Wozu die Historiker steinigen?

Es scheint auch hier wieder eine „allgemeine“ Erscheinung zu sein, daß Geschichte ständig verbogen, verfälscht und umgeschrieben wird – nicht nur die aktuelle Geschichte der letzten Jahrzehnte, indem man auf die Vergeßlichkeit der heutigen Menschen rechnet, wovon sich jeder täglich überzeugen kann, sondern auch die „ältere Geschichte“.

Fragt sich: wozu? Wie wichtig kann es sein, die Völker von ihren historischen Wurzeln zu trennen und ihnen Märchen über „Völkerwanderungen“ und Schlachten zu erzählen, die niemals in dieser Form stattgefunden haben?
Da in dieser heutigen Welt nichts passiert, was nicht auch heute einen monetär berechenbaren Gewinn erbringt, muß es also etwas geben, das wichtiger und profitabler ist als die großzügigen Gelder, welche den Geschichtsverbiegern a la Guido K. und „ZDF History“ gezahlt werden… was könnte dies sein?
Nun, einfache Fragen kann jeder selbst beantworten…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 25.2.2017
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Wozu soll man die Historiker steinigen?

Sergej Wassiljew – 11. Februar 2017 – 23:20

Schon mehrfach angesprochen und im vorigen Artikel (Unangenehme Fragen an die Historiker) (Teil 1 dieses dreiteiligen russischen Artikels wurde von uns als „Vorsicht, ausgedachte Geschichte – 1“, ein weiterer passender Beitrag unter „Geschichtskorrektur heute“ veröffentlicht – d.Ü.) nochmals experimentell bestätigt: ein beliebiges Abweichen von den Dogmen, die von den deutschen Geschichtsfachleuten dargelegt wurden, ist in den Augen der Normannisten und Mongolophilen ein größeres Unheil als die offensichtliche Russophobie.

Da absichtlich in den genannten Artikel offensichtlich russophobe Postulate der akademischen Historiker Piwowarow und Panasenkow einbezogen wurden, beobachte ich mit Vergnügen, wie die Horden der Normannisten und Mongolophilen wie prognostiziert die offensichtlich antirussischen Aussagen ihrer akademischen Gleichdenker ignorieren und sich „mit strebsamer Wonne“ auf denjenigen stürzen, der es gewagt hat, die akademische Reinheit ihrer Schlußfolgerungen zur historischen „Minderwertigkeit, Aggressivität und hoffnungslosen Finsterkeit der Russen“ und ihren „gottlosen Stalin und Alexander Newski“ anzuzweifeln.

Besonders pikant, fast wie die Kandiskirsche auf der Torte, schaut vor dem Hintergrund der schweigsamen Zustimmung dieses „unzertrennlichen Tandems“ (Piwowarow und Panasenkow) der Vorwurf der Russophobie gegen mich persönlich aus, denn ich habe ja gegen den heiligen „unseren William Shakespeare“ ausgeholt, das heißt gegen die akademischen historischen Postulate, vor dessen Hintergrund – das versteht sich von selbst – der Vaterlandsverrat verblaßt.

Metro-Logisches

Das Experiment zur Bestimmung dessen, „wer der Russophobe in unserem Königreich ist“, kann nun wohl als abgeschlossen betrachtet werden, d.h. alle Diskussions-Teilnehmer haben ihre Sympathien und Antipathien anschaulich demonstriert) – so können wir zur Frage an die denkenden Menschen zurückkehren, wo die Metrologie einen zentralen Platz einnehmen wird – jene Wissenschaft Metrologie (von griech. μέτρον — Maß + altgriech. λόγος — Gedanke, Grund), die von den Abmessungen, den Methoden und Mitteln der Gewährleistung ihrer Einheitlichkeit und den Verfahren zum Erreichen der geforderten Genauigkeit handelt.

История – ещё одно поле битвы, на котором нас почти победили, почти...

