Virtueller Stammtisch – Plauderecke

Der Kommentarstrang dieser Rubrik ist gedacht als virtueller Stammtisch, wo jedermann, jederzeit, freien Herzens über allerlei Dinge – ohne explizit und konkret bereits in hiesigen Artikeln diskutierten Themenbezug (Geisteblitze, ‚Offtopic‘, Unterhaltung, ‚Small-Talk‘, Nebensächliches, Unerhebliches, Grüsse, Widmungen, Wünsche, Heiteres, Schönes, Gastbeitragvorschläge, etc.pp.) -, egal welche das auch immer sein mögen, diskutieren kann, wie er oder sie gerade Lust hat, da ich hier auf dieser Seite grundsätzlich nur in äussersten, unumgänglichen Notfällen zensieren werde, zumal ich Zensur in höchstem Masse verabscheue.

Also fühlt Euch frei – freudebringendes, schönes, glückverheissendes, friedliches, …, wie auch strenges, hartes, derbes, heftiges, …, Kommentieren wünschen wir, die sich bestimmt auch daran beteiligen werden, Euch allen! 🙂

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1.064 Antworten zu “Virtueller Stammtisch – Plauderecke

  1. fini09

    Jesus, Weihnachtsmann, Mithra, und Magical Mushrooms…

    Eine ganz andere Sichtweise 🙂
    gefunden auf Politaia

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  2. fini09

    http://www.politaia.org/wichtiges/jesus-weihnachtsmann-mithra-und-magic-mushrooms/
    Das Video lohnt herunterzuladen.
    Wollte gerad nicht funzen da oben…

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  3. fini09


    ..vom Lastwagen ueberrollt; zum Gedenken an die ‚Opfer‘ in Berlin.
    R.I.P.

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  4. Texmex

    Muss auch was loswerden:

    „Ich glaab, do simmer uns all aehnich,
    mer „laeaebt“ im Laeaewe viel zu wenich,
    oft verliert mer ganz de „Sinn“,
    mer laeaebt blooss in de Dag eninn,
    un so ve’fliegt die wertvoll Zeit,
    un kummt emol de letschte Seit‘,
    im Laeaewensbuch ganz hinne,
    muss mancher sich besinne:
    Mer war zwar lang uff dere Welt,
    doch haen die meischde feschdgestellt,
    mer hat in all dem Laeaewestress
    es „laeaewe“ ganz und gar vergess…!“

    Eugen Damm / Paelzer, Schoppepetzer und Humorist

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  5. Vor die Hunde… /Gedicht

    Das Sandmännchen ist da,
    es erscheint so nah
    und streut den Kindern Sand in die Augen,
    so dass die Kinder vieles glauben.

    Das Sandmännchen ist da,
    es gefällt den Kindern ganz und gar,
    auf einem Weihnachtsmarkt in B,
    doch sag‘: „Was geht ab?“, „Oje!“

    Ein Sattelschlepper wird rückwärts rangefahren,
    daran fressen sollt ihr einen Narren,
    getrennt vom Weihnachtsmarkt durch verhüllte Wände,
    machen sich Staatsschauspieler dreckige Hände.

    Das Werk ist erst vollbracht,
    als demoliert wird in der Nacht,
    ein Häuschen, der Zaun und das Licht,
    solches tut doch Lieschen Müller nicht!

    Ein jeder sollte sich einholen Information,
    bevor vor die Hunde geht die ganze Nation,
    doch lieber schreit mancher: „Moslems raus!“,
    Willkommen im deutschen Staatsirrenhaus!

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  6. fini09


    #Video-Tip: Babylonisches Mysterium zu #Weihnachten im #Vatikan…
    Das Video „Black Pope reveals ‚Son of Satan‘ at Vatican“ von:
    „Round Saturns Eye“ (David Bros) interpretiert die Geburt Jesu, wie im
    Vatikan als Krippenspiel zur Auffuehrung gebracht, als versteckte Auffuehrung babylonischer Mysterien.
    Quelle:
    Daniel Hermsdorf

    Wuensche @ all: Gute Festtage.

