Schlagwort-Archive: Irrsinn

Das alljährliche Lichterfest in Thailand

Loi Krathong

Loi Krathong (auch: Loy Krathong, Thai ลอยกระทง) ist das Lichterfest, das in Thailand landesweit am Tag des Vollmonds im zwölften Monat des traditionellen thailändischen Lunisolarkalenders gefeiert wird. Es fällt üblicherweise in den November.

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Renato Kaiser – Poetry-Slam Schweizermeisterschaft 2014

Der allhöchst geschätzte Renato hat erst kürzlich ein neuerliches Bravourstück des intellektuell-poetischen Klamauks – in Bezug zu dem Pendlerei-Irrsinn in der ach so schönen Schweiz und dem lustigen Treiben St.Gallerischer „Selbsthilfegruppen“ – fabriziert, das es allein schon satirisch betrachtet mehr als in sich hat, vergisst ob allen humoristischen Verrenkungen und Verlackmeierungen aber auch nicht, sinnbezogen noch viel tiefer zu dringen, als (zumindest für die Oberflächlichen) jenem, was bloss auf der Spiegelung des literarischen Sees zu erkennen scheint.

Eine Verhohnpiepelung des täglichen Wahnsinns vom Feinsten (dessen ich mich übrigens schon lange weigere, an ihm teilzuhaben) – mit Sahnehäubchen obendrauf! 🙂

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Wollt ihr die totale Veränderung oder Rhabarberkuchen mit Sahne?

Längere Zeit ist’s her, seit der geschätzten Leserschaft hier ein auf der besten Seite des Internetzes vergrabener Diamant zur genauen Betrachtung ans Herzen und den Geist gelegt wurde. Das ist jetzt dringend per viertem Gastartikel nachzuholen…

Mit allerherzlichstem Dank an den höchstgeschätzten Werkskammertintenmeister Jermain Foutre le Camp für das meisterhaft-weitreichende, tiefdringende und vielsagende Kunstwerk und die Erlaubnis zur Volltextübernahme!

Ich empfehle – wie bei allen Artikuln aus der Feder des Tintenfasszauberers – intoniertes Lesen.


(Erste Fassung von 2008, erweiterte Fassung von 2009 und in der Folge zunehmend aus derselben geraten)

Erstes Zitat:

“Wenn tausend Menschen dieses Jahr keine Steuern bezahlen würden, so wäre das kein brutaler und blutiger Akt – das wäre es nur, wenn sie die Steuern zahlten und damit dem Staat erlaubten, Brutalitäten zu begehen und unschuldiges Blut zu vergießen. Das erstere ist, was wir unter einer friedlichen Revolution verstehen – soweit sie möglich ist. Wenn nun aber – wie es geschehen ist – der Steuereinnehmer oder irgendein anderer Beamter mich fragt: Was soll ich aber jetzt tun? So ist meine Antwort: Wenn du wirklich etwas tun willst, lege dein Amt nieder. Wenn einmal der Untertan den Gehorsam verweigert und der Beamte sein Amt niedergelegt hat, dann hat die Revolution ihr Ziel erreicht.”
H.D.Thoreau, Ziviler Ungehorsam gegen den Staat, 1899

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Pathokratie – Wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System

Quasi als Einleitung zur demnächst erscheinenden Publikation, hier nachfolgend nun eine ausführliche Definition der Pathokratie – was sie bedeutet, worin sie gründet, wie sie sich ausprägt und was man dagegen unternehmen kann –  aus der Feder eines anonymen Schreibers; basierend auf Andrzej Lobaczewskis Buch: „Political Ponerology: A science on the nature of evil adjusted for political purposes“.

Pathokratie setzt sich zusammen aus dem griechischen Neutrum „páthos“ (Leiden[schaft]) und dem ebenso griechischen Begriff „krateín“ ([be]herrschen) – bedeutet also wörtlich die Herrschaft der Leidenschaft, oder genauer: Die Herrschaft desjenigen, das Leiden schafft!

https://dudeweblog.files.wordpress.com/2015/08/kunstaktion-verbildungssystem-ph.jpg

Zum klareren Verständnis hilft die Bhagavad-Gita (Kapitel 14 – Die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur) weiter:

