Meine Welt – ist nicht Deine Welt

Das Anliegen des nachfolgenden Artikels ist es, die Grundlage für den Nachweis zu schaffen, daß – selbst wenn wir nur den grobstofflich-materiellen Bereich betrachten – ALLES durch uns selbst hervor-gerufen (im Wortsinn!) wird – nicht absichtlich (noch), aber tatsächlich.
Unsere heutige Wirklichkeit ist vollständig (!) das Ergebnis unserer gestrigen Handlungen – viele Ursachen und Wirkungen, die sich gegenseitig überlagern, verflechten usw., aber verantwortlich ist JEDE/R SELBST für das, was ihr/ihm „wider-fährt“ (Wortsinn!).
„Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen.“ (Herrmann Kant, „Die Aula“)
Und das ist uns nur deshalb noch „verborgen“, weil die meisten Menschen nicht (an)erkennen WOLLEN, daß jede/r ALLES ein klein wenig „anders“ WAHR-NIMMT  als alle anderen…
Luckyhans, 3.12.2016

Jeder Mensch lebt in einer eigenen Welt – das ist natürlich und auch gut so.
Dies ist schon bedingt durch den Aufbau und die Begrenztheit unserer Sinnesorgane.

Wie sehen wir?

Ein Abbild unserer Umwelt fällt durch die Augenlinse auf die Netzhaut – allerdings steht es dort „auf dem Kopf“, d.h. oben ist unten und umgekehrt, und es ist seitenverkehrt.

Auch nehmen wir nur einen ganz kleinen Ausschnitt des Spektrums der elektromagnetischen Wellen (eine Oktave) wahr, und zwar den Bereich der Wellenlängen von ca. 370 (violett) bis etwa 740 (rot) Nanometer – das gesamte Spektrum umfaßt aber ein Vielfaches davon – daher unsere „von Hause aus“ sehr begrenzte Wahrnehmung der Welt um uns herum.

Aber verfolgen wir weiter den Sehprozeß. Das Bild auf der Netzhaut wird durch die verschiedenen „Sensoren“ im Auge (für „Helligkeit,“ „Kontrast“ und „Farben“) in Signale umgewandelt, die dann zum Gehirn geschickt werden.
Über den Charakter dieser Signale ist man sich noch nicht ganz einig – es sind auf jeden Fall auch elektro-magnetische Impulse, wahrscheinlich als magnetische Skalarwellen, da sie sich von außen nur sehr schwer und spezifisch beeinflussen lassen.

Diese Signale unterliegen einer Filterung (der sog. „Bergson-Filter“), da unser Gehirn nur eine begrenzte Signalmenge aufnehmen kann. Von den vom Auge schon begrenzt aufgenommenen ca. 2 Megabit pro Sekunde werden nur etwa 2 Kilobit pro Sekunde im Gehirn verarbeitet (also etwa ein Tausendstel dieser begrenzt aufgenommenen Informationsmenge).

Das Sehzentrum im Hinterkopf (?) ist also das „Organ“, in dem unser „Bild“ von der Umgebung entsteht, das wir wahr-nehmen (= als wahr annehmen).

Wie kommt unser Gehirn aber nun dazu, dieses Bild zu „bauen“?

Das erfolgt in unserer ganz frühen Kindheit – per Erfahrungs- und Lernprozeß, mit „Versuch und Irrtum“ und mit Hilfe unserer Umgebung (Eltern, Erzieher, Nachbarn etc.).
Hier werden Bilder, Vorgänge, Abläufe, Formen usw. „eingeübt“ und dienen später als „Vergleichsmaßstab“.

Nun ist aber dieser Prozeß für jeden Menschen unterschiedlich gestaltet, sowohl was die Reihenfolge der Erfahrungen und des Lernens, als auch deren Umfang betrifft.

Ist es daher nicht völlig verständlich, daß sich ein jeder Mensch von der Welt um ihn herum ein sehr „eigenes“ Bild macht?

Wir haben jetzt noch den „Sehprozeß“ der Haut unterschlagen – die Haut ist sensibel für Wärme (also Infrarot-Strahlung) und für Ultraviolett-Strahlung (jeder Sonnenbrand bestätigt dies).
Die Mechanismen der Signalaufnahme und -verarbeitung sind aber hier dieselben: Sensor – Umwandlung – Weiterleitung – „Gefühl“ – diesmal im „Bauch“.

