Wichtiges zum aktuellen Zeitgeschehen

Der Kommentarstrang dieser Seite ist dazu gedacht, auf die brisantesten Nachrichten des aktuellen Zeitgeschehens (Wissenswertes aus den verschiedensten Themenbereichen) zu verweisen, und dies auch offen und frei zu diskutieren.

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1.710 Antworten zu “Wichtiges zum aktuellen Zeitgeschehen

  1. TTIP-Wachstumsstudien: neoliberale Holographie


    […]
    Was das in Verhandlung stehende Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den Hauptakteuren EU und USA anbelangt, so scheint der Widerstand seitens zahlreicher Nichtregierungsorganisationen beiderseits des Atlantiks an Fahrt aufzunehmen.
    […]
    TTIP als Gefahr für die Zivilgesellschaften
    […]
    Der Verhandlungsgegenstand reicht von der Angleichung umfangreicher Umwelt-, Arbeits-, Verbraucherschutz- und Sozialstandards, womöglich auf Basis eines kleinsten gemeinsamen Nenners, was in Anbetracht der asymmetrischen Einflusskanäle zugunsten rein kommerzieller Interessen auf weitreichenden Abbau hinauszulaufen droht, bis hin zu den von der EU- und US-Führung angestrebten Konzernklagerechten, die die perfide Idee einer Profitgarantie für Investoren über die demokratische Gestaltungsfähigkeit des Gemeinwesens stellen.
    […]
    In der Zivilgesellschaft genügt es bislang glücklicherweise nicht, dass man einfach auf die Freiheiten eines vergrößerten Marktes verweist, um auf Begeisterungsstürme zu stoßen. Ein ausgeprägter (und expliziter) Marktfetisch[2] ist nach wie vor vornehmlich in den Köpfen der Eliten oder eben solcher, die es werden wollen, anzutreffen.
    […]
    Bedauerlich wäre es, würden die – wenn auch bescheidenen – Wachstums- und Beschäftigungsversprechen seitens der TTIP-Verfechter dazu führen, dass die Bevölkerungen die unangenehme Pille weitgehend widerstandslos schlucken. Leider besteht doch ein bekanntes Muster darin, dass auf ein neoliberal erzeugtes Problem eine neoliberale „Lösung“ erfolgt, die wiederum die nächsten Probleme bahnt.
    […]
    Wer nun jedoch einen Blick in die ökonomischen „Studien“ wirft, die zur Abschätzung der Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommens angefertigt wurden, erhält einen Eindruck davon, wie geradezu kurios weltfremd (und fahrlässig) es in der Denkwelt der bestimmenden Eliten zugeht.
    […]
    Die abenteuerlichen Modelle der Führungs- und Funktionseliten

    Was ist nun von diesen Zahlen zu halten? Wie kommen sie zustande? Hier wird es schnell kurios, wirft man erst einmal einen genaueren Blick auf das Vorgehen.
    […]
    Welche Gültigkeit haben derartige Befragungen und die durch die Befragung erhaltenen Zahlenwerte? Egal, solange man sie nur nachfolgend als Datengrundlage für komplexe Modelle verwenden kann. Und dies war dann der nächste Schritt in jener Studie. Die ermittelten Umfragewerte als Maß für die nicht-tarifären Handelshemmnisse wurden anschließend nämlich in sog. „Gravitationsmodelle“ eingespeist, über die man sie in Handelskosten (als eine Art Äquivalent zu den Zöllen) umzuwandeln können glaubte.

    Die „Gravitationsmodelle“[10] sollen dem leichtgläubigen Leser natürlich gehörig Respekt einflößen, indem ihr Name die Assoziation zur exakten Physik auslöst. Die vorherrschende Ökonomie versteht sich eben als Sozialphysik, auch wenn sie sich hier lächerlich macht, weil sie durch eine hohl nachgeahmte Mathematisierung am eigentlichen Ziel von Naturwissenschaft weit vorbeizielt, nämlich tragfähige Kausalaussagen über die beobachtbare Welt zu machen.[11] Im Vordergrund der vorherrschenden Ökonomie scheint eher zu stehen, intransparente, komplexe Modelle zu entwerfen, mit denen man sich den nötigen Respekt einwerben kann, um Unheil verkündende politische Absichten zu rechtfertigen.
    […]
    Die auf mysteriöse Weise und frei von Gültigkeitsangaben erfolgte Aus-dem-Hut-Zauberei von Größen, die die nicht-tarifären Handelshemmnisse in Form von Kosten widerspiegeln sollen, werden in das CGE-Modell eingegeben, um schließlich die Veränderungen der Weltökonomie durch das Handelsabkommen zu modellieren.

