Archiv der Kategorie: Jean Ziegler

Der Rebell vom Genfersee – Einer der grössten Helden, den die Schweiz je hervorgebracht hat! (* 19. April 1934) – Soziologe, Politiker, Sachbuch- und Romanautor, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und einer der bekanntesten Globalisierungskritiker

Flüchtlingsfiasko: Endphase €uropa und darüber hinaus

Während nun die Symptome des von langer Hand geplanten Clash of Civilizations je länger desto akuter werden, scheint einem bei Durchsicht der täglichen Netz-Berichte in Hülle und Fülle (vieles davon, auch ausserhalb des schafsmedialen Theaters, nichts weiter als unnützes Geschwurbel) des öfteren – vergleichbar mit dem Griechland-Thema, obschon das Flüchtlingsfiasko auf einer anderen Ebene angesiedelt ist -, dass ansonsten nichts Wesentliches passiere auf der Welt, was natürlich angesichts all der globalen Kriegstreibereien, Kriegsspiele und des kontinuierlichen Säbelrasselns der schlagkräftigsten Mächte rund um den Globus bloss noch lachhaft ist – erst recht auch eingedenk der diesen Freitag stattfindenden Absegnung der Agenda30 in NY, wo die Verwirklichung der Agenda21 primär in den USA aber auch anderswo schon in beängstigendem Ausmass abgeschlossen ist!!

Es handelt sich bei diesem Artikel um eine sehr umfassende Abhandlung zum Flüchtlingsfiasko, die sowohl die Symptome des von langer Hand geplanten Clash of Cultures aufzeigt, genauso wie dessen tiefere Ursachen durchleuchtet werden. Zudem sind verschiedenste Lösungsansätze dargelegt. Mal von der Möglichkeit abgesehen, dass ein Teammitglied einen Artikel zum Flüchtlingsthema publizieren möchte, oder ein sauber ausgearbeiteter Gastartikel eingereicht würde, wird dies der einzige Artikel bei DWB zum Thema sein, und alles weitere dazu werde ich allfällig hier im Kommentarstrang – welcher auch allen für Stellungnahmen, Hinweise auf Wichtiges zu den aktuellen Geschehnissen und/oder Diskussionen zum Themenkomplex offen zur Verfügung steht – ergänzen.

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Eidgenössische Volksabstimmung vom 30. November 2014 – Hauptfokus Ecopop

Am kommenden Sonntag ist es wieder so weit. Die nächste Volksabstimmung steht an. Alle mündigen Schweizer Bürger sind aufgerufen, ihre Stimme an der Urne abzugeben.

Da die letzte Abstimmung vom 28. September 2014 vollkommen irrelevant war, wäre es Zeitverschwendung gewesen, sich näher damit zu befassen. Bei den bevorstehenden Vorlagen sieht das allerdings anders aus. Mehrere der anstehenden Abstimmungen sind wichtig bis sehr wichtig.

Zur Abstimmung gelangen dieses mal auf Bundesebene drei Sachvorlagen:

  1. Volksinitiative „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)“
  2. Volksinitiative „Stop der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen (Ecopop)“
  3. Volksinitiative „Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)“

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Boshafter Geniestreich: Angst und Schrecken mittels ‚Krieg gegen den Terror‘

Oder: Die globalistischen Kriegstreiberei-Strategien der hintergründig agierenden, kosmokratischen Pathokraten und das strukturelle Elend der südlichen Hemisphäre

Der – keinesfalls zufällig wirkende – institutionelle Staatsterrorismus (z.B. mittels Krieg gegen den ‚Terror‘), initialisiert von den globalistischen Pathokraten der neuzeitlichen, hintergründig herrschenden Feudalherren, fördert direkt (und indirekt) die Antwort bzw. die Reaktion fanatisierter, paramilitärischer Splittergruppen und Extremisten (von den CIA-Ausbildungscamps für Al-Kaida-Psychos mal ganz abgesehen).

Jean Ziegler schreibt in seinem Buch „Das Imperium der Schande“ auf Seite 58 dazu trefflich:

Der derzeitige „Weltkrieg gegen den Terrorismus“, der von den Vereinigten Staaten geführt wird, veranschaulicht beinahe perfekt die strukturelle Gewalt, die der Ordnung der Kosmokraten innewohnt.

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Jean Ziegler ist KEIN Lobbyist der Rohölmafia!

