Utopisches-1

Wenn man sich heute so umschaut, dann fragt man sich oft besorgt, wo diese Entwicklung letztendlich hinführen wird.
Heute sollen hier drei Russen zu Wort kommen, die dazu ihre Gedanken darlegen – und uns so anstupsen wollen, selbst darüber nachzusinnen.
Damit es leichter fällt, ins Wesen der Vorstellungen einzudringen, habe ich einige ideologische „Kampfbegriffe“ durch neutralere ersetzt – es ist also eine redaktionell leicht bearbeitete Übersetzung aus dem Russischen, © by Luckyhans, 20.12.2016

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Zukunftsgedanken

Veröffentlicht von Publizist – 9.12.2016


Transparentaufschrift: Der Kommunismus ist die unsterbliche Lehre Christus‘

Die Geschichte ist voll von Beispielen, da die vernünftigsten Leute die Realisierung von Erfindungen brüsk ablehnten, ohne die man in der Zukunft schon nicht mehr auskam. Hierzu gehören sowohl die Dampflok, als auch das Flugzeug, sowohl das Fernsehen als auch die elektrische Glühbirne.
Wobei vom Zeitpunkt der Erfindung bis zu der erfolgreichen Anwendung einer prinzipiell neuen Sache oft nicht Jahrhunderte, sondern ganze Jahrtausende vergingen: als Beispiel kann der von den antiken Chinesen erfundene Rückstoß-Motor dienen.

Es kam auch vor, daß die Zukunft ehemalige Entwicklungen für immer ablehnte: hier sind die Methode zum Erhalt von Gold „aus Dreck“ und das von Leonardo da Vinci erfundene Schwingenflugzeug zu nennen, oder die Heilung durch Aderlaß…

Zu welcher dieser Kategorien gehört nun zum Beispiel der Sozialismus?
Zu den großen Erfindungen, die noch auf ihre Stunde warten? ‚
Oder zum Sackgassen-Zweig der Schwingenflügler?
Es folgen die Betrachtungen dreier Autoren, wie sie die Zukunft sehen. – Publizist
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1. Unausweichliche Veränderung voraus

Der Kapitalismus, oder die Marktwirtschaft, ist ein erfolgloser Versuch, aus dem Rahmen der Naturgesetze auszubrechen. Die Motivation für diesen Versuch liegt in den menschlichen Schwächen, in der Möglichkeit, die menschliche Dummheit und Gier zu offensichtlich eigennützigen Zwecken zu nutzen.

Aber die Welt ist so aufgebaut, daß man die objektiven Gesetze nur in einer kurzen Zeitspanne betrügen kann, solange die Entropie nicht den Grenzwert erreicht, hinter dem das System beginnt, auseinanderzufallen.
Und wenn man dann nachdrücklich versucht, sich weiter im Rahmen der destruktiven Prozesse zu bewegen, dann erhält die Zerstörung des Systems einen schon nicht mehr steuerbaren Charakter, dann wird ein Anhalten unmöglich.

Warum kann in den Maßstäben eines Planeten eine stabile Marktwirtschaft nicht aufgebaut werden? Warum konnte nur eine so unbedeutende Anzahl Länder eine reiche Ökonomie aufbauen und weshalb rutschen auch diese Glücklichen heute unabwendbar in die Krise?

Die Antwort ist offensichtlich – das genutzte Modell widerspricht in seinem Wesen den Basisgesetzen des Aufbaus der Welt, und aus diesem Grund wird es von den objektiven Prozessen der Entwicklung sozialer Systeme nicht unterstützt.
Nun ist die menschliche „Elite“ recht beharrlich in ihrem Streben, entgegen den Normen der Natur zu leben.
Aber wie schon gesagt, lange kann ein solcher Prozeß nicht aufrechterhalten werden.

Das, was heute auf globalem Niveau vor sich geht, ist die Entwicklung zerstörerischer, faktisch jedoch ausbalancierender Prozeduren, welche diese Welt wieder in Ordnung bringen.

Die „Elite“ und die sie bedienende schmale Schicht der Kreativen, befinden sich in vollständiger Kopflosigkeit. Viele Jahre ist es ihnen gelungen, die Welt zu veräppeln, und nun ist die Welt dessen überdrüssig.
Ihr ist es über, diese Heuchelei, Lügen, Doppelstandards, endlosen Kriege und Kinder- und Frauenleichen zu erdulden. Die Absurdität, die lange Jahre der gewohnte Lebensstil war, hat die Menschen derart müde gemacht, daß sie so nicht mehr leben wollen.

Das Schicksal bestimmen nicht Könige und deren Hofnarren, sondern die Menschen. Und diese Menschen glauben nicht mehr daran, daß es Gerechtigkeit sein soll, wenn sie ständig ausgeraubt werden, wobei man sie darin ihr Glück finden lassen will.

Die riesige Propagandamaschine, die lange Jahre diese Welt „auf links gedreht“ hat, zeigt plötzlich Aussetzer, und eine Welle der Zerstörung der Pappmaché-Welt rollt immer schneller um den Planeten. Man hat das Gefühl, daß die Welt aufwacht, aber tatsächlich kommt nur alles wieder zum Normalzustand zurück.

Der Sozialismus war ein Versuch, der Welt die Vernunft zurückzugeben, und selbst wenn er in seinem Wesen nur eine Variante des Kapitalismus war, so war er doch das viel stabilere System, das gerechtere und natürlichere.
Und um ein besseres System aufzubauen, muß die Welt reifen und muß die scharfe Notwendigkeit anders, vernünftiger und rationeller, zu leben, erst richtig fühlen.
Und diese Zeit ist gekommen.

Olegator Gribanow

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2. Ist es gerecht, den Hausmeister und den Herzchirurgen gleich zu bezahlen?