Wie hören wir?

Analog geht der Prozeß des Hörens vor sich. Die Schallwellen eines sehr begrenzten Frequenz-Bereiches, von etwa 15 Hertz (=Schwingungen pro Sekunde) bis etwa 20.000 Hertz (in der Jugend) reicht unser Empfangsbereich – im Verlaufe der Jahre senkt sich die Obergrenze stetig herab.

Die tieferen Frequenzen unseres Hörbereiches werden zum Teil durch den Körper wahrgenommen (per Resonanz mit den inneren Organen), die hohen zum Teil durch den Hirnschädel übertragen – diese „Feinheiten“ sollen uns aber jetzt nicht interessieren – es geht um den grundsätzlichen „Mechanismus“ unserer Wahrnehmung.

Und auch hier werden wieder durch einen filternden (Innenohr) Aufbau elektromagnetische Signale erzeugt, die zum Hörzentrum im Gehirn weitergeleitet werden und dort in „Schalleindrücke“ um-gesetzt werden – getreulich wie oben: durch Erfahrung lernen wir (im Vergleich mit den bisher „gelernten“ Eindrücken) diese Signale zu interpretieren und daraus unsere Wahr-nehmung von der Welt um uns herum zusammen-zu-stellen – ebenfalls wieder sehr individuell.

Zweifelt noch jemand daran, daß jeder Mensch in einer eigenen Welt lebt?
Die er sich ständig selbst „baut“?

Unsere tägliche Praxis zeigt uns immer wieder, daß dies so ist – dabei habe ich das Thema Sprache noch gar nicht berührt.

Wie bekannt, denken wir ja in Worten und Bildern, die wir bei der Kommunikation wieder in Worte umsetzen. Auch hier lebt jeder Mensch in einer eigenen Welt, da auch seine konkreten Begriffsinhalte der einzelnen Wörter und Wendungen genauso „erfahren“ und „erlernt“ sind wie die Bild- und Schall-Eindrücke.

Beispiele für diese höchst individuelle Wahrnehmung finden sich im täglichen Leben zuhauf und werden immer wieder klar dokumentiert, von den täglichen „kleinen“ Kommunikationsproblemen („das hab ich nicht gesagt“ oder „das hab ich so nicht gemeint“) bis hin zu Unfallprotokollen und Zeugenaussagen vor Gericht, wo dasselbe Ereignis von fast demselben Standpunkt aus gesehen, deutlich unterschiedlich wieder gegeben wird (3 Zeugen = 6 verschiedene Aussagen).

Ebenso wie die emotionale Färbung der „Gefühle“ und Bilder, die eine enorme Rolle bei der Interpretation aller Signale spielt, d.h. mit welche Emotionen in der Kindheit und Jugend der jeweilige Lernprozeß verbunden oder begleitet ist – dementsprechend wird der Eindruck von der Umwelt noch „eingefärbt“ – erneut für jeden Menschen individuell verschieden.

Was ergibt sich nach meiner Auffassung aus dem oben Gesagten?

Zuerst einmal folgt daraus, daß tatsächlich und ganz natürlich jeder Mensch alle Dinge „etwas anders“ sieht/hört/fühlt/ wahrnimmt/einschätzt/ausdrückt – beachten wir dies genug in unserer täglichen Kommunikation miteinander?

Wie oft wollen wir „recht haben“ anstatt die „etwas andere Betrachtungsweise“ des „Anders-Denkenden“ als Bereicherung und ebenso „gültig“ wie die eigene zu respektieren?

Müssen wir nicht viel öfter zuhören und nachdenken, statt zu „argumentieren“?
Was wenn die Betrachtungsweise des anderen genauso „richtig“ (oder „falsch“) ist wie die unsere?

Sodann folgt aus dem oben Gesagten, daß wir bei jeder Kommunikation erst einmal eine „gemeinsame Sicht auf die Dinge“ herstellen sollten, d.h. gewissen Begriffe präzise definieren, wie wir sie im Weiteren verstehen wollen, d.h. was dazu gehört und was nicht, und dies auch ausrücken, ggf. sogar schriftlich niederlegen.

Weitere Schlußfolgerungen seien jedem selbst überlassen – ich wollte hier nur zum Nach-Denken anregen.

