Der Isolant – Ein Leben in der Warteschleife

ACHTUNG, ALLES IST FIKTION, NICHTS DAVON IST WAHR!
Alle Personen und die Handlung des Textes sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden Personen wären rein zufällig!

Teil 1

1.

Bis Ende der 90er gingen wir in Geschäften einkaufen. Das war noch die Zeit, in der man Telefonzellen suchen und mit Verkäufern reden musste. Heute haben wir das World Wide Web, meiden Menschen wie Viren, lassen uns alle 6 Monate genetisch upgraden, früher sagte man impfen dazu. Aber wir lassen uns nicht impfen, wir optimieren den genetischen Quellcode.

Heute kann man über das Internet alles bestellen. Das alles funktioniert per Mausklick. Viele kryptische Vorgänge, die sich im Hintergrund abspielen, beeinflussen das Leben. So wurden zwischenmenschliche Beziehungen überflüssig. Es stellte sich heraus, dass jeder am Besten für sich ist und bleibt. So erfahren wir am besten die Transformation zum totalen Ich.

Hat man was im Internet bestellt, wartet man bis der Mensch mit Scanner vor der Tür steht. Dann darf man die Sendung entgegen nehmen und sich einen guten Tag wünschen und dann verschwindet man mit seinem Paket in der Wohnung.

Alle Kontakte sind flüchtig. Jeder bleibt für sich. Und das ist auch gut so! Denn wir sind Konsumenten, Endverbraucher, eine binäre Identität des digitalen Raumes. Wir warten auf Sendungen. Versichert, unversichert, mit oder ohne Sendungsverfolgung. Wir freuen uns auf die Dinge die uns geliefert werden und selbstverständlich auf die genetische Optimierung. Das wird das Fleisch und die damit einher gehenden Leiden besiegen. Das Fleisch wird zur Maschine.

Die Mitarbeiter der Paketdienste sind geschäftige Menschen. Es geht darum jeden Tag ein Maximum an Dingen in einem Minimum an Zeit von A nach B zu transportieren.

Da bleibt keine Zeit für unnötiges Gerede. Klingeln, Treppen steigen, quittieren und auf zum Nächsten. Läuten, Treppen steigen, quittieren. 

So ziehen die Tage in den digitalen Kosmos. Ein Kosmos aus Verbrauchern, Paketdienst Mitarbeitern, Drohnen, Maschinen und Algorithmen. Während auf den Straßen die gelben, braunen und weißen Kastenwägen hin und her fahren überwachen die Drohnen die Logistik.

Ab und zu ist keiner zuhause, dann muss der Zusteller entweder bei einem Nachbarn klingeln oder die Sendung wieder mitnehmen. Dann versucht er es am nächsten Tag noch mal. Oder das Paket wird in eine Filiale gebracht. Dann liegt im Briefkasten die Benachrichtigung, wann man das Paket wo abholen darf. In den meisten Fällen funktionieren die Prozesse einwandfrei. Aber manchmal passiert ein Fehler. Ein Fehler mit Konsequenzen. Aber das System wird jeden Fehler ausmerzen. Die Prozesse haben keine Pause und machen vor nichts halt.

 Von Arzneimitteln über Lebensmitteln bis hin zu Dienstleistungen lässt sich alles übers Internet bestellen. Nur ein Online Formular ausfüllen, eine Zahlungsmethode wählen, auf den Knopf drücken und schon bewegen sich die Dinge auf einen zu. Und fühlt man sich mal alleine, dann spricht man mit Alexa oder Siri oder wie auch immer die Stimme heißt und sagt: „wann geht die Welt unter.“ Die Freude über die Antwort ist programmiert.

Alles sind Automaten und alles geht automatisch. Sogar Sex wird auf dieselbe Weise abgewickelt. Man befriedigt sich online. Das ist sauber und erzeugt keinen Nachwuchs. Was für ein logistisches Meisterwerk. Ein komplexes Zusammenspiel aus Millionen kleiner Maschinchen und Programmen. Und inmitten davon hocken wir in einer Zelle auf Standby. Eine Trichine im binären Körper oder besser gesagt in der Marionette, die an unsichtbaren Fäden hängt und von unsichtbarer Hand gesteuert wird. 

In den Gen-Upgrade-Verweigerer-Ghettos (GUVGs) leben die Leute, die zu fest in die unsichtbare Hand gebissen haben. Ich frage mich warum? Warum gegen die Transformation ankämpfen? Man beißt nicht in die Hand die einen füttert. Und außerdem haben wir keine andere Wahl. Die Prozesse sind irreversibel.

