Menschen …! Wie DU und ICH!

Das Einverständnis des Autors voraussetzend, wird dieser Kommentar, von mir redaktionell sanft „geglättet“, zum Artikel „erhoben“, damit man ihn auch wiederfinden kann: er ist es jedenfalls wert! – LH
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Menschen …! Wie DU und ICH!

Autor: heinzheidtmannDezember 31, 2016 um 01:12

Ein kurzes Vorwort zum anschließenden Beitrag.

Es geht mir in diesem Beitrag nicht darum zu richten, Menschen zu verteufeln, Menschen niederzumachen, mich über sie zu stellen, oder Besserwisserei zu betreiben, sondern darum, einfache Fragen zu stellen: war das … oder ist das auch heute noch gerechtfertigt, was Menschen in Kriegen getan haben oder noch tun werden.

Ich rede unter anderem vom letzten großen Weltkrieg, der mittlerweile 71 Jahre her ist. Aber, auch von all den anderen Kriegen, die danach noch folgten oder noch folgen werden.
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Sind Soldaten,
die in einen Krieg ziehen, weil es ihr Land bzw. ihre Regierung verlangt und für richtig hält – aus welchen Gründen auch immer! -, schuldig, oder nur bedingt schuldig für das, was sie in so einem Krieg tun.
Oder zählt das Motto, bzw. Ausrede: Ich hatte keine andere Wahl!
Oder: weil die meisten es für richtig hielten, hielt auch ich es für richtig und machte mit. Egal, ob gezwungen oder freiwillig!

Eine nicht einfache Frage, die sich hier stellt, z.B.: Ist ein Soldat, der es als seine Pflicht ansieht, für sein Land in den Krieg zu ziehen – warum auch immer -, ein potenzieller Mörder, oder ist das nur als Totschlag zu bewerten, oder nichts von beiden!
Besonders, wenn er gezwungen wurde. Oder wie gesagt, war er einer von jenen, der glaubte im Recht zu sein und sich sogar freiwillig dafür gemeldet hat. Wie so unendlich viele in all den Kriegen.

Es wurde bestimmt schon viel über diese Thematik im Laufe der Jahrzehnte diskutiert. Oft, heiße Diskussionen. Und auch ich habe diesbezüglich schon an solchen teilgenommen.

Was in diesem Zusammenhang die Aussage: „potenzieller Mörder“ angeht, so glaube ich zu wissen, daß es in Deutschland sogar ein Gesetz gibt, daß diese Aussage in Bezug auf Soldaten unter Strafe verboten ist.

Ja … aber, was ist der Soldat wirklich! Nur ein ausführendes Organ, mit der Rechtfertigung, ich musste, oder ich war überzeugt, das dies sein musste!

Ich habe, was dieses Thema angeht, schon mit vielen ehemaligen Wehrmachtsangehörigen der damaligenden Zeit in den letzten Jahren gesprochen, mit jenen also, die im 2. Weltkrieg gedient haben! Habe aber, niemanden getroffen, der sich nicht irgendwie versuchte herauszureden.
Da kamen dann so Sätze wie: Es wurde ja von mir verlangt!

Hätte ich es nicht getan, hätte man mich wahrscheinlich erschossen.
O.K., das ist natürlich im ersten Augenblick keine schlechte Argumentation, zumindest eine gute Ausrede, um … eventuell sein Gewissen zu beruhigen! Mit so einer Aussage lässt sich in bezug auf das eigene Seelenleben jedenfalls besser leben.

Oder die Antwort: Ich fand das damals einfach richtig! Es musste ja etwas gegen „die Bösen“ getan werden! usw. usw. An Argumenten, wenn es ans wirkliche Eingemachte geht, sind die Menschen diesbezüglich oft sehr erfinderisch. Alle waren dann schuld, nur man selbst nicht!

Wie am Anfang schon gesagt, ich maße mir nicht an, über jene zu richten, egal welchen Grund sie auch aufführen würden!
Denn – wenn man ehrlich zu sich selbst sein will, muss man sich auch einmal selbst die Frage stellen: was hättest DU damals gemacht, oder …, was würdest DU heute machen, wenn man dich auffordern würde, Farbe zu bekennen? Ich weiß, das ist allerdings eine rein hypothetische Frage … und verdammt schlecht zu beantworten.

