Wichtiges zum aktuellen Zeitgeschehen

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1.966 Antworten zu “Wichtiges zum aktuellen Zeitgeschehen

  1. suspect1

    Nein, ich mach gar nichts mehr über Banken, sondern arbeite nur noch gegen bares, sollte ich Geld dafür verlangen müssen.
    Beim Lesen wieder des mit den Bitcoins ging mir gleich ein unwohles Gefühl durch die Magengegend und ich spür richtig, wie das die Blase so hoch treibt, dass gar nicht mehr abzusehn ist, wie stark die Auswirkungen des Platzens sein werden. Die Spielräume der Finanzmafia unterliegen absoluten Regierungsschutz.
    Nur die werden drunter leiden, die am wenigsten dafür können und es werden dann soviele Krisen aufeinander folgen, dass mir der Magen flaut.
    Keine Angst, aber das unwohle Gefühl, viel Leid sehen zu werden.

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  2. „…sondern arbeite nur noch gegen bares…“

    Fragt sich, angesichts der weiteren Bestrebungen zur Bargeldabschaffung, wie lange das noch aufrecht zu halten ist. Ehrlich gesagt, hab ich keinen Blassen, wie ich, wenn es dann endgültig abgeschafft wird, noch etwas bezahlen sollte, denn ich werde mich weigern das Zeichen des Tieres anzunehmen…

    Wenn die Herren der Welt aber den Kollaps einleiten, sind die Folgen ohnehin – Bitcoins hin oder her – nicht abzusehen…

    Das Ziel ist ja totales Chaos und Hoffnungslosigkeit auszulösen, sodass die Massen die Herren der Welt erflehen werden, ihre neuen Weltenkönige zuwerden, und dies muss unbedingt verhindert werden, weshalb ich auch den Fremdartikel von Maria (https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/30/die-menschheit-geht-den-schwersten-prufungen-ihrer-geschichte-entgegen/) hierher übernahm, da es darin genau darum geht.

    Zu den Staaten arbeite ich momentan gerade noch an einem eigenen Artikel.

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  3. suspect1

    @ Dude
    Ja, du hast Recht, so wirds geplant.
    Was sollte dann als Zahlungsmittel dienen, wenn die das Bargeld abschnüren? Oder Tauschmittel. Systemuntreue werden vom Zahlungsverkehr via Elektronik gesperrt und ausgesondert. Der Internetprovider, der Anschluss wird gesperrt werden, da er nicht beglichen werden kann..und meist sind das dann diejenigen, die noch Widerstand geleistet hatten.
    Die Menschen sind schon hier momentan so an die Diktatur gewöhnt, dass sie geradezu nach Hilfe einer Erlösung wie Weltregierung schreien werden, auch wenn sie sich unter dem Deckmantel der Landesregierung einschleichen wird, bis alle dabei sind. Möglich auch, dass sie die Landesregierung komplett nutzt als Cape oder Deckmantel..
    Aber was dann? Freies Netz für alle, damit sie vom Rechner aus einkaufen können, oder nur gegen digitales Geld ein Netz? Diejenigen, die kein Netz haben, werden auch nicht einkaufen können von zuhause aus.
    Normal wäre freier Zugang der leichteste Weg, an das digitale Geld der Konsumenten zu kommen.

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  4. @suspect1

    „Was sollte dann als Zahlungsmittel dienen, wenn die das Bargeld abschnüren?“

    Wahrscheinlich das Sonderziehungsrecht oder ein ähnliches Abstraktum…

    Wertbewahrende Sachgüter sind für den Fall der Fälle jedenfalls garantiert empfehlenswert, und auch mit Rohstoffen und Edelmetallen ist man sicherlich besser dran, wie mit wertlosen Papierschnipseln oder Bits, Bytes und Bitcoins…

    Zum Rest muss ich Dich noch auf den bald erscheinenden Artikel verweisen, der morgen rauskommen sollte. Gibt aber noch ziemlich Arbeit.