    LG

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  7. Amselina

    …jaja… die alten Künstler …
    … Piero della francesca …
    (wiki/San_Francesco_(Arezzo))
    „Der sterbende Adam schickt seinen Sohn Seth zum Paradiestor, wo er vom Erzengel Michael einen Zweig vom Baum der Erkenntnis erhält, den er Adam in den Mund pflanzt.“
    … uam …
    … der „Heilige Baum“ ent-steht …
    „Bilder“ erzählen so oft meehr als bloße „Buch-Staben-Ver-Bildungen“ (Worte)…

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  8. heinzheidtmann

    Menschen …! Wie DU und ICH!

    Ein kurzes Vorwort zum anschließenden Beitrag.

    Es geht mir nicht in diesem Beitrag um zu richten, Menschen zu verteufeln, Menschen niederzumachen, mich über sie zu stellen, oder Besserwisserei zu betreiben, sondern …, um einfache Fragen zu stellen, war das … oder ist das auch heute noch gerechtfertigt, was Menschen in Kriegen getan oder noch tun werden.

    Ich rede unter anderem vom letzten großen Weltkrieg, der mittlerweile 71 Jahre her ist. Aber, auch von all den anderen Kriegen die danach noch folgten oder noch folgen werden.

    Sind Soldaten,
    die in einen Krieg ziehen, weil es ihr Land bzw. ihre Regierung verlangt und für richtig hält, aus welchen Gründen auch immer! … schuldig, oder nur bedingt schuldig, für das was sie in so einem Krieg tun. Oder zählt das Motto, bzw. Ausrede: Ich hatte keine andere Wahl! Oder, weil die meisten es für richtig hielten, hielt auch ich es für richtig und machte mit. Egal, ob gezwungen oder freiwillig!

    Eine nicht einfache Frage die sich hier stellt, z.B.: Ist ein Soldat, der es als seine Pflicht ansieht, für sein Land in den Krieg zu ziehen, warum auch immer, ein potenzieller Mörder, oder ist das nur als Totschlag zu bewerten, oder nichts von beiden!
    Besonders, wenn er gezwungen wurde. Oder wie gesagt, war er einer von jenen, der glaubte im Recht zu sein und sich sogar freiwillig dafür gemeldet hat. Wie so unendlich viele in all den Kriegen.

    Es wurde bestimmt schon viel über diese Thematik im Laufe der Jahrzehnte diskutiert. Oft, heiße Diskussionen. Und auch ich, habe diesbezüglich schon an solchen teilgenommen.

    Was in diesem Zusammenhang die Aussage: „potenzieller Mörder“ angeht, so glaube ich zu wissen, das es in Deutschland so gar ein Gesetz gibt, dass diese Aussage in bezug auf Soldaten, unter Strafe verboten ist.

    Ja … aber, was ist der Soldat wirklich! Nur ein ausführendes Organ, mit der Rechtfertigung, ich musste, oder ich war überzeugt, das dies sein musste!

    Ich habe, was dieses Thema angeht, schon mit vielen ehemaligen Wehrmachtsangehörigen der damaligenden Zeit in den letzten Jahren gesprochen, mit jenen also, die im 2. Weltkrieg gedient haben! Habe aber, niemanden getroffen, der sich nicht irgendwie versuchte herauszureden.
    Da kamen dann so Sätze wie: Es wurde ja von mir verlangt! Hätte ich es nicht getan, hätte man mich wahrscheinlich erschossen.
    OK, das ist natürlich im ersten Augenblick keine schlechte Argumentation, zumindest eine gute Ausrede, um …! eventuell sein Gewissen zu beruhigen. Mit so einer Aussage lässt sich in bezug auf das eigene Seelenleben jedenfalls besser leben.

