Postkasten

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401 Antworten zu “Postkasten

  1. Witzig.
    Es gibt aber noch eine Variante, wer Marx, Lenin und Engels waren: Alle drei waren angeblich (?) Juden. Und so werden sie dann auf ewig als Hassfiguren mißbraucht werden, und alles, was heutzutage Kapitalismus ist, oder bestenfalls Neoliberalismus, wird fälschlicherweise als „Neobolschewismus“ bezeichnet. Den Ausdruck: Faschismus verschweigt man wohlweislich, vor dieser Begrifflichkeit haben alle Angst,so mein Eindruck.

    So kann man fein vom eigentlichen Täter, dem Menschen im Kapitalismus, der Gier nach immer mehr, ablenken. Der Mensch läßt Systeme ins Faschistische kippen.

    Wenn man von der ursprünglichen Lehre ausgeht, so, wie sie @NO_NWO hier:

    „Meine von dir kritisierte Aussage bezog sich ausschließlich auf die an Marx, Engels und Lenin direkt anknüpfende durchgängige Grundprogrammatik ja aller sozialistischen Linken, „alle Verhältnisse umzustürzen, in denen der Mensch ein unterdrücktes und geknechtetes Wesen ist.“ Dies ein nichtgenozidaler Aufruf zur Befreiung des Menschen.“,

    zitiert, dann leben wir keinesfalls im „Neobolschewismus“ und auch nicht im Kommunismus, wie viele wagen, zu behaupten. Keinesfalls versucht derzeit irgend eine Regierung / Organisation / Gruppe irgendwelche Machtverhältnisse zugunsten der Armen der Welt umzustürzen. Wäre dies der Fall, würde ich der Bezeichnung „Neobolschewismus“ zustimmen; in der Tat sind die einzigen Profiteure des sich derzeitig weltweit herausbildenden Faschismus unter der Bezeichnung „NWO“ die Reichen und in geringem Maße die Mitläufer, was typisch ist für den Faschismus. Es geht nämlich nur um Geld, und nicht um irgendeine politisch Lehre. Und für die Armen der Welt interessiert sich schon lange keine Sau mehr.

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  2. nick.mott

    Es gibt für mich eine über 5000 Jahre nachweisbare Kausalkette, die lautet:
    1. Idee
    2. Ideal
    3. Idealismus
    4. Idol
    5. Idolatrie.
    Und spätestens bei Punkt 5 wurde eine ursprünglich vielleicht gute Grundidee völlig unbrauchbar, weil verabsolutiert, völlig überhöht ohne relationalen Kontext und missbraucht für ganz egoistische Befriedigung, Privilegien etc.
    Bei mir hört das bereits bei Punkt 2 auf, weil ein ‚Ideal‘ ein ‚Maximum‘ von was auch immer postuliert und damit (Er)Folge-Zwänge systematisch schafft, die kaum jemand und auch dann nur temporär erfüllen kann – ganz gewiss nicht eine Gesellschaft!?
    Ein ‚Ideal‘ benötigt die maximale Ausrichtung von RPOs (Ressourcen, Potentiale, Optionen), um überhaupt möglicherweise erreichbar zu sein und muss dazu eine völlige Unverhältnismäßigkeit des Verbrauches und Einsatzes der Mittel zu Lasten aller anderen ’nebensächlichen‘ Bereiche billigend in Kauf nehmen.
    Diese Unverhältnismäßigkeit bedeutet nachweislich ausnahmslos das Zerstören von Gleichgewichtszuständen, die ansonsten die für einen systemischen Erhalt notwendige Grundstabilität gewährleisten!
    Das hat dann auch rein gar nichts mit der mittlerweile überstrapazierten ’schöpferischen Zerstörung‘ zu tun, sondern ist Dilettantismus in Reinkultur mit entsprechend äußerst negativen Folgen für die Gesellschaft.
    Spätestens wenn irgendein _Ismus quasireligiös eingestuft wurde, ist die dahinter dem zugrunde liegende Idee tot.
    Woran erkennt man diesen Status?
    Daran, dass man sich nicht entblödet den jeweiligen _Ismus als ‚alternativlos‘ darzustellen und jegliche Ambivalenz nicht nur als irrige Annahme, sondern als ‚teuflische‘ Saat verdammt und – Nebeneffekt einer solchen Geisteshaltung ist übrigens auch die totale Humorlosigkeit! – Intoleranz zum Gralshüter macht.
    Daran müssen sie sich messen lassen, die Herren und Damen ‚Weltverbesserer‘.
    Und demnach sieht es aktuell sehr übel aus für die gesellschaftliche Stabilität als Fundament für gleich welche Hoffnung.