14.5 Die materielle Natur besteht aus den drei Erscheinungsweisen Reinheit, Leidenschaft und Unwissenheit.
[…]
14.7 […] die Erscheinungsweise der Leidenschaft wird aus unbegrenzten Wünschen und Verlangen geboren, und deshalb wird man an materielle und fruchtbringende Aktivitäten gebunden.
[…]
14.12 […] wenn die Erscheinungsweise der Leidenschaft zunimmt, entwickeln sich die Symptome von Begierde, großer Anhaftung, unkontrollierbarer Verlangen und großer Anstrengung.
[…]
14.16 […] Arbeiten, die in der Erscheinungsweise der Leidenschaft verrichtet werden, enden in Leid
[…]
14.17 […] aus der Erscheinungsweise der Leidenschaft entwickelt sich Leid […]

Der Artikel wurde ursprünglich vom verstorbenen Lupo Cattivo veröffentlicht und wird hier – in leicht gekürzter Fassung – erneut hervorgehoben. Mit Dank an den anonymen Autor.


 Pathokratie – Wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System

Warum gibt es, egal wie viel intelligenter und guter Wille in der Welt existiert, so viel Krieg, Leid und Ungerechtigkeit? Es scheint keine Rolle zu spielen, welchen kreativen Plan, welche Ideologie, Religion oder Philosophie sich große Köpfe einfallen lassen, nichts scheint unser Los zu verbessern. Seit Anbruch der Zivilisation wiederholt sich dieses Muster wieder und wieder. Die Antwort lautet, dass die Zivilisation, so wie wir sie kennen, weitgehend das Werk von Psychopathen ist.

Sämtliche Zivilisationen, unsere eigene eingeschlossen, sind auf Sklaverei und Massenmord aufgebaut. Psychopathen haben eine überproportionale Rolle in der Entwicklung der Zivilisation gespielt, weil sie mit Lügen, Töten, Betrügen, Stehlen, Quälen, Manipulieren fest verbunden sind und anderen Menschen im Allgemeinen großes Leid zufügen ohne jegliche Reue zu fühlen. So können sie sich ihr eigenes Gefühl der Sicherheit durch Herrschaft verschaffen.

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Plutokratie unsre

Ergänzend zu ‚Schaf unser‚, ‚NWO unsre‚ und ‚Revolvermann unser‚ bietet euch der hier werkelnde Pausenclown nun den vierten Streich dieser Satyrserie – zusätzlich auch noch garniert mit einer Variante von Hagen Rethers ‚Kapitalismus unser‘.


Plutokratie unsre
Die Du da wütest auf Erden
Deine Verheerung kehre sich um
Dein Irrsinn ende
Und geläutert werde Dein Wahn
Unser täglich Joch erlass uns heute
Wie auch wir erlassen Dir Vergeltung
Und erlöse uns nicht von der Freiheit
Sondern gewähre uns Mündigkeit und Selbstbestimmung
Denn Dein ist die Ausbeutung
Und die Unterdrückung
In Boshaftigkeit
$


Für Hagen Rethers ‚Kapitalismus unser‚ bitte hier Weiterlesen

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Über das Konsumgebaren, das Unterhaltungstreiben und die Plappermentalität der Schuldgeldknechtschaftssklaven – Dreckskapitalismus Teil II

Die drei entscheidensten Faktoren, auf welchen der Hauptfokus der meisten heutigen Erdenbürger liegt, sind Geld, Konsum und Unterhaltung, ohne dass dabei jedoch überhaupt wirklich kapiert wird, wie das globale Geldsystem eigentlich funktioniert; keineswegs zufällig.

Man fragt sich, offenen, ungetrübten Auges in die Gesellschaft blickend – so man des eigenen Denkens, der bewussten Nutzung des freien Geistes also, noch mächtig -, je länger je stärker, inwieweit sich zur Normalität gewordener Irrsinn eigentlich kumulieren kann.

Diese systemkritische, gesamtgesellschaftliche Abhandlung beleuchtet die wesentlichen Prinzipien und Mechanismen, welche hinter diesem zur Normalität gewordenen Irrsinn stehen.

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Monster-Zorn

Gewinn-Maximierungs-Monster-Erfahrung

.