    Oder! die Antwort: Ich fand das damals einfach richtig! Es musste ja etwas gegen „die Bösen“ getan werden! usw. usw. An Argumenten, wenn es ans wirkliche Eingemachte geht, sind die Menschen diesbezüglich oft sehr erfinderisch. Alle waren dann schuld, nur man selbst nicht!

    Wie am Anfang schon gesagt, ich maße mir nicht zu, über jene zu richten, egal welchen Grund sie auch aufführen würden!
    Denn …, wenn man ehrlich zu sich selbst sein will, muss man sich auch einmal selbst die Frage stellen, was hättest DU damals gemacht, oder …, was würdest DU heute machen, wenn man dich auffordern würde Farbe zu bekennen? Ich weiß, das ist allerdings eine rein hypothetische Frage …! und verdammt schlecht zu beantworten.

    Ich weiß nicht, wie stark man sein muss, in so einem Fall, aus Überzeugung NEIN zu sagen. Nehmen wir nur mal das Beispiel an: Ein Erschießungskommando, dass einen Fahnenflüchtigen erschießen muss! Oder auch Zivilisten, die man als Partisanen deklariert hat, oder damals die Juden! Da NEIN zu sagen …, dass wäre wirkliches Heldentum! Wahrscheinlich würden auch manche sagen …, Dummheit oder Selbstmörder! Oh ja, da ist schon mehr als nur ein wenig Mut gefragt, als Mensch gesehen, NEIN zu sagen …!
    Und trotzdem, die Geschichte zeigt es immer wieder, gibt es genug Beispiele, wo Menschen NEIN gesagt haben. Trotz der zu erwarteten Konsequenz. Die oft tötlich endete.

    Ich habe schon oft darüber nachgedacht, wie hätte ICH mich entschieden? Oder würde mich heute entscheiden! Zu urteilen ist immer leicht, wenn es einen nicht selbst betrifft, man selbst also, vor so einem Dilemma bisher nicht stand!

    Des weiteren habe ich mich ebenfalls gefragt, was später in solchen Menschen vorgeht, die – mal egal wie viele – Menschen sie selbst ausgelöscht haben. Wie finden solche Menschen jemals ihren Frieden! Ich weiß es nicht …! Oder vergißt man einfach, weil es so wie ein Schutzschild ist! Um ruhiger leben zu können!

    Dabei fällt mir ein Beispiel ein, dass jetzt schon einige Jahre her ist. Es handelte sich um eine bestimmte Begegnung zweier Menschen zum 50 ten Jahrestag der Invasion in der Normandie.

    Als ich vor einigen Jahren diese Dokumentation im Fernsehen sah, die über die Landung der Alliierten in der Normandie berichtete, welche am 06.06.1944 im Morgengrauen stattfand, und als D-Day in die Kriegsgeschichte einging, machten mich mal wieder einige Dinge diesbezüglich sehr nachdenklich. Nachdenklich, wieso Menschen sich solche Grausamkeiten immer wieder antun. Egal, auf welchen Kriegsschauplätzen!
    Da schossen Menschen aufeinander, die sich wie eigentlich in allen Kriegen, noch nicht einmal gekannt haben. Menschen, wie Du und Ich. Keiner von ihnen hatte eigentlich einen Grund, dem anderen den Schädel einzuschlagen oder eine Kugel zu verpassen oder sonst wie zu massakrieren. Man bekommt Befehle, und führt sie aus.
    Machbar wurde es damals erst, durch einen Irren, der sich später die ganze Welt unter den Nagel reißen wollte. Und …, ist so eine Lawine dann erst einmal losgetreten, und kommt ins rollen, ist sie kaum noch aufzuhalten. Das Ergebnis kennen wir ja alle.

    Ich habe mir als die Sendung im Fernsehen lief, nur die Dokumentation angesehen, weil diese, noch der Wahrheit einigermaßen am nächsten kam. Den Spielfilm: „Der längste Tag“ habe ich mir nicht noch einmal angesehen. Grund: Einmal reichte. Dieser Film ist im Grunde genommen zu amerikanisiert wie viele ähnliche seiner Vorgänger. So ein Heldenepos trägt nicht gerade dazu bei, jegliche Kriege abzulehnen.

