Freiheit ist eigener Willen, und freie Gemeinschaften bestehen aus sich frei in Resonanzen verbindenden Eigenwilligen

Eigentlicher Gegenstand der Betrachtung sind Willen und Form.

Zu fragen ist, ob zu Formen sich verbindende Elemente den Willen zur Formung aus sich selbst heraus erschaffen (ja, es geht ums Erschaffen, um Schöpfung!). Oder ob jener formgebende Willen von außerhalb des sich Formenden auf dieses einwirkt, ohne daß sich Formendes selbst einen eigenen Willen zur Formung hätte.

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Denke bei letzterem bitte an Eisenspäne auf einem Blatt Papier und daunter wird ein Magnet bewegt.

Eine solche „Masse“ ist räumliche Zusammenpferchung von „Individuen“. Sie gewinnt ihre Formen nicht aus einem aus sich selbst erschaffenen Willen. Sie ist Ausdruck der Versklavtheit der Individuen (Elemente jener Masse).

Deren jedes folgt zwar seiner vermeintlich „eigenen“ Kausalität, welche aber eine Sklavenkausalität ist, da von Herren (von Magneten unter dem Blatt) bestimmt: Wenn du dies und das nicht tust, setzt es Hiebe! (Wenn das mal keine Kausalität ist!)

Solche „Individuen“ sind eigentlich keine. Da sie eigenwillenlos sind und deshalb beliebig gegeneinander ausgetauscht werden könnten.

Letzteres mit den allerdings bloß zufälligen Einschränkungen seitens von natürlich und gesellschaftlich Vorgegebenem. Wie vor allem Alter, Geschlecht, Talent und sozialer Stand.

Nebenbei: Der in Worte gekleidete und von Gewaltandrohung begleitete Herrenbefehl ist die „heidnisch“ rohe bzw. altrömische Form der Sklaverei; die „kristlich“ elegante Form ist, daß die Herren ihre Drohung nicht mehr aussprechen müssen, weil der Sklave weiß, was von ihm erwartet wird, und er es dann brav „von selbst“ tut. Es sogar selbst „will“. Aus jener eleganten kirchenchristlichen Form der Sklaverei sind zuletzt Moderne und Kapital hervorgekommen. Als Blüte sozusagen. Auf welche sich Nietzsches «Herrschaft von Sklaven über Sklaven» münzt. Denn jener Herr aus der Zeit vor Moderne/Kapital, dessen Willen der Sklavenmasse gesellschaftliche Form aufgeprägt hat, besitzt nun keine menschliche Form mehr!!! Ist er doch eine Maschine(!!!) geworden mit Namen „Das Kapital“. Der „Magnet“ unter dem Blatt mit den Eisenspänen ist heute also kein Mensch mehr — der Magnet sind nun die aus den ökonomischen Regeln des Kapitals sich rechnerisch ergebenden Handlungsanweisungen.

Kurz: Eine Masse aus eigenwillenlosen Sklaven bildet aus sich selbst heraus keine Formen und ist quasi unlebendig, eine Art fremdbesetzter Zombie: MASSE IST per Definition TOT. Der Versuch, sie als ganzes zu beleben, ist das Wesen des Faschismus. Der ist ein Zombie-Aufmarsch in groß, ganz wie ihn DGB-Sklaven regelmäßig zum 1. Mai in klein einüben.

Es stellt sich so nun die Frage nach dem Geheimnis(!), daß es einzelnen Individuen gelingt,

1.) Eigenwillen zu entwickeln (woher kommt die Energie? Denn Willen ist Energie!), und

2.) ihre je eigenen Willen so miteinander in Resonanz zu bringen, daß sie formgebende Kraft entfalten, schöpferisch werden.

Anschaulich machen lassen sich diese Überlegungen auch mit feinem Sand auf einer Glasplatte in Gegenwart eines Tongenerators. Abhängig von der Tonfrequenz bilden sich im Sand vielfältige bis hin zu hoch komplexe Formen.

[Video-Ergänzung d. Red.]

Man versuche, sich diese 2-dimensionalen Formen als 3-dimensional vorzustellen, und erahnt die Strukturen von Atomen und Molekülen.

BEFREIUNG aus der Sklaverei ist ein Sichlösen aus der Masse durch Bildung von Eigenwillen, der fähig ist, mit anderem Eigenwillen in Resonanz zu treten.