Unsere K. von Laubendach & K. Grab (K&K) digital-humanistische-Transformationskirche, kurz die KKDHT-Church zeigte uns vor Jahren, wohin unsere Reise geht und langsam kommen wir am Ende des Weges an. Bewegen uns in Richtung einer Morgendämmerung der wunderbaren Menschmaschinenwelt. 

2.

Heute sollte eigentlich mein Paket ankommen. Ich schaute aus dem Fenster, suchte die Straße nach dem Kastenwagen ab. Leider hatte ich die Zustellung einmal verpasst. 

Und weil die Sendung nicht immer bei einem Nachbarn abgegeben werden kann, was unpraktisch ist, muss der Zusteller unverrichteter Dinge weiter fahren. Im Internet kann man seine Statusmeldung abfragen. Dort steht dann: „Der Empfänger wurde nicht angetroffen“ oder „Wir werden einen weiteren Zustellversuch durchführen.“

Zum Glück hatte ich einen halben Tag frei. Ich konnte also länger auf das Paket warten. 

Bis 13 Uhr verbrachte ich die Zeit mit aufräumen und staubsaugen. Dann musste ich los. Leider war kein Zusteller gekommen. Kein Zusteller, kein Paket. Frustrierend. 

Des Umstandes wegen verstimmt, überquerte ich die Straße zur Haltestelle.

Bevor ich mich zur Arbeit aufmachte, warf ich einen gehetzten Blick die Straße hinauf und hinunter. Die Vorstellung, ein Paketdienst um ein Haar zu verpassen, war entsetzlich.

Einmal musste ich mein Paket in einem Getränke-Markt abholen. Das war ziemlich unangenehm. 

Die Scanner sind heutzutage überall in Anwendung. Natürlich auch bei jeder Paketzustellung. Die Scanner helfen uns die Welt auszusortieren. Denn nur das Optimale garantiert uns eine Zukunft.

Als ich das Paket in dem Getränke-Markt abholen wollte, konnte der Scanner meinen Ausweis nicht mit den Angaben auf dem Paket in Übereinstimmung bringen. Stattdessen gab der Scanner einen hässlichen Ton von sich. Der Grund hierfür war der fehlende Zweitname. 

In meinem Ausweis war mein Zweitnamen vermerkt, auf dem Paket nicht. Das gefiel dem Scanner nicht und der sture Typ im Spätkauf verweigerte mir das Paket.

Mit seinem Vollbart, seinem langen, graumelierten Haar, seinem protzigen Goldring und Goldkette stand er hinter seiner Theke und schüttelte den großen Kopf.

Keine Chance. Auf meinem Ausweis stand ein Zweitname, auf dem Paket nicht. Keine Übereinstimmung. Kein Paket. Die binäre Welt ist kompromisslos. Es passiert genau das, was gemäß eines Algorithmus passieren muss.

„Da kann man nichts machen, das erkennt der nicht!“, sagte der Mann und zeigte mit seinem dicken kurzen Finger auf den Scanner.

„Ich darf Ihnen das Paket nicht geben, tut mir leid! So sind nun mal die Vorschriften“

Es tat ihm genauso wenig leid, wie ich ihn leiden konnte. Aber er hatte recht. So sind die Vorschriften und man muss sich an sie halten. Die Sendung ging zurück und ich ohne Paket nach Hause.

3.

Manchmal sitze ich in meiner Küche, starre auf die Raufasertapete und denke, „alle Dinge müssen gleich bleiben, alle Tage sich wie ein Haar dem Anderen gleichen, keine Veränderung, nirgendwo, niemals!“

Leider kann mir das mit dem Zurückschicken des Paketes jetzt wieder blühen. Denn ich meine, ich habe es bei dieser Bestellung leider wieder versäumt, meinen Zweitnamen anzugeben. Und da vielleicht der Ausweis verlangt wird, könnte der Scanner auf den Unterschied aufmerksam werden und sich der Zusteller wieder weigern, mir das Paket auszuhändigen. Was für eine entsetzliche Aussicht!

Wieso muss ich diesen dämlichen Zweitnamen haben, wäre eine schlichte vier oder fünfstellige Nummer nicht ausreichend? Das würde mir einiges erleichtern. Ich hielt inne. Plötzlich wurde mir klar, das ich keinen blassen Schimmer mehr hatte, wer meine Eltern waren. Ich wusste nicht mehr, wie sie aussahen. Ich hatte sie vergessen.

„Was soll´s!“, dachte ich, genau genommen sind wir ohnehin nichts als Nummern. Nummern, die von Algorithmen durchs Leben gelenkt werden. Wen kümmert woher wir stammen?