Dies ist auch exakt jener Bereich von Wissen, den die professionellen Historiker fast genauso religiös hassen wie den Fomenko und den Nossowski. Daher ruft praktisch jeder Vorschlag, etwas auszumessen, auszurechnen und die eigenen Schlußfolgerungen an der Widerspruchsfreiheit mit anderen Wissenschaftszweigen zu überprüfen, bei den professionellen Historikern eine Hysterie hervor, die wohl nur mit der Hysterie der „Kochtopf-Köpfe“ (das bezieht sich auf jene Ukrainischen Nationalisten, die – angeblich als Schutz vor „Bestrahlung durch den russischen Geheimdienst“ – sich selbst öffentlich Kochtöpfe auf den Kopf setzen – d.Ü.) zu vergleichen ist, wenn man ihnen vorschlägt, eine Befragung auf der Krim durchzuführen (ob die Krim zur Ukraine zurückkehren solle oder nicht – d.Ü.) und dort die Anzahl derjenigen zu bestimmen, die mit ihnen im selben Staat leben wollen.

Beginnen laßt uns nicht mit den metrologischen Manipulationen selbst, sondern mit der Propädeutik, die ich glücklich von meinem Lehrer, dem Lehrstuhlleiter Metrologie an der ehemaligen rotbannerordengeschmückten Ingenieurhochschule für Zivilluftfahrt, dem Doktor der technischen Wissenschaften Georgij Sergejewitsch Utechin, hören konnte – einem der wenigen Nachkommen der Ostseedeutschen, die sich noch in den lettischen Landen erhalten haben.

Von der „Horde“

Georgij Sergejewitsch lehrte eine gruselige Geschichte, nach der zu Zeiten des „gottlosen“ – wie die Akademiker meinen – Stalin die Eroberung der Ruß nicht vom Umland der Stadt Ulan-Bator, sondern vom Wolgagebiet ausging, wo jene „Horde(gemeint ist die Eroberung Rußlands durch die sog. „mongolisch-tatarische Horde“ – d.Ü.) auch lokalisiert war und was jedem Schüler einer sowjetischen Schule bekannt war.

Daher zerschellt das Geschrei der Traditionalisten: „Was denn – soll es gar kein Joch gegeben haben?!!“ an der sachlichen und sehr verständlichen Darlegung des Geschichtsunterrichts nach stalinschen Schulbüchern: http://fremus.narod.ru/java/h01/index-book-ist774.html

Зачем нужно кидать камни в историков?

Natürlich gab es Überfälle, und nicht nur einmal. Auch Kriege gab es, und zerstörte Städte und Einäscherungen. Das einzige, was es da nicht gab, das waren die Mongolen. Tataren und sonstige Vertreter der Ethnien, die traditionell im Wolgagebiet lebten, gab es, nur mit den Mongolen wächst das kategorisch nicht zusammen, was auch vollstndig durch moderne genetische Forschungen bestätigt wird, welche keinerlei mongolische Spuren bei den Nachkommen jener aufgefunden haben, die angeblich vor 300 Jahren von den Eroberern aus der Karakorum unterdrückt worden waren.

Dafür lebt und blüht bis heute das Astrachaner Gebiet, wo auch die Hauptstadt der Horde war, deren Spuren so erfolglos in den Steppen der Mongolei gesucht werden.
Und gestützt hat sich diese Horde nicht auf eine mythische Nomaden-Metallurgie oder (was noch lächerlicher ist) auf chinesische Trophäen, sondern auf die vielzähligen Städte an der Wolga, wo sowohl eine Metallurgie als auch eine seßhafte/halbseßhafte Bodenbearbeitung vorhanden waren, und wo die Bevölkerungsdichte ausreichend war, um eine hinreichende Anzahl Soldaten zu rekrutieren, ohne ein Risiko des Zusammenbruchs der eigenen Wirtschaft einzugehen.

