Die Polizei – dein Freund und Helfer?

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1961 – das waren noch Zeiten, als die Polizei von den Bürgern beschenkt wurde, weil man sich gegenseitig Wertschätzung entgegenbrachte. Früher ließ der Polizist oft alle Fünfe gerade sein und steckte seinen Knöllchenblock wieder ein, wenn die Parkzeit um fünf Minuten überschritten war und der Autofahrer abgehetzt ankam, weil die Schlange vor der Kasse doch länger als erwartet war. Da beließ man es bei einem erhobenen Zeigefinger, wenn der Fahrradfahrer freihändig fahrend erwischt wurde. Heute sieht es so aus, als ob es Prämien dafür gibt, wer dem Steuerzahler am meisten abknöpfen kann. Da ist die Polizei präsent und ahndet den kleinsten Verstoß. Den Kleinen fängt man, die Großen läßt man laufen?

Anstatt gegen kriminelle Elemente, die uns alle massivst bedrohen, konsequent vorzugehen, hat man oft das Gefühl, daß hier eine Art „Kuscheljustiz“, vorzugsweise mit Kulturbereicherern, gefahren wird, denn Ziel der Sache scheint es nicht zu sein, die Kriminalität einzudämmen, sondern die Überwachungsmaßnahmen vehement voranzutreiben. Dabei ist gerade die steigende Kriminalität und vorgebliche Islam-Terror-Gefahr ein unverzichtbares Argument. Wer was gegen die als ungerecht empfundene Kuscheljustiz mit den zumeist illegalen Zuwanderern sagt, wird mit dem Vorwurf „Rassist, Rechter und Nazi“ und neuerdings „Haßverbrechen“ zum Schweigen gebracht – wie praktisch! Da schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Umgekehrt muß sich der Deutsche jede Beschimpfung gefallen lassen und wird allzuoft vom Opfer zum Täter gemacht.

Wenn Vergewaltiger und Messerstecher einen Gerichtssaal grinsend und feixend verlassen, stimmt etwas Grundsätzliches nicht mehr und eine Politik, die dem keine Rechnung trägt ist entweder unfähig, selber kriminell und/oder hat etwas ganz anderes im Sinn. Das stößt dem integren Polizisten sicherlich ebenso sauer auf. Die Frage ist, ob er sich gern als Prellbock zwischen den Fronten wiederfindet? Man kann sich des Gedankens nicht erwehren, daß von einer volksverräterischen Politriege die Polizei als Schläger- und Einschüchterungstrupp zur Kriegsführung gegen das eigene Volk benutzt wird.

Die Hamburger Polizei schert sich nicht um das Grundgesetz und die Grundrechte der Bürger

In Hamburg besteht schon seit 1995 die Praxis „Gefahrengebiete“ zu definieren, manchmal nur für Stunden (z.B. bei einem Fußballspiel), manchmal für Tage oder unbestimmte Zeit. Die Polizei hat sich 2005 selbst das Recht festgeschrieben, in „Gefahrengebieten“ ohne weitere Voraussetzungen und konkreten Verdacht Personen anzuhalten, zu befragen, ihre Identität festzustellen und Aufenthaltsverbote auszusprechen. Ferner dürfen mitgeführte Sachen in Augenschein genommen werden. Wobei das „In-Augenschein-nehmen“ in vielen Fällen wohl sehr großzügig ausgelegt wird.

Niemand kümmerte sich um diese Grundrechtsverletzungen bis 2011 eine, mit diesen Maßnahmen konfrontierte und auch noch in Gewahrsam genommene, „Linke“ das Gericht anrief. Das Verfahren durchlief die Instanzen, weil die Klägerin nicht locker ließ.

Am 13. Mai 2015 (!) erklärte das Oberverwaltungsgericht Hamburg die Eingriffslage für grundgesetzwidrig. „Andernfalls könnte in bestimmten Gebieten dauerhaft der polizeirechtliche Ausnahmezustand verhängt werden, ohne dass dies durch eine entsprechende gesetzgeberische Entscheidung gedeckt ist“, erklärten die Richter. Das Gesetz verletze das rechtsstaatliche Bestimmtheitsgebot und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Eine polizeiliche Lagebeurteilung sei kein Maßstab für Grundrechtseingriffe.