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  3. „Keinesfalls versucht derzeit irgend eine Regierung / Organisation / Gruppe irgendwelche Machtverhältnisse zugunsten der Armen der Welt umzustürzen. Wäre dies der Fall, würde ich der Bezeichnung „Neobolschewismus“ zustimmen“

    Als ob die Bolschewiki und die internationalsozialistischen Neobolschewiki von heute sich um Arme scherten. Denen gehts nur um Machtzentralisierung für die „Partei“. Die Armen werden als SChuld/Arbeitssklaven verbraucht solang man sie dazu nutzen kann – eine Rolle spielen sie aber nicht; nicht mehr oder weniger als im Neoliberalismus.
    So übel letzter auch ist, er ist einem internationalsozialistischen Neobolschewismus vorzuziehen.
    Und faschistoid sind sowieso beide – in etwas anderem Ausmass/Intensität.

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  4. No_NWO

    Hi Nick, Zustimmung. Jemand, der etwas zu sagen hat, ein großer gesellschaftlicher Neuerer, erscheint nicht irgendwann auf der Weltbühne. Sondern dann, wenn der Fortbestand des Menschen bedroht ist durch die allgemeine Entwicklung, die sich in einem «old normal» ergeben hat — alles ist im Fluß, Aufschwünge erschaffen Abschwünge.

    Ich hatte immer wieder einmal einiges von Interpretatoren von Marx gelesen, und es wurde klar, daß es da etwas geben müsse, was offenbar nicht durchdrungen wird. Also: Marx lesen, sein Kapital! Und da fiel es dann wie Schuppen von den Augen. Marx ist in der Hauptsache einer, der vor etwas ganz Bestimmtem, aus dem Kapital Hervorkommenden gewarnt hat, vor dem nämlich, was wir gerade sehen: NWO, WEF, Weltfaschismus, totale Versklavung des Menschen.

    Dies letztere nun kommt eben NICHT aus dem „Zinssystem“ hervor, aus dem „raffenden“ Kapital, sondern aus dem „guten“ Kapital, aus dem „schaffenden“, dem warenproduzierenden. Denn in dem Maße, als die technologische Entwicklung voranschreitet, müssen die Gewinne aus dem „guten“, oder sogar „arischen“🤣, Kapital schwinden. Von da an muß zum Gewinnemachen zunehmend mehr militärische Gewalt aufgewandt und geraubt werden; nun erst kommt das „Zinssystem“ zum Einsatz – Kredit ist etwas mit einem Gewehr dahinter – ohne Kanonenboote kein IWF! Der Irrtum der Kritiker des Zinssystems liegt in der Annahme, es könne ab einer bestimmten Höhe der technologischen Entwicklung noch einen Kapitalismus geben, der aus Warenproduktionen ausreichenden Gewinn ziehen könne. (Der als Ökonom exzellente Lenin legte dies bestens nachvollziehbar dar in «Der Imperialismus als höchste Phase des Kapitalismus».)

    Der eigentliche Marx ist ein scharfsinniger Analytiker. Ihn selbst hat all das, was er über das Kapital herausgefunden hat, schockiert. Engels war diesbezüglich robuster, unverwüstliche Frohnatur. Zum Glück für Marx übrigens, der sich an Engels lebenspraktischem Frohsinn aufrichten konnte. Marx aber war wie Nietzsche unbegrenzt empathisch mit der Menschheit. Ihr Schicksal empfand er ganz und gar als eigenes. Alles sonstige von Marx ergibt sich nun entsprechend aus seinem ganz einfachen menschlichen Bemühen zu helfen und dem absehbar ankommenden Schrecklichen zu wehren. Seine Geschichtstheorie – aus welcher sich seine Revolutionstheorie herleitet – war der Versuch, einen tröstlichen Heilsmechanismus aufzufinden: daß alles „automatisch“ gut enden würde. Diesen Trost brauchte er vor allem auch für sich selbst, um nicht zu verzweifeln.