Ja, das ist gerecht. Denn sowohl der Hausmeister als auch der Kardiochirurg sind Leute mit etwa gleichen physischen Daten und grundlegenden Ansprüchen an Essen, Wohnung, Bekleidung. Sie schlafen gleich, sie atmen gleich, sie kleiden sich gleich. Im Wesen ist jeder von ihnen mit dem befaßt, was er möchte. Der eine operiert die Herzen der Menschen, der andere hält Haus und Hof in Ordnung. Sowohl die eine wie auch die andere Tätigkeit sind sehr wichtig.

Nun meinen manche, daß wenn man dem Herzchirurgen nicht viel mehr bezahlt, dann wird keiner mehr Kardiochirurgie studieren – weil es keinen Anreiz mehr gibt. Genau dies halte ich für eine großartige Verirrung.
Wenn ein Mensch als allerwichtigstes nicht die Qualität der Ausführung seiner Arbeit sieht, sondern das Geld, dann ist dieser Fachmann nicht viel wert – er wird gleich mies sowohl Herzen operieren als auch den Hof fegen.
Sogar wenn man dem Kardiochirurgen viel bezahlt und ihn auf diese Weise für eine verantwortungsvolle hochwertige Arbeit stimuliert, dann wird er mit der Zeit sich an dieses Einkommensniveau gewöhnen und mehr wollen – und die Qualität seiner Arbeit fällt erneut.

Denn es ist ein Fakt: die menschlichen Bedürfnisse können nicht befriedigt werden. Sogar wenn jeder ein Haus, eine Yacht, ein Flugzeug hätte – er würde zwei Häuser, zwei Yachten, zwei Fugzeuge wollen. Und so weiter, bis zur Unendlichkeit.
Natürlich, ich meine die kapitalistisch-bürgerliche Psychologie. Sie ist perspektivlos und wirkt nicht wirklich: 99% der Menschen träumen nur von dieser Mohrrübe, und nur 1% kann sie wenigstens mal anknabbern.

In einer künftigen Psychologie wird dem Menschen vor allem wichtig sein, womit er sich beschäftigt. Die maximale moralische und ästhetische Befriedigung (die tatsächlich stärkste!) gibt ihm das Ergebnis seiner Tätigkeit – eine neue wissenschaftliche Entdeckung, ein geretteter Kranker oder sogar ein ordentlicher, sauber aufgeräumter Hof.
Das gibt die höchste Wonne, und nicht der zusätzlich erworbene Rubel.

Klar, die materielle Seite des Lebens ist auch wichtig. Denn nur wenn ein Mensch vollwertig essen, schlafen, die Zeit mit seiner Familie verbringen, bequeme Sachen benutzen und komfortable Kleidung tragen kann, kann er auch vollwertig tätig sein.
Aber ein solches Lebensniveau zu gewährleisten, ist auch heute schon sehr leicht möglich.

Nicht möglich ist nur, jedem einen Superverbrauch in Form von Häusern, Yachten und Privatflugzeugen zu ermöglichen, aber alle Bedürfnisse, die für ein vollwertiges Leben erforderlich sind, sind nicht so riesig.
Wenn, logisch, die materiellen Güter nicht als Ziel gelten, sondern als Werkzeug zum Erreichen des Zieles. Und welche Ziele man sich setzt – das ist nun schon eine Frage der Berufswahl

Obwohl natürlich für die Erfüllung der beruflichen Verpflichtungen der Hausmeister und der Kardiologe nicht die gleichen Erfordernisse haben. Der Kardiologe muß Symposien zum Erfahrungsaustausch besuchen, Zugang zur wissenschaftlichen Literatur haben, zusätzliche Bildung bekommen. Natürlich müssen alle diese Bedürfnisse erfüllt werden – Flugreisen, Bücherkauf oder -zugriff usw. usf.
Und in diesem Falle werden die hochspezialisierten Profis mehr gesellschaftlich produzierte Güter verbrauchen als die Leute in einfachen Berufen. Aber nicht diese Differenz darf als Stimulum auftreten – nicht das Einkommen, nicht das Prestige des Berufs, sondern der Beruf selbst, die Berufung.

Kurz gesagt: die Menschen brauchen nicht Geld – die Menschen brauchen die Freiheit zur Umsetzung ihres schöpferischen Potentials. Und der Verbrauch gesellschaftlicher Güter durch diese Menschen soll von den Erfordernissen abhängen, die mit dieser Umsetzung verbunden sind, und nicht von der Position in der Gesellschaft, oder dem Verhältnis zu den Produktionsmitteln oder dem einfachen Wunsch auf mehr Güter.

Ilja Schpankow

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3. Die ersten Schritte in die Zukunft

In intellektuellen Kreisen, wenn man über die Befridigung der menschlichen Bedürfnsse in der Zukunft streitet, wird oft nicht gesehen, daß die ersten Schritte in eine künftige Gemeinschaft durch uns bereits getan sind. Da sind sie:
– das vollständig kostenlose Bildungssystem (wie in der UdSSR)
– das vollständig kostenlose System der Volks-Gesundheitsfürsorge (wie in der UdSSR)
– die Systeme der öffentlichen Verkehrsmittel in der UdSSR waren derart günstig zu benutzen, daß man das leicht ebenfalls kostenlos nennen kann.
Es müßte hierzu noch ein kostenloses Taxifahren und eine kostenlose Ausleihe von Autos in Gemeinschaftsgaragen hinzufügen werden.

Wenn man sich auf solchen Stufen nach oben bewegt, dann erscheint des Problem der Befriedigung solcher Launen wie „ich will in jene Hochschule“, „ich will Diamant-Plomben“, „ich will meinen privaten Trolleybus“ schon als völlig überzogen.
Meiner Ansicht nach können künftig die Bedürfnisse der Menschen in vernünftigem Maße befriedigt werden, so wie die menschliche Zivilisation dazu bereit sein wird.

