Das neuste Geschäftsmodell der Konzerne: Totale Inkompetenz

Der Mitarbeiter hat dem Kunden gegenüber immer schön lieb und nett zu sein, hat sich – stets freundlich lächelnd – für den Umstand und Hintergrund der vom Kunden erfragten Antwort nicht mal im Ansatz zu interessieren, und soll dem Kunden jederzeit freundlichst und hintertrieben verlogen durch die Blume vermitteln, dass er ihn nach bestem Wissen und Gewissen mit der nötigen Information bediene – mag dann der Inhalt dieser Botschaft noch so offensichtlich hanebüchener Dummfug sein; den meisten fällt’s anlässlich der sich exponentiell verbreitenden Epidemie der Zombiefikation dieser Gesellschaft nicht mal mehr auf…

Ps. Diejenigen, auf deren Profil diese Stellenausschreibung passt, mögen der Menschheit doch bitte einen grossen Gefallen tun, und sich in den Kopf schiessen.


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39 Kommentare

Eingeordnet unter Aphorismen, Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Lustiges, Menschen, NWO, Philosophie, Sinn

39 Antworten zu “Das neuste Geschäftsmodell der Konzerne: Totale Inkompetenz

  1. Jesuit

    „Pseudointellektuelles Hirngewichse, mehr nicht.“

    Das gefällt mir! Oft geht es nur darum etwas schön verdrehtes zu sagen, damit man auf den Gegenüber geheimnisvoll intelligent wirkt.

    Im Kontakt mit großen Firmen fällt immer auf, die Freundlichkeit steht an erster Stelle, während Kompetenz und Verantwortung nicht zum Programm gehört. Wenn z.B. deine Stromrechnung nachweisbar nicht korrekt ist, dann wird die Klärung dieser Angelegenheit ignoriert. Möglicherweise sollte man nun einmal quer durchs Gebäude laufen und bitte bitte sagen, jedoch ist es nicht die Aufgabe des berechtigten Reklamierers, sondern die Firma sollte ihre Fehler selber korrigieren. Dies wird aber nicht getan und stattdessen lässt man den Kunden klagen. Das was früher als Service bezeichnet werden konnte und sich nach dem Motto richtete“Der Kunde ist König“, wurde bereits abgeschafft und bei den ganzen heutigen Firmen, die auch keinen verantwortlichen Unternehmer mehr vorweisen können, ist man bereits zum offenen Betrug des Kunden übergegangen. Bei allen gilt mittlerweile die Devise, sollte der Kunde nicht wehrhaft sein, so geht der Betrug durch. Wenn also ca. nur 10 Kunden(hoch geschätzt) von 100 wehrhaft sind, dann geht wohl die Rechnung noch auf und die restlichen 90 gleichen dies mehr als aus. Das ist das Prinzip nach dem alle hier mittlerweile arbeiten, inklusive der angeblichen Behörden, besonders die „Jobcenter“. Das ist der normale Effekt, wenn man auf Monopole stößt. Die ganze neue Weltordung dreht sich um Monopole und das war schon immer so. Der nächste bereits eingeleitete Schritt ist, daß man diese Monopole unangreifbar macht und der Rechtsweg dann auch fraglich wird, bzw. dann direkt vom Monopol bearbeitet wird.
    Und die Ausrichtung auf diese Unangreifbarkeit, ist heute bereits schon deutlich zu spüren. Deswegen ist Service heutzutage bereits schon nur eine angehängte Farce, die Verantwortung die ihm zugrunde liegen sollte, existiert jedoch schon länger nicht mehr. Ein Angestellter, wo auch immer, der in einer Firma arbeitet die nirgends Verantwortung(für den Kunden) transportiert, kann selber auch keine verantwortungsvolle Haltung transportieren.
    Als es noch Staaten gab, gab es auch noch Verantwortung die verteilt wurde. In diesem heutigen System des Handelsrechts, gibt es keine Verantworung mehr und sie kann demnach nicht verteilt werden.

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  2. gabrielbali

    Was Ihr hier beschreibt, gab es, z. B. ganz stark in der Versicherungswirtschaft, auch schon vor 50 Jahren. Mag ja schlimmer geworden sein, will ich ja gar nicht anzweifeln, aber mag mir einer von den vielen klugen Koepfen hier erklaeren, weshalb ich selbst permanent das genaue Gegenteil von dem erlebe, was der Jesuit gerade vorhin so detailliert beschreibt?