    Marx verstand die Verrücktheit des old normal, aus welcher das Kapital entsprang, das in seinem Verständnis ein Set von mechanistischen Handlungsanweisungen darstellt, die ihren Ursprung „hinter dem Rücken des Menschen“ haben — eben in der Verrücktheit des old normal! Was er aber nicht verstand, war die Unabdingbarkeit des völligen geistigen Durchdringens jener Verrücktheit, wenn denn die in den Untergang zwingen müssende Mechanik des Kapitals durchbrochen werden sollte. Stattdessen wollte er den selbstmörderischen Mechanismus namens Kapital quasi mechanisch bezwingen durch eine Art mechanischer Rochade in Form der Aushebelung jener Mechanik im Punkte des Eigentums. Und eben hier versagte er auf ganzer Linie — ein fortbestehendes old normal würde Wege finden, die Mechanik des Kapitals fortzusetzen auch ohne das privat akkumulierende Kapital — siehe den „realen Sozialismus“. Marx verstand wohl nicht ausreichend, daß es die Menschen selbst sind, die das Kapital so lange immer wieder neu herstellen würden, bis sie das Verrückte am old normal durchschauen und in lautes Gelächter ausbrechen würden. Und falls er es verstanden haben sollte — was hätte er tun können! Nichts. Menschen sind freie Wesen und entscheiden selbst, ob sie Ja oder Nein sagen wollen zum Leben.

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  5. No_NWO

    Noch ein New Normal, aber eins, das irgendwie very old erscheint (im zweiten Teil dieses Kommentars). Doch auch vornean schon geht es um die schöne NWO und um – langes Wort – Immobilien-Entwicklungspläne ==>

    TEIL 1 — So manch einer hier wird sich noch an das beinahe schon berühmte Interview erinnern, welches Catherine Austin Fitts zur Neuen Weltordnung gegeben hatte, und das bald schon von Youtube wegzensiert wurde. Nun findet sich auf dem imho kontrolliert oppositionellen und imho zur postfaschistischen NWO-Kabale zu rechnenden Portal kenFM ein Transskript jenes Interviews. Dieses Transkript läßt einen hoch interessanten Teil des Interviews aus, es wird jedoch nicht auf die Unvollständigkeit des Transkripts hingewiesen.

    Was wird ausgelassen? Zunächst, daß Frau Fitts Investmentbankerin ist. Wie auch Fachfrau für Immobilienwirtschaft sowie unter der Regierung von Bush jr. dessen Beauftragte für das Wohnungswesen! Was sie kompetent macht, um die (im Transskript ausgelassene) Feststellung zu treffen, die Randalen von Black Lives Matter als „Immobilien-Entwicklungspläne“ zu verstehen. Eben weil die BLM-Riots sich im wesentlichen in unmittelbarer Nähe von (unbeschädigt gebliebenen) Niederlassungen der Federal Reserve Bank abgespielt hätten. Beschädigte Immobilien, welche Menschen gehören, die durch Lockdowns zudem in Verschuldung getrieben werden, sind billig zu erwerben. Der Link zum gekürzten Transskript, in dem all das Schöne leider fehlt ==>

    kenfm.de/planet-lockdown-das-interview-von-james-henry/
    •••••••••

    TEIL 2 — Zu einem ganz anderen Immobilien-Entwicklungsplan nun, und zwar in Meck-Pomm! Ob Hoax oder wahr — ich weiß es nicht. Aber mit dem Link hier unten stellt sich ein angeblich billionenschwerer Hochadliger vor, der die Regentschaft in Meck-Pomm anstrebt und für diesen Zweck um Unterschriften wirbt. Sein Regierungsprogramm ist eine Art Pilotprojekt für eine NWO im kleinen. Und zwar mit allem, was dazu gehört: Eigene digitale Währung; ein Grundeinkommen für alle, in dem sämtliche der üblichen Versicherungsleistungen enthalten sind, das allerdings an eine Arbeitspflicht gekoppelt ist (– wie auch sonst!); keine privaten PKW mehr; öffentlicher Nahverkehr frei, Schule, Netzzugang, Telefon kostenfrei, und vieles andere nahezu kostenfrei.

    Nun der Clou: eine gesetzliche Mietpreisobergrenze für Wohnimmobilien bei 4,90 €/m² zzgl. Nebenkosten. ABER der Vermieter hat in Meck-Pomm Wohnsitz zu nehmen und zu leben! Möchte er dies letztere nicht tun, wird er enteignet. Ganz gleich, ob bei Wohn- oder bei Gewerbeimmobilien. Hier nun der Link, auf dem die entsprechenden großherzoglichen Dossiers zu finden sind — ach so, ehe ich es vergesse:

    Viel Spaß den Untertanen bei der Lektüre! (Es steht da auch was über die Verfaßtheit des Staatsgebildes. Klingt nett.)

    https://www.friedrich-maik.com/

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  6. No_NWO

    Great, thanks a lot!