Wer aber jetzt glaubte, daß die Polizei die Praxis der „Gefahrengebiete“ samt willkürlicher Handlungen einstellen würde, sah sich getäuscht. „Natürlich bleiben die Gefahrengebiete in Kraft„, sagte der Sprecher der Innenbehörde, Frank Reschreiter, in einer ersten Reaktion. „Das Urteil ist nicht rechtskräftig.“ Es müsse jetzt erst genau geprüft werden. Polizeipräsident Ralf Martin Meyer ergänzte: „Die notwendige Prüfung muss aber auch die Frage beantworten, welche Folgen das Urteil für die in Hamburg noch bestehenden Gefahrengebiete hat. Eine gesetzliche Grundlage für polizeiliche Maßnahmen besteht nach wie vor.“ Im Hamburger Abendblatt las man: „Gefahrengebiete bleiben – Polizei in Hamburg trotz Urteil„. Dieser massive Verstoß gegen die Grundrechte der Hamburger Bürger zeitigte keine Konsequenzen, keine behördlichen Disziplinarmaßnahmen, kein Rücktritt, Null-Komma-nix! Nicht ein Polizist remonstrierte, zumindest hörte man nichts davon.

Intermezzo I

Da fragt man sich als Bürger ja schon, wozu wir denn überhaupt ein Grundgesetz haben, wenn sich nicht einmal die Polizei darum schert, die doch eigentlich für die Einhaltung von Gesetzen zuständig ist? Außerdem sollte die Frage erlaubt sein, was ein Grundgesetz mit 149 Artikeln wert ist, welche schon rund 140 mal geändert wurden? Und weil’s an dieser Stelle so gut paßt, gleich mal ein kleiner Denkanstoß. Im GG Artikel 20 lesen wir:

  1. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
  2. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
  3. Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
  4. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Und jetzt, liebe Leute, die Ihr Absatz 4 gerade in letzter Zeit bezüglich der total überzogenen Corona-Maßnahmen so gern vollmundig zitiert, vergegenwärtigt Euch: Ein Widerstand ist nur dann zulässig, wenn andere Abhilfe/Mittel nicht zur Verfügung stehen. Solange jedoch demokratische Wahlen stattfinden, haben wir überhaupt kein Recht auf Widerstand! (Wenn Wahlen etwas bewirken würden – wären sie längst verboten!)

Außerdem fragt sich der Bürger, wo eigentlich die Gewaltenteilung bliebt, die doch wohl solche Übergriffe auf die Rechte der Bürger verhindern sollte? Aber wer da etwas genauer hinschaut, stellt schnell fest, daß diese Gewaltenteilung in der BRD nicht funktioniert, ja überhaupt nicht gegeben ist. Man denke da nur an die Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft. Was nützt ein „unabhängiger“ Richter, wenn dem Staatsanwalt verboten wird zu ermitteln?

Eine Million Euro Steuergelder für einen Teleskopschlagstock und neunzehn Polenböller

Im Spiegel-Artikel findet man u.a. eine Auflistung der festgestellten und sichergestellten – ach so gefährlichen – Gegenstände im Zeitraum vom 04. bis 12.01.2014 „Gefahrengebiets-Bilanz: Rund eine Million Euro für 19 Böller“ titelte seinerzeit die Hamburger Morgenpost.  Man könnte ja schon lachen, wenn’s nicht so traurig wäre. Kleines Schmankerl am Rande: Die Polizei beschlagnahmte Marihuana, welches sich anschließend als Petersilie entpuppte. Die unbestimmte Zahl von Klobürsten in der Auflistung kam nicht zufällig zustande, denn eine Klobürste wurde zum Symbol der widerspenstigen Protestbewegung gegen die willkürlichen Polizeikontrollen. Ja, die Hamburger hatten schon immer einen etwas eigenen Humor.

Nachdem der Hamburger Senat immer mehr Gegenwind bekam, sogar diesbezüglich Reisewarnungen ausgesprochen wurden, gab dieser bekannt, daß „Gefahrengebiete“ zum Jahresende 2016 abgeschafft werden und, in Anlehnung an das bayerische Polizeigesetz, durch „gefährliche Orte“ mit strikteren Vorgaben für Polizeikontrollen ersetzt werden sollen. Alter Wein in neuen Schläuchen. Prost, Hein Sost!

