Freiheit ist eigener Willen, und freie Gemeinschaften bestehen aus sich frei in Resonanzen verbindenden Eigenwilligen

Eigentlicher Gegenstand der Betrachtung sind Willen und Form.

Zu fragen ist, ob zu Formen sich verbindende Elemente den Willen zur Formung aus sich selbst heraus erschaffen (ja, es geht ums Erschaffen, um Schöpfung!). Oder ob jener formgebende Willen von außerhalb des sich Formenden auf dieses einwirkt, ohne daß sich Formendes selbst einen eigenen Willen zur Formung hätte.

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Denke bei letzterem bitte an Eisenspäne auf einem Blatt Papier und daunter wird ein Magnet bewegt.

Eine solche „Masse“ ist räumliche Zusammenpferchung von „Individuen“. Sie gewinnt ihre Formen nicht aus einem aus sich selbst erschaffenen Willen. Sie ist Ausdruck der Versklavtheit der Individuen (Elemente jener Masse).

Deren jedes folgt zwar seiner vermeintlich „eigenen“ Kausalität, welche aber eine Sklavenkausalität ist, da von Herren (von Magneten unter dem Blatt) bestimmt: Wenn du dies und das nicht tust, setzt es Hiebe! (Wenn das mal keine Kausalität ist!)

Solche „Individuen“ sind eigentlich keine. Da sie eigenwillenlos sind und deshalb beliebig gegeneinander ausgetauscht werden könnten.

Letzteres mit den allerdings bloß zufälligen Einschränkungen seitens von natürlich und gesellschaftlich Vorgegebenem. Wie vor allem Alter, Geschlecht, Talent und sozialer Stand.

Nebenbei: Der in Worte gekleidete und von Gewaltandrohung begleitete Herrenbefehl ist die „heidnisch“ rohe bzw. altrömische Form der Sklaverei; die „kristlich“ elegante Form ist, daß die Herren ihre Drohung nicht mehr aussprechen müssen, weil der Sklave weiß, was von ihm erwartet wird, und er es dann brav „von selbst“ tut. Es sogar selbst „will“. Aus jener eleganten kirchenchristlichen Form der Sklaverei sind zuletzt Moderne und Kapital hervorgekommen. Als Blüte sozusagen. Auf welche sich Nietzsches «Herrschaft von Sklaven über Sklaven» münzt. Denn jener Herr aus der Zeit vor Moderne/Kapital, dessen Willen der Sklavenmasse gesellschaftliche Form aufgeprägt hat, besitzt nun keine menschliche Form mehr!!! Ist er doch eine Maschine(!!!) geworden mit Namen „Das Kapital“. Der „Magnet“ unter dem Blatt mit den Eisenspänen ist heute also kein Mensch mehr — der Magnet sind nun die aus den ökonomischen Regeln des Kapitals sich rechnerisch ergebenden Handlungsanweisungen.

Kurz: Eine Masse aus eigenwillenlosen Sklaven bildet aus sich selbst heraus keine Formen und ist quasi unlebendig, eine Art fremdbesetzter Zombie: MASSE IST per Definition TOT. Der Versuch, sie als ganzes zu beleben, ist das Wesen des Faschismus. Der ist ein Zombie-Aufmarsch in groß, ganz wie ihn DGB-Sklaven regelmäßig zum 1. Mai in klein einüben.

Es stellt sich so nun die Frage nach dem Geheimnis(!), daß es einzelnen Individuen gelingt,

1.) Eigenwillen zu entwickeln (woher kommt die Energie? Denn Willen ist Energie!), und

2.) ihre je eigenen Willen so miteinander in Resonanz zu bringen, daß sie formgebende Kraft entfalten, schöpferisch werden.

Anschaulich machen lassen sich diese Überlegungen auch mit feinem Sand auf einer Glasplatte in Gegenwart eines Tongenerators. Abhängig von der Tonfrequenz bilden sich im Sand vielfältige bis hin zu hoch komplexe Formen.

[Video-Ergänzung d. Red.]

Man versuche, sich diese 2-dimensionalen Formen als 3-dimensional vorzustellen, und erahnt die Strukturen von Atomen und Molekülen.

BEFREIUNG aus der Sklaverei ist ein Sichlösen aus der Masse durch Bildung von Eigenwillen, der fähig ist, mit anderem Eigenwillen in Resonanz zu treten.

