Virtueller Stammtisch – Plauderecke

Der Kommentarstrang dieser Rubrik ist gedacht als virtueller Stammtisch, wo jedermann, jederzeit, freien Herzens über allerlei Dinge – ohne explizit und konkret bereits in hiesigen Artikeln diskutierten Themenbezug (Geisteblitze, ‚Offtopic‘, Unterhaltung, ‚Small-Talk‘, Nebensächliches, Unerhebliches, Grüsse, Widmungen, Wünsche, Heiteres, Schönes, Gastbeitragvorschläge, etc.pp.) -, egal welche das auch immer sein mögen, diskutieren kann, wie er oder sie gerade Lust hat, da ich hier auf dieser Seite grundsätzlich nur in äussersten, unumgänglichen Notfällen zensieren werde, zumal ich Zensur in höchstem Masse verabscheue.

Also fühlt Euch frei – freudebringendes, schönes, glückverheissendes, friedliches, …, wie auch strenges, hartes, derbes, heftiges, …, Kommentieren wünschen wir, die sich bestimmt auch daran beteiligen werden, Euch allen! 🙂

Ein RSS-Feed der Kommentare ist übrigens in der Navigationsleiste auf der rechten Seite zu finden.

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1.384 Antworten zu “Virtueller Stammtisch – Plauderecke

  1. Skeptiker

    @Dude

    Hier so ähnlich, aber in High End Qualität.
    Chris Jones – No Sanctuary Here

    Gruß Skeptiker

    Gefällt mir

  2. Hiermit bitte ich um hiesige VÖ dieser ausgearteten Vorab-Fassung meines eigentlich für unter den aktuellen Wordpiss-Artikel gedachten Kommentars (mit dem Hinweis an Dude, daß ich ihn in einer Art Duselei im p-s vorschrieb):

    Ja, daß einem als Admin unter wordpress allmählich die Lust sowohl am blog als auch am gesamten Internet-Getue vergeht, kann ich gut nachvollziehen, schien wordpress doch immerhin noch einer der wenigen kreativeren Gestaltungsbereiche in diesem vermeintlich freiem Gebiet Internet zu sein, deren Mitgestalter alle Internetbesucher sind und deren Verhalten schwerwiegend dazu beiträgt, wohin oder in was dieses (Gottseidank sowie nur künstliche und daher völlig unbedeutsame) Konstrukt sich entwickelt.
    Mit wordpress zu arbeiten macht jedenfalls schon länger keinen Spass mehr, spätestens nachdem man dem administrations-dashboard ein neues entgegensetzt hatte, das vermutlich die meisten Autoren als besonders vorteilhaft erachteten, weil diese aufs smartphone wie aufs guugle-net ausgerichtete Funktionalität ihnen noch mehr clicks versprach; also noch mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit, was ja insgeheim das ist, wonach sie suchen.
    Und wenn sie danach nicht suchen, so versuchen sie vor sich selbst das zu erklären, was noch nicht ganz so klar ist, daher ist die Schreiberei eine Aufklärungsarbeit, die Publikation dessen aber nur die Herbeiführung von Bestätigung während des, nun öffentlichen, Sichselberlesens, bzw. mithilfe des ver-äußerten Produktes seiner schriftstellerischen Selbstuntersuchung, die aufgrund der Unvollständigkeit im Ergebnis eine Multiplikation der Wahrnehmung erfordert, eben herbeigeführt durch eine Mitleserschaft.
    Manche benötigen dazu hundert Mitleser pro Tag, manchen genügt einer alle Jubeljahre, das wäre dann sowas wie Kommunikation oder zumindest der erste Schritt dorthin, schließlich ist es durch Einbinden eines nachlesbaren Texts sowie durchs Lesen desselben noch nicht zum wirklichen (sondern nur zum wir clicken) Austausch gekommen.