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  7. No_NWO

    Ergänzend zu Großherzog Friedrich-Maik, so will dieser, wie im Link oben zu erfahren, Nord Stream 2 stoppen. Und wichtige Positionen in seinem bereits von der UN akklamierten und von der BRD losgesagten Staat, der übrigens als NGO firmiert, werden von „den Alliierten“ besetzt, was sich wohl zu USA übersetzt.

    Eins und eins ergibt zwei. Ich phantasiere mal: Die ganze billionenschwere Hochadelsgeschichte ist ein Hoax und Friedrich-Maik ein Strohmann fürs US-Fracking-Kapital. Zumal auch das Militär von „den Allierten“ geführt werden soll. Ziel der ganzen Zirkusnummer wäre dann… . Verrate ich nicht. Denkt selbst!

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  8. No_NWO

    Hi Dude und alle, bitte! Vorliegender Text versucht sich an der These, Luther bzw. die Reformation sei ein «Great Reset» gewesen, welcher der Moderne mit ihrem dann industriellen Kapital den Weg geebnet habe.

    Beginnen wir mit der Gegenwart. Auch der aktuelle Great Reset nun stützt sich auf politische Kräfte mit quasi religiösem Charakter, welche vorgeben, die Welt von alten Lastern und Gebrechen befreien und in eine bessere neue Ära führen zu wollen. Jene Kräfte treten als fanatische COzwei-Religiöse und als COvid-Religiöse in Erscheinung.

    Interessant ist die sehr geschickte PR-Strategie des Great Reset. Es fällt auf, daß tunlichst vermieden wird, die zwei CO-Bösewichte von den selben Medienplattformen aus nebeneinander in den Krieg um die Köpfe zu schicken. Was es den irregeführten Parteigängern und Anhängern des aktuellen linken Postfaschismus erschwert, auf einen Blick hin zu erkennen, daß COzwei und COvid beide aus dem selben politischen Stall kommen. Entsprechend gibt es unter den großen postfaschistischen Propaganda-Outlets eine Arbeitsteilung. So bedient z.B. das Rubikon-Magazin die COzwei-Religiösen, aber gibt sich als Gegner der COvid-Lüge aus. US-Trotzkisten (wsws.org) und ihre deutschen Genossen hingegen bedienen die COvid-Religiösen, aber weisen die These vom bösen COzwei zurück. Widerstand gegen die postfaschistische «Great Reset»-Allianz aus SPD, DGB, CIA, Grünen und globalistischem Großkapital bleibt so nun bei der demokratischen konservativen Rechten (DKR) hängen. Welche sehr leicht als rechtsextrem denunziert werden kann. Denn leider versteht die DKR es nicht, sich ideologisch brutal genug von Holocaust-Verharmlosern abzugrenzen. So rennt sie den von ihr verharmlosend als „linksversifft“ titulierten Postfaschisten immer wieder ins offene Messer namens Kontaktschuld mit Holocaust-Verharmlosern (siehe z.B. einen Mario Buchner, der in diese Falle läuft, weil er einen Sellner nicht entschlossen wegtritt). Wohin einer blickt, fast überall nur politisch naive Vollpfosten bei der DKR! Und so können die hinter der faktischen Allianz aus COzwei- und COvid-Religiösen stehenden postfaschistischen PR-Strategen des Great Reset und der NWO sich zufrieden die Hände reiben.

    Die radikale Linke fällt hier insbesondere auf und ist gesondert zu betrachten. Denn wer seine Lageanalyse auf die politische Ökonomie von Marx, Engels und Lenin gründet, dürfte in der COvid-Frage eigentlich(!) nicht aufs Kreuz zu legen sein. Radikale Linke sollten keinerlei Mühe haben, COvid mit Great Reset und NWO in Verbindung zu sehen. Was also ist da los in den Köpfen der radikalen Linken? Kann die DKR sich ideologisch nicht brutal genug von den Holocaust-Spinnern abgrenzen, können radikale Linke sich nicht brutal genug von den fest mit dem Großkapital verbündeten arbeiteraristokratischen Apparatschiks abgrenzen, von SPD und DGB. Welche die eigentlichen Faschisten sind, es immer waren und immer sein werden. Ein Linker, der dies letztere nicht versteht, wird immer mit der Schnauze im Dreck landen. Wo er sich dann mit den DKR-Loosern treffen und seine Wunden lecken wird.

