Die reale Annie Wilkes: Ein forensisch psychiatrischer Versuch eines forensisch psychiatrischen Laien

Wir schreiben das Jahr 1987. Die etwa 40-jährige Annie wohnt in einem Haus in den Bergen. Sie findet einen bewußtlosen Verunglückten, der in einem soeben erst zur Ruhe gekommenen Schneesturm mit seinem Wagen von der Straße abgekommen ist. Paul Sheldon ist der Verfasser einer bestverkauften Krimi-Buchreihe. Und Annie ist sein „größter Fan“, wie sie ihm bald schon gestehen wird. Die sehr kräftige Annie bringt den arg lädierten Paul unter großen Anstrengungen in ihr Haus. Noch weiß sie nicht, wer Paul ist.

Der Schneesturm hat die Telefonleitungen lahmgelegt und die Bergstraßen unpassierbar gemacht. Hilfe kann nicht gerufen werden. Doch ist Annie Krankenschwester und weiß Pauls Knochenbrüche fachgerecht zu versorgen.

[Anm. DWB-Redaktion: Achtung, im Folgenden kommen Spoiler. Wer also Kings „Misery“ / „She“ noch anschauen / lesen will, was sich lohnt, sollte diesen Artikel erst danach lesen.]

So beginnt der Plot von «She», eines Romans von Stephen King, der unter dem Titel «Misery» verfilmt worden ist. Als Annie von Paul erfährt, wer er ist, beginnt ein Geschehen seinen Lauf zu nehmen, das sich mehr und mehr dem Märchen von Hänsel und Gretel annähert. Nur daß Annie nicht die liebe Gretel ist…
Paul wird nur knapp mit dem Leben davonkommen — übel zugerichtet und verstümmelt.

Annie Wilkes ist eine narzißtische Borderline-Persönlichkeit. Früher, als sie noch woanders gelebt hatte, weit weg, war sie in den Verdacht geraten, als Krankenschwester zahlreiche Säuglinge getötet zu haben. Gerüchte brachten sie zudem mit dem Tod ihres Vaters sowie einer Arbeitskollegin in Verbindung. Beweise wurden nicht gefunden.

Amerika ist groß. Hier nun, in den abgelegenen Bergen, weiß niemand etwas von Annies anrüchiger Vergangenheit. Nichteinmal der Sheriff des nächstgelegenen kleinen Orts. Wenn Annie dort Besorgungen nachgeht, ist sie eine ruhige, ganz ordentliche und nette alleinlebende Person. Vielleicht einen kleinen Tick überschwänglich bzw. zu freundlich und begeisterungsfähig; „unecht,“ würde man sagen, ein wenig „over the top“. Doch ansonsten unauffällig, beinahe unscheinbar; Kleinheitswahn ist die Kehrseite des Größenwahns.

So es allerdings um Existentielles geht, in Annies Fall die Tarnung als harmlose nette Unschuld, vermag sie sich durchaus kontrolliert zu verhalten. Narzißtische Borderline-Menschen werden forensisch auch als histrionische bzw. Schauspielerpersönlichkeiten bezeichnet. Das Schauspielern strengt sie an, aber es kann gelernt werden. Übung macht den Meister, und dies bei einigen so sehr, daß sie den Auftritt auf großer Bühne nicht mehr missen möchten. Vor Publikum haben sie das Empfinden, ihr wahres und „wirkliches Ich“ zu finden. Sie wirken dann großartig und sehr überzeugend.

In Haftanstalten sind Borderline-Menschen aller Couleur weit überdurchschnittlich vertreten. In der Gesamteinwohnerschaft hingegen weisen sie einen Anteil von nur etwa ein bis zwei Prozent auf. Die Straftaten einfacher bzw. nichtnarzißtischer(!) Borderline-Menschen sind eher geringfügig.