ACHTUNG: Wer dies von der Masse insgesamt fordert, verstößt gegen das Recht auf Eigenwillen, gegen die „Freiheit“.

Willensbildung setzt Freiheit voraus.

Alles nur Bilder. Klägliche Versuche, mich den Geheimnissen der Schöpfung und des Lebens zu nähern. Geheimnissen, die mit dem Verstand nicht begreifbar sind. Die aber alles ERgreifen können. Finde dich mit dem Unabänderlichen ab. Muß ich auch.😉


Autor: No-NWO

112 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bilder, Bildung, Freiheit, Gastbeiträge, Gedankenkontrolle, Menschen, Natur, Religion

112 Antworten zu “Freiheit ist eigener Willen, und freie Gemeinschaften bestehen aus sich frei in Resonanzen verbindenden Eigenwilligen

  1. No_NWO

    Also, Nick, Prädestinationslehre war der große ideologische Trick der Reformatoren: Reichtum ist Ausweis göttlicher Gnade. Und da Gott, die Seinen kennt, sind die Reichen nicht nur die Guten. Sondern es sind die Armen auch die Bösen. Denn selbstverständlich kennt Gott die Bösen auch.

    Herrjütt, nee!!!

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  2. nick.mott

    @No_NWO

    Prädestinationslehre von den Pythagoreern über Reformatoren bis hin zu den WEF-Idioten hat nichts mit meiner ‚Idee‘ von Prädestiniertheit zu tun 😉
    DIE interpretieren das als ‚gottgewollt‘ stellvertretend durch sie selbst und damit legitimiert im Anspruch diesen angeblichen ‚Gottes Wille‘ mit aller Macht (sic!) zu erzwingen und dabei in Wahrheit allein IHRER Vorstellung als Gottes Wille verkleidet Geltung zu verschaffen als maximal EGO-istischer Akt, um die Welt nach ihren Wünschen zu verunstalten.
    Das ist schlicht Geisteskrankheit.

    Wenn eine Kugel einen Berg hinunter rollt, dann ist das weder ‚Gottes Wille‘ noch der eines depperten ‚Mächtigen‘, sondern schlicht das Ergebnis von Bedingtheiten, die außerhalb jeglichen menschlichen Einflussbereiches gegeben sind (Gegebenes = Datum, Plural: Daten) – diese Wichtigtuer haben weder das Gebirge erschaffen, noch den ‚Weg‘, den die Kugel nehmen wird, noch die Schwerkraft, der diese folgt bis zum Potentialausgleich.
    Sie nehmen es lediglich in Beschlag, weil sie extrem von ihren Zielabsichten abhängig sind und – wie weiter oben angedeutet – es einfach nicht lassen können.
    Die denken echt, sie seien die ‚Spinne im Netz‘ (‚weaving spiders‘) – dabei zappeln sie in Wahrheit als delierierendes Insekt im Netz ihrer eigenen Abhängigkeiten.

    Witzigerweise sind es die ‚Mächtigsten‘ selbst, die sich ÜBER den Bedingungen dünken und dabei selbst am meisten unfrei sind, wo sie in Wirklichkeit nur ein Treibriemen in einer Maschine sind, die sie weder selbst gebaut noch gar entworfen und am Ende noch nicht mal verstanden haben!?
    DIE sind sogar total prädeterminiert.
    Und darunter gibt es graduelle Abstufungen, aber keine prinzipiellen Blips. 🙂

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  3. SChön ausgeführt, werter Nick!

    „Wenn eine Kugel einen Berg hinunter rollt, dann ist das weder ‚Gottes Wille‘“

    Das kommt ein bisschen drauf an…

    Sisyphus ist ein Arschloch!