    Ja, ich persoenlich treffe immer oefter auf kompetente, hilfsbereite und engagiert arbeitende Gegenueber – in Europa und selbst hier in Asien (wo das nicht unbedingt alltaeglich ist!) – freundliche, nette Leute, die mir Wege, Arbeit und Sorgen abnehmen. Und kein einziger von all den Leuten, welchen ich begegne, wirkt wie jemand, der, wie es Dude oben so „nett“ formuliert hat, mich anschreien moechte mit „Fick Dich doch Du Idiot, ich hab absolut kein Interesse daran mein Hirn einzuschalten, sondern bin hier ausschliesslich dafür beschäftigt, dass ich Ende Monat immaginäre Bits und Bytes auf einen Bankserver überwiesen bekomme, und alles andere ist mir schnurzpiepegal. Also verpiss Dich, Wixxer, und nerv mich nicht mit Deinem Scheiss.“

    Wie schon erwaehnt, ich erlebe das genaue Gegenteil von Dude’s Auswurf!

    Also wer kennt das Geheimnis „weshalb“? Ich lasse mich ueberraschen. Hahaha…

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  3. Jesuit

    Das Geheimnis ist, ob man sich im Abhängigkeitsverhältnis befindet oder nicht.
    Wenn man die Möglichkeit gefunden hat autark zu leben, dann kann es einem auch wieder passieren als Kunde und König angesehen zu werden. Als Einwohner im gedrängten Europa ist dies schwieriger, da es komplett verteilt(im Besitz) ist.
    Falls es Dich vielleicht also wieder einmal zurück nach Österreich ziehen sollte, dann könnte man dies erneut diskutieren wenn Du zwei Jahre wieder hier lebst. Auch hier gibt es die Möglichkeit sich als Souverän durchzusetzen und anders behandelt zu werden. Jedoch muß man sich dies vorerst erkämpfen.

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  4. @Jesuit 12:17

    Schön gesagt. Damit ist mein Aphorismus nunmehr wohl vollständig aufgeschlüsselt. 🙂

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  5. An Jesuit
    und alle
    „Das Geheimnis ist, ob man sich im Abhängigkeitsverhältnis befindet oder nicht.“
    Glaube ich auch.
    „Wenn man die Möglichkeit gefunden hat autark zu leben, dann kann es einem auch wieder passieren als Kunde und König angesehen zu werden.“
    Kunde und König ist zwar Kack, aber ich weiß schon, was du meinst. Da glaube ich allerdings, daß einige autark Lebende sicher das Gegenteil erfahren, wenigstens solange sie „Das Geheimnis ist, ob man sich im Abhängigkeitsverhältnis befindet oder nicht.“ nicht vollständig gefunden haben. Und das Abhängigkeitsverhältnis ist nicht durch Abgebung des Personalausweises etc. erloschen, sondern ist das Erlischen abhängig von der inneren Einstellung und nach Einsichtnahme in ganz andere Dinge, als nur in äußere Systemfelder. Wenn also Gabrielbali für sich empfindet, mit einem Teil dieser Problematik weitestgehend nicht mehr konfrontiert zu sein, ob nun autrak lebend oder nicht, und hinter der Freundlichkeit auch, wie er gleich zu Anfang durchaus deutlich sagt, Kompetenz findet, (deswegen melde ich mir hier nur) warum soll man ihm das madig machen?
    Gleichwohl bleibt Dudes Darstellung gültig, die durch des Kommentarianten Einwurf ebenso wenig madig zu machen gewesen wäre, denn was er beschreibt, ist ein vom System erwünschtes Mitarbeiter-Profil, das viele 1zu1 befolgen und bei welchem verlogenen Spielchen Kundekönig sogar obendrein sehr gerne mitmacht. Manch Kundekackkönig verlangt nämlich geradezu danach. Diese allesamt befinden sich im besagten Abhängigkeitsverhältnis – und wer andere Erfahrungen macht, ist hiervon im Augenblick frei; das kann bereits dauerhaft so sein oder eine vorübergehende Erfahrung oder nur hin und wieder auftreten, so daß man immerhin die Qualität davon sehen kann und ermitteln kann, welche Ursache es wohl hat.