Borderline ==> Emotionale Instabilität… Keine dauerhafte zwischenmenschliche Bindung, obschon das Verlangen danach überwältigend ist… Fehlende Wahrnehmung menschlicher Befindlichkeiten und emotionaler Bedürfnisse von Gegenübern… Nähe und Distanz können nicht justiert werden… Fehlende Vorstellung, wie andere einen wahrnehmen… Die daraus erwachsende Unsicherheit verstärkt den Drang, gut dazustehen, „jemand“ zu sein, gute Noten zu bekommen, vor der Welt zu glänzen — bei narzißtischen Borderline-Menschen gar ein beherrschender Zug… Der Gedanke, jemals falsch gehandelt zu haben oder überhaupt jemals falsch handeln zu können, ist um so mehr inakzeptabel… Weswegen logische Denkvollzüge in menschlichen, vor allem aber in rechtlichen Angelegenheiten nur schwer gelingen wollen.

Dies alles zwingt Borderline-Menschen gewöhnlich ins soziale Abseits. Die Mitwelt erlebt sie als chaotisch und nervig, eine engere Umgebung sogar als seltsam bis verrückt. Nein, Borderline wird nicht als Psychopathie eingeordnet, sondern als Persönlichkeitsstörung. Gewöhnliches Borderline ist die medizinische Diagnosebezeichnung für das, was umgangssprachlich die „harmlosen Verrückten“ sind. Narzißtische Borderliner hingegen gelten unter Forensikern als originär schwerkriminell, als äußerst gefährlich, als „gefährliche Verrückte“. Nicht alle, aber der Großteil narzißtischer Borderline-Menschen kommt früher oder später mit dem Gesetz in Konflikt. In den Haftanstalten bilden diese Menschen den harten Kern des Korpus der immer wieder rückfällig werdenden „Schwerverbrecher“, und sie enden nicht selten in zeitlich unbegrenzter Sicherungsverwahrung, zumal sie als nicht therapierbar gelten.

Narzißtische Borderline-Menschen sind in der Gesamteinwohnerschaft eher selten. Werden die in der Literatur eher konservativ angegebenen statistischen Zahlen für Borderline (ca. 1 bis 2 pro 100) und Narzißmus (ca. 1 pro 100) miteinander multipliziert, ergibt sich ein Anteil von 1:10000 bis 1:5000. Auf die BRD hochgerechnet wären dies dann bis an rund 15000 narzißtische Borderline-Menschen.

Im Gegensatz zur großen Mehrheit ihrer Leidensgenossen, schaffen einzelne narzißtische Borderline-Menschen es jedoch, einer Haftkarriere zu entkommen und sogar in gesellschaftlich angesehene Positionen aufzusteigen. Dies, falls mindestens zwei Bedingungen erfüllt sind: In einem schulisch förderlichen Milieu aufzuwachsen und höher intelligent zu sein. Dann läßt sich das Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung mit Leistung stillen. Dies in aller Regel in Fächern außerhalb der Humanwissenschaften. Hieße dann, in naturwissenschaftlichen Fächern oder auch solchen, die direkt auf Führungspositionen hin ausbilden — mit Ausnahme der Jurisprudenz selbstverständlich (siehe oben). Es tummeln sich laut der Unternehmensberaterin Susanne Grieger-Langer zwar bevorzugt Psychopathen in Führungspositionen. Aber die suchen nicht die ganz große Bühne, wie Narzißten dies tun. Die Zahl narzißtischer Borderline-Menschen, die es in der BRD bis in hohe Führungspositionen auf der ganz großen Bühne schaffen, dürfte nicht allzu hoch liegen, wenn an die Bedingungen höherer Bildungsabschluß plus mindestens gut überdurchschnittliche Intelligenz gedacht wird.

Geht es Narzißten überwiegend um glanzvolle Selbstdarstellung und Beifall, ist dies für narzißtische Borderline-Menschen bloß Mittel zum Zweck. Deren mit geradezu rauschhaft manischer Energie verfolgtes Ziel ist es, sich anderer Menschen total zu bemächtigen. Ihr großer erlösender Moment des Glücks ist es nicht, bewundert zu werden. Ihr größter Triumph ist es, andere zu erniedrigen, zu quälen, ihnen alle Kräfte zu rauben und diese sich einzuverleiben wie ein blutgieriger Götze. Um dann über ihre ausgeweideten Leichname hinwegzusteigen, wie über irgendein im Weg liegendes Hindernis. Ihr glaubt, das sei übertrieben, Phantasterei.