    😉

    @Bedingungen: Naja, also da gibt es schon Mittel und Wege daran zu schrauben. Ein Bsp. wäre Aleister Crowley. Der Geist beherrscht die Materie – und das machen sich die Hintertanen zu Nutze. Schlussendlich hast Du aber trotzdem recht mit „dabei zappeln sie in Wahrheit als delierierendes Insekt im Netz ihrer eigenen Abhängigkeiten.“

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  4. No_NWO

    @Nick — Die Prädestinationslehre als ideologische Begründung von Herrschaft kam mit dem Übergang von der Herrschaft über Leibeigene zu der über Lohnarbeiter. Leibeigene waren durch sehr viele heute unbekannte kirchliche Feiertage meist recht gut geschützt und mußten gewöhnlich höchstens zwei Tage die Woche für den Herrn arbeiten, die übrige Zeit bestellten sie das ihnen vom Herren überlassene Land für sich und die Ihren. Das Leben des Lohnarbeiters in Manufaktur und Bergwerken war ungleich härter und gefährlicher. (Luthers Familie z.B. war in Bergwerksbesitz.) Lohnarbeiter war nur, wer ohne Alternative bzw. gesellschaftlich entwurzelt war, weil die entsprechenden alten ökonomischen Strukturen zerstört waren, z.B. infolge Krieg. (Unter letzterem Gesichtspunkt war 1618-48 überaus vorteilhaft für die aufkommende Bourgeoisie. Kirche (Leibeigenschaft) und Bourgeoisie waren sich so auch wenig grün. Sie konkurrierten um Arbeitskraft.

    Die neue bourgeoise Herrschaft existierte lange Zeit neben der Leibeigenschaft her, die eine bereits anerkannte Legitimation für Reichtum kannte, nämlich die Zugehörigkeit zur Kirche und ihrer sozio-ökonomisch-spirituellen Himmelsleiter. Wie nun also wollte ein dieser Leiter, an deren Spitze Gott stand, ganz und gar ferner Bourgeois seinen häufig überragenden Reichtum UND die zudem meist enorm gedrückte Lage seiner Lohnarbeiter ideologisch rechtfertigen? Ganz simpel, indem er seinen Reichtum als besondere Nähe zu Gott ausgab. Und indem er das Elend der von ihm Ausgebeuteten als gerechte Strafe Gottes für deren Schlechtigkeit hinstellte — tell easy going stories! So nun konnte der Bourgeois es dem Adel und Klerus gleichtun und ebenfalls etwas „geistig Höheres“ sein, der göttlichen Sphäre angehören. Und für sich das Recht beanspruchen, auch über Wohl und Wehe anderer zu verfügen. Bzw. auf diese zu scheißen. Der Alltag großen Kapitals war immer schon extrem mörderisch. Satanistische Ritualmorde sind im Vergleich Petitesse. Wie uns derzeit mit COvid gerade vor Augen gestellt wird. —

    Mit der industriellen Moderne kam dem Bourgeois zum Reichtum als Ausweis von Gottesnähe das naturwissenschaftlich-technische Wissen hinzu. Was sich aus dem Umstand einer sodann technisierten Produktionsweise von selbst versteht. (Siehe hier insbesondere Gates und Musk, denen die PR-Legende gestrickt wurde, diesem herrschaftslegitimierendem neuen Priestertum selbst anzugehören; beide sind nun doppelt zum Herrschen legitimiert, durch Reichtum sowie durch Wissenschaft. Tatsächlich werden sie PR-Strohmänner für DARPA-Projekte. bzw. für den MIK (milit.-industr. Komplex) sein.)

    Allgemeiner betrachtet, sind Himmelsleiter, Prädestinationslehre und das neue Priestertum der Wissenschaft nicht eben sehr phantasievolle Varianten des Geist-Materie-Dualismus bzw. der Kosmologie vom Höheren und Niederen. Welche ja auch nicht gerade geistreich ist.😁

    Anfügen möchte ich, daß das Volk sich die Abgründe herrschaftlicher Menschenverachtung einfach nicht vorstellen KANN. Gestern mit einem Bauern vom Jahrgang 1940 auf dem Supermarktparkplatz parliert. Er erklärte, er wolle sich impfen lassen. Auf meine Warnung hin, es handele sich um Eugenik, er: „Nee, das kann nicht sein. So böse können die nicht sein. Das sind doch meistens alle Studierte!“ Was dem einfachen Bürger jetzt zum Verhängnis wird, ist, eben KEIN Arschloch zu sein. Das ist bitter.