    Ein anderes MitarbeiterProfil ist übrigens die absolut vorhandene Fachkompetenz bei gleichzeitgem Verzicht auf Freundlichkeit!
    Ja, das wurde hier mal noch gar nicht erwähnt. Mußte ja auch erst nicht. Aber jetzt schon. Da ist mir die Freundlichkeit allemal lieber, wenn sie natürlich ist. Dann dessen Inkompetenz beklagen? Ja und? Dann hat der Mitarbeiter halt keine Ahnung. Vielleicht hat er auch einfach nur keine Lust mehr. Verständlich! Man sollte sich umgehend auf gemeinsam ins Cafe gehen einigen und den hochwichtigen Gegenstand, um den es gerade hauptsächlich mehr ging, als um die Begegnung, für eine Weile ruhen lassen.
    Ich verstehe daher das ganze Folgegeschrei drumherum nicht, wenn 2 vollkommen leicht verständliche Beobachtungen für sich genommen zutreffen. Klar da hätte GB vielleicht nicht gleich zu Anfang „einseitiger Käse“ sagen und vielleicht sonstwelche Spitze verteilen sollen, wonach das folgende dann eher arrogant durchkam. Aber da hab ich schon schlimmeres gelesen, wenn einem Kommentarianten mal irgendwas nicht ins eigene Weltbild passte. Und dann müssen weitere Kommentarianten noch zusätzlich schimpfend reinspringen oder fangen plötzlich an aus der Bibel vorzulesen, dabei gings in dem Artikel zunächst um was anderes. Ist eben alles genau so ein einseitger Käse, sowie alles Geschriebene einseitiger Käse, ist, selbst bei beidseitig bedrucktem Papier, da geht der Käse dann eben sozusagen auf der nächsten Seite weiter und umso vielseitiger bedrückt bin ich nun auch von dem Ganzen.

    Genung aufgeregt, Wünsche allen Beteiligten einen geruh-samen Jahresausgang. Scheiß Kommentiererei.

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  6. Amselina

    Puuuuhhhh…
    Watt füa Of(f)end-Bahr-iges und -UN-gen…
    Ain-fach Klatsch-Haft ! 😉
    und die *Re*-Aktion-en auf so einen Klatsch-Knall?!?

    Zum (alten) Thema : „Positives Denken“ um jeden Preis…
    Negation und Re!-Aktion des Emp-Fängers zeigen sein Dahinter, selbst im tiefsten Winter…

    Meine Erfahrungen zu „Postiver Denke“ nutzen mir überhaupt nichts,
    solange sie nicht in MIR selber wirklich und ehrlich Raum ergreifen können.
    Sie verkommen zu „Positiver Manipulation“. Und WER will das schon ?

    => All-Es Rosa ! Was MIR be-gegnet, denn ICH bin ja soooo GUT !!!
    und kommt dann ein Klatsch, dann redet man einfach nua Matsch und schaissd tzurück … nicht getroffen doch zum Glück !
    – – –
    Mir flog dann aus dem Nach-Denken über das Große :
    „Laß-Dir-An-Meiner-Gnade-Genügen“
    die Erkenntnis-Suche-Lust einer vorhanden-sein-müssenden „Goldenen Ecke“ zu.
    ALSO:
    Auf!
    Ran an die Suche nach dieser „Goldenen Ecke !“
    Schön-Reden allein macht Leid und Kälte-Kummer um kein Grad wärmer.
    Das alles hat mir zwar
    -warum auch immer-
    den Vorwurf eines „Trüffel-Schwein-Dasein-Wollens“ eingebracht,
    aber dann suche und finde ich eben „Goldene *Trüffel*-Ecken ! “
    Und so entdecke ich immer wieder
    auch so manche „Goldene Ecken“, die sich oft sogar unter „Trüffel-Matsch“ verstecken !
    😉
    Das heißt übrigens aber auch nicht, daß ich die Augen zumache vor Ungerechtigkeiten und Lieblosigkeiten.
    Und Zorn ist mir eine enorme Kraft-Quelle geworden 🙂 !
    -NICHT: Sinn-lose Wut !!!-
    ………………………
    Es gibt zZ mE UN-GLAUBLICHE Parallelen im Denken und Er-Leben

    Wie zur Bestätigung ist mir dann ein altes Buch zugeflogen worden:
    EARTHWAY
    Die Botschaft einer indianischen Seherin
    Mary Summer Rain
    Achtungs- und Liebe-voller Um-Gang mit allem, was da so kreucht und fleucht
    oder auch schwimmt 😉 –

    Übrigens:
    Wie verändert sich Wasser , wenn ich „DANKE!“ zu ihm sage ?
    =>http://www.wasserbild.at/

    Ich werde auch immer mehr zu einem Positiv-Denk-An-Setzer
    aufgrund meiner „Ecken-Erfahrungen“,
    wenn auch in wachsenden, sich ver-ändernden Wahr-Nehmungen…
    😉
    mit Kanti-Gen und Ecke-lichen Grüßen !
    Werde wiida jung und:
    Auf zua/zuam Frai-WER-Dung !
    😉

    Zurück zum Thema und zum Kom von Luky:
    WARUM bitte werden heute grade immer mehr -oft völlig un-erfahrene- jüngere Frauen in solch „Po-Sit-ionen“ ge-hiift ?
    => Zu-Kunfts-Musik …
    => …
    ??? … Re-Ligi-Ionen-Ent-Wickelungen … ???
    => Petri-Schale & Co…
    => Frauen … ???

