Postkasten

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551 Antworten zu “Postkasten

  1. Das mag so sein, aber mit deiner Definition des K. wirst du nirgendwo einen Blumentopf gewinnen können. Und ob die Menschheit nur aufgrund des logisch zu erfolgenden Zusammenbruchs auf die Bäume zurück muß? Das muß sie ja eben nicht, laut KLaus Schwab und seinen Gesellen. Nur daß was die sich vorstellen, finde ich eigentlich auch weniger „nett“.

    Dazu kommt die „internationale Ausrichtung“, wie oben von mir benannt. Echte Kommunisten lassen davon nicht ab, was im Ergebnis eine Gleichschaltung weltweit bedeutet. Viele Leute wollen das nicht, ich auch nicht, ganz abgesehen davon, daß sie nicht funktionieren kann (auf freiwilliger Basis).

    „Denn Sozialismus bedeutet die Auflösung eines zentralistisch-dirigistischen Einheitsstaates durch kurzfristige und schnelle(!) Einrichtung von sich selbstverwaltenden und sich in Rückkopplungen abstimmenden Strukturen. (Wenn das länger als ein Jahr brauchen sollte, wird es zu Diktatur.)“

    Das klappt sowieso mit dieser Menschheit nicht mehr.

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  2. No_NWO

    Bitte, Teuto, schau einmal in deinem Familienstammbaum nach, ob es da irgendwo jemanden mit dem Namen Kassandra oder so ähnlich gegeben hat. Wenn ja, dann schau in Neumanns «Die Große Mutter» nach, wie jene Kassandra sich in die Truppe der weiblichen Gottheiten einordnet. Ist lustig.😁

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  3. nick.mott

    Jedes _Ismen-Geschwafel (egal ob es um ‚Kapitalismus‘, ‚Kommunismus‘ oder sonstige geht) hat als größten gemeinsamen Nenner die Kontrolle der Gesellschaft selbst zum Ziel.
    Auch jeder ‚liberal bis libertär‘ sich nennender Scheiß dient diesem Zweck, allein schon deswegen, weil jede dieser Macharten eine allgemein verbindliche Struktur mit ebenso allgemein verpflichtenden Regeln fordert und braucht und damit Hierarchien zwangsweise erzeugt und damit die Forderung nach Unterwerfung einer wie auch immer benamten Autorität bis Diktatur!?
    In all diesen System ist ‚Anarchie‘ aka ‚SELBSTORGANISATION‘ nicht vorgesehen, was bereits alles über diese Machenschaften aussagt.
    Die Idee – jenseits ehemaliger Clangrößenordnungen mit individuell überschaubaren, kategorisierbaren Mitgliedern – Großpopulationen (> 150) STIMMIG für ALLE organisieren zu wollen ist totaler Mumpitz und hat noch nie irgendwo funktioniert.
    Kann es systemisch bedingt auch gar nicht, weil durch systemrelevante Definitionen (Ausschlussbestimmungen), Verwaltungs- und Handlungsregeln zur Stabilisierung der Funktionen, die somit zum Form-/Strukturerhalt des Systems beitragen sollen, sowie die dazu unabdingbar nötigen Normierungen, Nivellierungen etc.pp. Individualität bis zur Kastration verstümmeln MÜSSEN und es auch ausnahmslos tun.
    Und es ist völlig egal, ob es eine Axt, ein Schwert oder eine Kettensäge ist, die einem die Gliedmaße stutzt – das Ergebnis ist immer dasselbe: Verstümmelung.
    Deswegen labern die Protagonisten von diesem systemischen Scheißdreck auch immer von irgendwelchen ‚Alternativlosigkeiten‘, was natürlich nur deren Phantasielosigkeit, Inkompetenz im Selbst-Management und ihre Angst vor Unberechenbarkeit kaschieren soll.
    Solche Kasper – von Hammurapi über Augustinus, Calvin, Marx bis Hayek u.v.m. – können mir gestohlen bleiben, weil sie ALLE AUSNAHMSLOS nur IHR ganz persönliches Ideal ALLEN aufzwingen, überstülpen wollten, um sie missionarisch einzusacken und zu instrumentalisieren wie alle Missionare das eben so tun.
    Die dann untereinander zu vergleichen en detail macht gar keinen Sinn.
    Nix von dem Scheiß funktioniert ja schließlich ganz offensichtlich!?

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  4. Genau, werter Nick!

    Drum heisst es auch Anarchie und nicht Anarchismus! 🙂

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  5. No_NWO

    @nick — Wenn das mal nicht wüsteste Projektionen sind. „Kommunismus“ ist bei Marx allein ein Name für das, was ich dargelegt habe. Wer anderes glaubt, ist einer Gehirnwäsche zum Opfer gefallen. Soll ja häufiger vorkommen bei denen, die zwar nicht gelesen haben, was jemand geschrieben hat. Die seltsamerweise aber genau wissen, was er geschrieben hat. Und gedacht hat. Und wirklich gedacht hat. Und eigentlich wollte.