    Doch jetzt zu der eigentlichen Geschichte die mir bei einer dieser Dokumentationen auffiel.
    Es war die authentische Geschichte von 2 Soldaten, die sich bei der Invasion im Frontabschnitt „Omaha Beach“ als Feinde gegenüberstanden. Gegenüberstanden, ist eigentlich nicht die richtige Definition, weil der eine nämlich, der US Amerikaner, vom Landungsboot in Richtung Küstenbefestigung stürmte, während der andere, der Deutsche, hinter seinem MG im geschützten Betonbunker lag.
    Ich will jetzt diese Geschichte nicht bis ins kleinste Detail wiedergeben, sondern mich mehr an das Wesentliche halten, also an den eigentlichen Sinn der Geschichte.

    Also, der Amerikaner wurde von diesem deutschen MG-Schützen der zu dieser Zeit gerade mal 20 Jahre alt war – verwundet. Durch bestimmte Umstände, wie sie manchmal nur das Leben schreibt, lernten sich beide nach dem Krieg in Karlsruhe, wo dieser amerikanische Soldat in den 60 zigern Jahren stationiert war – kennen. Der amerikanische Soldat studierte nach dem Krieg Theologie und wurde kath. Priester. Beide wurden nach dem ersten Treffen Freunde, wenn man es mal vorsichtig ausgedrückt, oder überhaupt so nennen kann! Jedenfalls schrieben sie sich später nachdem der Amerikaner wieder in die USA zurück gekehrt war, über Jahre hinweg Briefe. Zum 50. Jahrestag der Invasion trafen sich dann beide in der Normandie nach all diesen Jahren wieder. Soweit in etwa die Fakten.

    Der amerikanische Soldat, den man einige Male in diesem Zusammenhang interviewte, sagte: Er hätte bei dem Treffen den Deutschen um Verzeihung gebeten!!!
    Der Deutsche, sagte bei einem seiner Interviews: Er, wäre sich keiner Schuld bewusst, er hätte nur Befehle ausgeführt.
    Weiter sagte er, dass er noch geschossen habe als seine Kameraden bereits schon aufgaben und sich nach hinten absetzten, oder in Gefangenschaft gerieten. Als er für sein MG keine Munition mehr hatte schoss er mit seinem Karabiner weiter und tötete auf diese Weise noch etliche Angreifer. Er hatte in dieser Zeit mit seinem MG ca. 12 – 15.000 Schuss abgefeuert! Er sagte, es war für ihn wie auf einem Schießstand. Nach eigenen Angaben hatte er mit seinem MG ca. 2 Tausend Angreifer in diesen Tagen erschossen.

    Ich hatte bei diesem Interview das Gefühl, dass dieser Mann selbst nach diesen vielen Jahren inzwischen, kaum Mitleid mit den Getöteten hatte. Wie er sagte, musste das sein, man erwartete das damals von ihm. Und außerdem: „Wenn nicht SIE, dann wahrscheinlich er selbst!“
    Selbst heute noch, versuchte er wohl mit dieser Aussage sein Gewissen zu beruhigen, falls er überhaupt eins hat. Wie kann man mit so etwas Furchtbarem all diese Jahre leben? Selbst, wenn die Zahl 2.000 übertrieben gewesen wäre.
    Das gilt natürlich nicht nur für ihn, sondern auch für all jene, die an diesem oder anderen Kriegen, wo und wann auch immer, teilnahmen.

    Für mich spielt es im Grunde keine Rolle, ob ich Einen, Hundert oder mehr erschieße. Für mein Seelenleben wäre das eine so schlimm wie das andere. Für diejenigen, die erst bei 1000 Tote und mehr zusammenzucken, muss alles was darunter liegt, wohl weniger schlimm sein.
    Ich möchte hier noch mal ausdrücklich betonen, dass ich mich hier nicht als Richter aufspielen will, dazu habe ich kein Recht. Ich frage im Grunde nur, wie verarbeitet ein Mensch, der nicht alles menschliche abgelegt hat, so etwas Furchtbares?