Oh, wie apart,
schon wieder Geld gespart…
Man kündigt einfach dem Betriebsrat!
Aus „betrieblichen“ oder „sonstigen“ Gründen,
man wird schon welche finden…
Und damit das Ganze nicht beginnt zu knacken,
Muß man es nur noch
mit wohlwollend-klingendem Ton gut verpacken.
.
Doch der wichtigste „Ton“ in dieser Welt
ist für unser Monsterchen das Geschepper von VIEL Geld.
Dabei wird ihm immer nur leider äußerst schnell unwohl,
denn es wächst – und in seinem Gürtel
klingt es doch schon wieder irgendwie ziemlich hohl…
.
Man hört das UN-Getüm bald,
wie es weit und breit laut-hals,
hilflos strampelnd um Hilfe schreit!
Blechern und hart
klingt seine Stimme, computer-verschnarrt.

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Das panoptische System der totalen Überwachung

Kurt Marti beschreibt – unter Einbezug historischer Entwicklungen – meisterhaft den Überwachungsgrössenwahn und die irrsinnigen (sich je länger, je mehr in der Realisierung befindlichen) Kontrollphantasien gewisser Herrschaftskreise, und vergisst dabei auch nicht, auf die tiefsitzenden Ängste ebendieser Kreise vor einer gleichwertigen und gleichberechtigten Gesellschaft freier und selbstbestimmter Erdenbürger einzugehen, und ebensowenig die äusserst fragwürdige Haltung vieler systemhöriger und institutionsgläubiger Menschen (Unterhaltungs- & Konsumsklaven) in der heutigen Zeit zu hinterfragen.


Die Angst der Mächtigen vor der politischen Unordnung erzeugt den Panoptismus, die Perfektion der Überwachung idealer Menschen.

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Lebens-Unter-Haltung

Lebensunterhalt

Ein „Lebe-Wesen“, ein „Ich-Du-Er/Sie/Es-chen“ steht mit hängenden Armen hilf-los geschützt in einer hell-gelben Licht(?)-Kugel, die sich bei näherem Hinsehen als ein aufgeblasener Luft-Ballon erweist, dessen Inneres in einem freundlich licht-erfüllten Hell-Gelb erstrahlt, welches  alles „Innere“ aus- und durch-leuchtet.

Ein „Zug-Faden“ hält die „Luft“ in dem Ballon und verhindert ihr „Aus-Treten“ und sein sonst zwangsläufiges Zusammenfallen. Noch. Denn der Faden endet zu Füßen des geifernden Hundes mit dem Namen „Lebens-Unter-Halt“, der von außen in das Himmel-Blau-Eingerahmte eindringt. Die Augen des Köters sind blut-unterlaufen vor Gier, der Sabber tropft… Was wird, wenn er zuschnappt und/oder springt?!?

Das kleine „Ich-Du-Er/Sie/Es-chen“ steht vor der Horizont/Entscheidungs-Linie, den Blick ist auf die dargebotene, beinahe menschlich wirkende „Hand“ ge-richtet. „Versprechen“ klimpert unter einer gespaltenen Zunge, die Finger-Spitzig-Krallen sind ROSA.

Ein dürrer, nackter „Menschen-Fuß“ wartet auf „Zu-Tritt“. Die Ober-Schenkel-Muskeln sind angespannt. Derweil ruht der andere links-seitige „Krallen-Fuß“ schwer und behäbig auf ein paar dürren, platten Gestalten. „Betrieb“ ist sein Name. Er trägt noch etwas ganz ANDERES – aber dazu später vielleicht mehr.

Hinter dem „Fuß“ tragen drei „Rosa-Rot-Berockte“ und drei „Rosa-Rot-Beschlipste“ eine riesige „Leucht-Krone“ in Gold-Farbe. Ein sehr kleiner „Noch-Nicht-Uniformierter“ (=> ohne farbigen Rock/Schlips) läuft bettelnd hinterher. Alle schreien „Hurra!“

Links unten in der großen Krone ist ein kleiner „Kronen-Platz“ weiß ausgespart. Für wen oder was wird dieser „Kronen-Platz“ frei-gehalten??? Wer soll/kann denn noch eine – wenn auch sehr viel kleinere –  Krone bekommen?!?

Die „Hurra-Schreier“ scheinen auf einem „Podest“ oder einer „Wolke“ zu wandeln. Um den Hals tragen sie eine gemeinsame Kette, anscheinend ohne diese überhaupt zu bemerken… keinen scheint sie zu bedrängen oder zu kratzen. Über/hinter diesem Podest schwebt eine geöffnete „Krallen-Hand“. Der (Gold-?)-Ketten-Strang der „Hurra-Schreier“ steigt steil nach oben…

Drei große, rosa-rot-grüne „Tropfen“ fallen: Tränen? Saft? Gier?

