Deutschland heute aktuell

Es ist wie immer: die einen jubeln und freuen sich, weil etwas von ihnen nicht unbedingt Erwartetes passiert ist, die anderen nörgeln und meckern, weil eh alles was geschieht, nach ihrer Auffassung von den Hintergrundmächten gesteuert wird.
Schaun mer doch mal, was für uns hier in der BRvD da herausschaut…
Luckyhans, 12.11.004


Fakt ist jedenfalls, daß mit dem Wahlsieg für Trump die Kabale nichts als Zeit gekauft hat.
Denn die Signale vor den Wahlen waren eindeutig: wenn ihr jetzt diese C-Verbrecher-Clique gewinnen laßt, dann ist hier Bürgerkrieg im Lande.
Nun werden – wie auch schon bei der „Wahl“ des vorigen Präsis, mit seinem „Change“ und „YWC“ – die Leute erstmal gläubig abwarten, was denn der Neue so Tolles neu machen wird.
Es wird also vorerst niemand so richtig aktiv werden.

Unterdessen laufen weltweit die Programme zur Verchippung, zur geheimdienstlichen Vollüberwachung und zur vollen Kontrolle jedes Einzelnen leise im Hintergrund weiter.
Denn auch ein Trump als Präsi wird DARAN – an der gleitenden Einführung der Vollkontrolle über alle Menschen – nichts ändern. Sogar wenn er es wollte – er würde nur JFKs Schicksal teilen, und sein Vize wäre dann Präsi.
Und auch die darniederliegende Wirtschaft kann ein Präsident nicht „ankurbeln“, die Ungleichgewichte zwischen „Finanz-“ und Realwirtschaft beseitigen und vieles anderes mehr – das alles wird sich nicht ändern…

Aber das ist ja auch nur meine Meinung – lassen wir doch mal die „Fachleute“ ran.
Da hat die german-foreign-policy.com (der deutsche Ableger von www.foreignpolicy.com) doch gleich eine Analyse parat, wie denn das Ergebnis aus „deutscher“ Sicht (gemeint ist natürlich die des „Establishment“ der BRvD) zu bewerten sei.
Und natürlich auch ohne Betrachtung der Hintergründe… 😉
Dennoch, weil’s recht aufschlußreich ist, daraus hier einige Auszüge (Hervorhebungen von uns), mit jeweils ein paar Anmerkungen.

Kontrolle verloren
Nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl kündigt die Bundesregierung eine Fortsetzung ihrer engen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten an und verlangt eine stärkere deutsche Stellung innerhalb des westlichen Bündnisses. In den Berliner Reaktionen auf Trumps Sieg hatte zunächst erhebliche Überraschung überwogen, da nicht nur meinungsbildende Medien, sondern auch Umfrageinstitute in den Vereinigten Staaten bis zum Schluss einen Sieg von Hillary Clinton vorausgesagt hatten – eine grobe Fehleinschätzung, die Parallelen auf dem europäischen Kontinent hat (unter anderem beim Brexit-Referendum oder beim FPÖ-Erfolg bei der österreichischen Präsidentenwahl) und die zeigt, dass das herrschende Establishment nicht nur die Kontrolle über weite Teile der Bevölkerung verloren hat, sondern deren Befindlichkeit nicht einmal mehr zutreffend wahrnimmt. Entsprechend bezeichneten etwa Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen sowie führende Berliner Außenpolitiker das US-Wahlergebnis in einer ersten Stellungnahme als „schweren Schock„.[1]

Die „erhebliche Überraschung“ wird wohl darauf zurückzuführen sein, daß „unsere“ alliiertenhörigen Politikerdarsteller sich zu einseitig auf die Clinton-Bande „eingestellt“ hatten.
Interessant finde ich die Wortgruppe „meinungsbildende Medien“ – sie hat einen Beigeschmack von Offenlegung dessen, wie „man“ die Aufgabe der Propagandamedien sieht.
Und die „groben Fehleinschätzungen“ resultieren wohl daraus, daß man
a) ganz offensichtlich auf die falschen „Denkpanzer“ (think tanks) in den VSA hört, und
b) schon selbst auf die eigenen Lügen soweit eingeschworen ist, daß man den Kontakt zur Wirklichkeit (und nicht nur „die Kontrolle über weite Teile der Bevölkerung„) bereits weitestgehend verloren hat.
Aber lesen wir doch weiter.

