Aufklärung-Reconnaissance des Möglichen

oder Again against all odds

Jeder kennt das – morgendlicher Dunst oder Nebelschwaden, die einem die Sicht nach vorne versperren.

Soweit ich sehen kann, wird systematisch dafür gesorgt, dass Myriaden von Projektionsflächen wie ein Sprühnebel ausgebracht werden und so die Menschen dazu gebracht werden im Grunde nur auf sich selbst zu starren, weil ihre ‚Welt‘ vornehmlich aus Eigenprojektionen ins ‚Außen‘ besteht.
Natürlich wird das Gehirn auch mit ‚Inputs‘ außerhalb seiner gespeist, durchtränkt, aber Entscheiden(des) geschieht immer im eigenen Gehirn.
Wenn jemand eine Müllkippe durchwühlt nach etwas Brauchbarem, nimmt er ja auch nicht alles wahllos mit – schlicht, weil das nicht geht.

Die ‚Aufklärung‘ soll/will also das leisten, was sonst die Sonne mit ihrer Strahl-/Leuchtkraft macht – den Dunst lichten, verschwinden lassen, als (Hirn)Gespinst entlarven, weil es sehr wohl Perspektiven gibt, Aussichten auf Lösbarkeiten und wünschenswert erreichbare Ziele.

Warum funktioniert das dann nicht so???

Die Vernebelung des Bewusstseins löst sich – wie der echte Nebel auch – nur dann auf, wenn die Faktoren, die Nebel erzeugen können – Feuchtigkeit, Kälte, Windstille, Schwächung der Sonnenstrahlung (Nacht, Bewölkung, Sonnentiefstand…) – analog dazu eliminiert werden.

Analogie:
– Kälte= SOZIALE Kälte
– Feuchtigkeit = ‚Berieselung‘ durch den medialen Eventkomplex, Desinformationen, Propaganda etc.
– Windstille = Fehlen von Ideen, die ‚frischen Wind‘ in die Sache bringen
– Sonnenschwäche = kaum Interesse daran, dass einem ein Licht aufgeht
(praxisnah, selbst mehrmals erlebt: „Uuuh, is aba kalt hier?!“ „Mann hab ich Kohldampf!“ „Ganz schön dunkel, wa?“ etc.pp. – aber keiner von denen kam auch nur auf die Idee selber Feuer zu machen, um es warm zu haben, Essen zu kochen, die Dunkelheit zu vertreiben?!?).
Damit einem selbst ein Licht aufgehen kann und man ‚klar‘ zu sehen beginnt, braucht man keine Batterie von Stadionstrahlern – da reicht eine Kerze.
Geht man dann natürlich besser langsamer, tastender und korrekturbereit, aber so kann man auch weiter und ankommen.
Selbst ein TEELICHT leistet 30-40 Watt!!!
Wer nicht bereit ist 15g Gehirnschmalz (Gewicht eines Teelichts) für eine durchschnittliche Brenndauer von 4.5h und bis zu 300° Wärmeentwicklung zu investieren, der soll gefälligst in seinem eigenen Nebel verrotten.

AUFKLÄRUNG aus eigenem Impetus, eigen erworbener Kompetenz zu dem dafür Nötigen, aus intrinsischer Notwendigkeit!
Und NICHT durch Heilandserwartung, Erlösersehnsüchte oder den Download einer passenden App dazu!?

Alles das sind Punkte, die man gefälligst SELBST erledigen kann und können muss – Ausnahme sind die, die es eben tatsächlich nicht können können – Kleinkinder, Schwerkranke, dementiell behinderte Alte, so in der Art, um bei dem Feuerbeispiel zu bleiben.

Wenn ich von A nach B will, dann werde ich den Teufel tun und jemanden, der selber nicht gehen mag, obwohl er kann, mitzuschleifen, ihn hinter mir herzuziehen, ihm alle 5m in den Arsch zu treten („Hopphopp! Weiter geht´s! Sind noch nicht da! Linker Fuß! – Rechter Fuß! – Link…LINKS! Verflucht!!!“), ihm den Weg 5x hintereinander zu erklären (oder jeden Morgen wegen Grenzdebilität), ihm die persönlichen Vorteile für ihn zu erklären und therapeutisch daran zu arbeiten, dass er Interesse hat sich selbst zu retten!?!

Selbst Sumpflöcher entzünden sich spontan von selbst – aber das Gros der Leute ist dazu unfähig?
Nein – unwillig.
Selbst wenn man ihnen eine Kerze und ein Feuerzeug in die Hand drückt glotzen sie einen ob der totalen Unzumutbarkeit nur blöde an – „Mach du doch!?“.
NEIN.

Deshalb kann man nur die Bausteine und Bauanleitung bereit stellen – bauen muss gefälligst jeder selbst (Nachfragen, Korrekturinspektionen sind natürlich zulässig), ansonsten bringt er sein Leben nie ins Trockene.