Alle diese Fakten sind durchaus nicht in den häretischen Arbeiten von Nossowski und Fomenko, Buschkow und Kaluzhnyj enthalten, sondern in den wirklich akademischen Schulbüchern, die ich hier mit Vergnügen verlinke: http://fremus.narod.ru/schoolbk.html#4kl

Streicht die Mongolen aus der Horde, und sofort veschwinden alle Widersprüche mit den unsinnigen Entfernungen der mongolischen Feldzüge über tausende Kilometer, mit den unglaublichen Geschichten von chinesischen Belagerungsmaschinen, die man über 5000 Kilometer herbeigeschafft hat, um Rjasan zu belagern, zusammen mit den Märchen von chinesischen Ingenieueren, Kamelen und so weiter und so fort…
История – ещё одно поле битвы, на котором нас почти победили, почти...

Dafür erscheinen die für die modernen akademischen Historiker unmöglichen Schlußfolgerungen über die Existenz eines Staates auf dem Territorium des heutigen Rußlands, der im Mittelalter die halbe Welt erobert hatte.
Das darf man natürlich nicht zulassen, deshalb wird in den Geschichtsbüchern von mongolischen Militärs und chinesischen Ingenieuren gelenkt, deshalb Karakorum forever….

Übrigens, da wir gerade bei den Ingenieuren waren

Noch wenige Worte zu den ungeheuren Belagerungstürmen und genauso riesigen Belagerungsmaschinen, die für die Erstürmung jener Mauern vorgesehen waren, die sogar für die Mehrzahl der heutigen Artilleriekaliber nicht bezwingbar sind.
Es gab sie nicht, DIESE Wurfmaschinen und SOLCHE Belagerungstürme, wie sie in so vielen Spielfilmen und in nicht einem einzigen Dokumentarfilm gezeigt werden. Das wir euch jeder beliebige Ingenieur bestätigen.

Denn nicht nur das – diese Riesendinger sind absolut uneinsetzbar, nicht nur wegen ihres ungeheuren Gewichts, sondern weil sie auch nirgends und nie einsetzbar waren.
Die meisten Schutzeinrichtungen jener Zeit waren gewöhnliche Palisaden, für deren Überwindung ein Belagerungsturm vom Typ Wagen mit hochgezogenen Wänden völlig ausreichte – welche auch vielfach eingesetzt wurden, wie auch als mobile Befestigungen, bis ins 20. Jahrhundert, die uns bekannt sind: als „Stadt auf Rädern“ oder „Wagenburg“.

Dasselbe trifft auf die Wurfmaschinen zu, welche es natürlich gab, aber nicht in Form solche 10-Tonnen-Klopper, sondern als mobile, leicht zu transportierende Abarten von Schleudern oder Bögen mit verbesserter Mechanik.
Mit solchen Dingern konnte man natürlich möglicherweise die geschlossenen Schildreihen des schweren Fußvolks durchschlagen, vielleicht, aber damit Steinmauern zu attakieren – das ist aus derselben Arie wie das trojanische Pferd mit einer Menge Diversanten im Bauch.

История – ещё одно поле битвы, на котором нас почти победили, почти...

Wozu überhaupt Steine in den Sumf der histo(e?)rischen Wissenschaft werfen?

Wozu muß man messen, auf Widerspruchsfreiheit überprüfen, zweifeln und alternative Varianten suchen?
Warum muß man Fragen stellen und Antworten suchen?
Ausschließlich dafür, daß man sich nicht angewöhnt, alles zu schlucken, was man versucht, uns ins Hirn zu stopfen.
Ein unkritisches Verhältnis zu den herainkommenden historischen ionformationen verringert garantiert die Widerstandsfähigkeit gegen heutige Lügen, die uns durch die „hochweisen“ Politiker, Analytiker und sonstige Experten für gesellschaftliche Verhältnisse in Augen und Ohren eingetrichtert werden.