Nachdem der Autor dieses Textes in der Folge von Begegnungen mit narzißtischen Borderline-Menschen im Laufe von gut 20 Jahren nach und nach sachkundig wurde, nun eine Frage, bitte: Wie real ist die Fiktion mit Namen Annie Wilkes? Es gibt eine allen bekannte reale Person, die anfänglich unscheinbar und harmlos wirkte und nur einen kleinen Tick „unecht“ oder „irgendwie schräg“. Und die, als sich ihr schließlich die Gelegenheit bot, sehr zielgerichtet daranging, die ihr ausgelieferten Menschen mehr und mehr zu verstümmeln in dem Bemühen, sie mehr und mehr unter ihre totale Kontrolle zu bringen — so wie Annie Wilkes den Paul Sheldon. Oder wie die böse Hexe dies mit Hänsel und Gretel unternahm.

Von wem, bitte, könnte die Rede sein, wenn nicht von einer Naturwissenschaftlerin auf der ganz großen Bühne der Macht!

Im Vergleich mit einer Angela Merkel sind die Taten einer Annie Wilkes geradezu niedlich.


Autor: No_NWO

Leseempfehlung: Pathokratie – Wir leben in einem von Psychopathen geschaffenen System 

41 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Gastbeiträge, Gleichnisse, Korruption, Kriegstreiber, Manipulation, Menschen, Wissenschaft

41 Antworten zu “Die reale Annie Wilkes: Ein forensisch psychiatrischer Versuch eines forensisch psychiatrischen Laien

  1. Icke ...

    Ich möchte zustimmen, da ich selbst in den vergangenen vielen, vielen Jahren selbst mit anschauen musste und auch schmerzlich erfahren habe, wie schwer es ist, sich aus diesem System abzukoppeln, bzw. wie schwer es einem gemacht wird/ wurde. Nicht nur durch mich/ einen Selbst, durch entsprechende MK Programme, sondern auch durch das Außen, welches in einer gewissen Verbindung mit dem Innen steht und interagiert, selbst auf Traumebene.

    Nunmehr muss aber auch eine Verteidigung herhalten, denn wir Menschen werden seit sehr langer Zeit erniedrigt und mit mehr als ausgefeilten MK Technik in Schach gehalten. Die Gewalt – geistig und physisch – mit der man uns kontrolliert, ist über etliche Generation sprichwörtlich in Fleisch und Blut übergegangen. Als Individuum kann ich das für mich „regeln“ und wieder gesunden lassen, aber …

    … wir als Kollektivkörper haben heute das Problem, dass wir dies nicht mehr selbst als Kollektiv ehrlich betrachten können, da wir innerhalb dieses Körpers eine Firewall aufgebaut haben oder anders, es haben sich Strukturen in diesem Körper hermetisch abgeschirmt, um solch eine Schau zu unternehmen bzw. das Gesehene zu erkennen und zu verstehen. Dank des Internets haben ein paar Wenige im Vergleich zum Gesamtkollektiv versucht, in den letzten Jahrzehnt oder noch ein bisschen länger, diesen hermetisch abgeschirmten Körper sichtbar zu machen.

    (ist im Grunde das Selbe wie im individuellen Prozess, nur komplexer)c

    Somit wissen wir, was wir tun müssen, um eine Innenschau im kollektiven Verständnis zu ermöglichen, nämlich den abgeschirmten Bereich sichtbar zu machen, für alle. Daher nennen wir diese Zeit ja auch „die Offenbarung“ – für uns, für den freiheitlichen Prozess. Wir können, sofern dies eingeleitet wird, durch wen auch immer (das Thema lassen wir jetzt mal außen vor), einen Neustart versuchen, welcher damit beginnt, genau diese psychischen Auffälligkeiten sichtbar zu machen, für uns, sodass wir erkennen können.

    Das ist der wichtigste Schritt bei einem Neuanfang, dass muss, nach meiner Vorstellung, bevor es dann in eine neue Zukunft geht, im Fokus stehen.

    Betrachten => Erkennen => Verstehen => Verändern

    Daher haben wir alle, jeder ein wenig, Verantwortung für dieses Desaster, aber in der Endkonsequenz sind wir geknebelt worden. Diese kollektive Selbst-Knebelung kann gelöst werden, aber nicht nur durch uns, ich schreibe mal salopp, Wahrheitssucher (was auch immer das bedeutet), sondern hierzu muss es eine entsprechende Kraft geben, die uns dabei hilft.