JEDER, dem ich begegnet bin und den ich als ‚aufgeklärt‘ oder aufklärend‘ bezeichnen würde, wurde von exakt NIEMANDEM unterwiesen oder an die Hand genommen.
JEDE dieser Persönlichkeiten (nicht Personen) hat sich auf den Weg gemacht, im Zweifel einfach auf ‚gut Glück‘, hat 360°-Blick angewendet und fähige Menschen observiert, von ihnen durch Zuschauen gelernt und zwar 24/7/365, hat aktiv Leute aufgesucht und angefragt, Ratschlag/Hilfestellung/Unterweisung erbeten, alles irgendwie plausibel Erscheinende ausprobiert, modifiziert, dann evtl. vielleicht sogar noch weiter entwickelt, hat Zeit, Energie, nicht selten Geld investiert, um sich einfach ’schlauer‘ zu machen.

Aber es ist wie bei den Zimmerleuten – früher haste mindestens einmal im Jahr einen Gesellen auf der Walz gesehen.
Und heute?
Heute werden Schüler von Eltlein im SUV (nein, das ist in meiner Umgebung kein Cliché!) teilweise wegen 1-2km chauffiert (hin und zurück. Ich lebe direkt zwischen 1 Gehörlosenschule, 3 Gymnasien, 1 Sonderschule, 1 Verkäuferschule und der umgebenden Universität, Schwerpunkt Sozialwissenschaften, habe eine ‚Eliten_Kita‘ direkt vor der Haustür: 750€ mit Chinesisch-Unterricht, aber Sturzhelm, Warnwesten und Partnerfessel für den ‚geordneten Stadtwaldspaziergang‘ – alles im Umkreis von 1km. Tatsächlich. Ich weiß also aus erster Hand jeden Tag Bescheid 😉 ).
‚Studenten‘ unterhalten sich über was? Alles Mögliche, aber nicht darüber. Ich quere 2x täglich das Uni-Gelände (Außerdem studieren meine 3 Kinder aktuell ebenfalls – ich bin auf der Höhe der Zeit und kein Knötter-Krauter).
Irgendwo auch nur der HAUCH von WiderstandsGEDANKEN (Aktionen kann ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen)?
Nope. Nada, Niente, Nitschewo njet.

Und genau DAS wäre eigentlich DIE Klientel für Aufklärung?!
Erziehung, Befähigung zur, Interesse an der Eigenverantwortbarkeit, Mut zum Experiment, Spielräume für ‚Aus-der-Reihe-treten-und-in-die-Büsche-schlagen‘ etc.
Fehlanzeige. Totalstens.

Influencer als Idol.
Kann ich mir auch nur einen von denen als Maria Sibylla Merian oder als Alexander v. Humboldt vorstellen?
*coughcough *chokechoke

Dazu die verfluchte Digitalisierung.
Technik ist ein Einwegtrichter ohne Rückfahrkarte mit letztlichem Absturz in irgendeine Degenerations-Kloake.
(Nebenbei: die Kabale-Kamarilla entblödet sich selbst ja auch nicht auf Daten, noch mehr Daten und Meta-Daten zu setzen – das ist eine erfeuliche Nachricht für alle Aufgeklärten, denn das zeigt, dass die ihre Fahrkarte in die Bedeutungslosigkeit des digitalen Datennirwanas bereits gelöst haben und der Zug bereits mit ihnen abgefahren ist – nur Mut also! 🙂 )

Gerne ‚erklärt‘ man mir dazu, dass Technik und vor allem Digitalisierung die Heilsbringer, Erlöser für die Menschheit sein werden blablabla.
Der Weg in die Hölle war schon seit jeher mit guten Vorsätzen (aka Heilsphrasen) gepflastert!
Wir sind also auf einem guten Weg, ernsthaft.
Die nehmen uns die Drecksarbeit selber ab.
Die Aufgeklärten können allerdings dabei nur zusehen und dafür Sorge tragen, dass sie das Schluss-Feuerwerk nicht verpassen, indem sie zu (vor)sorglos waren.

Wie hat nochmal das LEBEN selbst alle kosmischen Katastrophen überstanden?
Guckstu Stanislaw Lem ‚Das Katastrophenprinzip‘ – es hat die Katastrophen genutzt, gebraucht, um zu entstehen – gigantische quasialchemische Athanor-Öfen, in denen sich neue Potentiale, Optionen erbrodeln ließen!
OHNE gewaltigste Katastrophen wären wir schlicht nicht hier, gäbe es noch nicht mal die Sonne geschweige denn diese Erde.
Und das zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Ensemble von Fakten über das wir aktuell verfügen.
Ja, es gab vermutlich Katastrophen, die auf dieser Erde unter uns wüteten und vielen den Garaus machten.
Keiner war da je sicher vor, auch nicht die bescheuerten Elitisten (erst vor kurzem: ausgegrabenes Haus in Pompeji mit den Leichen vom Hausherren und dessen Sklaven nebeneinander. Es gelang aber auch gerade Sklaven sich zu retten, denn die brauchten kein Eigentum schleppen wie die Funde von Pompejileichen mit dem halben Hausrat im Gepäck und natürlich der Schatztruhe in den veraschten Griffeln).
Das LEBEN war schon immer ein Roulette, ein Glücksspiel (vermutlich einer der Gründe, warum das so viele attraktiv finden – vom bräsigen Lottospieler über den Kartenlüstling bis zum pointierten Russisch-Roulette-Profi).
Man kann füglich aus alledem ableiten, dass man vielleicht einfach am besten fährt, wenn man Fortuna etwas Fortune abluchsen will, indem man sich dem Zufall überlässt, der erfahrungsgemäß das ‚ultima ratio‘-Mittel der Wahl ist, wenn linear-logisch gar nix mehr geht.