    Als nächstes bitte etwas ganz Allgemeines zu dem Schwefel hinter religiösen Doktrinen. Das Video unten legt eine Erkenntnis nahe, die insbesondere in der Linken bisher übersehen worden ist, nämlich wie sehr Faschisten Meister der Maskerade sind. Die eigentlichen und wahren Nazifaschisten zumindestens… . Diese haben keinerlei Mühe, sich als Linke zu maskieren und einen Kampf gegen „Nazis“ zu führen. Und offenbar kann geschickte Propaganda sogar den Satan selbst als Heiligen verkaufen. Apropos Trauma/Karma eines Volkes: Der Satan tötet nicht selbst, er läßt töten. Er will nicht Leiber, sondern Seelen. Wie an einem grausamen Massenmörder deutlich wird, der selbst wahrscheinlich niemals tötete, an Martin Luther ==>

    (Vorsicht, ein verstörendes Vid!)
    •••••

    Jaja, ich weiß, es gibt das unter aufgeklärten Menschen alles nicht, keinen Satan und auch keine weiße Rasse. Aber die menschliche Psyche erlebt einen Satan. Wie sie auch eine weiße Rasse als Täter-Entität erlebt. Und die schwarze und rote Rasse erlebt die Psyche als Opfer-Entitäten. Und das ist nicht einfach nur Phantasterei, sondern besitzt Realitätsgehalt. Das Luther-Video öffnet den Blick für den «Geist», der hinter der weißen Rasse steht. Besser als von „Rasse“, wäre es, von „Kultur“ zu sprechen. Weil es eben genau nicht um Gene geht, sondern um Denkweisen, Fühlweisen und Weltsichten.

    Ein schwarzes Opfer sieht einen weißen Täter — und 1-2-3 wird von „den Weißen“ gesprochen. Und tatsächlich auch haben nicht „die Kapitalisten“ den Holocaust ausgeführt! Wie auch nicht Luther weit über 100.000 Menschen brutalst abgeschlachtet hat. Die weiße Kultur hat dies getan bzw. von einem breiten kulturellen Konsens getragene „ganz normale Deutsche“. Sowie „ganz normale weiße nichtdeutsche Europäer“. Diese fanden Deckung in jener christlich-abendländischen Kultur, der sie angehörten. Denken wir an jene Indianer, welche ganz so wie auch Chinesen dies taten, die Kolonialisten und deren Soldateska als „weiße Teufel“ bezeichnet haben. Eine solche Titulierung bezieht sich auf die weiße Kultur insgesamt. Und die Angehörigen der weißen Kultur haben sich gefälligst mit der Frage auseinanderzusetzen, was es ist, das ihre Kultur so barbarisch und menschenverachtend macht. Zumal bekannt ist, daß Täter-Traumata über Generationen weitergereicht werden und ganze Kulturen dann über sehr lange Zeiträume hinweg verrohen und entmenschlichen. Und dafür braucht es eigens einen Begriff, wie z.B. das Karma.

    Nein, den Holocaust haben nicht „die Kapitalisten“ ausgeführt, sondern eine in den Wahnsinn getriebene Kultur, welche nun einmal allüberall als die deutsche bekannt ist. Fakt dies! Und so haben wir alle, die wir von anderen dieser Kultur zugerechnet werden, uns gefälligst mit unserer Kultur auseinanderzusetzen. Tun wir das nicht, dann hat „Satan“ gewonnen. Und Karl der Große — ein Massenschlächter; Luther — ein Massenschlächter; Hitler — ein Massenschlächter! Sie werden wiederkommen, wieder und wieder. Warum nicht sogar so weit gehen zu sagen, daß die starke politische Unterstützung für die postfaschistische COzwei/COvid-Bewegung quer durch (fast) alle politischen Lager das Ergebnis ungenügender Aufarbeitung der deutschen Kultur ist, des deutschen Karmas. Karma ist Imperativ — Du mußst! Bei Strafe des eigenen Untergangs: Du mußst! Du mußst deine deutsche Kultur begreifen.
    •••••