Ps. Im „Oberen“ Teil-Bild gibt es dazu mehr… falls gewünscht. 🙂

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Haben und Sein – Realitätsverzerrungen in der Deppenkolonie

Es gilt in diesen irren Tagen innerhalb der terraren Deppenkolonie zumeist eines zuvörderst: nämlich zu haben, möglichst viel und möglichst selten, teuer, individualistisch und exquisit, um sich dadurch dann – scheinbar frohen Mutes und voller fatamorganisch verwirrter Sinne – einbilden zu können, erst jetzt wirklich überhaupt mal etwas zu sein, währenddessen das wahrhaftig-wirkliche, ewige und immaterielle Sein hinter den scheinbaren Dingen, unter tausend Dingen – die die Welt nicht braucht – stummen Schreies vergraben liegt (und weiter mit nutzlosen Gütern zugedeckt wird), während es idR. unbemerkt vor sich Selbst hinvegetiert, eben weil die durch die Gier genährte Herrschaftsinstanz des EGO, kombiniert mit dem daraus resultierenden sozialen Gefüge allgemein, temporär die totale Kontrolle übernommen hat im Treiben des gemeinschaftlichen, neobabylonischen Wahnsinns mitsamt dessen (scheinbar) systeminhärenter Zwänge.

Ps. Weisst Du, wer Du wirklich bist? (Clip-Schmankerl von Jasinna) Weiterlesen

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Karriere-Ge(H)-Danken-Satire

*Karriere-Leiter-Gedanken*

Nur immer recht forsch und heiter
auf der Karriere-Leiter weiter –
bis ans Ende, beinah ganz nach oben
Dein Chef, der wird Dich sicher loben!

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KenFM: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner erinnert sich

Ergänzend zum hier publizierten Erstling von KenFMStell Dir vor es ist Krieg und Du bist kein Opfer mehr!„, hier nun ein zweiter Teil zum Thema Kriegstreibereien, in welchem auch der Herdentrieb, sowie Propaganda-Methoden & -Strategeme glasklar durchleuchtet werden.


Stell dir vor, es ist Krieg und keiner erinnert sich…

Kriege sind Wirtschaftskriege. Immer. Sie werden aus Gier geführt.
Kriege sollen immer die Macht derer ausbauen, die schon mächtig sind.

Jeder ethische, moralische oder humanistische Grund, der ins Feld geführt wird, um auf’s Schlachtfeld zu ziehen, ist vorgeschoben. Die Wahrheit stirbt nicht als erstes in einem Krieg, sie stirbt schon lange vorher. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich auch 2013 immer noch Menschen finden, die bereit sind, in den Krieg zu ziehen, ziehen zu lassen oder ihm überhaupt zuzustimmen.

Kriege können überhaupt nur vom Zaun gebrochen werden, da im Vorfeld gelogen wird, dass sich die Balken biegen.
Eine Standardprozedur…

Kriege sind das effektivste Mittel, um das Recht des Stärkeren eiskalt durchzusetzen. Derjenige, der sich FÜR einen Krieg gegen Machthaber X ausspricht, nimmt nicht billigend in Kauf, dass auch die Zivilbevölkerung zu Schaden kommt.

Die Zivilbevölkerung IST das eigentliche Ziel.

Es geht darum, demjenigen, der angegriffen werden soll, und den man bis dahin nicht durch eine List, einen Anschlag oder einen Angriff umbringen konnte, alternativ von seinem Volk zu trennen, indem man dieses liquidiert.
[…]
„In der Masse sinkt der Verstand mit der Anzahl der Versammelten“.

Diese wirklich elementare Erkenntnis ist über 100 Jahre alt und stammt von dem französischen Ethnologen und Arzt Gustave Le Bon. (sein Buch: Psychologie der Massen) Das Perverse an dieser Erkenntnis ist, dass sie den Massen nicht beizubringen ist. Massen sind in sich nämlich paradox, was einen als Humanisten in die Lethargie treiben kann. Auch wenn jeder einzelne in der Masse die Botschaft hinter le Bons Erkenntnis verstanden haben kann, so verschwindet dieses Wissen, sobald er Teil einer Masse wird.