Als Ergänzung zu Fallen Angels Artikel „Nahrungsmittelverschwendung„, sowie meinem eigenen Artikel „Über die Müssigkeit von Ärger über Banalitäten“ ist – aufgrund aktueller Geschehnisse – hier eine Fortsetzung dringend von Nöten.

Der ‚Bürgerjournalist‘ Karl Weiss hat am 3. Dezember in einem Artikel die Theorie in den Raum geworfen, dass Jean Ziegler seit neustem ein Lobbyist der Öl-Industrie sei.

Ich möchte vorab deutlich klarstellen, dass ich Karl Weiss keinesfalls unterstellen möchte, in böser Absicht agiert zu haben, sondern lediglich anmerken, dass seine m.E. sehr blauäugige Theorie einer klaren, vertieften Betrachtung, unter Kenntnisnahme des Lebenswerks und der daraus folgenden persönlichen Situation von Jean Ziegler, dem realen Sachverhalt schlicht nicht mal ansatzweise entspricht bzw. standhält.

Es geht mir hier daher insbesondere darum, irrige Thesen und Theorien zu entlarven bzw. sachlich darüber aufzuklären.

Wie ich nachfolgend ausführen werde, ist die Theorie von Karl Weiss völlig aus der Luft gegriffen und nicht haltbar, auch zumal sie sich lediglich auf einen einzigen Gastbeitrag von Jean Ziegler bei der ‚Süddeutschen‘ beruft, und keinerlei weitere Quellbelege anführt, was garantiert nicht der korrekten journalistischen Vorgehensweise der Querprüfung von Informationen entspricht.

Solange jedes Jahr Millionen von Menschen auf dieser Welt aufgrund der kannibalistischen Weltordnung hungergemordet werden bzw. an den Folgen der Mangel- bwz. Unterernährung elendiglich verenden, ist es schlicht ein Verbrechen gegenüber der Menschlichkeit, irgendwelche Lebensmittel in Autotanks zu füllen.

Auch wenn der Prozentsatz des Biospritverbauchs, gemessen an der totalen Produktion aller Lebensmittel weltweit natürlich marginal ist, ist dieser marginale Prozentsatz in absoluten Zahlen dennoch eine gewaltige Menge, die sehr wohl ins Gewicht fällt.

In seinem zweiseitigen Gastartikel bei der SZ schreibt Jean Ziegler unter dem Titel „Mörderischer Sprit“ gerechtfertigterweise über den menschenfeindlichen Grössenwahn der Agro-Industrie:

[…]
Für Biosprit werden Unmengen an Grundnahrungsmitteln verbrannt und damit Umwelt und Menschenleben zerstört.
[…]
Hunderte Millionen Tonnen an Grundnahrungsmitteln für die Herstellung von Agrosprit zu verbrennen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Seit 2007 haben die Regierungen der EU und der USA die Agrarindustrie großzügig darin unterstützt, Autotanks mit Essen zu füllen – mit verbindlichen Zielen, Steuervergünstigungen und Subventionen, die sich auf Milliarden Dollar und Euro pro Jahr belaufen. Das Resultat? Hunger, Landraub und Umweltschäden haben zugenommen, Hunderttausende Menschenleben sind zerstört.
[…]

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Eidgenössische Volksabstimmung vom 24. November 2013 – Abstimmungsparolen

Am Sonntag den 24. November ist es schon wieder so weit. Alle mündigen Schweizer Bürger sind aufgerufen, ihre Stimme an der Urne abzugeben. Zur Abstimmung kommen auf Bundesebene drei Sachvorlagen: Die Volksinitiative 1:12 „Für gerechte Löhne“, die Volksinitiative „Familieninitiative“ und eine Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes (Autobahnvignetten).

Die Empfehlungen von Seiten Bundesrat und Parlament sind – wie meistens – sehr fragwürdig, zumal sie nicht dem Volke, sondern hauptsächlich Interessensverbänden und Lobbies dienen. Leider kommen die Berichte im Abstimmungsbüchlein – wie gewohnt – auch hier wieder ziemlich tendenziös daher, mit dem Ziel, dass der Status Quo auf keinen Fall angetastet werden soll, mal vom Wunsch den Bürger über weitere Gebühren noch mehr zu schröpfen (siehe 3. Bundesvorlage) abgesehen.