    Das verwendete Modell ist dabei von der Verrücktheit seiner Annahmen wiederum so aufgestellt, dass es einem die Sprache verschlägt.
    […]
    Die Seite der Privathaushalte ist durch einen einzigen!!! „repräsentativen“ Privathaushalt im Modell vertreten. Hier wird also nicht nur Kommunismus unterstellt[12], sondern Ungleichheit auf der Haushaltsseite wird von vornherein aus dem Modell komplett ausgeschlossen!
    […]
    Gemäß Modell gibt es eben gar nichts anderes als den Vierpersonenhaushalt. Dass dabei die reale Ökonomie von struktureller Ungleichheit auf allen Ebenen gekennzeichnet ist, davon will das Modell nichts wissen. Die Benennung des Vorgehens als Irreführung der Bevölkerung wäre hierbei noch eine liebevolle Untertreibung.
    […]
    Da wird ein aufgeblasenes Prozedere aufgebaut, unter Verwendung enormer mathematischer Modelle, die eine Hyperexaktheit vorgaukeln, nur um am Ende an einem wirklich interessanten Punkt, wann nämlich die Parallelwelt des neuen „Gleichgewichts“[15] denn nun eintritt, einfach ins Blaue hinein zu raten.
    […]
    Die Misere ist jedoch weit tiefgehender, schließlich ist dieses neue „Gleichgewicht“ nicht mehr als ein Phantasiewesen, eine bloße mathematische Spielerei, allerdings eine hoch gefährliche, dient sie doch zur Pseudolegitimation von Entscheidungen, die viele Millionen Menschen betreffen.
    […]
    NAFTA als Mahnmal

    Was ist also von Prognosen basierend auf völlig weltfremden Annahmen zu halten? Der neoliberale Hohepriester Milton Friedman soll auf Kritik hin gesagt haben, dass Annahmen beliebig verrückt sein dürfen.
    […]
    Auch für Mexiko wurde damals aufgrund des Freihandelsabkommens ein Wachstumsschub vorhergesagt. Wer nun in die Zahlen schaut, sieht, dass seit der Einführung von NAFTA das Wachstum zurückging, während die Arbeitslosigkeit stieg. Besonders der Agrarsektor hat seitdem unter US-Billigimporten zu leiden und viele Bauern verloren ihre Existenzgrundlage.

    Sollte TTIP tatsächlich durchkommen, wird man sich später wohl nicht mehr an die damaligen Versprechungen rund um Wachstum und Beschäftigung erinnern. Groß ist die Amnesie in Bezug auf Politisches und weit offen sind die Fluchttüren für die Glaskugelprognostiker. Weisen wir Beschäftigungsversprechen aufgrund hanebüchener Modelle also einfach als das zurück, was sie sind: Neoliberale Holographie im Dienste des Big Business.

    http://www.maskenfall.de/?p=3924
    (Der Artikel empfielt sich in Gänze.)

    Interview mit Roland Süß von Attac – Radio Blau, Leipzig 99,2 MHz

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  2. alfhasolis

    Wie ein Albtraum
    und nicht unbdingt naturnah:

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  3. Kolibri

    Ein Aufruf an alle, denen Frieden wichtig ist! Es lohnt sich dabei zusein.

    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Sicherheitskonfere/presse.ht

    Hier ein Hinweis, wie die schleichende Militarisierung zunimmt, um die Skandale die aufgedeckt wurden, zu vertuschen.
    Zu diesem Artikel: Die Mafia sitzt in der Regierung, alles drumherm sind nur Helferlein.
    http://www.imi-online.de/2014/01/19/drohnen-und-militaer-gegen-die-umweltmafia-in-italien/

    http://foraeuropeanspring.org/de/fur-einen-europaischen-fruhling

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  4. 400 Milliardäre so reich wie 41 Millionen Afroamerikaner

    Die in der “Forbes 400″-Liste aufgeführten Milliardäre verfügen in der Summe über ein ebenso hohes Vermögen, wie alle Afroamerikaner in den USA zusammen. Dies errechnete Bob Lord vom Institute for Policy Studies in einer kürzlich veröffentlichten Studie.
    […]
    Allein im vergangenen Jahr ist das durchschnittliche Vermögen der 400 reichsten Amerikaner um 800 Millionen auf 5 Milliarden Dollar angestiegen, der höchste Wert aller Zeiten.
    […]

    http://www.gegenfrage.com/400-milliardaere-so-reich-wie-41-millionen-afroamerikaner/

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  5. Großbritannien kaufte Drohnen für 5 Milliarden Euro

    Großbritannien hat eine 657 Stück starke Drohnenflotte im Wert von knapp fünf Milliarden Euro aufgebaut und fliegt seit mindestens vier Jahren bewaffnete Einsätze in Afghanistan. Hunderte Überwachungsdrohnen befinden sich mittlerweile im Bestand des britischen Verteidigungsministeriums.
    […]
    Informationen über Drohneneinsätze Großbritanniens bleiben in der Regel unter Verschluss.

    http://www.gegenfrage.com/grossbritannien-kaufte-drohnen-fuer-5-milliarden-euro/

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  6. alfhasolis

    Blackrock?
    Ein weiteres Steinchen in meiner Theorie, dass 2014 das „Jahr des Steins“ ist.
    Ich glaube wir sind in der NWO, nur geistig noch nicht dort angekommen,
    es ist in Anlehnung an die deutsche Mutti Angela „Neuland“.