Das Hamburger Modell macht Schule in ganz Deutschland

Die Polizei Köln definiert seit Mitte Juni 2014 13 Stadtgebiete als „gefährlich“. Hier nimmt sie sich raus unter Anwendung des §12 Identitätsfeststellung Polizeigesetz NRW Personen nach Belieben zu kontrollieren und ihre Sachen zu durchsuchen. Stand 2018 sind in Köln 14 Zonen ausgewiesen und insgesamt 8 weitere in den Städten Dortmund, Essen, Hagen, Mettmann, Mönchengladbach, Oberhausen und Wuppertal.

In Berlin werden anfangs offiziell keine „Gefahrengebiete“ ausgewiesen, jedoch titelt  am 13.01.2014 die Berliner Morgenpost „Das sind Berlins geheime Gefahrengebiete“ und veröffentlicht dazu eine Karte: „Kriminalitätsbelastete Orte in Berlin“, in denen die Polizei besondere Rechte haben soll. 2019 werden offiziell 7 Straßen, Plätze und Gebiete ausgewiesen.

Bei t-online kann man mehr über die „gefährlichen Orte“ Deutschlands erfahren:

„Der Freistaat Sachsen ist der Rekordhalter in Sachen „gefährliche oder verrufene Orte“. Obwohl die Anzahl in den letzten Jahren sank, kann die Polizei mit Stand 2018 immer noch an 61 Stellen ohne Verdacht Identitäten überprüfen. In Chemnitz ist das alleine an 14 Straßen und Plätzen der Fall, in Dresden an acht, in Leipzig an sechs. Auch in kleineren Städten wie Freiberg, Aue, Annnaberg, Rochlitz, Stollberg und Görlitz sind solche Bereiche festgelegt. Im Bereich der Polizeidirektion Aue sind auch Asylheime im Visier. In Dresden gelten Neustadt und Altstadt als besondere Schwerpunkte. Einer der Gründe: Hier werden 41,6 Prozent aller Straftaten in Dresden gemeldet. […]“

Mittlerweile befinden sich die Bundesländer in einem Kopf-an-Kopf-Rennen, wer die härteren Polizeigesetze auffährt.

Bayerns Du-darfst-fast-alles-Polizei und die „Unendlichkeitshaft“

„Schon im Juli 2017 führte die Staatsregierung eine neue Regelung zur Präventivhaft ein. Demnach können Verdächtige bis zu drei Monate in Haft genommen werden, danach muss wieder ein Richter entscheiden, ob die Haft verlängert wird – eine Höchstfrist gibt es nicht mehr. Bisher konnte die Vorbeugehaft in Bayern bis zu 14 Tage dauern. Für eine Inhaftierung ist eine konkrete Gefahr notwendig, mittelfristig reicht künftig allerdings auch eine drohende Gefahr, etwa, wenn gegen das Tragen einer Fußfessel verstoßen wird. Eine tatsächliche Straftat muss nicht vorliegen. […] Die Staatsregierung argumentiert, die Eingriffsmöglichkeiten der Polizei seien durch das Bundesverfassungsgericht in den letzten Jahren immer mehr reduziert worden. Vieles, zu dem die Polizei früher berechtigt gewesen sei, ginge jetzt nicht mehr. Deshalb sei die neue Kategorie der „drohenden Gefahr“ nötig und würde an den Befugnissen der Polizei gar nicht so viel ändern.“ https://www.sueddeutsche.de/bayern/polizeiaufgabengesetz-inhalt-bayern-1.3973927

Do schau ha! Weil oiso des Bundesvafassungsgricht da Polizei weng grundgesetzwidrign Eingriffa auf de Glubbal schlogdn, mua ma nur de Begriffe wexln.

Das, was die Polizei schon immer bei ungesetzlichen Handlungen und konkreter Gefahr durfte, darf sie jetzt zu jeder Zeit, indem sie von einer „drohenden Gefahr“ spricht. Die Polizei darf eine Person derart ausforschen, daß es keinen, wie auch immer gearteten privaten Raum mehr gibt. Daß der öffentliche Raum zunehmend mit Überwachungskameras zugepflastert wird, ist ja schon seit langem Usus. Wußten Sie, daß man Sie jetzt auch noch öffentlich abhört?  Ganz davon abgesehen, daß eh zu jeder Zeit das Abhören/Mitgucken über die mitgetragenen Hirngrills (= Handys) möglich ist, werden jetzt an „gefährlichen Orten“ zusätzlich Mikrophone angebracht. Big Brother erblaßt vor Neid!