Ich weiß nicht, wie stark man sein muß, in so einem Fall, aus Überzeugung NEIN zu sagen.
Nehmen wir nur mal das Beispiel an: Ein Erschießungskommando, das einen Fahnenflüchtigen erschießen muß! Oder auch Zivilisten, die man als Partisanen deklariert hat, oder damals die Juden!
Da NEIN zu sagen …, dass wäre wirkliches Heldentum! Wahrscheinlich würden auch manche sagen …, Dummheit oder Selbstmörder!

Oh ja, da ist schon mehr als nur ein wenig Mut gefragt, als Mensch gesehen, NEIN zu sagen …!
Und trotzdem, die Geschichte zeigt es immer wieder, gibt es genug Beispiele, wo Menschen NEIN gesagt haben. Trotz der zu erwarteten Konsequenz. Die oft tödlich endete.

Ich habe schon oft darüber nachgedacht, wie hätte ICH mich entschieden? Oder würde mich heute entscheiden! Zu urteilen ist immer leicht, wenn es einen nicht selbst betrifft, man selbst also vor so einem Dilemma bisher nicht stand!

Des weiteren habe ich mich ebenfalls gefragt, was später in solchen Menschen vorgeht, die – mal egal wie viele – Menschen selbst ausgelöscht haben.
Wie finden solche Menschen jemals ihren Frieden! Ich weiß es nicht …!
Oder vergißt man einfach, weil es so wie ein Schutzschild ist! Um ruhiger leben zu können!

Dabei fällt mir ein Beispiel ein, das jetzt schon einige Jahre her ist. Es handelte sich um eine bestimmte Begegnung zweier Menschen zum 50ten Jahrestag der Invasion in der Normandie.

Als ich vor einigen Jahren diese Dokumentation im Fernsehen sah, die über die Landung der Alliierten in der Normandie berichtete, welche am 06.06.1944 im Morgengrauen stattfand, und als D-Day in die Kriegsgeschichte einging, machten mich mal wieder einige Dinge diesbezüglich sehr nachdenklich.
Nachdenklich, wieso Menschen sich solche Grausamkeiten immer wieder antun.
Egal, auf welchen Kriegsschauplätzen!
Da schossen Menschen aufeinander, die sich – wie eigentlich in allen Kriegen – noch nicht einmal gekannt haben. Menschen, wie Du und Ich.

Keiner von ihnen hatte eigentlich einen Grund, dem anderen den Schädel einzuschlagen oder eine Kugel zu verpassen oder sonst wie zu massakrieren. Man bekommt Befehle, und führt sie aus.
Machbar wurde es damals erst, durch einen Irren, der sich später die ganze Welt unter den Nagel reißen wollte. Und … ist so eine Lawine dann erst einmal losgetreten, und kommt ins rollen, ist sie kaum noch aufzuhalten. Das Ergebnis kennen wir ja alle.

Ich habe mir, als die Sendung im Fernsehen lief, nur die Dokumentation angesehen, weil diese noch der Wahrheit einigermaßen am nächsten kam. Den Spielfilm: „Der längste Tag“ habe ich mir nicht noch einmal angesehen. Grund: Einmal reichte.
Dieser Film ist im Grunde genommen zu amerikanisiert, wie viele ähnliche seiner Vorgänger. So ein Heldenepos trägt nicht gerade dazu bei, jegliche Kriege abzulehnen.

Doch jetzt zu der eigentlichen Geschichte, die mir bei einer dieser Dokumentationen auffiel.
Es war die authentische Geschichte von 2 Soldaten, die sich bei der Invasion im Frontabschnitt „Omaha Beach“ als Feinde gegenüberstanden.
Gegenüberstanden, ist eigentlich nicht die richtige Definition, weil der eine nämlich, der US Amerikaner, vom Landungsboot in Richtung Küstenbefestigung stürmte, während der andere, der Deutsche, hinter seinem MG im geschützten Betonbunker lag.
Ich will jetzt diese Geschichte nicht bis ins kleinste Detail wiedergeben, sondern mich mehr an das Wesentliche halten, also an den eigentlichen Sinn der Geschichte.

