Archiv des Autors: nick.mott

Über nick.mott

Das was ich dereinst mal studieren wollte (angeregt von Gedankengängen von Leuten wie Wiener, Jantsch, Varela, Löbsack, v.Däniken et.al. und der Lektüre vieler Schriften, die mir einen Ozean von Ungereimtheiten hinterließen) - Kybernetik - habe ich nach 3 Monaten als Gasthörer der Uni direkt ad acta gelegt, weil hier leider nur eine rein mathematisch-technische Fokussierung angeboten wurde, die meiner nicht repräsentativen Auffassung nach mal gerade gar nichts dazu beiträgt, um das Lebendige, Dynamische außerhalb dieses extrem beschränkten Erklärungsangebotes einer Techno-Logik (Linear-Logik, binäre Logik) in realiter zu verstehen und daraus für mein Leben geeignete Vorteile zu ziehen. Auf der Suche nach einem geeigneteren Studienfeld habe ich mir dann die Reitkunst ausgesucht und wurde staatl. gepr. Berufsreitlehrer. Schon Schumpeter, der Nationalökonom, erkannte den Zusammenhang zwischen ökonomischen Prinzipien und der Reiterei (er selbst pflegte zeitweilig sogar zu Vorlesungen an die Uni zu reiten). Und im Mayerschen Wirtschaftswissenschaftslexikon von bereits 1964 wird explizit auf das Verhältnis von Reiter und Pferd als beispielgebend für die Kybernetik verwiesen. War ich also nicht völlig verkehrt gelandet. Wenn ich danach etwas als unumstößlich wahr und relevant erkennen konnte, dann dass jede Form von Systematik schwerwiegende Probleme mit sich bringt - unter anderem, dass Systematiken jeglicher Art AUSSERHALB technischer Anwendungsgebiete blind machen für notwendige Alternierungen und damit eine Art 'systemischer Verkrustung' etabliert, mit der Folge wachsender Unempfindlichkeit gegen äußere Einflüsse - gleichbedeutend mit 'Dummheit' ('dumm' kommt von 'taub' und meint 'empfindungslos', was wiederum mit 'Denken' zusammenhängt, dem 'Emp-Finden', also dem geistigen 'Hinein-Finden', 'Nach-Spüren'!) und ebensolchem Verhalten. Die Pferde haben mich da aufs Nachdrücklichste etwas Besseres gelehrt und mir die Möglichkeit eröffnet Fragen zu beantworten, die kein universitäres Studienwissen zu vermitteln vermochte. Aktuell verbessert sich die Lage etwas, weil seit Anfang der 2000er wenigstens EINE Uni Systemwissenschaft außerhalb von rein technischen Bezügen anbietet (https://www.uni-osnabrueck.de/studieninteressierte/studiengaenge-a-z/angewandte-systemwissenschaft-bachelor-of-science/): Aber wer den universitären Betrieb kennt, der weiß dass dessen Mühlen besonders langsam mahlen! ;-) Für aktuelle Belange kommt das also zu spät. Diese erhebliche Lücke versuche ich mit meinen Beiträgen wenigstens fragmentarisch zu verfüllen.

Es wird keine KI-Singularität geben

Begründung:

Wenn ich einer noch so intelligenten Informationsverarbeitungseinheit innerhalb eines offenen Ereignisraumes mit vielen Entitäten versehen (Mein Begriff dafür ist ‚Pleromatrix©‘) die Aufgabe stelle:
Finde die Aufgabe!
versagen allein schon beim Menschen die allermeisten aus den unterschiedlichsten Gründen.*(siehe ‚PS‘)

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Digimons erobern die Welt!

Digital Monsters auf Erfolgskurs.