Aber immerhin ist die Bundesratshure Alain Berset im Dienste der Pharmamafia dieses mal nicht auf Propagandatour wie für den Impfzwang, was wohl daran liegt, dass die Pharmamafia von diesen Vorlagen nicht betroffen ist (von einigen Topkaderleuten mit ihren astronomischen Jahressalären & Boni in ein bis zwei-stelliger Millionenhöhe hinsichtlich der 1. Bundesvorlage mal abgesehen).

Die Vorlagen auf Bundesebene sind nicht ganz so wichtig wie bei der letzten Abstimmung. Dennoch sollte von möglichst vielen das Richtige abgestimmt werden, zumal durchaus noch die Chance besteht, dass das Volk – trotz manipulativen Berichten aus Bern und durch die Mainstreammedien – die richtigen Entscheide trifft.

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Die Eidgenössische Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ ist zustande gekommen!

(Hinweis vom 5.6.2016: Abstimmungsresultat der Volksinitiative siehe im heutigen Nachtrag.)

Nächsten Freitag, den 4. Oktober 2013, wird das engagierte und breit gestützte Initiativkomitee, anlässlich dieser Glanzstunde der schweizerischen, direkten Demokratie, zusammen mit interessierten Mitwirkenden, die 126’000 amtlich beglaubigten Unterschriften zur Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ bei der Bundeskanzlei in Bern einreichen.

Gesammelt wurden von engagierten Schweizer Einwohnern (das Sammeln von Unterschriften ist auch nicht Stimmberechtigten erlaubt) insgesamt gar 142’500 Unterschriften, die jedoch nicht alle gültig sind, weil z.T. auch nicht Stimmberechtigte unterzeichnet haben und einige Unterschriften doppelt eingereicht wurden.

Eidgenössische Volksinitiativen bedürfen 100’000 amtlich beglaubigter, also gültiger Unterschriften, damit ein Bürgeranliegen dem Schweizer Volk auf Bundesebene als Sachvorlage (Verfassungsänderung) zur Abstimmung dargelegt wird.

Mit dieser Abstimmung über das BGE ist jedoch kaum vor 2015 zu rechnen.

Wortlaut der Volksinitiative:

Eidgenössische Volksinitiative ‚Für ein bedingungsloses Grundeinkommen‘

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 110a (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen

1 Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

2Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.

3 Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens.

Quelle: http://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis423t.html

Wie Punkt 2 des Initiativtexts deutlich ausführt, ist das Ziel dieser beispielhaften Vorlage, jedem in der Schweiz lebenden Menschen ein würdiges Dasein zu garantieren – Dank gesichertem Existenzminimum (zur Sprache stehen verbreitet SFr. 2500.-, aber wie Punkt 3 der Initiative klar sagt, ist dieser Betrag noch längst nicht in Stein gemeisselt) -, welches bei Annahme für jedes in der Schweiz ansässige Individuum zur erlebten Realität würde.

Sollte die Initiative vom Volk angenommen werden, müsste ein parlamentarisches Gremium das auf dem Verfassungsartikel aufbauende Gesetz ausarbeiten. Mit der Einführung des BGE in der Schweiz wäre dieses alsomit voraussichtlich frühestens 2017 Wirklichkeit; nicht zuletzt, weil die Mühlen in Bern etwa genauso langsam mahlen, wie die Berner sprechen. 😉

Auch wenn die Initiative nun zustande gekommen ist, empfielt es sich sehr, weiterhin Aufklärung für ein BGE innerhalb der gesamten (insbesondere stimmberechtigten) Bevölkerung zu betreiben, zumal in der Gesellschaft noch immer etliche Vorurteile vorhanden sind, die längst widerlegt sind.

Eines der am weitesten verbreiteten Vorurteile besagt z.B., dass ein BGE die Menschen untätig, faul und träge mache, weil sie sich damit einfach dauerhaft in der Hängematte zurücklehnen würden. Doch selbst engagierte Kritiker der BGE-Idee dementieren dies, wie vor einem guten Jahr Rolf Zimmermann, seines Zeichens Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, in der Schweizer Wochenzeitung ‚WOZ‚ bewies:

Ich glaube nicht, dass es der Natur der Menschen entspricht, einfach faul und bequem zu sein. Das ist ein Vorurteil, das vor allem bürgerliche Kreise gerne verbreiten. In der Regel würden sich die Menschen weiterhin bemühen, Zusatzeinkommen zu haben.
[…]

Ich, als vehementer Verfechter eines BGE, stimme dieser Aussage des Kritikers widerspruchslos zu.