Mehr noch, mit einer möglichen künftigen Form ist ja auch die bürgerliche Welt schon bekannt, wo es früher das sog. „Schwedische Buffet“ gab. Man kam zum Frühstück in das Restaurant im Hotel und konnte beliebige Gerichte von den dargebotenen in beliebiger Menge essen. Jaja, das ist schon ein erster Schritt in die Zukunft.
Und keiner schreit durch das ganze Restaurant: „ich will nicht Forelle und Kaffee, ich will Bier und Stockfisch!“ Es gab keine Probleme mit dieser kleinen Praxis einer Zukunft, das gefällt allen, vom Lagerarbeiter bis zum Dampferbesitzer.
Und mit solchen Schritten kommen wir in das Künftige.

Alexej Sergejew

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Quelle: http://publizist.ru/blogs/109325/16024/-

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Bevor jetzt wieder die üblichen Gegenargumente kommen, vor allem von denen, welche die als „positiv“ aufgeführten Dinge gewohnt sind, ausschließlich in einem „negativen“ Licht zu sehen, möchte ich darum bitten, sich der „Kritik um der Kritik willen“ zu enthalten und die zukunftsbetreffenden Gedanken aufzugreifen.
Daß die jetzige Gesellenschaft naturwidrig ist, braucht gewiß nicht extra bewiesen zu werden – ewiges Wachstum auf einem begrenzten Planeten kann nicht längere Zeit funktionieren, und Kapitalismus geht nicht ohne Wachstum.

Und eine Rückkehr zur Bescheidenheit in den „Bedürfnissen“, zu den Basisbedürfnissen des Menschen, und das absolute Voransetzen von Mutter Natur und deren „Bedürfnissen“ scheint in jedem Falle der richtige Weg in die Zukunft zu sein – wie soll eine Menschheit existieren, wenn ihr Lebensraum, die Natur, zerstört wird?

Und danach kommen auch erstmal die „Bedürfnisse“ der Gemeinschaft, die ein jeder Mensch braucht und ohne die er nicht leben kann, bevor jeder Mensch sich seinen eigenen Bedürfnissen – auch denen nach „Luxus“ – hingeben kann.

Ja, man kann nun lange darüber streiten, WER denn diese verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse definiert, aber das ist momentan müßig: wir alle stecken noch bis weit über den Scheitel in den Konditionierungen und Prägungen der bisherigen fehlgeleiteten Lebensart, und bevor wir diese Vorurteile und „Überzeugungen“ nicht hinterfragt haben und losgeworden sind, brauchen wir das Fell des noch nicht erlegten Bären „Zukunft“ auch nicht versuchen aufzuteilen…

Ein jeder beginne also bei sich selbst – die bevorstehenden Feiertage geben dazu die benötigte Zeit, sich mit seinem Innenleben zu befassen und die bisherigen „Grundsätze“ auf die Probe zu stellen.
Diese Gelegenheit sollte sich keiner entgehen lassen.

LH, 22.12.2016

82 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Manipulation, Menschen, Natur, Sinn, Weisheit

82 Antworten zu “Utopisches-1

  1. Liebe/r Volver,

    guck mal, Buddha, Laotse , Krishna und ich weiß nicht wer, haben noch früher gelebt und doch rede ich über sie. Nicht eigentlich über sie, sondern über die, die sie für mich sind. Das muss nicht das Geringste mit den betreffenden Personen zu tun haben, von denen ich nicht einmal weiß, ob sie überhaupt jemals existiert haben. Ich bin beeindruckt über die Fülle deiner Informationen und kann jedoch auch dazu nur sagen: Ich habe keine Ahnung, ob diese Personen je gelebt haben und wie sie nun tatsächlich beschaffen waren. Bei all den zahllosen Fälschungen in den Jahrtausenden kann ich mir das auch vollkommen verzeihen. Na ja, und dann kommen noch die Interpretationen dazu. Ich habe mich beispielsweise nie daran gestoßen, dass Jesus, Jeshua oder Esau, wie du meinst, von Selbsthass spricht. Ich habe diesen Begriff einfach anders interpretiert als du. Die Veden etwa sind voll von dem Hinweis, dass wir nicht der Körper sind und dass unser ganzes Elend daher rührt, dass wir in unserer Ignoranz glauben, dieser psycho-physische Organismus zu sein. Ich kenne die ursprünglichen Texte nicht und bin auch nicht annähernd so gut darüber informiert wie du, insofern weiß ich nicht, ob es sich da vielleicht auch um Übersetzungsfehler handeln könnte. Gemeint könnte sein: Löse dich von der Vorstellung, dieser psychophysische Organismus zu ein. Du sprichst diesen wundervollen Satz an: „Werdet Vorübergehende!“ (Logion 42, Thomas-Evangelium) an. Die Buddhisten hätten es vielleicht ausgedrückt mit: Jede Anhaftung beruht auf Unwissenheit. Aus dem Ch’an fällt mit der dritte Patriarch Seng-ts’an ein mit dem Ausspruch: „Suche nicht nach dem Wahren, glaube nur nicht deinen Meinungen.“ Es gibt nichts, woran wir uns festhalten könnten. Das, was wir in Wahrheit sind, ist weder begreifbar noch in irgendeiner Weise fassbar. Das glaube ich so auch im Thomas-Evangelium wiederfinden zu können. Alle Kirchen haben über die Jahrtausende hinweg ihren Dualismus verteidigt, während wir im Thomasevangelium den Nondualismus entdecken können, den wir auch in den Veden, im Daodejing, in einigen buddhistischen Texten und anderen Quellen erkennen können.
    Ich rede nicht mit eingefleischten Christen. Ich war in meiner Kindheit und Jugend diesen Leuten lange genug ausgeliefert. So mit 18 las ich Meister Eckhart und das Daodejing, und Bertrand Russell gab mir dann noch den letzten Schubs, und das war’s dann aber auch für den Rest meines Lebens. Michael Schmidt-Salomon war es glaube ich, der diesen wundervollen Begriff „Religioten“ prägte. Genau so habe ich es in meiner Kindheit und Jugend erlebt.