    Ich kann Gott nur immer wieder danken, dass er mir bisher erspart hat, mich je vor solche Entscheidungen gestellt zu haben.
    Niemand weiß, was er unter bestimmten Umständen gemacht hätte und zu was er fähig gewesen wäre. Auch ich nicht!

    Warum es mir aber immer wieder geht ist, deutlich zu machen, wie sinnlos so ein Krieg überhaupt ist. Er hinterlässt nur Zerstörung, viel Leid und ein Meer von Blut und Tränen. Krieg bzw. überhaupt Gewalt, vergiftet nur die Seelen der Menschen.
    Und nur deswegen, weil sie sich einreden lassen …! Krieg müsste sein. Die Menschen sind oft einfach zu bequem bestimmte Dinge im richtigen Moment zu hinterfragen und auszuloten. Erst, wenn es zu spät ist und das Kind schon in den Brunnen gefallen, fangen sie endlich an nachzudenken.
    Und … machen trotzdem mit. Davon lebt nämlich die ganze Kriegsmaschinerie … und nicht wenig!

    Was ist es? was die Menschen einfach nicht begreifen lässt, dass jegliche Art von Hass und Gewalt nur destruktiv ist, Gewalt nur wieder Gegengewalt, Hass nur wieder Gegenhass erzeugt. Und Druck nur wieder Gegendruck!

    Fakt ist:
    Wen wundert’s! Gewalt findet ja schon in der kleinsten Einheit …, der Einheit der Familie statt. Wie will man da Kriege vermeiden, wenn der Kleinkrieg schon zu Hause in den vier Wänden stattfindet!

    Einfach, ein ewiger Kreislauf ….!

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  9. fini09

    @ heinzheidtmann

    Danke sehr fuer Ihren artikelwuerdigen Kommentar zum Thema.
    ‚Ein ewiger Kreislauf‘ Ihre abschliessenden Worte, die sehr zu denken geben…
    Ich stimme dem Inhalt weitgehend zu, da aus eigener Erfahrung das Unheil eines Weltkriegs mir zugegen war in einem Ausmass, das mir im Nachhinein ein Schauer ueber den Ruecken laeuft. Eine lebenslange ‚Traumatisierung‘ der Menschen, welche im Krieg verpflichtet waren zu ‚dienen‘ zeugt von der immensen Gewaltspirale welche sich daraus ergiesst. Mein Vater war im WWII, wieviele Menschen er erschossen hat, darueber wurde nie gesprochen. So ein Mensch diesen Kriegszustand erlebt hat, der eine mehr als der andere, sind die Grenzen zwischen Wahn- und WahnSinn verwischt. In der Tat rechtfertigt sich eine grosse Anzahl mit dem was sie oben beschreiben, ohne Gewissens-Bisse mit der vagen Begruendung, das der Kriegszustand ein Ausnahmezustand sei..was folglich nach brutalster Art auch so ist. Er (der Vater) kam in belgische Kriegsgefangenschaft und war in den Todesminen von Charleroi fuer ganze fuenf Jahre eingeschlossen. Mit ihm war zur damaligen Zeit ein bekannter Schauspieler (Heinrich George) in Kriegsgefangenschaft im selben Lager. Er wurde von russischer Seite dort rausgeholt und starb in der Gefangenschaft. Mir wurde erzaehlt, das der Film „Jud suess“ eine Ursache fuer seine russische Gefangenschaft war. Was ich davon berichtet bekam waren Zustaende, in die wir uns heutzutage kaum noch reinversetzen koennen. In den Todesminen kamen sehr viele Gefangene um. Erzaehlt bekam ich von den lauten-tagelangen ‚Schreien‘ dieser Menschen, die oft bis zur Huefte-Bauch-Brust- eingeklemmt ein grausamer Todesstreit ereilte. Ich frug: „war niemand da der ihnen helfen konnte“ ein muedes Laecheln kam zurueck. ‚Kind Du weisst nicht was Krieg ist‘ war die Antwort auf meine Frage…Nach seinem Tod wusste ich schon was Krieg war! Es hat mich erschuettert in wie weit Menschen ein ganzes Leben lang darunter leiden koennen. Das dies ein Fakt ist, beweisen heute die vielen Suizide von Veteranen siehe USA und andere Laender-Erdteile.