Es bleibt uns eh nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren und anzunehmen – und unser Leben entsprechend zu gestalten…

15 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Menschen, Philosophie, Sprachwissenschaft, Weisheit, Wissenschaft

15 Antworten zu “Meine Welt – ist nicht Deine Welt

  1. BakuRock

    > Und da Sehen und Hören Resonanzprozesse sind, wird wohl auch das Erkennen ein solcher sein – nämlich der Abgleich der äußeren Eindrücke mit den Erfahrungen und Erinnerungen im Innern…

    Und Heine hat das meiner Meinung nach noch erweitert und zum aktiven Erkennen ermuntert. Das untige Zitat ist ein unvollständiges Zitat vom Zitat Kants.
    > „Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen.“ (Herrmann Kant, „Die Aula“)

    Die wichtigsten – nämlich die aktiven – Schritte sind im obigen Zitat nicht benannt: Die gemeinsame Erforschung und Abgleichung der Erkenntnisse und Empfindungen, und das Abgleichen der verschiedenen Erlebnis(Gefühls-)welten auf eine gemeinsame Sicht(Erlebens-)welt.

    Das Heine-Zitat „Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will“ entstammt Heines „Französischen Zuständen“.
    Kant hatte dieses Zitat als Motto dem Buch „Die Aula“ vorangestellt.

    > Müssen wir nicht viel öfter zuhören und nachdenken, statt zu „argumentieren“? Was wenn die Betrachtungsweise des anderen genauso „richtig“ (oder „falsch“) ist wie die unsere?

    Danke für diesen Beitrag 🙂

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  2. vd

    „Meine Welt – ist nicht Deine Welt“

    So ist es leider zum größten Teil und deshalb findet das Menschengeschlecht auch nicht zurück zu seiner wahren Kraft. Zu der Kraft, mit der in einem Nu aus dieser katastrophalen Welt wieder eine Welt werden könnte, welche die Bewertung sehr gut verdient.

    Was also muß passieren, damit Menschen wieder sagen können: „Deine Welt mein Bruder (oder gegebenenfalls Schwester), ist auch meine Welt“?

    Im schlimmsten Fall, wenn Menschen sich völlig in eine eigene Welt zurückgezogen haben, aus der sie nicht mehr zurückfinden in die Gesamtwelt, die auch als unsere Realität bezeichnet werden kann, betrifft das die Irren. Die Bezeichnung ist nicht verkehrt, denn diese Menschen haben sich tatsächlich verirrt, und leider werden die Irren immer mehr anstatt weniger, und diese sehen nur noch sich und ihre kleine Welt, umgeben von einer dicken Mauer. Die Realität wird von ihnen als Bedrohung empfunden, der Kontakt zur übrigen Welt ist abgebrochen. Jene, die wenigstens ab und zu der Realität noch einen Besuch abstatten, indem sie noch fähig sind ihre eigene kleine Welt über einen schmalen Weg zu verlassen, die sehen in den Irren ebenfalls eine Bedrohung, und mit Ihresgleichen klappt es auch nur hin und wieder mal, deren Welt auch als die eigene zu empfinden. Doch bringt jemand auch nur ein kleines Stück aus seiner eigenen Welt mit in die Gesamtwelt, dann zweifeln alle anderen dort sogleich an seinem Verstand und das Ergebnis ist Verwirrung. Verwirrung selbstverständlich nur bei allen anderen, was im besten Fall in allgemeinen Gelächter ausartet, aber der Überbringer weiß selbst immer noch sehr genau von was er spricht, nur die anderen verstehens eben einfach nicht. An dieser Stelle fällt mir jetzt folgende Szene ein, die überaus lustig erscheint, es aber im Grunde gar nicht ist.

    Es ist deshalb im Grunde gar nicht lustig, weil diese Szene genau das widerspiegelt, was wir als unsere Realität bezeichnen, wobei einer redet und alle anderen verstehen nur Bahnhof. Und wer nur Bahnhof versteht, dem können wieder andere dann gut Tickets verkaufen für Züge, die es gar nicht gibt und die nirgendwohin fahren. D.h. gesamtgesellschaftlich wird Bewegung vorgetäuscht, aber im Grunde haben wir den totalen Stillstand. Alle Welt steht wie der berühmte Ochse vorm Berg und keiner weiß eine Lösung für das Hauptproblem der Welt, was ich mit einem Wort als den Haß bezeichnen möchte. Jeder haßt den anderen dafür, daß der andere ihn nicht wirklich versteht und nicht richtig ernst nimmt. Wer den dazugehörigen Film zum Videoausschnitt aber im Ganzen kennt, der weiß, daß es diesen Hammer, von dem der so gänzlich verwirrt erscheinende Mensch da redet, sehr wohl auch in der Realität gibt, und ich vergleiche den Film „Das Leben des Brian“ jetzt einfach mal mit unserer derzeitigen Realität.