Also, der Amerikaner wurde von diesem deutschen MG-Schützen, der zu dieser Zeit gerade mal 20 Jahre alt war, verwundet.
Durch bestimmte Umstände, wie sie manchmal nur das Leben schreibt, lernten sich beide nach dem Krieg in Karlsruhe, wo dieser amerikanische Soldat in den 60 zigern Jahren stationiert war, kennen.
Der amerikanische Soldat studierte nach dem Krieg Theologie und wurde kath. Priester.

Beide wurden nach dem ersten Treffen Freunde, wenn man es mal vorsichtig ausgedrückt, oder überhaupt so nennen kann! Jedenfalls schrieben sie sich später, nachdem der Amerikaner wieder in die USA zurück gekehrt war, über Jahre hinweg Briefe. Zum 50. Jahrestag der Invasion trafen sich dann beide in der Normandie nach all diesen Jahren wieder. Soweit in etwa die Fakten.

Der amerikanische Soldat, den man einige Male in diesem Zusammenhang interviewte, sagte: Er hätte bei dem Treffen den Deutschen um Verzeihung gebeten!!!
Der Deutsche, sagte bei einem seiner Interviews: Er wäre sich keiner Schuld bewusst, er hätte nur Befehle ausgeführt.
Weiter sagte er, dass er noch geschossen habe, als seine Kameraden bereits schon aufgaben und sich nach hinten absetzten, oder in Gefangenschaft gerieten. Als er für sein MG keine Munition mehr hatte, schoss er mit seinem Karabiner weiter und tötete auf diese Weise noch etliche Angreifer.
Er hatte in dieser Zeit mit seinem MG ca. 12 – 15.000 Schuss abgefeuert! Er sagte, es war für ihn wie auf einem Schießstand. Nach eigenen Angaben hatte er mit seinem MG ca. 2 Tausend Angreifer in diesen Tagen erschossen.

Ich hatte bei diesem Interview das Gefühl, dass dieser Mann, selbst nach diesen vielen Jahren inzwischen, kaum Mitleid mit den Getöteten hatte. Wie er sagte, mußte das sein, man erwartete das damals von ihm. Und außerdem: „Wenn nicht SIE, dann wahrscheinlich er selbst!“
Selbst heute noch versuchte er wohl mit dieser Aussage sein Gewissen zu beruhigen, falls er überhaupt eins hat.

Wie kann man mit so etwas Furchtbarem all diese Jahre leben? Selbst, wenn die Zahl 2.000 übertrieben gewesen wäre.
Das gilt natürlich nicht nur für ihn, sondern auch für all jene, die an diesem oder anderen Kriegen, wo und wann auch immer, teilnahmen.

Für mich spielt es im Grunde keine Rolle, ob ich Einen, Hundert oder mehr erschieße. Für mein Seelenleben wäre das eine so schlimm wie das andere.
Für diejenigen, die erst bei 1000 Toten und mehr zusammenzucken, muß alles, was darunter liegt, wohl weniger schlimm sein.
Ich möchte hier noch mal ausdrücklich betonen, daß ich mich hier nicht als Richter aufspielen will, dazu habe ich kein Recht. Ich frage im Grunde nur, wie verarbeitet ein Mensch, der nicht alles menschliche abgelegt hat, so etwas Furchtbares?

Ich kann Gott nur immer wieder danken, dass er mir bisher erspart hat, mich je vor solche Entscheidungen gestellt zu haben.
Niemand weiß, was er unter bestimmten Umständen gemacht hätte und zu was er fähig gewesen wäre. Auch ich nicht!

Worum es mir aber immer wieder geht, ist deutlich zu machen, wie sinnlos so ein Krieg überhaupt ist. Er hinterlässt nur Zerstörung, viel Leid und ein Meer von Blut und Tränen.

Krieg bzw. überhaupt Gewalt, vergiftet nur die Seelen der Menschen.
Und nur deswegen, weil sie sich einreden lassen (!), Krieg müßte sein. Die Menschen sind oft einfach zu bequem, bestimmte Dinge im richtigen Moment zu hinterfragen und auszuloten.
Erst wenn es zu spät ist und das Kind schon in den Brunnen gefallen, fangen sie endlich an nachzudenken.
Und … machen trotzdem mit. Davon lebt nämlich die ganze Kriegsmaschinerie … und nicht wenig!

Was ist es? was die Menschen einfach nicht begreifen läßt, daß jegliche Art von Haß und Gewalt nur destruktiv ist, Gewalt nur wieder Gegengewalt, Haß nur wieder Gegenhaß erzeugt. Und Druck nur wieder Gegendruck!