Wer das einmal begriffen hat, als Machthaber, muss nur dafür sorgen, dass er immer und ausschließlich zu Massen spricht, oder aber Massen in Massen auffordert, zu ihm zu sprechen.
[…]
Massen, oder präziser Menschenmassen, können heute nur deshalb so erfolgreich rund um den Globus manipuliert werden, da die Eliten es geschafft haben, sie ihres Instinktes zu berauben. Wir misstrauen unserem Bauchgefühl, da wir es für primitiv halten und verlassen uns lieber auf den „Intellekt“ Dritter, da diese uns mit unserer eigenen Eitelkeit schlagen.
[…]
Es ist ein Reflex des Menschen, einem anderen Menschen zu helfen, wenn dieser sich vor dessen Augen verletzt hat. Kaum tritt der Mensch in Massen auf, wird er zum Zuschauer, und es ist für einen Aggressor ein leichtes, Person X aus einer Masse herauszufischen, um ihn vor den Augen aller in aller Ruhe zusammenzuschlagen.
[…]
Ist dieser Irrsinn, diese völlige Verblödung der Massen noch steigerbar? Ja.

Selbst wenn die Macht dabei erwischt wurde, dank eines Whistleblowers aus den eigenen Reihen, wie sie seit Jahren alles und jeden abhört, verwanzt und sich dabei einen Scheiß um Bürgerrechte schert, hören die Massen diesen Machthabern weiter zu, wenn diese, zu welchem geplanten Krieg auch immer, am laufenden Band „Beweise“ aus dem Hut zaubern.
[…]
Was also tun? Kann man was tun? Der Einzelne?

Man kann überhaupt nur etwas tun, wenn man es als Einzelner tut. Sobald aus X Einzelnen einen Gruppe geworden ist, agiert diese unmittelbar wie eine Masse und macht falsch, was falsch zu machen ist. Das Kernproblem des Menschen liegt im Verlust seines Instinktes. Er kann diesen Instinkt nicht zurückerlangen, sofern er nicht das aufgibt, was man unter Zivilisation versteht, und was in Wahrheit Zentralisierung ist. Ohne Zentralisierung hätten wir all die künstlichen Probleme nicht, die wir im Anschluss immer mit Mord und Totschlag versuchen, aus der Welt zu schaffen.

Alles was wir tun können, sollten und müssen, wenn wir vorhaben zu überleben, ist, uns vom Hauptrechner der Gehirnwäsche abzukoppeln. Was als Demokratie gut gemeint war, hat sich inzwischen zu einem System entwickelt, das so überlebensfähig für die Menschheit ist wie die Dinosaurier es waren, kurz bevor sie ausstarben. Dieses System ist ausgereizt. Am Ende. Tot.

Orientieren wir uns an der Natur.
[…]
Du kannst die Massen nicht retten. Aber du kannst auch dich nicht retten, solange du Teil einer Masse bleibst. Propaganda ist nur möglich, wenn sie an Massen angewendet wird.
(Dazu Bob Marley: „You can fool some people sometimes, but you can’t fool all the people all the time!„)
[…]

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Bewusstes, klares, bestimmtes und ungebundenes Leben gemäss der Intuition des Individuums

Das bewusste, klare, bestimmte, intuitive und ungebundene Leben, stets im freien, unendlichen Fluss von Werden und Vergehen des materiellen Lebens seiend, kann – wirklich gelebt! – richtiggehend Portale öffnen; Erkenntnisse bringen, die im Taumel des Systemkonstruktes und dem immerwährenden Kampfe gegen die immer höher, schneller und weiter verbreitet werdenden Fluten des systematischen Ordo-ab-Chao-Irrsinns, nur schwerlichst – wenn überhaupt – sich klar in körperlich-manifestem Ausdruck des individuellen Bewusstseins zeigen.

Die Früchte, die spriessen könnten, werden aber leider dieser irren Tage oft schlicht niedergedrückt – manchmal gar von den Klarsten und Bewusstesten und Weisesten – aber zumeist von den Degenerierten, Entmenschlichten und Hypnotisierten… und ich glaube, ich muss Dir nicht sagen, dass die Manipulations-Techniken/Methoden unglaublich vielfältig und effizient sind – oder doch?

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Zombies in Deutschland (und in der Welt)

Es freut mich, euch ein weiteres Werk des Eifelphilosophen anbieten zu dürfen. Hier erneut als Volltext hervorgehoben mit freundlicher Erlaubnis & liebstem Dank der Nachrichtenspiegel-Redaktion und dem Autor.