ACHTUNG: Wer dies von der Masse insgesamt fordert, verstößt gegen das Recht auf Eigenwillen, gegen die „Freiheit“.

Willensbildung setzt Freiheit voraus.

Alles nur Bilder. Klägliche Versuche, mich den Geheimnissen der Schöpfung und des Lebens zu nähern. Geheimnissen, die mit dem Verstand nicht begreifbar sind. Die aber alles ERgreifen können. Finde dich mit dem Unabänderlichen ab. Muß ich auch.😉


Autor: No-NWO

5 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bilder, Bildung, Freiheit, Gastbeiträge, Gedankenkontrolle, Menschen, Natur, Religion

5 Antworten zu “Freiheit ist eigener Willen, und freie Gemeinschaften bestehen aus sich frei in Resonanzen verbindenden Eigenwilligen

  1. Das kann jeder Einzelne.
    Aber in der Masse funktioniert das nicht, weil man nicht mit Anderen in Resonanz kommt.
    Dazu ist der individuelle Schöpfungsprozess von dem anderer Menschen zu unterschiedlich, er ist quasi universell.

    Wenn Du ihn zwanghaft (egal durch was) versuchst, in Resonanz zu bringen, übst Du wieder Macht aus, mit dem … beispielsweise … „Erfolg“, daß alle die Farbe rot durch Magenta ausgetauscht haben … Gleicheit ist die Folge und das hat nix mit freiem Schöpfungsprozess zu tun.

    Das germanisch-heidnische unterscheidet sich insoweit vom „römisch-heidnischen“, als daß es mit Machtverhältnissen nichts zu tun hat, es gab keine Sklaven im vor-römischen Land der germanischen Stämme, jeder war ein freier Mensch.
    Die Sklaverei kam erst mit den Römern, sei es dahingesteltl, ob sie mit ihren Göttern kam, oder später, mit dem Christentum.

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  2. Ergänzung:
    Es gibt „aber“ auch Notwendigkeiten.

    Man denke sich eine vorindustrielle Gesellschaft. Diese obliegt, egal ob sie wohlmöglich tatsächlich frei von religiösen und anderen gesellschaftlichen Zwängen lebt, Notwendigkeiten.
    Diese benennen sich einfach: In Mitteleuropa landwirtschaftlicher Anbau mit Vorratshaltung für mindestens einen Winter. Ersatzweise möglich Tauschhandel mit selbst hergestellten, wirklich notwendigen Gütern. Alles andere wird nicht gebraucht.

    Auf der Basis dieser Notwendigkeiten kann hier kaum mehr jemand existieren.

    Bevor also keine Gesellschaft erschaffen ist, die eine Basis hat, die dementsprechend leben kann, und die Nicht-Bauern (so nenn ich die jetzt mal) mit Lebenmitteln über Tausch versorgen kann, brauch man gar nicht über Freiheiten zu diskutieren.

    Der Unterschied zu Ländern, in denen es keinen Winter gibt, ganzjährig alles Notwendige wächst und deshalb kein landwirtschaftlicher Anbau plus Vorratshaltung für Winter nötig ist, ist klar.
    Da muß man also nochmal unterscheiden.

    Diskussionen, die darauf aufbauen, daß diese materiellen Notwendigkeiten einfach so außer acht gelassen werden können, finde ich persönlich ziemlich überflüssig. Genau da greift ja auch die Angstmache der Regierungen, indem die den Menschen (indirekt) droht, ihre Existenzgrundlagen zu vernichten. Angst ist aber DER Trigger schlechthin, der jede Freiheit auf ewig verhindern kann. Wer nicht als Künstler durch den eigenen schöpferischen Schaffensprozeß die Erfahrung gemacht hat, daß die eigene Seele unsterblich ist, wird auch auf ewig in dieser Angstspirale, die ja materiell ist, hängen bleiben.

    Gefällt 3 Personen

  3. nick.mott

    Ein SEHR wichtiges Stichwort: RESONANZ!

    re-sonare = zurück-tönen, Echo, widerschwingen, Widerhall…Sonar.

