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Dante zur Macht der Liebe

Da es hier (wilderweise 😉 ) aktuell kein frisches Zitat der Woche gibt (Dürrenmatt gefällt mir auch noch immer allzu gut 😉 ), möchte ich euch dieses mal stattdessen eine etwas längere, sehr vielsagende und tiefsinnige, voll höchster Weisheit und Kraft strotzdende, nicht in einer Sammlung erscheinende, sondern allein für sich stehende – denn die Liebe genügt sich Selbst! -, etwas längere (etwas zu lang für die Navigationsleiste, denn JFK bleibt dauerhaft 😀 ) Weisheit von Dante darreichen.


An dem Tag, an dem der Mensch der wahren Liebe erlaubt, sich zu zeigen, werden die wohlgeordneten Dinge heillos durcheinander geraten und alles aus dem Gleichgewicht bringen, was wir für sicher, für wahr gehalten haben. Die Welt wird wahr sein, wenn der Mensch zu lieben vermag, bis dahin werden wir in dem Glauben leben, wir würden die Liebe kennen. Wir bringen jedoch nicht den Mut auf, uns der Liebe als dem zu stellen, was sie ist.

Die Liebe ist etwas Wildes. Wenn wir versuchen, sie unter Kontrolle zu halten, zerstört sie uns. Wenn wir versuchen, sie einzusperren, macht sie uns zu Sklaven. Wenn wir versuchen, sie zu begreifen, stehen wir verloren und verwirrt da.

Diese Kraft ist auf Erden, um uns Freude zu geben und uns Gott und den anderen Menschen näher zu bringen. Und dennoch, so wie wir heute lieben, kommt auf eine Minute Frieden eine Stunde Angst.


Ps. https://dudeweblog.wordpress.com/2013/05/14/2013/03/25/angst-als-herrschaftsmethode/

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