‚Wer nicht wagt, der nicht gewinnt‘ – heißt in diesem Falle: wer nicht ALLES auf sich setzt (analog die NULL beim Roulette 😉 ), verliert garantiert.

Wer also nicht alles auf sich setzt und statt dessen auf ‚Nummer Sicher‘ gehen will, der kann die Krawatte gleich abschnallen und das Casino des Lebens geschmeidig verlassen.
Und das hat mit Alter oder anderen Parametern kaum bis rein gar nichts zu tun.
Wenn es Scheiße vom Himmel regnet, kriegt der am meisten was ab, der am schnellsten rennt, da erscheint ein Holzbein oder ein Rollator direkt in einem anderen Licht!? 🙂
Ich habe das mal selbst auf dem Markusplatz in Venedig ausprobiert (kein Scheiß):
Wer rennt, stört mehr Tauben auf; die kommen unter Stress und setzen mehr Kot ab; und wer dabei rumrennt sammelt mehr davon ein 😉 qed.

Also: Ich setze auf mich.
Was habe ich zu verlieren? Nichts, dessen ich nicht sowieso früher oder später verlustig ginge.
Aber auf dem Weg zu diesem Zeitpunkt vergnüge ich mich, solange und so gut es geht und wette ein wenig, denn zu gewinnen gibt es viel.
Und der Zufall kennt keine ‚Elite‘ – so hat jeder hier eine Chance.
Aber nicht, wenn er bereits aufgegeben hat (der ist nämlich schon ‚tot‘) oder die ignoranten Ohren auf Durchzug gestellt hat (der ist nämlich demnächst ‚tot‘).
Und die Gegenposition, – das sind die mit vielen Plänen, mit raffinierten Konzepten und exquisiter Ausstattung – ist reine Illusion.
Guckstu einfach mal wieviel wahrscheinlicher das Scheitern eines Zwangspfades/-konzeptes im Gegensatz zum ‚Flippern‘ mit den Gegebenheiten ist:
Es ist sehr viel größer als auch nur bloßes Herumirren!?
Oder was glaubst du, warum die Fliege trotz maximaler Planlosigkeit alle Katastrophen überstanden hat? 😉

‚Rien ne va plus‘ gilt nur für die, die nichts auf die eigene Karte setzen …

 

 

 

36 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung

36 Antworten zu “Aufklärung-Reconnaissance des Möglichen

  1. Wyssling

    tapfer gebrüllt, Löwe Dude!
    nur bringt mich das nicht weiter, mit Verlaub.
    Max Stirner hat seinen „Einzigen“, diesen Kämpfer gegen alle Abstraktion, immerhin nicht als Gehirnwesen verstanden, sondern als leibliches Gedankenwesen, dessen Potenzial weit über den trendigen Braingroove, über das „neuronale Vernetzung“ – Blabla hinausreicht…
    Du sprichst das Grundproblem nicht an: das Wesen des GEDANKENS wird von den digital-Kläusen auf militante Weise v e r k a n n t.
    Die von Goethe/Schelling/et al begründete zweite Wissenschaftslinie, die in eine echte empirische Natur – u n d Geisteswissenschaft führt, ist quasi eliminiert, es herrscht die (Heideggersche) Todesangst vor dem NEUEN.

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  2. Ja, Wille zur Autodidaktik wäre geboten – gibts aber kaum. Dafür umso mehr Konsumismus und Kalbtanz, endloses Wiederkäuen von längst Redudantem, etc. – hauptsache man muss den Finger nicht aus dem Arsch ziehen und selbständig/bewusst aktiv werden… dazu sind Dank Verbildungsinstitutionen und digitaler Verblödungsmaschinerie aber fast alle nicht mal mehr ansatzweise befähigt. Gibt ja ne Schmerzphon-VerÄPPl dafür.
    Es wär schon ne Beleidigung solcherlei Bauern zu schimpen, denn aus Bauern sollten eigentlich auch Damen werden können…

    Und Studenten sind im Regelfall die Schlimmsten – kein Wunder bei so viel Indoktrination und Konditionierung seit frühen Kindesbeinen an…