… erklärte Hardt: „Wir werden der neuen US-Administration die Hand ausstrecken und hoffen, an die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre anknüpfen zu können.“ Dazu zähle ausdrücklich auch „die enge Zusammenarbeit im gemeinsamen NATO-Bündnis“.[2] Allerdings gebe es eine „Notwendigkeit für uns Europäer und speziell für uns Deutsche, mehr Verantwortung zu übernehmen und mehr in die Waagschale zu werfen„, äußerte Hardt; diese „Verantwortung“ werde „unter Präsident Trump weiter zunehmen“ und betreffe das „gesamte[…] Instrumentarium der Außen- und Sicherheitspolitik“.

Nun, das liest sich für mich im Klartext ganz deutlich so:
„Wir Deutsche – damit meinen die abgehobenen Marionetten in Berlin sich – werden die Positionen unserer bisherigen transatlantischen Partner – der neoliberalen Kriegstreiber – weiter vertreten, vor allem deren Konfrontationskurs gegen Rußland und China – notfalls auch gegen den Willen und den Kurs der  Trump-Administration.“
Denn nur wenig später heißt es in der Analyse:

So hieß es etwa in einer kürzlich publizierten Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), zwar hätten weltpolitische Vorhaben zur Zeit „ohne die Mitwirkung des Hegemons USA nur wenig Aussicht auf Erfolg“. Dennoch sei es unumgänglich, „darüber nachzudenken, wie man reagiert, sollte das Verhalten der USA aus deutscher Sicht kontraproduktiv sein„; „ohne die Bereitschaft, sich mit der US-Regierung zu streiten„, schieden „viele Optionen der Einflussnahme von vornherein aus“.[4] Weiter hieß es, „Deutschland und Europa“ dürften künftig „das Feld ordnungspolitischer Entwürfe nicht den USA überlassen“; man müsse sich vielmehr eigenständig Gedanken machen, wie nicht nur „das transatlantische Verhältnis“, sondern auch „die künftige Weltordnung zu gestalten sind“.

Na, wie klingt das für euch? Haben wir in den vergangenen 25 Jahren jemals solche Töne von seiten unserer handzahmen Politiker-Darsteller gehört?
Natürlich sind mit „Deutschland“ die BRvD, und mit „Europa“ die EU gemeint – wobei wir daran erinnern, daß der „Guardian“ bereits offengelegt hatte, daß die EU stets ein CIA-Projekt gewesen ist.
Nun fragt man sich besorgt, woher denn dieser plötzliche „Mut“ kommt, „sich mit der US-Regierung zu streiten“ – darüber gibt der nachfolgende Absatz Auskunft:

Mehr Geld fürs Militär
Ähnlich hat sich der einflussreiche Diplomat und Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift „Internationale Politik“ geäußert. Deutschland sei „heute … ganz fraglos ein wesentlicher Teil des Westens“, schreibt Ischinger in einem ausführlichen Beitrag; „Deutschlands wichtige Rolle für den Westen offen zu benennen“ sei „kein Ausdruck von Größenwahn„.
Europa“ müsse allerdings, um seiner bedeutenden Stellung gerecht zu werden, stärker in sein Militär investieren: „Wir brauchen … mehr Tempo beim Auf- und Ausbau effektiver europäischer Verteidigungsstrukturen“.[5] Ende der 1980er Jahre etwa habe die Bundesrepublik noch „fast die Hälfte“ ihrer Haushaltsmittel „für Außen- und Sicherheitspolitik im weiteren Sinne“ ausgegeben; „heute bewegen wir uns in der Größenordnung von etwa einem Zehntel“. Das könne man sich „angesichts voller Kassen und einer sich immer weiter verbreitenden Krisenlage innerhalb und außerhalb von Europa“ nicht mehr leisten. Am heutigen Morgen hat Verteidigungsministerin von der Leyen dies bekräftigt und eine massive Aufstockung des deutschen Militäretats in Aussicht gestellt. Letztere hat Kanzlerin Merkel bereits mehrmals ausdrücklich angekündigt (german-foreign-policy.com berichtete [6]).