    Danke jedenfalls für die zusätzlichen Inspirationen! 🙂

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  5. Steueroasen Enthüllung: Alles Heuchelei
    […]
    Jetzt wird sich kollektiv entrüstet über etwas, was jeder bereits wusste. Es gibt und gab Steueroasen und es gibt Offshore-Unternehmungen. Was bitte ist daran nun neu und was hat man bisher unternommen, um solch eine Gründung zu unterbinden? Nichts! Deshalb ist der jetzige Hype in den Medien bloße Heuchelei und keine Zeile wert.
    […]
    Die Medien versuchen wieder, Sand in die Augen der Bürger zu streuen.

    Die Politik hält sich nicht zurück und versucht die Stimmung ebenfalls anzuheizen. All diejenigen, die jetzt laut aufschreien, wie Schäuble, Steinbrück und Co haben und hatten die Möglichkeit, gegen die Verschiebung von Vermögen etwas zu tun.
    […]
    Jetzt so zu tun, als sei das alles neu, ist bloße Manipulation. Die Daten mögen neu sein, dass es jedoch Offshore-Unternehmen gab und gibt und diese auch zur Verringerung der Steuerlast genutzt worden sind, ist wirklich keine Überraschung. Auch die Medien hatten die Gelegenheit, im Rahmen ihrer Aufklärungsfunktion über die Möglichkeiten der Steuerhinterziehung bzw. des Verschiebens von Vermögen zu berichten. Diese haben aber solch ein Thema bisher nicht thematisiert.
    […]

    Den Hype auf den Punkt gebracht… 😉

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  6. @All

    Ich wäre euch dankbar, wenn ihr hier ein bisschen mithelfen würdet…

    …komme aufgrund eines gewaltigen Arbeitspensums momentan leider kaum zu Nachrichtenmeldungen…

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  7. Glünggi

    Tja was soll man denn gross schreiben?
    Lass mal schauen… ja da wäre dieses Nordkorea dass die Welt.. ach pardon.. Amerika mit Atomraketen bedroht, die sie laut einhelliger Meinung sämtlicher Experten, gar nicht besitzen.
    —-
    Dann wär da noch Syrien das auf den blutigsten Frühling seiner Geschichte zusteuert und gleichzeitig die Hilfsorganisationen, die ihre Arbeit einstellen, weil keiner mehr Geld spenden mag. Angesichts der Tatsache, dass ca 3.6 Millionen Syrer innerhalb Syriens auf der Flucht sind, könnte sich eine humanitäre Katastrophe monumentalen Ausmasses abzeichnen. Eine weitere Glanzstunde der Menschheitsgeschichte.
    —-
    Portugals Sparpläne sind Verfassungswidrig.. lässt hoffen dass die Pläne der englischen Regierung auch am Verfassungsgericht scheitern.
    Akutere Armut durch Sozialstreichungen werden radikale Kräften auftrieb verleihen.
    Wenn man weiterhin an dieser Sparpolitik festhält, wird in Europa die Demokratie sammt dem Sozialstaat den Abfluss hinunter gespült.
    —-
    Jaja die hier schon angesprochenen Offshore Leaks. Mal wieder etwas Machtzentralisierung betreiben.. ein paar karibische Steueroasen austrocknen und die grösste Steueroase der Welt, in Delaware, weiterhin unangetastet lassen.
    —-
    Die Schweizer Waffenproduzenten von der Firma Sphinx sind stolz auf ihre neue Erfindung, Waffen mittels Nanocode zu kennzeichnen.. unzerstörbar, nur 1 Millimeter gross und auf 1 km ortbar… wer braucht da noch RFID Chips? Fragt mich aber nicht wie das funktionieren soll. Ich verweise da auf einen tagesschaubeitrag und finde keine weiteren Infos diesbezüglich, auch nicht bei der Firma Sphinx.
    —-
    Der arabische Frühling wird weiterhin vom islamischen Erwachen penetriert.
    *Leider“ fehlt es den islamischen Idelogen an wirtschaftlichen Lösungen und so will dieses durch die Golfstaaten und Saudi Arabien finanzierte sunnitische Grosskalifat, also die künftigen vereinten arabischen Staaten, irgendwie nicht recht auf die Beine kommen.
    —-
    In China werden Millionen von Vögel und Hühner mal wieder auf die grausamste Art und weise abgeschlachtet, weil 6 Chinesen an einer neuen Form des Vogelgrippevirus gestorben sind.
    Die WHO wiegelt ab.. es sei keine Ansteckung von Mensch zu Mensch nachgewiesen. Nun ja.. in China laufen die Leute aufgrund der Luftverschmutzung eh schon mit Atemschutz rum.
    Ich versteh ja dass man aus Sicherheitsgründen die Tiere töten muss.. aber muss das auf diese unsägliche Art und weise passieren? Lebendig in Säcke und ab damit?
    —-
    Man möge mir verzeihen, dass ich zu faul war Quellen dazu zu posten. Ist alles aus den Schafsmedien entnommen die den Mainstream hinuntertreiben,
    Kann sein das sich das eine oder andere vergessen habe… aber man soll die Leute ja nicht mit Textwänden erschlagen 😉
    Ich hoffe es war Dir eine kleine Hilfe Dude… auch wenn es keine Nachrichten waren, sondern schlicht meine persönliche Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen.

