Anarchie oder Am Arsch hie!? – oder: Der Denkfehler in Systemen wie der ‚Politischen Ökonomie‘ et. al.

Der Kampf zwischen den Systemen ist nicht der Kampf der Anarchie selbst.
Anarchie kennt kein ‚System‘ und ist deshalb AUSSERhalb dieser ‚Hierarchie‘ stehend nicht angreifbar durch ‚Systematisches‘.

Systematisches wie ‚Politische Ökonomie‘ (PÖ) o.ä. gehen am Inhaltlichen von ‚Anarchie‘ vorbei.
Seit 5000 Jahren wird versucht ein ‚System‘ zu etablieren, das als Heilbringer die Probleme von Menschen lösen soll.

Es ist völlig egal, ob dieser Versuch durch hohepriesterliche, fürstliche, finanzielle o.ä. Deutungshoheit initiiert wurde und inwieweit dies über die letzten, zumindest bekannten, 5000 Jahre sich konstituieren konnte.

Ein System bleibt ein System – ist ein System.

JEDE Form welchen Systems auch immer, beinhaltet ZWINGEND wie beweisbar eine Struktur, eine bevorzugte Form unter Ausschluß ‚anderer‘ Formen, Strukturen, Systematiken.

Um die eigene Systematik zu gewährleisten wird ein Zwangssystem der Normierung und der Nivellierung eingeführt, dem sich alles Andere unterzuordnen, respektive zu unterwerfen hat bis zur Erreichung dessen Ausschließlichkeit im Führungsanspruch.
Das Be-Normen und Be-Nivellieren bedeutet ZWINGEND wie beweisbar ein ‚Zurechtstutzen‘ des ‚Anderen‘ bis zu dessen Einfügbarkeit in die Systematik des jeweilig favorisierten Systems.
Und somit eine An/Passbarmachung unter der ‚Verstümmelung‘ bis zur Gefügigkeit.
Das ist der Preis eines JEDEN Systems – Verstümmelung seiner selbst zugunsten eines ‚Systems‘.

Der ‚Denkfehler‘ besteht darin, aus Sicht eines Systems etwas zu beurteilen, das sich eben KEIN-System nennt bzw. mit Systematik nichts am Hut hat.
Ein System (hier die PÖ stellvertretend für grundsätzliche Systeme/Sytematiken) kann nur sich selbst vergleichend zu anderen Systemen beurteilen, weil ein System (systemblind wie es ist) eben nur beurteilen kann, was in seinem Sinne ‚definierbar‘ ist.
Da ‚Anarchie‘ sich einer Systematik vergleichbar zu den ‚Systemen‘ entzieht, ziehen bei ihr diese Vergleich(ung)e(n) nicht!

Na, halten wir 2 Sachen in diesem Zusammenhang fest:

1.:
Topic DIESES Beitrages ist das Smartphone als Ausdruck der digitalen Versklavung des Einzelnen durch die ‚Industrialisierung‘ aka ‚Ver-Technisierung‘ des Alltags, respektive die Digitalisierung desselben (Finanzen, Gesundheitsstatus, Erlaubnis zu Betreten von was auch immer, Reisen, Social-Score etc.).
DARAN ändert die ‚Politische Ökonomie‘ rein gar nichts.
Im Gegenteil:
Die PÖ sagt den Verantwortlichen es springt mehr Profit für uns raus bei der Industrialisierung bis Digitalisierung.
DU oder wer auch immer sich als Verfechter der PÖ geriert, ändert daran rein gar nichts, denn DU etc. erreichen die derzeit Verantwortlichen ebenfalls rein gar nicht – bewirken also rein gar nichts!?
Ob mit der PÖ oder dem ‚Marx‘ oder den WEF-Flegeleien oder sonstigen Theorien bewirkt man nichts – WEIL die Wahrheit ist:
Dass die GIER über den GEIST triumphiert.
Kein Gegenbeweis möglich, denn – siehe Artikelbeitrag oben.

2.: Absicht DIESES Weblogs, eines freien Bildungs- Aufklärungs- Informations- & Diskussionsportals, ist es (n.v.a.) ‚Anarchie‘ in seiner umfassenden Bedeutung zu vermitteln.
DARAN ändert auch die ‚Politische Ökonomie‘ und Vergleichbares rein gar nichts.
Denn PÖ bedeutete ja, dass jemand entscheidet, ob das PÖ ist oder nicht, die ‚korrekte‘ PÖ oder nicht und dass jemand wie ich kaum Ahnung von der PÖ hat – was stimmt, denn ich bin da schon viel weiter.
Anarchie hat mit PÖ nichts am Hut.
Anarchie hat per se nichts mit ‚Systemen‘ am Hut.
Anarchie lebt man, man diskutiert sie nicht.

