„Privare“ bedeutet „berauben“

Viele Menschen hier im „Westen“ sind überzeugte Anhänger des „effizienten“ Privateigentums und versprechen sich von der Privatisierung öffentlichen Eigentums einige Vorteile.
Wie wenig vernünftig solche ökonomischen Vorstellungen sind, kann man an den Aktienkursen und Gewinnen bzw. Verlusten der privatisierten deutschen Infrastruktur (Telekom, Bahn usw.) ablesen – vor allem unter Berücksichtigung der katastrophalen Zunahme der Alterung der Grundmittel, die seit der Privatisierung kaum noch erneuert werden.
Aber die Akteure dieser Privatisierungen (Ron Sommer alias Aaron Lebowitsch, Hartmut Mehdorn, usw.) sind – im Gegenteil zu den „Volks-Aktionären“ – diejenigen, denen es hinterher vermögensmäßig sehr viel besser geht als vorher – warum wohl?

Wer mag, kann sich auch mit der Treuhand-„Privatisierung“ nach 1990 der DDR-Industrie beschäftigen, die bis einschl. 1989 zu den 15 stärksten Industrieländern der Welt gehört hatte, aber deren Privatisierung erstaunlicherweise keinen Milliarden-Gewinn, sondern angebliche Verluste von Hunderten Millionen D-Mark „einbrachte“ – mit der „Konsequenz“ (?) des weitgehenden Verschwindens jeglicher Industrie in Mitteldeutschland und der nachfolgenden praktischen Entvölkerung weiter Gebiete in Neufünfland.

Daß all dies jedoch keine „deutsche“ Spezifik ist, beweisen nachfolgend die auch in Rußland weitgehend „unbekannten“ 1990er Jahre – die Jelzin-Ära, als nicht nur BIP und Industrieproduktion des Landes auf einen Bruchteil zusammenbrachen, sondern mit der sog. „Schock-Therapie“ der Regierung Gajdar und ihrer Chicago-Boys-Berater auch noch weit über 90% der Einwohner um ihre Lebensersparnisse „erleichtert“ wurden – dazu ein andermal mehr.

Heute soll uns mal nur das eine Thema interessieren:
Privatisierung. Wem nützt sie? Wer profitiert davon?

Luckyhans, 23.2.2017
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Nachforschung

Autor: Oleg Lurje, Kommentator von „Soverschenno sekretno“ (= „Streng geheim“), im Dezember 1998

Unwiederbringlich vergangen sind die Zeiten der allgemeinen Privatisierung und der primären Akkumulation des Kapitals. (bitte bei Mordechai Levy, Pseudonym Karl Marx, im „Kapital“ Band 1 nachlesen, was unter der „primären Akkumulation des Kapitals“ zu verstehen ist – d.Ü.)
Alle haben schon gründlich vergessen, wie leicht die Werke und Fabriken zum Preis eines Zimmers in einer Gemeinschaftswohnung „verkauft“ wurden. Schade!

Gerade jetzt hätte es Sinn, sich zu erinnern, wer da was aus dem Staatseigentum verkauft hat, und mal nachzufragen: „Wo ist das Geld?“ (zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels 1998 war die Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen, d.h. man hätte durchaus nach Recht und Gesetz das Ganze überprüfen und die Gauner und Betrüger dingfest machen können – d.Ü.)
Im Zeitraum von 1991 – 1996 wurden unter der strengen Führung von Anatolij Tschubais und Company die leckersten Stücke aus dem russischen Staatseigentum verhökert.

Und heute, da die Herren Privatisierer mit sattem Lächeln den Massen etwas vom Überleben in der Krise erzählen, erinnert man sich an die historische Fabel: als man der Imperatorin Jekaterina mitteilte, daß das Volk in den Gouvernements kein Brot hätte, hat die Zarin geantwortet: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen“. (wahrscheinlich ist das wirklich nur fabuliert, denn ein ähnlicher Ausspruch wird wahlweise der französischen Monarchin Marie-Antoinette oder eben der russischen Zarin angedichtet – wie es jeder gerade braucht – d.Ü.)
Nun gut, lassen wir Jekaterina und den Kuchen. Aber wir, verehrte Leser, schauen mal nach, wer die süßesten Kuchenstücke der russischen Privatisierung verschlungen hat, mit der gleichzeitigen Privatisierung des eigenen Gewissens.

Erinnerst du dich, wie alles begann?

Wie bekannt, begann die Privatisierung in Rußland im Jahre 1988, nach der Annahme des Gesetzes der UdSSR „Über das Staatsunternehmen (Vereinigung)“, und stellte in den ersten drei Jahren einen spontanen und wilden Markt dar, wo alle möglichen Kleinunternehmer kleine Stückchen vom Staatseigentum besitznehmend „sich unter den Nagel rissen“.

Ernsthafte Aktivitäten entwickelten die Privatisierer erst ab November 1991, als der damals kaum bekannte Anatolij Tschubais (im Alter von 36 Jahren – d.Ü.) den Minister-Posten des Vorsitzenden des Staatskomitees für die Verwaltung des Staatseigentums (Goskomimushhestvo) einnahm.
Aber als tatsächlichen Geburtstag des „allgemeinen An- und Verkaufs-Ladens“ kann man den 2. Juni 1992 ansehen. An diesem sonnigen Tag erhielt Anatolij Tschubais den Posten eines „Stellvertreters des Vorsitzender der Regierung der RF“, der ihm freie Hand gab bei der Durchführung der globalen Umverteilung des russischen Staatseigentums.

Bemerkenswert, daß Anatolij Borisowitsch die erprobte bolschewistische Handlungsformel anwendete: mit harter Hand von den einen nehmen, und den anderen großzügig geben.
Um so mehr als Anatolij Tschubais von fünfzehn westlichen Beratern konsultiert (betreut? geführt?) wurde – erstaunlich, aber Fakt – und auch von ausländischen Organisationen: „Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung“, „Morgan Greenfell“, „Clifford Chance“, „Baker McKenzie“, „Credit Commercial de France“, „Coopers & Lybrand“, „Deloitte & Touche“, White & Case“ und andere.

Allmählich Erfahrungen sammelnd, verkündeten Tschubais und Co. offiziell die grundlegenden und überaus guten Ziele der großformatigen Privatisierung ganz Rußlands, die sie mit dem Präsidentenerlaß Nr. 66 vom 29. Januar 1992 bekräftigten.
Im weiteren werden wir mehrfach diesen genannten Erlaß zitieren und dessen erhabenen und fast poetischen Losungen mit den realen Ereignissen und Fakten vergleichen, die uns als Informationen vorliegen.