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  8. Allerherzlichsten Dank für diese starke Zusammenfassung, Glünggi!
    Dann bin ich ja nun auch wieder auf dem Laufenden.
    Weiss ich wirklich sehr zu schätzen!

    Jetzt muss ich mich aber hinlegen, dann sollte ich morgen auch wieder zu gebrauchen sein. 😉

    Schönen Abend und anregende, befördernde Diskussionen allseits!

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  9. Glünggi

    US-Politiker fürchten sich vor Drohneninvasion

    Die Drohnenindustrie drängt in den USA vermehrt auf den zivilen Markt. Über 30 Staaten haben nun Regulierungsgesetze erlassen – aus Angst vor einem Überwachungsstaat.
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USPolitiker-fuerchten-sich-vor-Drohneninvasion-/story/11937050

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  10. @Glünggi

    Danke erneut. Was den zivilen Markt angeht, war ich neulich überrascht folgenden 10vor10 Beitrag zu sehen, wo neuartige Drohnen zur zivilen Nutzung ein Verkaufsschlager sind. Willkommen in der DDR 2.0!
    Gottlob hab ich Vorhänge. 😉

    Ps. Leider ist die Suchfunktion der Mediathek von SF nicht zu gebrauchen, hab das Ding auch nach längerer Suche nicht mehr gefunden.

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  11. Putin führt WDR-Mann Schönenborn vor

    Die ARD kam in den Genuss eines Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Für den Fragesteller Jörg Schönenborn – hierzulande bekannt als Erfinder der Demokratie-Abgabe – wurde das Gespräch allerdings zum Albtraum. Es war ein Sieg der russischen Angriffslust über die bräsige Eitelkeit des deutschen Funktionärs-Fernsehens.

    Das Interview der ARD mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war als öffentlich-rechtliche Inszenierung angelegt – nach dem Schema: Das große Gespräch zum Deutschland-Besuch. Es entwickelte sich jedoch zu einer peinlichen Lehrstunde für den WDR-Chefredakteur.

    Der Grund: Putin wusste wovon er sprach.

    Schönenborn dagegen wusste nicht, wie ihm geschah.

    Die Fragen des WDR-Manns waren ihm offenbar von seiner Redaktion vorbereitet worden. Was als eine entspannte „Tour d’horizon“ geplant war, endete in einem Fiasko für den Demokratie-Retter Schönenborn.
    […]

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  12. Glünggi

    @Dude
    Na Vorhänge nutzen auch nichts gegen Infrarot.. musst dich mit Schlamm einreiben 😀
    ——–
    UNO warnt vor Unruhen wegen Arbeitslosigkeit

    In Europa waren im Februar 26,3 Millionen Europäer ohne Job – und die Zahl steigt rasant. Laut der Arbeitsorganisation der UNO ist das Risiko von Gewaltausbrüchen grösser als bei der globalen Finanzkrise 2008.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/UNO-warnt-vor-sozialen-Unruhen-wegen-Arbeitslosigkeit/story/25639102
    Keine Panik… ist alles einkalkuliert.