    Wird einem David R. in den Mund gelegt:
    “Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise, und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen!”
    David Rockefeller (Bilderberger-Konferenz in Baden-Baden 1991)

    Gefunden durch Google hier:
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/13/zitatsammlung-teil-i/

    Aber eigentlich wollte ich dahin:
    mutzurwahrheit.wordpress.com/zitate/

    und den dritten TOP habe ich vergessen:
    kein Schaden

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  7. @alfhasolis

    Die Sammlung bei Mut zur Wahrheit kommt mir aber bekannt vor… 😉

    LG

    Ps. Immerhin ist wenigstens dieser Zitatsammlungs-Artikel von mir nicht in die Google-Zensur gerutscht (könnte hiezu ne ganze Liste anhängen…). :-/

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  8. Gigantische Mauschelei am Beispiel des TTIP Abkommens!

    Die Sendung Monitor der ARD hat in seiner letzten Sendung über die Schönfärberei und Täuschmanöver bei den hinter geschlossenen Türen stattfindenden Verhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP berichtet. Es ist unglaublich und skandalös wie Lobbyismus und Korruption hinter den Kulissen grassieren, anders lässt sich diese Art der sogenannten Verhandlungen nicht mehr beschreiben. Man will uns nicht zugelassene Arzneimittel, Chlorhühner und Hormonfleisch aufs Auge drücken. Ausserdem betrifft das TTIP abkommen ebenso die Bereiche Sozialstandard, Finanzmärkte, Arbeitsrecht, Copyright uvm. Versprochen wird dafür vollmundig nicht weniger als unendlich viel neue Arbeitsplätze und wirtschaftlicher Aufschwung!

    Die europäische Parlamentsvizepräsidentin wurde „gebeten“ bei Lebensmittelgesetzen doch bitte ein „Auge zu zudrücken“ mit Rücksicht auf das TTIP Abkommen. Der EU Handelskommissar Karel de Gucht wurde mit den in der Sendung mit den realen nicht geschönten Zahlen konfrontiert, ein Bruchteilchen seiner Zahlen, worauf er, nervös, zeitweilig sprachlos, sichtlich konsterniert und wie ein ertappter Junge reagierte. Alles in allem eine sehr üble Geschichte und es ist sehr wichtig dass man dafür sorgt dass dieses Abkommen niemals umgesetzt wird, notfalls auch durch Demonstrationen, Aufruhr und zivilem Ungehorsam!! Bitte dieses Video und die Information weiterverbreiten!

    http://www.aalglatt.blogspot.ch/2014/01/gigantische-mauschelei-am-beispiel-des.html

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  9. Na ja, Monitor hat halt auch wieder gezeigt, dass Sie nicht rechnen können
    Denn das „Miniwachstum“ von 0,4% bei der Beschäftigung sind bei
    40 Millionen sozialversicherungspfllichtiger Arbeitsplätze doch genau die
    160.000 versprochenen Jobs.

    Natürlich ist die Choce trotzdem abzulehnen wegen den Geheimverhandlungen der Lobbyisten, den Erfahrungen von Ländern die bereits Freihandelszonen mit den USA eingerichtet haben
    und den aktuellen und bestehenden Menschenrechtsverletzungen der USA.
    Basta.

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  10. Obszöner Reichtum: die 85 Reichsten der Welt haben so viel wie 3.5 Milliarden Arme

    Und das finden sehr viele, allzu viele Menschen völlig in Ordnung. Ebenso viele Amerikaner – sogar die Bettler – und die zahllosen Millionen in der Welt, die am liebsten gestern als heute in den USA leben möchten. Das sind natürlich alles Menschen, die den ‚American Dream‘, der schon immer eine Lüge war, internalisiert haben. Die mit offenem Maul diese Multi-Multi-MILLIARDÄRE zwar nie aus der Nähe zu Gesicht bekommen – nur in der Flut der Regenbogen-Presse und Soap-Operas – aber zumindest in deren Nähe sein möchten, damit ein kleiner Strahl des Glanzes auf sie fallen möge. Ein erbärmliches Armutszeugnis und mindestens so obszön wie der Reichtum.
    […]
    Weiterlesen bei einartysken (inkl. deutscher Übersetzung des RT-Artikels).