    Zum Funktionieren tauglich, aber zum Leben zu dumm – Der IQ als Idiotenquotient für den genormten Menschen

    „Wer also nicht alles auf sich setzt und statt dessen auf ‚Nummer Sicher‘ gehen will, der kann die Krawatte gleich abschnallen“

    Oder noch enger. Das führt dann automatisch zu „Casino des Lebens geschmeidig verlassen.“ 😉

    „Also: Ich setze auf mich.
    Was habe ich zu verlieren?“

    Falsche Frage! Richtig wäre: Was kann ich gewinnen? 😉

    „Und der Zufall kennt keine ‚Elite‘ – so hat jeder hier eine Chance.“

    Das setzt aber voraus, dass man an Zufall glaubt.
    Ich meine Zufall gibts nicht. Nur Zu-Fälle – und die fallen einem nicht zufällig zu…

    „Oder was glaubst du, warum die Fliege trotz maximaler Planlosigkeit alle Katastrophen überstanden hat?“

    Weil sie ne Wildsau ist? Die leben schliesslich auch noch immer. 😀

    @Wyssling

    Bitte zuoberst links neben dem Publikationsdatum den Autor beachten, danke. Ich kommentier doch nicht meine eigenen Artikel. 😀

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  3. nick.mott

    @dude

    „Falsche Frage! Richtig wäre: Was kann ich gewinnen?“

    Naja, da steht ja auch: „…zu gewinnen gibt es viel!“ 🙂

    Und das Problem mit dem ‚Zufall/endem bis Zufälligen‘:
    Ich sage ja nicht, dass alles Zufall im Sinne einer Randomisierung sei, sondern nur, dass einem nichts zufallen kann, wenn man sich krampfhaft festklammert an einer der üblich faden Leitfäden, denn dann bleibt die Hand nicht offen, um Chancen zu ergreifen. 😉
    ‚Das Glück ist mit dem TYCHtigEn‘ <- "fortes fortuna adiuvat" =
    Fortuna/Tyche unterstützt den 'Mutig-sich-ins-Unberechenbare-Stürzende'!
    ‚Zufall‘ ist also das, was man nicht berechnen, damit nicht vorhersehen und schon gar nicht kontrollieren kann.

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  4. nick.mott

    @Wyssling

    Naja, das Tolle an der Grundaussage ist ja, dass man sich eigentlich KEINEN Gedanken machen braucht/soll über die ‚Zukunft‘.
    So in etwa wie ‚Hans-im-Glück‘ oder ‚Die Goldene Gans‘ oder bei ‚Der Rosarote Panther‘ Inspekteur Clouseau, haha!
    Oder wie bei ‚Welcome, Mr. Chance!‘.
    Der Artikel hilft nur insoweit etwas, wenn man sich dem Spiel eines treibenden Kürbisses im Wasser gleich hingeben kann – zumindest sieht ein Zen-Meister das so.

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  5. Mein ganzes Leben bestand darin, von anderen zu lernen. Ich hab nicht mal ne gute Ausbildung. Ich habe mir immer alles selbst beigebracht, inkl. Musik machen, malen, zeichnen, schreiben, Gartenbau, Tierhaltung, Fotografie und so weiter. Ich lerne auch immer noch WENN es mir wichtig erscheint. Sonst nicht.
    Ich sehe in der Gesellschaft solche Leute nicht mehr. Die heute Lebenden wollen von vorne bis hinten bedient werden. Rund um die Uhr, versteht sich.

    Im Gegenteil, wenn man erzählt daß man arm ist, wird man direkt von der Gesellschaft nicht mehr für voll genommen.

    Das ist der größte Fehler, den die meisten machen: Biste arm, giltst du als Versager. Haha. Ich bin einfach Verzichter. Ich bin arm weil ich immer auf Konformität und Heil brüllen dankend verzichtet habe.

    Anderswo schrieb ich mal: Überleben wird der, der schon lange im Mangel lebt, ja, gut lebt. Der den Mangel und die Phantasie und die Fähigkeit, aus nix was zu machen, zu höchster Vollendung gebracht hat. Abseits der anderen, wohlgemerkt, aus Schutz. Das ist survival.

    In so einer Gesellschaft sind Andere längst ähnlich oder gleich wie ich – sie sind längst Aufklärer an sich selbst geworden, haben das getan, was zu tun ist und das ist auch gut so. Wenn man Zeit verstreichen läßt ist man dumm; Zeit, Lebenszeit, ist das kostbarste, was man hat; aus der Zeit etwas zu machen, immer weiter vorwärts zu kommen, das ist das Gebot des Lebens.