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  13. @Glünggi

    Doch für die zivilen Drohnen (auch die teuren für bis zu 10 Riesen) nutzen die sehr wohl. Aber klar, wenn die schwarzen Vans vor der Hütte stehen, haben sie andere Technologie, wo Vorhänge nichts mehr bringen, und erst recht wenn Tomahawks zu fliegen kommen. 😉

    Ps. Die UNO merkt aber auch schnell. Hatte vor nem halben Jahr mal ne Statistik gesehen mit weit über 50% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Griechenland, und glaub auch Portugal.
    Pps. Seit wann bist Du von der NZZ auf den Tagi umgestiegen. 😀

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  14. Glünggi

    Seit die NZZ nur noch 10 Artikel kostenlos anbietet pro Monat. Wenn man sich registriert kriegt man 20 Artikel pro Monat gratis… das konsumier ich an einem Tag.

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  15. *lol* 😀

    Na dann hier exklusiv für Dich mal einer, der eigentlich gar nicht öffentlich zugänglich sein sollte, aber sich mehr als nur lohnt, in Gänze gelesen zu werden. Ehrlich gesagt war ich sogar sehr überrascht, diesen Artikel so in der NZZ zu finden, weshalb ich ihn hier auch noch mal explizit hervorhebe.

    Hinter dem Verbot von Barzahlungen steht der Überwachungsstaat

    Von Beat Kappeler

    Der dümmste römische Kaiser in Wirtschaftsfragen war Maximinus Thrax. Sein Leben, sein Wirken und sein Tod seien uns eine Lehre. Als erster der Soldatenkaiser führte er in den Jahren 235 bis 238 unablässig Kriege, brauchte Geld, prägte davon immer mehr und immer schlechteres, bis es wertlos war. Um zu Substanz zu kommen, verbot Maximinus, die Steuern in Geld zu zahlen, sondern verlangte Gold, Silber oder Naturalien. Der Staat verstiess sein eigenes Geld.

    Der heutige Kaiser des Westens, Barack Obama, verbietet den Gebrauch der staatlichen Geldzeichen für Transaktionen über 600 Dollar. Mehrere halbbankrotte Provinzgouverneure Europas verbieten Barzahlungen über 1000 Euro ihrer eigenen Noten und Münzen. Die Schatzmeisterin eines Hirtenvolkes in den Alpen will als Erstes mal Barzahlungen über 100 000 Franken bei Hauskäufen verbieten.

    Wenn man diese historischen Kostüme wegzieht, bleibt nur eines – der ehemals freie Westen geht über in eine Sklavengesellschaft, deren Mitgliedern von oben gesagt wird, was Wert hat und was nicht, was und wie getauscht werden darf. Geld wäre das allgemeine Dritte, Geld ist die vom Bürger beliebig herumzutragende Abbildung aller Werte, der gegenwärtigen, der künftigen. Noch ist zwar das Geld an sich nicht verboten, nur schon unendlich vermehrt, aber die vom Staat dafür ausgegebenen materiellen Zeichen, die Noten und Münzen, sind geächtet. Geld für mehr als ein Fahrrad wird nur noch elektronisch akzeptiert. Auch die Wertpapiere, Aktien, Obligationen und das Grundbuch sind nur noch Elektronenhäufchen, abstrakt von Technikern irgendwo verbucht, dem besitzenden Bürger nicht mehr zugänglich.

    Die Folgen sind klar. Schon die allgemeine Begründung zeigt es offen – es gehe um den Kampf gegen Geldwäscherei oder Steuerhinterziehung. Also um die Kontrolle des Bürgers, und zwar in der neuen Variante, dass grössere Beträge grundsätzlich verdächtig und rechtfertigungsbedürftig sind. Kontrolle mit Umkehr der Beweislast. Dieser Kontrollpunkt zeigt sich auch in den EU-Regeln gegen mehr als 10 000 Euro beim Grenzübertritt – der Bürger muss sie von sich aus anzeigen. Gleichzeitig kündigt sich in jenen Bestimmungen die zweite Folge an: auch Umwege und Auswege werden blockiert, denn auch Edelmetalle unterstehen der Selbstdenunziation. Der Bundesrat seinerseits hat Beträge über 10 000 Franken an der Grenze zwar noch nicht deklarationspflichtig, aber als rechtfertigungspflichtig bezeichnet, per blosser Verordnung (SR 631.052). Mit der Pflicht zur elektronischen Transaktion bekommen heute schon die US-Behörden alle Bewegungen über 10 000 Dollar gemeldet. Zudem weiss der Staat in den USA und der EU so, wer Gold hat. Das «Land of the free» sammelte schon 1934 das private Gold zwangsweise ein.