    Ich weiss nicht so recht ob mein Geschreibsel eigentlich Ihren Kommentar anfuellt oder teils beantwortet..? Derhalber schliesse ich diesen – meinen
    Kommentar mit den Worten: „Die Liebe des Menschen und die menschliche Empfindung ist goettliches Wesen, der barmherzige Mensch lebt in Identitaet mit dem Ursprung des Seins“…(Friedrich Feuerbach)

    Wuensche allen DWB – Lesern und Admins einen guten Uebergang ins Neue Jahr 2017.

    LG

    Gefällt 2 Personen

  10. fini09

    Helene Grimaud spielt Rachmaninov – Klavier-Konzert No 2
    http://www.dailymotion.com/video/x9l3oj_rachmaninov-piano-concerto-n-2-2-4_music

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  11. fini09

    will nicht rein ‚DailyMotion‘ Musik-Video. Zensur?
    Auf Youtube funzt es:

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  12. heinzheidtmann

    +fini09
    Dezember 31, 2016 um 10:12

    Vielen Dank für diese Info!
    Ja, solche schrecklichen Erlebnisse gab es Millionenfach. Und trotzdem, ist jede Geschichte, einzigartig bzw. spezifisch. Das Leid aller, wird ewig zum Himmel schreien. In und nach jedem Krieg.

    Mein Schwiegervater war nach dem Krieg in den berühmten Rheinwiesen. bei Bonn bis Remagen. Was sich da abgespielt hat, wird auch kaum jemand vergessen, der dort lebend heraus gekommen ist.

    Man könnte tausende Seiten über solche schrecklichen Dinge schreiben, und es würde der Geschichte dennoch nicht gerecht.

    Leider, und das muss man immer wieder sagen, die Menschheit lernt trotzdem nicht. Hat nie gelernt, und wird es wohl auch nie! Auch darüber könnte man tausende von Seiten schreiben. Jedes Wort bleibt ungehört!
    Vielleicht bei einzelnen Ausnahmen, die es immer gibt und gab. Vielleicht ist das JA die „Letzte Hoffnung“ die uns noch bleibt. Solange die Kerze der Hoffnung noch brennt, ist noch nicht alles zu spät. Hoffe ICH!

    Mit diesen Worten bzw. mit diesen Gedanken, werde ich ins „Neue Jahr“ einziehen. Und hoffe, dass uns das neue Jahr viel Positives bringt. Wir alle auf der Welt, könnten es gebrauchen.
    Doch, wie immer ein Aber! Ein Selbstläufer gibt es diesbezüglich nicht! Wir „ALLE“ müssen dafür auch etwas tun! Wie wir wissen; „Von NICHTS kommt NICHTS!“
    Sonst, müssen wir auch nach 2017 sagen: „IM WESTEN NICHTS NEUES!“
    Von der ganzen Welt erst gar nicht zu sprechen!

    Ich wünsche ALLEN, jene die hier schreiben, und jene, die uns das Schreiben erst möglich machen…, nur das aller BESTE für’s anstehende „Neue Jahr“. Möge allen, euere realistischen Wünsche und Träume in Erfüllung gehen.

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  13. fini09

    Zeit-Geist Poesie: Winterluegen von „Mad Fauna“

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  14. fini09

    Wenn der Staat ins Chaos stuerzt, entsteht Vaterlandsliebe;
    (Laotse)
    Du Warst Der Staat – „Mad Fauna“ ZeitGeist-Poesie 😉

    Gefällt 1 Person

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