Da klopft der alte militaristische Ungeist – bisher stets unterdrückt durch die Re-Education – wieder an die Tür – neu belebt von den „Denkpanzern“ der Wall-Street-hörigen VSA-„Falken“ – in deren eigenem Land hat das reaktionäre Militär nun mit der neuen Administration erstmal einen Freund weniger – da kommen die treudoofen Marionutten in der BRvD-Verwaltung gerade recht, um den bisherigen Kurs auf „richtige“ Kriege in Europa weiter voranzutreiben, und zwar – wie wir lesen – massiv.

Für mich ein klarer Ausdruck von Größenwahn, wenn man gleichzeitig die tatsächliche Lage hier im Lande betrachtet.

Überigens: wo hat denn der Herr Ischinger die „vollen Kassen“ ausgemacht?
Bei der „Staatsverschuldung“ der BRvD-Verwaltung bei den internationalen Banken in Höhe von über 2 Billionen Euronen? Das sind zweitausend mal Tausend Millionen Euros…
Bitte nicht vergessen: das, was uns vom immer wieder gern logelnden Rollstuhlfahrer als „schwarze Null“ (die auch nur mit diversen Tricks „produziert“ werden kann) präsentiert wird, ist eine laufende Neu(!)verschuldung, die nicht höher ist als bisher schon!
Mit anderen Worten: nicht nur daß kein Schuldenabbau stattfinden wird, nein, es werden weiter neue Schulden aufgehäuft – „nur“ nicht wesentlich mehr als auch schon bisher alljährlich.
DAS wird diese sog. „schwarze Null“ am Ende sein!

Und nochmal ganz deutlich ein wenig später, als es um Syrien geht:
Man dürfe „die Anwendung militärischer Gewalt nie von vornherein kategorisch ausschließen“, erklärte Ischinger am Wochenende.
Das heißt für mich im Klartext:
„Wir wollen, daß wieder mehr Krieg geführt wird – auch von der Bundeswehr.“

Abschließend nochmals der Hinweis auf die Quelle der angeführten Zitate.

Ja, „was lernt uns das“ jetzt?

Wenn wir nicht aufpassen und uns nicht langsam aber sicher mal aus der Deckung wagen, werden die vereinten Politiker-Darsteller von Washington-D.C.s Gnaden, die uns seit 70 Jahren beherrschen, in einen gesamteuropäischen Krieg „führen“ – mit der Unterstützung der „Falken“ in den VSA, und ganz offensichtlich – wenn „nötig“ – auch gegen den Willen der neuen VSA-Administration.

Es besteht also weder Anlaß zur Freude noch zu Begeisterung – eher zu selbständigen, eigenverantwortlichen Handlungen, wie wir sie hier schon seit Monaten vorschlagen, und wie sie als einzige ohne Kataklysmen aus der gegenwärtigen Systemkrise heraus und in eine wirklich Neue Welt hineinführen können:
nämlich daß jeder Mensch seine Teilhabe an der Mitwirkung im System JETZT konsequent Schritt für Schritt beendet (denn WIR halten das System am Laufen durch unserer tägliche Mitarbeit) und neue Strukturen mit erschafft, die eine echte Alternative zu dem bestehenden Irrsinn herausbilden – Kooperation statt Konkurrenz, Respekt vor dem Leben statt Krieg, Mitgefühl statt Egoismus, Gemeinsinn statt Eigensinn usw.

Formen können sein:
Stiftungen, Kooperativen, Genossenschaften, informelle auf Autarkie gerichtete Gemeinschaften, Vereine und andere –
keine Parteien (von part – der Teil), welche die Menschen nur weiter auf-teilen, sondern für alle offene Vereinigungen auf freiwilliger Basis, mit gleichberechtigten Mitgliedern und ausschließlich Konsens-Entscheidungen…

Ergänzung 1

Wie bereits berichtet, ist die Ratlosigkeit unter den Politiker-Darstellern der hiesigen Verwaltungsorgsanisation nach wie vor groß – wenn nicht einfach nur nackte Angst produziert wird vor einem „unberechenbaren“ usw. VSA-Präsidenten, wie es auch die Propagandamedien fleißig tun, dann melden sich diverse „Fachleute“ und Ratgeber mit ihren Ausführungen.
Ein weiterer ist nun bei german-foreign-policy zu Wort gekommen, und liegt genau im Sinne unserer vorgestrigen Analyse – da kommen interessante Offenbarungen zur Sprache:

Die Elitenbeziehungen zwischen der Bundesrepublik und den USA seien so eng, dass es vor Präsidentenwahlen immer „Kontakte in die Lager beider Kandidaten gegeben“ habe, meistens auch zu den Kandidaten selbst, heißt es; „doch bei Trump ist das nicht der Fall“.[1] Sogar das Auswärtige Amt beklage, „keine Kontakte und keine Zugänge zu Beratern“ des nächsten US-Präsidenten zu haben; nicht einmal der deutschen Botschaft in Washington sei es gelungen, „Beziehungen in Trumps Lager aufzubauen“. Im deutschen Außenministerium könne man auf die Frage nach außenpolitischen Beratern des US-Republikaners die verärgerte Antwort hören: „Er hat keine.“ Trump habe ein „paar Figuren um sich herum versammelt, die alle nicht ernst genommen“ worden seien, wird ein Experte von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) zitiert.[2]

Das ist ein vollständiger Offenbarungseid, daß man in der Verwaltungsorganisation einfach seinen Job nicht gemacht hat!!!
Sowas kann ja wohl nicht sein, wenn sie diese Leute im AA und anderswo „Profis“ schimpfen wollen!

Aber es wird noch lustiger.

Skepsis herrscht unter Berliner Experten bezüglich der Frage, ob Trump vom Washingtoner Polit-Establishment faktisch kontrolliert werden kann. In der deutschen Hauptstadt wird darauf verwiesen, dass der US-Präsident zum einen dem „System der Checks and Balances“, der Machtteilung mit dem Kongress, nicht so leicht entkommen kann. Zum anderen sei der Präsident „auf einen immer größeren Beraterstab angewiesen“, heißt es; dabei sei „der Pool an qualifizierten Regierungsbeamten … begrenzt“, und diese entstammten ihrerseits gewöhnlich dem Washingtoner Establishment.[3]

Hier kommt deutlich zum Ausdruck, daß jenes „Washingtoner Polit-Establishment“, von dem „unsere“ hiesigen Marionetten bisher ihre Weisungen bezogen haben, und von denen man wohl glaubte, daß diese die Vortänzer auf der Polit-Bühne fest „im Griff hätten“, nicht diejenigen sind, als welche sie sich ausgegeben haben.
Unsere Marionetten haben ganz offensichtlich keine Ahnung, wie die tatsächlichen Strukturen „übern Teich“ sind und wer da wem was zu sagen hat…

Ebenso dürfen sich unsere „Experten“ und „Transatlantiker“ mal kräftig an die eigene Nase fassen, denn auch sie scheinen völlig „daneben“ zu liegen, was die realen Einflußsphären in Dstrict of Columbia betrifft – eine vollständige Bankrotterklärung auch hier!!!

Aber es wird noch bunter:

Um deutsche Interessen bei der künftigen US-Administration zu sichern, beginnt Berlin nun in Washington Druck zu machen. Erste konkrete Vorstöße kommen aus der Wirtschaft und dem Bundeswirtschaftsministerium. Hintergrund sind Trumps Pläne, das Freihandelsabkommen TTIP fallenzulassen, Schutzmaßnahmen für die US-Industrie zu ergreifen und in diesem Zusammenhang womöglich auch Schutzzölle zu verhängen sowie vielleicht gar Schritte gegen Länder einzuleiten, die in ihrem US-Handel einen exzessiven Handelsüberschuss aufgebaut haben. „Wenn Trump die Handelsschranken durchsetzen könnte, die er angekündigt hat, wäre der Schaden groß“, urteilt der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest.[5]
Tatsächlich sind die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr zum größten Abnehmer deutscher Ausfuhren überhaupt aufgestiegen und besitzen deshalb für die exportfixierte deutsche Industrie erhebliche Bedeutung. Bereits die Tatsache, dass die Ausfuhren in die USA im ersten Halbjahr 2016 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreswert schrumpften, ist in deutschen Wirtschaftskreisen mit einiger Sorge registriert worden. Ein weiterer Rückgang der US-Exporte wäre für viele deutsche Unternehmen ein schwerer Schlag.
Er fiele umso mehr ins Gewicht, als die Bundesrepublik im vergangenen Jahr ein Außenhandelsplus von fast 55 Milliarden Euro aus dem Geschäft mit den Vereinigten Staaten gezogen hat: Deutsche Profite sind zu einem guten Teil US-finanziert.[6]

Abgesehen von dem lächerlichen Spruch, „Berlin beginne nun in Washington Druck zu machen“ – der geknebelte Sklave, das besetzte Land, macht dem Sklavenhalter, dem Besatzer „Druck“ 😉 – was eine besonders schöne Perle der Propaganda ist: schaun wir uns diese Aussagen mal näher an.