    Herzlichen Dank für deine vielen Informationen. Die muss ich jetzt erst mal verdauen.

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  2. @Hans

    Wie wäre es, wenn Du anstelle ellenlanger „Empfehlungen“, womit sich andere denn befassen sollten, Du selbst erstmal ein wenig hier herumblätterst und nachliest, was hier alles SCHON geschrieben wurde?

    Sonst komme ich mir vor wie jemand, der etwas zu einem Thema gesagt hat, und statt einer Antwort etwas zu einem ganz anderen Thema entgegengeschrien bekommt…😉““

    Da könnte es helfen, öfter mal was konkretes zu verlinken, denn vielfach finden bzw. suchen die Leute die Gesamtartikelübersichten ( https://dudeweblog.wordpress.com/artikel-hans-im-gluck/ ) nicht.

    So wie ich hier https://dudeweblog.wordpress.com/2016/12/23/utopisches-1/comment-page-1/#comment-12252 kann man’s auch ganz gut machen. 😉

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  3. Luckyhans

    zu Nitya um 22:03
    Selbstverständlich kann man ein „gutes“ Ziel niemals mit Gewalt erreichen, denn zum einen gebiert Gewalt immer nur Gegengewalt und führt so in einen Teufelskreis, zum anderen muß der Weg dem Ziel kongruent sein, das heißt, wenn ich eine friedliche Welt mit achtungs- und respektvollen Beziehungen zwischen den Menschen aufbauen will, dann kann ich nicht als Weg dorthin einen blutigen Kampf propagieren.
    Das wird nicht funktionieren.
    Das bedeutet natürlich nicht, daß ich nicht im Einzelfalle einem gewaltbereiten Angreifer auch mal die Waffe mit einem Stock aus der Hand schlage werde, aber als Weg zum Ziel einen blutigen Kampf anzustreben, das überlasse ich den uneinsichtigen Schmalspur-Marxisten.

    Eine Lösung kann nur durch den friedlichen Ausstieg möglichst vieler Menschen aus dem jetzigen System entstehen, die dann eine neues Leben (ohne Geld/Zins und ohne Staat) aufbauen.
    Denn ohne die Mitarbeit der vielen würde das jetzige System nicht funktionieren können.
    Also liegt der Ausweg allein darin, jedem Menschen seine Kraft deutlich zu machen, die er einsetzen kann, um die längst überfällige Veränderung endlich wahr werden zu lassen.
    Allerdings wird sich jeder Mensch dazu von vielen seiner „liebgewordenen“ Konditionierungen lösen müssen, denn sonst wird er immer wieder den Einflüsterungen der Psychotechniker erliegen.
    Der erste Schritt ist also für jeden, sich vom Manipulationsstrom der Propagandamedien zu lösen – also selbstbestimmte Information statt fremdbestimmter Manipulation, d.h. die eigene geistige Tätigkeit wieder dem eigenen Willen zuzuordnen.
    Der zweite wäre dann, das eigene Innere ein wenig genauer zu betrachten, wie ich wann reagiere und agiere, welche inneren Vorurteile und Prägungen mich dazu bewegn, so zu handeln, und im dritten diese zu erkennen und aufzulösen.

    Als viertes oder parallel zu den ersten solte ich mir Gedanken machen, wie denn eine menschliche Gemeinschaft, die diese Bezeichnung auch verdient, in etwa aussehen könnte.
    Zum Beispiel ausgehend vom Großmutter-Satz: „Was du nicht willst, was man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.“
    Oder positiv ausgedrückt: „meine Freiheit endet dort, wo ich in die Freiheit anderer eingreife“ – und zu diesen „anderen“ gehören selbstverständlich auch Mutter Natur und die Gemeinschaft… 😉

    Klar, das wird sich nicht von heute auf morgen vollziehen lassen, aber es gibt mindestens zwei Gesichtspunkte, die uns optimistisch stimmen können.
    Zum einen, daß sich das System in eine Lage hineinmanövriert hat, aus der es nicht herauskann, ohne wesentliche Bestandteile und Prinzipien seiner Existenz tatsächlich aufzugeben – Veränderung wird also kommen, in jedem Falle.
    Und zum anderen erlangen Umwälzungsprozesse oft eine erstaunliche Dynamik, und dann können in Tagen und Wochen mehr Veränderungen passieren als in Jahrzehnten zuvor… 😉

