles auf den Kopf stellen könnte.
Diese Milliarde sind die satten Menschen, die Menschen die theoretisch noch lesen und schreiben können,
die theoretisch noch Zusammenhänge erkennen können, die nicht wie willenlose Biogeneratoren existieren müssten, sondern wie freie, vernunftbegabte Wesen agieren könnten.

Sie tun es nicht! Verflucht nochmal sie tun es nicht!

Sie dienen willig weiter, obwohl man ihnen doch noch gar nicht ins Hirn geschnitten hat!

Sind Werbeplakate tatsächlich so unglaublich stark?

Ist dieser tägliche Brainwash schon genug, um uns alle um den Verstand zu bringen?

Wann endlich stehen wir auf und packen die Verbrecher am Kragen, anstatt ihnen in die Därme zu kriechen?

Ja, wir müssten sie nicht einmal am Kragen packen, wir müssten sie schlicht links liegen lassen.

Nehmt die Städte in Besitz, ignoriert die Wahlbeamten, löscht alle Daten, verbrennt die Akten, organisiert euch solidarisch.

Nehmt Euch bei den Händen, baut eine neue Gesellschaft des Miteinander Füreinander auf!

Stoppt jeden Konsum, von dem Ihr selber wisst, er ist eine Idiotie! (Ich tippe bei manchen ist das mehr als die Hälfte von dem was sie konsumieren!)

Wartet die Maschinen – schafft weiter Ersatzteile, repariert und konstruiert effizientere, sinnvollere Infrastruktur und Robotik.

Übernehmt die fruchtbaren Böden, schließt die Giftfabriken, schaltet die AKW´s ab, zieht in die Villen ein, in die Millionen leerstehender Zweit- Dritt- Viertwohnungen.
Macht aus den Luxusyachten Ferienyachten für Menschen die es lieben auf dem Wasser zu schippern und die ein schweres Schicksal zu ertragen hatten.

Lasst jene in die schönsten Wohnstätten, die Schwielen an den Händen haben und alt, gebrechlich noch ein paar Jahre Ruhe und Gelassenheit in schönem Komfort verdienen, so sie es für sich gut finden (viele werden gar nicht dorthin wollen…. – doch es wird genügend geben die es gerne tun…)

Bauen wir Häuser die Gärten sind, verbannen wir die Moloche der Architektur!

Wir zerstören nicht, doch wir verwandeln die Welt.
Wir nehmen uns das, was wir verrückterweise aufgebaut haben, doch wir hören auf verrückt zu sein, und wissend, es muss sich ändern, werden wir langsam das Bild dieser Welt vom Elend befreien!

Wir die Milliarde der satten, wir schauen jetzt mal auf die tausend Milliardäre, ganz genau, und werden keinen Handstrich mehr für diese Brut verrichten!

Wir erklären das Land des Wahnsinns für beendet!
Wir tun ab heute, was wir hätten schon längst tun müssen, wir nutzen unsere Kraft für uns, und für jene, die kraftlos sind, da sie keine Chance im Leben erhielten.

Wir hören auf die Armen missgünstig zu beobachten, sondern geben ihnen die Hand, wir hören auf die Reichen zu bewundern oder zu beneiden, da es nichts zu bewundern gab, noch nie, und künftig nichts mehr zu beneiden geben wird, da Neid eine Dummheit ist, die wir uns haben gefallen lassen.

Lasst Euch sagen, Ihr habt es noch in Euren Händen!

Noch!


Leseempfehlung:

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19 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Geopolitik, Menschen, NWO, Philosophie, Recht, Schuldgeld, Sinn, Technik

19 Antworten zu “Im Land des Wahnsinns

  1. fini09

    „Wissen und Macht fuehrt zu plan-vollem Tun“…das Wissen haben die Kabalisten auch! …nur die Phantasie ist eine Geistesgabe der Menschen
    die schon Kindern verinnerlicht ist. Auch ohne Wissen ist pure Phantasie eine der Schoensten Gaben.

    Gefällt 2 Personen

  2. Intrigantentum ist eine typische Eigenschaft der Hominiden, man kann auch Menschenaffen sagen. – Insofern kommt mein Begriff Unaffen vielleicht besser als Unmenschenaffen daher – als Untergattung der Familie.

    Bei unseren Familienmitgliedern mit mehr Körperhaaren (wahrscheinlich ist die Mode der glattrasierten Körper der verzweifelte Versuch sich doch irgendwie abgrenzen zu wollen, doch leider bleibt auch bei glatter Haut der degenerierte Cortex ganz ungerührt und vollführt bei den meisten weiter sein unheilvolles Triebgewitter, welches von den kabalistischen Hoch- und Tiefdruckgebieten der Hordenführer bespielt wird.

    Just der Moment der Anagnorsis kommt wie immer zu spät, schon in der griechischen Tragödie hat der Sohn den Vater wohl erschlagen, die eigene Mutter gevögelt und als er es endlich bemerkte… tja zu spät.
    Heute würde die Geschichte damit enden, dass die Iokaste – sagen wir Jokaste klingt besser – es vor ihrem Söhnchen bemerkt und den selbigen bei einem SM-Spielchen elend zu Tode foltert, da käme als Neuinterpretation der Sage super an, wäre ein Beststeller und würde sicher von Hollywood binnen fünf Jahren verfilmt.

    In der Realität läuft das gleiche Spiel in größerem Maßstab.
    ….. und die Kinder werden meist tatsächlich jämmerlich zu Tode gefoltert, obschon sie nicht einmal die eigenen Eltern erschlugen, bzw. gefickt haben.
    Sprich – die Kinder wären unschuldig, sie hätten noch jedes mal eine winzige Chance, nur wer erschlägt schon wissend seine eigenen Eltern?
    Vor allem er müsste es ja tun bevor er eingeschult wird – den ab dem Moment der umfassenden Gehirnprägung, hat der Anarchist erst einmal ausgedient, schlimmstenfalls wird er mit Pillen ruhiggestellt – oder – andernorts. einfach bei lebendigem Leib verbrannt. (auch heute noch übliche Vorgehensweise, wenn Kinder nicht nach Wunsch funktionieren!)

    Der Mensch scheißt sich selber täglich ins Gesicht, er wundert sich über den Gestank, doch irgendwie fühlt der den braunen Brei nicht, der ihm durch die Nasenlöcher direkt ins Gehirn kriecht!

    Leseempfehlung – Ovid – Metamorphosen
    und ruhig nochmal die Illias – die kann man nicht oft genug lesen
    wem langweilig ist, der schaue sich Pasolinis 120 von Sodom an –
    alles nochmal schön in die Neuzeit projiziert – das schließt sich der Kreis.

    Was schreib ich hier – ihr erlebt die Bilder selbst täglich – ich muss nichts erzählen.
    An jene die vom „Wissen“ sprechen – glaubt Ihr das wirklich?
    Schönes WE – übrigens heute die ersten reifen Tomaten genossen – trotz des miesen Wetters (ja, ja, Tomaten brauchen einen trockenen Platz …… )

    Übrigens wenn jemand Lust hat, schreibt mir – ich würde gerne ein Geisterdorf in Nordspanien erobern!
    (Ab fünf Artgenossen ziehen wir los – mit Rucksack und sonst nichts – per pedes!)

    Gefällt 1 Person

  3. Tja, die Menschheit rast auf ihr Ende zu, und niemand wird es aufhalten können, denn es gibt zu viele Zombies!

    Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Im Land der satten Menschen | Sei herzlich Willkommen beim Dude

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