Intermezzo II

Wie paßt denn das alles zusammen? Auf der einen Seite erzählt man uns, daß die Kriminalitätsrate noch nie so niedrig war und wir Bürger nur alle ein falsches Empfinden hätten. Wie drückte es der Sozialpsychologe Ulrich Wagner doch aus: „Es gebe eine Entkopplung von Wahrnehmung und Fakten.“ Wenn wir Bürger uns doch die ansteigende Gewaltkriminalität, die täglich stattfindenden Übergriffe auf Frauen nur einbilden, wieso müssen dann die Polizeipräsenz und deren Überwachungsmaßnahmen derart ausgebaut werden oder werden die Statistikzahlen nach unten manipuliert? Da würde man so gern noch manch andere Frage stellen, jedoch ist das juristische Glatteis bei einigen Themen etwas glatter als glatt.

Hamburg plant ein neues Polizeigesetz mit „Palantir“-Paragraph

Stutz… Palantir??? Äh, etwa die „sehenden Steine“ aus Tolkiens „Herr der Ringe“? Ja genau. Danach hat sich eine US-amerikanische IT-Firma benannt. Und nein, nicht irgendeine, sondern eine, die ihren Produkten Namen gibt wie „Gotham“, „Metropolis“ oder „Insightics“.

Palantir Gotham: ein Überwachungsalbtraum in Händen der Polizei“ titelt der Weblog „Kritische Polizisten„. In dem Artikel vom 05. April 2020 heißt es: „Die Beschreibung der Datenbank- und Ermittlungssoftware Palantir Gotham klingt wie eine Eier legende Wollmilchsau. Die Softwarelösung ist dazu in der Lage, riesige Mengen an Daten zu strukturieren, zu analysieren, Zusammenhänge herauszuarbeiten und diese zu visualisieren. Sie könnte eine Zeitwende der Ermittlungstätigkeit markieren und zeigen, dass die Behörden endlich im Hier und Jetzt angekommen sind. Doch die Software, die in Deutschland besser unter dem Namen Hessendata bekannt ist, birgt auch viele Risiken.“

Da fragt man sich ja schon als  US-Kolonisationssklave, wie sicher die sensiblen Polizeidaten bei einem US-Unternehmen sind, welches mit Kapital der CIA finanziert wurde. Aber die Regierungsparteien sehen da keine Unstimmigkeiten. Warum sollten sie auch? Sie lassen sich vom deutschen Volk zwar fürstlich entlohnen, haben aber noch nie für das deutsche Volk gearbeitet, sondern seit der Besetzung Deutschlands immer nur Uncle Sams Befehle ausgeführt. Somit bleibt doch alles in der Familie! Deshalb hat es ja auch kein großes Geschrei gegeben, als herauskam, daß Merkel und andere deutsche Politiker von der NSA abgehört wurden.

Das Ende der Unschuldsvermutung ist der Beginn des Generalverdachts

Um nur mal eine ungefähre Vorstellung zu bekommen, wie brisant das Ganze ist, ein kleiner, laienhafter Einblick von Lieschen Müller: Es liegt eine unvorstellbare Fülle von Daten jeglicher Couleur vor. Denken Sie da nur an die Millionen von täglichen E-Mails, an Dokumente, Studienforschungen, Team-/Bachelor-/Master-/Doktorarbeiten, die auf Clouds hochgeladen werden, an Videos, Bilder, Protokolldaten, Tabellen, Warenkäufe/-verkäufe, dann natürlich noch die ganzen protokollierten Chats, Unterhaltungen via Handy/Telefon, Skype, Zwitscher, Fratzenbuch & Co. Jedes „Like“ – egal wo – wird gespeichert!!! Wer wo, wann und wohin ein Flugzeug besteigt; wer wo, wann, wieviel Geld am Bankautomaten zieht; wer wem, wann, wieviel Geld überweist, usw.  Welche Seiten schauen Sie sich wie lange an? Wo stimmen Sie zu? Was lehnen Sie ab? In Gesprächen via Handy/Telefon/Skype & Co. können Programme sogar erkennen, wann Sie lügen. Nutzen Sie dazu noch ein Handy/Laptop mit sensorischen Funktionen, können Ihre Pupillenreaktion und Puls gemessen werden. Ein Programm erkennt präzise, ob sie etwas mit Interesse und Zustimmung anschauen oder ob Sie Abscheu und Ekel empfinden. Überwachungsprogramme wissen also ganz genau, ob Sie ein Pädophiler oder Sado-Maso-Typ sind.