    Dazu: es gibt Resonanzeffekt als
    – oktavierendes Moment (‚verstärkend‘, aufschaukelnd…)
    – als interferenzierendes Moment (Störungen entstehen)
    – als neutralisierendes Moment (nix passiert, wird ausgelöst)

    Dazu: alle drei Varianten können wahlweise konstruktiv oder destruktiv wirken.

    Zu diesem Artikel hier (Resonanz als formgebende, schöpferische Kraft) wie auch zu der Ankündigung Dudes die Arbeit am ‚Aktuellen‘ zu reduzieren bzw. nicht statt finden zu lassen mangels ‚Resonanz‘:

    Wenn kreative REsonanz nicht möglich ist, dann liegt es in aller Regel an der gegebenen ‚DISsonanz‘.
    Wenn man einen Klöppel nimmt (Information) und klopft sozusagen das ‚Klangmaterial‘ (Rezipienten) ab, dann kann ein und derselbe ‚Klöppel‘ mit ein und demselben Impetus bei einem Gong ganz andere Resonanz erzeugen als bei einem Stück Totholz.

    Die Eigenschaft ‚Resonanz‘-Fähigkeit beruht also auf Substanz- und Formunterschiedlichkeiten.

    Die seit jeher favorisierte Aufklärungsarbeit mittels ‚Informationen‘ kann aber nicht wie gewünscht funktionieren, weil ein ‚Klöppel‘ ja weder einen Gong kreiiert, noch die Schwingungseigenschaften beeinflusst.
    Der ‚Klöppel‘ Information findet entweder einen Gong bereits vor oder eben nicht.
    An dieser Gegebenheitsfrage ändert der beste ‚Klöppel‘ rein gar nichts.
    Man kann einen Klöppel natürlich – wie meistens gefordert – aus anderem Material herstellen oder verzieren oder verschlichten (je nach Geschmack) – aber an der FUNKTIONSWEISE und den dazu benötigten Bedingungen ändert das rein gar nichts.
    Ein Gong sagt ja auch nicht: „Nä. DER Klöppel geht ja gar nicht, den finde ich Scheiße – da reagier ich gar nicht drauf!“
    Der Gong klingt je nach Klöppel mal besser, mal schlechter, aber nie gar nicht (ok, wenn ich einen Federklöppel bastele, dann oder mit ner Puderquaste dran gehe… aber dann ist es ja auch kein echter Klöppel!?).

    Der ‚Klöppel‘ (sei es in Form einer Information oder in Form eines ‚Auf-/Erklärers‘) kann sich sein Material nicht aussuchen, das er vorfindet.
    Wenn jemand in einem Ameisenhaufen rumstochert, wird er eine Resonanz auslösen und diese wird kreativ sein dergestalt, dass sich der Ameisenhaufen verändert, neu strukturiert, organisiert – reagiert, resoniert.
    Der gleiche Vorgang in einem Laubhaufen löst rein gar nichts aus.
    Und Neuronenhaufen können wie Ameisen agieren oder wie totes Laub sein.

    Kann selbst der absolute ideale Hyperklöppel aus einem Haufen Laub einen Haufen Ameisen machen?
    Ich fürchte: nein.
    Wenn ich mir ein Pferd besehe, dann achte ich zuallererst auf dessen Interieur, dann auf sein Interieur und dann ergänzend dazu auf sein Exterieur.
    Wenn man ein Polizeipferd will, dann sollte dieses möglichst reaktionsfrei sein (Volksmund: maximaler Lahmarsch).
    Wenn man ein höchstklassiges Dressurpferd haben will, dann sollte es ein möglichst feinnerviges, agiles, reagibles Pferd sein, was Ungeübte vor erhebliche Probleme stellt, weswegen diese auch selten gekauft werden und von daher die lahmarschigen Gäule dominieren! 😉

    So ungefähr sehe ich diese Gesellschaft im aktuellen Zustand:
    In der Reagibilität degradiert bis zum Anschlag.
    Warum ist das so?
    Leiden sensibilisiert.
    Der Leidende sucht nach Er/Lösung vom/für Leiden.
    Und die Leute hierzulande leiden so gesehen zu wenig.
    Ein armer, hungriger, gejagter Mensch verhält sich natürlich total anders als der saturierte, satte, schla(ra)ffe Mensch, dem niemand auf den fersen ist, dessen Morgen sicher zu sein scheint und dessen Lebensplanung als solche (Planung der Erwartungssicherheit!) tatsächlich möglich scheint.