    Des weiteren zu bedenken, ist gesellschaftsorganisatorischer Primitivismus eine Einladung an Tyrannen. Ist so logisch, daß es bereits wehtun muß. Fühlst du nicht den durchdringenden Schmerz?😁

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  6. No_NWO

    Dude und Nick, was ihr leider überseht, ist das Nichtfunktionieren von aktuell allem. Es dabei bewenden zu lassen, ist wie eine Einladung an Klausi Schwabs Viertes Reich: „Bitte Klausi, mach. Wir folgen zwar nicht, aber wen interessiert das schon.“ Laßt es einfach sacken.

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  7. Nick und meine Wenigkeit (oder auch ein https://dudeweblog.wordpress.com/artikel-hans-im-gluck/ ) haben schon oft genug konkretere Ideen und Ansätze und Inspirationen zu kreativem Widerstand und Förderung des Widerstandsgeists per se gegeben hier, dass diese Ansage doch sehr fragwürdig erscheint, werter NoNWO 😉

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  8. No_NWO

    Dude, es ist mind-to-mind boxing. In der einen Ringecke Klausi und sein Viertes Reich. Seine Faust heißt Great Reset, ein gesellschaftsorganisatorisches Programm. In der anderen Ecke Wir. Unsere Faust ist was? „Widerstand“ reicht nicht, da wir bald keinen Stuhl mehr haben, auf den wir uns setzen können, nachdem der Widerstand erfolgreich gewesen wäre. Also: Wo ist UNSER gesellschaftsorganisatorisches Programm????? Eines, das sich Jetzt, Hier und Heute SOFORT praktisch umsetzen ließe, ohne vorherige Revolution. Ohne daß vorher alle einer Meinung wären. „Machen“ heißt das Zauberwort. Den Laden am Laufen halten. Geht nur selbstorganisierend und unter Rückgriff auf Vorfindliches.

    Tsunami. Strand. Wasser zieht sich ins Meer zurück. (Da genau sind wir jetzt.) No_NWO sagt: „Garnicht erst zurück ins Hotel, um Papiere und Geld zu holen. Sondern sofort weg hier und auf höher gelegenes Gelände!“

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  9. „Widerstand“ ist ja auch kein Argument, ich glaube, ihr redet aneinander vorbei.
    Es muß was neues her.
    Anarchismus funktioniert bis jetzt nirgendwo. Man sollte sich fragen, warum das so ist.
    Kommunismus funktioniert allerdings auch nicht – wobei die selbe Frage auch da zu stellen ist.

    Was ich aber weiß, ist: Menschen brauchen eine Struktur und sie wollen sich nicht von der Basis auf gänzlich politisch und gesellschaftlich selbst organisieren. Wollen sie einfach nicht, das ist Fakt. Die meisten Menschen haben was anderes (mehr oder weniger Sinnvolles) im Leben zu tun, als sich um diese Dinge zu kümmern.

    Wenn es also ein politisches Machtvakuum gäbe, würde dies schnell gefüllt von Leuten, die dies auszunutzen wissen. Das ist ja derzeit auch so: Die Tyrannei der sog. „westlichen Welt“ ist einzig und alleine dem Desinteresse der in ihnen lebenden Menschen an der Politik samt der Gestaltung ihrer eigenen Umwelt zu verdanken.

    Menschen wollen daran nicht mitwirken, Menschen wollen daß sich Andere um diese „eher lästigen Dinge“ kümmern.
    So ist der Mensch.
    Wer anderes will, andere Organisationsformen wie zb. Anarchie, sollte erstmal andere Menschen erschaffen. Mit der derzeitigen Menschheit geht das nämlich nicht.

    Ich hätte da andere Ideen: Die 10 Prozent Freiheitlichen unter den Menschen regeln die ganze Sache. Die anderen halten sich einfach raus.

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  10. nick.mott

    @No_NWO

    Es kann kein ‚Programm der Selbstorganisation‘ geben? 😉
    Das ist ‚contradictio in adiecto‘.
    Einen Tsunami überlebt man am besten weit draußen auf dem Meer – also: Segel hissen und raus aus dem ’sicheren Hafen‘ und weg von Gipfeln, die sich als tipping points für ‚Schwarze Schwäne‘ erweisen werden.
    – und dann inmitten kopfloser Desorientierter, Überforderter? Nein danke 🙂

    @teutoburgswaelder

    ‚Anarchie‘ braucht ja keinen ’neuen Menschen‘ – was würde die Anarchie sonst von den _Ismen unterscheiden, die ja alle eint immer und immer wieder irgendeinen ’neuen Menschen‘ erschaffen zu wollen – diese Frank(enstein)isten?!
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frankismus_(religi%C3%B6se_Bewegung)