Am Abschluß der Einführung in die Geschichte der Affäre mit der Bzeichnung „russische Privatisierung“ sollen noch einige interessante statistische Ergebnisse der Tätigkeit von Anatolij Borissowitsch und seinen Nächsten stehen.
Diese für das breite Publikum „verschlossenen“ Ziffern werden auch jetzt nicht besonders öffentlich gemacht – es soll wohl die Ruhe der Mächtigen dieser Welt nicht gestört werden. Denn zusätzliche Aufregung kann sich auf die Herztätigkeit negativ auswirken.

Also, im Präsidentenerlaß Nr. 66 wird gesagt, daß das Ziel der Privatisierung „die Erhöhung der Effektivität der Tätigkeit der Unternehmen durch deren Privatisierung“ sei.
In Wirklichkeit ist das Niveau der (Industrie-)Produktion in den Jahren 1992 – 1996 um 51% gefallen. Die Leichtindustrie-Produktion fiel auf ein Sechstel, die Lebensmittel- und Maschinenbau-Produktion um das zweieinhalbfache ab.

Weiter. Kommen wir wieder zum Präsidentenerlaß Nr. 66 zurück, der uns den „sozialen Schutz der Bevölkerung und die Entwicklung der Objekte der sozialen Infrastruktur durch die bei der Privatisierung erlösten Mittel“ versprach.
Tatsächlich wurden in den Jahren 1993 – 1995 die Finanz-Einnahmen aus der Privatisierung nie eine ernsthafte Quelle von Budgeteinnahmen und haben keinerlei Rolle bei der Verbesserung unseres Lebens gespielt. So betrug der allgemeine Anteil der Privatisierungserlöse lediglich 0,13 – 0,16% (!!) von den Einnahmen des Staatshaushaltes.
Wie wir sehen, hat die Privatisierung niemandem – mit seltenen Ausnahmen – etwas gebracht. Zu diesen Ausnahmen kommen wir etwas später.

Der interessierte Leser wird gewiß wissen wollen: woher habt ihr diese Daten, denn wenn die Affäre mit der Privatisierung eine solche Größenordnung erreicht hat, dann müssen doch deren Teilnehmer ganz zuverlässig „die Enden im Wasser versenkt“ (russische Redewendung für „alles unter den Teppich gekehrt“ – d.Ü.) haben.
Genauso ist es: sie haben es einfach physisch nicht geschafft, alle Berichte und Dokumente „geheim“ zu stempeln. Sie hatten es sehr eilig und haben die Nachlässigkeit begangen, alle möglichen Revisionsakte und Überprüfungsdokumente „am Leben zu lassen“.
Und so sind einige Papiere, darunter aus dem Rechnungshof, in unserer Redaktion gelandet.

Von der mangelnden Zeit zeugen die „geschlossenen“ Daten der Statistikbehörde: im Jahre 1992 wurden insgesamt 46.000 Unternehmen privatisiert, im Jahre 1993 – 88.000, 1994 – 112.000 und 1995 über 120.000, was schon 57% aller in Rußland vorhandenen juristischen Personen ausmacht.

Das ist Geschwindigkeit! Und da sagt man, die Regierung arbeite langsam!
Wenn es um viel Geld geht, dann wächst das Tempo proportional zu den Summen.

Veröffentlicht die ganze Liste!

Bevor wir die Wege des großen Geldes aufklären, ist es erforderlich, die Zusammensetzung der Mannschaft des Anatolij Tschubais zu präzisieren, welche den allrussischen Ausverkauf manipuliert hat. Hier ist das Verzeichnis der wichtigsten Torschützen.
Nennen wir sie kurz „Privatisatoren“.

Koch Alfred Reinholdowitsch, geb. 1961. Ab 1992 Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für Verwaltung des Staatseigentums der Stadt Sankt Petersburg. Ab 1993 Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für Verwaltung des Staatseigentums (der RF). In den Jahren 1996 – 1997 Vorsitzender des Komitees für Verwaltung des Staatseigentums (der RF und heute Multimillionär, lebt seit 2014 in Deutschland).

Mostowoj Pjotr Petrowitsch, geb. 1949. Ab 1992 Stellvertreter, dann Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für Verwaltung des Staatseigentums (der RF). In den Jahren 1995 – 1997 Generaldirektor der Bundesverwaltung für Bankrottangelegenheiten beim Komitee für Verwaltung des Staatseigentums (der RF und heute Multimillionär).

Bojko Maxim Wladimirowitsch, geb. 1959. Ab 1992 Berater beim Staatskomitee für Staatseigentum. In den Jahren 1994 – 1996 Generaldirektor des gesellschaftlich-staatlichen Fonds „Russische Zentrum für Privatisierung“. (heute Multimillionär)

Kasakow Alexander Iwanowitsch, geb. 1948. In dern Jahren 1993 – 1994 Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für Verwaltung des Staatseigentums (der RF und heute Multimillionär).

Und noch weitere dazu. Alle sind sie lebendig, gesund und nicht verurteilt.
Wie sagte Ostap Bender: „Mit solchem Glück – und in Freiheit!“

Waren zum Mitnehmen

Sobald die ausländischen Fachleute begannen, die Mannschaft von Tschubais in das ABC der Privatisierung einzuführen, zeigten die (VS-)amerikanischen Wehrtechnik-Unternehmen ein lebhaftes Interesse an den Möglichkeiten, bei der Umverteilung des russischen Wehrtechnik-Eigentums zu partizipieren.

Dank dem Fehlen jeglicher Kontrolle über den monopolistischen Aufkauf von Aktien der strategischen und Wehrtechnik-Unternehmen durch ausländisches Kapital, die es weder im Goskomimushhestvo noch im Bundeseigentumsfond gab, stürzte sich eine ganze Reihe großer westlicher Companies auf den russischen Privatisierungsmarkt, wo sie zu aktiven Kampfhandlungen übergingen.