    Ja eine stets voranschreitende Technik erfordert ein regelmäßiges Update, solange man sie benötigt; das ist ganz ähnlich wie beim Aufklärungsvorgang während der Wahrheitssuche, die nur irrige Wege offenbart, bis die Wahrheit (ich kenne sie nicht) erkannt wurde und die nie ein Update benötigte, im Gegensatz zur Suche nach ihr, von welcher der blogger seiner stets hinterherhinkenden Leserschaft auch immer den neusten Aspekt mitzuteilen hat, bzw. ihr seinen nächsten Etappenbericht vorlegt.
    Hierbei suchen manche Aufklärer sogar wirklich den Dialog , bzw. erhoffen sich einen im Kommentarbereich, der dort allerdings nur selten stattfindet, sondern kommt es unweigerlich zum Einsenden neuer Monologe, wie ja auch jetzt wieder zu sehen, an meinem vor sich hinblubbernden Text-Kommentar. Das liegt vermutlich darin begründet, daß wir uns nur einbilden, wir säßen hier an einem Tisch, doch das tun wir eben nicht, sondern befinden wiir uns in einem TEXT, und der Leser desselben schon wieder später als der Verfasser, der ihn schrieb.
    Hierbei hat jeder seinen eigenen Tisch vor sich, auf dem er dann einen Text schreibt und diesen dann legen wir auf den Tisch des bloggers, der ihn zum Dialog freigibt oder gar zur Diskussion, was meiner Ansicht nach sowieso der größte Unfug ist, den man herbeisehnen kann, ob nun im wirklichen Beisammensein oder in Kommentarbereichen.
    Diskutieren führt zu gar nichts Aufklärerischem und hat nur das Ziel seinen Kopf durchzusetzen, möge der noch so klare Gedanken fassen und diese Auffassung habe ich nicht erst seit der letzten Tagesenergie, die vermutlich jeder Aufklärer mal wieder ganz aufmerksam verfolgt hat; lediglich die Bemerkung von A. Wagand zum Wort „Diskussion“, die haben vermutlich all jene überhört, die zuletzt noch darüber klagten, daß in ihren blogs keine vernünftige Diskussion stattfindet.
    Drei blogmeister sind mir diesbezüglich noch in frischester Erinnerung und mal sehen, ob sie nun auch hier wieder in ihrer Meinung kehrtwenden, weil es letztlich doch besser ankommt, die manchmal auch schon anderswo bekannten aber durch A. Wagand häufig nochmals desto besser rhetorisch platzierten Aussagen nachzuplappern.
    Selbst-verständlich findet eine (weitere) Diskussion nicht statt und das ist auch schöner so! Sie findet zunächst im Kopf des bloggers statt und das dort herausgefilterte Ergebnis ist das Produkt, das man einen Artikel nennt. Sich darauf beziehende Leserkommentare sind, was sie sind: Kommentare und keine Gesprächsanteile, denn es ist auch kein Gespräch, sondern allenfalls ein Austausch von verschriftlichten Gedanken, hin und wieder sogar über die Empfindungen, die man vorher hatte und die man jetzt in Worte fassen muß, das heißt also zunächst überdenken oder durchdenken muß, um sie nachvollziehbar mitteilen zu können. Das geschieht vor dem Computer hockend, der ein stetes Update benötigt, mit einem Thema befasst, das ein stetes Update erfährt, umso häufiger je mehr das angebliche Vorhaben die Wahrheits-suche ist, der man aber nur hinterherhechelt (der Suche, nicht der Wahrheit, denn die überkommt einen vermutlich unversucht) – und die Richtung der allgemeinen Hechelei (häufig auch Heuchelei) gibt der Text vor, der nicht umsonst ÜBER dem Kommentarbereich steht.
    Für das Updaten des Themas ist der Aufklärer zuständig und je mehr er die Leser über etwas aufzuklären vermeint, desto dicker ist auch der Nebel, in dem er sich befindet, sonst hätte er nämlich diese Not gar nicht.