Irgendwo in Deutschland… äh, nein, nicht irgendwo, sondern GENAU auf K169, 54597 Kleinlangenfeld, Prüm, Eifel am Waldrand
Jemand steht nachts um 00:02 Uhr also exakt dort herum, – selbst Fuchs und Hase schnarchen schon einträchtig – und die Ampel für Feldrainspaziergänger steht auf ‚ROT‘, außerdem ist eine Schranke unten und ein Schild verweist verwaist auf die nächstgelegene Polizeistation in Bad Münstereifel mit einer Anfahrtszeit von 45 Minuten.
Was tun???
Natürlich warten!


Aber die Ampel schaltet nicht um. Vermutlich ein Relaisdefekt.
Erst als nach quälenden 3 Stunden der Batterieblock der mobilen Ampelstation geleert scheint und keinerlei Anzeige mehr sichtbar ist, wird scheu und im Duckmodus mit verhuschten Bewegungen die Schranke an der Seite umlaufen.
Geschafft.
Jemand will sich gerade beglückwünschen für sein hasardeurhaftes Abenteurertum, als ein Waidmann mit entsicherter Mauser und Laseroptik im Anschlag von seinem knarzenden Ansitz herunterschnauft und Jemand anraunzt: „So geht’s ja nicht! Ordnung muss Ordung sein und bleiben!“ und streckt mit einem wohlgesetzten Blattschuß der sich zart geregt habenden Piraterie des Anstandes im geistig absoluten Outback Deutschlands ein verblutendes Ende.

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Mind:hacks vs.hoax II

Samsonize the system

Teil 1: Einleitung

‚fractioneering‘ <- fraction + engineering (salopp: ‚Bruch-Management‘)

Zuallererst sollte der geneigte Leser sich dies hier zu Gemüte führen (vor allem die beiden Videos):
https://computervisionblog.wordpress.com/2013/06/01/cats-and-vision-is-vision-acquired-or-innate/
Hier einer der Initiatoren auf deutsch beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Blakemore
Interessanterweise gibt es auf deutsch dazu so gut wie nichts 😉

Um überhaupt eine IDEE davon bekommen zu können, wie unser Denken funktioniert und was infolge davon getan werden muss wie kann, damit sich die in dem Experiment sehr anschaulich präsentierten Probleme unserer eigenen Wahrnehmung vergleichbar erkennen respektive verändern lassen, muss man den allerersten BRUCH dadurch begehen, dass man sich von seiner bisherigen Selbstsicht/-einschätzung radikal trennt, indem man eben diese radikal in Zweifel zieht, hinterfragt.

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Mind:hacks vs hoax I

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist samson8-1.jpeg.
samsonize the system

Der Titel soll Programm sein.
Bedeutet: ‚hacking‘ ist ja keineswegs nur als ‚Einbrechen in ein IT-System‘ o.ä. zu verstehen.
‚Hacking‘ ist eine Art ‚mind-set‘ zum Erkennen, Verstehen und Lösen von Problemen.
(https://www.catb.org/~esr/faqs/hacker-howto.html#attitude)
‚Hacks‘ gegen den ‚Hoax‘ – bedeutet: das eigene ‚mind-set‘ muss neu ausgerichtet, erweitert werden, um die ‚Große Täuschung‘ zu durchschauen, zu verstehen und daraus folgerichtig ableiten zu können was zu tun wäre und was man jeweils individuell überhaupt tun kann.
Man muss also ‚ausbrechen‚ aus diesem System – beim Einbrechen in ein System kommen dieselben Prinzipien zur Anwendung wie beim Ausbrechen aus einem System.
Deshalb sind ‚Hacker‘ ja vom System so stigmatisiert, weil nur diese eine echte Gefahr für das System darstellen, weil nur diese sich erfolgreich der Würgeschlinge des Systems entziehen können.
Eskapismus wird vom System nur geduldet und sogar gefördert, wenn es darum geht Scheinfluchten zu illusionieren (Kino, Musik, Events, Kredite, Karriere, …)

Teil 1: mit was für einem System haben wir es eigentlich wirklich zu tun?

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