Ich arbeite seid vier Jahren als Datenverwalter bei einer Versicherung. Ich sitze täglich in einer kleinen Zelle, vergleiche Datensätze, aktualisiere Datensätze, synchronisiere Datensätze. Der beste Job den ich mir vorstellen kann!

Seit einiger Zeit auch zeitweise von Zuhause. Das spart Ressourcen, behauptet das Unternehmen. Mir ist das recht, ich lege keinen Wert auf soziale Kontakte. Vor drei Jahren wurden, einer ansteckenden Krankheit wegen, spitzenmäßige Maßnahmen eingeführt. Mittlerweile wurden viele davon wieder außer Kraft gesetzt. Was mich nicht daran hindert, sie beizubehalten. Ich bedauere die Laxheit einiger Entscheidungsträger.

Denn diese Regeln kommen meiner Lebensstrategie mehr als entgegen. Und natürlich entsprechen sie den Lehrsätzen der KKDHT-Church. Dort steht geschrieben: „Du sollst nicht zusammenkommen mit Deinesgleichen, halte deinen genetischen Quellcode rein und sauber!“

Die KKDHT-Church lehrt uns, „Um so weniger zwischenmenschliche Interaktionen stattfinden, desto weniger Pestilenz und Elend müssen wir ertragen! Das Glück liegt in der Isolation und der Nabel zur Welt ist das Datenkabel. Was braucht man mehr?!“

Meine Arbeit besteht darin, auf den Bildschirme zu starren und Datensätze zu synchronisieren. Da brauche ich keine zwischenmenschlichen Ablenkungen.

4.

Zuhause angekommen, schaute ich gleich in meinen Briefkasten. Es lag aber keine Benachrichtigungskarte darin, nur die Wurfsendung eines Mobilfunkanbieters. 

Ich ersparte es mir, die Wurfsendung zu öffnen und warf sie in den überfüllten Mülleimer unter dem Briefkasten. 

Obgleich man in diesen Wurfsendungen manchmal beim Namen genannt wird, sollte man nicht vergessen, das eine Maschine ihn geschrieben hat. Aber ich sehe ohnehin keinen Unterschied darin, ob mir eine Siri, eine Alexa, eine Susanne, die Nachbarin oder irgend eine KI einen guten Morgen wünscht. Was ist schon echt?

Meine gesamte Post wird von Maschinen geschrieben. Alles läuft automatisch. Ein Datum fällt mit einem Ereignis zusammen und ein Algorithmus tritt in Aktion und generiert eine Nachricht. Ein weiterer Algorithmus kümmert sich dann um alles Weitere. Wahrscheinlich schreiben sich Maschinen gegenseitig Briefe. Maschinen, die mit Maschinen kommunizieren. Ein Barcode scannt einen anderen Barcode. Ein binäres Hintergrundrauschen aus Nullen und Einsen das mich angenehm einhüllt. Das ist meine Matrix. 

Bis vielleicht ein gigantischer elektromagnetische Impuls alles lahm legt. Dann würde Funkstille herrschen. Aber das wird nie passieren! Hoffe ich doch zumindest.

Jedenfalls erhalte ich schon lange keine Briefe oder Postkarten mehr, die richtige, echte Menschen aus Fleisch, Knochen, Nerven und Blut geschrieben haben. Warum auch?

Allerdings kann ich mich auch kaum noch an diese Art von Nachrichten erinnern. Es sieht so aus, als würde ein Lebensabschnitt über die Klippe des Vergessens stürzen, aus meinem Ereignishorizont verschwinden. Wahrscheinlich ist das ein Aspekt der Transformation.

Es soll ja Menschen geben, die sich eine kostspielige Bibliothek mit teuren Büchern zu legen und niemals eines ihrer Bücher aufschlagen. Wen kümmern Inhalte solange von außen alles hübsch und farbig aussieht?

Während wir tiefer in der traumlosen Nacht der Programmen ertrinken, ziehen die Algorithmen alles aus uns heraus, alle Informationen unseres Lebens. So ist das nun mal. Der binäre Kosmos muss gefüttert werden und wir sind die Nahrung.

Dinge hängen zusammen und wir an Maschinen. Hauptsache die Pakete kommen! Und solange es mir an nichts fehlt, ich alles ins Haus geliefert bekomme, ist doch alles prima!

5.

Nachdem ich die Haustür hinter mir verriegelt hatte, schaltete ich den Rechner an und überprüfte auf der Seite des Paketzustellers die aktuelle Statusmeldung. So etwas geht schnell, Bestellnummer eintippen, Knopf drücken und schon ist man informiert.

Erstaunlich, was alles durch das bloße drücken eines Knopfes in Gang gesetzt werden kann. Von der Treppenhausbeleuchtung bis hin zum Marschflugkörper mit Nuklearsprengköpfen. 