    Die kommentatoren haben hierbei alle unterschiedliche Ansichten und veräußern diese auch so gut sie gerade können, sie teilen seine Not, oder sie teilen ihre Not, zumindest haben sie es jedenfalls nötig, sich mitzuteilen, was aber verständlich ist, umso verständlicher gar, je offenkundiger der Autor sie zum Dialog einlädt, dem er aber nur in den seltensten Fällen gerecht wird. Und das ist auch logisch, denn es ist gar nicht die Aufgabe von Schreibern, einen Dialog mit anderen zu führen, sondern befindet er sich in der Zwiesprache mit sich selbst – auf welcher Ebene auch immer. Erst dann kommt es zur Veräußerung, per Veröffentlichung, was eine Mit-Teilung seiner Gedanken ist, die er vielleicht um der Kommunikation willen sogar zu teilen bereit ist. Auf seine Aktion erfolgen Reaktionen, doch war seine Aktion auch schon nur eine Reaktion, auf etwas das in ihm allein vor sich ging. Ging dies auch in anderen ebenso vor sich, so hat er für die Offenlegung von augenblicklich vorhandenen aber vorübergehenden Gemeinsamkeiten gesorgt, und das ist noch das Konstruktivste, was er durch die Publikation seiner momentanen Gedankenschau erreichen kann, wenn es ihm zusätzlich um einen Dialog mit seinen Lesern geht.
    Diese wiederum haben den blog auch nicht in erster Linie angewählt, um miteinander zu reden, sondern um etwas zu lesen, was dann zu den unterschiedlichsten Reaktionen führt, die egal wie sie ausfallen, schon mit der Publikation des nächsten Artikels bedeutungslos geworden sind, während der maßgebliche Anführer dieses Forums inzwischen ein ganzes Archiv seiner Weltenschau errichtet hat, das sich im Vergleich zu den überall herumfliegenden 1000 Schnipseln seiner Kommentatoren geradezu als etwas höchst Vollkommenes ausnimmt.
    Und diese Diskrepanz zwischen Leser und Blogger wird auch häufig genug deutlich, vor allem da, wo die Stammleserschaft sich zum Fürsprech und Gesinnungsvorposten ihres Lieblingsblogs macht und des Autors Vollkommenheit vor jeden Zweifler verteidigt, so daß er sich darum wenigstens nicht mehr kümmern muß. Er hat ja auch Wichtigeres zu tun, denn er ist im Dienste der Aufklärung unterwegs und sein Leitstern ist die Wahrheit. Nun, wie sollen die Kommentatoren, die sich diesen Autor NICHT zu ihrem Hauptvorredner gemacht haben, auch wenn sie ihn gerne lesen, (diesen Unterschied muß der Autor auch erstmal lernen) jemals zu gleichberechtigten Erblickern der Wahrheit anerkannt werden, wenn sie sich nur in dem engen Rahmen eines Kommentarfeldes ausdrücken können. Wohl gar nicht oder nie im ausreichendem Maße, denn dazu ist ein Kommentarfeld kaum gedacht. Es ist nur eine Fläche, um eine Ergänzung beizugeben, Lob auszusprechen oder kurz wasfürnscheiß zu sagen.

    Und da diese Fläche nie ausreicht, das komplexe Wesen des Menschen im jew. Kommentator vorzustellen, während der Autor diesen Aspekt allenfalls nur über seine Person als Autor durchscheinen läßt, kann sich ein Autor mit seinem riesen Wissensarchiv auch nur selten vorstellen, daß die meisten Leute, die er aber gar nicht kennt, längst mindestens genauso viel wissen wie er, sie verspürten nur nie, im Gegensatz zu ihm, das Bedürfnis, den Drang oder Zwang, all das zu verschriftlichen und zu veröffentlichen; sie sind eigentlich nur unterwegs um PUR zu erkennen und nicht um etwas darzustellen.
    Diese Leute kennt aber dieser Darsteller (von Textgedanken) deswegen nicht, weil sie gar nicht hierher kommen und eben seinen blog auch gar nicht zu lesen benötigen. Und wenn einer von ihnen mal bewußt hereinschaut, dann nur um nachzusehen, an welchem Punkt seiner Selbstfindungsphase sich der allwissende Blogger momentan befindet und wie sehr er sich doch selbst verarscht, wenn er die Reaktionen seiner Leser und Besucher zum Maßstab nimmt, an dem man den Zustand des allgemeinen Bewußtseins feststellen könnte – weit gefehlt, es ist allenfalls der Spiegel seines augenblicklichen Bewußtseinsgrads und hat mit der Gesamtheit aller Erkenntnis überhaupt nichts zu tun, sondern ist nur ein Ausschnitt, ein Aspekt von tausenden, während hunderttausende andere sich überhaupt gar nicht im Internet befinden – doch zur Ausgestaltung dieser vergleichsweise unbedeutenden Welt ist ER täglich unterwegs. Daher ist das Blogbetreiben vergleichbar mit dem Toilettengang, im neutralen Sinne ein nicht unwichtiger Verdauungsvorgang, im anrüchigen Sinne ein gewichtiger Haufen Scheiße.