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  6. No_NWO

    Nun ja, da ketzere ich jetzt mal. Kennt ihr: Die Ersten werden die Letzten sein, und… . Richtig gesehen, ich meine die Letzten, jene Vollverblödeten, die jetzt vollverstrahlt durch die Welt gehen –die werden die Ersten sein!!! Zuletzt. Ist ja auch ganz klar. Die Steinzeithöhle kommt, und die fühlen sich da sofort und auf Anhieb pudelwohl. Viel nachdenken, verstehen, reflektieren und so darfste da nicht. Die Sache ist zuuuu klar. Wie bei einem Videospiel. Alles schon 1000mal geübt. Bumm-bumm-bumm-bumm-bumm! Hab ihn erwischt, tooooooot! — Jetzt aber erst mal gucken, ob’s was zu essen gibt irgendwo.

    Alles weitere in Stephen King, The Stand, 1978. War aber ’ne richtige Pandemie, ’ne echte! Im Roman, meine ich. Fing in Fort Detrick an oder so ähnlich. Schönes Ende. Die ungebildeten Jungs und Mädel, die Einfachen, die wachsen. Und wachsen. Und wachsen. Und kriegen alles wieder gut hin. Aber die waren einfach nur einfach. Nicht vollverblödet.😁

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  7. Axel

    [at]teutoburger:
    Ja – derzeit ist die Strategie des erlernten Verzichts sicherlich von Vorteil, denn die Architekten konfrontieren uns damit, dass ihr SYSTEM uns zunehmend nicht mehr; bzw. nur noch zu unannehmbaren Bedingungen versorgt. Und hier ist die Talsohle lange noch nicht erreicht…

    Ich möchte aber auch mal darauf hinweisen, dass unsere jetzt traumatisierten und antisozial programmierten Mitmenschen (von ganz jung bis ca. 40 – vorher scheint eigenständiges Denken eh die absolute Ausnahme zu sein) diejenigen sein werden, die UNS Solidarität und Hilfe verweigern werden, wenn wir sie wirklich brauchen werden.

    [at]nick.mott:
    Dein Beitrag hat mir heute echt gut getan – hab‘ Dank dafür.
    Es ist nämlich echt zum Mäuse melken; wir leben in unterschiedlichen Welten; begegnen uns eigentlich kaum noch und wenn, dann ist es eigentlich immer frustrierend.
    Ich wüsste auch nicht, wie wir jemals wieder zusammen leben könnten – die von den Elitisten (love it!) verursachten Spaltungen sind die tiefsten jemals registrierten – mit welchem Leim sollten wir DAS wieder zusammenkleben?!

    [at]dude:
    Schön, dass du da bist.

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  8. Unser Problem ist, dass wir viel zu viele (vermeintliche) Realisten und zu wenig wahre Künstler haben, weil die Agenda seit langem darauf hinarbeitet, dass heute wahre Künstler vom Aussterben bedroht sind.

    https://blog.nomorefakenews.com/2021/04/08/the-realist-vs-the-artist/

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  9. nick.mott

    @NWO

    Die damals in der Eiszeit lebten, kamen m.E. deshalb so ‚gut‘ damit klar, weil sie ja nichts Anderes kannten und einschneidende Veränderungen über Jahrtausende wenn nicht Jahrzehntausende abliefen – die hatten schlicht keinen Vergleich zu einem ‚besseren‘ Leben.

    Die Heutigen haben die Arschkarte gezogen, weil ihre Fallhöhe ENORM sein wird!?
    Die werden sich daran erinnern und ständig vergleichen mit dem was mal (da) war (für sie) – und LEIDEN.
    Dazu kein erforderliches ‚Mind-set‘, keine nötigen (Basis)Fertigkeiten und die Unfähigkeit zu echter sozialer Kooperation.
    Frühestens die übernächste Generation wächst dann in einen Zustand, den sie anders nicht kennen oder nur aus ‚Märchen und Mythen‘ der ‚Alten‘.
    DIESE Generation wird dann weiter machen (wie und was auch immer).
    Die ‚Letzten‘ – also die letzten, die noch wissen wie es anders sein konnte – werden die Allerletzten bleiben 😉
    Die übernächste Generation werden dann die ‚Ersten‘ sein, die in das neue Paradigma hineinwachsen und es als alternativlos betrachten und damit aushalten können…

    @Axel

    Wie restauriert man eine explodierte Granate?
    Gar nicht.
    Seit ca. über 5000 Jahren findet eine soziale Explosion statt, nur quasi in ‚Zeitlupe‘.
    Kann man einen entstandenen Vulkan wieder in sein Loch zurück stopfen?
    Kann man den Mond wieder in sein Ausgangsmaterial reintegrieren?
    Du kennst die Antwort: einen solchen ‚Leim‘ gibt es nicht.
    Hier geht keine ‚Ming-Vase‘ zu Bruch, die man restaurieren kann.
    Die Vase kann man restaurieren – die Ming-Dynastie auch?