Und keiner erkennt das Muster zwischen dem Knopfdruck und der Sache, die dann passiert. Das ist der Zwischenraum wo wir leben, im blinden Fleck. In der Grauzone der Ereignisse.

Keiner kennt den Quellcode hinter den Dingen. Versteht das Glasfaserkabel, die Nullen die Einsen, die Informationsübertragungen die Lichtblitze. Wichtig ist, was man bekommt, und was man bestellt. Warum sich Sorgen über Scanner machen. Die globale Überwachung all unserer Bewegungen und Handlungen? Das ist die neue Ordnung.

Denn alle Scanner schützen uns vor Terroristen, dienen unserem Schutz. Dem Schutz des genetischen Quellcodes.

Mein Paket befand sich in Zustellung. Mittlerweile war es jedoch 21 Uhr. Anscheinend war das System nicht auf dem aktuellen Stand oder ein unachtsamer Mitarbeiter hat nicht richtig geschaltet und einen Arbeitsschritt nicht ordnungsgemäß abgearbeitet!

Ich saß noch bis 23 Uhr vor dem Rechner und klickte mich gelangweilt durch belanglose Internetseiten. Ich überflog einen Artikel über das korrekte Schälen einer Ananas.

Am liebsten scrolle ich Kommentare und Threads. Wenn ich Kommentare lese, egal wo und über was, bekomme ich genug Nähe für ein Jahr. Diese kleinen, eingefrorenen Emotionen geben mir die optimale Portion Gesellschaft.

Am nächsten Morgen erwachte ich früher als sonst. Mit einem zuckenden Augenlid stand ich auf, kochte Kaffee und setzte mich an den Rechner.

Die aktuelle Statusmeldung hatte sich seit gestern nicht geändert. „Die Sendung befindet sich in Zustellung!“, stand dort.

Demoralisiert scrolle ich mich durch die Kommentare des Artikels über eine berühmte Schauspielerin, die sich an einem minderjährigen Jungen vergriffen hatte. Einige forderten die Todesstrafe. Andere fanden, das moralische Schranken niedergerissen werden müssen, „erlaubt ist, was Spaß macht!“, wieder andere machten sich lustig oder beneideten den Jungen. Ich hatte aufgehört, mir eine Meinung zurecht zu biegen. Warum auch? Man kauft, man verbraucht man macht was von einem verlangt wird und darüberhinaus, wen kümmert es, was ich für eine Meinung habe?

Warum ich so bin wie ich bin? Weil ich ein ergebener Jünger der K & K digital-humanistischen-Transformationskirche bin.

Vielleicht sitze ich aber auch nur zu lange vor dem Bildschirm, vor diesem weißen Rauschen und versuche die weißen von den schwarzen Kästchen zu trennen.

6.

Zum Glück musste ich am nächsten Tag erst um 15 Uhr das Hause verlassen. Das heißt ich konnte bis 15 Uhr auf das Paket warten. Ab 10 Uhr überprüfte ich alle zwanzig Minuten die Statusanzeige. „Ihre Sendung befindet sich in Zustellung!“ stand da. Als ich das las kam Freude auf. Natürlich durfte ich unter keinen Umständen die Wohnung verlassen. Ich trank viele Tassen Kaffee. Irgendwann aß ich ein Knäckebrot. Die Stunden verstrichen. Aber kein Paketdienst. Die Statusmeldung blieb unverändert. Ich wurde unruhig. Schließlich riss mein Geduldsfaden, ich rief die Hotline an. Am anderen Ende der Leitung die freundliche automatische Frauenstimme. 

„Wenn Sie Fragen zu Ihrer Sendung haben, drücken Sie die Zwei.“ Ich drückte die Zwei. Nachdem ich mich durch das Menü hindurch gedrückt hatte, erhielt ich die Information, dass meine Sendung zwischen 9 Uhr und 20 Uhr zugestellt werden wird. Leider war aus technischen Gründen keine genauere Zeitangabe möglich. Es war zum verrückt werden.

Um meiner Nervosität Herr zu werden, versuchte ich den schwarzen Schimmel auf den Kachelfugen meines Bades mit einer Zahnbürste und einem chlorhaltigen Reinigungsmittel wegzuschrubben. Vergeblich. Um 14 Uhr stand immer noch kein Paketdienstmitarbeiter vor meiner Tür. Die letzte Stunde verbrachte ich resigniert vor dem Küchenfenster und zählte gelbe E-Autos. Um 15 Uhr verließ ich am Boden zerstört das Haus.