Künstliche Intelligenz sucht Gefährder – Bild von Thomas Plaßmann

Palantir Gotham ist eine unglaublich leistungsstarke Data-Mining- und Analyse-Software, die sich dazu noch mit anderen Programmen vernetzen oder auf sie Zugriff nehmen kann. Aus diesem Wust von Daten werden durch diverse Algorithmen Querverbindungen ersichtlich. In kürzester Zeit weiß Gotham alles über Sie und kann ein detailliertes psychologisches Persönlichkeitsprofil erstellen. Es kann sogar aufgrund Ihres digitalen Fingerprints Ihr zukünftiges Verhalten voraussagen. Das Programm kann prognostizieren, ob Sie nur ein Verbalradikalist sind oder tatsächlich zur Waffe greifen werden. Es kann innerhalb von Sekunden Zusammenhänge zwischen verdächtigen Personen und gefährlichen Gruppen („Gefährder“) erkennen.

Sobald einmal das Datenmodell festgelegt wurde, der Anwender bestimmte Namen/Daten gekennzeichnet hat, fließt ihm alles in Echtzeit zu. – Während Sie gerade heimlich gemachte Fotos einer atemberaubenden Badenixe aus dem Pool des Hamburger Atlantik-Hotels  ihrem Freund mailen, kann Gotham sich mit der Gesichtserkennung kurzschließen und feststellen, daß die Dame gestern in einem Flieger von München nach Hamburg saß und einer sogenannten „Gefährder-Gruppe“ angehört. Plötzlich sieht Gotham Sie ebenfalls als „Gefährder“ aufgrund Ihrer gemachten Fotos und damit offensichtlichen Verbindung zu dieser Dame und weil Sie Sportschütze mit Kreismeistertitel sind, noch einen Jagdschein/Waffen besitzen, sich auf diversen, einschlägigen Seiten tummeln und dort auch posten. Jetzt legt die Hamburger Polizei Ihnen aufgrund „drohender Gefahr“  eine elektronische Fußfessel an, um sie im Auge zu behalten oder knastet Sie präventiv für 10 Tage ein. Unschuldsvermutung war einmal! Seien Sie froh, daß Sie nicht in Bayern im Hotel Charles die Badenixe getroffen haben, denn die bayerischen Kollegen können Sie gleich auf ewig einknasten und Sie haben noch nicht einmal das Recht auf einen Pflicht-Anwalt, schließlich sitzen Sie ja nicht in U-Haft, sondern nur in Gewahrsam.

So will man durch „Vorausschau“ Straftaten in Zukunft verhindern. Science Fiction? Auf diese Weise sind 2018 in Hamburg bereits über 7.000 Menschen präventiv in Gewahrsam genommen worden. Willkommen in der Neuen Weltordnung!

Stück für Stück – Grundrechte Adieu!

Grundgesetz ist eine politische Meinungsäußerung 2020

Jetzt setzt Ihnen die Polizei schon zu, wenn Sie auf einer angemeldeten und genehmigten Demo nur spazierengehen und das Büchlein des Grundgesetzes vor Ihrer Brust halten. „Das öffentliche Tragen stelle eine politische Meinungsäußerung dar und die dürfe sie hier nicht tätigen!” belehrt der Herr Polizist. Wenn er sich da mal nicht irrt! Sprachlos bleibt man zurück und schüttelt nur noch den Kopf über diese hirnlose, offensichtliche Willkür.  Politiker, Polizei, Staatsanwaltschaft usw. scheinen das Grundgesetz wohl nicht so zu mögen, weil es ihnen die Arbeit, Überwachung und Gängelung des Bürgers erschwert.

