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Eigenartige Reaktionen aus illusionären Festungen

Menschen reagieren heutzutage allzu häufig mit Ignoranz, Desinteresse, Abneigung, Schönrederei, Aggression oder Ausgrenzung, wenn man ihnen droht, mit explosiver und düsterer Realität die starren und gut bewachten Mauern ihrer illusionären Festungen einzureissen. Weiterlesen

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Schockierender Erlebnisbericht aus Indien

Nachfolgend der schon länger angekündigte Gastbeitrag von jacksback über das traurige Schicksal indischer Bauern und das Elend der indischen Kinder. Von mir lektoriert und – am Schluss des Artikels – mit essentiellen, weiterführenden Hintergrundinformationen zum Themenkomplex garniert. Danke Jack!


TEIL I

Was ich weiss, ist, was Menschen mit Macht und Geld, anderen die das nicht haben, zugestehen. Und da sind sie so gut wie alle gleich.

Ich seh das gerade hier in Indien in meinem Umkreis, wie so etwas entsteht. Da haben sich Menschen (Menschen mit Geld, Netzwerk und Freunden in der Regierung) unter der Führung eines noch grösseren Menschen (in den Fällen die ich kenne, stehen sehr reiche Amis und indische Milliadäre dahinter) zusammen getan, und beschlossen, eine Firma zu eröffnen. Dann schaut man, wo das Land am billigsten ist, und wo es von der Regierung noch subventioniert wird. So nach dem Motto: „Wenn Du nicht in Mumbai baust, sondern dort, dann sollst Du auch Geld verdienen.“ Dann fangen die da irgendwo an.

In den Fällen, die ich kenne, hat man sich dort angesiedelt, wo die Ärmsten leben. Dort gibt es hauptsächlich Farmer und Leute, die so ganz winzig kleine Blechbuden haben, in denen sie tagsüber stehen, und irgendetwas anbieten (Essen, Bonbons, Getränke, Schuhe reparieren, etc.). Das geht ne ganze Weile so, und keiner kümmert sich um den anderen. Dann, eines Tages, kommt die Staatsgewalt und sagt denen, dass sie dort nicht mehr stehen dürften. Zuerst zeigt man Milde, lässt sie abhauen, und ignoriert dabei, dass die zwei Stunden später wieder da sind.

Wo sollten die auch hin, denn dort ist ja ihr Leben…

Dann kommt die Polizei wieder und wieder, und irgendwann reisst dieser dann die Hutschnur und es kommen so kleine Kranwagen und zerdeppern die Buden.

Die Menschen vertreibt man mit Stockhieben.

Da die Menschen dort nicht wissen wohin, bzw. keine andere Arbeit haben, findet man sie dann bald als ungelernte Fachkräfte in einem invasiven Konzern, wo sie für einen Hungerlohn zwölf Stunden täglich arbeiten. Die Intelligenten unter denen werden später Maschinen bedienen und vermessen. Das bringen diese lieben Menschen denen bei.

Ich hab hier gerade zwei solche Menschen, die für uns Maschinenteile umändern. Die machen die ganze Arbeit und Kopfarbeit für ein Entgelt, was – da ich den Tagespreis für die Bearbeitung insgesamt kenne – ein so ungeheuerlicher Betrug an diesen Menschen ist, dass mir die Luft wegbleibt, wenn ich daran nur denke. Alle anderen hohen Herren hier, von denen viele gar nichts tun, ausser Verantwortung weiter zu delegieren, verstehen rein gar nichts, ausser wie man Kosten aufrechnet, Aufträge reinholt und andere am Boden hält.

Oder: Gerade hat man in Indien für 400 Millionen US-Dollar einen neuen Formel 1 Parcour gebaut. Das geht da so billig, weil man das Land den Farmern dort weggenommen hat, ohne bisher einen Ausgleich dafür zu zahlen, und weil man die Arbeiter noch so schön ausbeuten kann. So kommt es nun, dass viele Familien, die dachten, es geschafft zu haben, schnell wieder in den selbstgebauten Notunterkünften landen.

Das Ganze ist ein unglaublicher Skandal, aber es passiert nichts!

Eine der Familien, die einen Traktor hatte, und gerade um ihr Leben kämpft, hatte ein wenig Glück, denn der Sohn der Familie hat einen Job bekommen. Er darf jetzt mit dem Familientraktor für einen anderen Bauern fahren, der sein Land (noch?) nicht verloren hat. Davon lebt nun die ganze Familie.

Irgendwann werden es alle merken, dass sie nur die Marionetten derer sind, für die sie nichts anderes als auszuschlachtende Bioroboter sind. Dass das jetzt natürlich durch die Ego-Natur des Menschen, gepaart mit Kapitalismus entsteht, ist mir klar. Mir ist aber auch klar, dass da einige ganz weit oben diejenigen steuern, die meinen, dass sie selber steuern, weil es ja unter ihnen noch genug zu steuern gibt.

