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Bekenntnisse aus dem Grab: Auch ich bin jetzt an Corona gestorben!

Neulich auf dem Friedhof…

Hallo sie, ja sie sind gemeint. Psst, he, sie – kommen sie doch mal ein wenig näher. Sie brauchen auch gar keine Angst zu haben, dass ich sie mit Corona infizieren könnte, denn ich bin hier sicher verwahrt in einem massiven Sarg aus Lapacho mit Messingverschlag. Nicht mal die Würmer brauchen sich also Sorgen zu machen, dass ich sie mit Corona anstecke, geschweige denn sie, zumal ich six feet underground liege, und damit ein ordentlicher Sicherheitsabstand zwischen uns eingehalten wird.

Es freut mich, dass sie keine Angst haben und mir zuhören wollen, denn ich will ihnen erzählen, wie es dazu kam, dass ich hier liege.

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Terror in La Paz, Bolivien, anlässlich einer Beerdigungszeremonie November 2019

https://dudeweblog.wordpress.com/2019/11/16/fakten-und-belege-ueber-die-hintermaenner-des-bolivianischen-putsches-gegen-evo-morales/

November 2019: Bolivianische Sicherheitskräfte fahren mit Panzern durch eine Beerdigung in La Paz und werfen Tränengaspetarden ab.

November 2019: Bolivian security forces drive tanks through a funeral in La Paz and throw teargas petards at the crowd of the ceremony.

Noviembre 2019: Las fuerzas de seguridad bolivianas conducen tanques a través de un funeral en La Paz y lanzan gas lacrimógeno sobre los participantes en la ceremonia de duelo.

Falls bei Dir das unten eingebettete Video nicht läuft (Begründung/Ursache -> Klick hier), klicke auf den nachfolgenden Link „Terror en La Paz, Bolivia – Nov 2019 (ES)„…

Terror en La Paz, Bolivia – Nov 2019 (ES)

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Nach brutaler Zwangsausschaffung: Bericht über unser unfreiwilliges Leben in Beirut (Libanon)

Kein Schritt alleine ausserhalb der Wohnung

Die Zustände für uns, im Besonderen für mich als Ausländerin/Schweizerin, sind hier generell unhaltbar. Damit meine ich z.B., dass ich unsere Wohnung nie alleine verlassen kann. Die Kidnappinggefahr ist für mich, als auf den ersten Blick erkennbare Europäerin (auch wenn mich 90% aller Libanesen für eine Russin halten), schlicht zu gross – und auch ausserhalb Beiruts ist dies nicht anders.

Es gibt zudem viele Gebiete in Beirut, wo man als Frau ohnehin nicht alleine hingehen sollte. Es sind dies Gebiete wo Salafisten und ähnliche Gruppierungen angesiedelt sind. Alleine dieser Umstand ermöglicht uns auch auf lange Sicht keine realistisch lebbare Situation – von „Verhältnismässigkeit“ der Umstände für uns/mich im Libanon wie es das Migrationsamt nannte, kann also keine Rede sein.

Wer weiss, allenfalls meinten die Beamten mit „Verhältnismässigkeit“ ja die Tatsache, dass ich immerhin kein Kopftuch tragen muss, da ca. 40% aller Frauen in Libanon dies nicht tun?

Autobomben werden täglich aufgespürt

Ebenso ist die Gefahr von detonierenden Autobomben täglich real – bei jedem Schritt den wir ausserhalb unserer Wohnung hier machen.

Was auch ich lange nicht wusste: Es werden quasi täglich (!) Autobomben vor der Zündung an den unzähligen „Checkpoints“ des Militärs aufgespürt und entschärft. Mittlerweile habe ich mich fast an die Beamten in Militärkleidung gewöhnt, welche jeweils ca. zu fünft mit schussbereiten Maschinenpistolen in der Hand an diesen Checkpoints stehen und jeden Autofahrer (per Blick, selten auch mit langer Autountersuchung) genau prüfen und dann durchwinken. Auch die Panzer, die überall mitten in der Stadt zu sehen sind fallen mir nicht mehr ganz so direkt auf wie zu Beginn.

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