    Es geht nicht vordringlich um persönliche, sondern um kulturelle Verantwortlichkeit. Zu allem gehören immer zwei. Zum Kapitalisten gehört der Arbeiter. Beide aber kommen aus den selben kulturellen Grundannahmen hervor, behaupte ich. Eben DIE sind zu reflektieren! Dies zu tun, liegt in unserer karmischen Verantwortung. Nun also dann, auf und mitten hinein ins Herz des deutschen Monsters ==> Aus meiner Sicht stimmen beide, Arbeiter sowie Kapitalist/Manager, der Auffassung zu, Menschen seien nicht wie gottgleiche Wesen, sondern wie Dinge zu behandeln, wie ein Tier bzw. ein Gattungswesen. Der Kapitalist folgt der mit einer Kostenrechnung gegebenen Maxime, aus dem Arbeiter soviel als möglich herauszuholen. Und der Arbeiter findet das „normal“ und versucht seinerseits, möglichst viel aus sich selbst herauszuholen (Stücklohn, Akkord, Überstunden). These nun: Dahinter die Idee, es sei moralisch gut, aus dem Materiellen Geistiges zu extrahieren — aus dem als moralisch „niederes“ Ding aufgefaßten menschlichen Leib des Arbeiters so etwas wie moralisch „höhere“ Energie zu ziehen, was sich als eine Art von Transsubstantiation (heilige Wandlung) verstehen läßt: „Niederes“ bzw. Leibliches wird „Höheres“ bzw. Geistiges, weil körperlos Abstraktes — wird zu Geld in Form von Lohn oder Profit. Dahinter eine Auffassung, welche aus dem populären katholischen Dogma herkommt, Christus sei erst durch seinen leiblichen Tod göttlich geworden. Was genau dann Luther aufgebrochen hat, indem er die katholische Kulthandlung der Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut des sterbenden Christus quasi abgeschafft hat.

    Im Grunde also ist Kapitalismus ein populärkatholisches kultisch-religiöses Tun. Nun Achtung, bitte: Kult und Ritual sind in örtlicher und zeitlicher Hinsicht gewöhnlich aus dem materiellen Alltag herausgenommen. Mit der Reformation aber wurde jener katholische sakrale Raum aufgelöst, und Kult und Ritual sind sodann in den materiellen Alltag eingetreten, sogar in die höchst profane Sphäre der Produktion. Arbeit wurde Gottesdienst. Das der Trick.

    Ihr findet das verrückt? Ich auch. Die Barbarei der „weißen Rasse“ kommt in ihrem tiefsten Ursprung offenbar aus einer alles Kirchenchristentum geprägt habenden (uralten) kosmologischen Weltanschauung mit Namen «Geist-Materie-Dualismus» hervor.

    Ich frag jetzt mal ganz dumm: Versteht ihr das, oder ist euch das zu einfach? Weil — es ist verdammt einfach, geradezu teuflisch einfach. — Aber klar doch, ich weiß: Es gibt ihn garnicht, den Teufel.

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  9. „Die Barbarei der „weißen Rasse“ kommt in ihrem tiefsten Ursprung offenbar aus einer alles Kirchenchristentum geprägt habenden (uralten) kosmologischen Weltanschauung mit Namen «Geist-Materie-Dualismus» hervor.“

    Ich habe dir darauf schon einige Male geantwortet, aber du hast es nicht verstanden. Keine Ahnung.
    Der Geist-Materie-Dualismus ist christlichen Ursprungs. Der Christ an sich (dahinter stecken noch andere) ist der Ursprung des BÖSEN.
    Unsere (deutsche, germanische) originale Religion ist das germanische ALTheidentum. Dort gibt es KEINEN Geist-Materie-Dualismus, und ihr Heidentum, d.h. ihren GLAUBEN lebende Heiden zerstören auch nicht das, was sie lieben, bzw. das, wo sie herkommen: Die Natur!
    Mit dieser Erkenntnis hat sich eigentlich alles erledigt: Es gibt die Alternative zum Bösen und jeder, der will, kann sie leben. Jeder für sich, mehr sage ich da nicht zu, denn ich als Heide missioniere nicht.

    Ich bin immer wieder auf Christen gestoßen in meiner langen politischen Laufbahn, sie sind das eigentlich Böse, denn sie erdulden, sie beten, aber sie tun nichts, um dem Bösen entgegen zu treten. Weil das ihre Lehre ist. Ihre Lehre heißt: Erdulde alles im Leben, bete, bleibe passiv, und hoffe auf das Himmelreich. Das ist eine Todesreligion. Natürlich trennt diese Religion alles Körperliche, alles Lustvolle vom Leben im Hier und Jetzt ab; für sie heißt Leben im Hier und Jetzt Büßen.

    Heidentum dagegen ist eine aktive Lebens-Religion, ein Glauben für das Leben im Hier und Jetzt, der aber auch dazu auffordert, Mitverantwortung für alles, was man tut, zu übernehmen, im universtellen Kontext.
    Selbstverständlich haben andere Völker, dies zu guter Letzt, andere Religionen, die auf Göttern und der Naturverehrung, aufbauen, diese sind ähnlich dem altgermanischen Heidentum, nur halt eben völkerspezifisch anders. Jedem Volk sein Land, und jedem Volk seine ihm naturgemäß gegebene Religion, so sehe ich das. Aber weg mit dem Geist-Materie-Dualismus, da hast du völlig recht. Ich fürchte aber die meisten Menschen werden nicht verstehen, was du meinst.