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  5. „Er erklärte, er wolle sich impfen lassen. Auf meine Warnung hin, es handele sich um Eugenik, er: „Nee, das kann nicht sein. So böse können die nicht sein. Das sind doch meistens alle Studierte!““

    – „JA, EBEN DRUM JA DIE WARNUNG!“

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  6. nick.mott

    @NO_NWO

    Es war ja jemand wie Calvin, der dieses Kunststückchen vollbrachte die Pfeffersäcke ideologisch in die Nestwärme der Adlerflügel zu kolportieren, indem er diesen Mythos schuf (Gott belohnt den Fleißigenbabla…Reichtum ist gottgewollt, weil gottgefälliges Tun sich lohntblabla… – raffiniert, denn wie hätte Klerus und Adel dem widersprechen können, haha!) und die Dependancen dieser Irr(en)lehre z.B. die Evangelikalen folglich in die zukünftigen USA auswandernd dort diesen Glauben nicht nur institutionalisierten, sondern sogar zur Verfassungsgrundlage machten – bis heute.
    DESWEGEN ist Mammon der ungekrönte Gott aller Götter geworden.
    Und weil so richtig schottermäßiger Zaster unbegrenzte Macht verleiht den eigenen Willen in die Welt zu transformieren und diese sich selbst wohlgefälliger zu gestalten wie ein Quasi-Gott, ist das unheimlich attraktiv für alle diejenigen die schlicht zu blöde, zu faul, zu inkompetent sind SICH den Gegebenheiten anzupassen zu ihrem Vorteil, anstatt – wie nun üblich – die GEGEBENHEITEN sich anzupassen!

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  7. No_NWO

    @Nick — Christus würde das wohl unterschreiben mit dem knappen Hinweis „siehe Kamel und Nadelöhr“. Wobei mir «Sympathy for the devil» von den Stones einfällt. Ist alles Lüge und Selbststilisierung das „I’m a man of wealth and taste“. Nöö, Devil, das biste eben nicht. Wealth ja, aber nicht taste! Bist meist als Kind von rituellen Mißhandlungen und Demütigungen so zu- bzw. abgerichtet worden, daß du eine perverse Freude empfindest am Zerstören von Menschen. Hamamoto ==>

    Nein, kein Mitleid mit den reichen armen Teufeln, bitte, denn das verführt zu falschem Mitleid mit den armen armen Teufeln, mit uns selbst! Vielleicht war ich selbst in einer meiner vorausgegangenen Inkarnationen auch schon einmal so ein wealthy Arschloch mit perverser Freude am Zerstören von Menschen. Aber wahrscheinlicher war ich bloß irgendein Folterknecht, vielleicht sogar ein Spezialist für peinliche Verhöre bei der Heiligen Römischen Inquisition. (Denn irgendwie hab ich’s ja wohl mit den Ketzern!) Who knows. Denn was hätte ich tun können gegen eine entsprechende Konditionierung. Hamamoto meint, eine habe es geschafft, denn sie habe davon erzählt in ihren Liedern, Joan Baez. Mag sein, eine(r) ist sowieso immer die Ausnahme von der Regel. Was letztere nur um so unüberwindlicher macht — ach!

    Wenn reiche arme Teufel sich also nicht ändern können — quasi aus neurologischen Gründen nicht — ach!😁 – dann bleiben nur die, die es neurotheoretisch wohl können können müßten: der eine oder andere arme arme Teufel. Immerhin! Darum halte ich meine Kritik an den (wo)men of wealth and taste immer gern sachlich, ohne Vorwurf und Bitterkeit. Zumal sie ja auch bloß mit Wasser kochen, und das dann auch noch wenig sophisticated mit ihren äußerst(!) easy going stories. Was alles ihnen ohnehin nur so lange gelingen kann, wie arme arme Teufel sich ihren Sklavenstand als Ausweis hoher Moralität schönreden und sich so dann immer von den reichen armen Teufeln an der Nase herumführen lassen. Jaja, die Komplizenschaften von Lüstlingen: Der Herren Lust am Sklaven ist der Sklaven Lust an der Sklaverei. Hamamoto spricht auch von „Gimps“ (siehe Pulp Fiction) — auch sehr lustig. Ich sach‘ da einfach imma: Allet Schwuchteln, diese Sozialdemokraten.😁😁😁

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  8. „Wenn reiche arme Teufel sich also nicht ändern können — quasi aus neurologischen Gründen nicht “

    Wer sagt das, bzw. wer behauptet das? Jeder kann sich ändern. Selbst Traumata im Frühkindalter kann man aufdecken und so quasi neutralisieren.
    Das geht alles.
    Es handelt sich um das falsche Verb: die reichen armen Teufel wollen sich nicht ändern.