Jemand, der verzweifelt ein ‚System‘ – sei es PÖ benannt oder anders, egal – braucht, um sich Hoffnung zu bewahren auf eine (theoretische) Veränderung – bitte sehr, der bediene sich.
FAKT IST – Gegenbeweis bitte sehr auch – dass seit 5000 Jahren nachweislich sich NICHTS geändert hat an dem ‚Kapitalismus‘ oder wie auch immer die PÖ et. al. das für sich definiert.
Schlussfolgerung aus 5000 Jahren Vergleichsmöglichkeit:
Einzig und allein die Anarchie vermag es den Einzelnen zu befähigen SEINEN Weg zu gehen.
ALLE ANDEREN Systeme beruhen auf der Normierung und Nivellierung durch Wenige, wodurch das ANDERE (= Nicht-Systematische = Anarchie) stigmatisiert und nach Möglichkeit verunmöglicht wird.

Auch die PÖ funktioniert so, indem sie das vermeintlich ‚Einzig-Wahre-und-Richtige‘ propagiert, dem sich ‚am Besten‘ ALLE unterwerfen, in Wirklichkeit aber ein alter Hut ist, dessen Wirkungslosigkeit (trotz seiner angenommenen ‚Richtigkeit‘ und ‚Wichtigkeit‘) FAKT IST! 
Einzig und allein der ‚Anarchie‘ wird man nicht Herr (was ja deren Zweckinhalt ist).

Der WAHRE Anarchist geht SEINEN Weg und versucht nicht krampfhaft den Rest der Welt von der ‚Richtigkeit‘ und ‚Wichtigkeit‘ zu überzeugen – suum cuique, wie gesagt.
Aber er stellt zur Schau wohin ihn SEIN Weg geführt hat, stellt DEREN Weg zur Disposition des Vergleichs und nimmt ‚gleich-gültig‘ zur Kenntnis welche Effekte er/sie auslöst.
Da gibt es den Weg der PÖ – vollkommen richtig – für die Einen oder Anderen.
Damit wird sich aber leider nie beweisen lassen, dass DIESE PÖ der ‚Gral‘ für alle Anderen IST – bestenfalls theoretisch sein könnte, ja, aber das war es auch schon.
Die Anarchie hingegen funktioniert immer, denn statt sich einer systemischen Unterordnung zu unterwerfen, nutzt die Anarchie die Gegebenheiten (ähnlich wie es im PARKOUR sich verhält) gleich-gültig wie oder als was sie sich darstellen und geht IHREN Weg! 

SIE nutzt also die Verhältnisse OHNE sie ändern zu wollen (da kann man lange warten und z.B. PÖ diskutieren) und geht IHREN Weg trotzdem (weswegen sie auch weiter ist als jede Diskussion) oder gerade auf den Bestandteilen der Verhältnisse – ungeachtet, ungewertet dessen, welche PÖ oder welche systemische Forderung gerade im Raum steht und welche der Bezugspunkte durch ein beliebiges System als ‚gut/besser‘ oder ’schlecht/er‘ durch ein System definiert werden :
Anarchie steht über dem Systematischen.


Das Benutzen systemischer Eigenheiten bedeutet nicht, dass systemische Eigenheiten einen selbst benutzen können – höchstens damit Anarchie tatsächlich auf IHREM Weg weiter kommt, jederzeit aber bereit den Weg oder das Ziel zu wechseln, sofern das bedeuten würde sich einer systemischen Forderung per se dauerhaft zu unterwerfen.
Die Anarchie sagt JA zum ‚Kapitalismus (wse.), wenn ihr es auf IHREM Weg (den kein anderer zu beschreiten braucht) nützt und sie sagt NEIN zum ‚Kapitalismus‘ (wse.), wenn es eben nicht nützt oder sogar schadet / zu schaden trachtet entgegen IHREM individuell einzigartigen Weg!

Jetzt gibt es Möchtegernschlaumeier, die wollen gerne die Anarchie synonym als Opportunismus brandmarken.
‚Opportunismus‘ bedeutet wörtlich ‚Gelegenheitsnutzer‘.
Was ist daran schlecht sich eines Systems zu bedienen, wenn es einem nutzt, wenn es sowieso nicht abzuändern ist?
Es ist dadurch ’schlecht‘ Opportunist zu sein, weil man sich die ‚dreckige Freiheit‘ heraus nimmt zu ENTSCHEIDEN!
Und zwar von Fall zu Fall neu.
Es ist ’schlecht‘, weil es einen für Andere (die auf ihren ganz EIGENEN Profit bedacht sind) unberechenbar, damit unvorhersehbar, damit unkontrollierbar macht und somit Profite, wenn überhaupt, nur vereinzelt möglich macht.