So kaufte die amerikanische Firma „Nick & C Corporation“ über Strohmänner Aktienpakete folgender Wehrtechnik-Unternehmen: „Kurskij Pribor AG“ (16%) (heute „Aviaavtomatika“, wichtiger Flugzeug-Avionik-Hersteller – d.Ü.), NPO „Avionika“ (34 %) (wichtiger Raketen-Avionik-Hersteller – d.Ü.), „Tuschinskij Maschinostritelnyj Zavod“ (16,3%) (früher die landesgrößte Flugzeugfabrik, u.a. „Buran“-Entwickler; 2015 durch Brandstiftung modernstes Prüflabor vernichtet – d.Ü.), „MPO im. Rumjanzewa“ (8%) (u.a. Entwickler + Hersteller von Dosierpumpen für Flugzeugtriebwerke – d.Ü.), „AO Rubin“ (6,89%) (Entwickler + Hersteller militärischer Fahrzeuge – d.Ü.) und vieler anderer.
Insgesamt erschienen im Einflußbereich der „Nick & C Corp.“ große Aktienpakete von 19 strategischen Wehrtechnik-Unternehmen.

Niemand von den (damaligen) Machthabern richtete seine Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl solcher „Käufe“. Aber vielleicht wollten sie einfach nicht?
Die Führung des Goskomimushhestvo vollzog sonderbare Dinge mit der Rüstungsindustrie. So hat die Tschubais-Mannschaft aktiv den Anteil des staatlichen Eigentums an strategischen Wehrtechnik-Unternehmen verringert und war bemüht, diesen zielgerichtet an westliche Firmen „abzugeben“.
Zum Beispiel wurde der Anteil staatlichen Eigentums an der „AO NII Delta(ein bis heute geheimes Elektronik-Unternehmen – d.Ü.) von 22,5% auf 17% verringert, und am Irkutsker Flugzeugwerk (Produzent der SU-30-Jäger – d.Ü.) von 25% auf 14,5%.
(„böse Zungen“ behaupten, daß die westlichen Mit-Eigentümer bis heute die Restrukturierung und den Wiederaufbau des einstmals sehr erfolgreichen russischen zivilen Flugzeugbaus verhindern – d.Ü.)
Und noch ein Beispiel der Interessiertheit des Goskomimushhestvo am Verkauf der Wehrtechnik an westliche Corporations. Bei der Durchführung der geschlossenen Scheck-Auktion beim Verkauf der Aktien der stategisch wichtigen „Energija AG
(Entwickler und Hersteller von Akkumulatoren – d.Ü.) wurde die Mehrzahl der russischen Bürger zu dieser Auktion gar nicht zugelassen. Den Hauptteil des Kaufes teilten ausländische Investoren unter sich auf.

Ebenso organisierten die „Privatisatoren“ (Investoren-)Wettbewerbe zu den größten Unternehmen. In den Jahren 1993 – 1995 wurden 125 solcher Wettbewerbe durchgeführt, darunter 121 für Investitionen.
Die angebotenen Investitionen umfaßten 1426 Milliarden Rubel und 1499 Millionen Dollar.
Ausländische Firmen und Gemeinschaftsunterenehmen mit ausländischer Kapitalbeteiligung gewannen 21 Wettbewerbe (17% von allen). Ihre Investitionen umfaßten am Investitions-Gesamtumfang 18% der Rubel und 6% der Dollars.

Übrigens bemühte sich der Westen, den jungen Privatisatoren nicht nur mit Konsultationen zu helfen, sondern er löste auch finanzielle Probleme, in Form von nicht rückzahlbaren Krediten.
So haben im Jahre 1993 für die Unterstützung des Herrn A.B.Tschubais große ausländische Banken an Rußland Kredite in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar ausgereicht, für 7% Zinsen jährlich, für „die Realisierung der ersten Etappe des Programms zur Unterstützung der Privatisierung“.
Interessant daran ist, daß diese Milliarden auf völlig unverständliche Weise einfach verschwunden sind, als ob sie sich aufgelöst hätten.
Nicht mal die Kommission des Bundesrechnungshofes der RF konnte – bei allem Engagement – nicht herausfinden, wo dieser gigantische Kredit abgeblieben ist.
Man suchte im Staatskomitee für Privatisierung, und dann im Finanzministerium. Das Geld blieb verschwunden, aber die Privatisierung war sehr erfolgreich gewesen… für westliche Firmen und Corporations.

Aber vielleicht haben die Privatisatoren an den Westen veraltete und nicht mehr benötigte Objekte „abgestoßen“? Leider nicht. In einem geheimen Brief der Spionageabwehr und des FSB von 26. August 1994 heißt es:
„Die Privatisierung der Unternehmen des MIK führte zu einem massenhaften Abfließen neuester Technologien und einmaliger wissenschaftlich-technischer Errungenschaften, die der Westen praktisch umsonst erhielt. Insgesamt hat der Westen in Rußland einen derart großen Umfang an neuen Technologien abgefaßt, daß die Nato für deren Bearbeitung ein spezielles Programm aufgelegt hat.“
Kommentare unnötig.

Und wo ist das Geld?

Nach dem ursprünglichen Vorhaben der „großen Privatisatoren“ sollten das Staatliche Komitee für Staatseigentum und der Russische Fond für Bundeseigentum „riesige“ Mittel aus der Privatisierung an den Staatshaushalt abführen, mit denen die schwierige russische Wirtschaftslage verbessert werden sollte.
Aber wie uns bekannt wurde, hat der Staat nur ein paar Krümel vom Festtagstisch der Reformatoren abbekommen. Im Staatshaushalt für 1994 haben die Einnahmen des Goskomimushhestvo nur 9,9% betragen.
Wohin sind dann die restlichen Milliarden verschwunden, die für den Verkauf des Staatsеigentums erlöst wurden?

Die Privatisierungserlöse verschwanden… in der Einrichtung des Anatolij Tschubais mit Überschallgeschwindigkeit. Der „interne“ Verbrauch an diesem Geld ist bis heute mit einem Schleier besonderer Geheimnistuerei umgeben, allerdings versuchen wir mal, mit einigen Ausgaben der „lust-igen Jungs“ aus dem Goskomimushhestvo und dem Bundeseigentumsfond in den Jahren 1993 – 1996 klarzukommen.

Das durchschnittliche Monatsgehalt der Mitarbeiter des Goskomimushhestvo betrug 1994 – 1995 etwa 800 Tausend Rubel, bei einem Durchschnittsgehalt im Land von 300 Tausend Rubel.
Außerdem bekamen die „Privatisatoren“ im Jahre 1994 jeder noch zusätzliche (!) 12 Monatsgehälter (d.h. das reale Monatsgehalt im Goskomimushhestvo betrug das mehr als Fünffache des „normalen Durchschnittsgehalts“ – in dessen Berechnung diese hohen Gehälter natürlich auch mit eingingen – d.Ü.), und im Jahre 1995 belohnten sie sich, die „geliebten“, mit 19 (!) zusätzlichen Monatsgehältern. (inzwischen wird solche hemmungslose Selbstbedienung verniedlichend „Boni“ genannt – d.Ü.)

