Die wichtigsten zeitlosen DWB-Publikationen in der Übersicht

*Rohfassung


1.470 Antworten zu “Die wichtigsten zeitlosen DWB-Publikationen in der Übersicht

  1. @Magnus

    Herzlichen Dank für Dein Entgegenkommen! Ich weiss das sehr zu schätzen, und es zeigt mir, dass ich Dich nicht jahrelang fälschlich als ehrenhaftes Individuum eingeschätzt habe. Denn das bist Du (auch wenn Du manchmal ein sturer Bock sein kannst, aber da sind wir glaub ganz ähnlich 😉 )!

    „…es wäre auch verkehrt gewesen, um des lieben Friedens willen (einen Krieg gab es für mich nie; das ist für mich lediglich eine direkt zwischenmenschlich wie allerdings auch darüberhinausweisende bedauerliche Auseinandersetzung; vielleicht am Ende im Sinne der Erkenntnis gar eine glückliche) davon abzurücken, indem sie sich in Wirklichkeit nicht geändert hat.“

    Ja, völlige Zustimmung! Wahrlich eine bedauerliche Auseinandersetzung.
    Und es wäre tatsächlich falsch gewesen, davon abzurücken, weil ich damit meine eigenen Sichtweise hätte verleugnen müssen, und Du weisst, dass die Lüge etwas von dem ganz wenigen ist, was ich wirklich hasse, und mich alsomit tunlichst hüte, ihr – wie auch immer – zu verfallen.

    Und wer weiss, es ist wirklich gut möglich, dass es sich letztendlich doch um eine glückliche Begebenheit handelt.

    Und Du hast mich wirklich in eine Zwickmühle gebracht – das geschah gegenseitig. Ich habe lange und intensiv darüber nachgedacht, ja, auch nochmal drüber geschlafen, dennoch den totalen Rückzug zu erklären bei Dir drüben, einfach weil ich Dir in keinem Falle irgendwie schaden möchte. Dafür schätze ich Dich und Dein Schaffen im Allgemeinen allzusehr.

    Aber sieh’s bitte auch mal von der anderen Seite. Wenn jetzt einige wegen meinen Kommentaren denken mögen, Du seist allgemein ein verblödeter Vollidiot, hast Du doch genügend Cojones und Selbstbewusstsein, um zu wissen, dass dies nicht stimmt. Zudem kennst Du das ja auch aus anderen Themenbereichen, bei denen ich als einer der Wenigen voll und ganz hinter Dir stehe. Sollen sie doch denken, was sie wollen. Wer sich Selbst bewusst, und im Wissen um seine Fähigkeiten und Stärken, kümmert sich nicht allzu sehr um falsche Einschätzungen anderer, aber das weisst Du ja bereits. 🙂

    Wie viele Kommentare voll von aufrechtem und ehrlichem Lob an Dich und Dein Schaffen hab ich schon geschrieben bei Dir?? Dutzende!

    Dennoch verstehe und akzeptiere ich Deine Härte. Womöglich hätte ich an Deiner Stelle auch so reagiert.

    Um jedoch künftig solche Zwickmühlen zu vermeiden, werde ich mich bei solchen Themen bei Dir nicht mehr beteiligen, allerhöchstens indem ich auf Deine Kommentatoren eingehe. Es ist wohl besser für uns beide.

    Das hält mich aber selbstverständlich nicht davon ab, bei anderen Themen weiter zu kommentieren – und erst recht nicht von Besuchen.

    Und wahrscheinlich wird es auch dazu kommen, dass ich hin und wieder ’snippetmässig‘ zu Dir verweise (so das für Dich in Ordnung geht), ja, womöglich gar mal einen seperaten Gastbeitrag von Dir einstelle.

    Liebe Grüsse

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  2. Suspect1

    Von der Liebe einer Frau.
    Sie kann viele in Räson geratene, kämpfende, gegen Scheunentore rennende Streithammel beruhigen.
    Blödheit ist menschengegeben und wird sehr verfolgt von einzelnen, geradezu nachrennen sie ihr.
    Kräfte messen, vergleichen, niedersetzen, das ganze Programm der Wahnsinnigen mit aufgesaugt und deren Mittel gegenseitig angewendet.

    Wie traurig seid ihr denn langsam? Zerfleischen sich gegenseitig und drohen, meinen durch Drohen Recht zu bekommen, wer wohl der stärkere und bessere sei. Vergleichen sich im Geiste, obwohl sie vollkommen unterschiedlich und aus unterschiedlichem Hause und Herkunft sind.

    Aber ein schönes Beispiel für den Zustand der Menschheit, den ihr beklagt.

    Wie kann man von Liebe und Zufriedenheit schreiben, wenn man solch Gedanken der Verfolgtheit hegt? Süchtig nach Recht und Recht haben.

    Einfach nur traurig.

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  3. Die Liebe, als polares (nicht duales!) Gegenstück zum unbändigen Licht, kann durchaus aufgeheizte Stimmungen dergestalt besänftigen, dass selbst die energiegeladendsten Streithähne zur Besinnung kommen.