Das BGE wird also zu einer grossen Chance, die kreative, engagierte und freiheitliche Schaffenskraft der Menschen, sowie auch deren freigesinnte (auch autodidaktische, also von der Mainstream-Gleichschaltung unberührte) Bildung zu fördern, während es die Knute der Schuldgeldknechtschaft, und damit einhergehend das Arbeit-gegen-Lohn-Denken, massiv abschwächt, und das egoistische Konkurrenzdenken nachhaltig vermindern kann – zugunsten von sozialer Gemeinschaftlichkeit.

Ehrenamt würde gefördert (und v.a. auch endlich gerecht entlöhnt!), Verweigerung gegen entwürdigende Arbeitsverhältnisse bei ausbeuterischen Konzernen (oder Betrieben mit Arschlöchern als Chef) würde wesentlich leichter, mobbing verringerte sich, systeminhärente Zwänge allgemein könnten weitgehend abgebaut werden, kurz:

Das Leben wird mit einem bedingungslosen Grundeinkommen lebenswerter!

Ausserdem könnte die Einführung des BGE auch äusserst lebensfeindliche und bösartige Entwicklungen in Richtung einer zentralitisch gesteuerten Zwangsherrschaft durch sogenannte Sozialsysteme – die nebenbei Milliarden an Steuergeldern für Bürokratie und entwürdigende Bürgergängelei verpulvern – verhindern, weil das Existenzminimum eben bedingungslos gewährt werden müsste.

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Nahrungsmittelverschwendung

Es ist inzwischen auch den Medien zu Ohren gekommen, dass wir in den industrialisierten Ländern immer mehr Nahrungsmittel einfach wegwerfen (oder zu Biogas verarbeiten). Die Ursachen dessen sind vielfältig.

Unter anderem scheint mir auch die uferlose Subventionspolitik ein Grund zu sein. Ein Lösungsansatz seitens der Politik ist es, diese Lebensmittel an die südliche Halbkugel zu verschachern. Was im ersten Moment noch wie eine gute Idee klingt, erweist sich bei genauerer Betrachtung zweischneidig.

Das zusätzliche Angebot aus Europa, torpediert den einheimischen Markt, was den Kleinbauern und Bäuerinnen ihre Existenzgrundlage nimmt. Die Nachfrage nach den von ihnen selbst angebauten Produkten sinkt. Um sich noch über Wasser halten zu können, sind sie häufig gezwungen, ihr Land zu günstigen Konditionen an international operierende Konzerne zu ‚verkaufen‚. Auf diese Weise haben sie zumindest noch genug Geld, um die nächsten Wochen die Nahrungsmittel zu kaufen, die aufgrund der Überproduktion aus den Industriestaaten eingeführt wurden. Gehört das Ackerland den grossen Konzernen, wird nicht länger eine nachhaltige, ernährungsorientierte Agrarwirtschaft betrieben. Die Produktion richtet sich vielmehr auf Profitmaximierung aus. Die Industriestaaten haben besonders grosses Interesse, günstiges Futtermittel aus ebendiesen Ländern zu importieren. Futtermittel, das benötigt wird, um die einheimischen Industrien mit tierischen Produkten (weiter) anzuheizen. Also entstehen Monokulturen ausländischer Investoren auf einstmals lokal bewirtschaftetem Ackerland.

Unser Wirtschaftssystem ist seit 200 Jahren darauf ausgerichtet, unsere Produktion mit Ressourcen aus ärmeren Ländern immer mehr anzuheizen, um diesen Ländern anschliessend „generös“ unsere Überproduktion abzugeben. An dieser Denkweise hat sich wenig geändert. Solange wir damit weitermachen, müssen wir uns nicht wundern, wenn tagtäglich hektarweise Regenwald für immer vernichtet wird. Oder dass der Wohlstand in diesen Ländern nicht steigt. Und wozu? Damit die Industrienationen zu viel produzieren können. Weiterlesen

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Trinkwassergenerierung durch Absorption aus der Luftfeuchtigkeit

In folgendem kurzen Videoclip (96 Sekunden) – aufgemacht wie ein Qualitäts-Werbespot -, der gerade auf verschiedenen Kanälen die Runde macht, wird erklärt, wie UTEC (Universidad de Ingeniería & Tecnología [Universität für Ingenieurswesen & Technologie] in Lima, Peru – nahe der Atacama-Wüste), laut eigenen Angaben, mittels eines neuartigen Verfahrens durch Kollektoren in Reklameschildern, aus Luftfeuchtigkeit Trinkwasser generieren kann, um so künftig in wasserarmen Wüstenregionen mit hohem Luftfeuchtigkeitsgehalt, die Trinkwasserversorgung – ein nicht veräusserbares Menschenrecht, und kein privatisierbares Konsumgut, wie das z.B. multinationale, mafiöse Verbrechersyndiakte wie Nestlé andauernd propagieren! – der Bevölkerungen nachhaltig sicherzustellen.

