Schlagwort-Archive: Erwartungshaltungen

Lob und Tadel in ausgerechteter Waage

Man sollte Lob und Tadel stets in Balance zu halten suchen – also sowohl, wo angebracht, grosses Lob, als auch, wo angebracht, heftigen Tadel anbringen; allzeit, und fortwährend darauf bedacht, jedwede zielgerichtete Bewertung (aus der Unendlichkeit der Möglichkeiten innerhalb der polar/dualen Existenz im wechselwirkend-vernetzten kosmischen Konstrukt) nach bestem Wissen und Gewissen, realitätsnah, ehrenhaft und integer zu eruieren, um drauffolgend entsprechend respektvoll und in konstruktivem Sinne allfällig sinnvolles Lob oder Tadel kundzutun, ohne währenddessen zu vergessen, dies in zwar deutlicher und nachdrücklicher, aber auch gleichzeitig in einfühlsamer und entgegenkommender Art – vollkommen erwartungsfrei! – zu veräussern, und zwar in solcher Weise, dass die Balance der Gegensätzlichkeiten allzeit gewährt bleibt.

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Ein Unfallkind (Zu-Falls-Kind)

Ergänzend zu den Briefen eines Vaters und einer Mutter im Folgenden ein Gastbeitrag eines anonymen Leserbriefschreibers in minimalst lektorierter Fassung.


Ein Unfallkind

Hab ich doch auch den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, komplett, auch nicht einmal telefonieren möchte ich mit ihr. Ich kann es aus meiner Warte und dank dieses Artikels hier nun auch erklären, was für mich da los ist.

Für mich ist es diese indoktrinierte Erwartungshaltung unserer Eltern die uns von ihnen trennt. Sie erwarten von uns, dass wir sie mit stolz erfüllen, das wir den richtigen Weg gehen, den Weg des Systems und wenn das eben nicht gelingt, hat man versagt.

Dieses Versagen treibt einen Keil aus Angst seine Eltern zu enttäuschen, man will stark sein und es schaffen, aber auch der Familie gegenüber seine Schwächen verschweigen. Also wartet man ab, frisst in sich hinein und ist gehemmt sich mitzuteilen, vor allem vor seinen Eltern. Weiterlesen

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