    Der Kommentator kommt hier immer zu kurz und er möchte vielleicht auch gar nicht lang sein, doch falls er einmal einen tieferen Einblick in sich gestatten lassen wollen würde, wie könnte er das bewerkstelligen? Ein Gedicht schreiben hilft hin und wieder, doch das ist eine Ausdrucksform der Wenigsten und eigentlich auch zu schade für ein Kommentarfeld. Ein weises Zitat ist zu fern von ihm, so sehr es ihm auch aus dem Herzen spricht. Schreibt er es hin, spricht es vielleicht auch anderen aus dem Herzen, auf ihn gehen sie aber dann eher nicht ein, sondern eben nur auf das Zitat durch allgemeine Auslegung.
    Und das unkommentierte (=unqualifizierte) Einschicken von Fan-Videos in Kommentarbereiche, die einem selber aus dem Herzen singen, ist auch keine befriedigende Alternative, es sei denn man bildet sich ein, daß andere Leute es sich nun ebenfalls augenblicklich ansehen, während man es sich nach Einschickung jetzt zum xten Mal selber, aber innerlich desto anbeteiligter, zu Sinnen führt. Wie schön doch die Emotion, man kückte sich dies Video nun nahezu gleichzeitig gemeinsam an. Und falls der Beglückte Mitleser es sich erst später ansehen sollte, so würde er die Gemütstimmungen des Einsenders solcher Materialien gewiss im Angedenken an ihn gleichsam nachempfinden.

    Während also alles unaufhaltsam voranschreitet, bleibt das Wesentliche zurück – und das ist doch schön.

    Übrigens dürfte dieses wordpress-theme (pilcrow?) und ja auch mein chateau ohnehin inzwischen als altmodisch gelten – feststehende Seiten sind nicht mehr besonders reizvoll, sondern muß man hoch und runter rutschende Headerbilder haben, außerdem zur Ankurblung der nötigen Aufmerksamkeit nach links wie rechts wegfleuchende oder übereinandergelegte Wechselbilderchen, die für die nötige Schiebetür-flutschflutsch-Begeisterung sorgen, wenn man mit der Maus nur drübergleitet. Dazu drückbare Symbole statt geschriebener Hinweise, also pfeile, smilies, einkaufskörbe, lustige Motivknöpflein, die nämlich deswegen ohne ein geschriebenes Wort auskommen, weil es dem Reifegrad der meisten Besucher, nicht aber dem der blogbetreiber entspricht, deren spirituelle Begnadung oder auch politische Gelahrsamkeit schließlich weitaus höher steht und es ihnen nicht nur erlaubt, sondern gerade zu gebietet, jeden technischen Unfug mitzumachen, dazu auch immer noch ein fake-book-konto zu haben, mit amason-partnerprogrammen zusammenzuarbeiten, guugle oder allein das UnWort gugeln zu benutzen, wenn sie Internet oder Recherche meinen, kurzum sich mit all dem gemein zu tun, dem sie angeblich kritisch gegenüberstehen oder dem sie, aufgewacht wie sie sind, selbst-verständlich immer einen Schritt voraus sind, ebenso wie der Leserschaft, die selbstverständlich auch noch nicht soweit ist, wie der Richtung Licht voranschreitende oder gar directe aus dem Wahrheitsbottich heraus bloggende Pionier.