    In diesem Sinne … verflixt und zugenäht 😉 … alles janz schön kompliziert, aber irgendwie auch einfach zu lösen. Es ist nur eine „Entscheidung“ …

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  2. Icke ...

    @teutoburgswaelder

    Wenn du im Außen Veränderung stattfinden lassen möchtest, dann kann es ja nur im WIR erfolgen oder nicht?

    Und in dem WIR bist du nunmal ein Bestandteil. Keiner schreibt, dass DU … musst Dich ja nicht bei allem angesprochen fühlen.

    Stell Dich mal auf eine Bühne, versuche etwas zu verändern und argumentiere mit Ihr anstatt mit Wir. Du würdest auf Ablehgung stoßen, allein schon, weil du dich vom Kolektiv getrennt betrachtest.

    Du kannst das Auffällige benennen, damit würdest du ja bekunden, dass du bereits wichtige Schritte oder Prozesse erkannt hast, aber ausgrenzen kannst du Dich nicht, es sei denn du bist Einsiedler, aber dann dürfte Dir das Kollektiv egal sein und wir würden hier nicht interagieren. 😉

    In diesem Sinne …

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  3. No_NWO

    Wie ist das gemeint, Masse? Alle nach Nürnberg rufen, damit ein Führer-Klon denen das Hirn waschen kann mit dem, was „richtig“ ist!? Aber genau das haben wir schon immer so gehabt in der einen oder anderen Form. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Wer an „die Masse“ heranwill, hat von Beginn an verloren. „Masse“ als politischer Begriff gehört immer und ohne Ausnahme linken, rechten oder technokratischen totalitären Denkformen an. Positiv auf den Begriff „Masse“ Bezug zu nehmen, ist ein Ausweis, jenen Totalitarismen geistig anzuhängen. Die derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen weltweit weisen im Gegenteil hin auf eine zunehmende Auflösung von „Masse“. Individuelle Differenzierung nimmt zu. Sollte gemeint sein, dies letztere möge „massenhaft“ geschehen in dem Sinne, daß möglichst viele Menschen ihre Identität als Angehörige einer Masse aufgeben, daß also Masse auf den Müllhaufen gehört, sollte dies unmissverständlich so gesagt werden.

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  4. Ja, ist richtig, @Icke.

    „Somit wissen wir, was wir tun müssen, um eine Innenschau im kollektiven Verständnis zu ermöglichen, nämlich den abgeschirmten Bereich sichtbar zu machen, für alle.“

    Das machen ja schon einige. Die landen alle im Knast. Und was meinst du, was man von da aus noch bewegen kann?

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  5. Noch bin ich da. Mal sehen ob das Referendum zu Stande kommt… …hoffentlich, denn sonst kann es sehr schnell gehen, und ich bin nicht mehr da…

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  6. No_NWO

    Eventuell drohen die Polit-Kasperle nur mit dem Polizisten, weil sie die Hosen voll haben. Vielleicht wollen sie sogar nur von den bereits genutzten effektiven technischen Methoden der Stillegung von Widerstand ablenken, vor allem von verdeckt laufenden Manipulationen von Netzoffenheit mithilfe von Bots/Trollen und KI. Auf dem Blog von Martin Bartonitz war ein Eso-Bot/Troll neulich sogar so dreist, dies hämisch anzudeuten. Entweder die Borgs manipulieren die Zugriffszahlen. Oder sie verhindern tatsächlich Zugriffe durch Erzeugung von Parallelseiten mit gekürzten oder gar manipulierten Inhalten, deren Kommentarspalten mit esoterischem Bot-Müll zugespammt werden.

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  7. Also dass die Zugriffszahlen manipuliert, und so gut wie alle Artikel in den Suchmaschinen shadowbanned sind, etc. pp. (die Liste der Angriffe wider DWB ist lang), ist ja schon lange nichts mehr neues; auch wenn es sich in letzter Zeit nochmal verschärft hat.