    Die Spreu wird nicht umsonst vom Weizen getrennt.
    Das Unbrauchbare bis nicht Adäquate wird ausgefiltert.
    DAS haben wir jetzt: Die Zukunft gehört immer den Wandlungsfähigen.
    Die Ewiggestrigen (aka GloBaalisten) schaffen sich gerade selbst ab und mit ihnen diejenigen, die den Schuß nicht gehört haben und sich rechtzeitig gewappnet haben.
    Eine riesige Menge Spreu wird sich von wenigen Scheffeln Weizen trennen.
    Der wird sich selber neu aussähen und dann wird man sehen.

    @dude

    Genau so ist es.
    Die Kabale DARF ‚Künstler‘, die eine alternierende Sicht und deutlich mehr Vexierpotenz haben nicht dulden oder gar fördern.
    Alternativlosigkeit ist ja deren Hausrezept für die ‚Macht‘.
    Das Risiko des Machtverlustes steigt exponentiell mit den verfügbaren Alternitäten (z.E.: Paul Klee – „Kunst ist das Unsichtbare sichtbar werden zu lassen“ – also auch noch unsichtbare Auswege, Mittel, Methoden).
    Duchamp, Magritte, Pollock, Kafka, Lem et.al. z.B. hatten eine ‚alternative‘ Sicht der Dinge – deswegen sind sie ‚entartete Kunst‘ bzw. bestenfalls museale Mumien.
    Es war natürlich ein ‚Künstler‘, der eine ‚Anderwelt‘ nicht nur sah, selbst beschritt, sondern auch Anderen zugänglich machte – man denke etwa an den ca. 40.000 Jahre alten ‚Löwenmenschen‘, die erste Skulptur einer Chimäre, die kongenial die Veränderung des Bewusstseins symbolisch konkretisierte!?
    http://www.loewenmensch.de/
    Die intellektuell deprivierte Kabale mag nur 0 und I.
    Die Verbindung beider muss getrennt erfolgen, sonst kapiert die Kabale sich selbst nicht.
    Dass man aber aus 0 und I ein ‚Phi‘ machen kann, muss mit aller Macht BUCHSTÄBLICH verhindert werden!!!

    https://www.cleanpng.com/png-phi-greek-alphabet-symbol-phi-barrier-1783452/

    DENN PHI IST DAS ANTIDOT GEGEN DIE DIGITALISIERUNGIDIOTEN!

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  10. Der Vergleich mit „The Stand“ passt nicht: in diesem Roman geht es um eine echte Pandemie, mit deren Herausforderungen natürlich Menschen wachsen, oder auch nicht (die sterben dann); wir aber haben eine show-Pandemie, die die meisten Menschen nicht mal erkennen können aufgrund von Blödheit. Solche Menschen wachsen auch nicht mehr.

    Ich kann mir nicht vorstellen wie Schlafschafe mir helfen sollten. Im Gegenteil, die ziehen mich mit runter.

    @Dude, ich fürchte, du hast eine andere Vorstellung von Kunst. Kunst ohne reflektierende Menschen ist sinnlos. Kunst ist auch eigentlich nur Luxus. Zuerst kommt das Überleben. Alles andere kommt später. Ob sich je wieder Kreise von Menschen bilden werden, die abends nach getaner Arbeit noch zusammen musizieren, wage ich zu beweifeln.

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  11. nick.mott

    @dude

    ‚Imagination‘ ist keine ‚Kraft‘, die man unter noch so großer Anstrengung erzwingen könnte (das ist das, was man i.d.R. an der Uni lehrt: BE CREATIVE! USE YOUR POWER OF IMAGINATION!)
    Fuck no.
    Das ist so als würde man dem Off-Sprecher von ‚Die Unfassbaren‘ folgen und genauer hinsehen, noch genauer und noch mehr anstrengen, die Augen verkneifen, sich konzentrieren – und am Ende ist an tatsächlich blind (durch sich selbst) in eben jenem Bemühen.
    Echte Kunst ist mühelos.
    Man muss nur ein Gefäß für sie werden können, dann fließt sie ganz von selbst ein.
    Es heißt ja ‚Intuition/EINGEBUNG‘ oder ‚Inspiration/EINHAUCHEN‘?!?
    Es heißt nicht ‚Grabschkraft‘ oder ‚Powerleecher‘.
    Aber eben dieses ‚Sich-leer-machen-Können‘ um Aufnahmefähigkeit zu erlangen und dann zu ’sehen‘, indem man das bis dato Unsichtbare, Unerkannte selbst verkörpert – das wird dir nirgendwo beigebracht – denn das geht auch nicht, auch nicht beim Zen als Beispiel.
    Im Gegenteil: ‚Offene Weite, keine Spur von heilig‘ ist ein Schlüsselzitat eines Meisters, der es ablehnte jemanden zu unterweisen, weil er genau wusste:
    JEDE Methode ist eine Fessel, ein Killer der Inspiration, Intuition!
    Es kann keinen Willen zum Nicht-Wollen geben!
    Aber Absichtslosigkeit ist nun mal der Schlüssel, den sie vor uns allen zu verstecken versuchen, indem sie Ziele, Pläne, Methoden diktieren und deren Gebrauch erzwingen!
    Ohne radikale Lossagung, Trennung von diesem System der total Irren und Armen wird man kein Gefäß, kann man nicht schöpfen, also auch kein Schöpfer, kein Kreativer sein.
    Kreativität ist schon das falsche Wort, denn es beinhaltet die Idee des Machens als Schwerpunkt, wo doch das ‚Sehen‘ (Sichtbar-machen – siehe Löwenmensch) die fundaMENTALE Voraussetzung ist.
    Wie findet man ein Kleeblat?
    Nicht indem man es sucht, sondern sich von ihm finden lässt…