Für den Einkauf rätselhafter „Verbrauchsmaterialien“ hat das Goskomimushhestvo 5 Milliarden Rubel (über 1 Million Dollar) ausgegeben, für die Bezahlung von Transportleistungen 1,7 Miliarden Rubel (entspr. 300 Tausend Dollar).
Außer Autos und Verbrauchsmaterial haben die Privatisatoren auch sehr gute Mödel angeschafft. So hat die Führung des Goskomimushhestvo innerhalb von 3 Quartalen des Jahres 1995 Möbel für 521 Millionen Rubel eingekauft, was nach damaligem Kurs deutlich über 100 Tausend Dollar hinausgeht.
Aber das interessanteste kommt noch. Das Goskomimushhestvo hat 1994 – 1995 völlig unerwartete „Investitionen“ der Privatisierungsgelder getätigt. Schauen wir uns die Dokumente an:

– für die Durchführung verschiedener Maßnahmen, einschließlich Wohnen in besten Hotels, Vollverpflegung und sonstiges: im Jahre 1995 wurden dafür 488,6 Mio. Rubel (ca. 100 Tausend Dollar) ausgegeben.
– Auszahlungen an natürliche Personen für die Herstellung von Entladeeinrichtungen – 200 Mio. Rubel (ca. 40 Tausend Dollar)
– Blumen für die Beglückwünschung von Jubilaren für 685 Tausend Rubel
– Anschaffung von Schnürsenkeln für 130 Tausend Rubel.
Was die Schnürsenkel betrifft, so hat einer der Mitarbeiter des Goskomimushhestvo düster gescherzt: „Wir haben das ganze Land beschuht (ein russischer Ausdruck für „betrogen“ – d.Ü.), nun ist es Zeit zuzuschnüren.“

Aber wie sich zeigt, hat das Goskomimushhestvo (GKI) ständig zuwenig Geld gehabt aus der Privatisierung des Staatseigentums, und die Führung erhielt die Erlaubnis, einen westlichen Kredit zu nutzen, der im GKI „das Geld von Gajdar-Tschubais“ genannt wurde.
Und das war so. Im Jahr 1992 wurde auf Initiative von Jegor Gajdar (der damalige Premierminister – d.Ü.) von der Weltbank für Rekonstruktion und Entwicklung an das Goskomimushhestvo ein Kredit in Höhe von 1 Million 37 Tausend Dollar für „die Entwicklung der Privatisierung in Rußland“ ausgereicht. Alle Kreditverträge hat der damalige Vorsitzendes des GKI Anatolij Tschubais unterzeichnet.

Die so erhaltenen Kreditmittel wurden folgendermaßen ausgegeben: für 625 Tausend Dollar wurde Bürotechnik gekauft, 400 Tausend „Grünlinge“ wurden für Dienstreisen und völlig unverständliche „Consulting- und andere Dienstleistungen“ ausgegeben.
Das heißt, für „die Entwicklung der Privatisierung in Rußland“ wurden in drei Jahren tatsächlich 12 Tausend Dollar aus dem Millionenkredit ausgegeben.

Aber die Wunder, die mit den Finanzen im Goskomimushhestvo vor sich gingen, sind nur Kleingeld im Vergleich zu dem, was mit den Geldern des Russischen Fonds für Bundeseigentum passierte – der Hauptverkäufer und Kumpan des GKI bei der Privatisierung ganz Rußlands.

Der Fond hat in den Jahren 1993 – 1996 folgende Verträge abgeschlossen und bezahlt:
– Gemälde (!) – 1,5 Mio. Rubel
– die Produktion eines Spielfilns „Ich bin ein russischer Soldat“ – 150 Mio. Rubel
– Aufführung des Spielfilms „Die Sonnenermüdeten“ („Утомленные солнцем“) – 1,7 Mio. Rubel
– Transport von Baumaterial – 1,9 Mio. Rubel
– Erstellung und Restaurierung des Wappens Rußlands – 7,7 Mio. Rubel
– Kauf von Pralinen für die Mitarbeiter des Swerdlowsker Gebietes – 1,2 Mio. Rubel
– Durchführung von Gesundheitspflege in der Sauna (!) – 37,8 Mio Rubel
– „Angebliche“ Besprechungen und Seminare im Erholungsheim „Snegiri“ der Verwaltung des Präsidenten der RF – 179,1 Mio. Rubel.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einem gigantischen Verzeichnis von Summen, die vom Fond für die „Bespaßung“ der Mitarbeiter und höhergestellter Chefs ausgegeben wurden.

Außerdem kaufte der Russische Fond für Bundeseigentum (RFBE) für seine Mitarbeiter gern mal wunderschöne Wohnungen im Zentrum von Moskau. So wurde im Jahre 1995 für 166,4 Millionen Rubel eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 79,4 qm in Moskau, Frunsenskaja Uferstraße 16, Geb. 1, Wng. Nr. 22 erworben.
Dieses Appartment wurde aber nicht als Grundmittel in den Bestand aufgenommen, sondern sofort an den Stellvertretenden Vorsitzenden A.W.Jakowlew verkauft… für 33,4 Millionen Rubel. Der Verlust des Bundeseigentumsfonds betrug 134,3 Mio. Rubel, und der hochgeachtete Genosse Jakowlew verschwand augenblicklich aus dem RFBE, mit einer sehr schönen Wohnung im Schnabel.
Insgesamt hat der Fond für seine Mitarbeiter Wohnungen für 8,8 Miliarden Rubel (etwa 2 Mio. US-Dollar) gekauft.
Das Interessante daran ist, daß zum 29. Januar 1996 diese Wohnungen schon nicht mehr in der Bilanz des Bundeseigentumsfonds verzeichnet waren. Wie es heißt: alles geschickt eingefädelt – der Revisor bekommt ein Eis, die „treuen Mitarbeiter“ (fast) kostenlose Wohnungen.