Mit einer einzigen mittelgrossen Werbetafel könne angeblich ca. 100 Liter Trinkwasser pro Tag (9540 Liter in 3 Monaten) aus der Luft generiert werden.

Eigentlich gar keine schlechte Idee, zumal dieses Prinzip von vielen Wüstenpflanzen der Welt, die sich schon seit Urzeiten aus der Luftfeuchtigkeit heraus mit dem zum Leben nötigen Wasser versorgen, abgekupfert ist. Ein ziemlich schlaues Verfahren also – müsste man meinen…

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Über die Müssigkeit von Ärger über Banalitäten

Viele Menschen ärgern sich heutzutage zuhauf über lächerliche Banalitäten.
Ich erspare mir allein schon Beispiele für solche zu nennen…

Ärger um Lappaliens Willen ist völlig fehl am Platze!

Dieses verzielte Ärgern sollte m.E. ernstlich zu denken geben, angesichts z.B. dessen, dass wir jährliche ~20 Millionen Hungermorde auf dieser Welt haben, obschon wir, bei 7 Milliarden und ein paar Zerquetschten Weltbevölkerung, laut FAO World Food Report, durchaus gut und gern 12 Milliarden ernähren könnten mit den global insgesamt produzierten Nahrungsmitteln.

Aber man muss ja auch tanken


Die Bundeszentrale für politische Bildung hat Ende 2012 Jean Ziegler zu Worte kommen lassen im Interview.

[…]
Können Sie kurz die Fakten zusammenfassen?

Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 57000 Menschen sterben pro Tag an Hunger. Eine Milliarde Menschen sind permanent schwerst unterernährt. Und das auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt. Der World Food Report der UNO sagt, dass die Weltlandwirtschaft heute problemlos fast 12 Milliarden Menschen, also fast das Doppelte der Weltbevölkerung, ernähren könnte.

Und doch heißt es, die nächste große Ernährungskrise stehe vor der Tür.

Sie ist schon da. Es gibt den strukturellen Hunger. Das ist das tägliche Massaker.
[…]

Und das war jetzt nur ein Beispiel von unzähligen möglichen…


Ärger über Lächerlichkeiten ist also in der heutigen, übergeschnappten, globalistischen Irrsinnswelt einer kannibalistischen Kalbtänzer-Weltordnung m.E. völlig fehl am Platze!

Viel mehr sollte man endlich mal  Weiterlesen

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Tacheles aus liebelichtvoller Aufrichtigkeit oder schöngefärbte Scheinheiligkeit aus egozentrischer Boshaftigkeit?

Wer Angst hat vor markigen, harten, heftigen, deftigen und kräftigen Worten, sollte sich zuallererst mal Selbst fragen, was an diesen – im Kerne bis zum Grund! – ihm/ihr denn genau Angst macht, ohne zuvor zu vergessen, alle durch die Verblödungsinstitutionen von der sogenannt ‚politisch korrekten‘ Normalität eingeimpften und herankonditionierten, fahlen Ideologiekonstrukte, jedwede aufgestülpte, falsche Moralität, sowie alle scheinheilige Uniformität der irrsinnig Behäbigkeit und Gemässigtheit fordernden und fördernden Kuschelpädagogik abzulegen.

Erst dann kann das sich seiner Selbst bewusste Individuum wirklich und wahrhaftig ergünden, worin die grundlegende Intention schockierender Worte liegen möge.

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Schockierender Erlebnisbericht aus Indien

Nachfolgend der schon länger angekündigte Gastbeitrag von jacksback über das traurige Schicksal indischer Bauern und das Elend der indischen Kinder. Von mir lektoriert und – am Schluss des Artikels – mit essentiellen, weiterführenden Hintergrundinformationen zum Themenkomplex garniert. Danke Jack!


TEIL I

Was ich weiss, ist, was Menschen mit Macht und Geld, anderen die das nicht haben, zugestehen. Und da sind sie so gut wie alle gleich.