So man dem Artikel glauben will, wären „die Wirtschaft“ (der BRvD) und deren Ministerium an TTIP vital interessiert?

Ja, die „deutschen“ Groß-Unternehmen sind tatsächlich schon derart heruntergekommen, denn sie gehören schon längst nicht mehr deutschen Eigentümern.
Und die internationalen Finanzoligarchen sind in ihrem Wesen Internationalisten – sie haben nur eine Heimat, und das ist das Geld.

Und die VSA sind ausschließlich deshalb „zum größten Abnehmer deutscher Ausfuhren überhaupt aufgestiegen„, weil der Handel mit Rußland durch die Sanktionen im vorigen Jahr um über 40% eingebrochen ist (jener der VSA mit Rußland ist im gleichen Zeitraum um 11% gestiegen).

Und das sogenannte „Außenhandelsplus von fast 55 Milliarden Euro aus dem Geschäft mit den Vereinigten Staaten“ gründet sich auf die „Bezahlung“ der deutschen Lieferungen ach den VSA durch mit keinerlei Deckung versehene Computerzahlen.
Klar bringt das den „deutschen“ (internationalen Finanzoligarchen gehörenden) Konzernen Profite, aber diese werden über den Umweg des Targeting (früher waren es die Hermes-Bürgschaften – heute sind es die Banken-Verrechnungen) vom deutschen Steuerzahler bezahlt.

Das ist die Wahrheit über das Idioten-Land, das sich (Vize-)“Exportweltmeister“ nennen läßt: es verschenkt seine Ware bzw. läßt sie von den eigenen Angestellten bezahlen!
Ja, genau – vom Personal der BRvD – von allen Personal-Ausweis-Trägern

„Die deutsche Industrie wird sich weiterhin für ein faires TTIP mit guten Regeln für beide Seiten einsetzen“, kündigt Grillo“ – seines Zeichens Präsident des BDI – an – kein Wunder mehr, wenn man sich die wahren Zusammenhänge verdeutlicht.
Aber auch das ist noch nicht alles.

Jenseits der drohenden Schwierigkeiten im Handel zeichnen sich inzwischen allerdings auch erste deutsche Profiteure des US-Regierungswechsels ab. Zu ihnen zählt der Bayer-Konzern. Bayer hat zuletzt den US-Pharmariesen Merck und den US-Agrarkonzern Monsanto übernommen und nun den US-Republikanern für den Wahlkampf 433.000 Dollar gespendet [9]; Trump hat – anders als Clinton – nicht auf eine Senkung der Arzneimittelpreise gedrungen. Die Bayer-Aktie ist gestern deutlich gestiegen.

Und wenn dann Konzerne wie der IG-Farben-Nachfolger Bayer AG als mögliche Profiteure dastehen, dann liegt das wohl auch daran, daß offiziell fast 47% der Aktionäre sich in VSA/Kanada und UK befinden – mithin vom Fleiß und Erfindungsreichtum der deutschen Arbeiterschaft profitieren.

Und natürlich muß das heimliche Streben nach einer „gewichtigeren Rolle in der Welt“, nach welcher „unsere“ Politiker-Darsteller im Solde des D.C.-Establishments so lechzen, dem deutschen Michel weiterhin ordentlich verkauft werden:

Hoffnung auf profitable Geschäfte macht sich schließlich auch der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall. Trump werde Druck auf die Bundesregierung ausüben, den deutschen Rüstungsetat endlich auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern, wird ein Rüstungsmanager zitiert: Dies komme „einer Aufstockung des deutschen Rüstungsetats von bis zu 20 Milliarden Euro gleich“.[11] Rheinmetall kann sich dabei Hoffnungen nicht nur auf neue Beschaffungs-, sondern auch auf Instandhaltungsaufträge der Bundeswehr machen. Die Rheinmetall-Aktie verzeichnete gestern ein Plus von zeitweise sechs Prozent.