Aus diesem Grund hat man ja jetzt auch den Ausnahmezustand überall verhängt, damit man Ihnen, mir, uns allen weitere elektronische Fesseln anlegen kann. Vom Bargeld wird jetzt verkündet, daß es die bösen, bösen Corona-Viren weiterträgt, weshalb man das Bargeld jetzt natürlich abschaffen müßte und das dummdubbelige Volk fällt auch noch drauf rein und läßt sich seine letzten Freiheiten wegnehmen und dazu noch einen selbstgenähten Schnutenpulli* verpassen. Das Ende der individuellen Freiheit rückt für jeden von uns in dieser Zeit in riesigen Schritten näher. Einige Polizisten scheinen das wohl auch so langsam zu begreifen und solidarisieren sich mit den Bürgern. (* norddeutsch für Mundschutz)

Wäre es nicht schön, wieder zu einer gegenseitigen Wertschätzung zu kommen? Vor allem diesen Albtraum der nahenden Diktatur loszuwerden?

5 Kommentare

Eingeordnet unter Dialekt, Freiheit, NWO, Recht

5 Antworten zu “Die Polizei – dein Freund und Helfer?

  1. Beugehaft ist also wieder modern? War es den jemals unmodern? Ja, naja nach der Wende, in einer Zeit, in der man ein Bild wahren mußte. Jetzt sind 30 Jahre rum und der Deutsche Michel ist vergesslich. Die meisten wissen doch garnicht mehr wie es früher war. Kaum einer mußte sich im Kindergarten in die Ecke stellen. Diese Methoden kennen die Leute einfach nicht mehr. Ich find das nicht so schlecht, die Methoden ;).
    Was es früher auch gab, war, dass man einen betrunkenen Fahrradfahrer verwarnt hat. Eine Verwarnung reicht eigentlich. Dann steigt man freiwillig ab. Danach kann man immernoch mit Strafe ankommen und mit Verbot. Ich wüßte sowieso gern, wem man schützen will, wenn nachts keiner auf der Straße ist. Aber es geht hier um Prämien und nicht um logischen Verstand. Auch wird dir Blut abgenommen, ob du willst oder nicht. Man wird gefragt und dann wird es einfach trotzdem gemacht. Das nenn ich Demokratie :D. Einfach den Juraarsch fragen, und schon kann das Volk die Fresse halten. Klar, denn ein Jurastudium befähigt einen alles zu wissen. Völlig klar.
    EIn Fahrradfahrer kann gern pauschal, wenn er wirklich eine Gefahr darstellt und das sieht man wenn man nicht nur die Kohle sieht und sein Hirn als Bulle benutzt, ein halbes Jahr Fahrverbot bekommen. Gleich mit der Geldstrafe. Die Zeit kann man zum Nachdenken nutzen und um zu schauen, ob der Alkoholgenuss in letzter Zeit nicht doch zu viel war und man was tun sollte. Das Verbot gibt es natürlich dann weiterhin ab 1,6 Promille. Das is so drin und sollte nicht geändert werden. Man erreicht das mit einer guten Grundlage sowieso so gut wie nie ;). Es gäbe so viele schöne Sachen, die man regelungstechnisch machen könnte, auch damit die Polizei das Denken nicht verlernt. Strafe, Geldstrafen für das ohnehin schon arme Volk, führt nur zu Hass und Verachtung, zu Tod und Krieg. Denn das Verständnis wächst nicht, wenn der arme weiße Bürger wegen zu großen Alkoholgenusses ein Verbot reingedrückt bekommt, die goldigen Neubürger für eine Gruppenvergewaltigung aber nur 2 Jahre auf Bewährung bekommen. Die können weiter ihrem Hobby fröhnen. Schutz der Bevölkerung sieht anders aus. Zumal man keine Bevölkerung schützt, wenn niemand nachts, wenn man betrunken rumfährt, auf den Straßen unterwegs ist. Aber was rede ich, ich hab ja kein Jura studiert 😀
    ____

    Anm. Admin: https://dudeweblog.wordpress.com/2020/04/17/wichtige-mitteilung-fuer-kommentatoren-wordpiss-verfrachtet-leider-fast-alle-kommentare-in-den-papierkorb-und-wir-muessen-sie-da-rausfischen/
    *der hier wurde ausnahmsweise nicht von der WP_blacklist sondern von Akismet fälschlich eliminiert… 😦