    Danke auch noch einmal für die „Peter-Info“ !
    und auch für die un-geschminkten 😉 Klar-Rede-Werde-Klatsche ! 😉

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  7. fini09

    @ All
    Eure Kritik ist nur allzu berechtigt!!!
    Der Bogen war ueberspannt und das Gehirn ausgeschaltet!!
    Das netz vergisst nicht! Eine rote Ampel ist ueberfahren und der Schaden gross!
    Derhalber ist meine Schuld am Schaden zu tragen. Voll und Ganz!!
    @ G-bali
    Ich wuensche Dir ein langes und glueckliches Leben auf Bali.

    ‚Vom Unglueck erst zieh ab die Schuld – was uebrig bleibt
    trag in Geduld‘.
    Theodor Storm
    @ All
    Das Kommentar – schreiben stell ich ein bis auf den aktuellen Bereich im DWB.
    Ich Danke Euch Allen Sehr!

    LG
    Fini

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  8. Wetterrückschau
    An Manche,
    alles zu lesen oder gar nicht:

    Hochdruckgebiet
    Dem obigen Aphorismus oder Essay ist zu entnehmen, daß es sich ja nicht auf Handwerker, Schuster, Frisöre bezieht, sondern auf die Mitarbeiter von KONZERNEN oder bestimmten Mitarbeitern gewisser Konzerne. Doch was wird denn nun von ihnen verlangt? Eine Identifikation mit dem Konzern durch Identifikation mit einer diesem Konzern dienenden Person oder eine Loslösung davon? Was wird am meisten, da grundlegend vorausgesetzt, angemahnt. Wo ist der Einzelne. Wo du, wo ich? (No I’m not working in such a Konzern, but I’m offenbar trotzdem very concerned)

    Tiefdruckgebiet
    Klar ist es auch so, daß manche/einige/viele Mitarbeiter dem Hilf-, Rat- oder Produktsuchenden Kunden einen Schmuh andrehen, weil sie es entweder eben gerade nicht besser wissen oder weil sie es durchaus besser wissen und sich, je dümmer sie ansonsten selber sind, danach die Hände reiben, als hätten sie für sich einen Reibach gemacht.
    Je nu! Das sind eben in Ausübung ihrer Tätigkeit Personen; Von Beruf Personen, ungeachtet der ursprünglichen Berufung; ihr kennt doch den Aspekt, habt doch schon etliche Abhandungen darüber geschrieben oder gelesen.

    Nebel-lebeN
    Diejenigen, die es durchaus besser wissen, aber den Schmuh betreiben, gelangen nach oben, gleichwohl noch immer dienend, nämlich dem Höchsten, bzw. dem aus dem höchsten Gefilde einst Gefallenen.
    Ebenfalls weiter nach oben, aber den gerade Genannten noch dienend, gelangen manche derer, die nur meinen, sie wüßten es besser (seien kompetent); derweil diejenigen, die um ihre „Inkompetenz“ wissend, vielleicht aber auch unter ihrer angeblichen Unfähigkeit leidend?, und dennoch mitmachen, schon im Konflikt mit sich selber sind. Von diesen werden einige zunehmend „unpersönlich“ oder auffällig überzogen freundlich oder wechseln zur allgemeinen Verwirrung minütlich von einem Zustand zum anderen – und da kann man als Kunde auch mal aufmerken, sehen: je nu! Ein Mensch!, statt zu drängeln, ‚her mit dem Scheiß Superprodukt du Flachhirn‘. Gerade als solche, die um das Personending doch einigermaßen wissen könnten das.

