Reich bleibt reich – über 25 Generationen

Nein, das ist doch alles nur Propaganda, das gibt’s ja nicht, das ist gar nicht nachgewiesen, das kann ja gar nicht sein…
DOCH! Gibt’s, ist, kann. Endlich mal eine sinnvolle Arbeit, der sich da zwei Banker der Rothschildschen Zentralbank „Bank of Italy“ gewidmet haben. Warum nur …?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 1.1.2017


Im Verzeichnis der Reichen von Florenz stehen dieselben Familiennamen wie vor 600 Jahren

Autor: matveychev_oleg 2017-01-01

Guglielmo Barone und Sauro Mocetti, Ökonomen der Hauptfinanzeinrichtung auf den Appeninen, der Bank of Italy, haben eine ungewöhnliche Untersuchung durchgeführt.
Sie haben sich in das Archiv der Stadt Florenz begeben, dort die Daten zu den Florentiner Steuerzahlern des Jahres 1427 geprüft und sie verglichen mit den Daten der Steuerverwaltung von Florenz für das Jahr 2011.
Die Ergebnisse haben auch die Forscher überrascht: unter den vermögendsten Steuerzahlern des 15. und 21. Jahrhunderts stimmen fast 900 Familiennamen überein.

Die Untersuchung hat natürlich nicht wenig Zeit in Anspruch genommen, war aber nicht sonderlich kompliziert, dank der Besonderheit der italienischen Familiennamen. Mit deren Hilfe kann man ohne große Schwierigkeiten den Geburtsost eines Menschen feststellen, und sie ändern sich praktisch nicht über die Jahrhunderte.
Barone und Mocetti sind zu dem Schluß gelangt, daß man nach dem Beruf, den Einkünften und Vermögen der heutigen Florentiner hinreichend genau den Beruf, die Einkünfte und das Vermögen ihrer fernen Vorfahren vorhersagen kann – und umgekehrt.

Die Ergebnisse ihrer interessanten Untersuchung haben die Bank-Ökonomen auf der Wirtschaftsseite VoxEU mitgeteilt: „Wir haben festgestellt, daß die vermögendsten Steuerzahler in Florenz vor sechs Jahrhunderten dieselben Familiennamen getragen haben wie die reichsten Steuerzahler heute.“

Das Jahr 1427 war als Vergleichsdatum nicht zufällig ausgewählt worden. In jener Zeit führte Florenz einen langanhaltenden Krieg gegen Mailand und befand sich am Rande des Bankrotts. Im Ergebnis der Notlage der Stadtfinanzen beschlossen die Florenzer Machthaber, eines Zensus der etwa 10.000 Steuerzahler durchzuführen.
In den Dokumenten sind außer dem Familiennamen des Familienoberhauptes die Berufsbeschreibungen, die Einkünfte und das Vermögen aufgeführt.

Etwa 900 der 1427 in das Verzeichnis aufgenommenen Familiennamen existieren in Florenz bis heute und sie zahlen wie früher hohe Steuern. Natürlich gibt es darunter auch zufällige Übereinstimmungen, aber die Mehrzahl der Vertreter mit gleichen Familiennamen sind keine Namensvettern, sondern Verwandte.

Die Analyse zeigt, daß der sozio-ökonomische Status sich über die sechs Jahrhunderte zu Erstaunen klar erhalten hat. Die reichen Florentiner zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts haben dieselben Familiennamen wie die Reichen im Jahre 1427.
Wobei Beruf und Einkommen übereinstimmen. Zum Beispiel beträgt die Übereinstimmung in der Gilde der Schuhmacher 97%, und in den Gilden der Seidenweber und der Anwälte 93%!

Natürlich werden Vermögen vererbt, wie auch nicht selten der Beruf. Forschungen in Japan haben gezeigt, daß die Nachkommen der Samurai sogar fast anderthalb Jahrhunderte nach deren formalem Verschwinden als Schicht der japanischen Gesellschaft noch in der japanischen Elite vorhanden sind.
Der erstaunlichen Beibehaltung der Reichtümer und des sozialen Status hat der Ökonom von der California Universität Gregory Clark sogar ein Buch gewidmet – „Der Aufstieg des Sohnes“.

Im Falle der Florentiner erstaunt nicht so sehr der Fakt des Erhalts des Reichtums und des sozialen Status als vielmehr, daß die Rede über einen Zeitraum von fast 600 Jahren geht, d.h. 25 Generationen.

Da drängen sich Parallelen auf zu den Arbeiten des französischen Ökonomen Thomas Piketti auf, der sich mit dem Wachstum der Ungleichheit der Einkünfte unter den 1% reichsten Leuten befaßt hatte.
Allerdings verneinen die italienischen Ökonomen (natürlich – d.Ü.), daß zwischen ihren Forschungen und der Arbeit Pikettis eine Verbindung besteht.

„Unsere Forschungen sind der ökonomischen Mobilität gewidmet, d.h. der Frage: bleiben reiche Leute nach einer gewissen Zeit reich“, teilte Mocetti dem Wall Street Journal“ mit. „Aber das bedeutet durchaus nicht , daß sie unbedingt noch reicher werden. Wir haben keine direkte Verbindung zu den Schlußfolgerungen Pikettis gefunden, daß sich die materielle Ungleichheit mit der Zeit nur vertieft.“
(na, das wäre ja auch völlig „daneben“ gewesen, wenn eine Rothschild-Bank plötzlich soziale Wahrheiten bestätigen würde; aber „keine direkte“ meint fast schon „eine indirekte“ , oder? – d.Ü.)

Barone und Mocetti erklären den Umstand, daß reiche Leute mehr Chancen haben, auch nach langer Zeit noch reich zu bleiben, damit, daß ein – wie sie es nennen – „gläserner Boden existiert, der die Nachkommen reicher Leute vor dem Fall die ökonomische Treppe hinab schützt“.
(was für eine wundersame Erklärung – ein „gläserner Boden, der vor dem Fall schützt“ – keine besseren Ideen gehabt? – d.Ü.)

Hinzu kommt, daß die Untersuchung der italienischen Ökonomen nicht nur dem 1% der reichsten Florentiner gewidmet war. Sie analysierten die ganze Bevölkerung der Stadt und kamen zu dem Schluß, daß 33% der Florentiner Reichen des Jahres 1427, also jeder Dritte, auch heute reich ist, zu unserer Zeit.
(soso, dann waren also 1427 nur etwa 10.000 Steuerzahler in Florenz ansässig? interessant… – d.Ü.)

Quelle: http://matveychev-oleg.livejournal.com/4695401.html

– – – – – –
Ja, richtig, nur keine übereilten Schlußfolgerungen – wäre ja schlimm, wenn das Märchen „vom Tellerwäscher zum Millionär“ plötzlich ganz verschwinden müßte – nein, eine kleine Hoffnung muß bleiben, auch wenn die Fakten erdrückend das Gegenteil beweisen.
Nein. Die Mohrrübe muß vor dem Gesicht des Esels hängen bleiben – sonst läuft er nicht weiter.

Es muß in den Köpfen bleiben, das Lotto-Prinzip: „Jeder kann Millionär werden!“ –

Klar, aber doch nicht ALLE…  Oder genauer: kaum einer, der als solcher nicht schon geboren wurde…


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35 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Dreckskapitalismus, Manipulation, Schuldgeld

35 Antworten zu “Reich bleibt reich – über 25 Generationen

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  5. fini09

    Psychopathen-Familie Rothschild gruendete (created!) Israel. Das ganze Interview in diesem 15min. Video:

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