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  10. „Zum Kapitalisten gehört der Arbeiter. Beide aber kommen aus den selben kulturellen Grundannahmen hervor, behaupte ich. “

    Diese kulturelle Grundannahme lautet: Das Leben ist nichts wert. Sie ist christlichen Ursprungs, denn der Christ beutet sich selbst aus bis zum Kaputtgehen, dabei nimmt er natürlich keinerlei Rücksicht auf andere oder seine Umwelt. Sein Ziel ist das Erlangen des Himmelreiches, was er nur erreichen kann, wenn er sich selbst möglichst quält. Deshalb ist Arbeiten seine Religion. Über jede Schmerzgrenze hinaus.
    Das ist lebensfeindlich. Das muß man erstmal begreifen.

    Das Gegenteil dieser lebensfeindlichen Grundannahme lautet: Leben ist ALLES wert! Jeder einzelene Regenwurm, jeder Baum, jedes Grashalm, und so weiter… aber: im Umkehrschluß daraus: Man muss für das Leben kämpfen. Denn das Leben bzw. sein Erhalt (wenn es vom Bösen bedroht ist) muß gekämpft werden.
    Wer nicht kämpft, dem ist es auch nichts wert. Da schließt sich dann der Kreis zum ewig jammernden aber ansonsten passiven Christen.

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  11. No_NWO

    Teuto, du weißt doch, daß wir wie Hund und Katze sind! Aber wenn’s denn unbedingt so sein soll, bitteschön.(Ich bin übrigens die hinterhältige Katze, die dem freundlichen Hund immer was auf die Nase gibt.) ==> Geist-Materie-Dualismus ist eine weit in die Antike zurückreichende Vorstellung vom grundlegenden Aufbau der Welt und ist um Jahrtausende älter als das Christentum. (Erzähle ich hier nicht zum ersten Mal. Vielleicht magst du so liebenswürdig sein, es nun zur Kenntnis zu nehmen.) Das Luther-Vid oben im Beitrag zeigt sehr schön die Diskrepanz der Lehren von Christus zu den Lehren der christlichen Kirchen. Christus lehrte Monismus, die Einheit von Geist und Materie. Was die moderne Naturwissenschaft mittlerweile auch so sieht. Und was das Gegenteil von Dualismus ist, der einen unversöhnlichen und geradezu feindlichen Gegensatz von Geist und Materie behauptet frei nach dem Motto: Einer von uns beiden ist zuviel in diesem Universum.

    Selbstverständlich kennen alle Kulturen Kosmologien. Es wäre zu schauen, welcher Art diese im einzelnen sind.

    Als Faustregel darf wohl gelten, daß der Geist-Materie-Dualismus die für imperiale Mächte ideale Ideologie ist, weil er den Menschen an sich zu einer verachtenswerten Gestalt macht insofern, als alle Menschen einen Leib besitzen, ihnen also die „böse“ Materie anhaftet. Dies macht es ganz leicht, die „Anderen“ zu verteufeln — andere Kulturen, Religionen und Hautfarben. Man phantasiert sich seine teuflisch-böse Welt, wie es einem gefällt. Der Leib, das Materielle, dient hier wie ein Joker. Wie im Kartenspiel, kann dieser Joker jede beliebige Farbe annehmen und dann jeder Menschengruppe zugeordnet werden, die man sich gewaltsam unterwerfen will — Rot oder Schwarz, Karo, Herz, Kreuz oder Pik. Geradezu ein Modell auch und gerade für Rassismus. In diesem Modell die „Guten“ sind dann immer diejenigen, welche den Menschenleib geringschätzen. Sie dürfen die „Bösen“ massakrieren. Was zu der Absurdität führt, daß die körperliche Unversehrtheit derer am besten geschützt ist, die ihren Leib schlecht behandeln. Der warenproduzierende Kapitalist und der „anständige“ (sprich: sozialdemokratische) Arbeiter zählen eben darum zu den „Guten“; am sichersten fühlen darf sich, wer die „Managerkrankheit“ oder einen Burnout durch zuviel Wechselschicht-Schufterei erleidet. Das sind dann die moralisch Besten. Und eben darum ist es auch nicht moralisch verwerflich, die bösen Anderen von ihrem bösen Leib zu befreien, indem man sie massakriert; man hilft dann sozusagen ihrem Seelenheil auf. Manager und Arbeiter hängen beide(!) dem Geist-Materie-Dualismus an. Bzw. haben beide die selbe Angst, von Luthers modernen imperialen Truppen als Joker genommen zu werden. Darum bekämpfen sie sich vorsorglich im „Klassenkampf“, anstatt gemeinsam den Geist-Materie-Dualismus bloßzustellen und zu überwinden. (Was übrigens die zentrale Idee hinter Nietzsches «Übermensch» ist: Nimm den imperialen Mordbuben ihr Gut-Böse-Kartenspiel weg!)😁

    Ja, grausam und total verrückt. Aber wahr. Bitte sei so freundlich, mich nun nicht grausamst zu massakrieren.