Fakt ist:
Wen wundert’s! Gewalt findet ja schon in der kleinsten Einheit, der Einheit der Familie statt.
Wie will man da Kriege vermeiden, wenn der Kleinkrieg schon zu Hause in den vier Wänden stattfindet!

Einfach, ein ewiger Kreislauf ….!

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Kommentar fini09(auf finis Wunsch entfernt)

https://dudeweblog.wordpress.com/stammtisch-plauderecke/

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Ja, soweit unser Nachdenklicher.
Nun wäre ja bei einem solch schwierigen Thema es erstmal angebracht, ein paar Begriffe zu klären.

Was ist mit „Schuld“ gemeint?
In Anbetracht des vielfältigen und heftigen Mißbrauches, der mit diesem Wort seit Jahrtausenden getrieben wird, schlage ich vor, im Geiste jedesmal „Schuld“ durch „Verantwortung“ und „schuldig“ durch „verantwortlich“ zu ersetzen – dann wird klarer, was der Autor gemeint hat.

Sodann ist der Unterschied zwischen Mord und Totschlag zu erkennen.
Juristisch wird ein Mord durch 3 Unterschiede vom Totschlag abgesetzt: Planung, Heimtücke, Brutalität, die allesamt gegeben sein müssen, damit auf Mord plädiert werden kann.
Insofern ist juristisch gesehen bei Soldaten – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – stets auf Totschlag zu erkennen.
Ob das für Offiziere auch immer gilt, und inwieweit die in der HLKO von 1907 ausdrücklich zugelassenen „Kriegslisten“ nicht doch die Kriterien „Planung“ und „Heimtücke“ erfüllen, sei den Juristen überlassen – und dem Gewissen der jeweiligen Offiziere.

Und auch der Befehlszwang ist zu hinterfragen.
Theoretisch ist der Bundeswehrsoldat heute sogar berechtigt, einen Befehl zu verweigern, wenn dieser „unmenschlich“ ist.
Da stellt sich doch gleich mal die Frage, was am Krieg überhaupt „menschlich“ sein soll.
Wem erschließt sich diese „Logik“?
Und wie soll das dann praktisch aussehen? Wie ist dieses „unmenschlich“ da zu definieren? Und durch wen?

Es bleibt der Verdacht, daß es sich bei dieser Bestimmung um das berüchtigte „Feigenblatt“ handelt, mit dem versucht wird, unsittliches oder gegenteiliges zu verstecken – was in der Regel nicht gelingt.
Daher ist auch heute davon auszugehen:
Wer im Krieg einen Befehl offen verweigert, wird standrechtlich sofort oder – sehr selten – nach einem entsprechenden Prozeß meist erschossen.

Es ist also für den Soldaten in aller Regel eine Frage des Überlebens, ALLE Befehle erstmal auszuführen.
Die einzige Option, die er hat, ist das WIE? der Ausführung, d.h. schieße ich wirklich die Leute tot oder verwunde ich sie, so daß sie mit etwas Glück dann (gemäß HLKO) „aus dem Rennen sind“, aber überleben können.

Es wurde festgestellt (aber nie groß veröffentlicht), daß über 90% der GIs in Vietnam meist zu hoch geschossen haben, um niemanden zu töten. Die natürliche Hemmung, andere Menschen zu töten, ist sehr stark in uns angelegt, und ohne direkte und unmittelbare (!) Bedrohung für das eigene Leben wird ein normaler Mensch, d.h. der nicht fanatisiert, also übermäßig indoktriniert ist, immer davor zurückschrecken, den anderen zu töten.

Nicht umsonst wird bei der Ausbildung von Soldaten – gerade in Spezialeinheiten – unbedingt darauf geachtet, daß sie bei den Trainings an Puppen auch immer fest zustechen – so soll ein „Mechanismus des Tötens“ in diesen Menschen implementiert werden, der die natürlichen Hemmungen überwindet.

Und nicht umsonst werden blutjunge Menschen mit 18 Jahren zuerst zur Armee eingezogen – sie sind noch nicht „ausgereift“ und noch leichter beeinflußbar.
Wahrscheinlich ist sogar die Senkung der Volljährigkeit – von 21 auf 18 Jahre – in Wahrheit genau dadurch „begründet“ gewesen, daß man die jüngeren leichter indoktrinieren und somit für Grausamkeiten mißbrauchen kann.