    Habt ihr den Hammer alle fallen sehen? Nun, wenn ihr ihn alle fallen seht, dann kann der angeblich vollkommen Verwirrte doch keinen Blödsinn geredet haben, nicht wahr. Nun, wir sind die Jungen und die wissen somit wo die Väter den Hammer am Abend vorher hingelegt haben. Der Hammer lag ganz oben auf dem Dach des Hauses, bevor der Handwerker ihn benutze und er ihm dann mißgeschicklich aus der Hand glitt, und er dann herabsteigt, um ihn sich wiederzuholen.

    Dies hat aber dann leider zur Folge, daß der Handwerker zwar seinem Bruder im Geiste (gegebenenfalls dieser auch seiner Schwester im Geiste) auf der Treppe begegnet – Treppe = Realität – es ihm aber viel wichtiger ist, sein persönliches Mißgeschick wieder in Ordnung zu bringen, dem Hammer nachzulaufen, anstatt stehen zu bleiben und seinem Bruder gegen die bösen Ticketverkäufer zur Seite zu stehen. Das ist der Grund, warum ein paar böse Ticketverkäufer die Macht über alle anderen auf der Welt haben.

    Zum Glück für den von den Ticketverkäufern Verfolgten, gibt es noch höhere Mächte, die aber nur von dem gesehen werden können, der im wahrsten Sinne des Wortes für alles offen ist, selbst auch für das vollkommen unmöglich Erscheinende innerhalb und außerhalb der Realität. Die Position des Unmöglichen nehmen im Film die Aliens ein. Nach denen suchen seltsamerweise auch in der Gesamtwelt die Menschen, die sich selbst nicht für irre halten, den übrigen Raum ab. Aber was spricht eigentlich dagegen, daß wir Menschen selbst die Aliens, also die aus unserer derzeitigen eingeschränkten Sicht höheren Wesen sind, für die im Grunde nichts unmöglich wäre, würden wir uns nicht von den bösen Ticketverkäufern deren Vorstellungen als das Maß aller Dinge verkaufen lassen, wie wir zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu denken, zu sprechen, zu leben haben?

    Was ist also wichtiger? Ist es wichtiger einem vom Dach gefallenen Hammer hinterher zu rennen oder ist es nicht viel wichtiger im Menschen vor uns endlich seinen Bruder (gegebenenfalls Schwester) zu erkennen und ihm/ihr die Hand zu reichen und zusammen den bösen Ticketverkäufern einen Tritt zu geben, damit sie dem gefallenen Hammer unten Gesellschaft leisten, und es für sie von dort kein Zurückkommen mehr gibt, so daß die Ticketverkäufer danach Geschichte sind?

    Danach können wir dann auch den sonst nur einen kurzen Abstecher in unsere Realität machenden Aliens in ihrem Kampf gegen deren Feinde bestehen, wodurch letztendlich alle Räume bereinigt werden, und mit alle Räume meine ich alle Gehirne von Menschen. So daß wir am Schluß wieder eine Welt haben, zu der wir sagen können, sie sei sehr gut.

    Lukas 14:26 Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern haßt, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein.

    Wie gesagt, das Hauptproblem dieser Welt ist der zwischenmenschliche Haß. Der Haß auf die Andersartigkeit des Nächsten, der Haß auf den, den man nicht versteht, der so ist wie er ist, weil er ein Individuum ist, der Haß auf den Irren zu unserer Linken und zu unserer Rechten. Und von wem wurde dieser Haß gesät?

    Im Grunde wissen wir das doch alle. Wir trauen uns nur nicht, die Wahrheit zu erkennen. Doch wer sie erkannt hat, der ist schon frei, und der möchte nichts weiter, als daß auch bald alle anderen davon frei werden, die Jünger eines Haßsäers sein zu wollen, nur weil der vorgibt, den Garten Eden für sich gepachtet zu haben, womit er zur monotheistischen Gottheit wird.