    http://rt.com/news/wealthy-rich-85-billion-879/

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  11. Eine Stunde nachdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe, waren meine Rechner tatsächlich dahingehend gehackt, dass alles geht, nur meine WordPress-Seite, die bekomme ich nicht mehr auf. Die Seite selbst steht noch, ich kann sie mir auch anschauen, aber sonst grade nichts mehr. Und das mit Voransage und mit Hitlerbildchen garniert. Nett. Aktuelles Zeitgeschehen.
    Ich sage das hier, dass es überhaupt einer mitbekommt.
    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2014/02/07/dumm-wie-ein-stuck-google/

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  12. Abstimmung Einwanderung
    Diese EU-Arroganz-Reaktionen gegenüber der Schweiz sind affenartig.

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  13. alfhasolis

    Die NWO-Huren der amerikanischen Regierung / Malaysian Airlines MH 370

    Lehrerin Kaitlin Roig von der Sandy-Hook-Grundchule zufällig mit „Freundin“ (Name der Freundin sowieso gefälscht) an Bord von MH 370. Realchance 1: 1.000.000.000 oder weniger.

    =>Sandy Hook war die Grundschule, wo Adam Lanca 2012 Amok lief.
    Ist aber kein Realereignis gewesen, sondern ein Hoax.

    Wenn sie überhaupt noch etwas aus dem Meer ziehen, dann ist es nur Schrott, den sie vorher hineingeworfen haben samt einer Blackbox.

    Wichtig ist für sie nur:
    Die Maschine sei abgestürzt. Dann kann das Sandmännchen wieder abdanken, bis es bei Gelegenheit wieder revitalisiert wird.
    Der Kontext ist: False Flag US.

    https://www.youtube.com/user/herztibby/

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  14. „Wir haben ein Recht auf Rausch“—Warum Strafrechtler das Drogenverbot abschaffen wollen

    Diese Woche erreichte uns die Nachricht, dass mittlerweile 122 deutsche Strafrechtsprofessoren eine Resolution unterzeichnet haben, die eine Entkriminalisierung der Drogen in Deutschland verlangt. Die strafrechtliche Verfolgung sei „gescheitert, sozialschädlich und unökonomisch“, heißt es in dem Text, und: „Nicht die Wirkung der Drogen ist das Problem, sondern die repressive Drogenpolitik schafft Probleme.“

    Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Strafrechts- und Kriminologieprofessoren in Deutschland—also genau jene Leute, die sozusagen in den Bauplänen des „Systems“ herumkritzeln—das aktuelle Betäubungsmittelgesetz für mehr oder weniger hirnrissig halten. Was vielleicht daran liegt, dass jeder, der sich länger als fünf Minuten mit der Thematik auseinandersetzt, das für hirnrissig hält.
    […]
    Um zu erfahren, was genau sie sich davon versprechen, habe ich den Initiator der Resolution angerufen: Professor Dr. Lorenz Böllinger von der Uni Bremen.
    […]
    Sie schreiben in Ihrer Resolution: „Nicht die Wirkung der Drogen ist das Problem, sondern die repressive Drogenpolitik schafft Probleme.“ Können Sie das erklären?

    Strafrecht muss sich fragen, ob es einerseits die Wirkung erzielt, die es anstrebt—das tut es nicht. Das ist der eine Punkt, der schon genügen würde, um das Strafrecht in dieser Richtung abzuschaffen. Der andere Punkt ist, dass Strafrecht unbeabsichtigte Nebenwirkungen zeitigt.
    […]
    Dann muss man die unnötige Kriminalisierung von jungen Menschen dazurechnen. Die haben niemandem geschadet, werden aber durch die Verfolgung eines Genusses als Kriminelle definiert. Der Begriff „Schädigung der Volksgesundheit“ ist ja aus strafrechtstheoretischer und verfassungsrechtlicher Sicht völliger Unsinn
    […]
    Dann werden die Grundrechte von Bürgern in Strafverfahren unterminiert, weil durch Drogenverfolgung besondere Verfolgungsmechanismen bedingt werden. Rechtsstaatliche Strukturen werden untergraben,…
    […]
    Warum ist davon so wenig in der Politik angekommen?
    […]
    Meine These ist, dass keiner von den Politikern sich traut, da vorzupreschen, weil jeder Angst hat, als Jugendverderber dazustehen. Zugleich ist es ein probates Mittel, um bestimmte Überwachungs- und Kontrollfunktionen massiv aufrechtzuerhalten.
    […]
    Wäre denn die Gesellschaft für eine so weit gehende Legalisierung bereit?

    Meines Erachtens nach ist die Gesellschaft seit 40 Jahren durch die Medien und die Politik indoktriniert.
    […]

    http://www.vice.com/de/read/warum-strafrechtler-das-drogenverbot-fuer-gescheitert-halten

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