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  4. zu Luckyhans

    du hast das sehr nett ausgedrückt („Das bedeutet natürlich nicht, daß ich nicht im Einzelfalle einem gewaltbereiten Angreifer auch mal die Waffe mit einem Stock aus der Hand schlage werde“), damit wärest du vielleicht sogar bei einer Kriegsdienstverweigerungs-Verhandlung durchgekommen. Mir haben sie damals allerdings immer nur Pistolen, Gewehre, Panzerfäuste usw. zugestanden, für oder gegen die ich mich zu entscheiden hatte. Aber Anarchie geht viel tiefer. Jedes Sollte und Müsste atmet schon Gewalt – und es wimmelt in vielen deiner sehr sinnvollen Lösungsansätze nur so von diesen Begriffen. Du schriebst mir zunächst: „Es scheint nicht viel genützt zu haben, daß ich darum gebeten hatte, nicht nach hinten, sondern nach vorn zu schauen und die ideologischen Querelen einfach mal beiseite zu lassen… nun denn:“ Ich bedauere, dass du nicht verstanden zu haben scheinst, dass meine Gedanken weder rückwärtsgewandt noch ideologisch zu begreifen waren, sondern auf den für mich wesentlichsten Aspekt hinzuweisen versuchten: Was immer logisch, sinnvoll oder sonstwie empfehlenswert zu sein scheint, solange wir die Menschen übersehen, die diesen Weg aus sich heraus gehen wollen, sind wir einfach Phantasten und pflegen nur unsere Halluzinationen. Der Anarchist und Gestalttherapeut Paul Goodman hat einmal gesagt: „Freie Aktion bedeutet, in der bestehenden Gesellschaft so zu leben, als sei sie eine natürliche.“ Das ist keine Auffoderung, es bedeutet nichts andere als dass jeder Einzelne, der verstanden hat, was notwendigerweise zu tun ist und der in sich diese Bereitschaft spürt, bereits jetzt so lebt, als lebe er bereits in einer Gesellschaft, in der das alles schon realisiert worden ist. Das ist ein konsequent individualanarchistcher Standpunkt, der keinen anderen auffordert, sich genauso zu verhalten. Gandhis bekannter Satz „Sei du die Veränderung, die du dir wünscht von dieser Welt!“ zielt in dieselbe Richtung. Jede Aufforderung an die anderen wird nur allzuleicht zu einem Warten auf Godot. Alle Abkürzungen, auch die Abkürzungen der kollektivistischen Anarchisten haben nicht funktioniert. Irgendwann kippte alles immer um in ein „Der Zweck heiligt die Mittel.“ Ich spanne mal den Bogen von Laotse zu Victor Schauberger – was beiden gemeinsam ist, ist ihr Vertrauen in eine gewaltlose Hingabe an die Natur. Beide waren in keiner Weise Ideologen, sondern achteten einfach die Natur, als deren Teil sie sich selbst verstanden. Beide waren keine Prediger, sondern dienten einfach dem Ganzen durch ihr Sosein.

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  5. Luckyhans

    zu Nitya um 06:28
    Die von Dir dargestellte Vollkommenheit – da man in der zwischenmenschlichen Kommunikation tatsächlich ohne „gewaltatmende“ Worte wird auskommen – ist ein Endziel; mich deucht, daß für die heutigen Menschen, mit ihren Vorurteilen, Konditionierungen und Prägungen, eine klare Ansprache unter Nutzung solcher Worte deutlich nützlicher ist – aber das ist halt meine Meinung, Du magst da gern anders drüber denken. 😉

    Selbstverständlich lebt jeder genau das, wovon er wirklich überzeugt ist – zu jeder Zeit und an jedem Ort. Nur ist für viele die Differenz zwischen „Theorie und Praxis“ ein immanenter Bestandteil ihres Lebensstils – bevor das nicht erkannt wird, haben alle Aufrufe wenig Zweck.

    Und natürlich kann KEIN Zweck auch nur IRGENDEIN Mittel „heiligen“ – wenn Ziel und Weg nicht übereinstimmen, wird sich nichts nützliches entwickeln können. Aber das wurde ja schon oft genug gesagt… 😉
    In allem anderen selbstverständlich d’accord…

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  6. Volver

    @ Nitya

    „Du sprichst diesen wundervollen Satz an: „Werdet Vorübergehende!“ (Logion 42, Thomas-Evangelium) an. Die Buddhisten hätten es vielleicht ausgedrückt mit: Jede Anhaftung beruht auf Unwissenheit.“

    Ich denke, das mit „Werdet Vorübergehende!“ ist genau so wörtlich gemeint, wie es geschrieben steht und das in Bezug auf den Gekreuzigten in der Mitte.

    Siehe dazu:

    „Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen:“ Markus 15.29

    Denn warum soll man denn an ihm vorübergehen?

    Die Antwort dazu findet sich in Psalm 22, der eine alttestamentarische Prophetie auf die Kreuzigung darstellt und in dem es in Vers 6 heißt:

    „Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.“

    Was soll das mit dem Wurm in Bezug auf Jesus Christus bedeuten? Warum ist er denn kein Mensch?

    Nun, die Antwort ist einfach. Jesus Christus stellt ein Bild auf den biblischen Abel dar, dem seine Mutter (Eva) diesen Namen gab – es war die erste Geburt auf Erden überhaupt, muß dazu bemerkt werden – der Name (hebr. Hevel) bedeutet „Hauch, Nichtigkeit, Nichts“, weil sie in dem, was da zusammen mit dem Kain auf die Welt kam, das erkannte was es war, nämlich nur eine Nabelschnur (germ. Havelsnor), dem Aussehen nach also so etwas wie ein Wurm. Und ein Wurm ist selbstverständlich kein Mensch, und in Psalm 22:6 ist genau das gemeint. Und da der Jesus Christus, der sich im NT selbst als eine Schlange bezeichnet, was nur ein anderes Wort für Wurm ist, die erhöht werden müsse (geopfert werden müsse, gemeint ist die Kreuzigung), damit die Menschheit (Kana = Mensch, kommt von Kain) lebe, ist der Gekreuzigte in der Mitte (Bauchnabel „der Welt“ = Mitte) deshalb eben nichts anderes, als nur ein Wurm, eine Nabelschnur. Und deshalb ist im Thomas Evangelium davon die Rede, man soll dem Wurm in der Mitte keine besondere Bedeutung zukommen lassen (daran vorübergehen), denn die Nabelschnur hat ihren Zweck erfüllt, wenn ein Mensch geboren worden ist. Der Wurm, die Nabelschnur, ist wie der Jesus Christus in der Bibelgeschichte von Gott verdammt nur eine Art Opfer sein zu müssen, also zu sterben. Der Wurm stirbt immer, das ist nur natürlich. Und das passiert nach jeder Geburt auf Erden, damit ein Mensch lebe.