Na, da lacht doch das Herz eines jeden deutschen Arbeitsnehmers – so er bei den genannten Firmen beschäftigt ist. Alle anderen dürfen halt nur zahlen, wenn die Brexit-Briten und die Nordamerikaner dann nach CETA und TTIP so richtig abkassieren kommen…

(Quelle der weiteren Zitate: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59479)

Ergänzung 2

Als ob es nicht schon genug wäre, kommt heute nun die Laien-Uschi mit einem sog. Namensartikel, in dem sie ihrer üblichen scharfmacherischen, vom D.C.-Establishment gesteuerten Kriegssehnsucht wieder mal Ausdruck verleihen darf.

Wie Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einem aktuellen Namensartikel schreibt, komme „auf Deutschland als große Nation in der Mitte Europas“ nach der Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten „eine zweifach wichtige Rolle zu“.[1] Zum einen gelte es, „Brücken zur neuen Administration Trump zu bauen“; schließlich geschehe der Aufbau eigener militärischer Kapazitäten „nicht von heute auf morgen“…

Ziemlich entlarvend für die dahinterstehenden Denkweisen sind auch die folgenden Sätze:

Um die erforderliche Stärke dafür zu erlangen, forderte Juncker die „Einrichtung einer europäischen Armee“. Leicht verstörend wirkt, dass der EU-Kommissionspräsident es für notwendig hielt, den Hinweis einzufügen: „Wir sind nicht die Herren der Welt.“[4]

Schon wird in der gewohnten Manier die Richtung der möglichen Veränderung einfach mal umgedreht:

Man könne sich mit Trump als US-Präsident „weniger darauf verlassen, dass die USA sich in den Krisengebieten der Welt engagieren und damit auch zur Sicherheit hier in Europa beitragen“, behauptet der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Henning Otte: „Das wird mehr Einsätze für die Europäer bedeuten, speziell für die Rahmennation Deutschland.“[8]

Zu gut deutsch: wenn Trump dem Krieg nicht führen will, dann werden wir das schon hinkriegen, daß er trotzdem stattfindet.
Kennzeichnend auch der Begriff „Rahmennation Deutschland“ – da kann man lange drüber nachsinnen…

Und auch der Schlußsatz des Beitrages ruft nach reiflicher Überlegung:
Angst kann zu Einigung führen“, erklärte Brok, um fortzufahren: „Josef Stalin war der erste Einiger Europas. Donald Trump hat in gewisser Weise die Chance, der zweite zu werden.“[9]

Es zeigt klar, daß Angst wohl das bevorzugte Werkzeug der selbsternannten „Eliten“ in „schweren Zeiten“ ist…

Obwohl ein VSA-Präsi niemals die Gestaltungsmöglichkeiten eines Josef Wissarionowitsch hatte, hat und haben wird – der Vergleich hinkt also von Anfang an…
Aber er könnte dann wahr werden, wenn Trump in einem Anfall von Durchblick die Besatzungstruppen aus der BRvD zurückziehen würde…
(Quelle der letzten Zitate: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59480)


Abschließend noch ein paar Meinungen anderer Menschen zum Wahlausgang:
– Willy Wimmer (CDU): https://de.sputniknews.com/politik/20161109313292875-wimmer-wahlentscheidung-us-krieg/
– MdB Sarah Wagenknecht: https://de.sputniknews.com/politik/20161109313289987-trumps-wahlsieg-nicht-ueberrascht-wagenknecht/
– ein Publizist: http://www.rationalgalerie.de/home/der-krieg-gewinnt-die-us-wahlen.html
– Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff: https://deutsch.rt.com/nordamerika/43001-ernst-wolff-establishment-und-massenmedien-usa-trump/ und
– der ehemalige deutsche Botschafter in Russland Dr. Hans-Friedrich von Plötz: https://deutsch.rt.com/meinung/42986-botschafter-von-plotz-trump-us-wahl/


P.S. Bin gespannt, ob ein Präsi Trump solche Dinger rückgängig machen wird:
https://deutsch.rt.com/kurzclips/43026-nato-abschreckung-russland-deutschland-usa/

P.P.S. Für alle, die immernoch von“Veränderung durch Trump“ träumen, hier einige „Hallo-aufwachen“-Links:

Regierungsvertreter sagen, dass Trump die Präsidentin Südkoreas angerufen und ihr die weitere Militärpräsenz der Vereinigten Staaten von Amerika zugesichert hat
http://www.antikrieg.com/aktuell/2016_11_10_bericht.htm
Damit sind dann wohl auch alle Träume von einem Abzug der Besatzer aus der BRvD „erledigt“…

Wahlbetrug in den USA hat Tradition
http://www.antikrieg.com/aktuell/2016_11_11_donald.htm

Tja, damit sollte endgültig klar sein, was uns erwartet: dasselbe wie bisher…

37 Kommentare

Eingeordnet unter Dreckskapitalismus, Geopolitik, Kriegstreiber, NWO

37 Antworten zu “Deutschland heute aktuell

  1. Amselina

    @Je-Su-it
    * *Um-Kehr* innerhalb des eigenen *ICH*-Bin-Es ?
    … 😉 …

    Liken

  2. @Jesuit

    Ja, leider findet sich zum Themenkomplex im dt. Sprachraum keine brauchbare Info, die vom Gehalt auch nur im Ansatz an Tsarion (und einige weitere Publizisten im engl. Sprachraum) herankommt. Da findet man hauptsächlich Geschwurbel und Geplapper, ausserdem ein Meer an tatsächlichen (völlig hanebüchenen, und vermutlich von der Kabale via gesteuerte Opposition gezielt platzierte) Verschwörungstheorien.

    Empfehle daher es zusätzlich zum Infogehalt gleich als Sprachtraining zu betrachten. 🙂

    Ps. Ich hatte mir die gut 10 Stunden übrigens in drei Etappen angeschaut. Etappe 1 & 2 sogar zweimal, weil ich im ersten Durchgang noch nicht ganz sicher war, inwieweit der Gehalt der Infos auf Tatsachen beruht. Die zweite Runde begann ich dann, als ich sicher war, dass es was vom besten ist, was man dazu überhaupt finden kann. Insbesondere wegen der hervorragenden Recherchearbeit die dem Werk zugrunde liegt.
    Es empfielt sich auch auf alle Fälle nicht gleich in einem Zug nen 10-Std-Marathon hinzulegen, da die Infos so gewaltig sind, dass man sie nach Häppchen erst mal querprüfen und dann sacken lassen muss…

    Gefällt 1 Person

  3. luckyhans

    Kurz zurück zum Thema:
    Nachdem man der Trumpf-Karte der Illus offensichtlich mal gesagt hat, daß die Schau-Spielereien für den Pöbel jetzt zu Ende sind und er sich gefälligst ab sofort programmgemäß zu verhalten hat, ist dieser Tage nun die zu erwartende 180°-Wende erfolgt: no change expected.
    Prompt hat sich auch Aniela Kazmierczak (http://www.n-tv.de/panorama/Merkels-Opa-kaempfte-gegen-Deutsche-Die-Wurzeln-der-Aniola-Kazmierczak-article10353776.html) ermutigt gefühlt, dem Personal mit einer weiteren Amtszeit zu drohen…
    Es wird also hierzulande sich erst etwas ändern, wenn der deutsche Michel endlich die Nachtmütze abstreift – und das kann noch dauern…

    Gefällt 1 Person

  4. fini09

    Eine kritische Analyse zum Thema von ‚Jasinna‘ …

    Liken

  5. Amselina

    Fini:
    Herz-Danke !
    Mir ist und wird das Herz so schwer,
    ich finde einfach keine wirk-Licht-wachen Leute mehr
    in meiner „Wach-Werde“-Um-Gebung …
    irgendwie nur fern-gesteuert,
    von völlig andren Mächten angeheuert ?

    Nur Da-Seins-Be-Queme
    un-an-geh-nehme
    Möchte-gern-In-Tell-i-gente
    mit größerer Hoffnung auf frühere Rente
    für eine angenehme Rosa-Sessel-Sitzerei
    auf mehr als einem faulenden Ei …

    …puuuhhh…
    es stinkt, wenn man das faulende Wasser davor kostet,
    ja, vielleicht sogar aus Goldenen Bechern dann trinkt…
    und das Sessel-Gestell rostet
    derweil
    den Auf-Sitzern unter dem … A… weg…

    Gefällt 2 Personen

  6. Pingback: Von Eliten-1 | Sei herzlich Willkommen beim Dude

  7. Pingback: Von Eliten-2 | Sei herzlich Willkommen beim Dude

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