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Hört auf, uns zu töten: Ein Appell an unsere Selbstverantwortung Teil III

– Vorwort, Einleitung & Kapitelübersicht – Hört auf, uns zu töten: Ein Appell an unsere Selbstverantwortung

– Teil III – a) Das Wetter der Vergangenheit

Ich erinnere mich lebhaft an die schönen Tage meiner Kindheit. Das Leben spielte sich für uns Kinder in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts überwiegend in der Natur ab.

Mein – zugegeben privilegierter – Spielplatz waren die bayrischen Voralpen mit seinem typischen Reizklima, in einer Höhenlage um 700 m MüM, in der sog. Westwindzone und Phänomenen wie die Staulagen an den Bergen bei Wettern aus dem Norden, Föhnwetterlagen bei Südwind in der Verbindung mit Tiefdruckgebieten südlich der Alpen, stabilen und oft mehrwöchigen Hochdruckgebieten aus dem Osten und Zugbahnen der Tiefdruckgebiete aus dem Westen in Richtung Osten.

Wir konnten unser volles kindliches und entdeckerisches Potential leben und ein gutes Gefühl für die uns umgebende Welt und für das Wetter entwickeln. Es fehlten die Verlockungen und Ablenkungen der heutigen Gesellschaft, insbesondere der Jugend.

Gerade sie ist die wichtigste Zeit in der Entwicklung höherer Lebensformen, wie uns Menschen, in der unsere Sinne und das Bewusstsein für eine unverfälschte Wahrnehmung heran reifen können und sollten.

Wir waren beschäftigt mit uns, der Natur und der Umwelt und entwickelten somit eine natürliche und gesunde Anbindung an die Dinge, die uns umgaben.

Auch an das Wetter.

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Ein Kommentar

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Überwachung, Totalkontrolle und tödlicher Irrtum

Robert Ruoff schildert in folgendem, bei Infosperber erschienenen Artikel, anhand einer Zusammenfassung von verschiedenen Beispielen der Berichterstattung in den Weiten des Internetz und einer Durchleuchtung der Zusammenhänge, die sukzessiv voranschreitende Aushebelung der Grundrechte (insbesondere der bürgerrechtlich verbrieften Unschuldsvermutung und des Schutzes auf Privatsphäre) zugunsten der totalen Überwachung und Kontrolle der Menschen durch ein in den Totalitarismus ablgeitendes Konstrukt von Staaten und Konzernmultis.

Noch landet man für solche Äusserungen – zumindest als Schweizer – ja nicht in einem Umerziehungslager und/oder Folterknast einer global agierenden Gedankenpolizei


Autor: Robert Ruoff

Staatsmacht oder «digitale» Marktmacht: Mit «Big Data» arbeiten beide an der totalen Kontrolle der Menschen zu ihren Zwecken.

In diesen Tagen sind mir drei aufreizende Texte unter die Augen gekommen. Sie haben einen Zusammenhang.

Der erste stammt von Sascha Lobo. Lobo schreibt viel. Unter anderem eine regelmässige Kolumne in «Spiegel online» unter dem Titel «Die Mensch-Maschine». Jüngst mit dem Vermerk: «Volle Kontrolle». Er schreibt dort: «Eigentlich sollen die Bürger die Machthaber kontrollieren. Doch statt dessen zimmert sich der Staat einen Apparat für vollständige Überwachung zurecht. Plötzlich ist jeder verdächtig, soll alles gespeichert werden.»

Mit «Staat» meint Lobo in diesem Fall vor allem den deutschen Staat. Aber auch die USA. Dort sind sie schon ein bisschen weiter. Eng vernetzt mit den Geheimdiensten Grossbritanniens, Australiens, Neuseelands und Kanadas. Und eben auch mit Deutschland, wie die «Süddeutsche Zeitung» täglich bis Ende November berichtet. Heute zum Beispiel: «50 US-Beamte überprüfen Reisende in Deutschland».

Unser nördlicher Nachbar dient als Basis für US-amerikanische Drohnenoperationen mit tödlichen Folgen, schickte für den Irak-Krieg, an dem die Bundesrepublik offiziell nicht teilnahm, Geheimagenten nach Bagdad und zahlt Millionen für das US-Militär in Deutschland. Bis Ende November dürfte sich die Veröffentlichung der gemeinsamen Recherchen der «Süddeutschen» mit dem Norddeutschen Rundfunk NDR zu einer grösseren Affäre auswachsen. Auch wenn die anderen Medien, von «Spiegel online» bis zur ARD-«Tagesschau», zurzeit noch schweigen. Aber die Komplizenschaft der Machthaber bei der Überwachung der Bürgerinnen und Bürger in den «freiheitlichen» Staaten des sogenannten Westens gewinnt jeden Tag ein schärferes Profil.

Die Schweiz arbeitet, wie uns Bundespräsident Ueli Maurer sicher glaubwürdig versichert, nicht mit der US-amerikanischen National Security Agency NSA zusammen. – Jedenfalls nicht direkt. Der Bundesrat prüft. Wir warten.

Totalüberwachung und Totalkontrolle

Wir reden zu Recht von «Totalüberwachung», sagt Lobo, wenn der NSA-Chef Keith Alexander alles speichern will. «Gemeint aber ist Totalkontrolle…(…). Das ist der Grund, warum alles gespeichert werden soll: Die Errichtung eines Kontrollstaates. In dem nichts passiert, ohne dass der Staat und seine Organe es zumindest nachträglich erfahren könnten. Horror.»

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