Auf dem Weg zur Arbeit, hinter meiner FFP30 Maske, musste ich die ganze Zeit an das Paket denken und wo es gerade sein könnte. In der U-Bahn trugen einige FFP30 Maske. Das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit war vor einem Jahr noch Pflicht. Ich finde jeder sollte zu jeder Zeit eine FFP30 Maske tragen. Ich fühle mich wesentlich sicherer hinter dieser Maske, man bleibt vor unnötiger und lästiger Kommunikation verschont und es trägt zur Volkshygiene bei. Denn man weiß nie, was für Keime ein Anderer in die Welt hinein atmet.

TEIL 2 folgt vielleicht in kürze!

Der Isolant – Ein Leben in der Warteschleife – Teil 2

13 Kommentare

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13 Antworten zu “Der Isolant – Ein Leben in der Warteschleife

  1. No_NWO

    Neue Weltordnung ist nur ein Wort. Sollte mal jemand wissen wollen, was das denn eigentlich sei, „diese Neue Weltordnung, von der jetzt immer alle reden“, braucht er nur das hier oben zu lesen.

    Dann weiß er zwar noch nicht alles, aber alles wirklich wichtige.

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  2. Wir sind völlig belanglos, zumindest empfinde ich das so, was mir das Leben leicht und auch den Abschied nicht schwer macht.
    Wie einige Milliarden anderer meiner Zeitgenossen bestelle ich sicher nichts im Internet, allerdings habe ich alles was ich brauche, im Gegensatz zu den meisten der anderen „Nichtsbesteller“, da die wissen was Hunger und Elend ist.
    Könnte ich was bestellen, würde ich der Konsumfraktion unter den nackten Zweifüßern12000 Sprengköpfe per Luftpost liefern lassen, wobei, sind die nicht gerade dabei das Bestellformular auszufüllen?

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  3. Techno-Sklaverei Anno Domini 2020

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/21/transhumanistische-materialisten/

    Ps.

    https://thegoodcitizen.substack.com/p/world-economic-controlled-demolitionhttps://uncutnews.ch/die-kontrollierte-zerstoerung-der-weltwirtschaft/
    Auszüge: „[…]
    Die letzten Jahre waren der erste Akt. Der zweite Akt ist in vollem Gange. Die organisierte Zerstörung der Weltwirtschaft beschleunigt sich. Sie haben den Kapitalismus getötet, um noch mehr korporativ-staatlichen Faschismus einzuführen.
    .
    Das Inferno wütet gegenwärtig überall, nicht nur in den unter falscher Flagge betriebenen Atomanlagen in der Ukraine. Alle Institutionen des Westens sind so weit degradiert oder liegen in Schutt und Asche, dass es sinnlos wäre zu versuchen, irgendeine von ihnen wieder auferstehen zu lassen, und sei es nur, weil nichts mehr übrig ist, womit man anfangen könnte. Die Wissenschaft ist gekauft und gehört dem Management. Uns wird gesagt, wir sollen sie als unseren neuen Gott verehren. Regierungsbehörden sind gekauft und im Besitz von Konzernen, einem weiteren neuen Gott. Universitäten sind ein Witz. Die Medien arbeiten für die Geheimdienste. Krankenhäuser arbeiten für die Todesbeschleuniger der Regierung. Das öffentliche Bildungswesen ist organisierter Kindesmissbrauch und institutionelle sexuelle Verwirrung durch Lehrergewerkschaften. Die Banker von einem halben Dutzend Institutionen besitzen alles.
    […]
    Billionen von Dollar wurden gedruckt, um die 0,1 % zu stützen, während Millionen von Kleinunternehmen absichtlich zerstört wurden. Aktien und Vermögenswerte wurden durch eine massive Ausgabenblase künstlich aufgebläht, die bald platzen wird.
    […]
    Jetzt hat das Management einen bequemen Ausweg. Es gibt einen wütenden bösen Bären, dem man alles in die Schuhe schieben kann. Derzeit versuchen sie, die Inflation, die Gaspreise, die Entwertung des Dollars und das kommende wirtschaftliche Leid auf Putin und Russland zu schieben. Er ist ihr Sündenbock für die vorsätzliche Zerstörung des alten Systems in Vorbereitung auf ihr neues System.
    .
    Ihr neues System der totalen Überwachung durch einen digitalen Pass (Geld, Gesundheit, Verkehr, Gesellschaft) basiert auf Chinas Modell. Es ist die Gamifizierung des sozialen Lebens.
    […]“

    Meta lässt grüssen… Ready Player One? https://dudeweblog.wordpress.com/2020/03/01/hinter-dem-bildschirm/comment-page-1/#comment-23411

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  4. Desiderata

    Ich frage mich letzte Zeit immer wieder wo sind die ach so kluge Häcker ? Die, zum Beispiel, die Fingerabdrücke und alle „gesetzlich“ gesammelte Daten von allen normalen Bürgern löschen. Vielleicht kommen die nicht da drauf. Aber Schade.