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  9. No_NWO

    Klar, Teuto, es müssen die Reichen moralisch böse bleiben, damit die Armen moralisch gut bleiben können. Zumal nur anständige bzw. moralisch gute Sklaven die sittliche Autorität besitzen, ihre Herren im knallharten Tone des kämpferischen Sozialdemokraten aufzufordern, für einen ordnungsgemäßen Fortgang der Sklaverei zu sorgen.😁😁😁

    Gaube also bitte nicht, ich würde dies alles nicht verstehen. Ich verstehe es nur zu gut. Aber ich halte es mehr mit Nicks Auffassung, daß die Reichen eben – und nun gut aufgepaßt, bitte, denn das ist heute, in 2021, der Punkt, um den sich alles dreht! – eben auch Sklaven seien. Marx formulierte dies so: „Agenten und Charaktermasken des Kapitals“.

    Jenes heilige Ding mit Namen „Das Kapital“ beschrieben Marx und Engels als eine Sammlung fixer Algorithmen, als eine Art Rechenmaschine, die aber leider die unangenehme Eigenschaft besitzt, im Zuge allgemeiner technologischer Entwicklung zunehmend weniger Profit auszurechnen bzw. auszuspucken — gerechnet in Prozent auf das jeweils eingesetzte Kapital. (Was letzteres Marx den „tendentiellen Fall der Profitrate“ genannt hat).

    Marx erklärte den bösen reichen Sklaven jener Maschine, diese sei leider kein „Automat mit Lieb‘ im Leib“. Zumindestens nicht auf ewige Dauer. Denn es würde unausweichlich der Tag kommen, an dem die Maschine aufhören würde, weiterhin für alle bösen Reichen ausreichend viel Profit auszuspucken.

    Ach, und was man unbedingt noch wissen sollte, muß jene spezielle Profitausrechnungsmaschine ja auch überhaupt etwas zum Ausrechnen haben, sie muß mit Daten gefüttert werden. Und zwar (auch) mit den Zeitdauern jener leiblich-händischen Arbeiten, welche die in den Warenproduktionen eingesetzten Lohnsklaven verrichten. Tja, denn ohne diese Daten kann die Maschine nicht rechnen.

    Was leider auch für die moralisch guten aber armen Fans der Lohnsklaverei sehr schlimm ist. Arbeiten sie doch für das schöne, weil „höhere und geistige“ Geld, mit dem man „höhere“, weil technisch mirakulös „vergeistigte“ Waren kaufen kann.

    Es kann der schöne Hokuspokus der schönen Sklaverei für das schöne Geld aber leider nicht fortgesetzt werden, wenn der schöne Tag kommt, von dem an nicht mehr genug Profit ausgerechnet wird von der Rechenmaschine Kapital. Dann muß sowohl die Maschine, als auch die Lohnsklaverei ins Museum. Und nebenbei gesagt, ist der Tag schon gewesen, an dem die Maschine sagte: „Njet, vorbei, nix mehr Profit, tut mir leid!“ Also im Grunde jetzt schon Schluß, Ende, Aus und vorbei mit der ganzen schönen Lohnsklaverei — finito! Darum muß derzeit ganz ganz schnell eine neue Art der Sklaverei eingeführt werden.

    Genau darum geht es. NUR darum. Genau dies aber wird von all den moralisch guten armen Sklaven der Maschine Kapital mit der Energie der Verzweiflung ignoriert. DENN wenn es so ist, wie es ist, dann hieße das doch, daß es mit der fröhlichen Lohnsklaverei nicht mehr fröhlich weitergehen kann. Richtig dramatisch wird das alles erst, wenn verstanden wird, daß mit dem Versiegen des Profits auch die Warenproduktion zum Erliegen kommen muß. Denn die schöne(!) Sklaverei – die für das schöne Geld – hört selbstverständlich auf, wenn die schöne Sklaverei nicht mehr genügend Profit abwirft. Ist wohl klar. Und dann muß aus der schönen Sklaverei für Geld eine des Typs «für heute keine Prügel, Sklave» werden. Anstatt mit Geld für ihre Arbeit werden die Sklaven dann mit «für heute keine Prügel» bezahlt werden. Geht leider nicht anders. (Klaus Schwab arbeitet gerade die technologischen Details aus für diese neue Währung namens «für heute keine Prügel, Sklave».)