    Etwas rhetorisch auszufechten – auch wenn es diesbehufs mal rasselt, chübbelt, chlöpft und tätscht – muss aber nicht zwingend schädlich sein (obwohl es kann), nein, es kann durchaus auch erhebend wirken; Verständnis und neue Erkenntnis bringen…

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  4. @ Dude & Suspect1

    Dude: Ich werde der Einladung gerne einmal nachkommen, einen Gastbeitrag für Deine Seite zu verfassen, in Erstveröffentlichung bei Dir, zunächst lediglich Link darauf Anmoderation bei mir. Solltest Du Deine Einladung aufrecht erhalten, so komme ich doch nach Zürich. Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Haltung ändern können. (Will heißen, dass es mir egal ist, wer mich jetzt darob der Inkonsequenz zeiht.)

    Suspect1: Der Streit zwischen Dude und mir sah zunächst in der Tat sehr bedauerlich aus. Aber wir haben uns doch recht sichtbar wieder zusammengerauft. Außerdem ist im Zuge dessen manches Wichtige zutage getreten. Und Dude hat jetzt einen bedenkenswerten Gastbeitrag von Uwe. (Den ich sowohl entlang meiner weitreichenden Zustimmung als auch meiner kritischen Haltung dazu jetzt – zumindest noch, gar als erster – hier nicht kommentieren will.)
    Zum edlen Weibe: Hier hätte auch kein Weib geholfen. Nun gut, zu einem gewissen Zeitpunkte vielleicht auch doch. Aber egal: Der Wenn und der Hätt‘ hot no nie was ghett‘.
    Ich sagte rund um Jesus herum für Dude derart unerträglich Despektierliches, dass er dies als unerträglich beschränkt markierte. Wenn er das so sieht, darf er das auch sagen. Als ich mal meinen Spott über manch indisches Guruwesen ausgoss, wünschte mir einer, mir wäre von irgendwelchen Mönchen die Haut abgezogen worden. Ich habe auch das freigeschaltet, da es nur mich betraf, keinen anderen Diskutanten. Da wäre die Sache anders gelegen.
    Dude ist nicht einmal in die Nähe derartiger Äußerungen gegangen. Wieso nicht mal richtig streiten? Man kann die unterschiedlichen Positionen nachlesen, jeder kann sich seine Meinung zum Inhaltlichen wie zum jeweiligen Vorgehen bilden.
    Besser, jedenfalls, die Dinge, auch Ärger und Wut, kommen auf den Tisch, denn dass sie lauwarm verbrämt würden. Dude hält mich in diesem Zusammenhang für das, was er gesagt hat. Ich habe mich entsprechend zur Wehr gesetzt. (Allerdings recht milde. Wenigstens sehe ich das so. Einem anderen wäre ich gröber gekommen.)
    Das passt schon so. Nicht herumgeseiert, mit offenem Visier gekämpft. Darüber mag lachen, wer das möchte.
    Gerade in diesen Dingen fehlt es allenthalben am Mute, klar Position zu beziehen. Mir ist es lieber, mich schimpft einer in einem derartigen Zusammenhang offen einen Deppen, denn dass er nur verlogen sülcht und mit kleiner verstohlener Schere zu zwicken und zwacken trachtet.

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  5. Besser kurzzeitig eine sengende und gleissende Stichflamme, als ein langanhaltender, vor sich hin miefenden Schwelbrand.

    Dennoch sollte man akzeptieren, dass Stichflammen nicht jedermanns Sache sind, und daraus entstehende Verbrennungen für manche schmerzlich sein können.

    Wir haben schliesslich, neben dem Äther, vier Elemente in der Welt.

    Das Wasser kann sehr heilsam sein, daher ist es immer erfrischend, so Kühlung zu erfahren in der Hitze des Gefechts.

    @Magnus

    Dann freu ich mich doch schonmal darauf. 🙂

    Und klar, die Einladung steht, denn wie gesagt, bin ich ein ehrenhaftes Individuum, und es wäre unehrenhaft, sie zurückzuziehen.

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  6. Eva

    ….ach ich finde mittlerweile kann man den Schnee durchaus als eigenes Element bezeichnen, somit sind es eigentlich 6. Dazu habe ich heute ein Haiku verfasst:

    Ich seh‘ weisse Pracht
    Oh Du Nimmerland, so fern
    Sonne oder Sand

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  7. Hehe, ich weiss genau was Du meinst, denn der nicht enden wollende Winter schlägt mir auch allmählich aufs Gemüt. Aber immerhin kein Theater mit Pollen. 😉