Sehr akademische und bis zum Ferkelquieken professionelle Historiker haben auch leicht die „Okkupation das Baltikums“ und den „historischen Schmerz“ der Eingeborenen akzeptiert, welche sie schon als höher einschätzen denn eine Trillion Dollar an Vorwürfen gegen die Russen. Sie haben leicht die „Mondreisen der Amerikaner“ geschluckt und leisten keinerlei Widerstand gegen die weitere Aufspaltung des russischen Volkes in Ersatzteile für die „zivilisierte Welt“.
Diese Bande an humanitären Diversanten schafft es, der russischen Jugend den Stolz auf die eigene Vergangenheit qualifizert auszutreiben und vernichtet so deren Stütze für die Zukunft…

Das heutige „Ich weiß gar nicht, wie das kommen konnte“ und das „Weiß der Geier, wie das funktioniert“ erwächst exakt aus den Lehrbuch-Dogmen, in deren Rahmen die Schüler „nicht wagen dürfen, eine eigene Ansicht zu haben“, und sogar nach der Schule soll jeder nur sein „benötigtes Häppchen“ Wissen haben, was sich logisch mit der Zeit umwandelt in „sollen doch die Pferde denken, die haben größere Köpfe…“.

Nichtzweifler sind höchst gefährlich

Wer nicht an der normannischen Theorie zweifelt, der ist auch überzeugt, daß die Wirtschaft der VSA 100500mal größer ist als die russische, deshalb ist er physiologisch nicht in der Lage, von der „größten Ökonomie der Welt“ wenigstens mal deren Schulden bei der Welt zu subtrahieren.

Wer glaubt, daß die mittelalterlichen Ingenieure leicht 10-tonnenschwere Belagerungsmaschinen durch das unwegsame Gelände transportieren konnten, der wird auch gern die Messung der Kampfbereitschaft der modernen Armeen in Dollars akzeptieren und wird bedingungslos einverstanden sein, daß dort, wo mehr Dollars sind, auch der Sieg sein wird, und daß eine doppelte Dollar-Überlegenheit eine Armee überhaupt unbesiegbar macht… (dazu paßt sehr gut unser Artikel)

Man könnte die Traditionalisten auch Konservatoren nennen, wenn es nicht deren ständige Versuche gäbe, die Menschen in gute und schlechte einzuteilen, und zwar nicht nach deren Taten, sondern nach deren Status, Herkunft, Farbe des Passes und der Form des Schädels.
Mit russischen Traditionen ist eine solche Weltsicht nicht sonderlich gut in Einklang zu bringen, aber sie paßt hervorragend zur kolonialen Verwaltung „unserer westlichen Partner“, von denen auch die meisten der geschichtlichen Grunddogmen der russischen Historie geschrieben wurden.

Meine Artikel schreibe ich natürlich nicht, um mit den Akademikern Piwowarow-Panasenkow zu streiten, sondern für diejenigen, die nicht damit einverstanden sind, daß die Russen genetisch nicht vollwertig sind, die nicht in der Lage waren, einen eigenen Staat ohne die Normaennen zu errichtenund die „unbedingt niedriger im Entwicklungsniveau“ stehen als die Steppen-Nomaden.
Aber nicht einverstanden zu sein ist heutzutage zuwenig. Man muß seinen Standpunkt in diesem erbitterten Kampf mit den professionellen Akademikern-Russophoben und deren Adepten verteidigen. Die Verweigerer müssen Gegenargumente finden, ausarbeiten und schärfen, und die sozialen Netze sind dazu bestens geeignet.

Das nächste Treffen werden wir der Lesung akademischer Hochschul-Lehrbücher für Geschichte widmen. Da gibt es viele Fragen. Langweilig wird’s nicht werden – versprochen…

Quelle oder hier

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Ketzerische“ Nachbemerkung Luckyhans

Na, drauf gekommen, worin der heutige und künftige Profit derjenigen besteht, die so großzügig jegliche Veränderung, Verfälschung, Herabsetzung und Lächerlichmachung jeglicher Geschichtslehren sponsern?