Geschrieben am 21.05.2011 direkt vor Ort:
Industrial Area # 2, A B Road DEWAS 455 001, M.P., INDIA


TEIL II

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Geheimjustiz im «Rechtsstaat» Schweiz

Nachfolgend ein sehr vielsagender Fremdartikel von Infosperber als Volltext, welcher die überaus besorgniserregenden Zustände im sogenannten ‚Rechtsstaat Schweiz‘, anhand von Beispielen zu den teilweise äusserst fragwürdigen Praktiken von Schweizer Gerichten abhandelt: Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich, aber einige sind offenbar auch gleicher

Die Zustände in der Schweiz (und nicht nur da) sind z.T. weit besorgniserregender als man gemeinhin annimmt.


Zürcher Gerichte garantieren Sexdelinquenten Geheimhaltung. Das verletzt den Grundsatz der Öffentlichkeit von Gerichtsverfahren.

Zürcher Topmanager mit einem Hang zu planmässiger Frauenbelästigung oder anderen Gewalttaten als «ausgleichende Freizeitbeschäftigung» können aufatmen: Werden sie erwischt, können sie sich mit der lokalen Justiz «arrangieren». Und diese schützt die Delinquenten auch gleich noch davor, dass Vorgesetzte, Berufskollegen oder Frauen aus dem privaten Umfeld des Täters je erfahren, mit welch hinterhältigen oder perversen Leuten sie es in Tat und Wahrheit zu tun haben.

So geschehen vergangene Woche vor dem Bezirksgericht Zürich: Da staunte ein NZZ-Reporter nicht schlecht, als der Angeklagte und sein Anwalt ihm faktisch vorschreiben konnten, wie wenig er zur Person des Täters publizieren dürfe – nur gerade «Top-Manager, leitender Angestellter eines Konzerns, mittleren Alters, Schweizer». Sonst nichts. Und das Gericht bedrohte alle anwesenden Medienleute: Wer diesem Zensur-Wunsch des Straftäters nicht nachkomme, werde mit Bussen bis 10 000 Franken und dem «Entzug der Akkreditierung» sanktioniert. Weiterlesen

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Der einsame Wolf

Der einsame Wolf war ein Streuner, ein Einzelgänger, Sonderling – eine Kuriosität der Natur. Aber er war auch mehr als das, denn in gewisser Weise wäre er zum Leitwolf prädestiniert gewesen; geeignet ein Alpha-Tier zu sein.

Das aber wollte er nicht, obwohl er es eine Weile ausprobiert hatte, bei der Leitung eines Rudels teilzuhaben. Ihm missfielen die internen Zwiste um hierarchische Stellungen innerhalb des Verbunds , als auch die Riten und Gewohnheiten des Rudels, und weit mehr noch missfielen ihm die territorialen Streitigkeiten der einzelnen, voneinander streng abgeschotteten Wolfsgemeinschaften.

War nicht ein Wolf ein Wolf, der ein Wolf war?
Doch! Der einsame Wolf war überzeugt davon.

Trotz seiner innersten Überzeugung noch aus frühesten Jugendjahren, wollte er Weiterlesen

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Ennio Morricone – Ecstasy of Gold

Ennio Morricone, der grösste Komponist von Filmmusik aller Zeiten!

Der Meister aller Meister in Sachen passender Akustik zu Filmklassikern. Sicherlich hätte ihm sogar Ludwig van Beethoven dafür gebührenden Respekt gezollt!

Folgende Komposition hat der Meister anno 2007 in Venedig Selbst dirigiert, und ich muss ehrlich eingestehen, dass diese Interpretation (auch neben allen ‚Coverversionen‘, wie z.B. dieser hier) sogar noch das Original bei weitem übertrifft! Und dies, obwohl ich das kaum für möglich hielt…

Kult! Weiterlesen

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Was ist Leben Fragezeichen!

Passend zum Kommentarstrang zur Vision einer neuen Welt, möchte ich Euch hier ein sprachliches Kunststück vom Allerfeinsten anbieten. 🙂


Von am 20. Mai 2013

An die allergnädigsten weltbeherrschenden und zutiefst hochgeneigten Hoheiten von und zu Herrschaftszeiten, sowie an alle prätentiösen Platzhirschpotentaten und sonstigen schmiergelackten Saubermänner mitsampt dero goldgierigen Gattinen!