    Zum Zwecke der Wahrheit oder wenigstens der Aufklärung ist alles genehm. Durch die Nutzung der dargereichten neuen Technik bereitet der blogger seiner Leserschaft nämlich eine noch desto bessere Fläche zur erforderlichen Auferweckung, insbesondere wenn er ihnen seine Kenntnis von spirituellen Themenbereichen (die sein eigentlich zum Seelenheil bereits angeknackstes Ego wieder ungemein zufriedenstellen) zur Lektüre anbietet.
    Aber auch der politische Aufklärungsblogger findet allein durch seine überdurchschnittliche Durchblickerei die Rechtfertigung, jedweden Auswuchs der modernen Technik nutzen zu können, gar förmlich zu müssen, denn die Wahrheit, in dessen Kenntnis er sich ja befindet, ist der Technik immer einen Schritt voraus; was ihm durch die (beiden Konstrukten) stets hinterherhinkende Leserschaft auch regelmäßig bestätigt wird.

    Allerdings muß er auch regelmäßig – mindestens alle Tage (denn die Hoffnung, es sei noch nicht aller Tage Abend, ist zu nähren) – einen neuen Happen auswerfen, sonst verliert das Rudel schnell das Interesse an ihm, bzw. der hellen Strahlkraft dieses Aufgewachten, die dann aufgrund der fehlenden Reflektion durch die Leserschaft auch schnell wieder abnimmt.
    Und plötzlich ist es wieder dunkel im Kämmerlein, bis auf das technische Gerät, das um ihn herumber noch desto heller leuchtet und bunter blinkt, vor allem im Dunkeln, was immerhin die Einsamkeit event/uel erträglicher macht.
    Deswegen überleg ich z. B. auch schon länger, ob ich nicht doch meine Internatseite mal wieder öffnen sollte.

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  3. fini09

    Lieber Jermain Foutre le Camps
    🙂

    Ein ganz langer Kommentar ’schwebte‘ vor mir, worauf nun wider Erwarten ein ‚Kurzer‘ erscheinen will : Technik ist mir nicht wirklich „ge – heuer“. Jedoch finde Ihren Kommentar in diesem „Wahnsinn“ der Zeit sehr aufschlussreich! ..worauf nun meine Re-aktion:
    Selbstverstaendlich, mit einem zu Ihrem Kommentar entsprechender Digitalisierung dieser Aera unserer.. ..
    gefunden auf RT Deutsch und spiegelt den IRRSINN wieder, welcher von einer massen-losen ‚Gesellschaft‘ befluegelt wird!…
    Bevor ich den Knopf auf Versenden druecke, es wuerde mich hoch’erfreulich stimmen so Sie Ihr UFO wieder starten…

    Herzlichsten Dank 🙂

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/63346-sexy-digitalisierung-roboter-prasentieren-strip/

    .

    Gefällt 2 Personen

  4. „sondern muß man hoch und runter rutschende Headerbilder haben, außerdem zur Ankurblung der nötigen Aufmerksamkeit nach links wie rechts wegfleuchende oder übereinandergelegte Wechselbilderchen, die für die nötige Schiebetür-flutschflutsch-Begeisterung sorgen, wenn man mit der Maus nur drübergleitet. Dazu drückbare Symbole statt geschriebener Hinweise, also pfeile, smilies, einkaufskörbe, lustige Motivknöpflein, die nämlich deswegen ohne ein geschriebenes Wort auskommen, weil es dem Reifegrad der meisten Besucher, nicht aber dem der blogbetreiber entspricht, deren spirituelle Begnadung oder auch politische Gelahrsamkeit schließlich weitaus höher steht und es ihnen nicht nur erlaubt, sondern gerade zu gebietet, jeden technischen Unfug mitzumachen, dazu auch immer noch ein fake-book-konto zu haben, mit amason-partnerprogrammen zusammenzuarbeiten, guugle oder allein das UnWort gugeln zu benutzen, wenn sie Internet oder Recherche meinen, kurzum sich mit all dem gemein zu tun, dem sie angeblich kritisch gegenüberstehen oder dem sie, aufgewacht wie sie sind, selbst-verständlich immer einen Schritt voraus sind, ebenso wie der Leserschaft, die selbstverständlich auch noch nicht soweit ist, wie der Richtung Licht voranschreitende oder gar directe aus dem Wahrheitsbottich heraus bloggende Pionier.“

    Göttlich! Liebsten Dank für den Roman, Amigo!

    Ps. Und ja, öffne doch wieder. Soll wer möchte sich an der eh schon getanenen vielen Schreibarbeit doch ergötzen – oder vielleicht sogar etwas lernen und/oder Weisheit erfahren!