    Alle die an Jesus Christus glauben, die folgen also einer Nabelschnur, einem Wurm (Schlange) an einem Kreuz. Im NT ist die Geschichte so, daß der Jesus Christus gekreuzigt wird, dem Barabbas dafür das Leben geschenkt wird. Barabbas übernimmt dabei die Rolle des Kain und dieser steht im Sinne des Lebens für die Menschheit im allgemeinen. Der wahre Erlöser, auch Schlangentöter genannt, ist deshalb der Barabbas (Kain), denn er ist der Stammvater aller Menschen. Der Barabbas hieß auch mit Vornamen Jesus, voller Name Iesous hó Barabbas, und er ist der echte historische Jesus, der germ. aber der Esau ist. Namentlich tut sich da nichts, weil es dasselbe ist. Den Barabbas aber halten alle ebenso wie den Kain für einen Dieb und Mörder (an seinem Bruder). Was aber, wer meine Erklärung dazu verstanden hat, Unsinn ist, da und ich wiederhole es noch einmal, der Abel wie auch der Jesus Christus am Kreuz kein Mensch war/ist, sondern nur eine Nabelschnur, ein Wurm. Das mit der Kreuzigung, dem Jesus Christus und dem Barabbas, das muß als ein Gleichnis verstanden werden! Als eine Wiederholung von dem, was ganz zu Anfang war, den Kain und den Abel betreffend. Was bedeutet, es ist nur eine Geschichte, außer eben, daß es den Barabbas in der Realität doch gibt, und es der germ. Esau ist, und wobei es um den Kampf der Germanen gegen die römische Vorherrschaft geht. Und dieser Kampf ist noch nicht zuende, aber hoffentlich bald. Und dann werden alle Germanen (Deutsche) wieder freie Menschen sein – dann, wenn sie erkannt haben, daß die Katholische Kirche nur einem Trugbild aufbaut, auf einer Illusion, einem Lichtbild („Diabolus Rex“) mit Namen Jesus Christus.

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  7. @ Volver

    Du gibst dir so viel Mühe mit deiner Darstellung, aber ich fürchte, du schüttest in meinem Fall Perlen vor der Sau aus. Ich bin kein Theologe, kann kein Hebräisch oder Aramäisch oder was weiß ich und meine Bibelkenntnisse rühren aus der Zeit in einem evangelischen Internat her. Ich bin weder ein Christ noch ein Sonstwas, sondern einfach nur ein schlichter Ungläubiger bzw. wohl eher Nichtgläubiger. Da ich deine Zeilen zwar lesen und mir einbilden kann, ein bisschen davon verstanden zu haben, bleibt für mich die Frage: Warum soll ich irgendeinem alten Buch glauben? Buddha gefällt mir da ganz gut, wenn er sinngemäß sagt: „Glaubt mir kein Wort bloß weil ich der Buddha bin. Überprüft alles für euch und behaltet das,was euch richtig erscheint.“ Das bezog sich allerdings nicht auf angeblich oder tatsächlich stattgefundene historische Ereignisse, sondern auf etwas, das jeder für sich in seinem stillen Kämmerlein und ohne Bücher und Computer jederzeit überprüfen konnte. In deinemFall bliebe mir nur das Glauben. Meine Güte, was ich schon alles in meinem Leben glauben sollte!

    Du schließt mit den Worten: „… wobei es um den Kampf der Germanen gegen die römische Vorherrschaft geht. Und dieser Kampf ist noch nicht zuende, aber hoffentlich bald. Und dann werden alle Germanen (Deutsche) wieder freie Menschen sein – dann, wenn sie erkannt haben, daß die Katholische Kirche nur einem Trugbild aufbaut, auf einer Illusion, einem Lichtbild („Diabolus Rex“) mit Namen Jesus Christus.“

    Damit kann ich schon eher etwas anfangen als damit, dass Abel nur eine Nabelschnur oder ein Wurm war und dergleichen. Das geht einfach völlig an mir vorbei. Ich habe mal einen Gentest gemacht, bei dem herauskam, dass meine Vorfahren irischen bzw. deutsche Kelten waren. Mir ist das durchaus bewusst, dass das, was sich Christenum nannte, einst mit Feuer und Schwert den Menschen in den keltischen und germanischen Bereichen aufgezwungen wurde. Im Augenblick sieht es so aus, als ob andere abrahamitischen Brandstifter ihre Herrschaft in unseren Bereich ausdehnen wollten. Was ich nicht verstehe ist: Wozu brauchen wir deiner Meinung nach für diesen von dir angesprochenen Kampf all dieses Wissen, dass du da vor uns ausbreitest? Als ich einen Einbrecher dabei erwischte, wie er meine Terrassentür aushebeln wollte, rannte ich mit Wutgeheul auf ihn und seinen Kumpanen los und trieb sie in die wilde Flucht – ganz ohne die geringste Kenntnis über all die alten Geschichten.

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  8. Jögibär

    „Jeder beginnt bei sich selbst“.

    Der Sozialismus war einst auch der Traum der frühen Daoisten. Ihre Vorstellung war dass der Mensch wieder zurück zum Fluss der Natur finden möge….doch es das schwierige dabei war dass es nicht gelehrt werden konnte…Ihrem Weltbild nach lebten die Menschen in frühen Zeitalter vor der Zivilisation in losen Gemeinschaften, es gab noch keine Strassen, Wege, oder Routen die über das Meer führten….die Sprache war sehr rudimentär und Bildhaft. Als sich die Sprache (das Wort) sich weiterentwickelte wurde damit auch Technologie möglich. Durch das Wort hatten die Menschen gelernt die Dinge und das Wesen zu unter-scheiden und damit voneinander zu trennen….Netze und Fallen wurden gebaut, die die Tiere auf gemeine Weise töteten und einfingen….dann kamen die „Priester“ und benannten das „Gute“ und das „Schlechte“…..Regeln wurden aufgestellt, dann wurden die Regeln gebrochen, Gesetze wurden geschaffen, auch das wurde gebrochen und brachten Verbrecher hervor…