    „Oder sie verhindern tatsächlich Zugriffe durch Erzeugung von Parallelseiten mit gekürzten oder gar manipulierten Inhalten, deren Kommentarspalten mit esoterischem Bot-Müll zugespammt werden.“

    Das wär aber neu. Also falls Du diesbezüglich mal irgendwelche Beweise hast, bring ich dazu sofort nen Gastartikel, so Du diesen auch schreiben wolltest!

    „Eventuell drohen die Polit-Kasperle nur mit dem Polizisten, weil sie die Hosen voll haben.“

    Die Hosen haben sie natürlich voll, aber solange Seite wie DWB nur Randerscheinungen sind, dürfte sie das nicht gross stören.
    Ungeachtet dessen meinen die das mit dem Terrorgesetz mehr als ernst. Wenn Du’s nicht glaubst, lies mal durch… ab Art. 5 wirds langsam lustig… https://dudeweblog.files.wordpress.com/2020/10/pmt-ch-gesetz-predictive-crime-staatsterror.pdf

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  8. Icke ...

    Ja korrekt, dass Massenbewusstsein, ist nicht förderlich für den Prozess des Dezentralisieren. Daher benutze ich gerne das Wort Kollektiv, welches keine Massen zwingend erforderlich macht, aber dennoch eine Gruppe mit unbestimmter Anzahl einbezieht. Man kann das ganze in weitere Kollektive unterteilen, bis hin zur kleinsten Einheit und damit dezentrale Betrachtungen einnehmen. Eine Masse bestimmt in der Regel meist die Mehrheit, welches so zukünftig ausgeschlossen werden sollte, denn Mehrheit sagt nichts aus.

    Dennoch können wir den Neustart nicht gänzlich so planen, wie wir am Ende leben wollen, denn eine Verbindung vom Hier und Jetzt muss immer bestehen, sonst können wir keine Brücke ins zukünftige Hier und Jetzt konstruieren. Und genau, eine Führer-Fantasterei darf gar nicht erst entstehen und ist im Übergangsprozess schädlich und daher auszuschließen. Die Menschen müssen spüren, dass etwas Neues entsteht, was spannend und unbekannt ist, es erweckt Neugier. Das Gefühl von Unterschiedlichkeit müsste wieder erlaubt und das Neue Normal werden, so lässt man dann auch wieder Raum für Veränderung.

    Und ja @Dude, drücken wir die Daumen, dass wir weiterhin unser Wort in diese Welt senden können. hoffen wir auf Vernunft derer, die dies sicherstellen können.

    In diesem Sinne … Glück auf!

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  9. Merci Icke.
    Aber mit der Hoffnung hab ichs nicht so (schön wenn Du sie noch hast)…
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/07/31/bewusste-aufgabe-der-hoffnung/

    „Man kann das ganze in weitere Kollektive unterteilen, bis hin zur kleinsten Einheit und damit dezentrale Betrachtungen einnehmen.“

    Die kleinste Einheit ist dann aber das Gegenstück des Kollektiven: Das INDIVIDUUM. 🙂

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  10. Icke ...

    Ja richtig, dann ändere ich das mal auf kleinste Einheit als Kollektiv und damit mind. Zwei 😜

    Hoffnung ist das was mir immer wieder gegeben ist. Ich stand schon oft an dem Punkt des Verlustes dieser, aber dann trat etwas Neues in meine kleine Welt und gab Anreiz, an der Hoffnung festzuhalten.

    Und daher gebe ich dieses Gefühl immer wieder gerne weiter. Natürlich bin ich auch Realist und sehe die Bedrohungslage … aber noch ist nichts gänzlich verloren.

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  11. Blödsinn, wie immer, dein Geschwurbel.
    Die Masse ist ganz einfach, lies mal „Psychologie der Massen“, dann stellst du auch nicht mehr so dumme Fragen.
    Ohne Masse keine Veränderung.
    Ich wüßte auch nicht, obwohl ICH die Masse generell ablehne, eindeutig in Richtung „überindividualisiert/freiheitlich“ tendiere, warum die Masse in den Müllhaufen gehören sollte. Sie ist nun mal da, sie ist faktisch, sie IST.