    Und ja – die Allermeisten wollen ENTSCHIEDEN ENTSCHIEDEN SEIN von Anderen, weil sie zu träge, feige, un(aus)gebildet sind und sich vor der Eigenverantwortung fürchten, weil es bequemer ist Andere für das eigene Scheitern verantwortlich zu machen und diese dann im hirnlosen Mob dieserhalben dafür zu bestrafen (hängen, rädern, verbrennen etc.)!?
    Und schon ist der sabbernde, geifernde Pöbel wieder selbstzufrieden dabei neu zu delegieren…

    Es kann also nicht darum gehen, die Gesellschaft zu verändern – weil das tatsächlich sinnlos ist (aus vielerlei guten Gründen).
    Es MUSS aber darum gehen SELBST in der Lage zu sein (wie jeder echte Traceur! – https://www.le-traceur.net/Traceur.php!?
    Und man darf das keineswegs nur auf die physische Fitness gemünzt sehen, sondern vielmehr übertragen auf die eigene geistige Disposition!

    Anarchie besteht vorrangig aus Autonomie (Ich gebe mir selbst geeignete Regeln und bestimme meine Grenzen selbst) + Autarkie (ich bin weitestmöglich unabhängig durch maximale Bescheidungs- und Reduzierungsfähigkeit und von Anderen und deren Wohlwollen bzw. bedingungsabhängigen Unterstützung)

    Tertium non datur: TROY = To Reign Or Yield (nicht umsonst verweisend auf Troja und das Scheitern – nicht am Feind, sondern an sich selbst!)

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  11. Das ist ja Unsinn, du widersprichst dir selber, gegen die Masse der Dummen kommt ein einzelner nicht an. Das Thema haben wir aber nun wirklich durch. Und wenn die Masse bestimmt, daß du das und das zu tun hast, dann wirst du halt dazu gezwungen, wenn du nicht willst.

    Kein Mensch ist von gesellschaftlichen Zwängen unabhängig bzw. kann sich diesen dauerhaft entziehen.

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  12. nick.mott

    @teutoburgswaelder
    Ich widerspreche mir nicht.
    Gegen inkonsistente Argumentation bin ich weitgehend immun 😉
    Du scheinst mit Gewalt jede Relativierung deiner Untergangspropaganda ignorieren zu wollen – so kommt es natürlich zu Widersprüchlichkeiten, die aber allein auf dieser Kompromisslosigkeit basiert.
    Wieso soll es nicht möglich sein, SEINEN Weg durch die Barrikaden der Tölpelhaftigkeit Anderer zu gehen?
    Die Voraussetzungen wurden dafür benannt und sind evidenzbasiert.
    Ein Regenwurm kann sich nicht vorstellen wie er auch nur über einen Maulwurfshügel steigen soll – die Gans fliegt derweil über den Himalaya.
    Ansonsten spiel doch mal ne Runde: https://www.arcade-museum.com/game_detail.php?game_id=8618 und lass dich inspirieren.
    Aber wenn jemand partout grantelnd alles ablehnen möchte was Alternativen anbietet – ich kann und will niemanden daran hindern! 🙂

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  13. Das Thema hatten wir x mal. Ich habe für alles Argumente, aus eigener Erfahrung. Du nicht.
    Du kannst dich gerne durch den Dschungel der Blödheit der Anderen schlagen, wenn es dir gelingt, ich gönne es dir, logisch, ich gönne das jedem, aber mir wird es nicht gelingen, ich glaube auch nicht daß es Vielen gelingt, ganz wenigen Einzelnen vielleicht, aber nicht dauerhaft; entweder alles geht hops oder aber wir kriegen eine lückenlose Überwachungsdiktatur. Andere Möglichkeiten gibts nicht. Ach ja, man könnte sich wehren – das ist auch noch eine Möglichkeit. Über die aber logischerweise nicht online diskutiert werden darf, außer bei A. Hildman.

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  14. No_NWO

    @nick — Ein Programm für Selbstorganisation zu erstellen, ist ein Akt der Selbstorganisation. Weil es keinen Vorturner gibt. Die sich selbst organisieren WOLLENDEN verabreden sich betreffs der Struktur ihrer Zusammenarbeit ==> Kompetenzen, Aufgaben und deren Verteilung, Verfahren der Entscheidungsfindung, Rechte, Pflichten, Sanktionen.

    Nichts könnte einfacher sein: Stell dir vor, du seiest kein Sklave, Untertan oder Staatsbürger mehr.

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  15. Rechte, Pflichten, Sanktionen – oh Wunder wundervoll Dein Marxscher STaat. Da können wir ja gleich in die NWO ;op

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