Abschließend noch ein lustiger Moment aus dem Leben der „großen Privatisa-toren“.
Der Russische Fond für Bundeseigentum war in den Jahren 1992 – 1995 als Gründer verschiedener kommerzieller Organisationen aufgetreten und hatte in deren Stammkapital Einlagen in Höhe von insgesamt 2 Milliarden Rubel (über eine halbe Millione Dollar) getätigt. In einer Reihe von Fällen wurden diese Gelder nicht vom Betriebskonto, sondern direkt vom Sonderkonto, wo die Privatisierungserlöse großer Unternehmen hereinkamen, getätigt.

Vielleicht hatte der Fond darauf gerechnet, daß der Staat irgendwelche Gewinne aus diesen Investitionen in bevorzugte Objekte ziehen würde?
Die Fakten sind entgegengesetzt.
Nach den Daten der Buchhaltung des RFBE sind nie Dividenden aus den investierten Mitteln zurückgeflossen. Wohin sind sie dann gegangen?
Nach den Gesetzen der Physik kann nichts spurlos verschwinden. (auch Geld kann nicht einfach „verschwinden“ – es bewegt sich nur zu anderen Leuten – d.Ü.)
Für Zweifler nennen wir noch die kommerziellen Organisationen, wohin die Gelder des RFBE abgeflossen sind: das sind die „Privat-Info GmbH&Co. KG“, die „KB Expobank“, die „Fondsladen GAG“, die „Gosinkor – Kleinunternehmen GAG“, die „Nationales Tenderzentrum GAG“. (GAG bedeutet „Geschlossene Aktiengesellschaft“, d.h. die Aktien werden nicht frei gehandelt – d.Ü.)
Genügt das?

Wer hat Schuld?

Die ewige Frage der russischen Intelligenzija. In der Situation mit der Privatisierung des russischen Staatseigentums ergibt sich die Antwort eindeutig und genauso intelligent: „Niemand hat Schuld!“
Warum?
Weil die „geschlossenen“ Daten, die wir hier dem Leser vorgestellt haben, sowohl im Bundesrechnungshof der RF als auch in den Justizorganen vorliegen, aber in den vergangenen Jahren ist mit den Herren „Privatisatoren“ nichts böses passiert (damit sind gemeint: Handschellen, Zelle, Prozeß, Überprüfung der Privatisierungsergebnisse).
Sie alle fühlen sich gut und erinnern sich wahrscheinlich nostalgisch an die glorreichen Zeiten der allrussischen Privatisierung der Jahre 1992 – 1996.

Anatolij Tschubais arbeitet fruchtbar in der RAO „Einheitliches Energie-System Rußlands“, Alfred Koch und Maxim Bojko erblühen in der sonderbaren Firma „Montess Auri“ (das wäre ein gesondertes längeres Gespräch) bzw. in der Firma „Video International“. Andere „Mittätige“ sind auch nicht verarmt.

Was denken dazu die Regierung und die Justizorgane?
Sie denken nichts. Die Staatsanwaltschaft der RF unter Führung von Herrn Skuratow spielt das Volk aus der Oper „Boris Godunow“, d.h. sie schweigt.
In der Regierung und im Kreml herrscht dazu überhaupt Friedhofsstille. Das heißt, nach DEREN Meinung wurde die Privatisierung 1992 – 1996 erfolgreich durchgeführt?
Eindeutig.
Erledigt und übererfüllt mit einhundertein tschubais.

Dezember 1998.

http://www.r-reforms.ru/indexpub138.htm
– – – –

Aktuelle Nachbemerkung des russischen Autors:

Dies war der unterhaltsame Artikel, veröffentlicht im Jahre 1998. Kehren wir in die heutige Zeit zurück.

Sofort nach der „Direktverbindung“ des Präsidenten (damit ist die alljährliche mehrstündige Pressekonferenz Putins gemient, in der er sich Fragen aus dem Volk stellt, oft auch „Direktleitung“ oder „Direkter Draht“ genannt – d.Ü.) hat Anatolij Tschubais bei „RIA Novosti“mitgeteilt, das „ich habe schon oft diese Informationen gehört, aber ehrlich gesagt, hatte ich das für Gerüchte gehalten. Aber wenn das der Präsident Rußlands sagt, dann ist das ernst.“
Nach seinen Worten war in der gesamten Zeit, weder während seiner Arbeit in der Regierung noch danach, ihm nicht ein offizielles Dokument vorgelegt worden, „das in irgendeiner Weise diese Informationen bestätigt“.
„Es scheint, daß diejenigen, die dafür verantwortlich waren, hier klar etwas vernachlässigt haben“, sagte Tschubais.
(natürlich tut sich der Herr jetzt leicht, andere der Pflichtverletzung zu bezichtigen – sind doch die extrem kurzen Verjährungsfristen nach russischer Gesetzgebung für seine eigenen Handlungen schon längst abgelaufen… – d.Ü.)

Anatolij Borissowitsch! Wie sich zeigt, waren Sie einfach nicht informiert!
Aber was ist mit dem Brief der Spionageabwehr und des FSB vom 26. August 1994, wo alles detailliert dargelegt ist?
Was ist mit dem Bericht des Rechnungshofes zu den Ergebnissen der Privatisierung in ebenjenem Zeitraum?
Hat man Ihnen das nicht gezeigt?
Und meinen oben angeführten uralten Artikel haben Sie nicht gelesen
?

Nun denn, dann ist alles verständlich. Er hat es nicht gewußt, war nicht informiert. Die Feinde haben ihm ein Bein gestellt.
Ja, die Verjährungsfrist ist schon abgelaufen. Aber die sonderbare „Verschwindung“ der Hauptinformationen zur Privatisierung der Wehrtechnik-Industrie in den 90er Jahren aus dem Netz, darunter auch meiner Artikel, das ist alles schon Nano-Technologie.
(eine Anspielung auf die jetzige Tätigkeit des Herrn Tschubais – er ist Chef des Staats-Konzerns „Rosnano“ – d.Ü.)
Nichts anderes.

http://oleglurie-new.livejournal.com/93933.html

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Nachbemerkung Luckyhans:

Wer sein Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge, neben dem Studium unserer „Wirtschaftswitze“ gern professoral vertiefen möchte, dem seien die gut 3 Stunden Gespräch Ken Jebsens mit Bernd Senf empfohlen – vielleicht mit dem abschließenden Lesen unserer Vorschläge für eine neue Wirtschaftsordnung.

Nachtrag 1. März 2017:

Sehr aufschlußreich ist folgendes Interview (in englisch):

Empire Files: Post-Soviet Russia, Made in the U.S.A.