Neulich kam mir nach kurzer Betrachtung eurer komischen neuen Welt ein ziemlich langer Satz durchs Gemüt gefahren, den ich nun vernunftsweise stark censorieret habe, damit ich ihn überhaupt hier hinschreiben dürfte! Ich hoffe ihr versteht! Also! In Gegenüberstellung zu euren sämtlichen grauseligen Großbauten, euren hyperaktiven hippodromen Einkaufszentren, euren maßlos multidimensionalen Medienmärkten, euren voluminösen und vielfach vacanten Verwaltungsgebäuden, euren kolossal kapitalistischen Konzernzentralen, euren bombastischen Banken- Börsen- und Bürokomplexen und somit EUrem gesamten sterilen Schlauraffenlande, das laut Meinung meines Provinzpsychologen Professor Doktor Depperl summasumarum ein Ausdruck eines Größenwahns sondergleichen ist, dem wiederum ein nicht minder großer Minderwertigkeitskomplex zugrunde liegt – im Vergleich hierzu also, vor allem unter Berücksichtigung eurer Bestrebungen, die Natur, also das Leben, zerstören zu wollen, nachdem ihr sie allein aus solchem Antriebe heraus künstlich nachzuahmen versuchtet – sei es nun im Großen oder im Kleinen, wie erst kürzlich bei den lieben Bienchen – ich wollte also sagen: in Gegenüberstellung zu solch fälschlich erdachten Auswürfen eurer bedauernswert phantasielosen Geisteskraft gibt es dort draußen (außerhalb der Wahrnehmung eurer hochgelobten Hirne wie ich untergebenst vermute!) eine Schöpferkraft deren Werke (siehe unten!) ihr niemalen nachcopeyren könnt, deren Geist ihr niemalen werdet besiegen können und deren Kreationen das pöbelnde Proletarium um vielermaßen mehr bewundern täte, wenn es sich nur einmal darauf zurückbesinnen würde! Ausrufezeichen!

Und selbst wenn nicht! So steckt ja immer noch ein Mehrfaches an Größe in jedem Würmchen als ihr könntet jemals bauen ein Türmchen!

Was aber die wahren Schöpferkräfte an Werken zu erschaffen wissen, und was für klägliche Konstruktionen eure künstlichen Kreationen hierzu vergleichsweise sind, das sei abschließend jedem (der sich das alles ohnehin nur impulsiv einbildet) nochmal zur Reflexion in rollenden Bildern* wiefolgt vor die armen Augen projieziert: Weiterlesen

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Dringender Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat

Im folgenden möchte ich eine sehr eindringliche Botschaft zum dringenden Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat zur gezielten Unterwanderung der vom Schweizer Volk angenommenen Zweitwohnungsinitiative ans Herzen legen,  Weiterlesen

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Dante zur Macht der Liebe

Da es hier (wilderweise 😉 ) aktuell kein frisches Zitat der Woche gibt (Dürrenmatt gefällt mir auch noch immer allzu gut 😉 ), möchte ich euch dieses mal stattdessen eine etwas längere, sehr vielsagende und tiefsinnige, voll höchster Weisheit und Kraft strotzdende, nicht in einer Sammlung erscheinende, sondern allein für sich stehende – denn die Liebe genügt sich Selbst! -, etwas längere (etwas zu lang für die Navigationsleiste, denn JFK bleibt dauerhaft 😀 ) Weisheit von Dante darreichen.


An dem Tag, an dem der Mensch der wahren Liebe erlaubt, sich zu zeigen, werden die wohlgeordneten Dinge heillos durcheinander geraten und alles aus dem Gleichgewicht bringen, was wir für sicher, für wahr gehalten haben. Die Welt wird wahr sein, wenn der Mensch zu lieben vermag, bis dahin werden wir in dem Glauben leben, wir würden die Liebe kennen. Wir bringen jedoch nicht den Mut auf, uns der Liebe als dem zu stellen, was sie ist.

Die Liebe ist etwas Wildes. Wenn wir versuchen, sie unter Kontrolle zu halten, zerstört sie uns. Wenn wir versuchen, sie einzusperren, macht sie uns zu Sklaven. Wenn wir versuchen, sie zu begreifen, stehen wir verloren und verwirrt da.

Diese Kraft ist auf Erden, um uns Freude zu geben und uns Gott und den anderen Menschen näher zu bringen. Und dennoch, so wie wir heute lieben, kommt auf eine Minute Frieden eine Stunde Angst.


Ps. https://dudeweblog.wordpress.com/2013/05/14/2013/03/25/angst-als-herrschaftsmethode/

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Harmonische Musik und disharmonischer Lärm

Wenn einem die Musik nicht gefällt, sollte man aufhören mitzutanzen. Wenn einem schrecklich unmelodiöse und grauenhaft atonale Musik gefällt, sollte man sich fragen: wieso?

Aber wenn man nicht mal mehr erkennt, ob die Musik harmonische Ästhetik verkörpert, oder nur organisierter Lärm erschallt, ist und bleibt Bewusstheit, Edelmut, sowie Geschmack, auch fern – bis zum Wiedererkennen göttlicher Komposition.

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