    Als es eine Zeit gab wo die Menschen keine Worte gebrauchten, liebten sie sich ohne das Wort „Liebe“ zu kennen….sie waren aufrichtig ohne das Wort Aufrichtigkeit zu kennen…ohne das Wort gab es auch keine Lüge….nicht mal das „Leben“ und den „Tod“…..es schien alle Tugenden die der Mensch benennt…kann verloren gehen….Am Anfang war das Wort, davor waren alle Wesen im Fluss der Natur, dem ewigen Kreislauf des Lebens…

    „Wer dahingehen kann ohne zu vergehen, lebt ewig.“

    -Laotse

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  9. luckyhans

    zu Jogi um 19:03
    Ja, zweifellos ist da was dran.
    Mir scheint sogar, daß die gesamte technologische „Zivilisation“, die sich als naturwidrig von ihrem Charakter her erwiesen hat, zu hinterfragen ist, ob das nicht insgesamt ein Irrweg war.
    Und zuletzt die Trennung von Mensch und Natur durch Herrn Descartes…

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  10. Volver

    @ Nitya

    „Als ich einen Einbrecher dabei erwischte, wie er meine Terrassentür aushebeln wollte, rannte ich mit Wutgeheul auf ihn und seinen Kumpanen los und trieb sie in die wilde Flucht – ganz ohne die geringste Kenntnis über all die alten Geschichten.“

    Und warum tun das nicht auch die Deutschen (Germanen) zusammen als ein Volk, in Bezug auf das Verbrecherpack mit Hauptsitz in Rom und Washington, von dem es sich seit über 2000 Jahren ausbeuten läßt?

    Die Antwort dazu steht möglicherweise in der Offenbarung.

    Offenbarung 17:15Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen.
    16Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und sie einsam machen und nackt und ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen.17 Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sein werden.

    Man kann jemand etwas ins Herz geben, aber solange der Betreffende nicht auch gewillt ist, das was gegeben wurde anzunehmen, solange bleibt das Verbrecherpack im Besitz der Macht.

    Das ist zugleich auch meine Antwort auf deine Frage an mich: „Was ich nicht verstehe ist: Wozu brauchen wir deiner Meinung nach für diesen von dir angesprochenen Kampf all dieses Wissen, dass du da vor uns ausbreitest?“

    Im Sinne von, wenn das Übel vernichtet werden soll, dann muß es bei der Wurzel gepackt und ausgerissen werden. Und was das angeht, muß man wissen auf was für eine Geschichte sich die Kabale stützt und wovon diese Geschichte handelt, und das ist nun mal die Bibel (Tora, sowie auch der Koran).
    Die Deutschen sind in Bezug darauf ziemlich begriffsstutzig, u.a. hat ihnen das Verbrecherpack ja beigebracht an einen Erlöser zu glauben, der immerzu bald kommen würde und der das dann alleine für sie alle übernähme, denn sonst würden sie längst begriffen haben was läuft und es den alten Ägyptern gleichtun, die sich haben fast 400 Jahre lang von den Hykussos unterjochen lassen, die sich seit damals Israeliten nennen.

    2.Mose 12:33Und die Ägypter drungen das Volk, daß sie es eilend aus dem Lande trieben; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes.

    Zu den Hykussos lese z.B. hier: http://www.heinrich-tischner.de/21-th/2bibel/exegese/hyksos.htm

    Aber was tun die Deutschen? Sie hoffen lieber und erwarten, daß ihnen so einer wie der Donald Trump zu Hilfe eilt, damit es ihnen ein klein wenig besser geht. Dabei ist der Trump nur wieder eine von der NWO ins Rennen geschickte Marionette, um ihr Spiel aus These, Antithese und Synthese weiterzuführen. Der Papst, die These als der Gute (Christ), Trump die Antithese im Sinne von Antichrist, was der Böse ist. Beide sind aber auch austauschbar was gut und böse angeht.
    Wie immer und wie es auch bei Jesus, dem Guten und Barabbas, dem Bösen der Fall ist. Oder wie im Fall von Abel und Kain in der verfälschten Version, oder bei uns in Bezug auf hier das Volk und da die Regierung oder hier die Gerechtigkeit und da das Gesetz. Spaltung wohin man blickt und wodurch die Menschen beherrschbar werden.

    Sich den Ungläubigen zuzugesellen bringt es da auch nicht. Denn im Unglauben findet sich keine Kraft. Deshalb glaube ich an das Nichts, die Urkraft, welche Verbindung schafft.

    Beispiel:
    A und O, was der Gott der Kabale ist. Dementgegen glaube ich an das Nichts, wodurch das „und“ (+), das Kreuz überflüssig wird, siehe die Glyphe Æ (denn einen engeren Zusammenhalt als durch das Nichts in der Mitte gibt es nicht).

    Was muß also verschwinden?
    Antwort: Der Glaube aus den Köpfen der Menschen an den falschen Gott. Dieser Glaube kann nicht ersetzt werden durch Unglauben, sondern muß ersetzt werden durch den Glauben an den richtigen Gott. Im esoterischen Bereich hat er den Namen LiebeLicht (ohne ‚und‘ oder irgend etwas anderes dazwischen).
    Oder anders gefragt: Wie macht man Dunkelheit und Licht zu eins?
    Ja, dafür gibt es ein Wort, und dieses war im Anfang.
    Das Wort lautet: FinSTERNis.

    Oder wie macht man aus gut und böse eins?
    Ist ganz einfach. Man sagt: KeinÜbel. Auch das war im Anfang als: KainUibel (wobei Uibel auch als Abel schreibbar ist und kein mit A).

    Denn auch Odin und Wotan sind eins, sie sind sogar ein und dasselbe als das Wort (altsächsisch) Uuodan.