Mittwoch, 6.8.2013. Eifel.
Haben Sie sich schon einmal über Zombies Gedanken gemacht? Nein? Nun – dann wird es aber Zeit. Sie sind überall: im Kino, in der Literatur, im Musikvideo, im Zeichentrickfilm für Kinder, als Banken sogar in den Medien und an Halloween sogar auf deutschen Straßen. Aber: was soll das?

Zombies sind noch nicht mal Märchenfiguren, sie sind ein Kunstprodukt von George A. Romero und haben mit den Gestalten, die das Wort ursprünglich im haitianischen Kulturraum beschrieb, so gar nichts zu tun. Wir können stolz auf diese Zombies sein: mit ihnen haben wir eine eigene, mythologische Figur geschaffen: anders als unsere Superhelden, die Kopien der alten Götterwesen darstellen, haben wir etwas Neues in die Welt gebracht, etwas, das unserer Kultur angemessen ist. Wir kennen solche Schöpfungen aus der Geschichte: Graf Dracula ist so eine. Auch ein lebender Toter, aber von anderer Qualität.

Der Mythos der Vampire hatte seine Geburt im 19. Jahrhundert. Ein blutsaugende Gestalt lebte auf einem gewaltigen Anwesen, labte sich am ganzen Land. Die Geschichte machte Furore, weil … jeder so einen kannte. Die Welt im 19. Jahrhundert war voller blutsaugender Gestalten, zu ihrer Abwehr hatte sich der Kommunismus entwickelt: Adelige, Industriebarone, Regierungsräte – jeder kannte solche Ungeheuer aus eigener Anschauung, jeder wusste, wie sehr Industriebarone die letzte Lebenskraft aus ihren Arbeitern herausschunden – so wie die Adeligen dies bei ihren Bauern taten. So wirkte das Bild des Grafen Dracula sehr überzeugend, weil es eine politische Wirklichkeit bildhaft darstellte. Auch heute ist die Filmwelt wieder voller Vampire … und es scheint so, dass man uns lehren will, freundlich mit ihnen umzugehen und ihre Gunst zu erlangen.

Doch wollen wir den Mythos des Vampires mal nicht weiter vertiefen, wiewohl er viel über die Befindlichkeit der modernen Zeit aussagt.

Bleiben wir lieber beim Zombie. Er wurde einmal als Symbol für die Unterschicht beschrieben, vor deren Erhebung sich die Mittelschicht fürchtet. Das scheint mir viel zu kurz gegriffen zu sein. Millionen und Abermillionen von Menschen sind fasziniert von diesen Gestalten, die es so nie gegeben hat. Nun – vielleicht wird es sie mal geben, die Russen haben angeblich eine Waffe, die Menschen in Zombies verwandeln kann (siehe TrendsderZukunft) – dass so etwas technisch möglich ist, weiß man seit der Erfindung der Neutronenbombe, die praktischerweise Menschen zum schmelzen bringt, ohne Gebäude und Fahrzeuge zu beschädigen: die Wissenschaft überrascht doch immer wieder mit neuen Einfällen zur Massenvernichtung menschlichen Lebens. Eigentlich seltsam, dass man noch nicht gemerkt hat, dass von Wissenschaft auch eine große Terrorgefahr ausgeht – als Ausstatter der Terroristen.

Unser Zombie jedoch schmilzt nicht dahin wie die Neutronenopfer (die nach drei qualvollen Tagen, in denen sie innerlich und äußerlich zerfließen, wirklich sterben – ein Hoch nochmal auf die Wissenschaft!), er ist schon tot – nur äußerlich gleicht der den Ergebnissen demokratischer Kriegskunst. Er ist dumm wie eine Bildzeitung, ziemlich unbeweglich und hat eine merkwürdige Angewohnheit: einen unstillbaren Hunger nach Menschenfleisch. Hund, Katze, Schwein, Rind, Pferd – all das lässt er liegen für einen ordentlichen Happen lebendiger Mensch.

Wen er gebissen hat, steht selbst nach kurzer Zeit wieder auf und stürzt sich auf andere Menschen, um sie zu infizieren oder völlig zu vertilgen. Am Ende bleibt ein Planet übrig, der von äußerst dummen und extrem gierigen Leichen bevölkert wird.

Finden wir so etwas vielleicht auch in unserem Alltag? Weiterlesen

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