    Der Garten Eden ist aber die Erde und die gehört allen Menschen zugleich und nicht nur ein paar wenigen reichen Ticketverkäufern, deren Bahnhof, die Züge und Reiseziele nichts weiter sind als eine Illusion.

    Ist das jetzt Volksverhetzung? An dieses Wort dachte ich vorgestern im Zusammenhang damit, mich fürs Internet erneut umzubenennen. Im Moment nenne ich mich ja vd. Als Abkürzung für Volksverhetzung schwebte mir Volver vor. Volver, komisches Wort, nicht wahr. Gestern schaute ich mal nach, ob das Wort eine Bedeutung hat und stieß auf einen Film namens Volver von Pedro Almodóvar. Ich war schon ein wenig erstaunt, was das Wort bedeutet, da es ja praktisch alles und nichts hätte bedeuten können, hatte das Wort ja vorher noch nie gehört, aber es bedeutet genau das, was ich mir für die Menschheit wünsche.

    Ich zitiere aus der Filmbeschreibung unter Wikidings: „… Pedro Almodóvar sprach davon, dass Volver – Zurückkehren die innigste Rückkehr zu seinem Ursprung darstelle. „Es ist das Thema, das mich berührt. Ich fühlte etwas wirklich besonderes, eine Art Versöhnung mit meinen Wurzeln.“ Zitat Ende.

    Wenn ich wieder erscheine, dann also unter dem Pseudonym Volver.

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  3. Jesuit

    „Jeder Mensch lebt in einer eigenen Welt – das ist natürlich und auch gut so.“

    Nein, so ist es nicht! Wir leben alle in der selben Welt und diese Welt ist die Matrix. Die Matrix, dies zur Erinnerung, ist nicht eine um uns herum gebaute künstliche Welt, sondern es ist eine in unser Gehirn eingespeicherte Welt. Es ist wie im Film, die Welt der Matrix ist bunt und bietet alles was wir uns erwünschen können. Dies gilt aber nur für die Menschen, welches diesem eigenen Gefängnis im Kopf in Form der Matrix nicht entrinnen können(oder wollen?), da sie sich in einem Wachkoma befinden, welche sie gerade genügend am realen Leben hält um ihnen die Energie zu entziehen. Für die Jenigen jedoch, die der Matrix entrinnen, ist die Welt düster und zerstört.

    „Zweifelt noch jemand daran, daß jeder Mensch in einer eigenen Welt lebt?
    Die er sich ständig selbst „baut“?“

    Ja, ich dann wohl! Uns ist die Freiheit genommen worden uns unsere eigene Welt zu bauen(zu ersinnen), daher können wir gar nicht wissen wie diese Welt aussehen würden und in welcher Harmonie darin die Menschen leben können.
    Wir sind zu menschlichen Computern geworden, welche durch ein Fenster in unserem Kopf nach einem Betriebssystem laufen und nicht nach dem gegebenen Menschenverstand und der Nutzung der eigenen Sinne. Dieses Fenster in unserem Kopf wird immer größer und ist schon bei 10 angekommen. Je größer das Fenster wird, desto mehr glauben wir das Licht hereinzulassen. Dabei wird tatsächlich durch dieses Fenster nicht nur immer Überzeugung der Matrix als Realität eingespeist, sondern auch im Gegenzug immer mehr Verstand abgesogen.
    Tatsächlich können wir die wahre und reale Welt also nicht bestimmen, solange dieses Betriebsystem in unserem Kopf nicht abgeschaltet ist.

    „Ist es daher nicht völlig verständlich, daß sich ein jeder Mensch von der Welt um ihn herum ein sehr „eigenes“ Bild macht?“