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  12. Na ja, aber mit Zwei Personen kommt man nicht wirklich weiter.
    Eben diese Überindividualisierung ist das, was Gesellschaften den Garaus macht. Es fehlt nämlich dann die Solidarität miteinander.

    Aber es gibt ja auch hier genügend Individuen, die gezielt Gerüchte streuen und hetzen, um erst gar keine Solidarität aufkommen zu lassen.

    Man muß schon an die Masse ran, sonst hat man keine Chance, etwas zu bewegen. Das habe sogar ich eingesehen. Auch wenn es mir nicht gefällt.

    Ich finde es ganz phantastisch, wie viele Menschen deutschlandweit die Aktionen der Gruppe d-day 2.0 teilen und so an der Aufklärung der Massen mitarbeiten, sich an die fast nicht zu bewältigende Aufgabe machen, den Massenmedien, die ja bekanntlich fast nur lügen, ansatzweise etwas entgegen zu setzen. So etwas gibt mir Hoffnung. Daß es solche Menschen gibt.

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  13. „Eben diese Überindividualisierung ist das, was Gesellschaften den Garaus macht. Es fehlt nämlich dann die Solidarität miteinander. “

    Nicht zwingend. Invidiualität für alle erfordert letztlich auch Kooperation von allen in einem komplexen System. Im Prinzip geht beides sehr gut Hand in Hand.

    Ps. Wenn Du an die Masse der Sheeples ranwillst, musst Du die AGBs von gootube,zwitscher-hackfressen.et.al. aktzepieren und da alt-mainstream-BS rumtröten… 😉
    allein die Hackfresse von Zuckerberg hat ja schon 3 Mrd. mit dem ganzen Versklavungs-BS in ihren AGBs hängen… da sind die ganzen Trottel… und die anderen Trottel findet man in der anderen Gated Community… Telegram.. (siehe dazu -> https://giftamhimmel.de/koenig-der-knechte-verwirrung-der-sprache/#comment-532 & ff. sowie https://bigbrotherawards.de/2011/kommunikation-facebook ) 😉
    Pps. „den Massenmedien, die ja bekanntlich fast nur lügen“
    Traurigerweise lügen die nicht mehr als der grösste Teil des alt-mainstream – nur anders. 😉

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  14. No_NWO

    Das eine, ein solches Gesetz zu haben, es anzuwenden, ist Ermessenssache.

    Zur Frage der Parallelseiten ein Indiz: Ein Beitrag auf faszinationmensch.com war für mich letzten Herbst plötzlich nicht mehr sichtbar, für alle anderen schon. Dauerhaft! Martin hat meine diesbezügliche Info-Mail an ihn dann in irgendeinem Kommentarstrang publiziert. Leider habe ich den Strang jetzt nicht gefunden.

    Dann dies hier ==> Auf dem Blog faszinationmensch.com habe ich den Avatar des Users Kurator angeklickt und bin sodann zu dem hier unten einkopierten Kommentar gelangt ==>

    [Kommentartext Anfang:] Alles nur ein Test
    Veröffentlicht von wolfbaer
    Zufällig bin ich auf einer wildfremden Webseite davon überrascht worden, dass ich da etwas schreiben könnte.

    Der Versuchung konnte ich nicht wiederstehen.

    Genau gesagt war ich bei Peter Helmes‘ Conservo – und schreibe nun auf dem seit mindestens 2017 verwaisten Rheingold Blog, wo ich nie vorher etwas veröffentlicht habe. Vielleicht mal einen Kommentar?

    Sonderbar.

    Egon W. Kreutzer

    http://www.egon-w-kreutzer.de
    [Kommentartext Ende]
    ••••••
    Wird versucht, sich in die Gegenseite hineinzuversetzen, lassen sich deren Züge voraussehen: Den Debattenraum einschränken nicht durch Meinungsdruck, Framings und Trolle, sondern ganz schlicht technisch und so, daß es möglichst nicht bemerkt und nachgewiesen werden kann. Das muß nicht unbedingt ein Provider tun. Auch eine Technologie wie CIA-Hammer könnte dies, und zwar über das gesamte Netz hinweg — KI-geleitet die Datenpakete umadressieren.

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  15. No_NWO

    Scheiße ist auch faktisch da. IST sie!

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