    Der Sprecher der moralisch bösen reichen Sklaven der Kapitalmaschine, der Klaus Schwab vom World Economic Forum, welcher die Superreichen und Top-Manager des Großkapitals vertritt, hat die neue Sklaverei-Idee sogar bereits publiziert. Er nennt sie nicht «für heute keine Prügel, Sklave», sondern Great Reset. Auch die bösen reichen Sklaven des Kapitals müssen sich ohne ihre Rechenmaschine namens «Das Kapital» umstellen müssen. Sie müssen fortan ganz ohne Geld, Kapital und Profit zurechtkommen und können allein noch mit Prügeln über ihre Sklaven herrschen.

    Ihre Hauptppeitsche nennen sie „digitales Geld“, obwohl es kein Geld mehr ist. Das, was da fälschlich „Geld“ genannt wird, dient der die schöne neue Sklavenwelt digital verwaltenden Künstlichen Intelligenz lediglich als Steuerungsmittel für eine Zuteilung von Ressourcen. Und wird zur Sklavenpeitsche. Einfach weniger Ressourcen zuteilen. Den moralisch bösen, weil nicht gut arbeitenden Sklaven. Tja, Gut und Böse ist eine Frage der Definition.

    Na, wenn’s denn also gefällt! Die neue Definition von moralisch guten armen Sklaven, meine ich. Dann ist ja alles gut ==> Die moralisch bösen reichen Sklaven des Kapitals bleiben Herren über ihre Sklaven. Und die moralisch guten armen Sklaven bleiben Sklaven. Alles wie gehabt. Die armen Sklaven müßten bloß noch dahingehend umschalten, daß sie es für „moralisch gut“ erklären, anstatt mit Geld mit der neuen Währung «für heute keine Prügel» entlohnt zu werden. Ist natürlich eine gewisse Umstellung, die auch eine gewisse geistige Neuorientierung verlangt. Aber wenn die moralisch guten armen Sklaven hören, sie könnten mit der geldlosen Art der Entlohnung den Ausstoß von COzwei verringern… . Dann werden sie begeistert zustimmen! Weil sie moralisch gute Sklaven bleiben möchten. — Um erfolgreich Herr zu sein, muß man seine Sklaven eben richtig zu nehmen verstehen. Am besten packt man sie mit Gutsein, dem moralischen. Worunter Sklaven Gehorchen und Leiden verstehen. Nicht denken! ARBEITEN!

    So sieht sie genau aus, die schöne neue Welt der Sklaverei, Teuto. Die moralisch bösen reichen Sklaven der Kapitalmaschine haben sich bereits geändert. Sie sind einverstanden, wenn sie ihre moralisch guten armen Sklaven ab demnächst nun anstatt mit Geld mit der neuartigen Währung «für heute keine Prügel» bezahlen müssen. Zumal sie die Prügel im Falle des Falles ja nicht selbst austeilen müssen. Das geht alles digital. Automatisch sozusagen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Welche die natürliche Dummheit ersetzen wird, Sklaven mithilfe von Geld ans Arbeiten zu locken. Anstatt sie einfach durchzuprügeln.