    Die dritte Folge ist schwerwiegend – nach der verstörenden Finanzkrise 2008 kann der Bürger sich vor unsicheren Banken nicht mehr ins Bare flüchten, das bare Geld als Schatzbildung fällt weg. Dabei ist dies in unsicheren Zeiten die normalste Reaktion. Sogar der Chef des grössten Anlagefonds der Welt, Pimco, Mohamed El-Erian, rannte beim Lehman-Zusammenbruch 2008 ins Büro, befahl aber seiner Frau, unterdessen alles verfügbare Bargeld zu raffen. Tut man dies künftig, kann man es später aber nicht ausgeben, es ist dann nur bedrucktes Papier, rechtfertigungsbedürftig. Der Bürger ist an die Banken gekettet.

    Die vierte Folge wird damit klar – das Vertrauen ins Geld schwindet dramatisch. Geld hat genau so viel Wert, wie die Bürger ihm zuschreiben. Andere Schatzbildungen bieten sich an – Gold, Juwelen, Kunstschätze, Immobilien und Äcker im Hinblick auf den allgemeinen Zusammenbruch. Sowie ein Gewehr, um die Ernte oder das vergrabene Gold zu verteidigen. Das Bild ist nicht zu dramatisch, weil das Ende des Vertrauens ins Geld auch das Ende der Zivilisation ist, wie wir sie kennen.
    Als fünfte Folge kann der Staat mit leichter Hand die elektronischen Konten, Wertschriften oder Grundbücher besteuern und amputieren. Die Schergen des Maximinus mussten den Bürgern die Kuh und das Gold noch aus den Händen reissen. Nach der Inflation 1923 verhängte die Reichsregierung mit viel Schreibarbeit eine Zwangshypothek von 6 Prozent des Grundwerts auf alle Liegenschaften, die zu verzinsen und abzuzahlen waren. Das ginge heute per Tastendruck.
    Und schliesslich sind elektronische Zwangszahlungen die Vorboten von Kapitalverkehrskontrollen. Manche sehen schon den Bann des Bargelds als ersten Schritt. Die Kontrolle und damit dann die Beschränkung von Überweisungen zwischen den Akteuren, den Staaten hebelt aber den freien Verkehr für Güter, Dienste und Personen aus, alles muss beantragt werden. Die Behörden beurteilen dann deren Sinn.

    Zur Zeit der Hysterie um die Holocaustgelder erzählte ein alter Schweizer Bankier, dass schon damals Geldüberweisungen in und zwischen den Banken über die Fernmeldezentralen liefen. Hinter den Fräuleins am Ticker standen jedoch Geheimpolizisten des Nazireichs, die Flucht grösserer Beträge auf Schweizer Banken war gar nicht möglich. Kapitalverkehrskontrollen sind nämlich Völkergefängnisse, man kann sozusagen nur nackt oder durchleuchtet ausreisen.
    Die Überschuldung westlicher Staaten und der neue Grundsatz, «Sicherheit vor Freiheit», etwa in Steuersachen, dreht heute den Kontrollwahn immer weiter. Ohne Bargeld aber sind Bürger manipulierbare Untertanen, auch in Demokratien. Ach ja, und Kaiser Maximinus endete schlimm, erstochen von den eigenen Soldaten.

    Ps. Falls die Verantwortlichen der NZZ oder Herr Kappeler etwas dagegen hätten, bitte einfach um eine kurze Info, und ich werde ihn wieder löschen. 🙂

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