Soweit meine ergänzenden Anmerkungen – nochmals besten Dank an HeiHei für seinen sehr substantiellen Beitrag!
LH

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26 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Gastbeiträge, Kriegstreiber, Manipulation, Menschen, Sinn

26 Antworten zu “Menschen …! Wie DU und ICH!

  1. Eierdrücker

    Krieg ist der Vater aller Dinge.
    So sagt es.
    Natürlich ist das Soldatenhandwerk Töten auf Verlangen, nur eben selten suizidal, sondern gegen andere gewalttätig.
    Der Mann penetriert – mit Schwert – danach in die Scheide.
    So war es schon immer.
    Weil dieses Schema gewissen Absichten dient wird es auch goutiert.
    Von denen die ihre Absichten haben, vom „Erobern“, über „Religionsstiften“ bis zum archaischen Schlachtwahn.
    Eine endlose Reihung von gewalterzeugenden Seelenkranken durch Krieg.
    Die Frage ist nur, warum ist der o.g. Vater so aktiv und steigert sich, lansam wird es wahnhaft.
    Wie so etliches heute, es fiebert, als ob es so sein sollte.
    Ständig stellt sich die Frage nach dem Warum dieses Irrsinnes.
    Wir leben in der Übergangszeit vom Ende des Soldaten als Verteidigers seiner Nation usw. zum Existieren des Killers, der dem Mammon seine Seele unterordnet.
    Wozu in der globalisierten Welt noch Soldaten?
    Die werden in der o.g. Form nicht mehr gebraucht, wären u.U. sogar schädlich. Was gebraucht wird sind Killer, die je nach Bedarf eingesetzt werden und für dieses Töten bezahlt werden.
    Das paßt zu einer durchmammonifizierten, globalisierten Welt. Der Spruch „Soldaten sind Mörder“ soll sowohl die Wehrmacht desavouieren als auch den Übergang vernebeln vom Soldaten zum schwarz uniformierten Killer der im Auftrag der Weltregierung für Ordnung sorgt.
    Nebenbei, wie schon gesagt, geht es immer darum die Masse auf mehr oder weniger falsche Fährten zu führen und Scheindiskussionen führen zu lassen und die Weichenstellungen für die Masse selbst unkenntlich zu machen.
    Bezeichnender Weise wird diese Frage heute gestellt, in Zeiten der großformatigen Lügen und dem umfassenden Abbruch von gewachsener Kultur, Moral und gewachsenen Werten.
    Warum also sollen nur Soldaten Mörder sein und sonst niemand?
    Da findet eine Projktion statt – auf diejenigen, die eigentlich nur ihre Heimat verteidigen sollten.
    Alles andere ist Lüge und Manipulation – es soll ja ein Ziel erreicht werden.
    Die permanente Infamie erkennen und gedanklich durchdringen ist eine Möglichkeit die eigenen geistigen Möglichkeiten nicht in diesem Sumpf von Pseudoargumenten und -diskussionen stecken zu lassen.
    Soziale Ingenieure und Massenpsychologen arbeiten mit Herzblut an der Entmenschung.
    Je mehr Individuen dieses begreifen desto weniger lassen sich von so einem Quatsch gar nicht mehr einfangen.

    Gefällt 2 Personen

  2. heinzheidtmann

    +Eierdrücker
    Ich unterschreibe Deinen Beitrag mal. Verstehe Dich.

    Was mir aber bei vielen Deiner und vorherigen Erklärungen zu kurz kommt, ist das einzelne Individium! Man kann vieles Global sehen, sollte man ja auch, aber! wie immer steht das enzelne Individium zum Schluss alleine da. Am Ende jener Kette.

    Was im Grunde nichts anderes heißt, für sich selbst festzustellen, wer oder was bin ich in diesem Spiel!

    Ich für meinen Teil, achte darauf, dass ich mich in diesem Spiel des Universums, nicht verliere oder verirre. Und des wegen meine Antwort, mein Spiel muss nicht unbedingt das der anderen sein. Ich allein entscheide, wo stehe ich überhaupt in diesem Spiel, welche Position habe ich eingenommen! Will ich überhaupt mitspielen, wie wichtig ist mir das! Also, Fragen die ich nur für mich selbst stelle, und auch beantworten muss.
    Meine Antwort darauf kann nur sein, mein persönliches Seelenheil steht ersteinmal an erster Stelle. Welche Gründe ich auch anführe bzw. die mir wichtig erscheinen.
    Eine andere Antwort gibt es für mich nicht! Ob ich letztenendes dann richtig liege, wird sich eines Tages herausstellen. Oder auch nicht!