Vorschlag:
Wer keine Wurzeln hat, der kann leicht weggespült werden – da genügt dann schon ein kleines Rinnsal nach einem Regenguß.

Wer dagegen fest in seiner wahren Volksvergangenheit verwurzelt ist, der kann auch mit einer Sturmflut nicht entwurzelt und irgendwohin fortgeschwemmt werden, wo er gerade „gebraucht“ wird.

Es geht also um Beherrschung, Unterdrückung und Ausbeutung – und da kann die Geschichte keine geringe Rolle spielen, sonst würde nicht soviel Aufwand getrieben werden, um sie zu verfälschen, zu verniedlichen und „unwichtig“ zu machen.

Dies sei auch jenen ins Stammbuch geschrieben, die davon träumen, nur im „Hier und Jetzt“ leben zu können und dabei ohne solche „belastenden“ Dinge wie „Geschichte“ auskommen zu können – viel Spaß beim entwurzelten Dahintreiben! 😉

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10 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Dreckskapitalismus, Geopolitik, Kriegstreiber, Manipulation, NWO, Technik

10 Antworten zu “Wozu die Historiker steinigen?

  1. fini09

    Erstmal wieder herzlichen Dank fuer diese grossartige Uebersetzungsarbeit mitsamt der ‚ketzerischen Nachbemerkung‘ an LuckyHans 😉

    ..geschichtliche Unzulaenglichkeiten sind uns in der Schule eingetrichtert
    mit dem Ziel ja bloss keine Zweifel zu hegen… Nichtzweifler sind hoechst gefaehrlich ueber den sich wirklich ereigneten Geschichtsverlauf nachzurecherchieren, so wie sich gegen alle ‚russophobischen Merkmale‘ zu stemmen um der Wahrheit auf die Spur zu kommen…

    Karakorum forever….als ich danach suchte kam folgendes heraus:
    https://en.oxforddictionaries.com/definition/karakorum
    „Eine antike Stadt in der Zentral-Mongolei, heute zerstoert, war sie die Hauptstadt des mongolischen Reiches, gegruendet von Genghis Khan anno 1220. Die Hauptstadt wurde nach Khanbali (das moderne Beijing) verlegt, und Karakorum wurde von der chinesischen Armee im Jahr 1388 zerstoert.“ (Anm.: frei uebersetzt) .. das heisst bis auf den heutigen Tag steht dieser ‚falsche‘ Geschichtsablauf noch immer im Oxford-Lexikon beschrieben! Hammer!
    Natuerlich gibt es das Karakorum als ein 8611m hohes Gebirge in Zentral-Asien, das nur nebenbei im wiki-doof-link dazu gefunden…
    Das Maerchen der 10-Tonnen-Klopper Belagerungstuerme und Wurfmaschinen gab es nie, wobei letztere im mobilen ‚Leichtgewcht‘ zwecks transportieren in Abarten von Schleuder und Boegen bestanden.
    Ein Grossteil der verfaelschten Geschichte wurde in Hollyschutt-Filmen gezeigt um das ‚Volk‘ auf einen Irrweg zu setzen! Hut ab vor Geschichts-Forschern und Autoren wie Sergej Wassiljew der sich nicht abschrecken laesst um der geschichtlichen Wahrheit auf den Grund zu gehen…
    Sehr lehrreich…Danke!

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  2. adeptos

    @fini09….so nebenbei bemerkt – das KARAKORUM im Hymalaia ist der
    „Brutkasten“ dieser Menschheit – ohne Zweifel ! 🙂

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  3. Texmex

    Eine nur scheinbar unsinnige Bemerkung in dem Zusammenhang:
    Der heiligste Berg in Tibet ist der Kailash, Quellgebiet der 4 groessten Fluesse fuer die gesamte asiatische Grossregion. Wer dieses beherrscht,, kann unkontrolliert und unbemerkt chemische Substanzen diesen Fluessen beigeben, die grossen Einfluss a7f die an diesen Fluessen lebenden Menschen hat. Vorbild war die Insel Elefantina im Oberlauf des Nil i pharaonischer Zeit.
    Welche Fluesse entspringen im Karakorum und wen will man beeinflussen?