    PS: Picasso hat nicht umsonst einmal gesagt (in etwa):
    Das fertige Kunstwerk interessiert mich im Moment seiner Fertigstellung nicht mehr!
    Es ist das Gefühl des Entwerdens, indem ‚ES‘ durch mich hindurch fließt und sich über mich entäußert – danach bin ich süchtig.
    Ich habe keine Botschaft, keine Mission – ich genieße einfach gerne dieses Gefühl.

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  12. nick.mott

    Echte Kunst ist mühelos.
    Wie kann ich mühelos einen steilen Berg besteigen?

    Im Geiste.
    Dazu muss ich mir aber es VORSTELLEN können.
    Also prinzipiell überhaupt.
    Wenn da gleich jede Menge ‚Do’s and Don’t-s‘, ‚But’s and Doubt’s‘ involviert sind – vergiß es einfach.
    Denn was bedeutet ‚mühelos‘ EIGENTLICH?
    ‚Mühe‘ wird im Lateinischen gleich gesetzt mit ‚Arbeit, Strafe‘ und letztlich ‚Sklaventum‘.
    Wenn jemand etwas gerne tut, davon überzeugt ist oder es ihm ermöglicht sich selbst zu erfahren, zu entdecken, dann wird er es nicht als ‚Arbeit‘, ‚Strafe‘ oder gar ‚Sklavereit‘ qualifizieren und damit nicht als ‚Mühe‘!?
    Es geht also um die UMDEUTUNG des Gegebenen, das VEXIEREN.
    ‚Hug the mess‘ im obigen Artikel meint genau DAS!
    Im Aikido stößt dich jemand.
    Dann stößt du nicht dagegen, sondern ziehst statt dessen und schon wird dein Gegner ‚mühelos‘ auf der Matte liegen.
    Du sagst nicht: „Hey, was soll das?? Spinnst du? Lass das gefälligst!“ etc.
    Du stellst dich intern um: „Schön dass du mir die Gelegenheit bietest meine Kampftheorie in der Praxis zu testen! Komm her, lass es uns gemeinsam heraus finden!“ so in etwa 😉
    ‚Wehrhaftigkeit‘ beruht in weiten Teilen auf Annehmen-Können (‚hug‘; ‚annehmen‘ ist ambivalent: 1. als Realität akzeptieren und 2. sich vorstellen im Sinne von ’nehmen wir mal an dass…‘).
    Jemand fordert dich zu einem Boxkampf auf.
    Du besteigst ein Baugerüst und sagst: „Coole Idee! Lass es uns interessanter gestalten – wir kämpfen hier oben!?“ i.d.R. ist damit der Boxkampf abgesagt weil du den Preis für des Gegners Spaß über sein Limit erhöhst (Du kannst dabei ruhig selbst unter Höhenangst leiden oder NULL Ahnung vom Boxen haben – du musst nur dir vorstellen können, was deinen Gegner bewegt oder eben von der Bewegung abhält! 😉 )
    Für die Kukidentgarde: das ist natürlich eine Metapher – muss man also für sich umdeuten (s.o.).
    Das ‚Leben‘ ist oft genug genau so ein ‚Gegner‘.
    Ist natürlich nicht so leicht sich von den Konditionierungen zu verabschieden:
    MAN tut das nicht. DAS geht GAR nicht. DU kannst das nicht. DEINE Chancen sind viel zu gering bzw. eigentlich hast DU GAR keine! etc.pp. (pp = papperlapapp)
    Kennt jeder, hat jeder schon mal gehört – na und?
    Weil sich jemand etwas NICHT VORSTELLEN kann, bist du jetzt derselbe Depp?
    Ich habe noch nie erlebt, dass irgendjemand von dieser Sorte ‚Prophet‘ sich vorher die Mühe gemacht hätte (ja, reflektieren ist für DIESE Klientel Strafe!), sein Vorstellungsvermögen mit dem meinen zu messen und zu vergleichen!?
    WOHER WEISS DER KLEINE SCHEISSER DANN ALSO WAS ICH KANN UND WAS NICHT GEHT???
    Richtig: einen Scheiß weiß er.
    ICH sage MIR: Ich weiß aktuell vielleicht auch nicht was ich kann, was geht oder eben nicht – ich werde das aber genáu JETZT und HIER heraus finden – ich bin nämlich neugierig und riskiere gern mal was.
    Der Stier in der Arena kann sich auch nicht vorstellen, dass ein 20x schwächerer Mensch ihn mit einer einzigen mühelosen Aktion töten kann – denn sonst würde er nicht immer wieder in das Verderben RENNEN?!
    Hierzu Stichwort: VOLTERETA:
    https://dudeweblog.files.wordpress.com/2021/04/download-1.jpeg?resize=900%2C900