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  12. Das Luther-Video interessiert mich als Heide nicht die Bohne.

    Du leugnest standhaft, daß es für Jeden Alternativen gibt. Kannst du natürlich machen, ist aber dann dein Problem.
    Denn ich will die anderen nicht ändern bzw. versuche denen nicht, irgendwas zu erklären, was die nicht verstehen.
    Das ist dann wirklich dein Problem, ich habe damit kein Problem, ich lebe mein Heidentum, und bin fein raus.

    “ Geist-Materie-Dualismus ist eine weit in die Antike zurückreichende Vorstellung vom grundlegenden Aufbau der Welt und ist um Jahrtausende älter als das Christentum. (Erzähle ich hier nicht zum ersten Mal. Vielleicht magst du so liebenswürdig sein, es nun zur Kenntnis zu nehmen.)“

    Nein. Ohne belegbare Quellen nehme ich das nicht zur Kenntnis bzw. ich betrachte das bloß als eine Behauptung von dir.

    “ Das Luther-Vid oben im Beitrag zeigt sehr schön die Diskrepanz der Lehren von Christus zu den Lehren der christlichen Kirchen. Christus lehrte Monismus, die Einheit von Geist und Materie.“

    warst du dabei, als der angebliche Christus lehrte? Woher weißt du so genau, was er, wenn er denn so gelebt hat, gelehrt hat? Die Bibel wurde sehr sehr oft umgeschrieben.

    “ Was die moderne Naturwissenschaft mittlerweile auch so sieht. Und was das Gegenteil von Dualismus ist, der einen unversöhnlichen und geradezu feindlichen Gegensatz von Geist und Materie behauptet frei nach dem Motto: Einer von uns beiden ist zuviel in diesem Universum.“

    was ist „moderne Naturwissenschaft“? Es ist alles, auch deine moderne Naturwissenschaft, den Grundsätzen des Kapitalismus unterworfen, dh. etwas muß Gewinn bringen. Alles andere zählt nicht.

    „Selbstverständlich kennen alle Kulturen Kosmologien.“

    Ich habe nicht von Kosmologien geredet, sondern von alten Naturreligionen, die verschiedene Völker, jedes für sich, haben, oder hatten, und die auch WIR als Deutsche ( ich sehe mich jedenfalls so) haben und bloß zu praktizieren brauchen und schon isser futsch, dein Geist-Materie-Dualismus. So einfach ist das.
    Offensichtlich gefällt dir das aber nicht.
    Das ist aber nicht mein Problem.
    Ich mag es nur nicht, wie du generell und pauschal alle Weißen (damit beziehst du dich auf die Rasse der Nordischen) unter den Verdacht stellst, brutale und skrupellose Menschen zu sein.

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  13. No_NWO

    Ja, Frau hingebungsvolle Missionarin des altgermanischen Heidentums, du hast selbstverständlich und immer recht, wirbst du doch für den Übertritt zur einzigen, wahren und richtigen Religion. Luther hätte seine helle Freude an dir gehabt, du wärest wahrscheinlich seine Jeanne d’Arc geworden. Du hättest bloß ihn als deinen Oberen nehmen und dich von deinem aktuellen altgermanisch heidnischen Sektenguru-Knilch abwenden müssen. Bedenke: Bei Widerspruch wärest du auf dem Rad gelandet und geädert worden. Was ja wohl ein überzeugendes Argument für den Übertritt in die noch einzigere, wahrere und richtigere Religion Luthers wäre. Gut, dann jetzt aber husch-husch hin zu deinem heiligen Baum! Und vergiß die Räucherstäbchen nicht, die Old-Age’lich indo-germanischen!

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  14. No_NWO

    Bitte, Teutonin, noch ein Hinweis bezüglich des Alters der geist-materie-dualistischen Kosmologie. Bildung ist nicht Bringschuld, sondern Holschuld. Also: Keine Müdigkeit vorschützen!

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