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7 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Dreckskapitalismus, Geopolitik, Korruption, Manipulation, NWO, Recht, Schuldgeld

7 Antworten zu “„Privare“ bedeutet „berauben“

  1. Grandios recherchiert, exellenter Artikel, wobei die Übersetzung in Teilen von Anmerkungen sehr diplomatisch formuliert ist.
    Wie Du eingangs erwähntest, lohnt es, sich auch mit der Thematik der Treuhand“gesellschaften“ auseinander zusetzen.
    Dein Artikel befasst sich fast einschließlich nur mit der „Enteignung“, ich nenne es Abwicklung, der ehemaligen RF.
    Als Berliner, damals im Fernverkehr tätig, kann ich im Bezug auf Deine Erwähnung Folgendes auf Grund von Erlebnissen, Erfahrungen und Recherchen resümieren;
    Auf einer eingemauerten Insel im Gebiet des indoktrinierten Klassenfeindes, weil von auch damals international operierenden Kartellen geplant, von der Politik gewollt, erlebte man sozial- und wirtschaftspolitische Verwindungen hautnah.
    Ja, und es kam vor, dass auf der A2 zwischen Drei Linden und Helmtedt (Marienborn) mal paar Marlboro verloren gingen und es sei auch einzig und allein meiner Emphatie geschuldet, dass ich zu Familienzusammenführungen beitrug, dass dann leider mal zwischendurch in einem Knast der SBZ endete, im berüchtigten B…, dagegen war Moabit nen Naherholungsheim.
    Doch zurück zum Thema, entscheidener war, was ich, insbesondere in den späten 80´gern bis Mitte der 90´ger an Baumaterialien in die kurzzeitig rbZ lieferte und mit welchem Now how ich dort beladen wurde, um es in der z.T. f., e. und abZ. auszuliefern. Hierbei brauchen wir nicht ins Detail gehen, da jeder der diese Zeit mitgemacht hat und Einblick hinter die Kulissen sich verschaffte, weiss von diesen „Geschäften“, die über Strohmänner des jeweiligen Außenhandelsministeriums tituliert wurden und für deren Abwicklung bzw. Erfüllung und Kontrolle des Erfüllungsstandes einzig und allein das Schalck-Konsortzium zuständig war. Ähnlich läuft es heutzutage mit Waffendeals, die mit Saudi-Arabien, Mali, Mexico etc. geschlossen werden.
    Die Treuhand, die ähnlich wie der RFBE und GKI, abgesehen von zweistelligen Millionenabfällen, die in private Taschen der „Sondierer“ fielen, war ebenso nur eine Schnittstelle zwischen Staatsenteignung und MIK, sowie elitärer Oligarchie, die am stärksten in England, China, Russland und den USA vertreten ist.
    Gut die ehemalige DDR konnte ohne größere Hindernisse, da zuvor schon mafiös organisierte Knebelverträge, die ausschließlich nur den Interessen global operierenden Konsorzien und Kartellen zu Gute kamen, filigran im Zion-Style durchgedrückt wurden, abgewickelt werden, doch die RF, rechtlicher Nachfolger der UdSSR, hatte ungeahnte Reserven, was sich hauptsächlich in Ressourcen von, im Volksmund genannten Bodenschätzen, erwies. Folgend wurde ein langgehegter Plan in kürzester Zeit umgesetzt. Verschiedene Kassen, u.a. auch eine RV-Kasse, denn die gab es auch in der DDR, wurden allen Vereinbarungen zum Trotz, u.a. auch den im sogenannten Einigungsvertrag (BGBl II S 889) festgeschriebenen Regelungen, über den TAC und den MIK zur Nato-Osterweiterung zweckentfremdet. Damit die Mauer im Kopf Bestand hat, wurde schnell ein Soli-Beitrag aus dem Hut gezaubert, um natürlich verpflichtend, den Aufbau Ost, Sanierungen etc. zu bewerkstelligen.
    Der Rest ist Geschichte, die heutige Situation ist uns allen bewusst.
    Lucky, ich kann mir vorstellen, dass Du Unvollständigkeiten hier zu bemängeln hast, doch sorry, ich musste an manchen Stellen auf Details verzichten, um hier nicht endlos schreiben zu müssen und um hier auch ein bisschen Selbstschutz zu wahren, da ich mich an anderen Stellen auf sehr dünnem Eis bewege.

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  2. Luckyhans

    zu TRB um 21:38
    Danke für die „persönlichen“ Ergänzungen – es ist immer überzeugend, wenn jemand aus dem eigenen Leben Erlebnisse beisteuern kann.
    Die sonderbare „Auflösung“ der DDR-Wirtschaft harrt noch ihrer historisch-wissenschaftlichen Aufarbeitung – da werden wohl erst alle Verjährungsfristen ablaufen müssen, bevor wir einigermaßen Wahres erfahren werden. 😉

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  3. Texmex

    Dieser Raub reiht sich doch nahtlos an die Vorgaenger an! Der „hochgeehrte“ Ex-Finanzminister Sergei Witte 1892 im Amt plante fuer 1896ff den bis dato groessten Raub fuer die Hakennasen mit dem Auflegen der Goldwaehrung (1Rubel zu Chf 2.66)!!! Damit waren Papierrubel fuer eine eingeweihte Schicht von 0.2% Hakennasigen in Gold eintauschbar und nach CH transferierbar.
    Im Gegenzug lieferten belgische und franzoesische hakennasige Gaubensbrueder Eisenbahnschienen nach Russland.
    Kommentar aus dem Westen jener Zeit:
    „Wir (sic!) haben aus Russland mehr Gold ausgefuehrt als Eisen dorthin geliefert.“
    Diese Jene wussten damals schon, dass wenige Jahre spaeter ein wahrer Vernichtungssturm ( nein, nicht der 1.WK) ueber das Land hereinbrechen wuerde, finanziert aus der CH und geplant und ausgefuehrt von Hakennasen a la Bronstein, Uljanow und Konsorten! Zum Glueck hatte 10 Jahre vorher die SNB ihre Schalter geoeffnet und konnte den Rubel zu 2.66 Chf in Empfang nehmen! Was ein ZUFALL UND GLUECK (fuer die Eingeweihten).
    Wie sagte doch noch der „ehrenwerte“ seinerzeitige (2003) Bankzinssluder aeh Bundeskanzler SCHROEDER?
    „Die Freiheit des Marktes ist immer die Freiheit der wenigen“
    Siehe Wirtschaftswoche vom 5.6.2003
    Und in der Zeit zwischen 1917 und 1988? Da war alles gaaaanz anders, oder?