    Die Ketten, die uns am Möglichen hindern sind einzig und allein in unserem Kopf.
    So ziemlich jeder kann mindestens ein Beispiel nennen, wo er von sich selbst überrascht war!?!
    Warum sind wir eigentlich nicht bereit uns dauernd selbst zu überraschen?…

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  13. Im GEiste ist sie das sicher.

    Doch wenn ich das 20qm Sand-Mandala im Geist kreiert habe, wird es trotzdem ziemlich mühselig das dann materiell sichtbar zu machen… v.a. wenn es windet. 😉
    Aber ok, das mag daran liegen, dass ich solcherlei definitiv nicht gerne mache… 😀
    Um dergleichen gerne machen zu wollen, müsste ich wohl zuerst einen Sinn drin finden.

    Sklaventum passt gut – zumindest indirekt…
    Woher nimmst Du „Strafe“?
    https://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/m%C3%BChe-uebersetzung.html

    „Dann stößt du nicht dagegen, sondern ziehst statt dessen und schon wird dein Gegner ‚mühelos‘ auf der Matte liegen.“

    Das ist eigentlich bei allen echten Kampfkünsten der Standard. Nutze die Energie Deines Gegners für Dich.

    Im Grunde genommen muss man sich nur stets bewusst sein, dass man ein schöpferisches und freies, nicht zwingend ans materielle Gefüge gebundene Individuum ist. In diesem Bewusstsein wird man immer neue Türen finden… …und keine Kette wird einen binden können – wenn man das nicht will.
    Der Knechtring funzt nur, wenn ihn einer annimmt.

    „Der Stier in der Arena kann sich auch nicht vorstellen, dass ein 20x schwächerer Mensch ihn mit einer einzigen mühelosen Aktion töten kann – denn sonst würde er nicht immer wieder in das Verderben RENNEN?!“

    Naja – wenn Du so mit Drogen vollgepumpt wirst vor Einlass in die Arena… und noch lustiger wirds, wenn ein Delgado seine Spielchen mit Dir treibt…

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  14. nick.mott

    https://de.m.wiktionary.org/wiki/M%C3%BChe -> untenrechts die lateinische Übersetzung: ‚poena‘ dazu ->
    https://de.m.wiktionary.org/wiki/poena#poena_(Latein)

    Voltereta: ja, ist mir alles bekannt, muss ich aber ja nicht bei jedem Kommentar duchdeklinieren, da ja nicht DU der Adressat bist, sondern Leute, die sich da nicht auskennen bzw. keine Assoziation dazu haben.
    Es geht mir nicht jedesmal (weil ich das weder leisten kann noch will) um eine umfassende Darstellung sämtlicher Bezüge (das kann mir ähnlich wie dir keiner bezahlen).
    Es dient zur Veranschaulichung, dass das vermeintlich Unmögliche eben doch möglich sein kann – wenn man eben verstanden hat worauf das basiert.
    Im Übrigen kann ich aus eigener Erfahrung ohne jegliche Droge im Spiel von Vergleichbarem berichten.
    Es geht hier nur darum Türen zu öffnen.
    Wenn da einer nicht durchgehen will, weil da nicht ‚Tür‘ drauf steht oder die nicht rechteckig ist, sondern ’nur‘ ein Hobbithüttenloch – I don´t care.
    Im Übrigen bin ich überzeugter Faulheitsfreund – wenn´s mir zu mühevoll wird zu erklären, dann eben nicht, denn dann macht es keinen Spaß 😉
    Das ist sonst wie Tango mit einem reifenlosen Traktor. 🙂

    ‚Mühelosigkeit‘ + ‚Berg‘:
    Typisch, dass man halt üblicherweise ‚Mühe‘ nur mit Schweißtreiberei, Muskelkater und Erschöpfung assoziiert 😉
    Nichts davon trat auf, wenn ich mich früher ‚abmühen‘ musste mit einem ‚Berg‘ von Mathehausaufgaben.
    Zur Erinnerung: Metapher.
    Den Himalaya beklettere ich nicht – wozu auch?
    Aber ‚Berge von Arbeit‘ – die kenne ich. 🙂

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  15. Sinn ist nur in der Schönheit zu finden. Des Erschaffenen.
    Wer nicht weiß, was schön ist, findet auch keinen Sinn.
    Dann kommt natürlich noch hinzu daß Kunst nicht isoliert leben kann. Was ja gerne vergessen wird.
    Wenn die Kultur stirbt, und damit die Kunst, ist quasi alles andere sinnlos.

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