    Unter diesen Bedingungen nicht, da uns das Betriebssystem immer frühzeitiger eingespeist wird. Deswegen behaupte ich hier mal mit Nachdruck, es ist nicht unser individuelles Bild von der Welt was uns Probleme macht, sondern es ist das deckungsgleiche. Unsere Individualität wird uns heutzutage nur vorgegaukelt, indem wir sie aus einer Palette auswählen, welche innerhalb des Betriebssystem angeboten wird. Unsere tatsächliche Individualität erfahren wir gar nicht, denn dazu müßte wir Bereiche betreten, welche nicht auf dieser Palette zu finden sind. Wir sind jedoch so konditioniert, daß wir vor allem Angst haben was außerhalb der Angebotspalette ist, denn es ist unser Selbst vor dem uns Angst gemacht wird. Die Angst etwas in uns zu finden, was im Betriebssystem nicht vorgesehen ist. Der Hass auf den Abweichler vom Betriebssystem ist ebenfalls auf diese eigene Angst begründet. Es ist die Vermutung, der Andere schafft etwas was ich nicht schaffe und da es aber vom System abweicht was der Andere schafft, kann ich mich auf die Vorgaben des Systems zurückziehen und den Abweichler hassen.

    Ich würde übrigens immer eher den Film Matrix empfehlen, wenn man den Hammer suchen sollte.

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  4. Jesuit

    Wir sollten davon abkommen, die Schuld immerzu bei uns selber zu suchen. Das wir großes Potenzial für Launen und Verwirrungen haben, liegt nunmal in dem Bereich der menschlichen Natur, welcher noch unser Aufgabenbereich darstellt hin zur Ethik.
    Das was auf uns liegt jedoch, ist ein Zwang der über unseren „Fehlern“ liegt. Dieser Zwang, diese Steuerung, weiß unsere Fehler zu nutzen und sie in die Perversion hochzutreiben, allein durch die Beeinflussung des Bereiches in unserem Kopf, den wir für den Glauben hergeben und der nicht durch Wissen gedeckt ist.
    Da kann man sich nun ganz „wissenschaftlich“ daran hochziehen und auf die anatomischen Gegebenheiten des Menschen eine Formel konstruieren, jedoch wird immer nur dabei herauskommen, welch unvollkommene Geschöpfe wir sind. Diese Ergebnisse sind die Aufgabe der Wissenschaft, welche nur dazu erfunden wurde, die Welt für uns auf den Kopf zu stellen und uns klein wie Würmer zu machen.
    Die Jenigen die uns beherrschen wollen, gehen diese Aufgabe die sie sich gestellt haben, rational und mit durchdachter Technik an. Die Macht die sie über uns haben, ist die Macht des Wissens über uns, welches in einem Masterplan ihren Generationen weitergegeben wird. Daran ist überhaupt nichts übersinnliches und alles was in diese Richtung geht, ist nur Ablenkung für die Menschen, welche dazu neigen ihre Beherrscher zu überhöhen.
    Das Wissen über uns ist kein großes Geheimnis, jedoch haben sie den Vorteil einen sehr alten Plan vorliegen zu haben, während wir alles erst innerhalb unseres einen Lebens ergründen müssen, um diesen Plan zu durchschauen. Unser Schutz gegen diesen Plan ist uns verloren gegangen, denn unsere Generationerfahrungen werden nirgends mehr geschützt und weitergegeben. Im Gegenteil, wurden diese systematisch vernichtet.
    Wir müssen zudem auch noch erst auf die Idee kommen, unsere systematische Vernichtung zu erkennen und einen Plan dahinter zu ergründen. Das dauert bei einigen sehr lange bis sie evtl. ein entsprechendes Schlüsselerlebnis haben welches sie erweckt, bei anderen kommt diese Idee gar nie in ihrem Leben auf.
    Wenn man jedoch erstmal die Systematik des Planes gegen uns durchschaut hat, dann sollte man sich verbieten die Fehler unserer Verflechtung in diesem Sytem bei sich selber zu suchen, denn das ist unangemessen. Die Aufarbeitung unserer eigenen Fehler, die sollte erst dann wieder entscheidendes Gewicht bekommen, wenn es sich tatsächlich nur noch um unsere handelt und nicht mehr um die uns eingeflössten.
    Wenn wir nun unangemessen ständig uns auf die Suche unserer eigenen Fehler machen, dann ist dies Teil unsere gewollten Ablenkung und wir werden nie herauskommen aus den Zwängen die auf uns liegen. Ein im Schneidersitz ruhender Omgsager, der mit sich im Reinen scheint, der betrügt sich lediglich selber, denn er ist dem System dadurch nicht entkommen und es besteht weiterhin gegen die Menschheit. Er hat lediglich einen „Ausstieg“ gefunden, welcher allein ihn beruhigt, während das System weiterhin wütet und auch das Gebäude seiner eingebildeten heilen Welt zerstören wird.
    Die Diskussionsfreude auf diesem Blog ist teilweise erbärmlich.

