Schlagwort-Archive: Justizskandal

Schweizer Psychiatrieopfer brechen ihr Schweigen

SchreiWahre Geschichten, die so gar nicht zur „sauberen“ Schweiz passen;

Korrekt und die Menschenrechte achtend, so hält man der Welt die Schweiz vor Augen – und selbst uns Schweizern wird dieses Bild vorgetäuscht.

Doch die Fassaden bröckeln überall – wenn man nur hinsehen will.

Immer mehr Betroffene wagen es mit grossem Mut, ihre unglaublichen Geschichten an die Öffentlichkeit zu bringen, die ihnen durch Willkür, Fehlurteile oder rechtswidriger Handlungen durch Schweizer Behörden widerfahren sind.

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Ich weiss, was Du im Krieg gemacht hast; mein unfreiwilliges Leben im Libanon (Teil 2)

Der Titel dieses Berichtes ist mir kürzlich auf dem Rückweg vom Einkaufszentrum „le Mall“ – in seiner Grösse das Zürcher „Glattzentrum“ weit übertreffend – eingefallen.

In Teil 1 habe ich über die libanesische Mentalität, die Rolle der Frau im Libanon und „erstaunliche Gesetze“ berichtet.


Kopftuchzwang?

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Ich weiss, was Du im Krieg gemacht hast; mein unfreiwilliges Leben im Libanon (Teil 1)

Der Titel dieses Berichtes ist mir kürzlich auf dem Rückweg vom Einkaufszentrum „le Mall“ – in seiner Grösse das Zürcher „Glattzentrum“ weit übertreffend- eingefallen (dazu weiter unten).

Le Mall 2

„Le Mall“ – eines der grössten Einkaufzentren Beirut; hier in Weihnachtsdekoration 2013

Das Publikum in den in Beirut zahlreich vorhandenen grossen, neuen, modernen Einkaufszentren ist ein vorwiegend modernes, sprich Teenager, sowie auch eher junge Paare und am Wochenende viele Familien, welche es sich in der grossen „Restaurant-Lounge“ –meist bei Mac-Donaldsburgern und Pommes-frites mit Pepsi (Cola gibt’s im Libanon kaum) gutgehen lassen. Obwohl die typisch-libanesische Küche grundsätzlich sehr gesund ist, interessiert es die meisten Libanesen kaum, ob sie sich gesund oder nicht gesund ernähren. Wie in einigen anderen Bereichen fehlt auch hier oft noch die grundlegende Information. Man isst, wenn Mutter kocht traditionell, und sonst gerne auch mal Hamburger.

Der Libanese – ein Individualist?

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Nach brutaler Zwangsausschaffung: Bericht über unser unfreiwilliges Leben in Beirut (Libanon)

Kein Schritt alleine ausserhalb der Wohnung

Die Zustände für uns, im Besonderen für mich als Ausländerin/Schweizerin, sind hier generell unhaltbar. Damit meine ich z.B., dass ich unsere Wohnung nie alleine verlassen kann. Die Kidnappinggefahr ist für mich, als auf den ersten Blick erkennbare Europäerin (auch wenn mich 90% aller Libanesen für eine Russin halten), schlicht zu gross – und auch ausserhalb Beiruts ist dies nicht anders.

Es gibt zudem viele Gebiete in Beirut, wo man als Frau ohnehin nicht alleine hingehen sollte. Es sind dies Gebiete wo Salafisten und ähnliche Gruppierungen angesiedelt sind. Alleine dieser Umstand ermöglicht uns auch auf lange Sicht keine realistisch lebbare Situation – von „Verhältnismässigkeit“ der Umstände für uns/mich im Libanon wie es das Migrationsamt nannte, kann also keine Rede sein.

Wer weiss, allenfalls meinten die Beamten mit „Verhältnismässigkeit“ ja die Tatsache, dass ich immerhin kein Kopftuch tragen muss, da ca. 40% aller Frauen in Libanon dies nicht tun?

Autobomben werden täglich aufgespürt

Ebenso ist die Gefahr von detonierenden Autobomben täglich real – bei jedem Schritt den wir ausserhalb unserer Wohnung hier machen.

Was auch ich lange nicht wusste: Es werden quasi täglich (!) Autobomben vor der Zündung an den unzähligen „Checkpoints“ des Militärs aufgespürt und entschärft. Mittlerweile habe ich mich fast an die Beamten in Militärkleidung gewöhnt, welche jeweils ca. zu fünft mit schussbereiten Maschinenpistolen in der Hand an diesen Checkpoints stehen und jeden Autofahrer (per Blick, selten auch mit langer Autountersuchung) genau prüfen und dann durchwinken. Auch die Panzer, die überall mitten in der Stadt zu sehen sind fallen mir nicht mehr ganz so direkt auf wie zu Beginn.

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Ausgeschafft! … und seine Schweizer Ehefrau?

Nachfolgend ein weiterer Artikel von Infosperber.


Mit 850 Franken und zwei Kartonschachteln mit Kleidern in Beirut auf die Strasse gestellt. – Seine Schweizer Ehefrau berichtet.

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