Das neuste Geschäftsmodell der Konzerne: Totale Inkompetenz

Der Mitarbeiter hat dem Kunden gegenüber immer schön lieb und nett zu sein, hat sich – stets freundlich lächelnd – für den Umstand und Hintergrund der vom Kunden erfragten Antwort nicht mal im Ansatz zu interessieren, und soll dem Kunden jederzeit freundlichst und hintertrieben verlogen durch die Blume vermitteln, dass er ihn nach bestem Wissen und Gewissen mit der nötigen Information bediene – mag dann der Inhalt dieser Botschaft noch so offensichtlich hanebüchener Dummfug sein; den meisten fällt’s anlässlich der sich exponentiell verbreitenden Epidemie der Zombiefikation dieser Gesellschaft nicht mal mehr auf…

Ps. Diejenigen, auf deren Profil diese Stellenausschreibung passt, mögen der Menschheit doch bitte einen grossen Gefallen tun, und sich in den Kopf schiessen.


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39 Kommentare

Eingeordnet unter Aphorismen, Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Lustiges, Menschen, NWO, Philosophie, Sinn

39 Antworten zu “Das neuste Geschäftsmodell der Konzerne: Totale Inkompetenz

  1. gabrielbali

    Haufen stinken?

    Da haben wir es einmal mehr. Die Einen hoeren “Haufen” und haben augenblicklich Gestank im Ohr.

    Die Anderen jedoch, interessanterweise, hoeren ebenfalls “Haufen” und Duft macht sich in ihren Gehoergaengen breit und verweilt da auch, bis dieser Duft dann auch mal, und sehr herzlich Willkommen, ein wenig weiter “drueben”, bei der Nase ankommt.

    Es mag der angenehm wuerzige Duft sein, den ein ordentlich errichteter und damit auch meist bunter Komposthaufen verbreitet. Ein ausgesprochen guter wie auch gesunder Duft von dunkler, naehrstoffreicher, gut durchfeuchteter, fruchtbarer Erde. Und diesen wunderbaren Duft nicht nur im Ohr riechend, sondern auch in der Nase, hoerend, was denn sonst. Da ist weit und breit kein Laut von Gestank bzw. von irgendetwas, das man als solchen bezeichnen oder gar hoeren koennte – und das vielleicht sogar noch laut.

    Ich selbst gehoere zu den Anderen.

    Was frommt der Gemeinschaft? – Was reizt unter Umständen zu Tränen?
    Das sind gute und hoechst berechtigte Fragen.

    Frömmigkeit frommt wahrscheinlich wenig, aber Duft zum Beispiel. In meinem Fall angenehm reizend, und zwar zu Freudentränen, denn die gibt es auch noch, falls man dies eventuell, vor lauter, staendig geblasener Truebsal, schon vergessen haben sollte…

    ——-

    Uebrigens, ich haette statt Duft gut und gerne auch Geruch sagen koennen. Haette fuer mich auch bestens gepasst. Aber haetten die Einen dann nicht gar schnell ein Geschmaeckle von “anruechig” im Ohr gehabt?

    Oder aus dem fuer mich so angenehmen umgehend einen strengen gemacht?

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  2. Eierdrücker

    Balinesenmann
    „Frömmigkeit frommt wahrscheinlich wenig, aber Duft zum Beispiel.“

    Frömmigkeit duftet, wenn sie frommt und stinkt wenn Heucheln das Fundament.
    Hier ist Ricarda Huchs Erzählung von „Wonnebald Pück“ eine wahrlich beredte Darlegung.
    Warum soll ich einem einfachen Menschen die Frömmigkeit nehmen?
    Mag sie in dessen Herzen duften und den Weg bereiten zu späterer Erkenntnis.
    Ich gehöre ganz klar zu den Einen, nicht zu den Anderen.
    Die gestehen dem Menschen auch das Menschsein zu, neben Duft auch Gestank.
    Kann denn nicht auch die Seele „brandig“ sein?
    Und pestilenzisch stinken?
    Unsere Nasen sind zum Riechen da, nicht zum Zuhalten.

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  3. Jesuit

    Pseudointellektuelles Hirngewichse!

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  4. Eierdrücker

    Jesuitus

    Was hast Du gegen Wichsen?
    Warum so prüde.
    Ich bin nun mal Intellektueller, also ich meine, daß ich meinen Intellekt nutze, ohne zu vergessen, daß er Mittel zum Zwecke ist.
    Ich sehe hiermit darüber hinweg, daß das „Pseudo“ in meinem Falle eine Beleidigung sein könnte.
    Also, auf zum fröhlichen Wichsen.

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  5. @Jermain 01112016-0653

    „Dem obigen Aphorismus oder Essay ist zu entnehmen, daß es sich ja nicht auf Handwerker, Schuster, Frisöre bezieht“

    Grundsätzlich zwar schon, doch gibt es auch Handwerker etc. die im Sklaventum für einen Konzern für immaginäre Nullen und Einsen auf irgend nem Bankserver, zugunsten von Unterstützung des eigenen Tanzes um goldene Kalb „beschäftigt“ sind.

