Der pessimistische Ausblick auf 2017

Nein, nein, solch einen Artikel würde ich von mir aus nie schreiben – dazu bin ich innerlich viel zu optimistisch gestimmt.

Auch wenn der Volksmund behauptet, es gäbe keine Optimisten und Pessimisten, sondern nur schlecht oder besser informierte Leute…
Luckyhans, 8. 12.004

—————————–

Gut, also, lüften wir den Vorhang:
es geht um den „The Pessimist’s Guide to 2017“ des Hauses Bloomberg.

Und eigentlich kann man sich an vielen Stellen nur wundern, was für absonderliche „Ereignisse“ da als „pessimistische Perspektive“, die aber angeblich große Chancen auf Realisierung habe, dargestellt wird. Wie war das doch gleich mit dem blinden Huhn?

Mehr sag ich dazu nicht – mag sich jeder selbst daran ergötzen – ich hab an vielen Stellen herzlich abgelacht… 😉

Und hier geht’s zum Original:

The Pessimist’s Guide to 2017

Und für alle Ungläubigen nochmal ganz klar:
diese Vorausschau halte ich an vielen Stellen für derart weit weg von den politischen Realitäten, daß es wirklich nur zur Belustigung dienen kann.

Ergänzung 9.12.16:

Selbstverständlich gibt es auch optimistische Ausblicke, zum Beispiel hier:

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Dokus und Vorträge

4 Antworten zu “Der pessimistische Ausblick auf 2017

  1. Volver

    Die Geschichte von den Zwillingen

    „Gibt es ein Leben nach der Geburt?“ fragt ein Zwilling im Mutterleib den Anderen.
    „Natürlich nicht“, sagt der andere, „hast Du jemals jemanden zurückkommen sehen. Niemand ist zurückgekommen, um uns davon zu berichten“.
    „Ich hatte so eine Vision, so eine Idee, wir werden auf unseren Füßen laufen und springen und tanzen und man nennt das dann spielen.“
    Sagt der andere: „Das ist doch Blödsinn, das geht doch gar nicht, da ist doch die Nabelschnur viel zu kurz.“
    „Die Nabelschnur werden wir nicht mehr haben.“
    „Was?“ fragt der andere, „wie sollen wir dann versorgt werden?“
    „Wir werden mit unserem Mund essen.“
    „Also Du hast ja vielleicht Ideen.“
    „Ja und wir werden unseren Vater und unsere Mutter kennen lernen.“
    „Jetzt geht`s aber los. Du glaubst doch nicht an Vater oder Mutter? Hast Du schon mal einen Vater oder eine Mutter hier gesehen?“
    „Also neulich hat unser Vater gesagt: Ich liebe Dich! Und damit meinte er unsere gesamte Welt und wenn Du ganz achtsam lauschst, dann kannst Du unser Mutter singen hören und spüren, wie sie die gesamte Welt streichelt.“

    (Metapher für die Beschränkheit unserer Wahrnehmungen und Interpretationen von: Henri Nouwen, *1932 † 1996, römisch-katholischer Priester, Psychologe, Schriftsteller.)

    Die Zwillinge wurden geboren und begannen mit dem Mund zu essen. Irgendwann später begegnete ihnen ein seltsam gekleideter Mann in ihrer neuen Welt und der erklärte ihnen: „Ihr dürft gerne alles essen, aber ihr dürft noch lange nicht alles wissen“. Dazu stellte er den beiden seinen als ihren jetzigen Gott vor. Jedenfalls war Gott das Wort, was dazu aus dem Mund des Mannes kam. Da staunten die beiden nicht schlecht, denn dieser Gott hatte große Ähnlichkeit mit einer Nabelschnur, die sie seit ihrer Geburt nicht mehr gesehen hatten. Nur hatte diese nun Arme und Beine. Die Nabelschnur wirkte in ihren Augen wie tot. Das sagten sie dem Mann auch, der das aber völlig zu überhören schien. Denn er erwiderte: „Das ist der lebendige Gott, an ihm kommt kein Mensch vorbei. Doch er gehört nur mir allein und ist für euch T-abu (Abu, arab. Vater)“. Dann verschwand der Mann wieder hinter die dicken Mauern seines großen Hauses, mit dem er sich offenbar sehr eng verbunden fühlte.

    Wieder alleine, sprach der eine Zwilling zum anderen etwas ärgerlich: „Du hast mich belogen, denn du sagtest vor unserer Geburt zu mir: „Die Nabelschnur werden wir nicht mehr haben“.

    Darauf der andere: „Mensch bist du blöd. Denn schau. Deine ist es nicht und meine ist es auch nicht. Denn wir haben beide keine mehr. Der Idiot, der eben hier war, der hat sich jetzt an deiner festgebissen. Übrigens, meine Nabelschnur habe ich mit einem Auftrag in unser früheres Zuhause zurückgeschickt, zu unserem Urvater und unserer Urmutter. Und nun komm, laß uns wieder spielen gehen“.

    An anderer Stelle zur gleichen Zeit:

    „Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet sicherlich nicht sterben!
    Sondern Gott weiß: welchen Tages ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. (Genesis 3:4-5)

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  2. luckyhans

    zu Volver um 20:32
    Ja, es ist nicht leicht, auf der Basis der vorhandenen Daten einigermaßen sinnvolle Aussichten zu formulieren, denn vieles sehen wir nicht, und so manches blenden wir einfach aus, den Rest ignorieren wir weitgehend.
    Gut, nicht alle, aber sehr viele.
    Gehn wir also wieder spielen: Politik, Wirtschaft, Staat, Gesellschaft, Parteien, Fußball … ist doch alles nur Spiel.
    Spiele.
    Brot und Spiele…
    😉

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