Daher gibt es Dinge wie Klerus oder PÖ oder Marx oder WEF – kurz: Systeme, die sich Andere/s systematisch Untertan machen wollen.
Jemand möchte seinen Profit möglichst berechenbar machen, damit ER sich sicher fühlen kann.
Die Anarchie pfeift darauf.
Hier ist nur die Beweglichkeit nach Wahl bzw. Gutdünken an sich gefragt, bzw. was ist konkret dem Beherrschtwerden durch, der Ausnutzung für Fremdinteressen entgegen zu setzen bzw. wie entkommt man diesem Anliegen?
Ganz sicher nicht durch die ‚Sicherheit mit System‘! 

Die ‚Konkurrenz‘ von Systemen a la PÖ etc. anhand von gegenseitigen ‚Beweisen‘ (oder was auch immer sie sich darunter vorstellen, damit bezwecken) ist für die Anarchie ein alter Hut, über das sie hinausgewachsen ist:
Wenn man ißt, dann ißt man.
Wenn man geht, dann geht man.
Wenn man ruht, dann ruht man.
Wann ist was prinzipiell ‚gut‘ oder ’schlecht‘ davon? – es kommt darauf an.

Und das können die Systemlinge gar nicht verknusen: es kommt darauf an!?
Systemlinge brauchen ein 1., ein 2. und am besten noch ein 3.
Dann streitet man sich am besten noch über die Reihenfolge oder wer’s zuerst erfunden hat.
Hauptsache Regeln, Normen, Gesetze und Berechenbarkeit. Jawohl.
Die PÖ ist da keine Ausnahme, da in Konkurrenz zu Gegenentwürfen ihrer selbst.
Die Anarchie hingegen pfeift sich eins und geht IHREN Weg.

Seit wann haben Birken und Buchfinken denselben Weg und daher dieselbe Zukunft?
Sei DU ‚Birke‘, fest verwurzelt und beständig ‚wie ein Mann‘ – die Anarchie ist wie jemand, der mal Buchfink ist, Taube sein möchte, als Albatros sein Dasein fristet oder eben als Fisch deren Bestand gewähleistet oder als Frosch zwischen den Wurzeln– ungeachtet irgendwelcher Romantisiererei der ‚Natur‘ (die ziemlich grausam sein kann).
Der Systemling trachtet nach einer ‚Romantisiererei‘ SEINES SYSTEMS:
„Folgt alle diesem, DANN und NUR dann seid ihr sicher vor den Widerwärtigkeiten eines unsicheren Daseins!“ – was für ein Bullshit:
Anarchie hat bisher als einzige verstanden, dass kein System der Welt die ‚gewünschte‘ Sicherheit erbringen wird!
Deshab lebt die Anarchie lieber unsicher, aber auf IHREM Pfad, als vermeintlich ’sicher‘ nach irgendeinem ‚System‘.

Anarchie gesteht jedem zu einen EIGENEN Weg zu gehen – den der Anarchie übrigens genauso wie den der PÖ etc.!?
Im Gegensatz zu einem ‚System‘ hat Anarchie keine Probleme damit ANDERE Lebensentwürfe einfach gelten zu lassen.
Denn das jeweilige ‚System‘ definiert sich durch ein Ausschlußverfahren, das die Anarchie so nicht kennt!
Anarchie besteht lediglich auf den Ausschluss von normierenden und nivellierenden ‚Systemen‘ für sich, die nichts Besseres zu tun haben als SIE, die Anarchie, mit einem Ausschlußverfahren zu bedenken, zu verunmöglichen!
Kann man ihr das verdenken oder will man sich beim ‚System‘ bedanken?…

tl;dr:
Wo der Systemling lieber eine Welle einbetoniert, lernt der Anarchist halt das Surfen – selbst wenn er dabeiuntergehen kann – er hat zweifellos den größeren Spaß auf seiner Seite, haha!
Suum cuique…

 

48 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Menschen, Natur, Philosophie, Recht, Schönes, Sinn

48 Antworten zu “Anarchie oder Am Arsch hie!? – oder: Der Denkfehler in Systemen wie der ‚Politischen Ökonomie‘ et. al.

  1. ladybug

    Danke!

    Vor den Interpretationen sind die meisten Symbole kosmographisch. Auch das Kreuz – in all seinen Varianten je Breitengrad.

    Grüße aus dem hügeligen Bonzenländle …

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  2. ladybug

    Wusste gar nicht, dass diese Seite wieder aktiv ist. Hab den Autor mal persönlich kennen gelernt, 2014 oder so.

    https://www.sauberer-himmel.de/2021/05/30/rudolf-steiners-apokalypse-als-etappe-der-anthroposophie-und-theosophie-ergaenzung-der-vorausgegangenen-beitraege/

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  3. Pingback: Die planlose Unlogik der sinnbefreiten Otto Normalsoldaten im Sinne der Schlachtplan-Logistik der Elitesoldaten unter dem Oberbefehl der Pyramidenspitze (Teil IV) | Sei herzlich Willkommen beim Dude

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