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  4. Luckyhans

    Wer sich nur ein klein wenig mit einer realistischen Darlegung der Versorgungslogistik einer Hundert-Tausend-Mann-Armee zu damaligen Zeiten (einschl. Pferde, Pfeile usw.) befaßt, der wird sehr schnell dahin kommen, daß all diese „großen Feldzüge“ solcher Armeen totaler Quatsch sind – egal ob bei Alexander „dem Großen“ oder dem sog. „Dschingis Khan“.
    Und woher sollen Hunderttausend Krieger kommen bei einem Volk, das heute gut 600 Tausend Menschen insgesamt hat? Unter unveränderten Naturbedingungen? Armselige Steppe, Nomadentum usw.?

    Jaja, gleich kommt wieder eine mit dem Witz vom Holzfäller-Weltmeister, der berichtet, daß er seine Lehrzeit in der Sahara verbracht hat. „… aber da gibt es doch gar keine Bäume?“ – „Ja, jetzt nicht mehr…“

    Nee, Leute, rechnen kann jeder, und wieviel Essen und Wasser ein Mensch mit Pferd ALLTÄGLICH benötigt, ist auch bekannt. Nun nehmt das mal Hunderttausend, bitteschön… und das über Monate und Jahre hinweg? Und über Hunderte und Tausende Kilometer hinweg? Kein Chance…

    Alles Märchen – und wir hören gläubig zu…

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  5. @Hans

    Mag ja sein, dass Du richtig liegst, aber Du vergisst einen entscheidenden Punkt.
    Blutrünstige Kriegermeuten zu Pferde -> grossflächige Plünderungen wo sie hald grad sind…!
    Damit kann man auch ne grosse Armee versorgen…

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  6. Luckyhans

    zu Dude um 01:01
    … aber nicht auf Dauer!
    Plündern heißt verbrauchen – zerstören ist immer leichter als aufbauen, und wachsen dauert immer länger als fressen… 😉

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  7. Überleg mal… Du gehst mit nem Heer von der Wüste Gobi bis nach Wien… wieviel gibt’s da auf dem Weg zu plündern? Kriegstreiberei ist immer auch Plünderung! Sehen wir aktuell ja allenorts… Musterbsp. das Kornfeld Europas…. mit freundlichem Gruss von Bayer aka Monsanto…

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  8. Amselina

    TexMex:
    Danke für den „Nil“-Hin-Weis !
    As-Bach Ur-Altes dringt wieder ans Licht !
    *JaH!*
    . 😉
    und *Pferde* 😉 jaja … wozu DIE doch „GUT“ sind/waren … Tjatja …
    => Horoskop … 😉

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  9. Luckyhans

    zu Dude um 02:32
    … gut, und wie kommst du wieder zurück, wenn du auf dem Hinweg alles ausgerottet und leergefressen hast? Du hast nicht gerechnet, wetten?
    Aber keine Angst, bald gibt’s Nachschlag zum Thema… 😉

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  10. Ganz leicht… wenn der Feldzug erstmal gemacht ist, sich die Feldherren bereichert haben von den ganzen Plünderungen braucht man den grössten Teil der Armee nicht mehr… einige gute Offiziere und Topsoldaten mit Auszeichnungen wird man immer versorgen können auch auf dem Rückweg, und für den Nachschub des Fussvolks bzw. der Kugel/Pfeilfänger sorgen die zuhause gebliebenen Weiber, denen vor Abreise noch allen ein neuer Braten in die Röhre geschoben wird.

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