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  5. Hat dies auf Märchen von Wurzelimperium S1 SunShinE rebloggt und kommentierte:
    Jahr 2025 – die toten Lebenden

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  6. No_NWO

    Covid erschafft den Isolanten. Isolanten aber sind gefährlich. Denn…

    …nur einmal angenommen, der Affe stamme nicht vom Menschen ab. Einmal angenommen also, Darwin habe recht gehabt mit seiner Evolutionstheorie. Die heutigen Menschenaffen in Urwäldern und Zoos wären dann nicht etwa degenerierte Menschen, sondern Affen, denen der von der Evolutionstheorie postulierte „Selektionsdruck“ gefehlt hätte. Ohne welchen Affen laut Darwin Affen bleiben müssen. Bei vorhandenem Selektionsdruck aber würden Affen zu Menschen werden — zu affenähnlichen Säugetieren mit hoch entwickelter Intelligenz. Aber stimmt das alles, war es wirklich so, daß aus Affen Menschen geworden sind? Vielleicht geht es nur andersherum. Daß aus Menschen Affen werden.

    Solche brandgefährlichen Fragen kommen Menschen in den Sinn, die wenig Ablenkung und viel Zeit zum Nachdenken haben — wie dies bei Isolanten der Fall ist. Die könnten auf die Idee kommen, alles in Frage zu stellen. Garnicht auszudenken, was da Gefährliches passieren könnte! Weswegen die jetzt alle zu Affen gemacht werden sollen, diese Isolanten.

    Es verfügt der von der Evolutionstheorie technikfähig gemachte Menschenaffe seit kurzem über die Fähigkeit zu genetischer Modifikation von DNA. Zudem kann er nun Mensch/Maschine-Schnittstellen schaffen bzw. einen transhumanistischen Menschen erschaffen. Der dann bald schon zu einer neuen Affenart werden würde, könnte einem Isolanten einfallen. Und er könnte denken: Mal schauen, wer nach Schimpanse, Orang Utan und Gorilla nun als nächstes kommen wird.

    Failed states, failed planets, Planet der Affen. Jimi Hendrix, 3rd Stone From The Sun — Mutterraumschiff an Erkundungs-Lancet: „Gibt es intelligentes Leben dort auf diesem Planeten?“ Lancet zurück an Mutterschiff: „No, none.“

    Wie oft wohl in grauer Vorzeit schon mögen auf der Erde gelebt habende Menschen zu Affen degeneriert sein. Wie oft schon mag der Planet Erde wohl zu einem Planeten der Affen geworden sein. Besiedelt von Affen, die vordem einmal Menschen gewesen sind. Menschen, die zu denken begonnen hatten, sie seien intelligent gewordene biologisch-artliche Affen. Und die, ganz so wie die heutigen Menschen, nicht verstanden, daß der Glaube, mit der Evolution aus Affen hervorgekommen zu sein, Degeneration zum Menschenaffen verursacht. Zu richtigen Affen eben, wie sie in Urwäldern und Zoos zu bestaunen sind. Kann schnell gehen, lehrt die moderne Genetik. Ein paar epigenetische Schalter umlegen, und schon ist er auf den Bäumen, der vormalige Mensch. Die Degeneration des Menschen zum Affen wiederholt sich offenbar. Jetzt. Hier. Und heute.
    ••••••••

    Was ist der Mensch? Was er aus sich macht. Was macht der Mensch aus sich? Was er denkt zu sein. Etwa dies vertrat am 16.03.2022 Axel Burkart auf seinem YouTube-Kanal: Achtet auf das, was ihr denkt. Denn ihr werdet, was ihr denkt zu sein.

    Vergessen sei auch nicht Nietzsches listige Persiflage des modernen bzw. des materialistischen und an Darwins Evolutionstheorie glaubenden Menschen. Nietzsche führte seinen Lesern dessen „Transzendenz“ vor, die sich in der „ewigen Wiederkehr des Immergleichen“ erschöpft. So man denn nur die materialistische Idee vom Wirken des Zufalls naturwissenschaftlich konsequent zuende denkt! Nietzsche stellte sich, als sei er von der bis aufs äußerte grotesken Idee von der ewigen Wiederkehr des Immergleichen geradezu religiös ergriffen: Der Zufall werde immer wieder Konstellationen der Materie erschaffen, die einander mit Blick auf Ort, Richtung und Energie jedes einzelnen Atoms im Universum aufs Haar gleichen würden. Und so werde es immer wieder die materielle Konstellation geben, die einen neuen materiellen Nietzsche ergeben würde. Der das immergleiche Leben eines Nietzsche führen werde. Das des Nietzsche von jetzt eben. Nur eben, daß es ein anderer Nietzsche sei. Der davon aber nichts wisse. Immerhin tröstlich doch, daß sich sein Leben nach Milliarden von Jahren auf genau gleiche Weise wiederholen würde. Unendlich viele Male, weil die Naturgesetze aus einer identischen materiellen Konstellation einen identischen materiellen Ablauf hervorzaubern müssen.