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  5. Eierdrücker

    Was braucht es dazu noch?
    Geldtransformation, -transportation,“ -transzendierung“……………
    Wie, wo…………
    Hier führen die Wege dorthin wo so viel Geld und Gold gelandet ist.
    Beispielsweise das Gold, das die Nasos verabredungsgemäß „übernahmen“ und weiterleiteten, zu den „Empfängern“.
    Diese verschlungenen Wege, auch die aus Rom und Sizilien, oder eben aus der GUS führen in eine Ur-Demokratie.
    Dort sammelt sich die Internationale der Demokratien (nicht fälschlicher Weise annehmen der Kommunisten……).zu betulichen Treffen, auch für tödliche Geschäfte. Beim Geld ist es Basel, beim Geschäft vor allen anderen Kantönli – Zug.

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  6. Volver

    „Das teuflische Konzept der 3 Kronen der Gewalt“
    (https://meinhinweis.wordpress.com/2012/12/28/das-teuflische-konzept-der-3-kronen-der-gewalt/)

    INHALT/Ausschnitt:
    „3 Treuhandgesellschaften (crowns / Kronen) werden bei der Geburt jedes Menschen zugunsten des Herrschers der römisch katholischen Kirche
    (vornehml. jesuitisch) errichtet.

    Jede Krone
    entspricht genau den drei Formen des Rechts, die den Kammern der Gerichte zur Verfügung stehen:

    Handelsrecht (Richter ist der Schiedsrichter)

    See-kanonisches Recht (Richter ist der Bankier)

    und talmudisches Gesetz (Richter ist der Priester)“.

    Als Symbol dafür gilt die dreifache Krone von Baal, auch bekannt als die päpstliche Tiara und Triregnum, die Ähnlichkeit mit einem Pinienzapfen hat (Warum ausgerechnet ein Pinienzapfen?).

    Wichtig ist, der Papst hat nur ein Amt inne, besitzt nur Stellvertreterfunktion. Er muß abtreten, wenn der wahre Sohn Gottes, was der erstgeborene Sohn des Menschen vor allen anderen Menschen ist, in Erscheinung tritt und von den Menschen als der rechtmäßige König der Welt bzw. als der Herr der Welten (an)erkannt wird. Das ist der einzige Weg, womit sich die Menschen aus der Knechtschaft der römisch katholischen Kirche, des Jesuitentums, was das teuflische Konzept der 3 Kronen der Gewalt betrifft, befreien können.

    Alle anderen Wege, wie neue Parteien gründen und seine Hoffnung darauf setzen es gebe mal eine neue vom Volk bestimmte Verfassung, Demonstrationen, Petionen und und und, die führen niemals zum gewünschten Ziel, sondern dienen vielmehr der Machterhaltung der derzeitigen selbsternannten Elite oder schaffen eine neue Elite unter der alten jesuitischen Elite. Kann man also vergessen.

    Mal ein wenig Althochdeutsch im Zusammenhang. Baal, ahd. meint nicht Herr, sondern als Verb bald, in der germ. Mythologie gibt es aber den Baldr, nord. „Leuchtender“, „Strahlende“, ist ein Lichtgott, Gott der Reinheit, Wahrheit, Schönheit, Gerechtigkeit und Erneuerung. In der Bibel gab man ihm den Namen Jesus Christus. Doch der echte Baldr hat rein gar nicht mit dem Blutopfer des Gekreuzigten zu tun.

    Der Baldr hat keine dreistöckige Krone auf, sondern im Sinne des Erstgeborenen ist er die Krönung der Schöpfung, und damit der rechtmäßige König dieser Welt. Biblisch ist sein Name Kain, man machte ihn ganz bewußt zu einem Mörder, aber in Wahrheit ist er das genaue Gegenteil davon, nämlich das Leben, es ist der wahre „ich bin“, hebr.-griech. Jesus. Er ist das Tier, im Sinne von erstes auf Erden geborenes menschliche Säugetier. Im echten Judentum ist das Symbol für ihn ein Kalb.

    So kommt die lat. Bezeichnung Tiara zustande. Ein Kalb ist ein Alef (Rind, ein Stück Vieh, ein hebr. Gojim), Symbol Buchstabe A.

    Tiar A = Tier A = Erstgeborener.
    Triregnum = Tierreich (meint die Menschheit, das Säugetierreich der Menschen). Der König dieses Reiches besteht aber nicht aus Drei, lat. tribus, sondern nur aus einem, dem Menschensohn.

    Aus dem Jüdischen haben die Jesuiten den Pienenzapfen als Symbol für die Fruchtbarkeit übernommen. In Wahrheit ist es ein Symbol für den Erstgeborenen als dem Kleinen. Das althochdeutsche Wort kleen ist hochdeutsch klein, ergibt aber aufgrund von Lautverschiebung zugleich den Namen Kain, der u.a. im Deutschen auch Kiefer bedeutet, was auch ein Nadelbaum ist; als Wort meint Kiefer aber auch Anführer.
    Kiefernzapfen, Pinienzapfen, Zapfen ist Zapfen. Im jüdischen gibt es das Wort Zapichit, von dem angeblich keiner weiß was es bedeutet, es bedeutet Menschenfleisch. Das jidd. Wort für Fleisch ist Bose, im lat. wurde daraus böse, und das lat. Wort dafür ist malo.
    Die eigentliche Bedeutung des Wortes malo, denn es ist slaw. Ursprungs, ist klein. Wer nun aufgepaßt hat, der hat vermutlich mitbekommen, daß das Wort kleen (klein) = Kain = Malo ist. Aus Malo wird im Hebr. durch Spiegelung Olam, und im Judentum wie auch im Islam ist El oder Al Olam der Name für den Herrn der Welten, man sagt auch König (arab. als Name Malik).

    Es gibt die Sage von einem Fluch, welcher über den Erstgeborenen (Kain) verhängt worden sein soll, wodurch er zu er wandernden Seele auf Erden wurde. Dazu gibt es die jüd. Sage vom „ewigen Juden“ namens Achaschawerosch (lat. Ahasverus), in der röm. Mythologie wurde daraus der Romulus; in der germ. Mythologie ist sein Name Odin, der (ewige) Wanderer. Der Erstgeborene wurde aber nicht bestraft eine wandernde Seele sein zu müssen, sondern er verfügt deshalb über die Fähigkeit der Wiederfleischwerdung (Reinkarnation), weil er im wahrsten Sinne der Gott dieser Welt in menschlicher Gestalt ist, und seine Aufgabe es ist, wenn die Zeit dazu gekommen ist, den Stellvertreter des Sohnes Gottes seines Amtes zu entheben, wodurch die Menschheit ihre Freiheit zurückbekommt.