    Wir haben mehr oder weniger alle so unsere Thesen, Theorien und Antworten parat, auch unsere Leichen im Keller, aber letztenendes, wissen wir nicht, wie weit oder nahe wir an der Wahrheit liegen, falls es diese überhaupt gibt.
    Wobei wir wieder bei uns selbst gelandet sind. Wichtig ist einfach, dass man vor sich selbst bestehen kann!

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  3. Eierdrücker

    HH
    Da geh ich mit Dir.

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  4. heinzheidtmann

    +Freidavon
    Ein sehr guter Beitrag. Ohne viel wenn und aber!

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  5. heinzheidtmann

    Noch sind diese Maßnahmen auf dem Buckel von diesem verhinderten Friedensnobelpreisträger geordert worden. Und alle, die dazu ihr OK gegeben haben.
    Die spannende Frage wird sein, macht Trump, wenn er offiziell seinen Job antritt, weiter dieses Spielchen mit. Wo doch vieles darauf hindeutet, dass er eher an Russland andoggen will.
    Seine Wahl, die viele nicht für möglich gehalten hätten, wurde die Suppe ganz schön verhagelt. Dieses jetzt noch rasseln mit den Ketten, sind wahrscheinlich die letzten Züge eines Obamas, der vor lauter Wut noch ein kleines Geschenk hinterlassen will. Auch ihm wurde die Suppe verhagelt.
    Sein Friedensnobelpreis, der der größte Witz des Jahrtausend war, sollte er in den East River werfen.

    Es wird interessant sein, was Trump in nächster Zeit gegen Russland unternimmt. Falls er das überhaupt macht. Putin schein mir im Moment gar nicht beunruhigt. Ich sehe da persönlich nicht schwarz!
    Höchstens für Trump! Er befindet sich jetzt schon auf verdammt dünnem Eis.
    Wird er das mal überspitzt gesagt, mit Russland in Richtung Freundschaft Bruderschaft übertreiben, wird er keine 12 Monate lebend überstehen. Die Suppe die da unter der Erde brodelt, für die meisten nicht erkennbar, dass ist die gefährliche, nicht das Geschrei einiger Hinterwäldner die selbst nur an Fäden hängen. Das ist nur laue Luft.

    Was Merkel angeht, ist das für mich nicht neu. Dazu habe ich mich mit dieser IM Dame ausgibig beschäftigt, allerdings nicht in den manipulierten Massenmededien. Wie lange sie sich mit ihren Vasallen noch halten wird, dass ist im Moment die große Frage. Ohne in ein Orakel schauen zu müssen, glaube ich, dass jetzt schon ihre Zeit langsam zu Ende geht. Wer auch immer ihre Amtszeit durchschneiden bzw. die nächste verhindern wird, geplant ist das schon lange.
    Es sei denn, man ändert den Fahrplan Europa. Ich glaube jedenfalls nicht, das Geschrei bzw. die Angst, dass die USA Europa fallen lässt, zerstören will, auf welche Art auch immer, dafür ist der Wert dieses Europas noch immer recht groß. Und der Platzhirsch Deutschland viel zu wichtig. Auch wenn IM gerade dabei ist, Deutschland zu demontieren.

    Um einige Lexionen wird weder Europa noch speziell Deutschland herum kommen. Die Frage die sich dazu unter anderem stellt, wielange Merkel noch in diesem Spiel eine Rolle spielt oder spielen darf!

