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Wa(h)r-Um-Denken

Dies ist ein Beitrag, der in ähnlicher Form etwa vor Jahresfrist auf Bumi Bahagia erschienen war, dort aber aus unerfindlichen Gründen nicht mehr auffindbar ist – daher hier eine leicht überarbeitete Neuausgabe. 😉
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Fast alle kennen es: „Wenn schwimmen schlank macht – was machen Blauwale falsch?“
Wir lachen darüber. Weil wir so oberflächlich geworden sind.

Wer auch nur eine Sekunde darüber nachdenkt, der kommt sofort darauf, daß es keinen Grund gibt, sich über Blauwale lustig zu machen – man vergleiche nur mal die Schwimmleistungen von Blauwal und Mensch.

Was hier so locker und flockig daher kommt, ist eine Denkweise, die wir zutiefst verinnerlicht haben – wir gehen mit unseren menschlichen Maßstäben an alles andere heran. Wie sinnvoll sind diese Maßstäbe?

Worauf gründen sich unsere Betrachtungen und die daraus folgenden Urteile?

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Sisyphus ist ein Arschloch!

Passend zu den heutigen Kommentaren über die zuweilen nervtötende, einen in Stresszustand und Hetzerei versetzende Vergänglichkeit, durch welche der Zeitfluss des Weltenlaufs (scheinbar?) ohnehin immer rapider voranschreitet, hier mal eine kleine, bitterböse, zuweilen gar richtiggehend vulgäre Satire…


https://dudeweblog.files.wordpress.com/2013/04/sisyphos_sohn_1032345.jpg?w=750

Sisyphos (griechisch Σίσυφος, latinisiert Sisyphus) ist ein tragischer Held der griechischen Mythologie. […] Berühmt ist Sisyphos jedoch vor Allem für die sprichwörtlich gewordene Strafe, die er erhält. […] Jedenfalls wird er nach seinem Tod von Zeus […] dazu verdammt, [endlos] immer wieder einen Marmorblock einen Berg hinaufzustossen, der oben dann wieder herunterrollt.
(Wikipedia von mir gekürzt und leicht überarbeitet)

Seit also jenes Arschloch durch diese seine unheilige Scheisse den Zorn des Zeus auf sich gezogen hatte, müssen nun alle, die nach ihm kamen, immerwieder verschiedenartigste Steine auf irgendwelche andere Berge rollen, nur so zum Spass und zur Freud (wenn nicht gar zu Betrübnis und Leid…); oder einfach, weil’s so geil ist, immer wieder denselben Mist tun, dasselbe erfahren müssen, was man bereits unzählige Male vorher schon gemacht und durchlebt hatte, obschon man es bereits nach der erstmaligen Erfahrung reichlich satt war, und eigentlich kein zweites Erleben derselben vonnöten wäre. Weiterlesen

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