    Denn:

    Handelsrecht (Richter ist der Erstgeborene, der Kleine)

    See-kanonisches Recht (Richter ist der Erstgeborene, der Kleine)

    und talmudisches Gesetz (Richter ist der Erstgeborene, der Kleine).

    Welcher das derzeitige Handelsrecht, das See-kanonische Recht und das talmudische Gesetz für null und nichtig erklärt, es durch ein Wort ersetzt, was Anarchie (Herrschaftslosigkeit) ist, damit zugleich den Papst seines Amtes enthebt, wodurch der gesamte Staatsapparat dem Zerfall ausgesetzt ist, es aber nicht zum großen Chaos kommt, sondern die Menschen endlich wieder in Freiheit leben können.

    Auf finnisch heißt klein pieni. Daraus wurde im Hebräischen das Wort Pinie, im Lateinischen sogar penis. Ein anderes Wort im Lateinischen für Penis ist vena. Plus der Endung us fürs männliche Geschlecht wurde daraus Venus. Das ist der Grund, warum die dummen Lateiner die, besser gesagt den Planeten Venus als den Lichtbringer unter dem Namen Luzifer anbeten, und den auch noch mit dem Stern (Sonne, der kirchliche Satan) verwechseln bzw. nicht wissen, wie sie ihre beiden Götter, Luzifer und Satan zu einem machen können, und weshalb sie als die einzige Möglichkeit dazu, immer noch den Jesus als die Schlange am Kreuz hängen haben. Es darf laut gelacht werden: LOL. MALOLAM. NUN.ME.

    Aus Penis wurde übers vulgärsprachliche Pipi und über den Umweg übers Griechische als Doppel „Pi“ (rho), im Hebräischen der Name Gottes JHWH (יהוה). Doch JHWH bedeutet einfach „Ich bin“, ist griech. Jesus, und Jesus als der Erstgeborene vor aller anderen Schöpfung (siehe Offenbarung 3:14, auch Amen genannt), ist letztlich kein anderer als der Kain, der Kleen, der Kleine, was wiederum die Bedeutung das Namens Malo (http://www.vorname.com/name,Malo.html) ist, welcher ich bin. Und daß ich’s bin, habe ich euch und anderen schon hunderte Male gesagt, aber immer noch glaubt es mir keiner, daß ich es wahrhaftig bin, dessen Name Leben-LiebeLicht ist. Und doch ist es so.

    Lukas 18:8 Ich sage euch, er wird ihnen Recht schaffen in Kürze! Doch wenn des Menschen Sohn kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

    Matthäus 11:3 Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?

    Wie lange will die Welt denn noch auf einen anderen warten?

    Mag sein, ich träume das alles nur. Aber mein Traum ist auf jeden Fall besser als wie es die derzeitige Matrix unter der Kontrolle der NWO ist. Vielleicht haben andere ja Lust in meinen Traum einzusteigen, und vielleicht werden es immer mehr die mitträumen und am Ende finden wir uns dann womöglich alle wirklich im Paradies wieder, da wo alles einst begonnen hat, als alles noch sehr gut war.

    The Man From Earth
    Der Mann aus Erde, arab. Dabbat al-Ard (http://www.myreligionislam.com/detail.asp?Aid=5932)

    1.Mose 2:7 Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

    Ich hoffe, es klingelt sehr bald in den Gehirnen der Menschen.

    „Unter Urbi et orbi (lat.: „der Stadt (Rom) und dem Erdkreis“) versteht man den Segen des römischen Papstes …“

    „Urbi et orbi“ bedeutet in Wirklichkeit „Himmel und Erde“ (im Sinne von Urvater und Urmutter), kurz auf ägypt. „benben“ und ist der Schlußstein der großen Pyramide von Gizeh, welcher ganz bewußt von den Bauleuten nicht gesetzt worden ist, deshalb unsichbar als Schlußstein ist, weil er symbolisch den Geist Gottes darstellt, was die Quelle allen Seins ist, was als Wort einfach FinSTERNis ist. Dieser „DARK STAR“ ist der Planet-X, auch Nibiru genannt, optisch handelt es sich dabei um eine totale Sonnenfinsternis, um einen Geisterstern, einen MALOLAM, einen ewigen Wanderer zwischen den Welten.

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  7. Luckyhans

    zu Volver um 14:42
    Hochinteressant, vielen Dank.
    Wenn ich den verlinkten Artikel richtig verstehe, dann haben sich die Herren Päpste einfach durch verschiedene „Beschlüsse“ (sog. Bullen) selbsternannt, also für sich ein bequemes Herrschaftssystem angeordnet, in das sich heute alle Menschen „einzuordnen haben“, oder?
    Da niemand den Päpsten dazu das Recht gegeben hat, sind diese „Bulloen“ alle hinfällig, d.h. sie sind ungültig von Anfang an.
    Ja.
    Kein Mensch (keine Seele) hat den Päpsten (oder wer auch immer sich das ausgedacht hat) von seinem naturgegebenen, natürlichen Rechten, die er als Mensch nicht erst von Zeugung an, sondern über die verschiedenen Reinkarnationen hinweg dauerhaft besitzt, auch nur jemals bewußt ein Stück abgegeben, damit sie ihn versklaven können.
    Das sind also alles selbsternannte und damit von Anfang an ungültige „Beschlüsse“ – das muß uns klar werden.
    Wir sind NICHT daran gebunden! Wir sind FREI!

    Daß sie praktiziert werden, ist ganz etwas anderes – das wird einfach mit roher Gewalt durchgesetzt und mit Betrug und Täuschung, daher kann es auch keinen Bestand haben und auch nicht per irgendwelcher konstruierter „Gewohnsheitsrechte“ oder ähnlicher juristischer fieser Tricks nachträglich irgendwelche „Kraft“ entfalten – es ist und bleibt schlicht und einfach Betrug und damit automatisch ungültig.

    Alles was danach kommt, können wir uns also sparen – ist alles nur auf dem genannten Betrug aufgebaut – auch die „angebotenen Lösungen“ – sie sind auch nur neue Herrschaftsansprüche, wahrscheinlich tatsächlich von denselben Leuten lanciert, die damals diese „Bullen“ erdacht haben…

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