Hört auf, uns zu töten: Ein Appell an unsere Selbstverantwortung Teil III

– Vorwort, Einleitung & Kapitelübersicht – Hört auf, uns zu töten: Ein Appell an unsere Selbstverantwortung

– Teil III – a) Das Wetter der Vergangenheit

Ich erinnere mich lebhaft an die schönen Tage meiner Kindheit. Das Leben spielte sich für uns Kinder in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts überwiegend in der Natur ab.

Mein – zugegeben privilegierter – Spielplatz waren die bayrischen Voralpen mit seinem typischen Reizklima, in einer Höhenlage um 700 m MüM, in der sog. Westwindzone und Phänomenen wie die Staulagen an den Bergen bei Wettern aus dem Norden, Föhnwetterlagen bei Südwind in der Verbindung mit Tiefdruckgebieten südlich der Alpen, stabilen und oft mehrwöchigen Hochdruckgebieten aus dem Osten und Zugbahnen der Tiefdruckgebiete aus dem Westen in Richtung Osten.

Wir konnten unser volles kindliches und entdeckerisches Potential leben und ein gutes Gefühl für die uns umgebende Welt und für das Wetter entwickeln. Es fehlten die Verlockungen und Ablenkungen der heutigen Gesellschaft, insbesondere der Jugend.

Gerade sie ist die wichtigste Zeit in der Entwicklung höherer Lebensformen, wie uns Menschen, in der unsere Sinne und das Bewusstsein für eine unverfälschte Wahrnehmung heran reifen können und sollten.

Wir waren beschäftigt mit uns, der Natur und der Umwelt und entwickelten somit eine natürliche und gesunde Anbindung an die Dinge, die uns umgaben.

Auch an das Wetter.

Die Winter waren überwiegend durchgehend kalt und die Sommer waren warm, selten heiß. Einem milden, später nebligen und zunehmend kälter werdenden Herbst folgten Winter, die zum Wintersport einluden, ein ausgewogenes Verhältnis von Bewölkung, Niederschlag und Tagen stahlblauen Himmels.

Wetterwechsel vollzogen sich meist berechenbar und moderat.

Die Sommer waren warm, geprägt von länger anhaltenden Hochdrucklagen, die uns oft von Juni bis August wochenlanges Badewetter bescherten. Die Hitze des Tages entlud sich in aller Regel in nachmittäglichen oder abendlichen Wärmegewittern, welche für regelmäßige Sommerregen sorgten und die Temperaturen des Tages wieder in den Normalbereich sinken ließen.

Auch Hagel war dabei nicht selten. Hagelkörner in der Größe von Tennisbällen aber, wie sie heute vielerorts vom Himmel fallen, kannten die Menschen damals noch nicht.

Die Sonne heizte am nächsten Tag die abgekühlte Luft von Neuem auf.

Meist endete der Sommer nach den Hundstagen des August, also in der dritten bis vierten Augustwoche.

Der Herbst war mild und ausgewogen wie die anderen Jahreszeiten. Die umliegenden Berge waren oft schon Ende Oktober bis Mitte November zum ersten Mal nach einem Kaltlufteinbruch vom Schnee angezuckert. Die volle Farbenpracht herbstlicher Laubwaldbestände konnte man in der zweiten Oktoberhälfte bestaunen.

Herbsttage mit nahe 30°C wären damals eine nahezu unvorstellbare meteorologische Ausnahmesituation gewesen.

Das Augenscheinlichste war der tiefblaue Himmel bei wolkenarmen Hochdruckwetterlagen, egal zu welcher Jahreszeit. Allenfalls kleine Kumulus- oder Haufenwolken trübten damals den Himmel, hoch reichende Zirrus-Wolken waren meist Indikatoren eines Wetter- oder Temperaturwechsels und noch nicht ein tägliches Phänomen.

Die häufiger werdenden Kondensstreifen der wachsenden Urlaubs- und Flugzeugindustrie waren damals noch kurzzeitig zierendes Beiwerk am sattblauen Himmel und im wahrsten Sinne des Wortes so schnell wieder weg, wie sie da waren.

Heute sind sie in Minuten da und nach Stunden nicht weg.

Diese Zirrus-ähnlichen Wolken, welche nach der Jahrtausendwende von Jahr zu Jahr beinahe exponentiell sichtbarer wurden, hat man in „Spezialistenkreisen“ einer Wetter-Organisation kurzerhand zur Cirrus homogenitus ernannt, was so viel bedeutet wie „Zirrus, vom Menschen stammend“.

Die Spezialisten meinen wohl, dies sollte reichen, um unsere Fragen dazu in Genüge beantwortet zu haben.

– Teil III – b) Die Veränderung

In den Jahren um und nach 2000 fielen mir zum ersten Mal immer wieder Wetterlagen und Wolkenformationen auf, welche mit meiner Erfahrung und Beobachtung von den mehr als 30 Lebensjahren davor nicht mehr kompatibel und erklärbar erschienen.

2008 fing ich aus diesem Grunde an, zu photographieren, oder sagen wir besser: zu dokumentieren.

Auch die immer länger werdenden „Kondensstreifen“ einiger Flugzeuge entgingen mir nicht, ich hatte sie aber, zusammen mit den medialen Informationen über den Klimawandel, als Normalität in mein Halbverständnis der Dinge eingereiht.

