Sprachverkümmerung

Die Verkümmerung der Sprache in der I-mobilen, a-sozialen Generation ‚Facebook‘ ist tätigerweise mehr als nur bedenklich, und diese degenerative gesellschaftliche Verkrüppelung, welche ja von gewissen Mächten gewollt und gefördert, geht einher mit der Degeneration des gesunden Menschenverstands, sowie menschlicher, natürlicher (also nicht unnatürlicher, von Herrschaften höherer ‚Kasten‘ oktroyierter) Sitte und Moral.

Ps. Möge dieser vorab angekündigte, erste Blitz einschlagen wie und wo er soll.

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7 Kommentare

Eingeordnet unter Aphorismen, Bewusstsein, Bildung, Gedankenkontrolle, Geopolitik, Menschen, NWO, Philosophie, Sinn, Sprachwissenschaft, Technik, Weisheit

7 Antworten zu “Sprachverkümmerung

  1. Klaus Kurth

    Sitte und Moral?, in Deutschland?, die gibt es doch schon lange nicht mehr!
    1945 – die „Russen“ waren gerade dabei – uns, von unserem Hab und Gut
    zu befreien, da sagte ein russischer Offizier zu mir: „Deutschland nix Kultura“ – das hatte mich etwas sprachlos gemacht. Heute sage aber:
    Deutschland hat keine Kultur mehr!

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  2. @Klaus

    Wie kommst Du drauf, dass es in diesem Aphorismus um Deutschland geht?
    Geht es nicht! Das Symptom ist weltweit zu beobachten!

    Wieso seid ihr Deutschen immer so begrenzt?
    Selbst wenn Du von DACHL gesprochen hättest, wäre es noch zu begrenzt, zumal das Symptom in diversen Sprachen beobachtbar ist.
    Vergleiche z.B. nur mal die Ergüsse eines Yeats oder Brownings mit dem heutigen Business-english…

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  3. decordoba1

    Na ja – die meisten User bemühen sich schon, verständlich zu schreiben. Der Stil ist simpel. Ich habe eher Probleme mit Rechtschreib-Fehlern und Tippfehlern. Ich rede mich aus, weil ich schon alt bin, deshalb sehe ich das nicht mehr, bevor ich auf ENTER drücke. Zu einem Korrekturlesen nehme ich mir nicht Zeit – die Zeit ist kurz!

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  4. No-Script unterbindet mir komischerweise die Betätigung des Gefällt-Mir Knopfes unter dem Artikel („Potiental Clickjacking/ Ul Redressing Attempt“), weswegen ich mein Gefallen nun hiermit schriftlich veräußere.
    In einer Briefkultur hätte ich diese Bekundung wohl sogleich schriftlich dargebracht, ohne mich vorher vergeblich an der Drückerei abgemüht zu haben. Daß ich für die Ausformulierung mehr Zeit aufwende, scheint nur so, so wie der angebliche „Zeitgewinn“ (schon idiotisch genug, wenn überhaupt „Zeitersparnis“), der mir durch Anbindung an das moderne Instrument versprochen wird, eben keiner ist, zumal die automatisch mit einhergehende Vernachlässigung weiterer Werte noch hinzubedenken wäre. Die Zeit nochmal nachzulesen, was ich abzudenden gedenke, nehme ich mir zumeist schon. Die Investition dieser wenigen Minuten erspart einem manchmal ganze Wochen nachfolgender Zeitverschwendung. Spontan hingesschriebene Äußerungen können aber auch ihren Wert haben, vermutlich sogar mehr, je intuitiver geschrieben. Aber auch die lese ich meistens vorher nochmal durch.
    Jedenfalls gebe ich dem Obigen recht, daß der Sittenverfall mit der Sprachverderbung zusammenhängt (beides sich bedingt) und mithilf der genannten Geräte befördert wird, umso mehr je mehr Leute glauben, sie würden hierdurch Zeit gewinnen/sich in Kommunikation befinden/Gutes schnell verbreiten usw. Daß sie unentwegt auf dem Laufenden sind, stimmt wiederum; nämlich auf dem Fließband (ins Verderben)
    Mittlerweile soll es ja übrigens auch die Netzwerkkonforme Scheisshaufen-Ergiebigkeitsmeldefunktion geben, wo dann auf dem Abspülknopf-Display in etwa draufsteht Dein Haufen wiegt 2,4 Kilo. Teile es mit Deinen Freunden.

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  5. @Jermain

    „No-Script unterbindet mir komischerweise die Betätigung des Gefällt-Mir Knopfes unter dem Artikel“

    Dann läuft No-Script ja ordnungsgemäss. 😉
    Müsstest das polldaddy-script erlauben, dann ging’s; und falls nicht, gravatar-script erlauben. Auch möglich dass beide erlaubt sein müssen.

    Ansonsten: Schön gesagt. Danke für die Ergänzung!

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  6. fini09

    ..nur ein Neo-Link zum Thema: „Sprachverkuemmerung“ … allerdings mit ’suffisanten‘ Kommentaren versehen 😉
    http://www.neopresse.com/gesellschaft/kommentar-vom-schleichenden-tod-der-gespraechskultur/

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  7. Amselina

    Viel-leicht kann dann die *Klang-Kultur* wieder er-wachen … ?
    … genialecomunikation…
    ???

    Gefällt 1 Person

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