    Tief Peter im Himmelsreich
    Auch dem Peter-Prinzip (s.1. Kommentar) ist zu entnehmen, daß die Unfähigsten nach oben gelangen und man findet diesemnach die Ursache im Gebäude der Hirachie und der Hirachie-Gläubigkeit. Auch da wird aber ausschließlich von Personen gesprochen, so daß es eine Erklärung für ein Fratzenmodell ist und nur aufgrund der eingestreuten Satire erträglich bleibt, aber durchaus Zutreffendes beschreibt und erklärt. Die Gedankengänge und darausigen Überlegungen sind nicht die eines Kranken, sondern beschreiben ein vorherrschendes Krankheitsmodell, ebenso ist es mit Dudes Beschreibung eines Symptoms desselben.

    Wetterkapriolen
    So war bis zu diesem Punkt nur die Bereitstellung der entsprechenden Texte beabsichtigt und eine Auflesung vielleicht erwünscht. Dies bewirkte einen weiteren Wunsch, der durch Darlegung einer an sich nicht unvernünftigen Gegendarstellung veräußert wurde, mit der sich aufgrund der vermeintlich höheren Sichtweise aber vermeintlich über das zuvor Beschriebene hinweggesetzt wurde und es in gewisser Weise entwertete, was möglicherweise auf den mitschwingenden Käse-Geruch einer Abwertung zurückzuführen ist.
    Sowohl in diesem als auch in den unmittelbaren Reaktionen darauf ist dann etwas aus dem Rudern gelaufen und es hätte mehr Empfindsamkeit oder genaues Hinsehen erfordert, wodurch es zu den hernach folgenden überempfindlichen Reaktionen und verklärten Hin&Her-Guckereiern in alle Irrichtungen vielleicht gar nicht gekommen wäre. Zwar ist jedes Absenden nachträglich bereungswürdiger Zuschriften nicht der Impulsivität eines Charakters sondern dessen Nachlässigkeit geschuldet, doch hatte diese Nachlässigkeit schon zuvor stattgefunden und dann sind am Ende oft diejenigen die Doofen, die noch am empfindlichsten sind, und aus offenbar völlig irrationellen Gründen manchmal zur Überempfindlichkeit neigen. Das weiß man doch, aber es macht nicht jeden glücklich. Dieses Szenario ereignet sich häufig da, wo ein buntgemischter Personenhaufen aufeinandertrifft und träte nicht auf, wo keine mehr sind, bzw. wäre keiner, auch nicht aus Zufall, Teil dessen geworden, der nicht in irgendeiner Weise noch in diesem Personengebilde verfangen wäre, und sei es bloß per letztem Faden. (der allerdings hat die Qualität einer Nabelschnur oder zumindest einer Blutvene, hört man sagen)

    Aufwind
    Daher, nun als abruptes Fazit, erscheinen mir alle, die das, was sie sich von dem Ganzen selbstständig per Lektüre zuführten, aber nicht als für sich stehend so gelten lassen konnten, noch irgendwie darin verhangen zu sein und sich, vielleicht aus manchem, nicht aber aus der weiterführenden Identifikationsproblematik, erlöst zu haben; inklusive meiner Person, die herbeigeführt durch vollkommen unerwartete turbulente Aufwinde kurzweilig einen Schock erlitt und sich aufgrund dessen erst einmengte. (Aber auch ohne Einmengungen noch gewaltig darinsteckt)

    Wettervorhersage
    Bin aber gerne Willens, von jetzt auf gleich wieder gut Wetter zu machen, auf daß es dann zu solchem natürlicherweise wieder werde.
    Das geht auch an die Zuschauer in der Schweiz und in Österreich, wie man so schön im deutschen Fern-Sehen sagt.

    Witterung
    Denn es liegt ein Hund begraben, jedoch ohne Segen, und ich möchte wissen, ob es die turbulenten Aufwinde sind, die aus dieser Richtung kamen oder nicht doch vielleicht ein ganz anderes Segment, daß bemerkte Aufwinde erst aufzuwallen bewirkte, derweil dieses andere Segment viel eher in Resonanz, nicht aber in Korrespondenz, mit dem Segment steht, das es erst provozierte, anstatt mit der Aufwindung, über welch selbige nur die Dünste des Begrabenen und seiner Beisetzer transportiert wurden und auch mir wie fahle Schattengesichter erst vorhin im Nebelschlaf sehr schockreich vor dem innern Auge waberten.
    Wenn das mal keine Aufgabe ist.

    Ave –

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  9. Jesuit

    Es wird der Hund sein der begraben liegt und zwar schon länger.