Der Sommer 2009 wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben, da mir, wegen einer deutlich veränderten Lichtqualität und sehr viel wechselhafterem Wetter, jeder Tag ein Gefühl gab, dass künftige Sommer niemals mehr die Sommer sein würden, die sie einmal waren. Es hatten sich in diesem Jahr überwiegend Wetterlagen aus Süd-West etabliert und zu eklatanten Kalt- und Warmlufteinbrüchen geführt.

Und tatsächlich haben sich – oder sollte ich sagen: sie?– seither die meteorologischen Geschehnisse stark verändert.

Medial war damals auch der Duktus der „Klima-Katastrophe“ eingeführt worden, die Lüge vom CO², was dazu führte, dass jedes Jahr Tausende Spezialisten und Staatschefs um die Welt verfrachtet wurden, um in immer größeren und dringenderen Klima-Gipfeln ergebnislos darüber zu diskutieren, wie man einen spür- und sichtbar gewordenen Klimawandel bekämpfen könnte.

Ab jetzt hieß es, CO² wäre der Motor für den Klimawandel.
Aber gibt es den überhaupt?
Ist es so, wie man uns sagt?
Gibt es auch andere, abweichende Informationen darüber?
Ja, es gibt sie und davon reichlich. Faktenbasiert und seriös.

Es dauerte in mir eine ganze Weile, die gefühlten und wahrgenommenen, deutlich veränderten, Wetterverhältnisse und Beobachtungen zu interpretieren und dabei zulassen zu können, dass etwas am Wetter nicht stimmen oder gar manipuliert sein könnte. Und das, obwohl ich damals schon immer wieder über Projekte zur Wetterbeeinflussung gelesen, diese Informationen jedoch mit meiner Wahrnehmung und damaligen Überzeugung noch nicht in den „Einklang“ von gefühlter Wahrnehmung und meinem Wissensstand gebracht hatte; bringen konnte.

Alte Überzeugungen können, ähnlich unseren Gewohnheiten, nur selten problemlos durch neue Informationen ersetzt, verändert – oder, um es in der digitalen Sprache aus zu drücken: überschrieben – werden.

Es ist ein sehr langsam vonstatten gehender Vorgang, wenn eine neue Überzeugung im Leben implementiert wird und den Platz einer „alten“ Überzeugung einnehmen soll.

Dazu bedarf es einer häufigen Wiederholung der Bestätigung dieser neuen Erkenntnis und das bewusste Wahrnehmen dessen. Es hatte im Verlauf des Lebens schließlich auch lange Zeit gedauert, die bisherigen Erfahrungen zu machen und zu den eigenen „alten“ Überzeugungen zu gelangen.

Je mehr Zeit die Erzeugung einer alten Überzeugung im Leben bedurfte, desto größer, länger dauernd und bisweilen auch schmerzhafter ist der „Prozess“, zu einer neuen, anderen und wahrhaftigen Überzeugung zu gelangen.

Wenn eine wichtige und damit tragende Überzeugung jedoch einmal revidiert werden konnte oder musste, wird es immer einfacher, weitere, vielleicht sogar aus dieser Revidierten resultierende Überzeugungen zu hinterfragen und ggf. durch neue zu ersetzen.

Es entsteht eine neue Vernetzung des eigenen Wissens, des Glaubens und dem, was wir „nur“ kognitiv gelernt haben, welche jede weitere neue und fundierte Erkenntnis und Überzeugung immer leichter implementierbar, annehmbar, macht.

Annehmen zu können, dass Menschen unser Wetter aktiv beeinflussen, widerstrebt schon sehr unserer Vorstellung dieser Welt.

Oder dass die Macht und Möglichkeiten einiger weniger Menschen so grenzenlos sein können, dass sie uns Sonnenlicht und Wasser rauben können.

Doch sie tun es.
Ohne sich zu verbergen.
Ganz offensichtlich und für jedermann sichtbar.


Über den Autor ‚Capricornus’…

Linkbeigaben: DWB-Redaktion
Bilder: Capricornus & DWB

Teil 4 folgt…

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bilder, Bildung, Gastbeiträge, Geopolitik, Klimakontrolle, Korruption, Kriegstreiber, Manipulation, Menschen, Natur, Philosophie, Technik

Eine Antwort zu “Hört auf, uns zu töten: Ein Appell an unsere Selbstverantwortung Teil III

  1. Sehr schöne Artikelserie! 🙂

    Hoffentlich wird sie viele Menschen erreichen.
    Aus meinem eigenen Bemühen, Bewusstsein für das Geoengineering zu schaffen und meiner Beobachtung, wie dieses Bewusstsein wächst, ist diese Artikelserie eine weitere Bestätigung.

    Wir alle müssen aus dem virtuellen Gefängnis ausbrechen, der uns durch scheinwissenschaftlichen Lügengeschichten, NLP, Massenhypnose und Massenpsychosen auferlegt wurde.

    Ich werde demnächst die vorhandenen Artikel aktualisieren und weitere auch hier auf DudeWEblog publizieren, um meinen Beitrag zur Schließung von Wissenslücken zu erweitern.

    Ein Wunsch ist mir mit dieser Serie erfüllt worden, nämlich dass auch andere mutig darüber schreiben und ihre Mitmenschen aufwecken.

    Danke dafür!

    e.g.

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