    Die mangelnde Resonanz – sowohl auf Informationen als auch als kreatives Moment – beruht nach meiner Auffassung zuvörderst eben darauf.
    Wohlstand macht bräsig.
    Der Hungrige ist wach, hält Ausschau und verhält sich mobil wie flexibel.
    Wo woanders ein Funke genügte, um eine Revolution auszulösen, reicht hier nicht mal die Drohung mit einer Atomisierung, um was zu bewegen.

    Für die feinnervigen Geister ist deshalb dieses Land im gegenwärtigen Zustand die reinste Folter.
    Man erinnere sich an Stefan Zweigs ‚Schachnovelle‘!
    Hier triumphiert Zeitlupe über Zeitraffer.

    Dieses zähe, gerinnende, teerartige Etwas re-agiert nicht, weil es seiner Wahrnehmungsfähigkeit beraubt wurde.
    Kastration der Sensitivität durch Konditionierung, Ritualisierung, Normierung, Nivellierung, Standardisierung.
    Dazu kommt man sich vor wie weiland in Jericho, wo sie einem Tag und Nacht die Werbeposaunen in die Ohren gestopft haben bis zur Kapitulation
    Gleichzeitig ‚Bier (aka Illusions-Drogismus) und Hurerei (aka Ablenkungslust)‘ en masse und quasi für ‚umme‘.
    Dazu noch zu kühle Temperaturen für das deutsche Kaltblut, das einfach den Arsch in den Wind dreht, wenn der mal ungemütlich pfeift.

    Man kann Scheiße auch in Goldfolie wickeln (Folie macht das Praliné) und es fortan Exkrement nennen (klingt vornehmer) – aber dann wird immer noch kein hochwertiges Lebensmittel daraus.

    Die solchermaßene Korrumpierung des Geistes ist die Endlösung der GloBaalisten für uns.
    Schiller – ‚Die Jungfrau von Orleans‘, III,6:
    „Mit der Dummheit (aka ‚Taubheit‘ aka ‚Empfindungslosigkeit‘) kämpfen Götter selbst vergebens!“…

    Was bleibt?
    Entweder gelingt es die ‚Masse‘ aus dem Totenloch der Trägheit durch eminenten Schmerz zu kicken (schafft nur die sich anbahnende Katastrophe, dann aber zu spät, weil dann nicht mehr vermeidbar) oder sie mit etwas äußerst Begehrtem da raus zu ködern – wobei ich da mittlerweile bemerkenswert unkreativ bin, da über 40 Jahre frustraner Bemühung dieserhalben mich an einen Trendeckpunkt geführt haben :-).

    Für mich reichte schon immer allein die reine Neugier aus, um etwas zu untersuchen – damit lockt man aber mittlerweile kaum noch jemand hinter seinem ‚Manufactum‘-Ofen hervor.
    Oder die Lust am Sich-ausprobieren bzw. Etwas-auszuprobieren.
    Oder die Faulheit zur Planung, aber die Offenheit für Zufälliges als Alternative dazu.
    Oder schlicht, weil ich Bock hatte Unfrieden zu stiften unter den m.E.n. allzu Selbstzufriedenen…wird fortgesetzt… 🙂

    Wenn erst einmal die ‚gesellschaftliche Gesamttemperatur‘ unter ein kritisches Level gesunken ist, dann tritt sozusagen eine ‚mentale Eiszeit‘ ein.
    Eine Ant/Arktis kann sich aber selbst, aus eigener Kraft nicht aus und von sich selbst befreien?!
    Was könnte da als neuronale Mikrowelle zum Auftauen, beweglich machen dienen – das ist die Frage.

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  4. Gefällt. Gute Analyse.
    Mir fallen da nur große Verluste ein. Wirkliche Katastrophen – nicht das, was wir seit langem als solche von den Schafsmedien vorgesetzt bekommen. Nur noch diese können die Massen aus der Wohlstandsdegenerierung heraus holen. Sie müssen sich unmittelbar dadurch persönlich bedroht fühlen.

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  5. Einige höchst spannende Experiment perfekt @Topic hier:
    https://www.arte.tv/de/videos/053958-000-A/wie-tiere-fuehlen/

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