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Der entscheidende Unterschied zwischen Ehre und Ehrenhaftigkeit

Die meisten Leute heute sind so sehr von falschen Begrifflichkeiten dauerbesoffen, dass die klare und deutliche Unterscheidung zwischen Ehre und Ehrenhaftigkeit offensichtlich mal nötig wird.

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Zur grenzenlosen Verblödung der obrigkeitshörigen Herdenmenschen

Im Zusammenhang zum Artikel Hypnotisierte Massen – Manipulierte Menschen hat die geschätzte Germania, Betreiberin der lohnenswerten Seite Suchen und Sammeln, einen Kommentar verfasst, der es in sich hat, und mir in weiten Teilen aus dem Herzen spricht. Mit freundlicher Erlaubnis und grossem Dank an Germania hier nun folgend als eigener Gastartikel erneut hervorgehoben.


Die These, bitte schön selbst anzufangen, irgendwann verändere sich der Rest, da kann ich nichts mehr mit anfangen. Ich glaube nicht, dass sich der Rest der ignoranten Menschheit je verändert.

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Wollt ihr die totale Veränderung oder Rhabarberkuchen mit Sahne?

Längere Zeit ist’s her, seit der geschätzten Leserschaft hier ein auf der besten Seite des Internetzes vergrabener Diamant zur genauen Betrachtung ans Herzen und den Geist gelegt wurde. Das ist jetzt dringend per viertem Gastartikel nachzuholen…

Mit allerherzlichstem Dank an den höchstgeschätzten Werkskammertintenmeister Jermain Foutre le Camp für das meisterhaft-weitreichende, tiefdringende und vielsagende Kunstwerk und die Erlaubnis zur Volltextübernahme!

Ich empfehle – wie bei allen Artikuln aus der Feder des Tintenfasszauberers – intoniertes Lesen.


(Erste Fassung von 2008, erweiterte Fassung von 2009 und in der Folge zunehmend aus derselben geraten)

Erstes Zitat:

“Wenn tausend Menschen dieses Jahr keine Steuern bezahlen würden, so wäre das kein brutaler und blutiger Akt – das wäre es nur, wenn sie die Steuern zahlten und damit dem Staat erlaubten, Brutalitäten zu begehen und unschuldiges Blut zu vergießen. Das erstere ist, was wir unter einer friedlichen Revolution verstehen – soweit sie möglich ist. Wenn nun aber – wie es geschehen ist – der Steuereinnehmer oder irgendein anderer Beamter mich fragt: Was soll ich aber jetzt tun? So ist meine Antwort: Wenn du wirklich etwas tun willst, lege dein Amt nieder. Wenn einmal der Untertan den Gehorsam verweigert und der Beamte sein Amt niedergelegt hat, dann hat die Revolution ihr Ziel erreicht.”
H.D.Thoreau, Ziviler Ungehorsam gegen den Staat, 1899

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Pathokratie – Wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System

Quasi als Einleitung zur demnächst erscheinenden Publikation, hier nachfolgend nun eine ausführliche Definition der Pathokratie – was sie bedeutet, worin sie gründet, wie sie sich ausprägt und was man dagegen unternehmen kann –  aus der Feder eines anonymen Schreibers; basierend auf Andrzej Lobaczewskis Buch: „Political Ponerology: A science on the nature of evil adjusted for political purposes“.

Pathokratie setzt sich zusammen aus dem griechischen Neutrum „páthos“ (Leiden[schaft]) und dem ebenso griechischen Begriff „krateín“ ([be]herrschen) – bedeutet also wörtlich die Herrschaft der Leidenschaft, oder genauer: Die Herrschaft desjenigen, das Leiden schafft!

https://dudeweblog.files.wordpress.com/2015/08/kunstaktion-verbildungssystem-ph.jpg?w=566&h=424

Zum klareren Verständnis hilft die Bhagavad-Gita (Kapitel 14 – Die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur) weiter:

14.5 Die materielle Natur besteht aus den drei Erscheinungsweisen Reinheit, Leidenschaft und Unwissenheit.
[…]
14.7 […] die Erscheinungsweise der Leidenschaft wird aus unbegrenzten Wünschen und Verlangen geboren, und deshalb wird man an materielle und fruchtbringende Aktivitäten gebunden.
[…]
14.12 […] wenn die Erscheinungsweise der Leidenschaft zunimmt, entwickeln sich die Symptome von Begierde, großer Anhaftung, unkontrollierbarer Verlangen und großer Anstrengung.
[…]
14.16 […] Arbeiten, die in der Erscheinungsweise der Leidenschaft verrichtet werden, enden in Leid
[…]
14.17 […] aus der Erscheinungsweise der Leidenschaft entwickelt sich Leid […]

Der Artikel wurde ursprünglich vom verstorbenen Lupo Cattivo veröffentlicht und wird hier – in leicht gekürzter Fassung – erneut hervorgehoben. Mit Dank an den anonymen Autor.


 Pathokratie – Wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System

Warum gibt es, egal wie viel intelligenter und guter Wille in der Welt existiert, so viel Krieg, Leid und Ungerechtigkeit? Es scheint keine Rolle zu spielen, welchen kreativen Plan, welche Ideologie, Religion oder Philosophie sich große Köpfe einfallen lassen, nichts scheint unser Los zu verbessern. Seit Anbruch der Zivilisation wiederholt sich dieses Muster wieder und wieder. Die Antwort lautet, dass die Zivilisation, so wie wir sie kennen, weitgehend das Werk von Psychopathen ist.