    „Doch was wird denn nun von ihnen verlangt? Eine Identifikation mit dem Konzern durch Identifikation mit einer diesem Konzern dienenden Person oder eine Loslösung davon? Was wird am meisten, da grundlegend vorausgesetzt, angemahnt. Wo ist der Einzelne.“

    Ganz einfach. Arbeitet in einem Beruf der eurer Berufung entspricht, und wenn ihr euch dafür entscheidet, eine sogenannte Arbeit *lol* in einem Konzern anzunehmen, dann kümmert euch nicht bloss um Bits und Bytes, sondern arbeitet so, dass es auch zurecht Schaffen genannt werden kann.

    Oder anders gesagt: Seid Menschen und keine kalbtanzenden Biozombiesklaven!

    Oder noch anders gesagt: Arbeitet nur, wenn ihr auch nen Sinn in der Arbeit seht, und daran interessiert seid, gut zu arbeiten – ansonsten lasst es gleich von Beginn weg bleiben.

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  6. Jesuit

    „Was hast Du gegen Wichsen?“

    Ich habe nichts gegen das Wichsen. Teilweise ist es der einzige Spaß den man hat. Es galt auch nicht dem letzten Schreiber vor mir, sondern den letzten Schreibern vor mir. Eine Erinnerung an Gabriels Eindruck von dem hier oft abschweifenden Geseiere weltfremder Selbstdarsteller.

    Das der Arbeiter und Angestellte nicht ordentlich arbeiten mag, liegt an den sich permanent verschlechternden Arbeitsbedingungen. Wenn er respektiert und fair behandelt wird, dann respektiert und behandelt er selber auch fair. Das ist eine ganz simple Logik. Wenn die Bedingungen gut sind, dann werden auch arbeiten die nicht dem Traumberuf entsprechen ordentlich erledigt, da es auch eine Frage der Ehre ist. Auf die Ehre der Menschen hier wird aber absichtlich geschissen und so kann sich niemand wundern, daß sich niemand mehr der Ehre verpflichtet fühlt.
    Das passiert alles nicht zufällig, sondern es hat System. Es ist das System unsere Volksgemeinschaft zu zerstören und uns zum ständigen Selbsthass zu führen. Wir werden seit Jahrzehnten herunter gedrückt, um die letzten Strukturen unserer Staatsgemeinschaften zu zerstören und uns letzlich komplett aus der Verantwortung und den Geschicken für unser eigenes Land zu treiben. Es soll zu unserem finalen Verzicht an unserem Land führen, damit wir als einzige (leider unbewusste) Souveräne von selber und freiwillig unsere Rechte aufgeben. Dazu ist uns zuvor ein „Obrigkeitshörigkeit“ eingeimpft und wir sind durch eine erfundene Schuld klein gehalten worden.
    Was wir spüren und beklagen hängt alles zusammen und dient nur diesem einen Zweck, nämlich der Aufgabe unserer Rechte und damit Aufgabe jeglicher Kontrolle über die Geschicke der Welt. Alle Strukturen jeglicher Völker und Ethnien der Welt werden zerstört, damit sie sich der Struktur nur eines Volkes unterwerfen lassen, welches selber frei jeglicher Unterdrückung ist.
    Man kann unseren Menschen also nur vorwerfen, daß sie sich permanent vom eigenen Gefühl für das was richtig und falsch ist entfernen und sich keine Mühe geben die Umstände die zur permanenten Verschlechterung führen selbstständig zu durchdenken und zu hinterfragen. Die Selbstbeschränkungen in den Köpfen scheinen aber stärker zu sein und auch wenn es kaum jemand wahr haben will, regiert dort die Angst.

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  7. Eierdrücker

    Jesuitus

    „Eine Erinnerung an Gabriels Eindruck von dem hier oft abschweifenden Geseiere weltfremder Selbstdarsteller.“
    Bist Du Dir da sicher?
    Ich fühle mich als jemand, der an seinem Arbeitsplatz seit Jahrzehnten jeden, jeden und sei es ein Minderbemittelter, als Menschen behandelt und ich bekomme das auch gespiegelt.
    Natürlich gibt es auch die, die mich Scheiße finden, das sind aber nur sehr wenige.
    Das dürfen selbige und es ist auch nicht mein Problem – das erinnert mich bestenfalls daran, daß die vielleicht meine dunklen Seiten sehen können,?,?.
    Das Urteil zu fällen über“ ……………Gabriels Eindruck von dem hier oft abschweifenden Geseiere weltfremder Selbstdarsteller.“ kann ich auch als Äußerung sehen, die den Charme des Vorschnellen in sich trägt.
    Bei mir ist die Zeit des schnellen Erregierens vorbei – das menschliche Wesen trägt in sich so viel, daß Eile einem guten gemeinschaftlichen Gedeihen abhold ist.
    Menschen sind dicke Bretter, die, wenn man sie bohren will, nicht im Stil des schnellen Ficks zu erschließen, befriedigen und wertschätzen sind.

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  8. Jesuit

    Eierdrücker, ich finde Dich auch nicht scheiße…

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  9. Eierdrücker

    Danke!

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