    Ein Sklavenheer, was noch relativ gut funktioniert, wird man nie nach Hause schicken, dass wäre wie bei dem Beispiel mit dem Huhn das noch goldene Eier legt, und man schlachten will! Und das, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Klar kann ich mich irren, denn, wer weiß schon sogenau, wie die eigentlichen Zampanos dieser Welt, als nächstes weiter vorgehen. Dann müssten wir mehr wie Hellseher sein! Glauben und ahnen … heißt nicht wissen.
    Wir können nur mutmaßen, wer letztenendes Recht behält, wird sich so oder so bald herrausstellen. Wir brauchen also nur abzuwarten! Ändern, werden wir persönlich daran nichts mehr können. Und wahrscheinlich, konnten wir das noch nie. Die Spielregeln machten nämlich immer nur andere. Wir waren lediglich die Schachfiguren, wobei dies noch harmlos ausgedrückt ist. Im Grunde eher das Sklavenheer, welches ich vorher schon mal angesprochen hatte.
    Wie hieß es mal in einer Werbung! „Nur schauen … nicht anfassen!“

    Es geschieht nichts in der Politik, was nicht schon lange vorher geplant war! Sagte mal jemand!
    Es war ein sehr bekannter Amerikaner!!!

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  6. Luckyhans

    Lieber HeiHei,
    gehen wir mal davon aus, daß so gut wie alles, was heutzutage passiert, nicht deshalb geschieht, weil es so geplant und vorgesehen ist, sondern weil es nicht mehr anders geht – pure „Schadensbegrenzung“, weil „man“ längst den Überblick verloren hat über die laufenden Prozesse.

    Die Zeiten, wo bestimmte Entwicklungen sorgsam und planmäßig Schritt für Schritt vorangebracht wurden, mit entsprechender umfassender medialer, juristischer usw. „Konzertierung“, sind wohl ganz sicher vorbei.
    Alle, die meinen das Chaos beherrschen zu können, haben nicht richtig zugehört, als man ihnen die Inhalte des Begriffs Chaos erklärt hat.
    So ist es nicht verwunderlich, daß es gerade so kommt, wie es kommt.

    Wir sind Zeugen des galoppierenden Wahnsinns, wo Welten sich selbst zerstören und Dinge geschehen, die noch vor wenigen Wochen völlig undenkbar waren.
    Oder meint jemand, daß die Schmutzschleuderei gegen einen gewählten VSA-Präsidenten (!), der kurz vor seiner Amtseinführung steht, das Amt auf ewig unbeschädigt lassen wird? Ganz sicher ist das Gegenteil der Fall.

    Und meint jemand, daß die Massenmedien damit nicht ihren endgültigen Selbstmord betreiben, nachdem schon in den vergangenen Monaten der Anteil an offenen Lügen, Falschmeldungen, ausgedachtem Unsinn, an den Haaren herbeigezogenem Schwachsinn, total widersprüchlichen Details und allgemein unglaublichen Aussagen von den „traditionellen“ 50 – 60% auf volle 100% angestiegen ist?

    Wer jetzt noch gläubig das alles als „richtig und gut so“ hinnimmt, den wird nach diesem „Mann mit dem Eimer Eiswasser“ dann nur noch der Teufel mit dem Anzünden seiner Schlafstatt in Schwung bringen können – und das kommt – verlaßt euch drauf… 😉

    Gefällt 1 Person

  7. heinzheidtmann

    Lh
    Vielleicht hast Du Recht! vielleicht …!
    Aber ich glaube immer noch, dass man die NWO noch nicht aufgegeben hat. Im Gegenteil. Je mehr Chaos herrscht, je mehr Unsicherheit, und Zukunftsangst, desto eher kommen die NWO Betreiber ihrem Ansinnen nahe bzw. in ihrem Vorhaben voran. Eine heile Welt können diese Zampanos für ihr Ansinnen nicht gebrauchen, sondern genau das Gegenteil ist der Fall. Sie werden eines Tages, wenn alles zusammen zu brechen droht, oder schon zusammen gebrochen ist, als DIE Retter erscheinen. Um den geprügelten, gebeutelten und verarschten Bürger, und letzten Hoffenden, zu erklären, dass sie nun die Heilsbringer sein werden. Und schon, schnappt die Mausefalle zu!

    Ich würde es auch so machen, wenn ich sooo etwas vor hätte! Eigentlich ganz einfach. Selbst die Dämlichen müssten das begreifen! Ein Gegner der auf dem Boden liegt, nicht mehr selbst aufstehen kann, nimmt gerne die rettende Hand, auch … wenn sie noch so dreckig ist!

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  8. @Heinz & Hans

    Ihr solltet unbedingt mal Finis neusten Kommentar im Aktuelles beachten und da auch einige Seiten retour meine Links zu Konjunktion lesen!

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