Sämtliche Zivilisationen, unsere eigene eingeschlossen, sind auf Sklaverei und Massenmord aufgebaut. Psychopathen haben eine überproportionale Rolle in der Entwicklung der Zivilisation gespielt, weil sie mit Lügen, Töten, Betrügen, Stehlen, Quälen, Manipulieren fest verbunden sind und anderen Menschen im Allgemeinen großes Leid zufügen ohne jegliche Reue zu fühlen. So können sie sich ihr eigenes Gefühl der Sicherheit durch Herrschaft verschaffen.

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Das panoptische System der totalen Überwachung

Kurt Marti beschreibt – unter Einbezug historischer Entwicklungen – meisterhaft den Überwachungsgrössenwahn und die irrsinnigen (sich je länger, je mehr in der Realisierung befindlichen) Kontrollphantasien gewisser Herrschaftskreise, und vergisst dabei auch nicht, auf die tiefsitzenden Ängste ebendieser Kreise vor einer gleichwertigen und gleichberechtigten Gesellschaft freier und selbstbestimmter Erdenbürger einzugehen, und ebensowenig die äusserst fragwürdige Haltung vieler systemhöriger und institutionsgläubiger Menschen (Unterhaltungs- & Konsumsklaven) in der heutigen Zeit zu hinterfragen.


Die Angst der Mächtigen vor der politischen Unordnung erzeugt den Panoptismus, die Perfektion der Überwachung idealer Menschen.

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Vom Initiationsstrategeme (Geheimbundstrategem, Nr. 53)

Nachfolgend darf ich euch den zweiten Gastartikel von Magnus Göller anbieten, welcher einen Teil seines Fortsetzungswerks zu Harro von Sengers Abhandlung über die 36 Strategeme bildet, wobei besonderes Augenmerk auch Harros Zweibänder mit dem Titel „36 Strategeme – Lebens und Überlebenslisten aus drei Jahrtausenden“ gelten sollte. Ich empfehle im übrigen dringend, die hiesigen Informationen keinesfalls für eigensinnige Absichten zu missbrauchen, denn früher oder später fällt alles auf einen Selbst zurück, auch wenn es zunächst erscheinen mag, als würde man nur persönliche Vorteile damit ernten…


Obschon das Strategem Nr. 53 an das Strategem Nr. 17 (“Einen Backstein hinwerfen, um einen Jadestein zu erlangen”) erinnert, ein Stück Überschneidung unabweisbar, unterscheidet es sich davon doch dadurch, dass der Strategemanwender dauerhaft Macht über die Psyche des anderen gewinnen will, möglichst umfässliche Kontrolle über dessen Denken erlangen, ihn langfristig lenken, wohl auch zum Komplizen und damit erpressbar machen.

Verknüpft wird es natürlich nicht selten auch mit dem Strategem Nr. 50, jenem des Übermächtigen bzw. dem Gott-Strategeme. Es ist Kernstrategem aller verschwörerischen Geheimbünde, die dem Adepten schrittweise Initation versprechen.

Durch Befolgung bestimmter Regeln, Exerzitien, Rituale, Inkantationen usw., Verschwiegenheit und Gehorsam, werde der Adept immer weiter vervollkommnet und entwickelt, er werde immer mehr zu seinem wahren Selbste finden, zur Selbstkontrolle und Macht über sich selbst, und darausher auch über andere (was manchmal mehr in den Vordergrund gerückt wird, manchmal weniger).

Stück um Stück bindet der Adept sich mehr an die Ideologie des Geheimbundes, und je mehr er darein investiert hat, um desto weniger wird er noch eine kritische Haltung demgegenüber entwickeln können, denn er wird bestimmender Teil seiner geistigen Sozialisation. Das Versprechen sich befreiender Selbstfindung mündet in die subtil gesteuerte, immer weitergehende Selbstversklavung im Sinne der Kabale; dabei wird das Ego des Adepten mächtig gefüttert, er wird, je nach Eignung, in Posten gehoben, die er alleine nicht erreicht hätte, erhält auch materiell Brosamen vom großen Kuchen.

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Zur Diktatur in 13 Schritten

Die nachfolgende, gesellschafts- & systemkritische Abhandlung – mit tiefgehendem Fokus auf Ursachen und Wirkungen der Diktatur – ist eine Volltextübernahme von der besten Seite im Internet, der ultimativen Freiheit Online, und entsprang Anno 2010 – also schon beinah im Pleistozän – der Feder des Werkskammertintenmeisters Jermain Foutre le Camp. Die erneute Hervorhebung als Gastbeitrag hier geschieht mit freundlicher Genehmigung des Werkskammertintenmeisters. Bei allfälligem Übernahme-Interesse wendet euch für die Erlaubnis bitte direkt an den Autor.


Destructio unius generatio alterius

(Die Zerstörung des einen ist die Erzeugung des anderen)

Zur Diktatur in 13 Schritten, Schritt 1

Alle Menschen bekennen sich zum Recht auf Revolution; das heißt zu dem Recht, der Regierung die Gefolgschaft zu verweigern und ihr zu widerstehen, wenn ihre Tyrannei oder ihre Untüchtigkeit zu groß und unerträglich wird. Aber fast alle sagen, das sei jetzt nicht der Fall.

Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat, H.D. Thoreau 1849

Wer sich in der Welt umschaut, sieht, wenn er will, überall Ungerechtigkeiten und viele Völker, die noch immer von Diktatoren oder nach diktatorischen Prinzipien beherrscht werden. Und was sieht der Mensch, der nach Innen blickt, bevor er sich in so einer Welt umschaut?

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