    Eigentlich ist Schnee ja aber auch ’nur‘ Wasser in anderem Zustand. 🙂

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  8. @ Dude
    Also, wie vordem angesagt, an jenem Steig. (Oder „Perron“. Mal wieder ein Wort gelernt.)
    Noch, fragwürdigen Spaßes halber: Eine echte Stichflamme hatte ich schon im Gesichte und an meiner linken Hand (andere Stellen waren minderwichtig betroffen) zu verarbeiten. Das war viel weniger lustig, als dieses virtuelle Flämmchen hier. Wie Du weißt, zeichnet mich das Ergebnis heute noch. Da hätte ich mir doch lieber ein wenig die Finger angekokelt. Der vierte Gast auf unserem letzten Treffen aber meinte vor ein paar Tagen beim gemeinsamen Biere, er traue mir zu, das alles in den ursprünglichen Zustand (natürlich zuzüglich der inzwischen vergangenen Lebensjahre) vollständig zurückwachsen zu lassen. Lustig fänd‘ ich’s. Das wäre wirklich mal ein Spaß. Grade auch noch zum blanken Possen, meine Widersacher damit ärgernd. Allein, mir fehlt der Glaube. (Dass ich allzuschwach im Glauben sei, wirft er mir regelhaft vor. Da weiß ich ihm jedesmal nicht redlicherweise zu widersprechen.)

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  9. @ Eva

    Unerbetener Rat eines vielleicht schon achtelsgereiften Mannes klar jenseits der Zwanzig: Haue nicht ab.

    Zu den Elementen: Feuer und Eis als Grundelemente erscheinen mir logischer als die Vier- oder Fünfelementelehre. Wenigstens grundsätzlicher. Denn sie symbolisieren, legen all jene schon mit an.

    Das Konzept ist nur leider nicht griechisch, noch ägyptisch, nicht hebräisch, noch chinesisch, nichtmal indisch, sondern bloß germanisch, stammt also von gemeinhin als geistig recht minderbemittelt Kolportierten. (In Island sieht man das, soweit ich weiß, anders.)

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  10. @Magnus

    Unterhalb des Perrons auf der Brücke um 13:30. Ist nicht zu verfehlen.

    Zum Wiedererlangen des Ursprungszustands bin ich ehrlich gesagt auch eher skeptisch. Wie soll das gehen? Es nähme mich sehr wunder, wie R. diese Möglichkeit begründet. Vielleicht fehlt mir da eine wichtige Information?

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  11. @ Dude

    Ich weiß nicht, wie R. darauf kam. Aber, so lange kenne ich ihn, dass er es ernst meinte. Es war kein mittelschräger Spaß beim Biere.
    Ich war, zugegebenermaßen, etwas angerührt. An diese Möglichkeit hatte ich noch nie gedacht. Auch fühlte ich mich (obzwar ich das nun wirklich zu vermeiden trachte) recht geschmeichelt, ungewöhnlich hoch geachtet.
    Dass ausgerechnet mir eine derart außerordentliche psychophysische Leistung zugetraut, da ich ja, gerade so wie er mich anspricht, vom Glauben allzuwenig verstehe, wunderte mich nicht wenig.
    Immerhin, wie schon gesagt, ich bin ja Humors, gefiel mir der Gedanke. Ich bin froh, dass seit nunmehr schon Jahrzehnten alles recht gut funktioniert, kaum noch relevante Beschwerden mehr da. Darüberhinaus zu jenem Adonis zurückzuwachsen, der ich vielleicht hätte werden können (mit acht Jahren ist man normalerweise noch keiner), da vom Grunde her mindestens nicht ungestalt, die Idee erfüllt mich bislang immerhin mit einigem Gelächter. Vielleicht sollte ich nicht so schamlos lachen, mich dranmachen? Wer weiß?
    Wo aber der Glaube fehlt, wird es wohl auch des notwendigen Willens zu dieser Transformation gebrechen.
    Gleichwohl ist noch nicht endgültig bestimmt, ob ich diesem Leben nicht noch Muße zum dazu hinreichend entschiedenen Glauben finden werde.

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  12. @Magnus

    War mir klar, dass dies nicht spassig gemeint.

    Es ist schon so, dass wenn man an etwas nicht glaubt, oder besser ausgedrückt, das Gelingen von etwas schon von grundauf nicht für möglich hält, fest davon überzeugt ist, dass es umöglich ist, macht man es eben dadurch auch zur Unmöglichkeit.

    Da ich mir allerdings nachwievor nicht annähernd vorstellen kann, wie das funktioniert bzw. funktionieren sollte/könnte, wäre ich um eine Erklärung wirklich sehr dankbar, zumal eine solche Vorgehensweise dann auch für ganz anderes Helfendes und Heilendes eingesetzt werden könnte. Du kannst es ihm ja mal zwitschern. 😉

    Liebe Grüsse

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  13. @ Dude
    Ich habe eben mit R. über die Fragestellung geredet. Es ergaben sich schnell Weiterungen. Diese, im Ganzen betrachtet, könnten einen Gastbeitrag auch und gerade im Sinne des von Dir Erfragten wert sein.

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  14. @ Dude
    Tut mir leid. Ich blieb eben etwas nebulös-unbestimmt. Beizeiten werde ich konkreter.

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  15. @Magnus

    Kein Problem. Ich lass mich mal überraschen.
    Grüsse R. herzlich von mir.

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