    Wenn das, bitteschön, nicht Transzendenz ist, ewiges Leben! Wie es armseliger nicht sein könnte. So kann man auch mit kleinen Dingen, Materialisten sehr viel Freude bringen. Ja, Affen sind alberne Geschöpfe. Und wenn auch noch so intelligent — Menschen, die glauben, vom Affen abzustammen, sind es auch. Albern. Affen eben.
    •••••••••

    Worüber denken eigentlich sehr intelligente Menschenaffen den lieben langen Tag über nach. Über den Selektionsdruck natürlich, der es zunächst intelligent gewordenen Menschenaffen zuerst erlaubt habe, sich aller anderen Tierarten zu erwehren und sie sich sogar untertan zu machen. Selbstverständlich aber habe der biologische Selektionsdruck damit nicht nachgelassen, nein — er wurde richtig scharf! Mußte der intelligent gewordene Menschenaffe sich nun doch anderer intelligent gewordener Menschenaffen erwehren. Und so durchlief der Menschenaffe eine Evolution, die ihn immer intelligenter und intelligenter machte, bis er schließlich Sklavenhalter wurde. Die am höchsten Intelligenten, die mit den besten Erbanlagen, unterjochten fortan die weniger Intelligenten mit den nicht so guten Erbanlagen. Evolution eine Schmiede für die Erbanlagen des Sklavenhalters.

    Die sich schließlich genötigt sahen, ihre höheren Erbanlagen gegen niedere zu verteidigen. Gegen die von nicht so sehr intelligent Gewordenen. Deren Vermehrung zu beschränken war. Zumal nieder Intelligente einen um so kräftigeren Fortpflanzungsdrang aufwiesen — je mehr man sie ausrottete, um so stärker ihr Drang, sich zu vermehren! Was die Höhe des evolutionären Fortschritts gefährdete. Wer die höhere Menschheit erhalten wollte, kommt daher nicht umhin, die absolute Dominanz über die Menschheit anzustreben. Weltherrschaftsstreben ist ein Naturgesetz. All dies dachten die intelligentesten derer, die glaubten, vom Affen abzustammen.

    Zur Erringung von Weltherrschaft braucht es überlegene Technik. Weswegen Sklavenhalter und -händler aus dem englischen Birmingham etwa um das Jahr 1750 auf die Idee verfielen, industriell zu produzieren. Einer von diesen Gründungsvätern des industriellen Kapitalismus war übrigens ein Vorfahr von Charles Darwin.

    Die restliche Geschichte ist schnell erzählt. Der Kapitalismus machte Probleme. Je mehr menschlich-händische Arbeit von kostengünstigeren Maschinen ersetzt wurde, um so weniger Profit ließ sich erwirtschaften. Klar, für den Kauf von Maschinen gibt einem niemand etwas. Profit ist Gratifikation allein für das Organisieren produktiver Arbeit von Menschen. Nicht für das Kaufen von Maschinen.

    Als ab etwa 1860 die großen Monopolunternehmen entstanden und begannen, systematisch technisch zu innovieren, wurde absehbar, daß der Bedarf an arbeitenden Menschen beschleunigt abnehmen würde. Man mußte die Zahl der nun zu industriell produzierenden Lohnsklaven mutierten niederen Sklavenmenschheit entsprechend beschleunigt reduzieren. Wird das plump ausgesprochen, klingt es nicht gut. Aber sollte die Naturwissenschaft darzulegen verstehen, das Reduzieren von Menschen mit niedrig entwickelten Erbanlagen sei erforderlich, um die menschliche Zivilisation aufrecht zu erhalten, ja dann… ! Charles Darwin kam, sah und siegte: Der Mensch ist ein Säugetier, das unter Selektionsdruck intelligent wird. Rassismus und Eugenik sind keine wohlklingenden Wörter. Evolutionstheorie schon.