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  10. nick.mott

    @No_NWO

    Moral ist das Joch für das Arbeitsvieh.
    Deswegen gibt es ja auch die ‚Arbeitsmoral‘ – ein wirklich bösartiger Joke der Kapitalchemisten. 🙂
    Die Stehrumpfbeugen im Duckmäusermodus (Kotau-Fitness) angesichts geschwungener Knüppel ist für die Volksgesundheit unentbehrlich!?
    Statt ‚kafkaesk‘ wird man es zukünftig als ‚coronesk‘ bezeichnen, wenn einem andere Worte fehlen angesichts der Verbücklichung jeglicher Eigenwürde.
    Das ‚Keulen‘ von Schlachtvieh wird nicht umsonst so genannt.
    Im Wiegetakt der Schlachtviehtransporter schunkelt sich selbiges, einen munteren Rainer-Mausfeld-Shanty anstimmend („Wir schweigen belämmert, auch wenn es dämmert, dass gleich der Schlagbolzen hämmert!“), in die Transusen-Trance und klopft im Rhythmus der Kurven auf das an die Ohren getackerte Zertifizierungsetikett ‚Echt BiO (‚Bullshitreservat im Overkill)‘.
    Die Kamera fährt zurück und zurück und zurück und dann erspäht man sacht im seichten Erkenntnislicht einen Riesenzeppelin mit lauter VIP-Tribünen auf denen sich die Haute-volée tummelt und mit Adreno-Aperol-spritz zuprostet, manche tanzen einen Apo-Calypso, während sie Wetten auf die Zielreihenfolge ihrer 500PS-starken Transportpferde abschließen – Hauptgewinn: eine Füllhorn-Vuvuzela, die mit jedem Trompetenstoß den Shitcoin-Kurs pimpen kann! Was für ein Spaß! Was für ein Finale!

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  11. Nein, das sind keine Sklaven, die Reichen.
    Du definierst nicht sauber, @NO_NWO.
    Wille ist psychisch.

    Ob ich vom Willen unabhängig etwas machen kann, definiert leider im Kapitalismus das Bankkonto – also das Geld.
    Die Reichen haben aber Geld genug. Sie könnten also ANDERS wollen als der Arme – der Arme im Gegensatz zum Reichen MUSS Dinge tun, um zumindest seinen Lebensunterhalt, so bescheiden er ist, finanzieren zu können.
    Der Reiche muß das nicht.

    Er könnte aufhören mit dem Geld verdienen, wenn er genug hat. (Was genug ist, darüber streiten wir nicht, aber so ein paar Millionen von irgendwas plus Land/Immobililien würde wohl jeder hier als genug empfinden.).

    Was also treibt den Reichen trotzdem an, obwohl er doch genug hat?
    Das ist die Gier.
    Soll ich nochmal den Schmickler raussuchen, vom Gierigen, der in seiner Gier alles totschlägt? Brauch ich nicht, kannst du selbst. Schmickler, seines Zeichens ziemlich Linker, hat da was Kurzes, Tolles gesagt.

    Die Reichen, die nicht aufhören können, zu raffen, sind psychisch krank. Narzißten, Psychopathen, oder gar schlimmeres. Sie könnten ja anders wollen. Sie können aber wiederum nicht, weil sie zwanghaft handeln, also psychisch krank sind.
    Mit solchen Leuten habe ich kein Mitleid, weil sie die Pest der Menschheit sind. Bei dir hab ich allerdings immer den Eindruck, daß das anders ist.

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  12. No_NWO

    @Nick — Jaaaaa, Wahrheit heilt! Besonders, wenn sie die Abgründe der Heuchelei untersucht.😁

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  13. No_NWO

    Deiner Argumentation, Teuto, läßt sich bis zu einem bestimmten Punkt folgen. Allerdings ist WIRKLICH superreich nur, wer einer extrem kleinen Subkultur angehört. Und nur diese Leute stellen für uns die andere Seite dar. Weil allein sie es sind, welche die Macht haben, eine ganze Menschheit neu zu modeln (Klausi Schwab vom WEF betrachten die als einen Dienstboten).

    Der verstorbene Elitenforscher Kryzmanski (Uni Bochum) meinte, niemand würde die Namen der WIRKLICH Mächtigen kennen. Wir kennen nur deren Strohmänner (wie Gates, Musk usw.). Alle anderen Superreichen, die namentlich bekannt sind und die keine Strohmänner sein mögen, vielleicht Buffet, sind aus Sicht der wahren Elite (denke nur an die Nachkommen von Päpsten, an Venedig, Genua usw.) nur zweite oder dritte Garnitur, neureiche Hampelmänner.

    Die wirklich Superreichen MÜSSEN psychisch (de)formiert bzw. grundlegend anders denken und fühlen als alle anderen Menschen. Ist logisch. Sie ticken auch anders, als Mafiabosse. Denn die WIRKLICH Mächtigen müssen, um ihre Positionen halten zu können, die Menschheit wie Vieh betrachten. Was sie seit ältesten Zeiten tun. Sie haben zudem die Macht, ihrer Sicht Taten folgen zu lassen. Womit Mafiabosse psychisch überfordert wären — ein paar Nummern zu groß für sie; Mafiabosse würden es psychisch nicht durchstehen, Milliarden von Menschen elendiglich verrecken zu lassen.