    Gefällt 1 Person

  5. Amselina

    „die Wahrheit, in dessen Kenntnis er sich ja befindet, ist der Technik immer einen Schritt voraus…“
    Tanke ! 😉 So ist es !
    Aber, bitte den *GEIST* nicht zu vergessen … 😉

    Ein Ur-Alter GeH-DAnke blüht neu wieder auf :

    *Ein kleines Boot*
    06.12.2011

    Ein kleines Boot
    im Abend-Rot
    das sticht in See
    See-Gel weiß wie Schnee

    Es weiß noch nicht
    wohin die Reise geht
    doch für die Um-Kehr ist´s zu spät

    Der Wind frischt auf
    wird barsch und laut
    und fragt nicht mehr
    wer ihm vertraut

    Das Dunkel dieser Nacht
    kommt
    sacht
    daher
    und macht
    das Sehen schwer
    Hoffnungs-Losigkeit
    macht sich dick und breit

    In dunkler Ferne dann ein Licht
    ein leuchtender Turm
    in mitten dem Sturm
    weist Richtung und Weg
    trotz schlechtester Sicht

    Gerade DANN
    ist er so über-lebens-wichtig !
    Sein Feuer-Schein
    im Dunkel allein
    tröstlich und richtig
    um in NOT-und Elend-Zeiten
    klares Licht zu verbreiten
    EIN Weg-Stück damit zu erhellen
    denn niemand sollte an den Klippen zerschellen

    Wenn einer dann meint
    ohne Licht-Feuer auszukommen
    hat er sich selber die Weit-Sicht genommen
    das Sehen vernebelt
    den Verstand geknebelt
    und
    wird sich in seiner Ein-Sicht nur selber betrügen
    und sein Ver-Stehen schlimmstens belügen

    Gerade in den größten Dunkelheiten
    in mitten heftiger Stürme
    haben
    Leuchtende Türme
    *LICHT*
    zu verbreiten.
    . 😉

    Gefällt 2 Personen

  6. „und diese Auffassung habe ich nicht erst seit der letzten Tagesenergie“

    oha, es war ja tatsächlich die LETZTE:
    http://bewusst.tv/letzte-tagesenergie-111/

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  7. Skeptiker

    @Jermain Foutre le Camp

    Ich habe schon Ersatz, für die verlorenen Tages-Energien gefunden.
    Prem Joshua – Sky Kisses Earth

    Lächel.
    https://lupocattivoblog.com/2018/01/11/die-nato-und-russland-wer-bedroht-hier-wen/#comment-505973

    Gruß Skeptiker

    Gefällt 1 Person

  8. An Skeptiker:
    Ja wie harmonisch es doch vor sich hin plätschert.
    Inzwischen soll übrigens auch der Abgesang auf die TE komponiert worden sein.
    Passender Titel: For a few dollars more.
    Spezialversion mit Orgel. Gespielt von J.S.Bach (vermutet man)

    Gefällt mir

  9. Ps.@JErmain

    Göttliche Fassung (und ja, hat durchaus Bach-iges!) eines göttlichen Stücks aus einer der besten Kult-Trilogien aller Zeiten.

    Da kann ich ja fast nicht anders (mal wieder 😉 )…

    Und nein… Nobody’s the Horde lass ich jetzt stecken *lol*

    Gefällt mir

  10. fini09


    ..’aktuell und gleichzeitlich ur-alt’… 😉

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  11. 1mG0ne

    Ordnung oder Chaos, wortgewandt, bis in die kleinste Nounce, im Viereck, querverbunden, glassklar durchdacht oder schlicht, einfach, wie die der direkten Gerade einer Bleikugel handelnd? Am Ende schrieb zuletzt immer der Sieger wer „The Good, the Bad and the Ugly“ ist. Jedenfalls in diesem ir(r)dischen Dasein. https://youtu.be/46pylah8gDU

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  12. Skeptiker

    Im früheren Leben war ich ja mal Kopfgeldjäger, bis so ein Schnösel kam und schneller war als ich.

    Spiel mir das Lied vom Tod – Der finale Showdown

    Und das war Scheiße.

    Gruß Skeptiker

    Gefällt 1 Person

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