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  5. fini09

    @ ALL
    ‚DWB‘ ist ein Informations-Portal!

    Desto ‚lernenswerter‘ sind die Beitraege/Artikel in diesem ‚Portal‘.
    DWB – Portal ist im Internetz eine der ‚fuehrenden‘ Aufklaerungs-Seiten,
    die aufschlussreich berichtet; so der werte Leser geneigt ist zum Tiefenstudium; den Geist zu befluegeln im immateriellen Bereich ganz besonders, die materielle Seite ist teils ebenso wiedergegeben in ettlichen Artikeln/Beitraegen, wer suchet – der findet- Der Seitenstrang birgt zusaetzlich hervorragende Neuigkeiten des Weltgeschehens wie zum Beispiel Konjunktion, UncutNews, NetNewsGlobal – undsoweiter, undsofort..

    @LuckyHans

    bitte um Verzeihung, das dieser Kommentar nicht zum Thema passt.
    Vielen Dank.

    LG

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  6. Luckyhans

    zu Jesuit um 20:41:
    Gern wiederhole ich nochmal: der obige Artikel enthält nur allgemein unbestrittene Fakten, daher wäre es sinnvoll, Widerspruch bitte auf Argumente zu gründen und nicht auf Hollyschutt-Manipu-Filme, die alle ihre Funktion erfüllen, auch der genannte.

    Zu Jesuit um 10:41:
    „Wir sollten davon abkommen, die Schuld immerzu bei uns selber zu suchen.“ – wo bitte hast Du im Artikel irgendeine „Schuldsuche“ oder etwas ähnliches entdeckt?
    Es geht dort ganz schlicht darum, daß jeder Mensch völlig natürlicherweise in seiner Wahrnehmung und Welt-Anschauung von ganz unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht – nichts weiter.
    Das wäre erstmal zu verstehen und dann daraus die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen… 😉

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  7. Luckyhans

    zu vd um 19:26
    Zitat: Was also muß passieren, damit Menschen wieder sagen können: „Deine Welt mein Bruder (oder gegebenenfalls Schwester), ist auch meine Welt“? –
    Zuerst einmal muß jeder bereit sein, anzuerkennen, daß jeder andere Mensch ganz natürlich, bedingt durch seinen ganz speziellen Lebensweg und die darais resultierenden Erfahrungen, eine etwas andere Sichtweise haben MUß als man selbst.

    Sodann wäre es sinnvoll, das beste aus dieser ziemlich umwälzenden Erkenntnis zu machen, d.h. es als Bereicherungsmöglichkeit der eigenen Sichtweise anzusehen.
    Also als Chance, jederzeit die eigenen Anschauungen anhand eines Vergleiches überprüfen, ergänzen und weiterführen zu können.

    Wie dann ein jeder dies auszuführen gedenkt: bitte, da sei jeder frei auszuprobieren, was besser „ankommt“… 😉

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  8. Luckyhans

    zu BakuRock um 01:14
    Besten Dank für die Richtigstellung und Ergänzung, hatte das Zitat nicht mehr genau im Gedächtnis, hätte aber selbst nachschlagen sollen, sorry.
    War natürlich auch im Ganzen „gemeint“… 😉

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  9. Jesuit

    „Gern wiederhole ich nochmal: der obige Artikel enthält nur allgemein unbestrittene Fakten, daher wäre es sinnvoll, Widerspruch bitte auf Argumente zu gründen und nicht auf Hollyschutt-Manipu-Filme, die alle ihre Funktion erfüllen, auch der genannte.“

    Das ist genau die Art der überheblichen Argumentation der Wissenschaft, welche keine Widerlegung auf Basis des Menschenverstandes anerkennt, weil sie meint die unwidersprochenen Fakten zu bringen. Formeln aneinanderketten und Logik unterdrücken. Eine ganz traurige Erwiderung!

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  10. Luckyhans

    zu Jesuit um 15:31
    Tut mir leid, ich sehe in deinem betreffenden Kommentar erstmal Behauptungen, und als „Begründung“ eine Hollyschutt-Filminterpretation.
    Oder hab ich einen anderen Kommentar gelesen?

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