    Auch wenn Mann und Frau eins werden, ist NICHTS mehr dazwischen, denn Mann ist innerlich Frau und Frau ist innerlich Mann; beide ergeben zusammen den Weltenbaum aus LiebeLicht = Gott als die Kraft.

    Die von der Kabale sehen in der Frau Luzifer (alter Name für die Venus, die weiblich ist), im Mann einen Teufel und in dem aus ihrer Sicht schlangenähnlichen ‚Ding‘ dazwischen, den Satan, was dann aber einer zuviel ist und was dann ihren dreifaltigen Gott ergibt, und der im Ganzen gesehen aus deren Sicht das Übel im Sinne der „listigen Schlange“ dieser Welt darstellt.

    Die Menschen machten sich immer ihre eigene Geschichte. Bis zu dem Tag an dem andere, ihnen böse Gesinnte, für sie die Geschichte schrieben und sie dazu zwangen an diese zu glauben. Und das Schreiben geht weiter … womöglich bis zum bitteren Ende für die von der Kabale und ihrem schizophrenen Gott (Luzifer-Satan; 999-666=333 „Dreifaltigkeitsirrsinn“) unterjochten Menschen.

    Sofern sich die Menschen nicht, und ich drücke es mit den Worten des Regisseurs Pedro Almodóvar aus, sich darauf besinnen, schleunigst die innigste Rückkehr zu ihrem Ursprung anzutreten. Wozu er einfach nur das Wort ‚Volver-Zurückkehren‘ benutzt.

    „Es ist das Thema, das mich berührt. Ich fühlte etwas wirklich besonderes, eine Art Versöhnung mit meinen Wurzeln.“ (Almodóvar)

    Wurzeln = (W)Urzel(le)n, die den ersten Sproß im Sinne von Nachkommen ergaben, was der Erstgeborene vor allen anderen Menschen ist. Und ihr glaubt es vielleicht nicht, aber dessen Name im Deutschen auch mit Nichts übersetzt werden kann. Nur man kennt ihn eher unter dem Namen Kain (germ. Mannus), und der war kein nichts. Vielmehr ging von ihm gar kein Übel aus, als nur das gesamte Menschengeschlecht, zu erkennen an dem Bauchnabel in der Mitte ihres Körpers.

    Deren Feinde sind die Schlangenanbeter der ehernen Schlange an einem Panier (4.Mose 21:9) mit Namen Nechuschtan oder neuzeitlich Jesus Christus, der nur eine Wiederbelebung der alten Schlange unter dem Dach des Vatikan, Papsttums darstellt.

    Johannes 3:14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,

    Was geschehen muß, zum zweiten und letzten Mal:

    2.Könige 18:4 Er tat die Höhen ab und zerbrach die Säulen und hieb die Ascheren um und zerstieß die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu dieser Zeit hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man hieß sie Nechuschtan.

    Deshalb ihr Deutschen, und ich sage es mit den Worten von Nitya: „mit Wutgeheul auf ihn und seine(n) Kumpanen los und treibt sie in die wilde Flucht“ !!!

    Wen?

    Na den teuflischen Oberhirten und seine vielen bösen Schafe.

    So soll es zumindest geschehen, wenn man der Prophezeiung glauben schenken mag.

    »In persecutione extrema S. R. Ecclesiae sedebit Petrus Romanus, qui pascet oves in multis tribulationibus, quibus transactis civitas septicollis diruetur et judex tremendus judicabit populum suum. Finis.« Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/manfred-boeckl/der-neue-papst-ist-petrus-romanus-die-papstprophezeiungen-des-malachias-bestaetigen-sich-auch-in-.html

    Offb. 17:17 Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sein werden.

    Was wird im Jahr 2017 passieren? Passieren kann alles! Inschallah „So Gott will“ (arabisch إن شاء الله)! Und Gott ist die Kraft, die Vereinigung schafft, der Naturgeist.

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  11. Volver

    @ Jögibär

    „Als sich die Sprache (das Wort) sich weiterentwickelte wurde damit auch Technologie möglich.“

    Mit „das Wort“ im Sinne von „Im Anfang war das Wort“, ist aber nicht die Sprache gemeint. Mit „das Wort“ ist der Gott der Kabale gemeint, welche Schlangenanbeter sind.
    Außerdem hat sich die Sprache nicht weiterentwickelt, sondern eher zurückentwickelt. Siehe dir nur dazu mal die in Deutschland gemachten Rechtschreibreformen an, das Aussterben der Dialekte und der Einfluß des Amerikanischen auf die deutsche Alltagssprache. Deshalb weiß auch keiner mehr so richtig, was z.B. sich genau hinter den Worten aus dem Bereich der germanischen Mythologie verbirgt. Oder weißt du mit Sicherheit, was das Wort Ginnungagap bedeutet, oder was sich hinter dem Wort Hliðskialf genau verbirgt, was blödsinnigerweise mit „Schelf des Mitgefühls“ übersetzt wird?
    Unsere Vorfahren aber, die wußten genau um was es dabei ging.

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  12. Luckyhans

    zu Volver um 16:25
    Netter als uns unser „Unwissen“ um die Ohren zu hauen, wäre es, uns nach und nach mal ein paar Lichter ans Rad zu machen, was denn wichtige Worte in der germanischen Mythologie bedeuten… 😉

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  13. Luckyhans

    zu Volver um 15:57
    Sehr interessante Interpretationen!
    Die Schwierigkeit für den „Unbeleckten“ besteht nur darin, da es von solchen Interpretationen Tausende gibt, und jeder Autor behauptet, daß SEINE die einzig richtige wäre… und daß sich nun alle mit den diversen „Lehren“ und ihren schon tausendmal umgeschriebenen „Büchern“ beschäftigen, ist leider keine Alternative.
    Schreib doch bitte, wenn du magst, eine verständliche Zusammenfassung und schick sie dem Dude, vielleicht mag er sie veröffentlichen. 😉

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