    Gefällt 2 Personen

  2. Ehrengard Becken-Landwehrs

    Bei einem Polizisten, der noch Menschlichkeit besitzt, stimmt die Aussage ohne Fragezeichen. Allerdings sehe ich in den letzten Wochen gravierende Veränderungen, die mir überhaupt nicht gefallen und wo ich bei einigen Polizisten ganz klar sage: Sie gehören aus dem Dienst entfernt! SOFORT!
    Die gesamte negative Entwicklung generell in unserem Land, verursacht mir Magenschmerzen. Daß sie eines Tages durchgeführt wird, habe ich schon länger erwartet. Warum? Es gab so viele Vorzeichen, die das erkennen ließen, allerdings muß man dazu die dementsprechenden Pläne kennen, die schon seit Jahrzehnten festgelegt sind. Das einstige stolze deutsche Volk wurde seit dem 2. großen Krieg systematisch verdummt und zum Kriecher umerzogen. Das ist kein Vorwurf, sondern ein Fakt. Beides hat nicht bei allen funktioniert und wird auch niemals und zu keinem Zeitpunkt voll funktionieren! Das scheinen die Drahtzieher der NWO nicht zu kapieren, weil sie die Weltgeschichte ignorieren! Wenn man Menschen auf seine Seite bekommen will, dann muß man ihnen Honig um den „Bart“ schmieren, sie von Dingen ablenken und vieles mehr. Die Psychologen wissen, wie man die Massen manipulieren kann! Die letzten 5 Jahre haben uns allerdings gezeigt, daß man plump seine Agenda umsetzen will, bei der Corona-Hysterie hat man jedoch (aus Ungeduld?) zu viele Fehler gemacht und jetzt geht man mit brachialer Gewalt voran, um seine Ziele umzusetzen! Helfershelfer finden sich bei so etwas immer! Bei uns sind das verblendete aus der Masse, die gehirnlos allen Befehlen folgen und die Medien, weil sie nur einem Götzen dienen: dem Mammon und dem, der sie lenkt. Wozu gibt es die Atlantikbrücke? Schon mal nachgefragt? Dann macht das! Seit Kriegsende 1945 hatten wir in DE noch zu KEINEM EINZIGEN ZEITPUNKT PRESSEFREIHEIT! ES SIND GEKAUFTE MEDIEN! Diese Lüge ist bei den meisten ins Gehirn gebrannt worden, wie vieles andere auch, durch ständiges Vorbeten. Hinterfragt alles und Ihr werdet die Lügen und Hinterhältigkeit dabei erkennen!
    Warum werden die Alternativen so bekämpft? Dreimal dürft Ihr raten! Sie sind ein Dorn im Auge der Drahtzieher und den Atlantikbrückenleuten! Es liegt an uns, ihnen den Rücken zu stärken, damit sie ihre Aufklärungsarbeit fortsetzen können!!!!!!!!!!!

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  3. Benjamin

    Zum reinen Selbstschutz dacon ausgehen das es nie stimmte das „die Polizei dein Freund und Helfer“ noch waren die Medien jemals die 4te Gewalt im Staat. Die heutige Polizei wurde in ihren Anfängen aus dem Pöbel rekrutiert der fortan verantwortlich war eben jenen Pöbel von den Eliten fern zu halten. Um ein sicheres freies Wirken nach Vordtrllung der Eliten zu sichern gab es bereits damals Carte Blanche für diese Verräter. Bish heute hat sich daran nichts geändert, ausser das die Kosten dafür vom Volk selber via Steuern, Bussen, Gebühren (Kopfsteuern) übbernommen werden.
    Das gleiche mit den angeblich freien unabhängigen Medien die es so niemals gab ausser in kleinsten Verlagen, im Untergrund mit geringer Reichweite und Auflagen. Selbst demokratische Prinzipen wurden nie von unten vom Pöbel erkämpft sondern immer von oben herab zugeteilt oder eben wieder weggenommen. Der ganze mediale propagandistische Überbau war immer dazu da eben jenen Pöbel von Geburt an in die Irre zu führen. Niemals hatte der Pöbel so etwas wie von den plündernden Eliten unabhängige Gewalt über eben jene ausser Verschiebungen der Macht und Kontrolle weil sich die Eliten mit ihren Plünderungen mal nicht einig waren.

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  4. Trefflich ausgeführt Benjamin – danke!
    Allerdings gab es wohl schon mal was ähnliches wie „so etwas wie von den plündernden Eliten unabhängige Gewalt“ zu Zeiten der real existierenden Anarchie (z.B. in Spanien in den 30ern). Das Dumme war nur, dass die immer mit brachialster Gewalt von faschistoiden Kräften niederkartätscht wurde.

    Gefällt 1 Person

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