    Sagen wir es so: Wer heute das Pandemie- und Impfnarrativ bejaht, weiß sehr gut, daß es um Eugenik geht. Wer von sich glaubt, ein unter Selektionsdruck intelligent gewordener Menschenaffe zu sein, bejaht Eugenik. Und hofft, daß ihm dies von den Herrschenden als Ausweis höher entwickelter Erbanlagen ausgelegt werden wird. Und er deshalb nicht getötet werden wird zum Besten der Zivilisation. Tja, dann mal viel Spaß, beim Degenerieren! Eine neue Art von Menschenaffen ist derzeit im Entstehen begriffen.

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  7. No_NWO

    Ja, paßt exzellent der Aldous! Nur bei Technologie übersieht er jenen Aspekt, den die Rockefeller Foundation im Mai 2010 mit ihrer 56-seitigen und im Netz herunterladbaren Denkschrift „Scenarios for the future of technology“ prominent herausgearbeitet hat ==>

    Kontrolle des Zugangs zu Technologie als zentrales Mittel der Kontrolle des Lebensstandards und mithin der Menschenzahl in jeweiligen Religionen.

    Zudem ignoriert Aldous den in prosperierenden Regionen allemal zu beobachtenden Rückgang der Geburtenzahlen. Fazit: Aldous ist ein Trickser, ein tricksender Sklavenhalter im Gewand des um die Freiheit des Sklaven Besorgten.

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  8. Bedenke, dass dieses Interview in den 50er-Jahren stattfand!

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  9. mpscotty

    Das mit den Genen ist offensichtlich der Hütchenspieler Trick um so viele Leute wie möglich in die Falle zu treiben.

    Seltsamerweise funktioniert sowas mit Affen nicht. Warum? Weil Affen sich nicht auf dieselbe Weise erinnern wie Menschen. Dieser Unterschied wird gerne ignoriert und wenig untersucht.

    Menschen kann man mit Drohungen versklaven. Einen Affen nicht. Du kannst vor den Augen eines Affen einen anderen Affen mit dem Auto überfahren. Das bewirkt bei dem Affen der zuguckt nicht dasselbe als wenn es ein Mensch wäre. Ich will Tieren jetzt nicht gänzlich die Fähigkeit zur Empathie absprechen, aber es gibt Unterschiede.

    Ich denke in diesem Umstand liegt der Kontroll-Hebel verborgen.

    Hinzu kommt das unglückliche Zusammenspiel mehrere Faktoren.

    Das mit der Medizin ist ein Vorwand.

    Das Problem dürfte ein mentales und kein körperlich bzw. genetisches sein.

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  10. No_NWO

    Seit Jahrzehnten brutalste Terrorkriege „unserer“ Herrschenden in den Medien. Das ist der Trick, um Wohlverhalten/Gehorsam zu erzeugen. Alle wissen, daß es bei Covid um Eugenik und Genozid geht, hoffen aber, daß wenn sie so tun, als sei dem nicht so bzw. daß die Pandemie real sei, der Schirlingsbecher an ihnen vorübergehen würde.

    Hinzu Gehorsamstraining in der Schule. Welches seit längerem auch noch systematisiert und intensiviert wird — Stichwort ist SEL = Social and Emotional Learning (Common Core); siehe bei coreysdigs.com

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  11. No_NWO

    Ja, aber Aldous‘ Denken ist ja doch auch älter noch. So denken die ewigen alten Sklavenhalter und -händler, wenn sie mit den lebensverlängernden und populationsvermehrenden Wirkungen der Moderne konfrontiert sind, mit steigendem Lebensstandard, Hygiene und Chirurgie infolge von industrieller Warenproduktion. Schon Darwins Evolutionstheorie reagiert darauf und hat dem alten Sklavenhaltergeist lediglich einen zeitgemäßen bzw. naturwissenschaftlichen Anstrich gegeben. Was Malthus auch bereits versuchte, aber schwach leistete. Darwin hat Malthusens simplistische Aussagen zur Menschenvermehrung in weihevolle Naturwissenschaft gepackt, indem er sehr wissenschaftlich klingende Begriffe wie Mutation, Selektionsdruck und Anpassungsdruck geformt hat. Damit es nicht so brutal klingt, wie wenn eine Elite offen heraus sagen würde: „Sklavenherden müssen bewirtschaftet werden — die sollen arbeiten und nicht Maulaffen feilhalten, und Sklaven, die wir nicht brauchen, müssen weg. Sind ja doch zivilisatorisch Untaugliche!“ Klar, Darwin ist so klug, nicht auszusprechen, daß seine Evolutionstheorie auch erklären würde, wie es zu Unterschieden in zivilisatorischer Tauglichkeit von Menschen kommen würde — zu Herren und Sklaven. Alles ganz „natürlich“, ist ja schließlich „Natur“-Wissenschaft.

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