Ich seh das gerade hier in Indien in meinem Umkreis, wie so etwas entsteht. Da haben sich Menschen (Menschen mit Geld, Netzwerk und Freunden in der Regierung) unter der Führung eines noch grösseren Menschen (in den Fällen die ich kenne, stehen sehr reiche Amis und indische Milliadäre dahinter) zusammen getan, und beschlossen, eine Firma zu eröffnen. Dann schaut man, wo das Land am billigsten ist, und wo es von der Regierung noch subventioniert wird. So nach dem Motto: „Wenn Du nicht in Mumbai baust, sondern dort, dann sollst Du auch Geld verdienen.“ Dann fangen die da irgendwo an.

In den Fällen, die ich kenne, hat man sich dort angesiedelt, wo die Ärmsten leben. Dort gibt es hauptsächlich Farmer und Leute, die so ganz winzig kleine Blechbuden haben, in denen sie tagsüber stehen, und irgendetwas anbieten (Essen, Bonbons, Getränke, Schuhe reparieren, etc.). Das geht ne ganze Weile so, und keiner kümmert sich um den anderen. Dann, eines Tages, kommt die Staatsgewalt und sagt denen, dass sie dort nicht mehr stehen dürften. Zuerst zeigt man Milde, lässt sie abhauen, und ignoriert dabei, dass die zwei Stunden später wieder da sind.

Wo sollten die auch hin, denn dort ist ja ihr Leben…

Dann kommt die Polizei wieder und wieder, und irgendwann reisst dieser dann die Hutschnur und es kommen so kleine Kranwagen und zerdeppern die Buden.

Die Menschen vertreibt man mit Stockhieben.

Da die Menschen dort nicht wissen wohin, bzw. keine andere Arbeit haben, findet man sie dann bald als ungelernte Fachkräfte in einem invasiven Konzern, wo sie für einen Hungerlohn zwölf Stunden täglich arbeiten. Die Intelligenten unter denen werden später Maschinen bedienen und vermessen. Das bringen diese lieben Menschen denen bei.

Ich hab hier gerade zwei solche Menschen, die für uns Maschinenteile umändern. Die machen die ganze Arbeit und Kopfarbeit für ein Entgelt, was – da ich den Tagespreis für die Bearbeitung insgesamt kenne – ein so ungeheuerlicher Betrug an diesen Menschen ist, dass mir die Luft wegbleibt, wenn ich daran nur denke. Alle anderen hohen Herren hier, von denen viele gar nichts tun, ausser Verantwortung weiter zu delegieren, verstehen rein gar nichts, ausser wie man Kosten aufrechnet, Aufträge reinholt und andere am Boden hält.

Oder: Gerade hat man in Indien für 400 Millionen US-Dollar einen neuen Formel 1 Parcour gebaut. Das geht da so billig, weil man das Land den Farmern dort weggenommen hat, ohne bisher einen Ausgleich dafür zu zahlen, und weil man die Arbeiter noch so schön ausbeuten kann. So kommt es nun, dass viele Familien, die dachten, es geschafft zu haben, schnell wieder in den selbstgebauten Notunterkünften landen.

Das Ganze ist ein unglaublicher Skandal, aber es passiert nichts!

Eine der Familien, die einen Traktor hatte, und gerade um ihr Leben kämpft, hatte ein wenig Glück, denn der Sohn der Familie hat einen Job bekommen. Er darf jetzt mit dem Familientraktor für einen anderen Bauern fahren, der sein Land (noch?) nicht verloren hat. Davon lebt nun die ganze Familie.

Irgendwann werden es alle merken, dass sie nur die Marionetten derer sind, für die sie nichts anderes als auszuschlachtende Bioroboter sind. Dass das jetzt natürlich durch die Ego-Natur des Menschen, gepaart mit Kapitalismus entsteht, ist mir klar. Mir ist aber auch klar, dass da einige ganz weit oben diejenigen steuern, die meinen, dass sie selber steuern, weil es ja unter ihnen noch genug zu steuern gibt.

Geschrieben am 21.05.2011 direkt vor Ort:
Industrial Area # 2, A B Road DEWAS 455 001, M.P., INDIA


TEIL II

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Dringender Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat

Im folgenden möchte ich eine sehr eindringliche Botschaft zum dringenden Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat zur gezielten Unterwanderung der vom Schweizer Volk angenommenen Zweitwohnungsinitiative ans Herzen legen,  Weiterlesen

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