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  10. Amselina

    *Danke!* für das *GeH-Witter !* eines aus dem „Nebel-Schlaf-Er-Wach(t)en“ in der Morgen-Dämmerung…
    Nach-Denk-A(e)hn-Lich(t)-Keiten sind am Er-wachen…
    Dank sei dem Wunder-vollen So-(n)nen(n)-Licht,
    das so manche Um-Ver-Nebelungen auf-bricht
    und wieder von der Schönheit einer Neu-Frei-Werdung spricht …
    -Wetter-Änderungen Welt-weit ?-
    . 😉 … Ave … 😉

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  11. gabrielbali

    „…..wo ein buntgemischter Personenhaufen aufeinandertrifft…“

    Treffend gesagt und trifft den Nagel direkt auf den Kopf. Ja und buntgemischte Personenhaufen bergen schon auch jede Menge an Sprengkraft in sich. Das alles gehoert zu unserem grossen Spiel, in dem wir wohl allzuoft vergessen, dass wir in Wahrheit einfach nur spielen…

    I like to play and I am still amused! 😀

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  12. gabrielbali

    @ fini

    Was haeltst Du davon, wenn wir zur Abwechslung mal das fokussieren, was uns beide verbindet? Koennte ja auch nett sein…

    Dein gestern in der Kommentarleiste eingestelltes Video zum Beispiel, das gefaellt mir gut.

    Da liegen wir beide bereits auf einer Linie – wenn auch (noch) nicht eintraechtig in einem Ehebett! 😉

    Ich hoffe, Du verstehst auch ein wenig Humor (auch wenn dieser gerade albern sein mag…). 🙂

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  13. Amselina

    Wolltegradschrubbn:
    Der „Hund“ wird auferstehn, er bewegt sich schon…
    da ströhmte doch dieser Duft schon wieder durch die Luft…
    Darauf ging der Komm-Putter mit all seiner Merke
    ab-schaltend rülpsend sich über-gebend zu Werke…
    Bloß weg
    von dem Dreck !!!
    😦 … 😦 … 😦
    Keine Ein-Sicht in eigenes Ver-Sagen,
    bitte, WER soll DAS noch ertragen ?!?

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  14. An fini:

    „Eure Kritik ist nur allzu berechtigt!!!“
    Teilsteils. Und kommt sie von Dritten, ist es ja schon Einmischung. Ich gehör zu den Dritten. Hab allerdings auch ein bißchen gelitten. Stand zwar am Rand und nicht in der Mitten, doch da ich befand, etwas sei überschritten, ist auch mir aus dem Stand etwas entglitten, das ich nun vorderhand möchte hier klitten.
    „Eine rote Ampel ist ueberfahren und der Schaden gross!“
    Vielleicht. Da war aber möglicherweise schon vorher ein Schaden. Der war aber u.U. dann noch nicht gesichert. Davor die Ampel, diese plötzlich rotsehend, sind Sie dennoch da durchgeheizt und in etwas reingebrettert. Soweit bislang meine Unfall-Analyse.
    „Derhalber ist meine Schuld am Schaden zu tragen. Voll und Ganz!!“
    Glaube ich nicht. Siehe Unfall-Bericht.
    „Das Kommentar – schreiben stell ich ein bis auf den aktuellen Bereich im DWB.“
    Das muß doch nicht sein. Beziehungsweise, das darf nicht sein, also ich finde, das sollte nun überhaupt nicht so sein. Und wenn dann nur, damit sich andere daran mal ein Beispiel nehmen könnten. 🙂 Denn grundsätzlich und ganz allgemein global betrachtet, kann ein zeitweiser Rückzug aus dem Kommentarbereich auch mal nicht schaden, dafür plädiere ich ja schon lange.

    Das nur kurz vorab, aus Mangel an Zeit und anderem. Anderes möglicherweise bald woanders.

    Liebe Grüße
    J

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  15. Eierdrücker

    Ein buntgemischter Personenhaufen………?
    Haufen?
    Haufen stinken, gemischt noch um etliches würziger.
    Aber was können Haufen dafür, daß sie stinken?
    Nichts.
    Die Personen bestimmen über den Grad der Würze, man(n) könnte auch auf den Begriff aus der Braukunst zurückgreifen – Stammwürze.
    Prägend wird sein ob Fisch, Fleisch, Rotkraut oder Rettich würzen.
    Ein Topfenknödel oder ein Becher Glace wird wenig Würze einbringen und so ist es nicht verwunderlich, daß manche Personen, um gehaltvoll zu argumentieren auf Fleisch oder Fisch zurückgreifen.
    Die am Haufen beteiligten Personen haben also im Auge (oder in der Nase) zu behalten: was frommt der Gemeinschaft?
    Was reizt unter Umständen zu Tränen?

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