    Wirklich Superreiche sind logischerweise psychisch konditioniert worden. Am wahrscheinlichsten durch einen an ihnen als Kindern verübten systematischen rituellen Mißbrauch. Sei dieser sexueller und/oder anderer okkulter Natur. (Aus der forensischen Psychiatrie bekannt, formieren solche Erlebnisse tiefgreifend und machen soziopathisch.)

    So sind die WIRKLICH Mächtigen, die Elite der Elite, tatsächlich Opfer und, wie Nick zutreffend festgestellt hat, Sklaven ihres Reichtums. Sie MÜSSEN ihren Nachwuchs psychisch (de)formieren bzw. in seiner allergrundlegendsten und -einfachsten Moralität bzw. in seiner gattungsgegebenen Menschlichkeit zerstören. Das ist ohne Alternative, so sie denn nicht untergehen wollen. Man bedenke die Fallhöhe.

    Es kommt derzeit aber etwas hinzu, was alles Tun der Eliten in gewisser Weise geradezu legitimiert. Und was ihnen breiteste moralische Unterstützung seitens der politischen Klasse sichert für milliardenfachen Mord. Nämlich der drohende Zusammenbruch der globalen Warenproduktion infolge des Falls der globalmarktlich durchschnittlichen Kapitalrendite unter einen kritischen Grenzwert. Was letzteres sich leider nur mit so gut wie nicht verbreiteten politisch-ökonomischen Kenntnissen in all seiner Tragweite verstehen läßt. Da Marx, Engels und Lenin für die meisten Menschen leibhaftige Teufel sind, erlangen 99.95 Prozent aller Zeitgenossen jene Kenntnisse eben nicht. Insbesondere haben diese Kenntnisse diejenigen nicht, bei denen sie am ehesten zu erwarten wären: Linke. (Dafür haben die Eliten wohlweislich mithilfe ihrer treuen sozialdemokratischen Dienerschaft gesorgt.)

    Solange diese Kenntnisse exklusiv bleiben, KÖNNEN Nichteliten sich überhaupt nicht veranlaßt sehen, Strategien zu entwickeln, eine freiheitliche Warenproduktion zu organisieren. Steiners Dreigliederung dient ganz genau diesem Ziel. (Steiner war die politische Ökonomie von Marx, Engels und Lenin bestens bekannt, wie aus seinen Schriften für mich offenkundig ist.)

    Es verharren Nichteliten so nun auf einem Standpunkt, der sich in moralischen Vorhalten an die Eliten erschöpft, ohne zu verstehen, daß die Eliten logisch nicht anders handeln KÖNNEN, als sie es tun. Eine Frage simpelster Logik.

    Vertrackte Lage. Und hoch gefährliche selbstverständlich. Es müßte ein Wunder geschehen… . Also strampele ich weiter wie der Frosch im Sahnefaß. Und versuche nach Kräften, meinen nichtelitischen Mitmenschen nahezubringen, wovon sie partout nichts wissen wollen: die politische Ökonomie des Kapitals von Marx, Engels und Lenin. Aber ich tue dies unverdrossen und bewahre mir den Humor. Außerdem gilt: SAGE NIEMALS NIE!

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  14. Bin anderer Meinung, @NO_NWO.
    Du entschuldigst diese Leute. Das ist verwerflich.
    Außerdem ist für mich jemand der 2, 3 oder sagen wir alles unter 10 Millionen hat, schon reich genug, um umzukehren. Mit so viel Geld kann man so viel machen, um sich unabhängig zu machen. 5 Millionen reicht auch schon.

    Das ist aber nicht das Problem, wie oben von mir ausgeführt. Diese Leute wollen NICHT umkehren. Sie wollen weiter Geld scheffeln. Das macht sie korrupt und gefährlich. Die ersten paar Millionen wecken in denen die Gier, immer mehr haben zu wollen. Das ist krankhaft.

    Dafür gibt es keine Entschuldigung. Warum du diese Leute auch noch verteidigst, ist mir nicht klar.
    Eine klare moralische Linie zu fahren, gehört mit zum Wichtigsten im Leben. Wer Täter verteidigt, hat diese Linie nicht.

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